KARL JÜRGENSEN GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Timo Augustin seit 17.12.2025 | Geschäftsführer |
Karl Gerald Augustin seit 22.6.2022 | Geschäftsführer |
Ben Augustin seit 22.6.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% | |
| 49.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 88.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AUGUSTIN Investment GmbHSchleswigKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtInhaltsverzeichnis 1. Allgemeine Angaben 2. Grundlagen des Konzerns 3. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 4. Geschäftsverlauf 5. Vermögens- und Finanzlage 6. Risiken 6.1 Wirtschaftstätigkeiten 6.2 Forderungsausfälle 6.3 Liquiditätsrisiken 6.4 Cybersecurity-Risiken 7. Chancen 8. Prognosebericht 1. Allgemeine Angaben Die AUGUSTIN Investment GmbH hat ihren Stammsitz in D 24837 Schleswig. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 15779 FL im Handelsregister des Amtsgerichts Flensburg eingetragen. Das Konzerngeschäftsjahr erstreckt sich vom 01.01.2023 - 31.12.2023. 2. Grundlagen des Konzerns Die AUGUSTIN Investment GmbH ist die Holdinggesellschaft des Konzerns, zu welchem die nachfolgenden verbundenen Unternehmen / Beteiligungen gehören, welche im Rahmen einer Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einfließen: - KARL JÜRGENSEN GmbH - KARL JÜRGENSEN Komplementär GmbH - KARL JÜRGENSEN Spedition- und Logistik GmbH & Co. KG Die wichtigste operativ tätige Gesellschaft im Konzern ist die KARL JÜRGENSEN Spedition und Logistik GmbH & Co. KG (Gründungsjahr der Ursprungsgesellschaft 1928), deren Geschäftszweck die "Planung, Organisation und Durchführung von logistischen und speditionellen Leistungen mit allen dazugehörigen Geschäftstätigkeiten" ist. Diese Gesellschaft betreibt Standorte in Schleswig und Hamburg. Das Kerngeschäft wird in folgenden Bereichen erbracht: - Europaweite Stückgutverkehre - Europaweite Teil- und Komplettladungsverkehre - Kontaktlogistik 3. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Der Hochrechnung des Expertenkreises der Initiative zur Prognose der Entwicklung des Wirtschaftsbereiches Logistik in Deutschland (Logistikweisen) zufolge beläuft sich die Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 auf real -2,0 % und nominal +2,5 %. Für das Jahr 2024 werde die Entwicklung weiterhin pessimistisch gesehen. Der Expertenkreis erwarte eine reale Entwicklung von -3,5 % bei einem nominalen Anstieg von 0,8 %. Mit einer Verbesserung bei der realen Entwicklung sei voraussichtlich erst ab dem 2. Halbjahr 2024 zu rechnen. Die Inflationsrate lag 2023 im Jahresdurchschnitt bei 5,9%. 4. Geschäftsverlauf Das Management beurteilt das Geschäftsjahr 2023 als herausfordernd, was primär den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie der weiterhin hohen Inflation geschuldet gewesen ist. Der Konzernumsatz entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr von 15.423 TEUR auf 40.902 TEUR. Anzumerken ist hierbei, dass es sich beim Bewertungszeitraum 2022, auf Grund der Konzerngründung, um ein viermonatiges Rumpfjahr handelte. Im Wirtschaftsjahr 2023 sind durchschnittlich 246 Mitarbeitende beschäftigt worden. 5. Vermögens- und Finanzlage Das Management stuft die Vermögens- und Finanzlage des Konzerns als gut ein. Dieser war zu jederzeit in der Lage seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Der Jahresüberschuss beträgt 438 TEUR und entspricht damit den Erwartungen der Geschäftsführung. Die Eigenkapitalquote beträgt 36,9% bei einer Bilanzsumme von 19.632 TEUR. 6. Risiken 6.1 Wirtschaftstätigkeiten Jede wirtschaftliche Aktivität ist grundsätzlich mit entsprechenden Risiken verbunden, welche die Gesellschaft bestmöglich identifiziert und bewertet. Auf Grundlage dieser Bewertung ist der Fortbestand des Konzerns auf absehbare Zeit nicht gefährdet. 6.2 Forderungsausfälle Möglichen Forderungsausfällen wird präventiv durch den Einsatz von externen Bonitätsprüfungen begegnet. Des Weiteren wird der Großteil der Forderungen gegen Forderungsausfall versichert und es wird intern mit festgelegten Kreditlimits je Kunde gearbeitet. 6.3 Liquiditätsrisken Die Liquiditätsverfügbarkeit des Konzerns wird laufend durch das zentrale Finanzwesen überwacht und sichergestellt - diese kann als zufriedenstellend bezeichnet werden. Gleiches gilt für anstehende Investitionen und die dafür ggf. benötigten Finanzierungsmittel zur Erfüllung sämtlicher Zahlungsverpflichtungen. 6.4 Cybersecurity-Risken Zur Reduzierung der stetig steigenden Cybersecurity-Risiken bringt der Konzern technische Schutzmaßnahmen für die logische und physische IT-Infrastruktur, auf dem heutigen Stand der Technik, zum Einsatz. Des Weiteren werden personelle sowie organisatorische Maßnahmen zur Anwendung gebracht. Sämtliche Instrumente zur Steigerung der IT-Sicherheit werden laufend überprüft und bei Bedarf verbessert. 7. Chancen Der Konzern verfügt über eine Vielzahl von Kunden aus den unterschiedlichsten Wirtschaftsbereichen, sodass nur sehr geringe Abhängigkeiten gegenüber einzelnen Wirtschaftszweigen bestehen. Unser tägliches Handeln zielt darauf ab, dem Markt jederzeit hochwertige Produkte und Dienstleistungen anzubieten, welche unserem eigenen Anspruch sowie dem Anspruch unserer Kunden gerecht werden. Auf dieser Grundlage sehen wir auch zukünftig erhebliche Chancen für weiteres Wachstum. 8. Prognosebericht Das Wirtschaftsjahr 2024 wird nach Einschätzung des Managements weniger stark von hohen Inflationsraten, jedoch weiterhin von wirtschaftlich herausfordernden Rahmenbedingungen geprägt sein. Auch geht die Unternehmensführung nicht davon aus, dass der Ukrainekonflikt bald enden wird, sodass die damit einhergehenden Auswirkungen und Risiken auch weiterhin bestehen bleiben. Die Unternehmensführung rechnet für das Wirtschaftsjahr 2024 mit einem Geschäftsverlauf auf Vorjahresniveau. Mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und einer damit verbundenen, nachhaltigen Steigerung der Konzernergebnisse wird ab 2025 gerechnet. Es wird des Weiteren davon ausgegangen, dass die für 2024 geplanten Investitions- und Optimierungsmaßnahmen ab 2025 vollständig zur Geltung kommen und ebenfalls einen positiven Ergebnisbeitrag leisten werden. Die Unternehmenspositionierung im Markt wird weiterhin und unverändert als gefestigt angesehen. KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Konzernkapitalflussrechnung nach DRS 21
Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernanhang1. Allgemeine Angaben Die Eintragung der AUGUSTIN Investment GmbH, Schleswig, erfolgte beim Amtsgericht Flensburg unter HRB 15779 FL. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde von der AUGUSTIN Investment GmbH als Muttergesellschaft gemäß §§ 290 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 2. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 sind neben der AUGUSTIN Investment GmbH alle wesentlichen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der AUGUSTIN Investment GmbH mehr als 50 % der Stimmrechte zustehen.
Die KARL JÜRGENSEN Spedition und Logistik GmbH & Co. KG ist von der Verpflichtung zur Offenlegung und Prüfung ihres Einzelabschlusses gemäß § 264b HGB befreit, weil sie in den Konzernabschluss der AUGUSTIN Investment GmbH einbezogen wird. 3. Konsolidierungsgrundsätze Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode. Anstelle der Beteiligungsbuchwerte werden in der Konzernbilanz die Vermögensgegenstände und Schulden der Tochterunternehmen angesetzt. Die Anschaffungskosten der Beteiligungen werden mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung verrechnet. Die Zeitpunkte der Erstkonsolidierung ist für alle Tochterunternehmen der 1. September 2022. Im Rahmen der Erstkonsolidierung ist ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 566 entstanden, welcher erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung verrechnet wird. Der Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile am Eigenkapital beläuft sich zum Stichtag auf TEUR 728. Weitere Konsolidierungen betreffen die Aufrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten. Konzerninterne Umsätze und sonstige Ertragsposten wurden gegen die entsprechenden konzerninternen Aufwendungen verrechnet. 4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die abnutzbaren beweglichen Anlagegegenstände wurden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden gemäß § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte werden grundsätzlich zu Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 5. Erläuterungen zur Bilanz Unter den Forderungen gegen Gesellschaftern werden sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 440 (Vj: TEUR 13) ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen beinhalten Ertragsteuern des abgeschlossenen und des Geschäftsjahres 2022. Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten und deren Restlaufzeiten ergibt sich aus dem beigefügten Verbindlichkeitenspiegel. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 5.910.804,84. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:
Im aktuellen Jahr entstehen Aufgrund von Differenzen im Anlagevermögen zwischen Handels und Steuerbilanz in Höhe von TEUR 984 passive latente Steuern . Diese wurden in Höhe von TEUR 61 bei der KARL JÜRGENSEN Spedition und Logistik GmbH & Co. KG mit einem Steuersatz von rd. 14,74 % sowie in Höhe von TEUR 923 bei der KARL JÜRGENSEN GmbH mit einem Steuersatz von rd. 15,83% berechnet. Im Wirtschaftsjahr ergab sich ein Ertrag von TEUR 56 aus der Auflösung latenter Steuern. Zum Abschlussstichtag bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Leasing Verträgen in Höhe von insgesamt TEUR 725. 6. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Das Ergebnis nach Steuern wurde durch Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 238 belastet. Hierbei handelt es sich um Körperschaftsteuern in Höhe von TEUR 159, Gewerbesteuern in Höhe von TEUR 135 sowie Erträge aus der Auflösung von latenten Steuern in Höhe von TEUR 56. 7. Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung Ausgangspunkt der Konzern-Kapitalflussrechnung für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2023 ist der Finanzmittelfonds, der sich wie folgt zusammensetzt:
8. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr 2023 betrug die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer 246. Geschäftsführer der Gesellschaft sind: - Ben Augustin - Karl Gerald Augustin Gemäß Handelsregistereintrag sind die Geschäftsführer von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Vom Wahlrecht nach § 286 Abs. 4 HGB, wonach die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer unterbleiben kann, wurde Gebrauch gemacht. Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer im Sinne des § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB gliedert sich wie folgt:
9. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres bestehen nicht. 10. Unterschrift der Geschäftsführung
Schleswig, 22. Mai 2024 gez. Ben Augustin gez. Gerald Augustin Konzern-Anlagenspiegel
Konzern-VerbindlichkeitenspiegelAUGUSTIN Investment GmbHKonzern-Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSEmpfängerAn die AUGUSTIN Investment GmbH, Schleswig: Grundlage für das PrüfungsurteilWir haben den Konzernabschluss der AUGUSTIN Investment GmbH, Schleswig, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der AUGUSTIN Investment GmbH, Schleswig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. 2. Grundlagen für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter/des Aufsichtsgremiums für Abschluss/LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Abschlusses/LageberichtUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführten Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichtes mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Verantwortlicher Wirtschaftsprüfergez. Christian Menzel gez. Hannes Nebelung Ort der Niederlassung des AbschlussprüfersFlensburg Datum28. Juni 2024 Name Wirtschaftsprüfungsgesellschaft(-en)EEP GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 18.11.2024. |
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