Collini OT GmbHLiquidiert

71679 Asperg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 207007
Vorher
Gärtner & Klinger Oberflächentechnik GmbH
Eingetragen
19.10.2004
Branche
Beschichten von MetallenWärmebehandlung von MetallenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Die Oberflächenbehandlung von Metallen (Oberflächentechnik)

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Collini OT GmbH

Asperg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.08.2010 bis zum 31.12.2010

BILANZ



AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände


0,00


0,00

II. Sachanlagen

651.761,68

675.022,18

III. Finanzanlagen

0,00

651.761,68

136.364,78

811.386,96

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

225.859,52

157.872,53

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände


1.601.151,22


1.254.168,78

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

0,00

1.827.010,74

0,00

1.412.041,31

C. Rechnungsabgrenzungsposten


7.501,29


27.340,80

D. Nicht durch Eigenkapital gedecktger Fehlbetrag

165.821,08

0,00

Summe Aktiva


2.652.094,79


2.250.769,07



PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

500.000,00

500.000,00

II. Gewinn- / Verlustvortrag

0,00

0,00

III. Jahresfehlbetrag

-665.821,08

0,00

IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

165.821,08

0,00

0,00

500.000,00

B. Rückstellungen

1.044.683,87

1.246.502,16

C. Verbindlichkeiten

1.607.410,92

504.266,91

Summe Passiva

2.652.094,79

2.250.769,07

ANHANG zur Offenlegung nach § 326 HGB

der Firma Collini OT GmbH, Asperg

zum 31. Dezember 2010 zur Offenlegung nach § 326 HGB

1. Vorbemerkung

Durch Umstellung des Geschäftsjahres wurde für die Zeit vom 1. August bis 31. Dezember 2010 ein Rumpfgeschäftsjahr gebildet. Dadurch ist die Vergleichbarkeit der Zahlen des Vorjahres in der Gewinn- und Verlustrechnung mit den Zahlen des Berichtsjahres wesentlich eingeschränkt.

Nach Art. 67 Absatz 8 Satz 2 EGHGB wurden die Vorjahreszahlen durch die geänderten Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes nicht angepasst.

2. Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den handels- und steuerrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden teilweise an die Konzernrichtlinie angepasst.

Von Dritten entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden sowohl nach der degressiven als auch nach der linearen Methode vorgenommen. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven Methode auf die lineare Methode wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. Geringwertige Anlagegüter bis 150,00 Euro wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben. Für diese geringwertigen Anlagegüter wurde im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt. Abnutzbare beweg-liche geringwertige Anlagegüter über 150,00 Euro bis 1.000,00 Euro wurden gemäß § 6
Abs. 2 a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Neuzugänge an beweglichen Sachanlagevermögen wurden im Berichtsjahr nach der linearen Methode abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren Tageswert.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch die Bildung von Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Für spezielle Kreditrisiken wurden Einzelwertberichtigungen gebildet.

Die Pensionsverpflichtungen werden versicherungsmathematisch nach der PUC-Methode ermittelt. Die Ermittlung der Pensionsverpflichtungen erfolgte auf Basis eines Zinssatzes von 5,2 %. Für die Restlaufzeit der aktiven Zeit des Pensionsanwärters zu erwartenden Gehaltssteigerungen wurden berücksichtigt.

Nach § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB wurde die zur Sicherung einer Pensionszusage (insgesamt zwei Zusagen) abgeschlossene, an den Begünstigten verpfändete Rückdeckungsversicherung mit der Pensionsverpflichtung verrechnet. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt zum Bilanzstichtag Euro 200.135,00 der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherung Euro 141.269,62.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Für die von der Gesellschaft zu übernehmenden Forderungsausfallrisiken der Vertriebsgesellschaft waren in auszureichenden Maße Rückstellungen zu bilden.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

3. Ergänzende Angaben zum Jahresabschluss

3.1. Angaben zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:

Die Restlaufzeiten der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen durchweg weniger als ein Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit einem Betrag von Euro 1.414.034,43 Forderungen gegen den Gesellschafter.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen in Höhe von Euro 9.840,00 enthalten.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten einen Betrag in Höhe von T€ 1,6 (Vorjahr T€ 2) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von T€ 56,8 (Vorjahr T€ 80) enthalten, die rechtlich nach dem Bilanzstichtag entstehen.

Rückstellungen:

Für Hinterbliebene eines ehemaligen Geschäftsführers sind Pensionsrückstellungen in Höhe von Euro 36.772,00 gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (T€ 628,8), für Garantieverpflichtungen (T€ 36,0) sowie für Ausfallrisiken (T€ 117,9).

Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten:

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen durchweg weniger als ein Jahr. Von den sonstigen Verbindlichkeiten betreffen T€ 32,5 Verbindlichkeiten aus Steuern.

Sicherheiten sind nicht bestellt.

Daneben bestehen handelsübliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

3.2. Sonstige Angaben

Personal:

Im Durchschnitt waren im Rumpfgeschäftsjahr 2010 80 Mitarbeiter beschäftigt.

Geschäftsführung:

Zum Geschäftsführer war im Rumpfgeschäftsjahr 2010 bestellt:

Herr Dipl.-Ing. (FH) Uwe Lange, Mögglingen

Konzernzugehörigkeit:

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Collini Holding AG, Hohenems, Österreich einbezogen.

Sonstiges:

Die Gesellschaft ist bilanziell überschuldet. Die Fortführung des Unternehmens ist indes überwiegend wahrscheinlich und wird bei der Aufstellung des Jahresabschlusses berücksichtigt.

4. Unterzeichnung

Asperg, den 10. Februar 2011

Collini OT GmbH

 

Dipl.-Ing. (FH) Uwe Lange

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 14.02.2011

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