Stammdaten

Register
Amtsgericht Hof HRB 3433
Eingetragen
3.4.2002
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
Die Verarbeitung von Kunststoffen, die Herstellung und der Vertrieb von Kunststoffprodukten und ähnlichen Erzeugnissen, das Halten und Verwalten von Grundstücken, sonstigen Sachanlagen und Finanzanlagen sowie deren Erwerb und Veräußerung.

Historie

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Management

NameRolle
Ivica Maurovic
seit 4.10.2011
Geschäftsführer
Tino Albert
seit 4.10.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert0.50% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Gealan Beteiligungs GmbH
Germany
940.000 €
94.00%
Gealan GmbH + Co., KG
Germany
60.000 €
6.00%

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

Neufassung

GEALAN Holding GmbH

Oberkotzau

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006

1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft nach § 289 Abs. 1 HGB

Entwicklung von Unternehmen und Branche, Umsatz und Aufträgen

Das Unternehmen stellt für die nationalen Verbundunternehmen GEALAN Fenster-Systeme GmbH, Oberkotzau, GEALAN Tanna Fenster-Systeme, Tanna, und GEALAN Dienstleistung GmbH, Oberkotzau, das betriebsnotwendige Anlagevermögen zur Verfügung und erhält hierfür Pachterlöse von den Gesellschaften.

Des Weiteren erhält die GEALAN Holding GmbH für das Jahr 2006 eine Investitionszulage für getätigte Investitionen am Standort Tanna, Thüringen, die sich auf 0,8 Mio. € (Vorjahr: 0,8 Mio. €) beläuft.

Die Erlöse aus Vermietung und Verpachtung gegenüber den Verbundunternehmen beliefen sich in 2006 auf 19,6 Mio. € (Vorjahr: 15,3 Mio. €) und stiegen dabei um 28,1 % gegenüber dem Vorjahr an.

Investitionen / Beschaffung

Mit getätigten Investitionen von rund 11,6 Mio. € (Vorjahr: 11,2 Mio. €) an den beiden nationalen Produktionsstandorten in Oberkotzau (Bayern) und Tanna (Thüringen) wurde im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr ein leicht erhöhtes Investitionsvolumen an den nationalen Standorten getätigt.

Wesentliche Investitionen wurden für die Erweiterung neuer leistungsgesteigerter Maschinen, zur Modernisierung von Werkzeugen, zur Aufstockung der benötigten Transportbehältnisse sowie zur Anschaffung benötigter Softwarelizenzen für SAP vorgenommen.

Wiederholt lag der Schwerpunkt auf Wachstumsinvestitionen wie der Beschaffung neuer Extrusionslinien, dem Bau zahlreicher Neuwerkzeuge sowie der Anschaffung einer deutlich erhöhten Anzahl von Transportcontainern.

Personal

Die Gesellschaft wird von drei Geschäftsführern vertreten.

Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage

Die Umsatzerlöse sind durch die höheren Erträge aus Vermietung und Verpachtung von 15,3 Mio. € auf 19,6 Mio. € gestiegen. Die Erträge aus der Investitionszulage lagen im Vergleich zum Vorjahr bei unverändert 0,8 Mio. €. Der im Vorjahr gebildete Sonderposten für erhaltene Investitionszuschüsse wurde mit 0,3 Mio. € ertragswirksam aufgelöst. Zudem wurde aus dem Verkauf von Anlagevermögen ein Ertrag von 0,7 Mio. € erzielt, was im Wesentlichen Verkäufe innerhalb der Verbundunternehmen waren. Die Betriebsleistung ist auf 20,9 Mio. € gestiegen (Vorjahr: 16,4 Mio. €). Folglich hat sich auch das Betriebsergebnis von 6,5 Mio. € auf 9,5 Mio. € erhöht. Insgesamt wurde ein deutlicher Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von 15,8 Mio. € (Vorjahr: 15,4 Mio. €) erzielt.

Die Umsatzrendite ist von 42,4 % auf 48,3 % gestiegen. Damit ist auch das EBITDA in Höhe von 20,9 Mio. € um 3,7 Mio. € höher als in 2005 (Vorjahr: 17,2 Mio. €).

Die Vermögenslage ist auf der Aktivseite durch eine hohe Anlagequote von 67,1 % (Vorjahr: 75,3 %) gekennzeichnet, da die Gesellschaft die wesentlichen Anteile des inländischen Betriebsvermögens sowie die Anteile an den Tochtergesellschaften GEALAN Fenster-Systeme GmbH und GEALAN Tanna Fenster Systeme GmbH hält. Davon entfallen 0,7 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €) auf immaterielle Wirtschaftsgüter, 30,7 Mio. € (Vorjahr: 30,4 Mio. €) auf Sachanlagen sowie 42,2 Mio. € (Vorjahr: 42,4 Mio. €) auf Finanzanlagen.

Auf der Passivseite belaufen sich die Bankverbindlichkeiten auf 47,4 Mio. € (Vorjahr: 48,0 Mio. €). Der in 2006 gebildete Sonderposten für Investitionszuschüsse wurde in 2007 mit 0,3 Mio. € anteilig aufgelöst und betrug zum Jahresende 0,8 Mio. € (Vorjahr: 1,1 Mio. €).

Das Eigenkapital lag aufgrund der Ergebnisabführung im Vergleich zum Vorjahr bei unverändert 26,2 Mio. €. Die Eigenkapitalquote ist durch die gestiegene Bilanzsumme auf 23,9 % (Vorjahr: 27,0 %) zurückgegangen.

Der aus der laufenden Geschäftstätigkeit erzielte Cash Flow wurde im Wesentlichen für Investitionen in Höhe von 11,6 Mio. € (Vorjahr: 11,2 Mio. €) verwendet. Der erwirtschaftete Jahresüberschuss wurde im Rahmen der Konzernfinanzierung an die Muttergesellschaft abgeführt.

Das Working Capital ist zum Vorjahr (Vorjahr: 5,8 Mio. €) um 3,4 Mio. € auf 2,4 Mio. € zurückgegangen.

Durch das gestiegene EBITDA und dem damit zusätzlich erwirtschafteten operativen Cash Flow war die Gesellschaft im Jahr 2006 in der Lage, die Investitionen für die Inlandsfirmen zu finanzieren sowie die Zinszahlungen zu leisten. Darüber hinaus wurde der Jahresüberschuss zur Finanzierung des Konzerns an die Muttergesellschaft abgeführt.

Sowohl aufgrund der Entwicklung der Tochtergesellschaften in 2006 als auch aufgrund der positiven Aussichten für 2007 ist die Gesellschaft wirtschaftlich ausgewogen aufgestellt.

Risikomanagement und Chancen

Grundsätzliche Risiken für die Gesellschaft ergeben sich aus dem Verbund mit den nationalen Produktions- und Vertriebsgesellschaften, deren Absatzmärkte in der Baubranche liegen. Dabei hat sich das Klima, das in den vorangegangenen Jahren in Osteuropa bereits äußerst positiv war, auch erstmals in 2006 auf dem deutschen Markt spürbar verbessert.

Insbesondere die hohen Energiekosten haben nahezu in allen Ländern die Debatte zur Senkung der Wohnnebenkosten intensiviert und geben den Produkten der GEALAN-Gruppe zusätzlichen Auftrieb.

Hinsichtlich der Entwicklung für 2007 sieht die Gesellschaft daher bei den nationalen verbundenen Unternehmen weitere Umsatzzuwächse aufgrund kontinuierlich steigender Nachfrage. Im Gegenzug sind zusätzliche Investitionen an den Standorten notwendig, die größtenteils als Erweiterungsinvestitionen zu sehen sind.

Mit der Nutzung der Finanzabteilung, des Controllings und der Materialwirtschaft, einer internen Revision sowie einer umfassenden Compliance-Struktur greift die Gesellschaft auf die im Konzernverbund vorhandenen Instrumentarien zurück und ist somit in der Lage, Risiken frühzeitig zu erkennen.

Zwischenzeitlich wurde daher auch im Zuge der Prozessoptimierung ein intensives Investitionscontrolling installiert.

Hinsichtlich der Risiken des Geschäftsverlaufes ist das Ergebnis der Gesellschaft von denen der Tochtergesellschaften beeinflusst, allen voran der Entwicklung der GEALAN Fenster-Systeme GmbH.

Chancen ergeben sich aus der ausgeführten Konstellation im Wesentlichen aus dem weiteren Wachstumskurs der GEALAN Fenster-Systeme GmbH und der weiterhin großen Bedeutung der GEALAN Tanna Fenster-Systeme GmbH als wichtigster Produktionsstandort innerhalb der GEALAN-Gruppe.

2. Berichterstattung gemäß § 289 Abs. 2 HGB

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Im ersten Quartal 2007 finden Gespräche mit den derzeitigen Hausbanken über eine geplante Refinanzierung der GEALAN-Gruppe aufgrund des gültigen Geschäftsplanes für 2007 ff statt.

Ziel der Gespräche ist es, die Refinanzierung auf das deutliche Wachstum der Gruppe auszurichten und sich gleichzeitig auch gestiegene Investitionsmittel für die nächsten Jahre zu sichern, um diese der wachsenden Bedarfslage anzupassen.

Mit Abschluss entsprechender Vereinbarungen wird die Gesellschaft in die Lage versetzt, das Wachstum der nationalen Verbundunternehmen entsprechend durch ausreichende Investitionsmöglichkeiten zu begleiten.

Verbundunternehmen

Alle nationalen Verbundunternehmen des Konzerns, mit Ausnahme der Gealan GmbH & Co. KG, konnten im abgelaufenen Wirtschaftsjahr ein positives Jahresergebnis erzielen.

Weitere Aussichten / Anforderungen

Mit einem geplanten nationalen Investitionsvolumen in Höhe von 12,6 Mio. € (Vorjahr: 10,6 Mio. €) für das Jahr 2007, das unter anderem auch den erneuten Ausbau der Mischereikapazitäten am Standort Tanna und die Schaffung eines Einfahrtechnikums am Standort Oberkotzau beinhaltet, kommt es für die Gesellschaft im Wesentlichen darauf an, die benötigten Investitionen im laufenden Jahr für die Verbundunternehmen zeit- und bedarfsoptimiert zu leisten.

Dabei wird neben den geplanten Erweiterungsinvestitionen auch eine hohe Aufmerksamkeit auf die anteilig geringeren Ersatzinvestitionen gelegt, so dass umfassende Effizienzsteigerungen erzielt werden.

In Verbindung mit den guten Aussichten der nationalen Verbundunternehmen bestehen für das laufende Wirtschaftsjahr 2007 keine Zweifel, die angestrebten Ziele erreichen zu können.

 

Oberkotzau, den 16.02.2007

Diplom-Ing. Helmut Frehse, Geschäftsführer

Diplom-Ing. (FH) Roland Jahn, Geschäftsführer

Diplom-Betriebswirt (FH) Jürgen Küspert, Geschäftsführer

Anlage zum Lagebericht

Eigenkapitalquote

Eigenkapital / Bilanzsumme

EBITDA

Umsatz, zzgl. Bestandsveränderungen, sonstige betriebliche Erträge, aktivierte Eigenleistungen, abzgl. Materialaufwand, Personalaufwand, sonstige betriebliche Aufwendungen

Umsatzrentabilität (Umsatzrendite)

Betriebsergebnis / Umsatzerlose

Working Capital

Umlaufvermögen abzgl. mittel- und kurzfristiges Fremdkapital

Bilanz zum 31. Dezember 2006

Aktiva

31.12.2006 31.12.2005
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 733.793,00 222.060,00
2. Geleistete Anzahlungen 15.000,00 748.793,00 76.182,55 298.242,55
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.269.284,75 13.651.024,75
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.230.220,00 10.004.772,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.236.169,00 6.232.364,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 923.637,26 30.659.311,01 515.704,53 30.403.865,28
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 42.207.385,23 42.207.385,23
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 42.207.385,23 226.444,16 42.433.829,39
73.615.489,24 73.135.937,22
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 34.262.697,53 21.582.064,95
2. Sonstige Vermögensgegenstände 829.410,53 35.092.108,06 1.340.033,42 22.922.098,37
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 96.595,08 59.476,12
35.188.703,14 22.981.574,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 892.157,32 1.038.189,24
109.696.349,70 97.155.700,95

Passiva

31.12.2006 31.12.2005
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 9.003.000,00 9.003.000,00
III. Gewinnvortrag 16.199.502,52 16.199.502,52
26.202.502,52 26.202.502,52
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 772.070,00 1.084.528,00
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 302.600,00 3.132.273,00
2. Sonstige Rückstellungen 37.400,00 66.000,00
340.000,00 3.198.273,00
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 47.424.320,83 48.026.326,19
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.023.490,50 396.179,58
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 33.907.220,47 14.572.918,48
4. Sonstige Verbindlichkeiten 26.745,38 3.674.973,18
82.381.777,18 66.670.397,43
109.696.349,70 97.155.700,95

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006

2006
EUR
2005
EUR
1. Umsatzerlöse 19.653.955,81 15.334.055,88
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.968.241,03 2.648.393,07
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 10.675.388,83 - 9.134.498,64
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 764.156,96 - 771.226,03
5. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 7.426,73 20.581,92
-- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 7.426,73 (i. Vj. EUR 20.581,92)--
6. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 8.645.702,00 9.620.502,66
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 833.540,38 272.112,60
-- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 831.801,00 (i. Vj. EUR 271.119,60)--
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 3.753.553,30 - 2.763.395,98
-- davon an verbundene Unternehmen EUR 668.071,00 (i. Vj. EUR 8.465,71)--
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 15.915.766,86 15.226.525,48
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 60.417,78 198.003,67
11. Sonstige Steuern - 35.577,98 - 33.165,34
12. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne - 15.819.771,10 - 15.391.363,81
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2006

A. Allgemeine Angaben

Generalnorm

Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung zu Grunde.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Bilanzierungsmethoden

Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 bis 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268 bis 274a, 276 bis 278 HGB, erstellt.

Gliederung

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Ansatzwahlrechte

Folgendes Ansatzwahlrecht wurde in Anspruch genommen:

Ansatz eines Investitionszuschusses als gesonderten Passivposten ("Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen").

2. Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 279 bis 283 HGB, erstellt.

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände

Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen, bezogen auf eine Nutzungsdauer von längstens 5 Jahren, bewertet.

Sachanlagen

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten alle handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile.

Die Nutzungsdauern betragen zwischen 5 und 40 Jahren. Die planmäßigen linearen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen.

Technische Anlagen und Maschinen sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten alle handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 2 und 25 Jahren. Die Vermögensgegenstände wurden zum Teil linear", zum Teil degressiv abgeschrieben; der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungen führt.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten alle handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 2 und 25 Jahren Die Zugänge wurden zum Teil linear, zum Teil degressiv abgeschrieben; der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungen führt.

Geringwertige Anlagegüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und Zugänge außer Transportcontainer im Anlagespiegel sofort als Abgang gezeigt. Transportcontainer mit Anschaffungszeitraum bis einschließlich Geschäftsjahr 2000 wurden ebenfalls als Abgang gezeigt.

Geleistete Anzahlungen sind zu Nennwerten aktiviert.

Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder wegen nachhaltiger Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt.

Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten angesetzt.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Anschaffungskosten, bezogen auf den jeweiligen Gesamtbetrag unter Abzug planmäßiger Auflösung bewertet bzw. mit ihrem Nominalwert angesetzt.

Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen

Der Sonderposten stellt einen Wertausgleichsposten für Investitionszuschüsse dar; er wurde in Anlehnung an § 265 Abs. 5 S. 2 HGB gebildet und entsprechend den Nutzungsdauern der einzelnen Vermögensgegenstände abgeschrieben.

Rückstellungen

Steuerrückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls dotiert.

Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle Ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

3. Grundlagen der Währungsumrechnung

Fremdwährungsposten werden zum Devisenkurs des Buchungstages bewertet. Buchverluste aus Kursänderungen werden zum Bilanzstichtag berücksichtigt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

1.1 Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Gliederung zum 31. Dezember 2006 und die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2006 sind im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2006

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2006
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2006
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Werten und Rechten 4.297.870,50 601.701,57 61.182,55 0,00 4.960.754,62
2. Geleistete Anzahlungen 76.182,55 0,00 - 61.182,55 0,00 15.000,00
4.374.053,05 601.701,57 0,00 0,00 4.975.754,62
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.169.571,86 443.268,68 23.065,71 0,00 22.635.906,25
2. Technische Anlagen und Maschinen 32.629.561,94 4.877.061,04 20.700,00 770.900,28 36.756.422,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 44.613.622,40 4.852.931,28 406.310,00 3.289.045,44 46.583.818,24
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 517.000,88 858.009,44 - 450.075,71 1.297,35 923.637,26
99.929.757,08 11.031.270,44 0,00 4.061.243,07 106.899.784,45
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 42.226.433,94 0,00 0,00 0,00 42.226.433,94
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 226.444,16 0,00 0,00 226.444,16 0,00
42.452.878,10 0,00 0,00 226.444,16 42.226.433,94
146.756.688,23 11.632.972,01 0,00 4.287.687,23 154.101.973,01
Abschreibungen
01.01.2006
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2006
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Werten und Rechten 4.075.810,50 151.151,12 0,00 4.226.961,62
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4.075.810,50 151.151,12 0,00 4.226.961,62
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.518.547,11 848.074,39 0,00 9.366.621,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 22.624.789,94 4.608.703,04 707.290,28 26.526.202,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 38.381.258,40 5.067.460,28 3.101.069,44 40.347.649,24
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.296,35 0,00 1.296,35 0,00
69.525.891,80 10.524.237,71 3.809.656,07 76.240.473,44
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 19.048,71 0,00 0,00 19.048,71
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
19.048,71 0,00 0,00 19.048,71
73.620.751,01 10.675.388,83 3.809.656,07 80.486.483,77
Buchwert
31.12.2006
EUR
31.12.2005
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Werten und Rechten 733.793,00 222.060,00
2. Geleistete Anzahlungen 15.000,00 76.182,55
748.793,00 298.242,55
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.269.284,75 13.651.024,75
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.230.220,00 10.004.772,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.236.169,00 6.232.364,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 923.637,26 515.704,53
30.659.311,01 30.403.865,28
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 42.207.385,23 42.207.385,23
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 226.444,16
42.207.385,23 42.433.829,39
73.615.489,24 73.135.937,22

1.2 Angabe von Name und Sitz anderer Unternehmen, an denen die Gesellschaft mindestens 20 % besitzt, sowie Angabe der Höhe des Kapitalanteils, Eigenkapitals und Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, für das ein Jahresabschluss vorliegt

Name Sitz Anteil % Eigenkapital
EUR
Jahresergebnis 2006
EUR
Unmittelbar gehaltene Anteile
GEALAN Fenster-Systeme GmbH Oberkotzau 100,00 10.430.630 0 2)
GEALAN Tanna Fenster-Systeme GmbH Tanna 100,00 55.000 0 2)
GEALAN HELLAS GmbH Thessaloniki/ Griechenland 98,04 1) 1)
Mittelbar gehaltene Anteile
UAB GEALAN Baltic S.A. Vilnius/Litauen 55,00 5.247.068 2.127.413
S.C. GEALAN Romania S.R.L. Bukarest/ Rumänien 99,00 15.213.455 8.642.213
GEALAN Polska, Sp.z.o.o. Rzgöw/Polen 100,00 4.204.853 1.289.209
GEALAN d.o.o. Sesvete/ Kroatien 100,00 1.070.546 691.675
GEALAN S.A.R.L. Chevigny Saint Sauveur/ Frankreich 100,00 144.635 - 461.808

1) Firma ist inaktiv, Daten liegen nicht vor.
2) Es bestehen jeweils Ergebnisabführungsverträge mit GEALAN Holding GmbH, Oberkotzau.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2.1 Restlaufzeiten

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

2.2 Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Unter dem Posten Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden laufende Verrechnungskonten i. H. v. EUR 34.262.697,53 ausgewiesen.

2.3 Erläuterung der sonstigen Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Investitionszulagen.

3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Wesentlichen Abgrenzungen für Geldbeschaffungskosten und Zinsen (TEUR 873) sowie Pachtvorauszahlungen (TEUR 19).

4. Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 9.003.

5. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen

Der Sonderposten i. H. v. TEUR 772 wurde als Wertausgleichsposten in Anlehung an § 265 Abs. 5 S. 2 HGB für Investitionszuschüsse gebildet. Der Sonderposten wird entsprechend den Nutzungsdauern der bezuschussten Vermögensgegenstände abgeschrieben.

6. Steuerrückstellungen

Der Posten beinhaltet zum einen passive latente Steuern (TEUR 170), die sich aus den unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Abschreibungen hinsichtlich der Abschreibungen auf den durchgeführten Step Up aus der Anwachsung der ehemaligen Firma A. Fickenscher & Söhne GmbH & Co., Oberkotzau, ergeben haben. Zum anderen sind TEUR 133 für Risiken betreffend Gewerbesteuern aus der Außensteuer-Betriebsprüfung enthalten.

7. Verbindlichkeiten

7.1 Restlaufzeiten

Die Restlaufzeiten ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel.

Restlaufzeit
bis zu
einem Jahr
Restlaufzeit
zwischen einem
und fünf Jahren
Restlaufzeit
über
fünf Jahre
Gesamt
EUR EUR EUR EUR
31.373.747,17 1.975.287,83 49.032.742,18 82.381.777,18

7.2 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Mitzugehörigkeit zu anderen Posten

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter GEALAN Beteiligungs GmbH i. H. v. EUR 33.374.371,75 enthalten. Hiervon betreffen EUR 3.601.122,00 Verbindlichkeiten aus einem langfristigen Darlehen.

7.3 Erläuterung der sonstigen Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Zahlungsverpflichtungen aus Mietkaufverbindlichkeiten.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Periodenfremdes Ergebnis

1.1. Periodenfremde Erträge

Die periodenfremden Erträge setzen sich im Wesentlichen aus Erträgen aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens i. H. v. EUR 681.300,73 und Erträgen aus Gewebesteuer 2004 i. H. v. EUR 61.834,90 zusammen.

1.2 Periodenfremde Aufwendungen

Die periodenfremden Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen eine Zuführung zur Gewerbesteuerrückstellung i. H. v. EUR 120.000,00 und Nachzahlungen für Betriebs-/Produkthaftpflicht 2005 i. H. v. EUR 10.188,78 und IHK Beitrag 2004 i. H. v. EUR 20.995,26.

2. Auflösung Investitionszuschuss

Die Erträge aus der Auflösung von Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen betragen TEUR 312.

3. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen

Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen enthalten die Ergebnisabführungen für 2006 von GEALAN Fenster-Systeme GmbH, Oberkotzau, gem. Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag vom 05. Dezember 2002 sowie von GEALAN Tanna Fenster-Systeme GmbH, Tanna, gem. Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag vom 2. Dezember 1994.

4. Verwendung des Jahresergebnisses

Der Jahresüberschuss 2006 wird gemäß Gewinnabführungsvertrag vom 31. März 2005 (zuletzt geändert am 02. Dezember 2005) mit Wirkung zum 01. Januar 2005 an die GEALAN Beteiligungs GmbH, Oberkotzau, abgeführt.

E. Sonstige Angaben

1. Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind und Angabe von Art und Form der Sicherheit (§ 285 S. 1 Nr. lb HGB)

Es handelt sich um gewährte Sicherheiten zu Gunsten der BNP Paribas, Niederlassung Frankfurt am Main, (Sicherheitenpoolführer). Diese Sicherheiten sind am Bilanzstichtag i. H. v. EUR 47.424.320,83 valutiert.

• Gesamtgrundschuld über die Betriebsgrundstücke mit Zwangsvollstreckungsunterwerfung i. H. v. EUR 15.227.464,53. Die Grundschuld kann auch in der Weise erbracht werden, dass die bestehenden Grundschulden, nebst allen Nebenrechten (einschließlich der dinglichen und persönlichen Zwangsvollsteckungsunterwerfung) an den Sicherheitenpoolführer abgetreten werden, vorausgesetzt, dass zuvor dem Sicherheitenpoolführer beglaubigte Abschriften aller Bestellungsurkunden für die bestehenden Grundschulden nebst beglaubigter Abschriften aller Abtretungserklärungen vorgelegt werden.

• Verpfändung aller Anteile an der GEALAN Fenster-Systeme GmbH, Oberkotzau

• Verpfändung aller Anteile an der GEALAN Tanna Fenster-Systeme GmbH, Tanna

• Sicherungsübereignung des gesamten Anlage- und Umlaufvermögens

• Globalzession von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

• Verpfändung aller Ansprüche aus Darlehen an Gesellschaften der Gruppe, aller Ansprüche aus Beherrschungsverträgen und aller Ansprüche aus dem Betriebspachtvertrag

• Verpfändung aller inländischen Bankkonten

• Sicherungsabtretung aller gewerblichen Schutzrechte und damit zusammenhängender Forderungen

2. Haftungsverhältnisse

Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten und aus gesamtschuldnerischer Haftung

Es bestehen Sicherheiten zu Gunsten der BNP Paribas, Niederlassung Frankfurt am Main, (Sicherheitenpoolführer). Die Sicherheiten sind am Bilanzstichtag i. H. v. EUR 115.250.586,26 valutiert (die Darlehen sind passiviert bei der GEALAN Beteiligungs GmbH und der GEALAN Holding GmbH, beide Oberkotzau). Die GEALAN Holding GmbH ist diesen Darlehen als Kreditnehmer und als Garantiegeber beigetreten. Dementsprechend besteht zusätzlich zur vorstehend aufgeführten Sicherheitengewährung noch eine gesamtschuldnerischen Haftung.

Die Sicherheiten für die Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten und aus gesamtschuldnerischer Haftung entsprechen den unter E. 1. genannten Sicherheiten. Bezüglich der Haftung aus dem Mezzanine-Kreditvertrag, welcher bei der GEALAN Beteiligungs GmbH i. H. v. EUR 34.221.330,47 bilanziert ist, bestehen die Sicherheiten nur nachrangig.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Angabe und Erläuterung

Gesamt
EUR
Davon innerhalb eines Jahres
EUR
Verpflichtungen aus Leasing-Verträgen 26.556,80 26.556,80

4. Bedingt rückzahlbare Investitionszuschüsse

Die Firma erhielt für Investitionen in das Anlagevermögen einen Investitionszuschuss. Ein entsprechender Verwendungsnachweis wurde seitens der öffentlichen Hand noch nicht angefordert. Die daraus möglicherweise resultierende Verpflichtung zur Rückzahlung beträgt EUR 1.200.000,00.

5. Organmitglieder

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind bzw. waren im Berichtsjahr:

 

Herr Dipl.-Betriebswirt (FH) Jürgen Küspert (Kaufmännischer Geschäftsführer);

 

Herr Dipl.-Ing. Helmut Frehse (Geschäftsführer Vertrieb) und

 

Herr Dipl.-Ing. (FH) Roland Jahn (Technischer Geschäftsführer).

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Eine Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB wurde erteilt.

6. Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der GEALAN Beteiligungs GmbH, Oberkotzau, einbezogen.

Die Berichtsgesellschaft ist auf Grund des befreienden Konzernabschlusses und Konzernlageberichts des Mutterunternehmens GEALAN Beteiligungs GmbH, Oberkotzau, von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts befreit.

Der Konzernabschluss der Konzernobergesellschaft GEALAN Beteiligungs GmbH, Oberkotzau, wurde bisher nicht veröffentlicht.

 

Oberkotzau, 28. Februar 2007

Dipl.-Betriebswirt (FH) Jürgen Küspert, Geschäftsführer

Dipl.-Ing. Helmut Frehse, Geschäftsführer

Dipl.-Ing. (FH) Roland Jahn, Geschäftsführer

Bescheinigung

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GEALAN Holding GmbH, Oberkotzau, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Nürnberg, den 15. März 2007

KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Renner, Wirtschaftsprüfer

Grümpel, Wirtschaftsprüfer"

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