GEALAN Fenster-Systeme GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ivica Maurovic seit 4.10.2011 | Geschäftsführer |
Tino Albert seit 4.10.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NeufassungGEALAN Holding GmbHOberkotzauJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Lagebericht für das Geschäftsjahr 20061. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft nach § 289 Abs. 1 HGBEntwicklung von Unternehmen und Branche, Umsatz und Aufträgen Das Unternehmen stellt für die nationalen Verbundunternehmen GEALAN Fenster-Systeme GmbH, Oberkotzau, GEALAN Tanna Fenster-Systeme, Tanna, und GEALAN Dienstleistung GmbH, Oberkotzau, das betriebsnotwendige Anlagevermögen zur Verfügung und erhält hierfür Pachterlöse von den Gesellschaften. Des Weiteren erhält die GEALAN Holding GmbH für das Jahr 2006 eine Investitionszulage für getätigte Investitionen am Standort Tanna, Thüringen, die sich auf 0,8 Mio. € (Vorjahr: 0,8 Mio. €) beläuft. Die Erlöse aus Vermietung und Verpachtung gegenüber den Verbundunternehmen beliefen sich in 2006 auf 19,6 Mio. € (Vorjahr: 15,3 Mio. €) und stiegen dabei um 28,1 % gegenüber dem Vorjahr an. Investitionen / Beschaffung Mit getätigten Investitionen von rund 11,6 Mio. € (Vorjahr: 11,2 Mio. €) an den beiden nationalen Produktionsstandorten in Oberkotzau (Bayern) und Tanna (Thüringen) wurde im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr ein leicht erhöhtes Investitionsvolumen an den nationalen Standorten getätigt. Wesentliche Investitionen wurden für die Erweiterung neuer leistungsgesteigerter Maschinen, zur Modernisierung von Werkzeugen, zur Aufstockung der benötigten Transportbehältnisse sowie zur Anschaffung benötigter Softwarelizenzen für SAP vorgenommen. Wiederholt lag der Schwerpunkt auf Wachstumsinvestitionen wie der Beschaffung neuer Extrusionslinien, dem Bau zahlreicher Neuwerkzeuge sowie der Anschaffung einer deutlich erhöhten Anzahl von Transportcontainern. Personal Die Gesellschaft wird von drei Geschäftsführern vertreten. Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage Die Umsatzerlöse sind durch die höheren Erträge aus Vermietung und Verpachtung von 15,3 Mio. € auf 19,6 Mio. € gestiegen. Die Erträge aus der Investitionszulage lagen im Vergleich zum Vorjahr bei unverändert 0,8 Mio. €. Der im Vorjahr gebildete Sonderposten für erhaltene Investitionszuschüsse wurde mit 0,3 Mio. € ertragswirksam aufgelöst. Zudem wurde aus dem Verkauf von Anlagevermögen ein Ertrag von 0,7 Mio. € erzielt, was im Wesentlichen Verkäufe innerhalb der Verbundunternehmen waren. Die Betriebsleistung ist auf 20,9 Mio. € gestiegen (Vorjahr: 16,4 Mio. €). Folglich hat sich auch das Betriebsergebnis von 6,5 Mio. € auf 9,5 Mio. € erhöht. Insgesamt wurde ein deutlicher Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von 15,8 Mio. € (Vorjahr: 15,4 Mio. €) erzielt. Die Umsatzrendite ist von 42,4 % auf 48,3 % gestiegen. Damit ist auch das EBITDA in Höhe von 20,9 Mio. € um 3,7 Mio. € höher als in 2005 (Vorjahr: 17,2 Mio. €). Die Vermögenslage ist auf der Aktivseite durch eine hohe Anlagequote von 67,1 % (Vorjahr: 75,3 %) gekennzeichnet, da die Gesellschaft die wesentlichen Anteile des inländischen Betriebsvermögens sowie die Anteile an den Tochtergesellschaften GEALAN Fenster-Systeme GmbH und GEALAN Tanna Fenster Systeme GmbH hält. Davon entfallen 0,7 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €) auf immaterielle Wirtschaftsgüter, 30,7 Mio. € (Vorjahr: 30,4 Mio. €) auf Sachanlagen sowie 42,2 Mio. € (Vorjahr: 42,4 Mio. €) auf Finanzanlagen. Auf der Passivseite belaufen sich die Bankverbindlichkeiten auf 47,4 Mio. € (Vorjahr: 48,0 Mio. €). Der in 2006 gebildete Sonderposten für Investitionszuschüsse wurde in 2007 mit 0,3 Mio. € anteilig aufgelöst und betrug zum Jahresende 0,8 Mio. € (Vorjahr: 1,1 Mio. €). Das Eigenkapital lag aufgrund der Ergebnisabführung im Vergleich zum Vorjahr bei unverändert 26,2 Mio. €. Die Eigenkapitalquote ist durch die gestiegene Bilanzsumme auf 23,9 % (Vorjahr: 27,0 %) zurückgegangen. Der aus der laufenden Geschäftstätigkeit erzielte Cash Flow wurde im Wesentlichen für Investitionen in Höhe von 11,6 Mio. € (Vorjahr: 11,2 Mio. €) verwendet. Der erwirtschaftete Jahresüberschuss wurde im Rahmen der Konzernfinanzierung an die Muttergesellschaft abgeführt. Das Working Capital ist zum Vorjahr (Vorjahr: 5,8 Mio. €) um 3,4 Mio. € auf 2,4 Mio. € zurückgegangen. Durch das gestiegene EBITDA und dem damit zusätzlich erwirtschafteten operativen Cash Flow war die Gesellschaft im Jahr 2006 in der Lage, die Investitionen für die Inlandsfirmen zu finanzieren sowie die Zinszahlungen zu leisten. Darüber hinaus wurde der Jahresüberschuss zur Finanzierung des Konzerns an die Muttergesellschaft abgeführt. Sowohl aufgrund der Entwicklung der Tochtergesellschaften in 2006 als auch aufgrund der positiven Aussichten für 2007 ist die Gesellschaft wirtschaftlich ausgewogen aufgestellt. Risikomanagement und Chancen Grundsätzliche Risiken für die Gesellschaft ergeben sich aus dem Verbund mit den nationalen Produktions- und Vertriebsgesellschaften, deren Absatzmärkte in der Baubranche liegen. Dabei hat sich das Klima, das in den vorangegangenen Jahren in Osteuropa bereits äußerst positiv war, auch erstmals in 2006 auf dem deutschen Markt spürbar verbessert. Insbesondere die hohen Energiekosten haben nahezu in allen Ländern die Debatte zur Senkung der Wohnnebenkosten intensiviert und geben den Produkten der GEALAN-Gruppe zusätzlichen Auftrieb. Hinsichtlich der Entwicklung für 2007 sieht die Gesellschaft daher bei den nationalen verbundenen Unternehmen weitere Umsatzzuwächse aufgrund kontinuierlich steigender Nachfrage. Im Gegenzug sind zusätzliche Investitionen an den Standorten notwendig, die größtenteils als Erweiterungsinvestitionen zu sehen sind. Mit der Nutzung der Finanzabteilung, des Controllings und der Materialwirtschaft, einer internen Revision sowie einer umfassenden Compliance-Struktur greift die Gesellschaft auf die im Konzernverbund vorhandenen Instrumentarien zurück und ist somit in der Lage, Risiken frühzeitig zu erkennen. Zwischenzeitlich wurde daher auch im Zuge der Prozessoptimierung ein intensives Investitionscontrolling installiert. Hinsichtlich der Risiken des Geschäftsverlaufes ist das Ergebnis der Gesellschaft von denen der Tochtergesellschaften beeinflusst, allen voran der Entwicklung der GEALAN Fenster-Systeme GmbH. Chancen ergeben sich aus der ausgeführten Konstellation im Wesentlichen aus dem weiteren Wachstumskurs der GEALAN Fenster-Systeme GmbH und der weiterhin großen Bedeutung der GEALAN Tanna Fenster-Systeme GmbH als wichtigster Produktionsstandort innerhalb der GEALAN-Gruppe. 2. Berichterstattung gemäß § 289 Abs. 2 HGBVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Im ersten Quartal 2007 finden Gespräche mit den derzeitigen Hausbanken über eine geplante Refinanzierung der GEALAN-Gruppe aufgrund des gültigen Geschäftsplanes für 2007 ff statt. Ziel der Gespräche ist es, die Refinanzierung auf das deutliche Wachstum der Gruppe auszurichten und sich gleichzeitig auch gestiegene Investitionsmittel für die nächsten Jahre zu sichern, um diese der wachsenden Bedarfslage anzupassen. Mit Abschluss entsprechender Vereinbarungen wird die Gesellschaft in die Lage versetzt, das Wachstum der nationalen Verbundunternehmen entsprechend durch ausreichende Investitionsmöglichkeiten zu begleiten. Verbundunternehmen Alle nationalen Verbundunternehmen des Konzerns, mit Ausnahme der Gealan GmbH & Co. KG, konnten im abgelaufenen Wirtschaftsjahr ein positives Jahresergebnis erzielen. Weitere Aussichten / Anforderungen Mit einem geplanten nationalen Investitionsvolumen in Höhe von 12,6 Mio. € (Vorjahr: 10,6 Mio. €) für das Jahr 2007, das unter anderem auch den erneuten Ausbau der Mischereikapazitäten am Standort Tanna und die Schaffung eines Einfahrtechnikums am Standort Oberkotzau beinhaltet, kommt es für die Gesellschaft im Wesentlichen darauf an, die benötigten Investitionen im laufenden Jahr für die Verbundunternehmen zeit- und bedarfsoptimiert zu leisten. Dabei wird neben den geplanten Erweiterungsinvestitionen auch eine hohe Aufmerksamkeit auf die anteilig geringeren Ersatzinvestitionen gelegt, so dass umfassende Effizienzsteigerungen erzielt werden. In Verbindung mit den guten Aussichten der nationalen Verbundunternehmen bestehen für das laufende Wirtschaftsjahr 2007 keine Zweifel, die angestrebten Ziele erreichen zu können.
Oberkotzau, den 16.02.2007 Diplom-Ing. Helmut Frehse, Geschäftsführer Diplom-Ing. (FH) Roland Jahn, Geschäftsführer Diplom-Betriebswirt (FH) Jürgen Küspert, Geschäftsführer Anlage zum LageberichtEigenkapitalquote Eigenkapital / Bilanzsumme EBITDA Umsatz, zzgl. Bestandsveränderungen, sonstige betriebliche Erträge, aktivierte Eigenleistungen, abzgl. Materialaufwand, Personalaufwand, sonstige betriebliche Aufwendungen Umsatzrentabilität (Umsatzrendite) Betriebsergebnis / Umsatzerlose Working Capital Umlaufvermögen abzgl. mittel- und kurzfristiges Fremdkapital Bilanz zum 31. Dezember 2006Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006
Anhang für das Geschäftsjahr 2006A. Allgemeine AngabenGeneralnorm Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung zu Grunde. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1. Bilanzierungsmethoden Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 bis 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268 bis 274a, 276 bis 278 HGB, erstellt. Gliederung Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Ansatzwahlrechte Folgendes Ansatzwahlrecht wurde in Anspruch genommen: Ansatz eines Investitionszuschusses als gesonderten Passivposten ("Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen"). 2. Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 279 bis 283 HGB, erstellt. Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen, bezogen auf eine Nutzungsdauer von längstens 5 Jahren, bewertet. Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten alle handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 5 und 40 Jahren. Die planmäßigen linearen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Technische Anlagen und Maschinen sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten alle handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 2 und 25 Jahren. Die Vermögensgegenstände wurden zum Teil linear", zum Teil degressiv abgeschrieben; der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungen führt. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten alle handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 2 und 25 Jahren Die Zugänge wurden zum Teil linear, zum Teil degressiv abgeschrieben; der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungen führt. Geringwertige Anlagegüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und Zugänge außer Transportcontainer im Anlagespiegel sofort als Abgang gezeigt. Transportcontainer mit Anschaffungszeitraum bis einschließlich Geschäftsjahr 2000 wurden ebenfalls als Abgang gezeigt. Geleistete Anzahlungen sind zu Nennwerten aktiviert. Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder wegen nachhaltiger Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten angesetzt. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Anschaffungskosten, bezogen auf den jeweiligen Gesamtbetrag unter Abzug planmäßiger Auflösung bewertet bzw. mit ihrem Nominalwert angesetzt. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen Der Sonderposten stellt einen Wertausgleichsposten für Investitionszuschüsse dar; er wurde in Anlehnung an § 265 Abs. 5 S. 2 HGB gebildet und entsprechend den Nutzungsdauern der einzelnen Vermögensgegenstände abgeschrieben. Rückstellungen Steuerrückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls dotiert. Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle Ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt. 3. Grundlagen der Währungsumrechnung Fremdwährungsposten werden zum Devisenkurs des Buchungstages bewertet. Buchverluste aus Kursänderungen werden zum Bilanzstichtag berücksichtigt. C. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen 1.1 Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Gliederung zum 31. Dezember 2006 und die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2006 sind im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2006
1.2 Angabe von Name und Sitz anderer Unternehmen, an denen die Gesellschaft mindestens 20 % besitzt, sowie Angabe der Höhe des Kapitalanteils, Eigenkapitals und Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, für das ein Jahresabschluss vorliegt
1) Firma ist inaktiv, Daten liegen nicht vor.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.1 Restlaufzeiten Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 2.2 Forderungen gegen verbundene Unternehmen Unter dem Posten Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden laufende Verrechnungskonten i. H. v. EUR 34.262.697,53 ausgewiesen. 2.3 Erläuterung der sonstigen Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Investitionszulagen. 3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Wesentlichen Abgrenzungen für Geldbeschaffungskosten und Zinsen (TEUR 873) sowie Pachtvorauszahlungen (TEUR 19). 4. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 9.003. 5. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen Der Sonderposten i. H. v. TEUR 772 wurde als Wertausgleichsposten in Anlehung an § 265 Abs. 5 S. 2 HGB für Investitionszuschüsse gebildet. Der Sonderposten wird entsprechend den Nutzungsdauern der bezuschussten Vermögensgegenstände abgeschrieben. 6. Steuerrückstellungen Der Posten beinhaltet zum einen passive latente Steuern (TEUR 170), die sich aus den unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Abschreibungen hinsichtlich der Abschreibungen auf den durchgeführten Step Up aus der Anwachsung der ehemaligen Firma A. Fickenscher & Söhne GmbH & Co., Oberkotzau, ergeben haben. Zum anderen sind TEUR 133 für Risiken betreffend Gewerbesteuern aus der Außensteuer-Betriebsprüfung enthalten. 7. Verbindlichkeiten 7.1 Restlaufzeiten Die Restlaufzeiten ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel.
7.2 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Mitzugehörigkeit zu anderen Posten In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter GEALAN Beteiligungs GmbH i. H. v. EUR 33.374.371,75 enthalten. Hiervon betreffen EUR 3.601.122,00 Verbindlichkeiten aus einem langfristigen Darlehen. 7.3 Erläuterung der sonstigen Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Zahlungsverpflichtungen aus Mietkaufverbindlichkeiten. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Periodenfremdes Ergebnis 1.1. Periodenfremde Erträge Die periodenfremden Erträge setzen sich im Wesentlichen aus Erträgen aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens i. H. v. EUR 681.300,73 und Erträgen aus Gewebesteuer 2004 i. H. v. EUR 61.834,90 zusammen. 1.2 Periodenfremde Aufwendungen Die periodenfremden Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen eine Zuführung zur Gewerbesteuerrückstellung i. H. v. EUR 120.000,00 und Nachzahlungen für Betriebs-/Produkthaftpflicht 2005 i. H. v. EUR 10.188,78 und IHK Beitrag 2004 i. H. v. EUR 20.995,26. 2. Auflösung Investitionszuschuss Die Erträge aus der Auflösung von Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen betragen TEUR 312. 3. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen enthalten die Ergebnisabführungen für 2006 von GEALAN Fenster-Systeme GmbH, Oberkotzau, gem. Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag vom 05. Dezember 2002 sowie von GEALAN Tanna Fenster-Systeme GmbH, Tanna, gem. Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag vom 2. Dezember 1994. 4. Verwendung des Jahresergebnisses Der Jahresüberschuss 2006 wird gemäß Gewinnabführungsvertrag vom 31. März 2005 (zuletzt geändert am 02. Dezember 2005) mit Wirkung zum 01. Januar 2005 an die GEALAN Beteiligungs GmbH, Oberkotzau, abgeführt. E. Sonstige Angaben1. Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind und Angabe von Art und Form der Sicherheit (§ 285 S. 1 Nr. lb HGB) Es handelt sich um gewährte Sicherheiten zu Gunsten der BNP Paribas, Niederlassung Frankfurt am Main, (Sicherheitenpoolführer). Diese Sicherheiten sind am Bilanzstichtag i. H. v. EUR 47.424.320,83 valutiert. • Gesamtgrundschuld über die Betriebsgrundstücke mit Zwangsvollstreckungsunterwerfung i. H. v. EUR 15.227.464,53. Die Grundschuld kann auch in der Weise erbracht werden, dass die bestehenden Grundschulden, nebst allen Nebenrechten (einschließlich der dinglichen und persönlichen Zwangsvollsteckungsunterwerfung) an den Sicherheitenpoolführer abgetreten werden, vorausgesetzt, dass zuvor dem Sicherheitenpoolführer beglaubigte Abschriften aller Bestellungsurkunden für die bestehenden Grundschulden nebst beglaubigter Abschriften aller Abtretungserklärungen vorgelegt werden. • Verpfändung aller Anteile an der GEALAN Fenster-Systeme GmbH, Oberkotzau • Verpfändung aller Anteile an der GEALAN Tanna Fenster-Systeme GmbH, Tanna • Sicherungsübereignung des gesamten Anlage- und Umlaufvermögens • Globalzession von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen • Verpfändung aller Ansprüche aus Darlehen an Gesellschaften der Gruppe, aller Ansprüche aus Beherrschungsverträgen und aller Ansprüche aus dem Betriebspachtvertrag • Verpfändung aller inländischen Bankkonten • Sicherungsabtretung aller gewerblichen Schutzrechte und damit zusammenhängender Forderungen 2. Haftungsverhältnisse Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten und aus gesamtschuldnerischer Haftung Es bestehen Sicherheiten zu Gunsten der BNP Paribas, Niederlassung Frankfurt am Main, (Sicherheitenpoolführer). Die Sicherheiten sind am Bilanzstichtag i. H. v. EUR 115.250.586,26 valutiert (die Darlehen sind passiviert bei der GEALAN Beteiligungs GmbH und der GEALAN Holding GmbH, beide Oberkotzau). Die GEALAN Holding GmbH ist diesen Darlehen als Kreditnehmer und als Garantiegeber beigetreten. Dementsprechend besteht zusätzlich zur vorstehend aufgeführten Sicherheitengewährung noch eine gesamtschuldnerischen Haftung. Die Sicherheiten für die Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten und aus gesamtschuldnerischer Haftung entsprechen den unter E. 1. genannten Sicherheiten. Bezüglich der Haftung aus dem Mezzanine-Kreditvertrag, welcher bei der GEALAN Beteiligungs GmbH i. H. v. EUR 34.221.330,47 bilanziert ist, bestehen die Sicherheiten nur nachrangig. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen: Angabe und Erläuterung
4. Bedingt rückzahlbare Investitionszuschüsse Die Firma erhielt für Investitionen in das Anlagevermögen einen Investitionszuschuss. Ein entsprechender Verwendungsnachweis wurde seitens der öffentlichen Hand noch nicht angefordert. Die daraus möglicherweise resultierende Verpflichtung zur Rückzahlung beträgt EUR 1.200.000,00. 5. Organmitglieder Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind bzw. waren im Berichtsjahr:
Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Eine Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB wurde erteilt. 6. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der GEALAN Beteiligungs GmbH, Oberkotzau, einbezogen. Die Berichtsgesellschaft ist auf Grund des befreienden Konzernabschlusses und Konzernlageberichts des Mutterunternehmens GEALAN Beteiligungs GmbH, Oberkotzau, von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts befreit. Der Konzernabschluss der Konzernobergesellschaft GEALAN Beteiligungs GmbH, Oberkotzau, wurde bisher nicht veröffentlicht.
Oberkotzau, 28. Februar 2007 Dipl.-Betriebswirt (FH) Jürgen Küspert, Geschäftsführer Dipl.-Ing. Helmut Frehse, Geschäftsführer Dipl.-Ing. (FH) Roland Jahn, Geschäftsführer BescheinigungIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GEALAN Holding GmbH, Oberkotzau, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nürnberg, den 15. März 2007 KPMG
Deutsche Treuhand-Gesellschaft
Renner, Wirtschaftsprüfer Grümpel, Wirtschaftsprüfer" |
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