Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
AMT Makra GmbHLiquidiert
Werner-von-Siemens-Straße 15, 76694 Forst, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AMT Makra GmbHForstJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018LageberichtLagebericht 2018AMT Makra GmbH, 76694 ForstGliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Produktentwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind ein leistungsstarkes Unternehmen mit Sitz in Forst, Landkreis Karlsruhe, das Spitzentechnologie für die Automobilindustrie "rund ums Rad" entwickelt und fertigt. Unsere Prüf-, Mess- und Spezialmaschinen sind im Dienst der Sicherheit weltweit im Einsatz. Ein weiteres, sehr wichtiges, Produktsegment ist die Spanntechnik. Wir entwickeln und produzieren Spannvorrichtungen für diverse, meist runde, Bauteile. Darüber hinaus produzieren und liefern wir nützliches Werkstattzubehör, wie zum Beispiel die Kantenentgratgeräte. Anfang November fand das erfolgreiche Überwachungsaudit 2018, für unsere bis 2020 gültigen Zertifikate nach ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 statt. 2. Produktentwicklung Die Gesellschaft entwickelt alle Eigenprodukte selbst. Grundlage für Neu- und Weiterentwicklungen sind die Kundenwünsche unserer Kunden, zu denen wir uns ein enges Vertrauensverhältnis erarbeitet haben. Für Produktentwicklung wurden im Geschäftsjahr 2018 ca. 3% vom Umsatz aufgewendet. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Auch im Jahr 2018 stiegen die PKW-Zulassungen weltweit weiter an und haben das Bedürfnis nach weiteren Kapazitätserweiterungen und -optimierungen bei allen Radlieferanten forciert. Die europäischen Radhersteller erweiterten in ihren Werken die Produktion. In Fernost sind ebenfalls weitere Kapazitätserweiterungen geplant. Der Differenzierungswunsch der Endkunden erhöht weiter die Variantenzahl. Dies führt im Prüffeld zu steigenden Kapazitätsanforderungen. Aus diesem Grund wird das Segment Prüfmaschinen weiter ausgebaut. Aufgrund der größer werdenden Räder (akt. bis 24") müssen auch aktuelle Normen und Standards angepasst werden. Neue Materialien (z.B. Carbon) im Räderbereich stellen ebenfalls spezielle Anforderungen an die Prüftechnik. Hier beteiligen wir uns an Arbeitsgruppen zur Überarbeitung der Normen. 2. Geschäftsverlauf Zum 01.05.2018 übernahm Herr Arndt Koch die Funktion als neuer Geschäftsführer der AMT Makra GmbH. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 01.06.2018. Der erzielte Gesamtumsatz fiel in 2018 auf das Niveau von 2014. Verantwortlich dafür waren diverse Weiterentwicklungen und Neuprojekte, die noch nicht marktreif entwickelt waren und deshalb zu einem verhaltenen Auftragseingang führten. Ferner führten interne Probleme zu Lieferterminverzögerungen. Der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag liegt mit ca. 1,45 Mio. EUR unter dem Niveau des Vorjahres. Mit Eintritt des neuen Geschäftsführers wurden Umstrukturierungen vorgenommen, um den künftigen Anforderungen gerecht zu werden. Zusätzlich wurden die Investitionen in Aus- und Weiterbildung verstärkt. Das Verhältnis der Auszubildenden zur Gesamtbelegschaft bleibt mit 11% bemerkenswert. Nach der Zusammenführung der beiden Produktionsstätten wurde deshalb ein eigenes Ausbildungszentrum geschaffen, in dem die Auszubildenden an eigenen Maschinen ausgebildet werden. Insgesamt ist der Geschäftsverlauf für die Gesellschaft angesichts der vorgenannten Rahmenbedingungen als unterdurchschnittlich in Bezug auf die Erwartungen zu bezeichnen. 3. Lage Unsere Gesellschaft weist eine solide Vermögens- und sichere Finanzlage auf. Die Umsatzerlöse verminderten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.096 und betragen für 2018 TEUR 11.226. Gründe liegen hier u.a. in der verspäteten Markteinführung unserer Neuentwicklungen. Die Materialaufwandsquote verbesserte sich deutlich von 51% auf 38%. Die Optimierung der Prozesse, das Vermeiden verlustträchtiger Sonderprojekte, sowie ein rentabler Produktmix haben hierzu beigetragen. Die Personalaufwandsquote verschlechterte sich auf Grund der geringeren Betriebsleistung zum Vorjahr um 6%. Insgesamt verminderte sich der Personalbestand von 73 Mitarbeitern zum 31.12.2017 auf 65 Mitarbeiter zum 31.12.2018. Der Personalaufwand 2018 wurde zudem durch Sondereffekte im Rahmen der Mitarbeiterfreisetzungen belastet. Durch die planmäßige Abschreibung des im Rahmen der Verschmelzung aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerts wurde das Geschäftsjahresergebnis, wie in den Vorjahren, um TEUR 761 belastet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Wesentlichen aufgrund gestiegener Instandhaltungs- und Gewährleistungsaufwendungen um TEUR 540 und betragen für das Geschäftsjahr 2018 TEUR 2.526. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung liegt aus vorgenannten Gründen unter dem Vorjahr. Die Bilanzsumme verminderte sich um TEUR 1.321 und beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 16.518. Auf der Aktivseite resultiert die Abnahme im Wesentlichen aus der planmäßigen Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts in Höhe von TEUR 761. Zudem verminderte sich das Vorratsvermögen um TEUR 860, was insbesondere aus der Abnahme des Bestands an unfertigen Erzeugnissen resultiert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich aufgrund der geringeren Betriebsleistung um TEUR 456. Im Gegensatz dazu erhöhten sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 223 und die liquiden Mittel um TEUR 509. Auf der Passivseite ist die Abnahme der Bilanzsumme insbesondere auf den Rückgang der erhaltenen Anzahlungen zurückzuführen, die zum Bilanzstichtag TEUR 278 betragen (Vorjahr: TEUR 1.051). Zudem verminderten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 636. Im Gegensatz dazu erhöhten sich die sonstigen Rückstellungen um TEUR 381, was insbesondere auf einen Gewährleistungsfall sowie einen Anstieg der Rückstellungen im Personalbereich zurückzuführen ist. Die Eigenkapitalquote liegt mit 77% der Bilanzsumme über dem Vorjahr (71%). Der Anstieg der Eigenkapitalquote resultiert aus der Verringerung der Bilanzsumme. Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist als gut zu bewerten. Die Finanzierung wird durch kurz- und langfristige Darlehen von Konzerngesellschaften sowie von Kreditinstituten sichergestellt. Die Investitionen in Anlagevermögen beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf TEUR 520 (Vorjahr: TEUR 226). Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Im Juli 2018 wurde die neue 5-Achs Fräsmaschine mit Drehoption in Betrieb genommen. Für diese Investition wurde ein KfW-Darlehen in Höhe von TEUR 438 aufgenommen. Die Investition dient der Prozessverbesserung, der Rüstzeitverkürzung und spiegelt die Kontinuität der Investitionen in den Maschinenpark wider. Die Konzentration auf die Kernkompetenzen führte ebenfalls zum Verkauf einzelner, wenig genutzter Maschinen, um für die generelle Zusammenlegung der Technologien Platz zu schaffen. Dabei hatte der Verkauf keinen nennenswerten Einfluss auf die Bilanzsumme, da es sich um bereits abgeschriebene Maschinen handelte. Die bestehenden und zukünftigen finanziellen Verpflichtungen können nach der aktuellen Einschätzung erfüllt werden. Zum 30.06.2018 wurde das Mietverhältnis für das Betriebsgelände in der Werner von Siemensstr. 30 mit der Vermieterin gekündigt und die dort befindlichen Produktionsteile in die Hauptgebäude der Werner von Siemensstr. 15 integriert. Seit dem 01.07.2018 besteht ein neues Mietverhältnis für sämtliche Betriebsgrundstücke und - Gebäude. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Personalkostenquote und EBITDA heran. Das EBITDA beträgt TEUR 265 (im Vorjahr: TEUR 550). Die Personalkostenquote, die wir im Verhältnis der Personalkosten zur Gesamtleistung berechnen, ist auf Grund der niedrigeren Gesamtleistung um ca. 6%-Punkte höher als im Vorjahr und beträgt 37%. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als befriedigend bezeichnet werden. III. Prognosebericht Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind von uns aus nicht geplant. Wesentliche Herausforderungen in 2019 sind die Fertigstellung der Optimierungsprojekte und der Neuentwicklungen, die Straffung der internen Abläufe und die Integration der neuen Mitarbeiter. Ziel aller Maßnahmen ist die Verkürzung der Lieferzeiten und die Erhöhung der Liefertermintreue. Wesentliche Investition ist die Klimatisierung des Erodierbereiches. Im Bürobereich sind kleinere Umbauten geplant, um die interne Zusammenarbeit zu verbessern und auch im administrativen Bereich die Durchlaufzeiten zu reduzieren. Darüber hinaus ist geplant, das Segment der Lohnfertigung aufzubauen. Aus diesem Grund wurde der Bereich Arbeitsvorbereitung personell verstärkt und ein Produktionsplanungstool in Betrieb genommen. Die effektive Nutzung der CAM-Infrastruktur wird weiter vorangetrieben und ein besonderer Fokus liegt auf der Reduzierung der Rüstzeiten. Für 2019 erwarten wir eine leichte Steigerung gegenüber 2018 bezüglich des EBITDA. Die Personalkostenquote wird sich aufgrund eines erwarteten Umsatzanstiegs sowie geringerer Personalaufwendungen deutlich verbessern. Die Position unserer Gesellschaft als einer der Marktführer im Bereich Prüfmaschinen für die Radindustrie kann für das Geschäftsjahr 2019 weiterhin als gesichert dargestellt werden. Besonderen Fokus legen wir zusätzlich auf den Bereich der Spanntechnik, in dem unsere Produktinnovationen bereits vom Markt erwartet werden. Erste Tests beim Kunden verliefen bereits erfolgreich. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die nachfolgend berichteten Risiken sind das Ergebnis des in der Gesellschaft eingerichteten Risikomanagementsystems. Branchenspezifische Risiken Grundsätzlich hängt die Radindustrie natürlich an dem konjunkturellen Verhalten der Automobilindustrie. Aktuell reagiert der Markt verhalten aufgrund der politischen und branchenspezifischen Probleme. Die Risiken werden daher als vorhanden eingeschätzt. Trotzdem sehen wir weiterhin Absatzchancen für unsere Produkte. Ertragsorientierte Risiken Ertragsmindernde Gewährleistungen, die sich von 2016 bis Ende 2018 niederschlugen, sind ausgestanden bzw. abgedeckt. Die kontinuierliche Investition in Weiterbildung und Equipment lässt eine deutliche Steigerung der Produktivität in der Zukunft und somit die gewünschte Ertragssicherung erwarten. Durch die geringe Anzahl an Wettbewerbern im Prüfbereich sehen wir das Risiko von Einbrüchen der Ertragslage auf Grund von Preisdumping als niedrig an. Asiatische Nachahmer sind nach wie vor bei der europäischen Automobilindustrie im Prüfbereich nicht akzeptiert. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken für und durch das Kerngeschäft derzeit nicht erkennbar. Währungsrisiken bestehen aufgrund nationaler Beauftragungen in Euro-Valuta nicht. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe durch das eigene Geschäft zu erwarten. 2. Chancenbericht Große Chancen sehen wir intern und extern. Intern durch die Straffung der Abläufe in Administration und Produktion, extern durch Neuentwicklungen mit großem Marktpotenzial. Der Wachstumsmarkt China birgt nach wie vor für uns ein großes Potenzial, dem wir mit einer vor Ort-Vertretung begegnen. Eine Weiterführung des Handelsstreits zwischen den USA und China und die damit verbundenen Strafzölle bieten Marktchancen für Produkte aus dem europäischen Raum. Immer größere Raddurchmesser und ein gestiegener Anteil an glanzgedrehten Rädern erfordern den Einsatz genauer fertigenden Spannmitteln. Hieraus ergeben sich derzeit größere Anfragen im Spannmittelbereich. Hilfreich sind hier die guten Beziehungen zu den führenden Radherstellern in Europa einerseits und den OEMs andererseits. Den Vorteil einer großen Fertigungstiefe mit produktionsnaher Entwicklung nutzen wir dabei ebenso, wie die guten Kontakte zu unabhängigen Prüfzentren für weitere Entwicklungsmöglichkeiten im Prüfbereich. Die enge Zusammenarbeit mit Gesellschaften unseres Mutterkonzerns führt zu neuen Chancen hinsichtlich neuer Produktideen und Produktentwicklungen, sowie zusätzlicher Fertigungsauslastung. 3. Gesamtaussage Das Erreichen des Planumsatzes 2019 sehen wir als realistisch an. Primär sehen wir Potenzial im Bereich Prüfmaschinen und im Bereich Spanntechnik. In beiden Bereichen sind Produktinnovationen geplant, die in der zweiten Jahreshälfte anlaufen sollen. Im Bereich der Prüftechnik wird eine neue Software Generation mit Datenbankanbindung vorgestellt. Im Bereich Spanntechnik wird eine Innovation in 2019 vorgestellt, die eine hohe Taktzeiteinsparung für den Kunden realisiert. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle gibt es nicht. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement inkl. externer Forderungsabsicherung über Euler Hermes.
Forst, den 02. April 2019 AMT Makra GmbH Dipl.-Ing. Arndt Koch, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der AMT Makra GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßig lineare Abschreibungen über die geschätzte Nutzungsdauer von 10 Jahren, angesetzt. Bilanzierungsfähige selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände lagen zum Bilanzstichtag nicht vor. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer, entsprechend den amtlichen AFA Tabellen, der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei den Herstellungskosten wurden die Einzelkosten und Gemeinkosten ohne Zinsen angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert bilanziert. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten, in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme, gebildet . Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres 7.618.549,67 EUR. Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres 8.101.596,60 EUR.
Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der sich aus der Verschmelzung ergebende Geschäfts- oder Firmenwert wurde in 2016 aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden, da keine verlässliche Schätzung möglich ist, 10 Jahre festgelegt. Forderungen Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG/ § 264c Abs. 1 HGB) Die Forderungen gegenüber Gesellschafter betragen EUR 818.750,03 (Vorjahr: EUR 618.324,63). Verbundene Unternehmen Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 271.120,21 (Vorjahr:EUR 102.761,01) und sonstige Forderungen in Höhe von EUR 900.209,03 (Vorjahr: EUR 845.196,13). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen (EUR 792.610,00) sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Rückstellungen Rückstellung Resturlaubsanspruch: € 60.400,00 Rückstellung Überstundenguthaben: € 15.780,00 Rückstellung Nachlaufkosten: € 203.440,00 Rückstellung Personal UG/WG Erfolgsverg: € 145.730,00 Rückstellungen BG Beitrag: € 10.490, 00 Rückstellung Gewährleistungen: € 306.610,00 Rückstellungen Abschluss u. Prüfung: € 47.960,00 Rückstellung Aufbewahrung: € 2.200,00 Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellung für Gewähreistungen werden aufgrund von Erfahrungswerten der Vergangenheit mit 1% der Umsatzerlöse (€ 112.260,00) angesetzt. Verbindlichkeiten
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten: - davon Verbindlichkeiten aus Steuern EUR 42.842,76 (Vorjahr: EUR 43.561,02) - davon Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.175,30 (Vorjahr: EUR 8.050,86) Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 638.577,51 (Vorjahr: EUR 1.571.765,35). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt EUR 2.392.262,25 (Vorjahr: EUR 3.161.220,21). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Verbindlichkeiten mit Sicherungsrechten Die erhaltenen Anzahlungen in Höhe von EUR:277.781,64 (Vorjahr: EUR 1.050.754,10) sind durch Bürgschaften der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG abgesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 161.281,80 (Vorjahr:EUR 394.238,41) sind durch Eigentumsvorbehalte und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituen in Höhe von EUR 383.250,00 (Vorjahr: EUR 438.000,00) sind durch eine Sicherungsübereignung abgesichert. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 822.313,44 (Vorjahr: EUR 1.882.992,51). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG/ § 264c Abs. 1 HGB) Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betragen EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Verbundene Unternehmen Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 39.103,53 (Vorjahr: EUR 16.103,17) und Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von EUR 2.118.512,25 (Vorjahr: EUR 2.777.970,21). Sonstige finanzielleVerpflichtungen
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufwendungen Altersversorgung Die Beiträge zur Altersversorgung betragen EUR 12.744,36 (Vorjahr: EUR 12.492,96). Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen EUR 11,16 (Vorjahr: EUR 0,00). Zinsen verbundene Unternehmen Die Zinsaufwendungen gegen verbundene Unternehmen betragen EUR 88.424,85 (Vorjahr:EUR 179.337,78). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Nach § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer. Konzernzugehörigkeit Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Alpine Metal Tech Germany Holding GmbH, Dillingen/Saar. Deren Mutterunternehmen ist die Alpine Metal Tech GmbH, Österreich, die wiederum Tochterunternehmen der ETV Montana Tech Holding GmbH, Österreich ist. Die ETV Montana Tech Holding AG ist ein Tochterunternehmen der Montana Tech Components AG, Menziken/Schweiz. Die AMT Makra GmbH wurde in den Konzernabschluss der Montana Tech Components AG, Schweiz einbezogen. Der Konzernabschluss wird auf der Homepage der Montana Tech Components AG, Schweiz veröffentlicht. Angaben zu einem befreienden Konzernabschluss Angaben zum Mutterunternehmen, das einen befreienden Konzernabschluss aufstellt:
Im befreienden Konzernabschluss wurde bezüglich der Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden von deutschem Recht abgewichen. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: In 2016 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag zum 1. Januar 2016 abgeschlossen. Das Jahresergebnis 2018 wurde von der Gesellschafterin ausgeglichen.. Unterschrift der Geschäftsführung
Forst, 02.04.2019 Arndt Koch sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.04.2019 festgestellt. BestätigungsvermerkBestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die AMT Makra GmbH, Forst Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AMT Makra GmbH, Forst - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AMT Makra GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe, den 10. April 2019 KPMG
AG
Schwebler, Wirtschaftsprüfer Bormann, Wirtschaftsprüfer |
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