Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 725684
Eingetragen
24.8.2016
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von sonstigen harten Stoffen
Gegenstand
Die industrielle Herstellung und der Vertrieb von Sondermaschinen, Werkzeugen sowie der allgemeine Betriebsmittelbau.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

AMT Makra GmbH

Forst

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht

Lagebericht 2018

AMT Makra GmbH, 76694 Forst

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Produktentwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Lage

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

3. Gesamtaussage

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir sind ein leistungsstarkes Unternehmen mit Sitz in Forst, Landkreis Karlsruhe, das Spitzentechnologie für die Automobilindustrie "rund ums Rad" entwickelt und fertigt.

Unsere Prüf-, Mess- und Spezialmaschinen sind im Dienst der Sicherheit weltweit im Einsatz. Ein weiteres, sehr wichtiges, Produktsegment ist die Spanntechnik. Wir entwickeln und produzieren Spannvorrichtungen für diverse, meist runde, Bauteile. Darüber hinaus produzieren und liefern wir nützliches Werkstattzubehör, wie zum Beispiel die Kantenentgratgeräte.

Anfang November fand das erfolgreiche Überwachungsaudit 2018, für unsere bis 2020 gültigen Zertifikate nach ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 statt.

2. Produktentwicklung

Die Gesellschaft entwickelt alle Eigenprodukte selbst. Grundlage für Neu- und Weiterentwicklungen sind die Kundenwünsche unserer Kunden, zu denen wir uns ein enges Vertrauensverhältnis erarbeitet haben. Für Produktentwicklung wurden im Geschäftsjahr 2018 ca. 3% vom Umsatz aufgewendet.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Auch im Jahr 2018 stiegen die PKW-Zulassungen weltweit weiter an und haben das Bedürfnis nach weiteren Kapazitätserweiterungen und -optimierungen bei allen Radlieferanten forciert. Die europäischen Radhersteller erweiterten in ihren Werken die Produktion. In Fernost sind ebenfalls weitere Kapazitätserweiterungen geplant. Der Differenzierungswunsch der Endkunden erhöht weiter die Variantenzahl. Dies führt im Prüffeld zu steigenden Kapazitätsanforderungen. Aus diesem Grund wird das Segment Prüfmaschinen weiter ausgebaut. Aufgrund der größer werdenden Räder (akt. bis 24") müssen auch aktuelle Normen und Standards angepasst werden. Neue Materialien (z.B. Carbon) im Räderbereich stellen ebenfalls spezielle Anforderungen an die Prüftechnik. Hier beteiligen wir uns an Arbeitsgruppen zur Überarbeitung der Normen.

2. Geschäftsverlauf

Zum 01.05.2018 übernahm Herr Arndt Koch die Funktion als neuer Geschäftsführer der AMT Makra GmbH. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 01.06.2018.

Der erzielte Gesamtumsatz fiel in 2018 auf das Niveau von 2014. Verantwortlich dafür waren diverse Weiterentwicklungen und Neuprojekte, die noch nicht marktreif entwickelt waren und deshalb zu einem verhaltenen Auftragseingang führten. Ferner führten interne Probleme zu Lieferterminverzögerungen. Der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag liegt mit ca. 1,45 Mio. EUR unter dem Niveau des Vorjahres.

Mit Eintritt des neuen Geschäftsführers wurden Umstrukturierungen vorgenommen, um den künftigen Anforderungen gerecht zu werden. Zusätzlich wurden die Investitionen in Aus- und Weiterbildung verstärkt. Das Verhältnis der Auszubildenden zur Gesamtbelegschaft bleibt mit 11% bemerkenswert. Nach der Zusammenführung der beiden Produktionsstätten wurde deshalb ein eigenes Ausbildungszentrum geschaffen, in dem die Auszubildenden an eigenen Maschinen ausgebildet werden.

Insgesamt ist der Geschäftsverlauf für die Gesellschaft angesichts der vorgenannten Rahmenbedingungen als unterdurchschnittlich in Bezug auf die Erwartungen zu bezeichnen.

3. Lage

Unsere Gesellschaft weist eine solide Vermögens- und sichere Finanzlage auf.

Die Umsatzerlöse verminderten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.096 und betragen für 2018 TEUR 11.226. Gründe liegen hier u.a. in der verspäteten Markteinführung unserer Neuentwicklungen.

Die Materialaufwandsquote verbesserte sich deutlich von 51% auf 38%. Die Optimierung der Prozesse, das Vermeiden verlustträchtiger Sonderprojekte, sowie ein rentabler Produktmix haben hierzu beigetragen.

Die Personalaufwandsquote verschlechterte sich auf Grund der geringeren Betriebsleistung zum Vorjahr um 6%. Insgesamt verminderte sich der Personalbestand von 73 Mitarbeitern zum 31.12.2017 auf 65 Mitarbeiter zum 31.12.2018. Der Personalaufwand 2018 wurde zudem durch Sondereffekte im Rahmen der Mitarbeiterfreisetzungen belastet.

Durch die planmäßige Abschreibung des im Rahmen der Verschmelzung aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerts wurde das Geschäftsjahresergebnis, wie in den Vorjahren, um TEUR 761 belastet.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Wesentlichen aufgrund gestiegener Instandhaltungs- und Gewährleistungsaufwendungen um TEUR 540 und betragen für das Geschäftsjahr 2018 TEUR 2.526.

Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung liegt aus vorgenannten Gründen unter dem Vorjahr.

Die Bilanzsumme verminderte sich um TEUR 1.321 und beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 16.518.

Auf der Aktivseite resultiert die Abnahme im Wesentlichen aus der planmäßigen Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts in Höhe von TEUR 761. Zudem verminderte sich das Vorratsvermögen um TEUR 860, was insbesondere aus der Abnahme des Bestands an unfertigen Erzeugnissen resultiert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich aufgrund der geringeren Betriebsleistung um TEUR 456. Im Gegensatz dazu erhöhten sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 223 und die liquiden Mittel um TEUR 509.

Auf der Passivseite ist die Abnahme der Bilanzsumme insbesondere auf den Rückgang der erhaltenen Anzahlungen zurückzuführen, die zum Bilanzstichtag TEUR 278 betragen (Vorjahr: TEUR 1.051). Zudem verminderten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 636. Im Gegensatz dazu erhöhten sich die sonstigen Rückstellungen um TEUR 381, was insbesondere auf einen Gewährleistungsfall sowie einen Anstieg der Rückstellungen im Personalbereich zurückzuführen ist.

Die Eigenkapitalquote liegt mit 77% der Bilanzsumme über dem Vorjahr (71%). Der Anstieg der Eigenkapitalquote resultiert aus der Verringerung der Bilanzsumme.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist als gut zu bewerten. Die Finanzierung wird durch kurz- und langfristige Darlehen von Konzerngesellschaften sowie von Kreditinstituten sichergestellt. Die Investitionen in Anlagevermögen beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf TEUR 520 (Vorjahr: TEUR 226).

Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt.

Im Juli 2018 wurde die neue 5-Achs Fräsmaschine mit Drehoption in Betrieb genommen. Für diese Investition wurde ein KfW-Darlehen in Höhe von TEUR 438 aufgenommen. Die Investition dient der Prozessverbesserung, der Rüstzeitverkürzung und spiegelt die Kontinuität der Investitionen in den Maschinenpark wider. Die Konzentration auf die Kernkompetenzen führte ebenfalls zum Verkauf einzelner, wenig genutzter Maschinen, um für die generelle Zusammenlegung der Technologien Platz zu schaffen. Dabei hatte der Verkauf keinen nennenswerten Einfluss auf die Bilanzsumme, da es sich um bereits abgeschriebene Maschinen handelte.

Die bestehenden und zukünftigen finanziellen Verpflichtungen können nach der aktuellen Einschätzung erfüllt werden.

Zum 30.06.2018 wurde das Mietverhältnis für das Betriebsgelände in der Werner von Siemensstr. 30 mit der Vermieterin gekündigt und die dort befindlichen Produktionsteile in die Hauptgebäude der Werner von Siemensstr. 15 integriert. Seit dem 01.07.2018 besteht ein neues Mietverhältnis für sämtliche Betriebsgrundstücke und - Gebäude.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Personalkostenquote und EBITDA heran.

Das EBITDA beträgt TEUR 265 (im Vorjahr: TEUR 550).

Die Personalkostenquote, die wir im Verhältnis der Personalkosten zur Gesamtleistung berechnen, ist auf Grund der niedrigeren Gesamtleistung um ca. 6%-Punkte höher als im Vorjahr und beträgt 37%.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als befriedigend bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind von uns aus nicht geplant.

Wesentliche Herausforderungen in 2019 sind die Fertigstellung der Optimierungsprojekte und der Neuentwicklungen, die Straffung der internen Abläufe und die Integration der neuen Mitarbeiter. Ziel aller Maßnahmen ist die Verkürzung der Lieferzeiten und die Erhöhung der Liefertermintreue.

Wesentliche Investition ist die Klimatisierung des Erodierbereiches. Im Bürobereich sind kleinere Umbauten geplant, um die interne Zusammenarbeit zu verbessern und auch im administrativen Bereich die Durchlaufzeiten zu reduzieren.

Darüber hinaus ist geplant, das Segment der Lohnfertigung aufzubauen. Aus diesem Grund wurde der Bereich Arbeitsvorbereitung personell verstärkt und ein Produktionsplanungstool in Betrieb genommen. Die effektive Nutzung der CAM-Infrastruktur wird weiter vorangetrieben und ein besonderer Fokus liegt auf der Reduzierung der Rüstzeiten.

Für 2019 erwarten wir eine leichte Steigerung gegenüber 2018 bezüglich des EBITDA. Die Personalkostenquote wird sich aufgrund eines erwarteten Umsatzanstiegs sowie geringerer Personalaufwendungen deutlich verbessern.

Die Position unserer Gesellschaft als einer der Marktführer im Bereich Prüfmaschinen für die Radindustrie kann für das Geschäftsjahr 2019 weiterhin als gesichert dargestellt werden. Besonderen Fokus legen wir zusätzlich auf den Bereich der Spanntechnik, in dem unsere Produktinnovationen bereits vom Markt erwartet werden. Erste Tests beim Kunden verliefen bereits erfolgreich.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Die nachfolgend berichteten Risiken sind das Ergebnis des in der Gesellschaft eingerichteten Risikomanagementsystems.

Branchenspezifische Risiken

Grundsätzlich hängt die Radindustrie natürlich an dem konjunkturellen Verhalten der Automobilindustrie. Aktuell reagiert der Markt verhalten aufgrund der politischen und branchenspezifischen Probleme. Die Risiken werden daher als vorhanden eingeschätzt. Trotzdem sehen wir weiterhin Absatzchancen für unsere Produkte.

Ertragsorientierte Risiken

Ertragsmindernde Gewährleistungen, die sich von 2016 bis Ende 2018 niederschlugen, sind ausgestanden bzw. abgedeckt. Die kontinuierliche Investition in Weiterbildung und Equipment lässt eine deutliche Steigerung der Produktivität in der Zukunft und somit die gewünschte Ertragssicherung erwarten.

Durch die geringe Anzahl an Wettbewerbern im Prüfbereich sehen wir das Risiko von Einbrüchen der Ertragslage auf Grund von Preisdumping als niedrig an. Asiatische Nachahmer sind nach wie vor bei der europäischen Automobilindustrie im Prüfbereich nicht akzeptiert.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken für und durch das Kerngeschäft derzeit nicht erkennbar.

Währungsrisiken bestehen aufgrund nationaler Beauftragungen in Euro-Valuta nicht.

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe durch das eigene Geschäft zu erwarten.

2. Chancenbericht

Große Chancen sehen wir intern und extern. Intern durch die Straffung der Abläufe in Administration und Produktion, extern durch Neuentwicklungen mit großem Marktpotenzial.

Der Wachstumsmarkt China birgt nach wie vor für uns ein großes Potenzial, dem wir mit einer vor Ort-Vertretung begegnen. Eine Weiterführung des Handelsstreits zwischen den USA und China und die damit verbundenen Strafzölle bieten Marktchancen für Produkte aus dem europäischen Raum.

Immer größere Raddurchmesser und ein gestiegener Anteil an glanzgedrehten Rädern erfordern den Einsatz genauer fertigenden Spannmitteln. Hieraus ergeben sich derzeit größere Anfragen im Spannmittelbereich.

Hilfreich sind hier die guten Beziehungen zu den führenden Radherstellern in Europa einerseits und den OEMs andererseits. Den Vorteil einer großen Fertigungstiefe mit produktionsnaher Entwicklung nutzen wir dabei ebenso, wie die guten Kontakte zu unabhängigen Prüfzentren für weitere Entwicklungsmöglichkeiten im Prüfbereich.

Die enge Zusammenarbeit mit Gesellschaften unseres Mutterkonzerns führt zu neuen Chancen hinsichtlich neuer Produktideen und Produktentwicklungen, sowie zusätzlicher Fertigungsauslastung.

3. Gesamtaussage

Das Erreichen des Planumsatzes 2019 sehen wir als realistisch an. Primär sehen wir Potenzial im Bereich Prüfmaschinen und im Bereich Spanntechnik. In beiden Bereichen sind Produktinnovationen geplant, die in der zweiten Jahreshälfte anlaufen sollen. Im Bereich der Prüftechnik wird eine neue Software Generation mit Datenbankanbindung vorgestellt. Im Bereich Spanntechnik wird eine Innovation in 2019 vorgestellt, die eine hohe Taktzeiteinsparung für den Kunden realisiert.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle gibt es nicht. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement inkl. externer Forderungsabsicherung über Euler Hermes.

 

Forst, den 02. April 2019

AMT Makra GmbH Dipl.-Ing. Arndt Koch, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen 6.486.905,16 7.168.273,69
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.353.250,00 6.137.624,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 5.327.204,00 6.088.233,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 26.046,00 49.391,00
II. Sachanlagen 1.133.655,16 1.030.649,69
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20.250,00 10.768,00
2. technische Anlagen und Maschinen 932.959,26 800.364,77
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 180.445,90 219.516,92
B. Umlaufvermögen 10.020.312,10 10.671.521,87
I. Vorräte 7.201.623,37 8.061.461,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.710.353,40 2.010.308,05
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.171.329,24 947.957,14
2. sonstige Vermögensgegenstände 539.024,16 1.062.350,91
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.108.335,33 599.752,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.232,50 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 16.518.449,76 17.839.795,56

Passiva

   
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 12.695.000,00 12.695.000,00
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 12.670.000,00 12.670.000,00
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00
B. Rückstellungen 792.610,00 411.810,00
C. Verbindlichkeiten 3.030.839,76 4.732.985,56
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 383.250,00 438.000,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 277.781,64 1.050.754,10
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 161.281,80 394.238,41
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.157.615,78 2.794.073,38
5. sonstige Verbindlichkeiten 50.910,54 55.919,67
Bilanzsumme, Summe Passiva 16.518.449,76 17.839.795,56

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1. Rohergebnis 6.705.152,51 6.552.020,05
2. Personalaufwand 3.911.443,04 4.012.764,07
a) Löhne und Gehälter 3.257.204,28 3.333.372,85
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 654.238,76 679.391,22
3. Abschreibungen 990.690,76 1.020.932,57
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 990.690,76 1.020.932,57
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.526.286,43 1.986.736,73
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 4,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4,42 142,77
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 93.167,57 186.799,55
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1,16 49.370,48
9. Ergebnis nach Steuern -816.432,03 -704.436,58
10. sonstige Steuern 2.318,00 2.104,00
11. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -818.750,03 -706.540,58
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der AMT Makra GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht AMT Makra GmbH
Firmensitz laut Registergericht Forst
Registereintrag Handelsregister
Registergericht Amtsgericht Mannheim
Registergerichtsnummer HRB 725684

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßig lineare Abschreibungen über die geschätzte Nutzungsdauer von 10 Jahren, angesetzt.

Bilanzierungsfähige selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände lagen zum Bilanzstichtag nicht vor.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer, entsprechend den amtlichen AFA Tabellen, der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei den Herstellungskosten wurden die Einzelkosten und Gemeinkosten ohne Zinsen angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert bilanziert.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten, in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme, gebildet . Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres 7.618.549,67 EUR.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres 8.101.596,60 EUR.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2018
EUR
Zugänge
EUR
davon FK-Zinsen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2018
EUR
Anlagevermögen            
Immaterielle Vermögensgegenstände            
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 275.976,40 11.135,78 0,00 11.010,00 0,00 276.102,18
Geschäfts- oder Firmenwert 7.610.291,84 0,00 0,00 0,00 0,00 7.610.291,84
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 7.886.268,24 11.135,78 0,00 11.010,00 0,00 7.886.394,02
Sachanlagen            
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 78.638,90 18.000,00 0,00 37.993,93 0,00 58.644,97
Technische Anlagen und Maschinen 5.393.179,42 446.028,40 0,00 621.754,93 0,00 5.217.452,89
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.428.736,80 44.851,02 0,00 47.577,94 0,00 1.426.009,88
Summe Sachanlagen 6.900.555,12 508.879,42 0,00 707.326,80 0,00 6.702.107,74
Summe Anlagevermögen 14.786.823,36 520.015,20 0,00 718.336,80 0,00 14.588.501,76
kumulierte Abschreibungen 01.01.2018
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2018
EUR
Anlagevermögen            
Immaterielle Vermögensgegenstände            
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 226.585,40 34.479,78 0,00 11.009,00 0,00 250.056,18
Geschäfts- oder Firmenwert 1.522.058,84 761.029,00 0,00 0,00 0,00 2.283.087,84
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.748.644,24 795.508,78 0,00 11.009,00 0,00 2.533.144,02
Sachanlagen            
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 67.870,90 6.033,00 0,00 35.508,93 0,00 38.394,97
Technische Anlagen und Maschinen 4.592.814,65 107.239,96 0,00 415.560,98 0,00 4.284.493,63
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.209.219,88 81.909,02 0,00 45.564,92 0,00 1.245.563,98
Summe Sachanlagen 5.869.905,43 195.181,98 0,00 496.634,83 0,00 5.568.452,58
Summe Anlagevermögen 7.618.549,67 990.690,76 0,00 507.643,83 0,00 8.101.596,60
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2018
EUR
Buchwert 31.12.2017
EUR
Anlagevermögen      
Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 26.046,00 49.391,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 5.327.204,00 6.088.233,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 5.353.250,00 6.137.624,00
Sachanlagen      
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 20.250,00 10.768,00
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 932.959,26 800.364,77
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 180.445,90 219.516,92
Summe Sachanlagen 0,00 1.133.655,16 1.030.649,69
Summe Anlagevermögen 0,00 6.486.905,16 7.168.273,69

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der sich aus der Verschmelzung ergebende Geschäfts- oder Firmenwert wurde in 2016 aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden, da keine verlässliche Schätzung möglich ist, 10 Jahre festgelegt.

Forderungen

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG/ § 264c Abs. 1 HGB)

Die Forderungen gegenüber Gesellschafter betragen EUR 818.750,03 (Vorjahr: EUR 618.324,63).

Verbundene Unternehmen

Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 271.120,21 (Vorjahr:EUR 102.761,01) und sonstige Forderungen in Höhe von EUR 900.209,03 (Vorjahr: EUR 845.196,13).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen (EUR 792.610,00) sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Rückstellungen

Rückstellung Resturlaubsanspruch: € 60.400,00

Rückstellung Überstundenguthaben: € 15.780,00

Rückstellung Nachlaufkosten: € 203.440,00

Rückstellung Personal UG/WG Erfolgsverg: € 145.730,00

Rückstellungen BG Beitrag: € 10.490, 00

Rückstellung Gewährleistungen: € 306.610,00

Rückstellungen Abschluss u. Prüfung: € 47.960,00

Rückstellung Aufbewahrung: € 2.200,00

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellung für Gewähreistungen werden aufgrund von Erfahrungswerten der Vergangenheit mit 1% der Umsatzerlöse (€ 112.260,00) angesetzt.

Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2018 TEUR kleiner 1 J.
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 383,3 109,5 273,8
(Vorjahr) (438) (54,8) (383,2)
erhaltene Anzahlungen 277,8 277,8 0,0
(Vorjahr) (1.050,8) (1.050,8) (0,0)
aus Lieferungen und Leistungen 161,3 161,3 0,0
(Vorjahr) (394,2) (394,2) (0,0)
gegenüber verbundenen Unternehmen 2.157,6 39,1 2.118,5
(Vorjahr) (2.794,1) (16,1) (2.778,0)
sonstige Verbindlichkeiten 50,9 50,9 0,0
(Vorjahr) (55,9) (55,9) (0,0)
Summe 3.030,9 638,6 2.392,3
(Vorjahr) (4.733,0) (1.571,8) (3.161,2)

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:

- davon Verbindlichkeiten aus Steuern EUR 42.842,76 (Vorjahr: EUR 43.561,02)

- davon Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.175,30 (Vorjahr: EUR 8.050,86)

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 638.577,51 (Vorjahr: EUR 1.571.765,35).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt EUR 2.392.262,25 (Vorjahr: EUR 3.161.220,21).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Verbindlichkeiten mit Sicherungsrechten

Die erhaltenen Anzahlungen in Höhe von EUR:277.781,64 (Vorjahr: EUR 1.050.754,10) sind durch Bürgschaften der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG abgesichert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 161.281,80 (Vorjahr:EUR 394.238,41) sind durch Eigentumsvorbehalte und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituen in Höhe von EUR 383.250,00 (Vorjahr: EUR 438.000,00) sind durch eine Sicherungsübereignung abgesichert.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 822.313,44 (Vorjahr: EUR 1.882.992,51).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG/ § 264c Abs. 1 HGB)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betragen EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Verbundene Unternehmen

Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 39.103,53 (Vorjahr: EUR 16.103,17) und Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von EUR 2.118.512,25 (Vorjahr: EUR 2.777.970,21).

Sonstige finanzielleVerpflichtungen

Jahresbeitrag
in EUR
Mietvertrag Immobilien 237.083,00
Leasingverträge 334.509,07
Zwischensumme 571.592,07
Gegenüber verbundenen Unternehmen  
Markenlizenzvertrag (1,0% des Jahresumsatzes) 100.000,00
Dienstleistungsverträge jährlich kündbar 304.059,50
Zwischensumme 404.059,50
Gesamtsumme sonstige finanzielle Verpflichtungen 975.651,57

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufwendungen Altersversorgung

Die Beiträge zur Altersversorgung betragen EUR 12.744,36 (Vorjahr: EUR 12.492,96).

Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen EUR 11,16 (Vorjahr: EUR 0,00).

Zinsen verbundene Unternehmen

Die Zinsaufwendungen gegen verbundene Unternehmen betragen EUR 88.424,85 (Vorjahr:EUR 179.337,78).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter inklusive Auszubildende   43
Angestellte   21
leitende Angestellte/Geschäftsführer   4
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 68  
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter   64
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter   4

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Dr. Roland Ruppel bis 01.06.2018 ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Geschäftsführer: Arndt Koch ab 01.06.2018 ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Nach § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer.

Konzernzugehörigkeit

Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Alpine Metal Tech Germany Holding GmbH,

Dillingen/Saar.

Deren Mutterunternehmen ist die Alpine Metal Tech GmbH, Österreich, die wiederum Tochterunternehmen der ETV Montana Tech Holding GmbH, Österreich ist. Die ETV Montana Tech Holding AG ist ein Tochterunternehmen der Montana Tech Components AG, Menziken/Schweiz.

Die AMT Makra GmbH wurde in den Konzernabschluss der Montana Tech Components AG, Schweiz einbezogen.

Der Konzernabschluss wird auf der Homepage der Montana Tech Components AG, Schweiz veröffentlicht.

Angaben zu einem befreienden Konzernabschluss

Angaben zum Mutterunternehmen, das einen befreienden Konzernabschluss aufstellt:

Name Montana Tech Components AG
Sitz Menziken, Schweiz

Im befreienden Konzernabschluss wurde bezüglich der Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden von deutschem Recht abgewichen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

In 2016 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag zum 1. Januar 2016 abgeschlossen. Das Jahresergebnis 2018 wurde von der Gesellschafterin ausgeglichen..

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Forst, 02.04.2019

Arndt Koch

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.04.2019 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AMT Makra GmbH, Forst

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AMT Makra GmbH, Forst - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AMT Makra GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer

(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können

aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der

Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Karlsruhe, den 10. April 2019

KPMG AG
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