Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 12369
Vorher
Widag GmbH
Eingetragen
2.2.2016
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Türen und Fenstern aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Wiederaufbereitung von PVC-Kunststoffabfällen, insbesondere von Altfenstern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Volker Böth
seit 20.8.2020
Prokura
Geschäftsführer
Jörg Frömming
seit 26.2.2020
Geschäftsführer
Kathrin Schier
seit 23.7.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
REHAU Verwaltungs-zentrale AGCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

MERAXIS AG
Switzerland
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dekura GmbH

Höxter

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Handelsregsiter B des Amtsgerichts Paderborn, HRB 12369

BILANZ zum 31. Dezember 2023 (Vorjahr zum Vergleich)

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 337.331,63 407
2. Geschäfts- oder Firmenwert 211.667,54 299
548.999,17 (706)
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.782.862,87 2.937
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.283.938,71 6.990
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 749.743,34 890
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 372.013,08 182
10.188.558,00 (10.999)
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 321
0,00 (321)
10.737.557,17 (12.026)
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 354.283,30 522
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 211.920,22 344
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.316.311,28 906
1.882.514,80 (1.772)
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 730.336,77 935
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.927.059,01 5.292
3. Sonstige Vermögensgegenstände 459.251,73 467
4.116.647,51 (6.693)
5.999.162,31 (8.465)
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.686,11 (0)
C. Aktive latente Steuern 163.800,00 (0)
16.910.205,59 (20.491)

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 7.969.395,78 7.969
III. Verlustvortrag 2.377.233,17 -554
IV. Jahresüberschuss 248.866,48 5.431
10.620.495,43 (12.872)
B. Rückstellungen
I. Steuerrückstellungen 10.800,00 3.411
II. Sonstige Rückstellungen 1.893.657,91 1.756
1.904.457,91 (5.167)
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 211.326,97 54
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.576.069,25 1.924
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 285
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.500.000,00 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 97.856,03 189
davon 4.385.252,25 (2.453)
- aus Steuern: € 79.852,06 (Vorjahr: T€ 82)
- im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 6.090,99 (Vorjahr: T€ 6)
16.910.205,59 (20.491)

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für 2023

(Vorjahr zum Vergleich)

2023 Vorjahr
T€
1. Rohergebnis 12.633.260,88 (21.364)
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.849.558,84 5.159
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
- davon für Altersversorgung: 1.321,88 € (Vorjahr: T€ 1) 1.060.608,29 1.076
5.910.167,13 (6.234)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.564.360,43 (1.415)
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.132.010,31 (5.782)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge -111.916,52 (7)
davon
- an verbundene Unternehmen:
€ 111.771,06 (Vorjahr: T€ 7)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.153,68 (32)
davon
- an verbundene Unternehmen:
€0,00 (Vorjahr: T€ 28)
- Aufwendungen aus der Aufzinsung:
€ 2.559,00 (Vorjahr: T€ 2)
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag -151.383,63 2.445,00
8. Ergebnis nach Steuern 286.869,48 (5.463)
9. Sonstige Steuern 38.003,00 (32)
10. Jahresüberschuss 248.866,48 (5.431)

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

der Dekura GmbH

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Dekura GmbH mit Sitz in Höxter ist unter der HR B-Nr. 12369 beim Amtsgericht in Paderborn eingetragen.

Der Jahresabschluss der Dekura GmbH, Höxter, ist nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt worden. Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB finden Anwendung.

Nach den in § 267 Abs. 1 und 4 HGB angegeben Größenklassen handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethode

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgeblich.

Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt.

Die technischen Anlagen und Maschinen werden mit den für den REHAU-Konzern gültigen Nutzungsdauern bewertet. Für die in 2016 erworbenen Grundstücke und Gebäude wurden die durch Gutachten ermittelten Zeitwerte angesetzt.

Geringwertige Vermögensgegenstände bis EUR 800 werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben.

Die Abschreibungen werden entsprechend der festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer wie folgt vorgenommen:

Anlagenposition Abschreibungsmethode Nutzungsdauer in Jahren
Geschäfts- oder Firmenwert linear 10
Software linear 1 bis 5
Gebäude linear 18 bis 48
Außenanlagen linear 5 bis 16
Technische Anlagen und Maschinen linear 1 bis 16
Betriebs- und Geschäftsausstattung linear 1 bis 30
Geringwertige Vermögensgegenstände linear 1

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, die mit ihren Anschaffungskosten angesetzt sind, wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und decken alle erkennbaren Risiken ab. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Die Bewertung der Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, angesetzt. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle des Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Der Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus dem Erwerb des PVC-Geschäftsbereichs, der zu Anschaffungskosten bilanziert wurde. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer ergibt sich aufgrund der Einschätzungen über die langfristige Nutzung und den Ausbau der erworbenen Organisations- und Vertriebsstrukturen.

Die Anteile an den verbundenen Unternehmen wurden im Zuge der Liquidation aufgelöst.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im folgenden Anlagespiegel dargestellt.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 2.927.059 (Vj. EUR 5.291.644) resultieren aus der Nutzung des CashPoolings i.H.v. EUR 2.200.580 sowie dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen sowie Personalkosten.

Die Verbindlichkeiten sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Im Vorjahr war das ebenso der Fall.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von EUR 2.500.000 (Vj. EUR 284.953) bestehen zu EUR 2.500.000 aus Dividendenverpflichtungen. Die restlichen Verbindlichkeiten resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Gem. § 276 Satz 1 HGB werden die Posten nach §275 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 HGB zu einem Posten unter der Bezeichnung "Rohergebnis" zusammengefasst. Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse gem. §285 Satz 1 Nr. 4 HGB wird unter Inanspruchnahme der Erleichterungsvorschrift des § 188 Abs. 2 Satz 1 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften verzichtet.

Die im Rohergebnis erfassten Erträge aus Währungsumrechnung belaufen sich auf EUR 39 (Vj EUR 47).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Anlagenabgängen in Höhe von 0 EUR (Vj. 20.916 EUR) sowie aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von EUR 149 (Vj. EUR 1.016) enthalten.

E. Sonstige Angaben

Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wird unter Anwendung des § 288 Abs. 2 HGB verzichtet.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen i. S. des § 285 Nr. 3 HGB betragen insgesamt EUR 3.015.935 (Vj. EUR 1.407.316) und betreffen Leasing- und Mietverträge einschließlich der garantierten Restwerte. Davon haben EUR 613.740 (Vj. EUR 438.444) eine Laufzeit bis zu einem Jahr, EUR 1.647.735 (Vj. EUR 754.522) eine Laufzeit zwischen 1 und 5 Jahren und EUR 754.460 (Vj. 214.350 EUR) eine Laufzeit von mehr als 5 Jahren. Aus offenen Bestellungen 2023 besteht eine Verpflichtung in Höhe von EUR 675.043 (Vj. EUR 660.408) mit der Laufzeit bis zu einem Jahr für Instandhaltungen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die Zahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 129 (Vorjahr: 128) zzgl. 2 Geschäftsführer und 2 Auszubildende. Von den beschäftigten Arbeitnehmern entfallen auf Angestellte 29 (Vorjahr: 30) sowie auf gewerbliche Arbeitnehmer 99 (Vorjahr: 98).

Mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB wird auf eine Angabe der Geschäftsführerbezüge verzichtet.

Die Dekura GmbH wird in den Konzernabschluss der Wagner Holding AG, CH-3074 Muri b. Bern, eingetragen im Handelsregister des Kantons Bern unter der Nummer CHE-100.586.196, einbezogen. Die Wagner Holding AG stellt den Konzernabschluss sowohl für den kleinsten als auch größten Konsolidierungskreis auf. Entsprechend ist die Dekura GmbH von der Erstellung eines Konzernabschlusses sowie Konzernlageberichts befreit, da mindestens ein Mutter-Tochter-Verhältnis gem. §290 HGB vorliegt.

Es wird vorgeschlagen das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

F. Nachtragsbericht

Nach dem 31.12.2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

 

Höxter, den 28. März 2024

Dekura GmbH

gez. Jörg Frömming, Geschäftsführer

gez. Thomas Roblick, Geschäftsführer

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Dekura GmbH mit Sitz in Höxter hat die Sammlung von Altfenstern und Fensterprofilabschnitten aus Hart PVC sowie die Weiterverarbeitung zu Mahlgütern und Regranulaten als Unternehmensgegenstand. Gesellschafter der Dekura GmbH ist die REHAU Verwaltungszentrale AG mit Sitz in Muri bei Bern.

Die Dekura GmbH ist ein eigenständiges, unabhängiges Unternehmen mit zwei deutschen Standorten in Höxter und Bad Schmiedeberg. 2022 existierten weiterhin noch zwei Tochtergesellschaften im österreichischen Tillmitsch, die aber seit 12.2020 kein operatives Geschäft mehr betrieben haben. Die Dekura GmbH & Co. KG wurde 2022 liquidiert, die Dekura GmbH im ersten Halbjahr 2023.

B. Wirtschaftsbericht

1. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 war, wie schon das zweite Halbjahr 2022, gekennzeichnet durch einen kontinuierlichen Preisverfall des Neu-PVC-Preises und der damit verbundenen Recyclatpreise sowie einer sehr geringen Nachfrage nach Fenster PVC Recyclaten.

So fiel der Index für den Neu-PVC-Preis von Januar bis Dezember 2023 von 1.870 EUR/to. auf 1.590 EUR/to. [Quelle: KI WEB]. Gemeinsam mit dem schon vorweggenommenen Preisverfall von 2.330 EUR/to (Juni 2022) bis Dezember 2022 fiel somit der S PVC Preis innerhalb von 18 Monaten um 740 EUR/to.

Die Anzahl der Baugenehmigungen in Deutschland fiel im ersten HJ 2023 um ca. 25-30%, in anderen europäischen Ländern zeigten sich ähnliche Tendenzen.

Die Nachfrage nach PVC im Bau- und Fensterbereich war im gesamten Jahr auf einem sehr niedrigen Niveau. Die niedrige Nachfrage verbunden mit den niedrigen Neu-PVC-Preisen führten zu stark fallenden Vermarktungspreisen für Recyclate.

Als Folge des Nachfragerückgangs, sowohl bei der REHAU als Muttergesellschaft als auch im Drittkundengeschäft, wurde versucht, durch das Neukundengeschäft und Reaktivierung von ehemaligen Kunden dem Marktrückgang entgegenzuwirken. Die Vertriebsmaßnahmen konnten aber den Mengenverlust, der sich aus dem Bestandsgeschäft ergab, nicht kompensieren, sodass im Kerngeschäft der Recyclate im Jahr 2023 gegenüber 2022 18% weniger Menge abgesetzt wurde.

Insgesamt verschlechterte sich die Marge zwischen Rohstoffeinkauf und Verkauf der Recyclate über das Gesamtjahr 2023 deutlich im Vergleich zum Plan.

Die gesamte Rohstoff Einkaufsmenge der Dekura Deutschland lag ca. 10 % unterhalb der Einkaufsmenge 2022. Grund waren neben der angepassten Einkaufsstrategie auch die geringere Verfügbarkeit von Rohstoffen.

Die Preise der eingekauften Rohstoffe ließen sich aufgrund der Wettbewerbsverhältnisse nur geringfügig senken und blieben damit deutlich unter dem Preisverfall bei den Produkten.

Der Wettbewerb um die PVC Rohstoffe war weiterhin hoch, da der Einsatz von Recyclingmaterialien in Produkten langfristig einen signifikanten Einfluss auf die CO 2 Bilanz der Extrusionsfirmen und die Ziele zur Klimaneutralität hat. Das Sourcen von Rohstoffen zur Herstellung von Recyclingmaterialien hat damit für Marktteilnehmer weiter steigende strategische Relevanz.

Insgesamt ist die Geschäftsleitung mit der Entwicklung des Jahres 2023 nicht zufrieden. Die Umsatzerlöse waren deutlich niedriger als prognostiziert. Ebenso war die Absatzmenge geringer als in den Vorjahren. Das Ergebnis entspricht nicht den Erwartungen.

2. Lage

2.1 Ertragslage

Das Rohergebnis betrug im Geschäftsjahr 2023 12,6 Mio. EUR (Vj. 21,4 Mio. EUR). Die geplanten Absatzmengen und Produktionsmengen konnten nicht realisiert werden.

Das Jahresergebnis hat sich in 2023 mit TEUR 249 (Vj 5.431) gegenüber dem Vorjahr verschlechtert.

Die Verkaufspreise für die verschiedenen Produkte lagen unter den geplanten Werten. Die Einkaufspreise für Rohstoffe lagen im Jahresdurchschnitt unter Budget.

Der Personalaufwand betrug ohne Berücksichtigung der Fremdlöhne 5,9 Mio. EUR (Vj. 6,2 Mio. EUR), die Mitarbeiterzahl der Gesellschaft betrug im Jahresdurchschnitt 129 (Vj. 128) Mitarbeiter.

Die Abschreibungen erhöhten sich auf 1,6 Mio. EUR (VJ 1,4 Mio. EUR).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 5,1 Mio. EUR nach 5,8 Mio. EUR im Vorjahr.

Die Liquidation der österreichischen Tochter-Gesellschaft wurde im ersten Halbjahr 2023 abgeschlossen. Hiermit verbunden war eine Verbesserung der Ertragslage in Höhe von TEUR 711.

2.2 Finanzlage

Die Eigenkapitalquote beträgt 61%.

Die Zahlungsfähigkeit der Dekura GmbH war und ist jederzeit gewährleistet.

2.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Dekura GmbH betrug zum 31.12.2023 16,9 Mio. EUR (Vj. 20,5 Mio. EUR).

Das Anlagevermögen betrug 10,7 Mio. EUR und hat sich um 1,2 Mio. EUR reduziert. Die Investitionen setzen sich im Wesentlichen aus Investitionen in Anlagentechnik und Investitionen in IT-Systeme zusammen. Das Anlagevermögen entspricht damit 62% der Bilanzsumme.

Die Verbindlichkeiten betrugen 4,4 Mio. EUR nach 2,5 Mio. EUR im Vorjahr.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Dekura GmbH arbeitet mit verschiedenen Finanzkennzahlen. Die zentralen Größen, die zur Beurteilung des nachhaltigen Erfolges dienen, sind das Rohergebnis und das EBIT. Das Rohergebnis ist als Summe der Umsatzerlöse, der Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und den sonstigen betrieblichen Erträgen abzüglich des Materialaufwandes definiert. Das EBIT (engl. "Earnings before interest and taxes") bezeichnet den Gewinn vor Zinsen und Ertragssteuern.

C. Prognosebericht

Marktsituation Ende Geschäftsjahr 2023:

2023 konnte das aufgestellte Budget nicht gehalten werden. Die negativen Entwicklungen im Markt, sowohl bei den Absatzmengen als auch bei den Preisen, waren höher als erwartet. Die getroffenen Gegenmaßnahmen konnten die Effekte nicht ausgleichen.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein negatives EBIT in Höhe von TEUR -537 erwartet. Der Roherlös wurde mit TEUR 14.590 budgetiert.

Im Wesentlichen tragen 2024 folgende Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung bei:

Durch die im Vorjahr getätigten Optimierungen der Aufreinigungs- und Trennprozesse erwarten wir neben geringeren Wartungskosten weiter eine hohe Qualität der Produkte sowie eine höhere Wertschöpfung im Gesamtprozess.

Dekura wird ab Mitte 2024 selbst die Disposition der Logistik übernehmen und durch Einsatz neuer Logistikpartner die Logistikkosten reduzieren.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein im Vergleich zu 2023 leicht erhöhter Absatz angenommen, da sowohl inzwischen der Drittmarktverkauf greift, als auch größere Lagerabbaubewegungen bei Kunden nicht erwartet werden.

Wir erwarten, dass sich die Kunststoffneuwarenpreise sowie die Nachfrage 2024 weiter auf niedrigem Niveau bewegen. Änderungen sind erst mit einer Verbesserung der Baukonjunktur zu erwarten.

D. Risiko- und Chancenbericht

1. Risikobericht

Die Dekura GmbH verfügt über ein leistungsfähiges, der Unternehmensgröße und dem Risikoprofil des Gesamtunternehmens entsprechendes Risikomanagementsystem. Großer Wert wird dabei dem risikobewussten unternehmerischen Handeln beigemessen. Alle Führungskräfte fungieren gleichzeitig als Risikomanager. Durch monatliches Reporting sowie durch regelmäßig stattfindende Führungsmeetings können die betriebsinternen Prozesse fortlaufend optimiert und Fehlentwicklungen rechtzeitig erkannt und behoben werden.

Die für die Dekura GmbH relevanten Risiken sind in einem Risikokatalog dokumentiert. Die im Risikokatalog enthaltenen Risiken werden regelmäßig hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeiten und Gefährdungspotenziale für das Unternehmen klassifiziert. Durch die Zuweisung von Einzelrisiken zu Überwachungsträgern ist eine fortlaufende Überwachung sichergestellt.

Die Gesellschafter werden regelmäßig über die Risikosituation des Unternehmens informiert.

Ertragsorientierte Risiken:

Die Risiken liegen, wie auch in den Vorjahren, in der Beschaffung der notwendigen Rohstoffe in einem wettbewerbsorientierten Inputmarkt und dem daraus resultierenden Einkaufspreis. Kooperationsmodelle von Rehau Wettbewerbern mit anderen Recyclern haben in den letzten Jahren das Spektrum unserer Wettbewerber erweitert. Neben den Einkaufspreisen ergeben sich Risiken bei den Verkaufspreisen durch die Abhängigkeit der PVC-Recyclatpreise vom PVC-Neuwarenpreis. Hinzu kommen steigende Energie- aber auch Transportkosten. Der sich generell abzeichnende Fachkräftemangel und damit verbundene notwendige Steigerungen bei den Personalkosten sowie eine höhere Wechselbereitschaft der Mitarbeiter auf einem stärker werdenden Arbeitsmarkt können zu zusätzlichen Aufwänden führen.

2. Chancenbericht

Die Chancen der Dekura GmbH ergeben sich im Wesentlichen aus der Stabilisierung der Produktionssituation insbesondere bei der Altfensteranlage, dem gesicherten Absatz an die Rehau Werke sowie zusätzlichen Kosteneinsparungen.

Ebenfalls werden weiterhin Ergebnisverbesserungen durch vorgenommene Optimierungen in die Anlagentechnik erwartet.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld im Beschaffungsmarkt sowie der Preisabhängigkeit zur Neuware im Absatzmarkt. Wir sehen uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses sah die Geschäftsleitung keine bestandsgefährdenden Risiken für die Dekura GmbH.

 

Höxter, den 28. März 2024

Dekura GmbH

gez. Jörg Frömming, Geschäftsführer

gez. Thomas Roblick, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Dekura GmbH, Höxter

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Dekura GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dekura GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 28. März 2024

Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Heiko Wittig, Wirtschaftsprüfer

Christian Schrempf, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2024 festgestellt.

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