Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 110446
Vorher
Blitz H09-282 GmbH
Eingetragen
5.8.2009
Branche
Großhandel mit Uhren und SchmuckEinzelhandel mit Uhren und SchmuckHerstellung von Fantasieschmuck
Gegenstand
Vertrieb von Schmuck und hochwertigem Modeschmuck.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Hansen
seit 30.7.2024
Geschäftsführer
Alexander Lacik
seit 15.5.2023
Prokura
Julia Hopf
seit 18.3.2020
Prokura
Prokura
Walter Frank Neumann
seit 19.7.2019
Prokura
Peter Ring
seit 24.5.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Pandora A/SDNK
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Pandora A/S
Denmark
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pandora Jewelry GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Protokoll der Gesellschafterversammlung der Minutes of the Shareholder's Meeting of
Pandora Jewelry GmbH Ballindamm 39 D-20095 Hamburg, Germany Pandora Jewelry GmbH Ballindamm 39 D-20095 Hamburg, Germany
("die Gesellschaft"). ("the Company").
Die einzige Gesellschafterin, The sole shareholder,
Pandora A/S
Havneholmen 17-19
1561 Copenhagen V, Denmark
hält unter Verzicht auf sämtliche gesetzlichen und satzungsmäßigen Formvorschriften eine hereby holds under waiver of all prescriptions foreseen in law and in Company's articles of association as to advance notification and other formalities a
Gesellschafterversammlung
Meeting of the Shareholders
ab, um die folgenden Tagesordnungspunkte zu diskutieren: to discuss the following agenda:
I. Feststellung und Genehmigung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) und Beschluss über die Ergebnisverwendung. I. Acceptance and approval of the financial statements as of 31 December 2023 (balance sheet, statement of income and notes to financial statements) and resolution regarding the appropriation of the result.
II. Entlastung der Geschäftsführung der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023. II. Approval of the actions of the members of the general management of the Company for the fiscal year 2023.
III. Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2024. III Election of the auditors for the fiscal year 2024.
Die Tagesordnung wurde wie folgt behandelt: The agenda was dispatched as follows:
Zu Punkt I. der Tagesordnung To point I. of the agenda
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wird festgestellt und genehmigt. The financial statements as of 31 December 2023 are accepted and approved.
Es wird beschlossen, aus dem Gewinnvortrag und dem Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 8.226.137,97 einen Betrag in Höhe von EUR 6.000.000,00 an die Gesellschafterin auszuschütten. Die Zahlung erfolgt am 26.06.2024. It was decided to distribute an amount of EUR 6,000.000.00 to the shareholder from the profits carried forward and the annual net profit 2023 in the total amount of EUR 8,226,137.97. The payment will be made on 26.06.2024.
Zu Punkt II. der Tagesordnung To point II. of the agenda
Der Geschäftsführung der Gesellschaft wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt. The actions of the members of the general management of the Company for the fiscal year 2023 are approved.
Zu Punkt III. der Tagesordnung To point III. of the agenda
Gemäß § 318 Abs. 1 HGB wählen wir die In accordance with Sec. 318 Para. 1 of the German Commercial Code we elect
Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg
zum Abschlussprüfer der vorgenannten Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024. as auditor of the Company for the fiscal year 2024.

 

17.06.2024

Pandora A/S

1561 Copenhagen V, Denmark

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Pandora Jewelry GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Pandora Jewelry GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pandora Jewelry GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die in Abschnitt 6 des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Wir geben kein Prüfungsurteil zu dem Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung ab.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die oben genannte Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 6. Juni 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Opaschowski, Wirtschaftsprüfer

Borchard, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen 0,04 0,04
2. Geschäfts- oder Firmenwert 8.681,14 39.521,99
8.681,18 39.522,03
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.861.085,00 9.969.031,86
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 658.473,67 284.709,09
9.519.558,67 10.253.740,95
9.528.239,85 10.293.262,98
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 10.886.610,29 20.323.767,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.362.708,53 4.641.907,63
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.302.386,65 41.454.321,51
3. Sonstige Vermögensgegenstände 11.455.002,70 7.812.420,28
20.120.097,88 53.908.649,42
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 448.897,12 378.003,14
31.455.605,29 74.610.420,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.401,52 102.196,45
40.991.246,66 85.005.879,96

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.308.822,80 1.169.533,20
III. Jahresüberschuss 6.917.315,17 6.139.289,60
8.251.137,97 7.333.822,80
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 3.504.020,65 4.629.972,72
2. Sonstige Rückstellungen 19.347.950,53 14.002.176,85
22.851.971,18 18.632.149,57
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.067.073,63 2.048.003,87
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.243.536,43 1.224.516,67
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.459.626,88 41.264.738,35
4. Sonstige Verbindlichkeiten 3.957.058,07 14.193.764,70
9.727.295,01 58.731.023,59
D. Rechnungsabgrenzungsposten 160.842,50 308.884,00
40.991.246,66 85.005.879,96

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 204.990.264,28 174.044.466,76
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -112.101.271,08 -91.396.167,17
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 92.888.993,20 82.648.299,59
4. Vertriebskosten -76.566.713,71 -67.957.409,34
5. Allgemeine Verwaltungskosten -4.826.807,21 -3.487.366,02
6. Sonstige betriebliche Erträge 361.667,82 473.640,09
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 207.702,81 (Vj. EUR 694,84)
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -821.230,46 -1.227.974,04
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 221.082,47 (Vj. EUR 3.125,70)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.580,00 6.329,56
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -831.315,02 -794.115,23
davon an verbundene Unternehmen: EUR 828.463,13 (Vj. EUR 789.515,61)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.289.527,45 -3.522.115,01
11. Ergebnis nach Steuern 6.916.647,17 6.139.289,60
12. Sonstige Steuern 668,00 0,00
13. Jahresüberschuss 6.917.315,17 6.139.289,60

Anhang zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Pandora Jewelry GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (HRB 110446).

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Der Jahresabschluss ist unter Beachtung der allgemeinen Vorschriften der §§ 242-2563 HGB sowie der ergänzenden Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB und der einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes in Euro aufgestellt.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB gewählt. Die gesetzlichen Gliederungsvorschriften wurden beachtet.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss wurden die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert angewandt.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögengegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Zeitraum der planmäßigen linearen Abschreibung für entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte beträgt 5 bzw. 15 Jahre.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Bankguthaben werden zum jeweiligen Nominal- bzw. Nennwert am Bilanzstichtag bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften berücksichtigt wurden. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 7 Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten stellen erhaltene Zahlungen vor dem Bilanzstichtag dar, die über die Laufzeit der zugrunde liegenden Verträge ratierlich und ertragswirksam aufgelöst werden.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenen Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen wurden verrechnet ausgewiesen.

Es wird das Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB ausgeübt und auf den Ansatz der aktiven latenten Steuern verzichtet.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel gesondert dargestellt. Für den Geschäfts- und Firmenwert der im Jahr 2010 übernommenen Shops wurde eine betriebliche Nutzungsdauer von 15 Jahren und für die Geschäfts- und Firmenwerte der im Jahr 2013, 2015 und 2017 übernommenen Shops eine betriebliche Nutzungsdauer von 5 Jahren zugrunde gelegt. Die betriebliche Nutzungsdauer basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten der Geschäfts- und Firmenwerte durch die Geschäftsleitung. Die Ertragspotentiale dieser Komponenten werden voraussichtlich über den entsprechenden Zeitraum ausgeschöpft.

Für andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung wird eine Nutzungsdauer von 3 - 13 Jahren zugrunde gelegt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 35 (Vorjahr TEUR 40) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr enthalten. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 86 (Vorjahr TEUR 41.454) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Darin enthalten sind Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 86 (Vorjahr TEUR 41.429). Daneben bestehen Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 1.217 (Vorjahr TEUR o) aus dem in 2017 eingeführten Cash-Pool der Pandora Gruppe.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen debitorische Kreditoren, Kautionen, Forderungen aus Mietzuschüssen sowie aus Geldtransit.

Aktive latente Steuern

Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 31,57 % zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Differenzen zwischen handels- und steuerlichen Wertansätzen des Firmenwerts, der Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen sowie der personalbezogenen Rückstellungen.

Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die folgenden Rückstellungsarten enthalten.

TEUR
Ausstehende Rechnungen 8.224
Personalbezogene Rückstellungen 3.784
Rückbauverpflichtungen 1.248
Rücknahmeverpflichtungen 2.633
Gewährleistungen 2.591
Sonstige 868
Summe Verbindlichkeiten 19.348

Im Einzelnen wurden folgende Verbindlichkeiten berücksichtigt:

Art der Verbindlichkeit davon mit einer Restlaufzeit:
Gesamtbetrag 31.12.2023 bis 1 Jahr von mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre Vorjahr Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR EUR EUR EUR EUR
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.067.073,63 2.067.073,63 0,00 0,00 2.048.003,87
2. aus Lieferungen und Leistungen 2.243.536,43 2.243.536,43 0,00 0,00 1.224.516,67
3. gegenüber verbundenen Unternehmen 1.459.626,88 1.459.626,88 0,00 0,00 41.264.738,35
davon gegenüber Gesellschafterin 0,00 0,00 0,00 0,00 40.127.660,18
4. sonstige Verbindlichkeiten 3.957.058,07 3.957.058,07 0,00 0,00 14.193.764,70
davon aus Steuern 3.868.271,08 3.868.271,08 0,00 0,00 13.993.409,43
davon im Rahmen sozialer Sicherheit 33.376,07 33.376,07 0,00 0,00 19.302,14
Summe 9.727.295,01 9.727.295,01 0,00 0,00 58.731.023,59

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus einem kurzfristigen Förderprogramm in Höhe von TEUR 1.394 (Vorjahr TEUR 941), sowie TEUR o (Vorjahr TEUR 196) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr enthalten. Zudem sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten aus einem kurzfristigen Darlehen in Höhe von TEUR o (Vorjahr TEUR 39.338), Zinsverbindlichkeiten in Höhe von TEUR o (Vorjahr TEUR 789) enthalten.

Von den obenstehenden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen TEUR o (Vorjahr: 40.128 TEUR) die Gesellschafterin.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr unbesichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 38.219 (Vorjahr TEUR 38.260) aus Mietverträgen und TEUR 21 aus Leasingverträgen (Vorjahr TEUR o).

Im Einzelnen haben diese Verpflichtungen folgende Restlaufzeiten:

Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen

TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr 10.615
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre 24.080
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre 3.524

Zahlungsverpflichtungen aus Leasingverträgen

TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr 21
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre 0
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre 0

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Es wurden keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen durchgeführt.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich 2023 2022
TEUR TEUR
Charms (Perlen) 93.790 82.574
Sonstiger Schmuck 79.473 63.275
Gold- und Silber- Armbänder 31.355 24.945
Sonstige 372 3.249
Geographisch bestimmter Markt 2023 2022
TEUR TEUR
Inland 204.989 174.044
Ausland 1 0

Zusätzliche Angaben zur Anwendung des Umsatzkostenverfahrens

Der Materialaufwand des Geschäftsjahres beträgt TEUR 112.101 und gliedert sich wie folgt:

Materialaufwand 2023 2022
TEUR TEUR
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 112.101 91.396
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 0 0

Der Personalaufwand des Geschäftsjahres beträgt TEUR 35.882 und gliedert sich wie folgt:

Personalaufwand 2023 2022
TEUR TEUR
a) Löhne und Gehälter 29.932 25.363
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung und Unterstützung 5.950 5.430
davon für Altersversorgung 146 100

Währungsumrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 208 (Vorjahr TEUR 1) enthalten. Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen TEUR 221 (Vorjahr TEUR 3) aus Aufwendungen aus der Währungsumrechnung. Die Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

V. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 418
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 461
Aushilfen 443
Auszubildende 35
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 1.357

Namen der Geschäftsführer

Die Geschäfte des Unternehmens wurden durch die folgende Person geführt:

Sonia López Delgado, ausgeübter Beruf: Geschäftsführerin, seit dem 28. Oktober 2021

Die Geschäftsführung ist berechtigt, die Gesellschaft allein zu vertreten.

Die Gesellschaft nimmt die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführergehälter in Anspruch.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführerin schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 6.917.315,17 auf neue Rechnung vorzutragen.

Konzernzugehörigkeit

Die Pandora Jewelry GmbH wurde in den Konzernabschluss der Pandora A/S, Kopenhagen, Dänemark, einbezogen.

Die Pandora A/S, Kopenhagen, Dänemark, stellt sowohl den Konzernabschluss für den kleinsten als auch für den größten Konsolidierungskreis auf.

Der offen gelegte Konzernabschluss ist im dänischen elektronischen Handelsregister erhältlich.

Honorare an Abschlussprüfer

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt:

Abschlussprüfungsleistungen: 43 TEUR

Globale Mindestbesteuerung (Pillar 2)

Der Pandora-Konzern fällt in den Anwendungsbereich der Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung ("Pillar 2"). Die Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung sind mit Wirkung zum 28. Dezember 2023 in Deutschland in Form des Mindeststeuergesetzes ("MinStG") in Kraft getreten. Das MinStG gilt erstmals für Geschäftsjahre, die nach dem 30. Dezember 2023 beginnen. Gemäß dem MinStG ist eine Ergänzungssteuer für jede Jurisdiktion zu zahlen, die einen effektiven Steuersatz unter 15% aufweist. Die Bestimmung des effektiven Steuersatzes nach dem MinStG ist sehr komplex und beinhaltet eine Vielzahl von spezifischen Anpassungen. Da das MinStG für das Geschäftsjahr 2023 für die deutschen Konzerngesellschaften noch keine Anwendung findet, entsteht für das Geschäftsjahr 2023 keine Steuerbelastung aus dem MinStG.

Ereignisse im Geschäftsjahr 2023

Am 24. Februar 2022 stellte PANDORA A/S alle Geschäfte mit Russland und Weißrussland ein. PANDORA A/S hat auch alle seine Lieferanten und Geschäftspartner angewiesen, dass keine an PANDORA Group gelieferten Rohstoffe, Produkte oder Dienstleistungen direkt oder indirekt aus Russland oder Weißrussland stammen dürfen. Diese Entscheidung ist für alle Beteiligungen von PANDORA A/S verbindlich. Der militärische Konflikt in der Ukraine hat mit Ausnahme der gestiegenen Energie- und Utilities-Kosten keinen weiteren direkten Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der Pandora Jewelry GmbH in 2023.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 sind alle Risiken angemessen berücksichtigt worden. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Pandora haben, hat es nach dem Bilanzstichtag nicht gegeben.

 

Hamburg, den 5. Juni 2024

Pandora Jewelry GmbH

Sonia López Delgado, Geschäftsführerin

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen 901.767,79 0,00 307.704,31 0,00 594.063,48
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.361.124,70 0,00 0,00 0,00 1.361.124,70
2.262.892,49 0,00 307.704,31 0,00 1.955.188,18
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.620.618,88 2.214.960,61 3.840.589,62 180.278,36 30.175.268,23
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 284.709,09 658.473,67 104.430,73 -180.278,36 658.473,67
31.905.327,97 2.873.434,28 3.945.020,35 0,00 30.833.741,90
34.168.220,46 2.873.434,28 4.252.724,66 0,00 32.788.930,08
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen 901.767,75 0,00 307.704,31 0,00 594.063,44
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.321.602,71 30.840,85 0,00 0,00 1.352.443,56
2.223.370,46 30.840,85 307.704,31 0,00 1.946.507,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.651.587,02 3.397.026,64 3.734.430,43 0,00 21.314.183,23
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
21.651.587,02 3.397.026,64 3.734.430,43 0,00 21.314.183,23
23.874.957,48 3.427.867,49 4.042.134,74 0,00 23.260.690,23
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen 0,04 0,04
2. Geschäfts- oder Firmenwert 8.681,14 39.521,99
8.681,18 39.522,03
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.861.085,00 9.969.031,86
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 658.473,67 284.709,09
9.519.558,67 10.253.740,95
9.528.239,85 10.293.262,98

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. WIRTSCHAFTLICHES UND BETRIEBLICHES UMFELD

Allgemeine Angaben

Die Pandora Jewelry GmbH (im Folgenden "PANDORA Jewelry GmbH" oder die "Gesellschaft") hat ihren Sitz am Ballindamm 39, 20095 Hamburg, Handelsregister-Nr.: AG Hamburg HRB 110446. Alleinige Geschäftsführerin ist seit dem 28. Oktober 2021 Frau Sonia López Delgado.

Gegenstand des PANDORA-Konzerns ist die Produktion, die Vermarktung und der Vertrieb von handgefertigtem, modernem Schmuck aus hochwertigen Materialien zu attraktiven Preisen. PANDORA-Schmuck wird in über 100 Ländern, verteilt auf sechs Kontinenten, mit mehr als 6.700 Verkaufsstellen, darunter etwa 2.600 Concept Stores, vertrieben.

Gegründet 1982 mit Sitz in Kopenhagen, Dänemark, beschäftigt der PANDORA-Konzern weltweit rund 32.000 Mitarbeiter, davon mehr als 13.200 in Thailand, wo der Konzern seinen Schmuck herstellt. Die PANDORA A/S ist an der NASDAQ OMX in Kopenhagen, Dänemark, notiert.

Geschäftsumfeld

Die Gesellschaft ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der PANDORA A/S und nahm ihre Handelstätigkeit im Jahr 2010 auf. Ihre Geschäftstätigkeit besteht im Wesentlichen im Vertrieb der PANDORA-Produkte auf dem deutschen Markt über ein eigenes Filialnetz sowie über Einzelhändler. Zum Bilanzstichtag werden 142 Stores, davon 140 Stores im eigenen Besitz und zwei im Rahmen eines Franchise-Modells, unter der Marke "PANDORA" betrieben.

Die im Jahr 2021 gestartete, auf Wachstum ausgerichtete globale Geschäftsstrategie mit Namen Phoenix wurde auch im Geschäftsjahr 2023 fortgeführt, was zu einer weiteren Verbesserung der Marktposition der Gesellschaft in Deutschland geführt hat. Die Strategie baut auf PANDORA's einzigartigem Markenversprechen und dem erheblichen Potenzial auf, unser Kerngeschäft und unsere Märkte auszubauen und neue Kunden für die Marke zu gewinnen.

Dies wird als Voraussetzung für eine weiterhin erfolgreiche Positionierung im Segment des bezahlbaren Markenschmucks gesehen. Hierbei stehen die Steigerung der Markenrelevanz mit direkterer Marktansprache bei gleichzeitiger Kostensenkung im Vordergrund.

Diese Strategie hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 trotz negativer Konjunkturlage und geopolitischer Ereignisse sehr erfolgreich umsetzen können und die Marktpositionierung deutlich ausbauen können. Die hohe Markenattraktivität hat viele neue und loyale Konsumenten in unsere Stores gelockt und zu einem starken Anstieg der Besucherzahlen in diesen geführt, sowohl im eStore als auch in allen stationären Läden.

Die nach wie vor hohen Inflationsraten und auch die Verunsicherungen durch den Ukraine-Krieg sowie der Hamas-Angriff auf Israel im Oktober des Berichtsjahres haben das PANDORA Geschäft in Deutschland nicht beeinträchtigt.

2. WIRTSCHAFTSBERICHT

Ertragslage

2023 2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 204.990 100,0 174.044 100,0 30.946 17,8
Umsatzkosten -112.101 -54,7 -91.396 -52,5 -20.705 22,7
Gesamtleistung 92.889 45,3 82.648 47,5 10.241 12,4
Vertriebskosten -76.567 -37,4 -67.958 -39,0 -8.609 12,7
Verwaltungskosten -4.827 -2,4 -3.487 -2,0 -1.340 38,4
Sonstige betriebliche Erträge 362 0,2 474 0,3 -112 -23,6
Sonstige betriebliche Aufwendungen -821 -0,4 -1.228 -0,7 407 -33,1
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2 0,0 6 0,0 -4 -66,7
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -831 -0,4 -794 -0,5 -37 4,7
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.290 -1,6 -3.522 -2,0 232 -6,6
Ergebnis nach Steuern 6917 3,4 6.139 3,5 778 12,7
sonstige Steuern 0,0 - 0,0 - 0,0 -
Jahresüberschuss 6917 3,4 6.139 3,5 778 12,7

Im Geschäftsjahr 2023 konnten die Umsatzerlöse um 17,8% im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden. Die eigenbetriebenen Einzelhandelsgeschäfte trieben das Wachstum, während die Umsätze mit den Groß- und Einzelhandelspartnern um 13% rückläufig waren. So stieg das online Geschäft im eStore um TEUR 9.881 oder +23% zum Vorjahr. Die stationären Stores konnten ihren Umsatz sogar um 27% oder TEUR 25.472 bei weitgehend unverändertem Storenetzwerk ausbauen.

Der Anstieg des Umsatzkostenanteils von 52,5% auf 54,7% an den Umsatzerlösen ist auf höhere Einkaufspreise der Handelswaren sowie zu einem geringeren Anteil auf zunehmende Kosten für das Einschmelzen retournierter Ware zurückzuführen. Der leichte Anstieg der Einkaufspreise resultiert aus dem Anstieg der Produktkosten. Die Gesamtleistung in Prozent vom Umsatz reduzierte sich damit im Berichtsjahr um gut zwei Prozentpunkte auf 45,3%. Aufgrund der schwierigen konjunkturellen Lage und ihrer unmittelbaren Auswirkungen auf den Einzelhandel wurde der Anstieg der Einkaufspreise nur zu einem Teil über Preiserhöhungen in selektiven Kollektionsbereichen im Frühjahr und im Herbst an die Endkunden weitergegeben.

Getrieben durch das starke Umsatzwachstum haben die Vertriebskosten um 12,7% zugenommen. Allerdings unterproportional zum Umsatzwachstum, wodurch sich die Vertriebskostenquote vom Umsatz um 1,6%-Punkte auf 37,4% verbessert hat. Wesentlicher Treiber für die Vertriebskosten sind gestiegene Löhne und der Aufbau von Beschäftigten in den Stores.

Dagegen sind die Verwaltungskosten um TEUR 1.340 oder 38,4% gegenüber dem Vorjahr stärker angestiegen und sind auf den Aufbau zentraler Verwaltungsbereiche zurückzuführen.

Das deutliche Umsatzwachstum und die moderaten Kostensteigerungen führen zusammen zu einem Ergebnis vor Steuern, dass um TEUR 546 oder 5,7% gegenüber dem Vorjahr zulegen kann.

Entsprechend sind auch das Ergebnis nach Steuern und der Jahresüberschuss um TEUR 778 auf EUR 6.917 im Geschäftsjahr 2023 gestiegen.

Vermögens- und Finanzlage

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Vermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 9 0 39 0 -30 -77
Sachanlagen 9.519 23 10.254 12 -735 -7
Vorräte 10.887 27 20.324 24 -9.437 -46
Forderungen 20.120 49 53.909 63 -33.789 -63
Flüssige Mittel 449 1 378 1 71 19
Übrige Aktiva 7 0 102 0 -95 -93
40.991 100 85.006 100 -44.015 -52
Kapital
Eigenkapital 8.251 20 7.334 9 917 13
Rückstellungen 22.852 56 18.632 22 4.220 23
Verbindlichkeiten 9.727 24 58.731 69 -49.004 -83
Rechnungsabgrenzungsposten 161 0 309 0 -148 -48
40.991 100 85.006 100 -44.015 52

Zum 31. Dezember 2023 verringert sich die Bilanzsumme um TEUR 44.015. Auf der Vermögensseite resultiert dies im Wesentlichen aus dem geringeren Vorratsvermögen und der Abnahme der Forderungen.

Während die Transferpreise für den Bezug von Waren über die Konzernmutter im Vorjahr 2022 unterjährig angehoben wurden, sind diese seit März 2023 wieder gesenkt worden. Diese Veränderung der Transferpreise wirkt sich auf die Bewertung der Vorräte aus und führt zu dem um TEUR 9.437 niedrigerem Vorratsvermögen zum Bilanzstichtag 31.12.2023. Bewertungsbereinigt sind die Vorräte aufgrund des höheren Geschäftsvolumens dagegen angestiegen.

Das Umsatzwachstum im Weihnachtsgeschäft hat zu einem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte um TEUR 2.721 auf TEUR 7.363 geführt. Dagegen wurden die Forderungen gegen verbundene Unternehmen zum Bilanzstichtag 31.12.2023 auf TEUR 86 (Vorjahr TEUR 41.454) zurückgeführt. Die sonstigen Vermögensgegenstände aus debitorischen Kreditoren, Kautionen, Forderungen aus Mietzuschüssen sowie aus Geldtransit haben mit dem Geschäftsvolumen auf TEUR 11.455 (Vorjahr TEUR 7.812) zugenommen.

Die Investitionen in Sachanlagen, überwiegend Geschäftsum- und einbauten, lagen aufgrund der geringeren Zahl an Shoperöffnungen oder Shoprenovierungen im Berichtsjahr deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Das Sachanlagevermögen reduziert sich dadurch um TEUR 735.

In der Entwicklung des Eigenkapitals ist eine Ausschüttung aus dem Gewinnvortrag in Höhe von 6 Mio. EUR berücksichtigt.

Insbesondere die Umsatzsteigerungen im Weihnachtsgeschäft führen zu höheren Retouren- und Gewährleistungsrückstellungen zum Bilanzstichtag. Mit Einführung des neuen Kundenbindungsprogramms MyPandora wurden im Berichtsjahr erstmalig Rückstellungen für die verdienten Prämienpunkte gebildet.

Da die Geschäftsziele im Berichtsjahr übererfüllt wurden, bestehen höhere Verpflichtungen aus Bonusprogrammen für die Mitarbeiter. Entsprechend steigen die Rückstellungen, die zum Bilanzstichtag hierfür gebildet wurden.

Zum Jahresende 2023 bestanden im Vorjahresvergleich mehr ausstehende Rechnungen, die entsprechend in Rückstellungen abgegrenzt wurden.

Die Verbindlichkeiten nahmen dagegen gegenüber dem Vorjahresstichtag signifikant ab, was im Wesentlichen auf der Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen beruht. Ein kurzfristiges Darlehen der Gesellschafterin inklusive Zinsen in Höhe von TEUR 40.128 zum 31.12.2022 wurde im Berichtsjahr getilgt. Auch die Verbindlichkeiten aus Steuern, insbesondere Umsatzsteuern, wurden gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres um TEUR 10.125 zurückgefahren.

Insgesamt erhöht sich damit die Eigenkapitalquote auf 20% von der Bilanzsumme.

Liquiditätslage

Die Liquiditätsposition der Pandora Jewelry GmbH ist neben der Geschäftstätigkeit im Wesentlichen durch Intercompany Agreements beeinflusst, welche von der Konzernmutter in alle Tochtergesellschaften hineinreichen. Diese gewährleisten im operativen Geschäft zu jeder Zeit über ein Verrechnungspreismodell sowie über Intercompany Loan Agreements die Finanzierung und Liquidität ihrer Tochtergesellschaften.

Im Ergebnis hat die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 6.917 abgeschlossen. Die Gesellschaft ist ihren Zahlungsverpflichtungen im Geschäftsjahr 2023 jederzeit uneingeschränkt nachgekommen.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Wichtige finanzielle Leistungsindikatoren (Kennzahlen), die im Jahresabschluss dargestellt sind und zur Steuerung des Unternehmens intern verwendet werden, sind im Folgenden aufgeführt:

Umsatzerlöse und Umsatzwachstum

Ergebnis vor Zinsen and Steuern (EBIT)

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Pandora Jewelry GmbH bekennt sich als Teil der weltweit agierenden PANDORA Gruppe (Pandora A/S) zu ihrer unternehmerischen Gesellschaftsverantwortung, im engl. auch als Corporate Social Responsibility (CSR) bezeichnet. Die PANDORA Ethikstandards sind durch entsprechende Richtlinien, Prozesse und Instrumente in die gesamte Wertschöpfungskette des Unternehmens integriert. Die Ethikstandards der PANDORA Gruppe sind unter folgendem Link zu finden: www.pandoragroup.com/csr.

Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren (Kennzahlen) werden innerhalb der Gesellschaft regelmäßig Informationen über die Mitarbeiterfluktuation und Mitarbeiterzufriedenheit erhoben und entsprechend ausgewertet.

3. RISIKOBERICHT

Die Geschäftsführung beurteilt regelmäßig die allgemeinen und spezifischen Risiken, die sich aus den Geschäfts- und Betriebsprozessen der PANDORA Jewelry GmbH ergeben und zielt auf eine proaktive und effiziente Steuerung derartiger Risiken ab. Interne Kontrollsysteme einschließlich einer Whistleblower-Funktion (unternehmensinternes Hinweissystem) sind eingerichtet. Wie bereits erwähnt, ist die Pandora Jewelry GmbH an das Rahmenkonzept des PANDORA-Konzerns für das interne finanzwirtschaftliche Kontrollsystem gebunden.

Weder verfügt die PANDORA Jewelry GmbH über nennenswerte externe Finanzierungsmittel noch benötigt sie solche, da der gesamte Schmuck konzernintern bezogen wird. Die Gesellschaft ist in Bezug auf die Verfügbarkeit von Schmuck für den Vertrieb an Einzelhändler/Großhändler von anderen PANDORA Unternehmen abhängig.

Die Geschäftsführung der PANDORA Jewelry GmbH sieht in einer Überalterung der Lagerbestände kein bedeutendes Risiko, da sichergestellt wird, dass Bestände, die nicht wie erwartet im Einzelhandel abgesetzt werden, über andere Kanäle (Outlet, E-Commerce) vermarktet werden oder abschließend dem konzerninternen Produktkreislauf wieder zugeführt werden können. Zudem bewirkte die bereits beschriebene Kampagne regelmäßiger Produktinnovationen ein insgesamt verjüngtes Lagerinventar. Diese Vorgehensweise folgt den Vorgaben der dänischen Konzernzentrale PANDORA A/S.

Infolge ihrer Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit ist die PANDORA Jewelry GmbH einer Reihe von finanziellen Risiken ausgesetzt, die durch die Treasury-Abteilung des PANDORA-Konzerns im dänischen Stammhaus überwacht und gesteuert werden.

Die von der PANDORA A/S überwachten und gesteuerten finanziellen Risiken gliedern sich in folgende Risiken: Kredit-, Liquiditäts-, Zins-, Währungs- und Rohstoffrisiko. Die für die PANDORA Jewelry GmbH bedeutendsten Risiken sind das Kredit- und das Liquiditätsrisiko.

Kreditrisiko

Das maximale Kreditrisiko aus finanziellen Vermögensgegenständen entspricht den in der Bilanz erfassten Buchwerten. Das Kreditrisiko der PANDORA Jewelry GmbH resultiert im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die PANDORA Jewelry GmbH hat Richtlinien aufgestellt, um derartige Verluste möglichst gering zu halten und beurteilt jeden Einzelhändler/Großhändler bei der Festlegung der Handelsbedingungen auf einer Kunde-zu-Kunde-Basis. Sofern Anhaltspunkte für Wertminderungen bestehen, werden Wertberichtigungen in angemessenem Umfang gebildet.

Kreditrisiken aus den sonstigen finanziellen Vermögensgegenständen der PANDORA Jewelry GmbH beziehen sich vorwiegend auf Zahlungsmittel. Das Kreditrisiko besteht dabei in einem Forderungsausfall, wobei das maximale Risiko dem Buchwert der Vermögensgegenstände entspricht. Diese Kreditrisiken werden von der Treasury-Abteilung des PANDORA-Konzerns überwacht und gesteuert.

Das Kreditrisiko hat sich aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie und der Folgen des Ukraine-Krieges auf die Weltwirtschaft erhöht. Die PANDORA Jewelry GmbH hat daher das aktive Kreditmanagement weiter geschärft, um die Risiken zu reduzieren.

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, dass die verfügbaren Zahlungsmittel der PANDORA Jewelry GmbH ihre Verbindlichkeiten nicht mehr abdecken. Ziel des Liquiditätsmanagements ist es, einen optimalen Liquiditätsbestand zu wahren, um PANDORAs Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können, den Zinsaufwand und die Bankgebühren möglichst niedrig zu halten und finanzielle Engpässe zu vermeiden. Die PANDORA Jewelry GmbH ist gegenwärtig an einem Cash Pool beteiligt. Gemäß den Konzernrichtlinien werden einerseits Liquiditätsüberschüsse an die PANDORA A/S transferiert, als auch jederzeit ausreichende Liquidität in Form von Intercompany Loan Agreements vorgehalten.

4. CHANCENBERICHT

Marke und Image

Der Schmuckmarkt in Zentralwesteuropa ist von starkem Wettbewerb geprägt. Der PANDORA-Konzern konzentriert sich auf den weiteren Ausbau des Markenimages. Dies soll durch den Verkauf modischer Qualitätsprodukte erreicht werden. Dabei werden hochwertige Materialien eingesetzt und neue Designs oder Produktlinien zur Erweiterung der Palette und Risikominderung eingeführt.

Die Fähigkeit der PANDORA Jewelry GmbH, ihre künftigen Ziele auch zu verwirklichen, hängt auch von der Marke und dem Image des PANDORA-Konzerns ab. Die vom PANDORA-Konzern entwickelte und vorgegebene Markenstrategie zielt darauf ab, Endkunden über die Markenvertriebskanäle zu gewinnen, sie zu überzeugen und zu binden, sowie den Direktverkauf in PANDORA-Geschäften und über den Online-Vertrieb zu steuern.

Die PANDORA Jewelry GmbH hat ihre Produkte durch eine kontinuierliche Ausweitung des physischen Vertriebs sowie die Werbung im Fernsehen, in digitalen Medien, Printmedien sowie die Außenwerbung gefördert. Darüber hinaus lag das Augenmerk der PANDORA Jewelry GmbH auf der Aufrechterhaltung einer hohen Kundenloyalität über die digitalen Medien, das MyPandora Programm und die sozialen Netzwerke.

5. PROGNOSEBERICHT

Die PANDORA Jewelry GmbH hat die Prognose für 2023 im Laufe des Geschäftsjahres in den wichtigen KPIs (Umsatzerlöse, operatives Ergebnis und Jahresergebnis) übererfüllt. Im Umsatzwachstum von 17,8% zeigt sich die Stärke der Marke und die Ausweitung der Marktposition in Deutschland. Trotz der hohen Inflation und teilweise negativen Konjunkturparametern ist das abgeschlossene Geschäftsjahr für die Gesellschaft sehr erfolgreich verlaufen.

Zwar gehen Wirtschaftsinstitute und die Regierung von einem Rückgang der Inflation auf einen Wert um oder unter 3% im Jahr 2024 aus, dennoch wird nur mit einem sehr geringen Wirtschaftswachstum gerechnet. Zu hoch sind die Unsicherheiten aus geopolitischen Krisen, Konsumzurückhaltung und Rückgang der Investitionstätigkeit aufgrund nach wie vor hoher Zinsen.

Dem Trend aus 2023 folgend rechnet die PANDORA Jewelry GmbH dennoch auch für das Jahr 2024 mit einem deutlichen Umsatzwachstum von 12%. Trotz Kostensteigerungen in allen Bereichen wird das Umsatzwachstum auch zu höheren operativen Ergebnissen und einem Jahresüberschuss von gut 7,5 Mio. EUR führen.

Auf Basis dieser Planungen und angeführten Maßnahmen ist der Fortbestand des Unternehmens nicht gefährdet ("Going Concern Prämisse"). Wir gehen davon aus, dass das Unternehmen im gewöhnlichen Geschäftsverlauf seine Vermögenswerte realisieren und Verbindlichkeiten begleichen wird.

Aufgrund negativer Konjunkturdaten und den geopolitischen Unsicherheiten, bleibt der langfristige Ausblick schwierig, aber in der Erwartung der Geschäftsführung weiterhin positiv. Die Entwicklung wird dabei durch eine konsequente Umsetzung der Strategie, insbesondere im Markenauftritt sowie durch Effizienzsteigerungen innerhalb der Organisation, gestützt.

6. Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f HGB - Angabe zu den Zielgrößen für den Frauenanteil im Aufsichtsrat, in der Geschäftsführung und in den oberen beiden Führungsebenen

Die Geschäftsführung sowie die erste Führungsebene des Managementteams der PANDORA Jewelry GmbH bietet Personen jeden Geschlechts die gleichen Chancen bei der Besetzung dieser Führungspositionen. Gleiches gilt für die zweite Managementebene. Aufgrund des derzeit hohen Frauenanteiles in den Führungsebenen ist keine Zielquote für den Frauenanteil festgelegt. Dennoch wird angestrebt, die Frauenquote auch in Zukunft bei 50% oder darüber zu erhalten Dabei soll grundsätzlich sichergestellt sein, dass Schlüsselpositionen unabhängig vom Geschlecht mit dem am besten geeigneten Kandidaten besetzt werden. Derzeit ist die Geschäftsführung durch eine Frau besetzt. Die erste Führungsebene mit dem Management Team besteht aus 7 Personen, davon sind 5 Frauen. Die Gesellschafter der PANDORA Jewelry GmbH streben für den Frauenanteil in der Geschäftsführung und dem Managementteam keine gezielte Veränderung an.

 

Hamburg, den 5. Juni 2024

Pandora Jewelry GmbH

Sonia Löpez Delgado, Geschäftsführerin

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