Endres
GmbH
Landau
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
I. Grundlage des Unternehmens
Im Zeitraum 01.01. bis 30.06.2023 war der
Geschäftszweck der Endres GmbH unter dem Gesellschafter
Ludwig Endres die An- und Vermietung von Gewerbeflächen
samt deren Verwaltung. Zum 01.07.2023 wurden alle
Geschäftsanteile der Endres GmbH von Ludwig Endres an
die Paul Anderl KG veräußert. Gleichzeitig hat die
Paul Anderl KG den Geschäftsbetrieb der "Getränke
ENDRES - Fachmarkt" in die Gesellschaft eingebracht. Seither
vertreibt die Endres GmbH als
Getränke-Einzelhändler Getränke aller Art.
Unter der Marke "Getränke ENDRES - Fachmarkt" betreiben
wir per Stichtag zum 31.12.2023 12 Filialen im
Regierungsbezirk Ober- (2 Filialen) und Niederbayern (10
Filialen). Im Dezember 2023 wurde eine neue Filiale in
Wallersdorf eröffnet.
II. Wirtschaftsbericht
Allgemeine Wirtschaftslage
Das preis-, saison- und kalenderbereinigte
Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Schlussquartal des Jahres
2023 um 0,3 %, nachdem es zuvor seit dem Frühjahr 2022
mehr oder weniger stagnierte. Das Geschäftsjahr 2023
nahm damit aus Sicht der deutschen Wirtschaft kein gutes
Ende. Insbesondere die hohen Inflationsraten und deutlich
gestiegenen Zinsen bremsten die binnenwirtschaftliche
Konsumbereitschaft spürbar. Auch die
außenwirtschaftliche Nachfrage zeigte sich merklich
geschwächt. Zudem dämpfte ein im Vergleich zu den
Jahren vor 2022 sehr hoher Krankenstand die wirtschaftliche
Aktivität spürbar. Im Nordatlantik lag das Klima
mehr als ein Grad über den Durchschnittswerten - mit
schwerwiegenden Folgen für die Natur (u.a.
Erwärmung der Meere). Gleichzeitig steht Deutschland vor
grundlegenden strukturellen Herausforderungen wie der
geopolitischen Zeitenwende, der Dekarbonisierung, dem
demografischen Wandel und der hohen Bürokratiebelastung,
deren wirtschaftspolitische Bedeutung in den vergangenen
Jahren jeweils stark zugenommen haben. Dies gilt nicht
zuletzt vor dem Hintergrund eines im Durchschnitt der
vergangenen Jahre bereits geringen
Produktivitätswachstums. Zwar haben sich einige der
belastenden Faktoren, wie die hohen
Verbraucherpreissteigerungen, inzwischen abgeschwächt.
Die gestiegenen Zinsen oder geopolitischen Krisen bestehen
aber fort, sodass sich nach Meinung der Analysten auch im 1.
Quartal 2024 noch keine Erholung der wirtschaftlichen
Aktivität in Deutschland einsetzt.
Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im
Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 Prozent gegenüber 2022
ge- stiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit
geringer aus, als im Jahr zuvor - in 2022 lag sie noch auf
einem historischen Höchststand von plus 6,9 Prozent.
Eine Inflationsrate von knapp 6 Prozent im
Jahresdurchschnitt in 2023 ist weiterhin ein hohes Niveau,
allerdings zeichnet sich seit September eine deutliche
Entspannung ab. So lag im Dezember 2023 die Inflationsrate
gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI)
zum Vorjahresmonat - bei einem Plus von 3,7 Prozent.
Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich
in 2023 gegenüber dem Vorjahr für die
Verbraucherinnen und Verbraucher um deutlich spürbare
12,4 Prozent. Bereits 2022 hatte die Preiserhöhung bei
Nahrungsmitteln mit plus 13,4 Prozent deutlich über der
Gesamtteuerung gelegen. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren fast
alle Nahrungsmittelgruppen von Preiserhöhungen
betroffen. Besonders stark verteuerten sich beispielsweise
Brot und Getreideerzeugnisse (plus 16,4 Prozent),
Molkereiprodukte und Eier sowie Zucker, Marmelade, Honig und
andere Süßwaren (jeweils: plus 15,7 Prozent). Auch
andere Nahrungsmittelgruppen wie Fisch, Fischwaren und
Meeresfrüchte (plus 14,7 Prozent) oder Gemüse (plus
13,3 Prozent) wurden 2023 gegenüber 2022
überdurchschnittlich teurer. Im Jahresdurchschnitt 2023
sank der Preis hingegen für Speisefette und
Speiseöle (minus 3,5 Prozent, darunter Butter: minus
17,8 Prozent).
Für alkoholische Getränke sind die
Verbraucherpreise im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um
rund 9,4 Prozent gestiegen. Den stärksten Preisanstieg
verzeichnete Bier mit etwa 11,6 Prozent. Bei Wein lag die
Entwicklung bei einem Plus in Höhe von 8,5 Prozent -
knapp gefolgt von den Spirituosen mit plus 7,5 Prozent.
Am Arbeitsmarkt blieb die Lage trotz der
eingetrübten Konjunktur im vergangenen Jahr dennoch
relativ konstant. Zwar stieg die Arbeitslosigkeit im
Jahresverlauf etwas an, jedoch kam es gleichzeitig zu einem
weiteren leichten Zuwachs der Beschäftigung - die sich
damit auf einem Rekordniveau befand. Im Jahresdurchschnitt
2023 waren rund 45,9 Millionen Menschen mit Arbeitsort in
Deutschland erwerbstätig. Das waren so viele wie noch
nie seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990. Die Zahl der
Erwerbstätigen im Jahr 2023 stieg gegenüber dem
Vorjahr um 333 000 Personen an (plus 0,7 Prozent) und
erreichte damit einen neuen historischen Höchststand,
nachdem bereits im Jahr 2022 der damalige Höchstwert aus
dem Jahr 2019 (45,3 Millionen Personen) um 320 000 Menschen
bzw. 0,7 Prozent überschritten worden war. Im Jahr 2020
hatte die Corona-Krise den zuvor über 14 Jahre
anhaltenden Anstieg der Erwerbstätigenzahl beendet und
zu einem Beschäftigungsrückgang um 361 000 Personen
(minus 0,8 Prozent) geführt. Im Zuge des Aufholprozesses
nach der Pandemie war die Erwerbstätigkeit im Jahr 2021
zunächst nur leicht um 69 000 Personen (plus 0,2
Prozent) und im Jahr 2022 kräftig um 612 000 Personen
(plus 1,4 Prozent) gewachsen. Wesentliche Faktoren für
die Beschäftigungszunahme im Jahr 2023 waren die
Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte sowie eine
gesteigerte Erwerbsbeteiligung der inländischen
Bevölkerung. Diese beiden Wachstumsimpulse
überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen
Wandels der den Arbeitsmarkt erreicht und mittelfristig zu
einem deutlichen Rückgang der Bevölkerung im
Erwerbsalter führen wird.
Im Oktober 2023 meldeten noch 38,7 Prozent der
Unternehmen im KfW ifo-Fachkräftebarometer eine
Beeinträchtigung ihrer Geschäftstätigkeit
durch fehlende Fachkräfte. Im Dienstleistungsbereich
waren es sogar 45,2 Prozent. Im Verarbeitenden Gewerbe ist
der Anteil mit 28,7 Prozent deutlich geringer. Der
Fachkräfte- mangel hat sich damit durch die
konjunkturelle Abschwächung im Laufe des Jahres 2023 vor
allem in der Industrie erheblich verringert, ist aber trotz
der konjunkturellen Schwäche im historischen Vergleich
immer noch sehr hoch und damit nach wie vor ein Hindernis
für eine positive wirtschaftliche Entwicklung in vielen
Bereichen der Wirtschaft. Im Handel betraf der
Fachkräftemangel im Oktober 32,8 Prozent der
Unternehmen. Im Einzelhandel war mit 38,5 Prozent ein
deutlich größerer Teil der Betriebe betroffen als
im Großhandel (28,2 Prozent). Insgesamt waren im
Oktober kleine und mittlere Unternehmen mit 38,7 Prozent
ebenso häufig betroffen wie große Firmen. Regional
bestanden jedoch erhebliche Unterschiede. So waren die
Unternehmen in Ostdeutschland mit 43,7 Prozent mit Abstand am
häufigsten durch Fachkräftemangel betroffen, die
Unternehmen in Norddeutschland mit 33,3 Prozent hingegen am
wenigsten.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der
Anteil der Unternehmen, die ihre Geschäftstätigkeit
im Jahr 2023 durch einen Fachkräftemangel gefährdet
sehen, im Zuge der konjunkturellen Abschwächung bis zum
vierten Quartal 2023 erstmals seit zwei Jahren wieder unter
die 40-Prozent-Marke gefallen ist. Die
Fachkräfteknappheit betrifft nach wie vor einen
großen Teil der Unternehmen und alle großen
Wirtschaftsbereiche. Sofern sich die konjunkturelle Lage im
laufenden Jahr stabilisiert oder erholt, wird sich die
Fachkräfteknapp- heit wieder verstärken, so die
Experten. Denn in den folgenden Jahren gehen immer mehr
Personen aus der Generation der sogenannten Babyboomer in
Rente und geburtenschwächere Jahrgänge rücken
am Arbeitsmarkt nach. Im Jahr 2025 wird der
Fachkräftemangel dadurch voraussichtlich in eine neue
Phase eintreten: Die Zahl der Erwerbstätigen beginnt zu
schrumpfen. Längerfristig wird dies das
Wirtschaftswachstum auf deutlich unter 1 Prozent begrenzen.
Unternehmen, Staat und Erwerbsbevölkerung haben es
jedoch in der Hand, dem entgegenzuwirken. Dafür bedarf
es eines entschlossenen, zügigen Gegensteuerns, das an
allen Stellschrauben ansetzt. Nötig ist eine
stärkere Steigerung der Erwerbsbeteiligung von Frauen
und älteren Erwerbsfähigen sowie eine erhöhte
Zuwanderung von Fachkräften aus Staaten außerhalb
der EU. Außerdem müssen Unternehmen und
Verwaltungen die Arbeitsproduktivität stärken, um
fehlende Arbeitskräfte durch Digitalisierung und
Automatisierung zu ersetzen. Um all dies anzustoßen,
bedarf es verstärkter Anreize im Steuer- und
Transfersystem für die Erwerbstätigkeit von Frauen
und älteren Menschen, verbesserte Rahmenbedingungen
für Innovationen und Investitionen, attraktivere
Einwanderungsbedingungen für Fachkräfte und
verstärkte Integrationsbemühungen sowie
bedarfsgerechte Qualifizierung und Effizienzsteigerungen in
Unternehmen und Verwaltungen.
(Quelle: Geschäftsbericht Bundesverband GFGH)
Branchenentwicklung
Der Blick auf den Gesamtmarkt für alkoholfreie
Getränke (AfG) und Bier im Getränkeeinzelhandel
zeigt, dass fast alle Vertriebsformen Umsatzzuwächse
verzeichnen konnten, diese aber im Jahr 2023 vor allem
preisgetrieben waren. Auffallend ist zudem die Spreizung der
Entwicklung: Während die kleinen Supermärkte 1,3
Prozent Umsatz verlieren und der klassische
Getränke-Fachmarkt nur 0,4 Prozent Umsatzwachstum
verzeichnet, können Discounter und Drogeriemärkte
Zuwächse von 11 Prozent und mehr verzeichnen. Bezogen
auf den Absatz verliert der Supermarkt klein 10,2 Prozent,
gefolgt vom Getränke-Fachmarkt mit 6,5 Prozent im Jahr
2023 am stärksten. Damit liegt der
Getränke-Fachmarkt zwar noch an vierter Stelle in der
Absatzbedeutung hinter den Discountern und den großen
und kleinen Verbrauchermärkten, gerät aber unter
Druck.
Die dem Verband des Deutschen
Getränke-Einzelhandels e.V. (VDGE) angeschlossenen 25
operativ tätigen Mitglieder erzielten in 2023 eine
Umsatzsteigerung von 1,5 Prozent und lagen damit deutlich
über der Marktentwicklung für den
Getränkeabholmarkt (GAM). Im Vergleich mit den
vorliegenden Ergebnissen der Marktforschungsinstitute Nielsen
und CPS GfK performten die VDGE-Mitglieder in 2023 damit in
Summe deutlich besser als der Gesamtmarkt. So weist das
NielsenIQ Getränkeabholmarkt-Reporting für den
Getränkefachmarkt-Bereich im vergangenen Jahr einen
Umsatzzuwachs in Höhe von plus 0,4 Prozent aus,
während die CPS GfK für diesen gemäß
ihrem Consumer Panel ein Minus in Höhe von 6,8 Prozent
im abgelaufenen Kalenderjahr konstatiert hat. Laut CPS GfK
war das vergangene Jahr in den "Fast Moving Consumer
Goods"-Kategorien (FMCG) von einer weiter
rückläufigen Menge und inflationsbedingten
Preissteigerungen geprägt. Insgesamt konnte sich die
FMCG-Kategorie mit plus 7,5 Prozent aber deutlich besser
entwickeln als noch in den vergangenen beiden Jahren. Der
stationäre Fachhandel hat an dieser positiven
Entwicklung jedoch nicht in ähnlichem Maße
partizipiert und bleibt mit plus 0,3 Prozent (zum Basis-Wert)
eher auf Vorjahresniveau. Die Gesamtheit der
Getränkefachmärkte konnte mit ihrem 6,8-prozentigem
Umsatzminus damit nicht auf dem Niveau des stationären
Fachhandels performen. Absoluter Treiber der negativen
Entwicklung sind wie im Vorjahr die nicht filialisierten
Getränkefachmärkte mit einem Minus von 18,5
Prozent, während die filialisierten
Getränkefachmärkte nur ein leichtes Minus von 0,4
Prozent hinnehmen mussten. Generell, so die Experten der
Marktforschung, ist festzustellen, dass die Konsumenten ihr
Einkaufsverhalten aufgrund der hohen Inflation in 2023
geändert haben und kostenbewusster sowie selektiver
eingekauft haben. Zum einen haben sie ihre Einkäufe
wieder stärker in den Discount-Bereich verlagert und zum
anderen sei in vielen FMCG-Kategorien - so auch und gerade im
Getränkesegment - ein "Shift in Richtung Handelsmarke
sowie zum Markenkauf im Promotions-Zeitraum" feststellbar
gewesen.
(Quelle: Geschäftsbericht Bundesverband GFGH)
Geschäftsverlauf
Die Endres GmbH schloss das Jahr 2023 mit einem
positiven Jahresüberschuss ab. Die positive
Umsatzentwicklung deckt sich mit unsere Prognose für das
2. Halbjahr und stellt uns auch grundsätzlich zufrieden.
Im ersten Halbjahr lag der Geschäftsbetrieb noch bei der
An- und Vermietung von Gewerbeflächen und Verwaltung. Im
zweiten Halbjahr entwickelte sich die Endres GmbH als
Getränke-Einzelhändler entsprechend den
Erwartungen. Mit den erzielten Umsätzen und dem
Jahresüberschuss von TEUR 1.369 sind wir zufrieden.
Umsatzverteilung
Nach der Übernahme zum 01.07.2023 wurde mit dem
bestehenden Kassensystem bis November 2023 weitergearbeitet.
Aus dem alten Kassensystem können leider keine
Verteilungen von Warengruppenumsätzen herausgelassen
werden. Im November 2023 wurde auf ein neues Kassensystem
umgestellt. Ab der Umstellung auf das neue Kassensystem bis
31.12.2023 hat sich der Umsatz der einzelnen Warengruppen im
Berichtsjahr auf 39 % Bier und Biermischgetränke und 37
% alkoholfreie Getränke einschließlich
Fruchtsäfte sowie 18% Wein, Sekt und Spirituosen
verteilt. Der Umsatzanteil von sonstigen Sortimenten wie
Süßwaren, Tabakwaren, Milch, Geschenken und
Nonfood Artikel beläuft sich auf 18% bei. Der Anteil
regionaler Produkte ist auch im Jahr 2023 sehr hoch und
beträgt konstant etwa 80 % des Gesamtumsatzes.
(Quelle: interne Statistiken)
Ertragslage
Aufgrund der Übernahme des Geschäftsbetriebs
der Ludwig Endres e.K. Getränkemärkte zum
01.07.2023 sind die Geschäftsjahreszahlen nur
eingeschränkt vergleichbar mit den Vorjahreswerten. Der
Wareneinsatz hat sich in 2023 bezogen auf die
Umsatzerlöse erfreulich entwickelt. Im Ergebnis
beträgt der Rohertrag TEUR 7.863. Die Personalkosten
stiegen im Wesentlichen aufgrund der Erhöhung der
Mitarbeiterzahl und Lohnerhöhungen um TEUR 1.909 auf
TEUR 1.973. Im Berichtsjahr waren im Durchschnitt 131
Mitarbeiter beschäftigt. Die sonstigen betrieblichen
Aufwendungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um
TEUR 3.363 auf TEUR 3.909. Im Ergebnis konnte aufgrund des
Wachstums des Geschäftsumfanges ein positives Ergebnis
von TEUR 1.369 erzielt werden.
Vermögenslage
Die Eigenkapitalquote beträgt bei einer um TEUR
5.539 höheren Bilanzsumme 24,9 % (Vorjahr 69,0 %).
Absolut und hat sich das Eigenkapital durch den
Jahresüberschuss 2023 auf TEUR 1.383 erhöht. Das
langfristig gebundene Anlagevermögen, sowie Teile des
Vorratsvermögens sind durch das Eigenkapital gedeckt.
Investitionen in das Anlagevermögen wurden im
Berichtsjahr in Höhe von TEUR 295,4 getätigt. Nach
Abzug der Abschreibungen und der Abgänge erhöhte
sich das Anlagevermögen im Vorjahrsvergleich um TEUR
236.
Finanzlage
Die Forderungen erhöhten sich um TEUR 1.486.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden
nicht. Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag TEUR
800 im Vergleich zu TEUR 17 im Vorjahr. Die Finanzlage ist
weiter stabil. Investitionen können aus dem laufenden
Cash-Flow und der vorhandenen Liquidität sowie aus
Darlehen von verbundenen Unternehmen getätigt werden.
Die Verbindlichkeiten sind von TEUR 4 auf TEUR 3.337
angestiegen, insbesondere begründet durch den Anstieg
der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR
+1.713). Zusammenfassend ist die Lage des Unternehmens zum
Abschlussstichtag als gut zu bezeichnen. Es erfolgte im
Berichtsjahr keine Ausschüttung.
III. Chancen und Risikobericht
Der Fachkräftemangel sorgt auch in unserem Haus
für große Herausforderungen in der Besetzung
offener Stellen und damit in der Sicherstellung des Auf- und
Ausbaus der benötigten Personal-Kapazitäten, um
unserem anhaltenden Wachstum gerecht zu werden. Unsere
wertschätzende Unternehmenskultur, welche wir als
Familienunternehmen täglich leben, sorgt zudem
dafür, dass wir eine geringe Fluktuationsrate haben und
wir ständig neue Mitarbeiter für uns gewinnen
können. Auch erleben wir eine anhaltend hohe
Preissensibilität der Endverbraucher bei Preisaktionen
von Markenprodukten. Gerade durch unsere Preispolitik und die
Ausweitung unserer regelmäßigen Flyer-Verteilung
in Kombination mit Onlineaktivitäten, gelingt es uns
weiter neue Kunden für unsere
Getränke-Fachmärkte zu gewinnen. Durch weitere
Optimierungen unserer bestehenden Filialen sowie unser Fokus
auf die Warengruppen Wein, Sekt, Spirituosen und
Zusatzsortimenten wie Milch sorgen dafür, dass wir den
Bon unserer Kunden und damit die Umsätze unserer
Filialen stetig steigern.
Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass derzeit
große gesamtwirtschaftliche Veränderungen
erfolgen. Durch unsere positive Unternehmenskultur und die
hohe Investitionsbereitschaft in unsere
Leistungsfähigkeit stehen wir den weiteren
Veränderungen sehr positiv gegenüber.
Risikoberichterstattung in Bezug auf Verwendung von
Finanzinstrumenten
Zu den bestehenden Finanzinstrumenten zählen im
Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten. Unsere
Gesellschaft verfügt über einen solventen
Kundenstamm; Forderungsausfälle sind aktuell die
Ausnahme. Zudem besteht mit einem Großteil der
Lieferanten eine langjährige Zusammenarbeit.
Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten
Zahlungsfristen ausgeglichen. Ziel des Finanz- und
Risikomanagements von uns ist die Sicherung des
Unternehmenserfolges gegen Risiken jeglicher Art, wobei das
Unternehmen eine konservative Risikopolitik verfolgt.
IV. Prognosebericht
Der Umsatz im Jahr 2024 entwickelte sich in den ersten
sieben Monaten positiv. Die Umsatzsteigerungen resultieren
aus den positiven Umsatzentwicklungen vieler unserer Filialen
sowie der Neueröffnung unserer Filiale in Wallersdorf im
Dezember 2023. Die ersten sieben Monate in 2024 waren durch
eine sehr wechselhafte Witterung und damit einer stark
schwankenden Nachfrage geprägt. Die steigenden
Herausforderungen in Sachen Personalmanagement durch den
anhaltenden Fachkräftemangel beschäftigen uns
täglich. Durch oben bereits genannte Vorgehensweisen und
unseren langfristigen Unternehmenszielen gepaart mit der
positiven Unternehmenskultur und unser von Konstanz
geprägtes Führungsteam hilft uns sehr, diese
täglichen Herausforderungen zu meistern.
Aufgrund der oben genannten Parameter erwarten wir
für das Jahr 2024 eine weitere leichte Steigerung des
Umsatzes und ein geringfügig höheres Jahresergebnis
wie im Jahr 2023.
Landau an der Isar, den 18.09.2024
Paul Anderl Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
235.779,00 |
10,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
63.536,00 |
1,00 |
| II.
Sachanlagen |
166.743,00 |
9,00 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
79.435,00 |
2,00 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
87.308,00 |
7,00 |
| III.
Finanzanlagen |
5.500,00 |
|
| B.
Umlaufvermögen |
5.308.869,71 |
19.659,07 |
| I.
Vorräte |
3.020.032,58 |
|
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.488.427,71 |
2.141,63 |
| 1.
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
2.803,32 |
|
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
1.485.624,39 |
2.141,63 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
800.409,42 |
17.517,44 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
14.357,10 |
|
| Aktiva |
5.559.005,81 |
19.669,07 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
1.383.219,51 |
13.551,27 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| II.
Verlustvortrag |
11.448,73 |
65.245,26 |
| III.
Jahresüberschuss |
1.369.668,24 |
53.796,53 |
| B.
Rückstellungen |
839.045,16 |
2.000,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
3.336.741,14 |
4.117,80 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
924.834,89 |
|
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
924.834,89 |
|
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
2.411.906,25 |
4.117,80 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
2.411.906,25 |
4.117,80 |
| Passiva |
5.559.005,81 |
19.669,07 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
7.873.916,58 |
391.121,04 |
| 2.
Personalaufwand |
1.973.581,78 |
63.872,13 |
| a)
Löhne und Gehälter |
1.600.598,06 |
48.065,63 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
372.983,72 |
15.806,50 |
| 3.
Abschreibungen |
59.651,14 |
|
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
59.651,14 |
|
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
3.908.623,93 |
272.539,57 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
7.583,11 |
|
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
7.583,11 |
|
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
|
912,81 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
562.029,60 |
|
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
1.377.613,24 |
53.796,53 |
| 9.
sonstige Steuern |
7.945,00 |
|
| 10.
Jahresüberschuss |
1.369.668,24 |
53.796,53 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss der Endres GmbH wurde auf der
Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des
Handelsgesetzbuchs aufgestellt.
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die
Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn-
und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden
können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.
Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in
der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt
werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in
der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.
Aufgrund der Einbringung des Geschäftsbetriebs der
"Getränke ENDRES - Fachmarkt" zum 01.07.2023, ist die
Gesellschaft gemäß § 267 Abs. 4 Satz 2 HGB
als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den
größenabhängigen Erleichterungen nach
§ 267 i.V.m. §§ 266 Abs. 1, 274a,
276 und 288 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht.
Darüber hinaus wurden Offenlegungserleichterungen
nach § 326 Abs. 1 HGB in Anspruch genommen.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
Endres GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Landau |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Landshut |
| Register-Nr.: |
6213 |
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens
bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs
voll abgeschrieben.
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
sowie Wertpapiere sind zu ihren Anschaffungskosten angesetzt
und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren
Risiken bewertet.
Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine
Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf den nicht
einzelwertberichtigten Forderungsbestand vorgenommen.
Die liquiden Mittel sowie das Eigenkapital wurden zum
Nennwert angesetzt.
Rückstellungen wurden in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrages angesetzt.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten
Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren
Vorjahreszahlen
Aufgrund der Einbringung des Geschäftsbetriebs der
"Getränke ENDRES - Fachmarkt" zum 01.07.2023 sind die
Geschäftsjahreszahlen nur eingeschränkt
vergleichbar mit den Vorjahreszahlen.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen
übernommen werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
Angaben zur Bilanz
Mitzugehörigkeitsvermerke
Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden
Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden.
Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird
dazu folgende Erläuterung gegeben:
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen sind in der Bilanz mit 924.834,89 Euro
ausgewiesen. Darin enthalten sind Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern mit 771.636,44 Euro.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR
(Vorjahr: 0,00 EUR).
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5
Jahre und der Sicherungsrechte
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit
einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt
0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten,
die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert
sind, beträgt 0,00 EUR.
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten
Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten
bestehen in Höhe von 3.200,00 EUR
Haftungsverhältnisse aufgrund einer
Mietkautionsbürgschaft.
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen
Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte bestehen
im Wesentlichen in Form von Mietverträgen. Aus der
Anmietung von Geschäftsgebäuden ergibt sich
für das folgende Geschäftsjahr ein Aufwand in
Höhe von 4.864,1 TEuro.
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten
Arbeitnehmer betrug 132.
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Geschäftsführer:
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Paul Anderl
|
ausgeübter Beruf:
|
Kaufmann
|
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung beschließt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende
Ergebnisverwendung:
Der Jahresüberschuss beträgt 1.369.668,24
EUR.
Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 0,00 EUR
vorgesehen.
Auf neue Rechnung werden 1.358.219,51 EUR
vorgetragen.
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
|
01.01.2023
|
|
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31.12.2023
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|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
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I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
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1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
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3.877,00
|
67.278,65
|
|
71.155,65
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
3.877,00
|
67.278,65
|
|
71.155,65
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
3.788,53
|
80.505,64
|
|
84.294,17
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
15.942,03
|
142.135,85
|
52.744,51
|
105.333,37
|
Summe Sachanlagen
|
19.730,56
|
222.641,49
|
52.744,51
|
189.627,54
|
III. Finanzanlagen
|
|
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|
|
1. Genossenschaftsanteile
|
0,00
|
5.500,00
|
|
5.500,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
5.500,00
|
|
5.500,00
|
Summe Anlagevermögen
|
23.607,56
|
295.420,14
|
52.744,51
|
266.283,19
|
|
kumulierte Abschreibung
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
|
Abgänge
|
kumulierte Abschreibung
|
|
01.01.2023
|
|
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
3.876,00
|
3.743,65
|
|
7.619,65
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
3.876,00
|
3.743,65
|
|
7.619,65
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
3.786,53
|
1.072,64
|
|
4.859,17
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
15.935,03
|
54.834,85
|
52.744,51
|
18.025,37
|
Summe Sachanlagen
|
19.721,56
|
55.907,49
|
52.744,51
|
22.884,54
|
III. Finanzanlagen
|
|
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|
1. Genossenschaftsanteile
|
0,00
|
|
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
|
|
0,00
|
Summe Anlagevermögen
|
23.597,56
|
59.651,14
|
52.744,51
|
30.504,19
|
|
Buchwert
Geschäftsjahr
|
Buchwert Vorjahr
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
63.536,00
|
1,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
63.536,00
|
1,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
79.435,00
|
2,00
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
87.308,00
|
7,00
|
Summe Sachanlagen
|
166.743,00
|
9,00
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
1. Genossenschaftsanteile
|
5.500,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
5.500,00
|
0,00
|
Summe Anlagevermögen
|
235.779,00
|
10,00
|
sonstige Berichtsbestandteile
UNTERZEICHNUNG
Landau an der Isar,
19.09.2024
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 25.09.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
Die Endres GmbH hat von Offenlegungserleicherungen
gemäß §§ 326 f. HGB Gebrauch gemacht.
Der sich auf den vollständigen Jahresabschluss
beziehende Bestätigungsvermerk lautet wie folgt:
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Endres GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Endres GmbH -
bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Endres GmbH
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum
31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit
des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW
Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung
der gesetzlichen Vertreter
für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung
der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter
Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger
komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen
Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass
aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die
den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Erding,25. September 2024
R & P Wirtschaftstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Stefan Götz Wirtschaftsprüfer |