Stammdaten

Register
Amtsgericht Landshut HRB 6213
Eingetragen
28.10.2003
Branche
Großhandel mit GetränkenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenEinzelhandel mit Getränken
Gegenstand
Groß- und Einzelhandel mit Getränken sowie Produkten rund ums Getränk und abrundenden Sortimenten wie Geschenken und Non-Food Artikel; Übernahme von Logistikleistungen für die Getränkeindustrie und Einbringung von Vermarktungsleistungen im Getränkebereich.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Paul Josef Anderl
seit 12.7.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Paul Anderl KG
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Endres GmbH

Landau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlage des Unternehmens

Im Zeitraum 01.01. bis 30.06.2023 war der Geschäftszweck der Endres GmbH unter dem Gesellschafter Ludwig Endres die An- und Vermietung von Gewerbeflächen samt deren Verwaltung. Zum 01.07.2023 wurden alle Geschäftsanteile der Endres GmbH von Ludwig Endres an die Paul Anderl KG veräußert. Gleichzeitig hat die Paul Anderl KG den Geschäftsbetrieb der "Getränke ENDRES - Fachmarkt" in die Gesellschaft eingebracht. Seither vertreibt die Endres GmbH als Getränke-Einzelhändler Getränke aller Art. Unter der Marke "Getränke ENDRES - Fachmarkt" betreiben wir per Stichtag zum 31.12.2023 12 Filialen im Regierungsbezirk Ober- (2 Filialen) und Niederbayern (10 Filialen). Im Dezember 2023 wurde eine neue Filiale in Wallersdorf eröffnet.

II. Wirtschaftsbericht

Allgemeine Wirtschaftslage

Das preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Schlussquartal des Jahres 2023 um 0,3 %, nachdem es zuvor seit dem Frühjahr 2022 mehr oder weniger stagnierte. Das Geschäftsjahr 2023 nahm damit aus Sicht der deutschen Wirtschaft kein gutes Ende. Insbesondere die hohen Inflationsraten und deutlich gestiegenen Zinsen bremsten die binnenwirtschaftliche Konsumbereitschaft spürbar. Auch die außenwirtschaftliche Nachfrage zeigte sich merklich geschwächt. Zudem dämpfte ein im Vergleich zu den Jahren vor 2022 sehr hoher Krankenstand die wirtschaftliche Aktivität spürbar. Im Nordatlantik lag das Klima mehr als ein Grad über den Durchschnittswerten - mit schwerwiegenden Folgen für die Natur (u.a. Erwärmung der Meere). Gleichzeitig steht Deutschland vor grundlegenden strukturellen Herausforderungen wie der geopolitischen Zeitenwende, der Dekarbonisierung, dem demografischen Wandel und der hohen Bürokratiebelastung, deren wirtschaftspolitische Bedeutung in den vergangenen Jahren jeweils stark zugenommen haben. Dies gilt nicht zuletzt vor dem Hintergrund eines im Durchschnitt der vergangenen Jahre bereits geringen Produktivitätswachstums. Zwar haben sich einige der belastenden Faktoren, wie die hohen Verbraucherpreissteigerungen, inzwischen abgeschwächt. Die gestiegenen Zinsen oder geopolitischen Krisen bestehen aber fort, sodass sich nach Meinung der Analysten auch im 1. Quartal 2024 noch keine Erholung der wirtschaftlichen Aktivität in Deutschland einsetzt.

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 Prozent gegenüber 2022 ge- stiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus, als im Jahr zuvor - in 2022 lag sie noch auf einem historischen Höchststand von plus 6,9 Prozent.

Eine Inflationsrate von knapp 6 Prozent im Jahresdurchschnitt in 2023 ist weiterhin ein hohes Niveau, allerdings zeichnet sich seit September eine deutliche Entspannung ab. So lag im Dezember 2023 die Inflationsrate gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - bei einem Plus von 3,7 Prozent.

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich in 2023 gegenüber dem Vorjahr für die Verbraucherinnen und Verbraucher um deutlich spürbare 12,4 Prozent. Bereits 2022 hatte die Preiserhöhung bei Nahrungsmitteln mit plus 13,4 Prozent deutlich über der Gesamtteuerung gelegen. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren fast alle Nahrungsmittelgruppen von Preiserhöhungen betroffen. Besonders stark verteuerten sich beispielsweise Brot und Getreideerzeugnisse (plus 16,4 Prozent), Molkereiprodukte und Eier sowie Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (jeweils: plus 15,7 Prozent). Auch andere Nahrungsmittelgruppen wie Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (plus 14,7 Prozent) oder Gemüse (plus 13,3 Prozent) wurden 2023 gegenüber 2022 überdurchschnittlich teurer. Im Jahresdurchschnitt 2023 sank der Preis hingegen für Speisefette und Speiseöle (minus 3,5 Prozent, darunter Butter: minus 17,8 Prozent).

Für alkoholische Getränke sind die Verbraucherpreise im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um rund 9,4 Prozent gestiegen. Den stärksten Preisanstieg verzeichnete Bier mit etwa 11,6 Prozent. Bei Wein lag die Entwicklung bei einem Plus in Höhe von 8,5 Prozent - knapp gefolgt von den Spirituosen mit plus 7,5 Prozent.

Am Arbeitsmarkt blieb die Lage trotz der eingetrübten Konjunktur im vergangenen Jahr dennoch relativ konstant. Zwar stieg die Arbeitslosigkeit im Jahresverlauf etwas an, jedoch kam es gleichzeitig zu einem weiteren leichten Zuwachs der Beschäftigung - die sich damit auf einem Rekordniveau befand. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren rund 45,9 Millionen Menschen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Das waren so viele wie noch nie seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990. Die Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2023 stieg gegenüber dem Vorjahr um 333 000 Personen an (plus 0,7 Prozent) und erreichte damit einen neuen historischen Höchststand, nachdem bereits im Jahr 2022 der damalige Höchstwert aus dem Jahr 2019 (45,3 Millionen Personen) um 320 000 Menschen bzw. 0,7 Prozent überschritten worden war. Im Jahr 2020 hatte die Corona-Krise den zuvor über 14 Jahre anhaltenden Anstieg der Erwerbstätigenzahl beendet und zu einem Beschäftigungsrückgang um 361 000 Personen (minus 0,8 Prozent) geführt. Im Zuge des Aufholprozesses nach der Pandemie war die Erwerbstätigkeit im Jahr 2021 zunächst nur leicht um 69 000 Personen (plus 0,2 Prozent) und im Jahr 2022 kräftig um 612 000 Personen (plus 1,4 Prozent) gewachsen. Wesentliche Faktoren für die Beschäftigungszunahme im Jahr 2023 waren die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte sowie eine gesteigerte Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese beiden Wachstumsimpulse überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels der den Arbeitsmarkt erreicht und mittelfristig zu einem deutlichen Rückgang der Bevölkerung im Erwerbsalter führen wird.

Im Oktober 2023 meldeten noch 38,7 Prozent der Unternehmen im KfW ifo-Fachkräftebarometer eine Beeinträchtigung ihrer Geschäftstätigkeit durch fehlende Fachkräfte. Im Dienstleistungsbereich waren es sogar 45,2 Prozent. Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Anteil mit 28,7 Prozent deutlich geringer. Der Fachkräfte- mangel hat sich damit durch die konjunkturelle Abschwächung im Laufe des Jahres 2023 vor allem in der Industrie erheblich verringert, ist aber trotz der konjunkturellen Schwäche im historischen Vergleich immer noch sehr hoch und damit nach wie vor ein Hindernis für eine positive wirtschaftliche Entwicklung in vielen Bereichen der Wirtschaft. Im Handel betraf der Fachkräftemangel im Oktober 32,8 Prozent der Unternehmen. Im Einzelhandel war mit 38,5 Prozent ein deutlich größerer Teil der Betriebe betroffen als im Großhandel (28,2 Prozent). Insgesamt waren im Oktober kleine und mittlere Unternehmen mit 38,7 Prozent ebenso häufig betroffen wie große Firmen. Regional bestanden jedoch erhebliche Unterschiede. So waren die Unternehmen in Ostdeutschland mit 43,7 Prozent mit Abstand am häufigsten durch Fachkräftemangel betroffen, die Unternehmen in Norddeutschland mit 33,3 Prozent hingegen am wenigsten.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der Anteil der Unternehmen, die ihre Geschäftstätigkeit im Jahr 2023 durch einen Fachkräftemangel gefährdet sehen, im Zuge der konjunkturellen Abschwächung bis zum vierten Quartal 2023 erstmals seit zwei Jahren wieder unter die 40-Prozent-Marke gefallen ist. Die Fachkräfteknappheit betrifft nach wie vor einen großen Teil der Unternehmen und alle großen Wirtschaftsbereiche. Sofern sich die konjunkturelle Lage im laufenden Jahr stabilisiert oder erholt, wird sich die Fachkräfteknapp- heit wieder verstärken, so die Experten. Denn in den folgenden Jahren gehen immer mehr Personen aus der Generation der sogenannten Babyboomer in Rente und geburtenschwächere Jahrgänge rücken am Arbeitsmarkt nach. Im Jahr 2025 wird der Fachkräftemangel dadurch voraussichtlich in eine neue Phase eintreten: Die Zahl der Erwerbstätigen beginnt zu schrumpfen. Längerfristig wird dies das Wirtschaftswachstum auf deutlich unter 1 Prozent begrenzen. Unternehmen, Staat und Erwerbsbevölkerung haben es jedoch in der Hand, dem entgegenzuwirken. Dafür bedarf es eines entschlossenen, zügigen Gegensteuerns, das an allen Stellschrauben ansetzt. Nötig ist eine stärkere Steigerung der Erwerbsbeteiligung von Frauen und älteren Erwerbsfähigen sowie eine erhöhte Zuwanderung von Fachkräften aus Staaten außerhalb der EU. Außerdem müssen Unternehmen und Verwaltungen die Arbeitsproduktivität stärken, um fehlende Arbeitskräfte durch Digitalisierung und Automatisierung zu ersetzen. Um all dies anzustoßen, bedarf es verstärkter Anreize im Steuer- und Transfersystem für die Erwerbstätigkeit von Frauen und älteren Menschen, verbesserte Rahmenbedingungen für Innovationen und Investitionen, attraktivere Einwanderungsbedingungen für Fachkräfte und verstärkte Integrationsbemühungen sowie bedarfsgerechte Qualifizierung und Effizienzsteigerungen in Unternehmen und Verwaltungen.
(Quelle: Geschäftsbericht Bundesverband GFGH)

Branchenentwicklung

Der Blick auf den Gesamtmarkt für alkoholfreie Getränke (AfG) und Bier im Getränkeeinzelhandel zeigt, dass fast alle Vertriebsformen Umsatzzuwächse verzeichnen konnten, diese aber im Jahr 2023 vor allem preisgetrieben waren. Auffallend ist zudem die Spreizung der Entwicklung: Während die kleinen Supermärkte 1,3 Prozent Umsatz verlieren und der klassische Getränke-Fachmarkt nur 0,4 Prozent Umsatzwachstum verzeichnet, können Discounter und Drogeriemärkte Zuwächse von 11 Prozent und mehr verzeichnen. Bezogen auf den Absatz verliert der Supermarkt klein 10,2 Prozent, gefolgt vom Getränke-Fachmarkt mit 6,5 Prozent im Jahr 2023 am stärksten. Damit liegt der Getränke-Fachmarkt zwar noch an vierter Stelle in der Absatzbedeutung hinter den Discountern und den großen und kleinen Verbrauchermärkten, gerät aber unter Druck.
Die dem Verband des Deutschen Getränke-Einzelhandels e.V. (VDGE) angeschlossenen 25 operativ tätigen Mitglieder erzielten in 2023 eine Umsatzsteigerung von 1,5 Prozent und lagen damit deutlich über der Marktentwicklung für den Getränkeabholmarkt (GAM). Im Vergleich mit den vorliegenden Ergebnissen der Marktforschungsinstitute Nielsen und CPS GfK performten die VDGE-Mitglieder in 2023 damit in Summe deutlich besser als der Gesamtmarkt. So weist das NielsenIQ Getränkeabholmarkt-Reporting für den Getränkefachmarkt-Bereich im vergangenen Jahr einen Umsatzzuwachs in Höhe von plus 0,4 Prozent aus, während die CPS GfK für diesen gemäß ihrem Consumer Panel ein Minus in Höhe von 6,8 Prozent im abgelaufenen Kalenderjahr konstatiert hat. Laut CPS GfK war das vergangene Jahr in den "Fast Moving Consumer Goods"-Kategorien (FMCG) von einer weiter rückläufigen Menge und inflationsbedingten Preissteigerungen geprägt. Insgesamt konnte sich die FMCG-Kategorie mit plus 7,5 Prozent aber deutlich besser entwickeln als noch in den vergangenen beiden Jahren. Der stationäre Fachhandel hat an dieser positiven Entwicklung jedoch nicht in ähnlichem Maße partizipiert und bleibt mit plus 0,3 Prozent (zum Basis-Wert) eher auf Vorjahresniveau. Die Gesamtheit der Getränkefachmärkte konnte mit ihrem 6,8-prozentigem Umsatzminus damit nicht auf dem Niveau des stationären Fachhandels performen. Absoluter Treiber der negativen Entwicklung sind wie im Vorjahr die nicht filialisierten Getränkefachmärkte mit einem Minus von 18,5 Prozent, während die filialisierten Getränkefachmärkte nur ein leichtes Minus von 0,4 Prozent hinnehmen mussten. Generell, so die Experten der Marktforschung, ist festzustellen, dass die Konsumenten ihr Einkaufsverhalten aufgrund der hohen Inflation in 2023 geändert haben und kostenbewusster sowie selektiver eingekauft haben. Zum einen haben sie ihre Einkäufe wieder stärker in den Discount-Bereich verlagert und zum anderen sei in vielen FMCG-Kategorien - so auch und gerade im Getränkesegment - ein "Shift in Richtung Handelsmarke sowie zum Markenkauf im Promotions-Zeitraum" feststellbar gewesen.
(Quelle: Geschäftsbericht Bundesverband GFGH)

Geschäftsverlauf

Die Endres GmbH schloss das Jahr 2023 mit einem positiven Jahresüberschuss ab. Die positive Umsatzentwicklung deckt sich mit unsere Prognose für das 2. Halbjahr und stellt uns auch grundsätzlich zufrieden. Im ersten Halbjahr lag der Geschäftsbetrieb noch bei der An- und Vermietung von Gewerbeflächen und Verwaltung. Im zweiten Halbjahr entwickelte sich die Endres GmbH als Getränke-Einzelhändler entsprechend den Erwartungen. Mit den erzielten Umsätzen und dem Jahresüberschuss von TEUR 1.369 sind wir zufrieden.

Umsatzverteilung

Nach der Übernahme zum 01.07.2023 wurde mit dem bestehenden Kassensystem bis November 2023 weitergearbeitet. Aus dem alten Kassensystem können leider keine Verteilungen von Warengruppenumsätzen herausgelassen werden. Im November 2023 wurde auf ein neues Kassensystem umgestellt. Ab der Umstellung auf das neue Kassensystem bis 31.12.2023 hat sich der Umsatz der einzelnen Warengruppen im Berichtsjahr auf 39 % Bier und Biermischgetränke und 37 % alkoholfreie Getränke einschließlich Fruchtsäfte sowie 18% Wein, Sekt und Spirituosen verteilt. Der Umsatzanteil von sonstigen Sortimenten wie Süßwaren, Tabakwaren, Milch, Geschenken und Nonfood Artikel beläuft sich auf 18% bei. Der Anteil regionaler Produkte ist auch im Jahr 2023 sehr hoch und beträgt konstant etwa 80 % des Gesamtumsatzes.
(Quelle: interne Statistiken)

Ertragslage

Aufgrund der Übernahme des Geschäftsbetriebs der Ludwig Endres e.K. Getränkemärkte zum 01.07.2023 sind die Geschäftsjahreszahlen nur eingeschränkt vergleichbar mit den Vorjahreswerten. Der Wareneinsatz hat sich in 2023 bezogen auf die Umsatzerlöse erfreulich entwickelt. Im Ergebnis beträgt der Rohertrag TEUR 7.863. Die Personalkosten stiegen im Wesentlichen aufgrund der Erhöhung der Mitarbeiterzahl und Lohnerhöhungen um TEUR 1.909 auf TEUR 1.973. Im Berichtsjahr waren im Durchschnitt 131 Mitarbeiter beschäftigt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.363 auf TEUR 3.909. Im Ergebnis konnte aufgrund des Wachstums des Geschäftsumfanges ein positives Ergebnis von TEUR 1.369 erzielt werden.

Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote beträgt bei einer um TEUR 5.539 höheren Bilanzsumme 24,9 % (Vorjahr 69,0 %). Absolut und hat sich das Eigenkapital durch den Jahresüberschuss 2023 auf TEUR 1.383 erhöht. Das langfristig gebundene Anlagevermögen, sowie Teile des Vorratsvermögens sind durch das Eigenkapital gedeckt. Investitionen in das Anlagevermögen wurden im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 295,4 getätigt. Nach Abzug der Abschreibungen und der Abgänge erhöhte sich das Anlagevermögen im Vorjahrsvergleich um TEUR 236.

Finanzlage

Die Forderungen erhöhten sich um TEUR 1.486. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden nicht. Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 800 im Vergleich zu TEUR 17 im Vorjahr. Die Finanzlage ist weiter stabil. Investitionen können aus dem laufenden Cash-Flow und der vorhandenen Liquidität sowie aus Darlehen von verbundenen Unternehmen getätigt werden. Die Verbindlichkeiten sind von TEUR 4 auf TEUR 3.337 angestiegen, insbesondere begründet durch den Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR +1.713). Zusammenfassend ist die Lage des Unternehmens zum Abschlussstichtag als gut zu bezeichnen. Es erfolgte im Berichtsjahr keine Ausschüttung.

III. Chancen und Risikobericht

Der Fachkräftemangel sorgt auch in unserem Haus für große Herausforderungen in der Besetzung offener Stellen und damit in der Sicherstellung des Auf- und Ausbaus der benötigten Personal-Kapazitäten, um unserem anhaltenden Wachstum gerecht zu werden. Unsere wertschätzende Unternehmenskultur, welche wir als Familienunternehmen täglich leben, sorgt zudem dafür, dass wir eine geringe Fluktuationsrate haben und wir ständig neue Mitarbeiter für uns gewinnen können. Auch erleben wir eine anhaltend hohe Preissensibilität der Endverbraucher bei Preisaktionen von Markenprodukten. Gerade durch unsere Preispolitik und die Ausweitung unserer regelmäßigen Flyer-Verteilung in Kombination mit Onlineaktivitäten, gelingt es uns weiter neue Kunden für unsere Getränke-Fachmärkte zu gewinnen. Durch weitere Optimierungen unserer bestehenden Filialen sowie unser Fokus auf die Warengruppen Wein, Sekt, Spirituosen und Zusatzsortimenten wie Milch sorgen dafür, dass wir den Bon unserer Kunden und damit die Umsätze unserer Filialen stetig steigern.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass derzeit große gesamtwirtschaftliche Veränderungen erfolgen. Durch unsere positive Unternehmenskultur und die hohe Investitionsbereitschaft in unsere Leistungsfähigkeit stehen wir den weiteren Veränderungen sehr positiv gegenüber.

Risikoberichterstattung in Bezug auf Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten. Unsere Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm; Forderungsausfälle sind aktuell die Ausnahme. Zudem besteht mit einem Großteil der Lieferanten eine langjährige Zusammenarbeit. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen ausgeglichen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements von uns ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen Risiken jeglicher Art, wobei das Unternehmen eine konservative Risikopolitik verfolgt.

IV. Prognosebericht

Der Umsatz im Jahr 2024 entwickelte sich in den ersten sieben Monaten positiv. Die Umsatzsteigerungen resultieren aus den positiven Umsatzentwicklungen vieler unserer Filialen sowie der Neueröffnung unserer Filiale in Wallersdorf im Dezember 2023. Die ersten sieben Monate in 2024 waren durch eine sehr wechselhafte Witterung und damit einer stark schwankenden Nachfrage geprägt. Die steigenden Herausforderungen in Sachen Personalmanagement durch den anhaltenden Fachkräftemangel beschäftigen uns täglich. Durch oben bereits genannte Vorgehensweisen und unseren langfristigen Unternehmenszielen gepaart mit der positiven Unternehmenskultur und unser von Konstanz geprägtes Führungsteam hilft uns sehr, diese täglichen Herausforderungen zu meistern.

Aufgrund der oben genannten Parameter erwarten wir für das Jahr 2024 eine weitere leichte Steigerung des Umsatzes und ein geringfügig höheres Jahresergebnis wie im Jahr 2023.

Landau an der Isar, den 18.09.2024
Paul Anderl Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 235.779,00 10,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 63.536,00 1,00
II. Sachanlagen 166.743,00 9,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 79.435,00 2,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 87.308,00 7,00
III. Finanzanlagen 5.500,00  
B. Umlaufvermögen 5.308.869,71 19.659,07
I. Vorräte 3.020.032,58  
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.488.427,71 2.141,63
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.803,32  
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.485.624,39 2.141,63
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 800.409,42 17.517,44
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.357,10  
Aktiva 5.559.005,81 19.669,07

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.383.219,51 13.551,27
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag 11.448,73 65.245,26
III. Jahresüberschuss 1.369.668,24 53.796,53
B. Rückstellungen 839.045,16 2.000,00
C. Verbindlichkeiten 3.336.741,14 4.117,80
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 924.834,89  
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 924.834,89  
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.411.906,25 4.117,80
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.411.906,25 4.117,80
Passiva 5.559.005,81 19.669,07

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.873.916,58 391.121,04
2. Personalaufwand 1.973.581,78 63.872,13
a) Löhne und Gehälter 1.600.598,06 48.065,63
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 372.983,72 15.806,50
3. Abschreibungen 59.651,14  
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 59.651,14  
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.908.623,93 272.539,57
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.583,11  
davon aus verbundenen Unternehmen 7.583,11  
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   912,81
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 562.029,60  
8. Ergebnis nach Steuern 1.377.613,24 53.796,53
9. sonstige Steuern 7.945,00  
10. Jahresüberschuss 1.369.668,24 53.796,53

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Endres GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Aufgrund der Einbringung des Geschäftsbetriebs der "Getränke ENDRES - Fachmarkt" zum 01.07.2023, ist die Gesellschaft gemäß § 267 Abs. 4 Satz 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 267 i.V.m. §§ 266  Abs. 1, 274a, 276 und 288 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht.

Darüber hinaus wurden Offenlegungserleichterungen nach § 326 Abs. 1 HGB in Anspruch genommen.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Endres GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Landau
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Landshut
Register-Nr.: 6213
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Wertpapiere sind zu ihren Anschaffungskosten angesetzt und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand vorgenommen.

Die liquiden Mittel sowie das Eigenkapital wurden zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen

Aufgrund der Einbringung des Geschäftsbetriebs der "Getränke ENDRES - Fachmarkt" zum 01.07.2023 sind die Geschäftsjahreszahlen nur eingeschränkt vergleichbar mit den Vorjahreszahlen.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in der Bilanz mit 924.834,89 Euro ausgewiesen. Darin enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern mit 771.636,44 Euro.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt  0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 EUR.
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 3.200,00 EUR Haftungsverhältnisse aufgrund einer Mietkautionsbürgschaft.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte bestehen im Wesentlichen in Form von Mietverträgen. Aus der Anmietung von Geschäftsgebäuden ergibt sich für das folgende Geschäftsjahr ein Aufwand in Höhe von 4.864,1 TEuro.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 132.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:



Geschäftsführer:
Paul Anderl
ausgeübter Beruf:
Kaufmann


Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt 1.369.668,24 EUR.
Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 0,00 EUR vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden 1.358.219,51 EUR vorgetragen.


Anschaffungs-, Herstellungs-
kosten
Zugänge
Abgänge
Anschaffungs-, Herstellungs-
kosten

01.01.2023


31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen




I. Immaterielle Vermögensgegenstände




1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
3.877,00
67.278,65

71.155,65
 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
3.877,00
67.278,65

71.155,65
II. Sachanlagen




1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
3.788,53
80.505,64

84.294,17
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
15.942,03
142.135,85
52.744,51
105.333,37
 Summe Sachanlagen
19.730,56
222.641,49
52.744,51
189.627,54
III. Finanzanlagen




1. Genossenschaftsanteile
0,00
5.500,00

5.500,00
 Summe Finanzanlagen
0,00
5.500,00

5.500,00
 Summe Anlagevermögen
23.607,56
295.420,14
52.744,51
266.283,19

kumulierte Abschreibung
Abschreibung Geschäftsjahr
Abgänge
kumulierte Abschreibung

01.01.2023


31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen




I. Immaterielle Vermögensgegenstände




1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
3.876,00
3.743,65

7.619,65
 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
3.876,00
3.743,65

7.619,65
II. Sachanlagen




1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
3.786,53
1.072,64

4.859,17
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
15.935,03
54.834,85
52.744,51
18.025,37
 Summe Sachanlagen
19.721,56
55.907,49
52.744,51
22.884,54
III. Finanzanlagen




1. Genossenschaftsanteile
0,00


0,00
 Summe Finanzanlagen
0,00


0,00
 Summe Anlagevermögen
23.597,56
59.651,14
52.744,51
30.504,19

Buchwert Geschäftsjahr
Buchwert Vorjahr

31.12.2023
31.12.2022

EUR
EUR
A. Anlagevermögen


I. Immaterielle Vermögensgegenstände


1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
63.536,00
1,00
 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
63.536,00
1,00
II. Sachanlagen


1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
79.435,00
2,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
87.308,00
7,00
 Summe Sachanlagen
166.743,00
9,00
III. Finanzanlagen


1. Genossenschaftsanteile
5.500,00
0,00
 Summe Finanzanlagen
5.500,00
0,00
 Summe Anlagevermögen
235.779,00
10,00

sonstige Berichtsbestandteile

UNTERZEICHNUNG

 

Landau an der Isar, 19.09.2024 

 Paul  Anderl

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 25.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


Die Endres GmbH hat von Offenlegungserleicherungen gemäß §§ 326 f. HGB Gebrauch gemacht. Der sich auf den vollständigen Jahresabschluss beziehende Bestätigungsvermerk lautet wie folgt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Endres GmbH
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Endres GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Endres GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Erding,25. September 2024

R & P Wirtschaftstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Stefan Götz Wirtschaftsprüfer

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