Puraglobe GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Leopold Hund seit 17.11.2025 | Geschäftsführer |
Alois Dr. Virag seit 24.9.2024 | Geschäftsführer |
Bernd Dr. Peifer seit 31.8.2022 | Geschäftsführer |
Daniel Dylong seit 18.6.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Puralube Inc. | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Puralube GmbHElsteraue OT AlttröglitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009Lagebericht für 2009Gesamtwirtschaftliche EntwicklungDie Wirtschaftsleistung Deutschlands war im Geschäftsjahr 2009 geprägt von der größten konjunkturellen Krise seit dem 2. Weltkrieg. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) nahm gegenüber Vorjahr von 2.489 Mrd. EUR dramatisch um 3,4% auf 2.407 Mrd. EUR ab. Insbesondere die Exporte gingen zurück. Bereiche der Schwer- und der Automobilindustrie, in denen ein vermehrter Altölanfall vorkommt, hatten unter der Wirtschaftskrise zu leiden. Der Produktionsoutput verringerte sich, viele Unternehmen gingen in Kurzarbeit. Die Bundesregierung begegnete der Rezession mit Staatshilfen wie Bürgschaften und verlängerten Kurzarbeitszeiten. Im Zuge der Rezession sind die Finanz- und Rohstoffmärkte in 2009 dramatisch eingebrochen, was auch für das Geschäft der Gesellschaft, insbesondere in Form von dem Rohölpreis von Bedeutung war. Diese Entwicklung wurde in der zweiten Hälfte des Jahres 2009 gestoppt. BranchenentwicklungIm Bereich der Altölentsorgung hat sich in Deutschland ein sehr hoher Standard entwickelt. In den vergangenen Jahren lag das Sammelaufkommen an Altölen in Deutschland konstant bei 500.000 t, etwa 135.000 t wurden zusätzlich importiert. In 2009 hat sich der Absatz von Schmierstoffen in Deutschland drastisch reduziert. Laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (kurz: BAFA) betrug der Rückgang der Inlandsablieferungen 22,2%. Dies hatte ebenfalls leicht zeitverzögert eine Auswirkung auf den Altölmarkt, indem dieser Rohstoff in Deutschland und Europa knapper wurde. Infolgedessen stieg der Wettbewerb um Altöl und somit die Einstandspreise während der Schmierölmarkt an dem Puralube seine Haupteinkünfte erzielt rückläufig war. Laut BAFA lag das Aufkommen aus Zweitraffination nur leicht (0,17%) unter den Werten des Vorjahres. Die Branche des Altölrecyclings konnte die Absatzmengen dennoch gegenüber dem Vorjahr leicht steigern. Geschäftsverlauf im BerichtsjahrTechnik Das Maßnahmenprogramm im Bereich Technik umfasste dabei schwerpunktmäßig folgende Themen:
Folgende Maßnahmen sind dabei besonders hervorzuheben:
Beschaffung und Absatz Die Puralube GmbH fungiert seit 2007 als Lohnverarbeiter und ist mittels eines Altölaufarbeitungsvertrag ausschließlich für die Muttergesellschaft, die Puralube Germany GmbH, tätig. Die Puralube GmbH erhält für ihre Leistungen eine feste Marge auf die entstandenen Verarbeitungskosten. Produktion Nachfragebedingt blieben die Produktionsdaten erstmals hinter denen der Vorjahre zurück. Nachfolgend werden die relativen Änderungen, jeweils im Vergleich zum Vorjahr, dargestellt:
Leistungsindikatoren Die Gesellschaft orientiert sich bei ihrem unternehmerischen Handeln an klassischen ökonomischen Leistungskriterien. Der Unternehmenserfolg wird anhand der Entwicklung produktionstechnischer und finanzwirtschaftlicher Kennzahlen wie Umsatz und EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Erträge aus der Auflösung von Sonderposten für Zuwendungen, Zinsen und Ertragsteuern) gemessen. Ertrags-, Vermögens- und FinanzlageErtragslage Die Umsatzerlöse betreffen ausschließlich die Vergütung für die Lohnverarbeitung von der Puralube Germany GmbH. Der Rückgang der Umsatzerlöse resultiert aus der geringeren Verarbeitungsmengen im Vergleich zum Vorjahr. Die geringe Verarbeitungsmenge führte im Geschäftsjahr zu geringen Materialaufwendungen. Die Personalaufwendungen blieben bei fast unveränderter Mitarbeiterzahl nahezu konstant. Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung der Sonderposten für Zuwendungen (TEUR 1.334, Vj. TEUR 1.334). Im Vorjahr waren in den sonstigen betrieblichen Erträgen einmalige Erträge im Zusammenhang mit der Auflösung eines Warentermingeschäfts in Höhe von TEUR 2.150 enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren in 2009 beeinflusst durch eine turnusmäßige Generalüberholung. Im Vorjahr waren in diesem Posten einmalige Aufwendungen aus der Auflösung von Währungsgeschäften in Höhe TEUR 2.314 enthalten. Die Zinsaufwendungen betreffen die im Wesentlichen langfristige Finanzierung der Raffinerie. Das Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.291 (Vj. TEUR 1.713) abgeschlossen. Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt TEUR 36.134 (Vj. TEUR 36.908) und betrifft auf der Aktivseite mit TEUR 28.031 (Vj. TEUR 31.770) das Anlagevermögen. Die Anlagenzugänge des Geschäftsjahres 2009 betragen TEUR 512 (Vj. TEUR 2.005). Den Anlagenzugängen stehen TEUR 3.965 (Vj. TEUR 4.479) an planmäßigen Abschreibungen und Abgänge mit einem Restbuchwert von TEUR 286 gegenüber. Die Erhöhung der Vorräte ist durch den Aufbau des Ersatzteillagers bedingt. Der Anstieg der Forderungen im Verbundbereich betrifft die zum Stichtag offenen Rechnungen aus Leistungen aus dem Altölaufarbeitungsvertrages an die Puralube Germany GmbH. Die Verminderung des Sonderpostens für Zuwendungen resultiert im Wesentlichen aus der planmäßigen Auflösung (TEUR 1.334, Vj. TEUR 1.334) entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände. Finanzlage Die Finanzierung des langfristig gebundenen Vermögens erfolgt im Wesentlichen durch langfristige Bankverbindlichkeiten und Zuwendungen, die als Sonderposten passiviert sind und entsprechend der Nutzungsdauern des geförderten Anlagevermögens aufgelöst werden. Aufgrund der Mehrkosten in Zusammenhang mit dem Bau der zweiten Anlage bei dem Schwesterunternehmen Puralube Raffinerie GmbH, der gegenüber dem Budget verzögerten Inbetriebnahme und des konjunkturellen Einbruchs im letzten Quartal 2008 wurde die Hausbank um Stundungen von Tilgungsleistungen gebeten. Daraufhin wurde ein Sanierungsgutachten erstellt und basierend hierauf ein neues Tilgungskonzept erarbeitet, das im Wesentlichen die Stundung der per 31.12.2008 einsetzenden Tilgungsleistungen bis zum 31.12.2009 und einen weiteren Kapitaleinschuss vorsieht. Die per Ende Dezember 2009 fälligen Tilgungsraten wurden mit Hilfe einer Kapitaleinzahlung von Seiten des Gesellschafters erbracht. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden insgesamt durchschnittlich 49 (Vj. 54) Mitarbeiter beschäftigt, davon 4 (Vj. 4) Auszubildende. Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung Der Rückgang der aufgearbeiteten Menge Altöl hat, im Vergleich zum Vorjahr, zu einem Rückgang der Aufarbeitungsvergütung geführt, was zu einem geringeren Jahresüberschuss führte. NachtragsberichtEine zum 31. März 2010 fällige Darlehenstilgung der Schwestergesellschaft Puralube Raffinerie GmbH, in Höhe von 4,5 Mio. EUR konnte nicht fristgerecht an die finanzierende Bank zurückgezahlt werden. Die Bank hat mit Schreiben vom 31. März 2010 erklärt, dass die fällige Forderung in Höhe von 4,5 Mio. EUR bis auf weiteres nicht geltend gemacht werden soll. Die Stillhaltererklärung kann jederzeit einseitig widerrufen werden. Die Gesellschaft hat bzw. plant zur Überwindung der Krise die Erstellung eines konzernweiten Effizienz-Verbesserungsprogramms zur nachhaltigen Kostenreduktion sowie dessen anschließende Umsetzung. Weiterhin versucht die Gesellschaft eine Neustrukturierung der Finanzierungsstruktur zu erreichen, um so die bestehenden Finanzierungslücken schließen zu können. Der Geschäftsführer Martin Leitgeb wurde am 31. März 2010 abberufen. RisikoberichtDie Gesellschaft unterhält ein Risikomanagementsystem, dessen Angemessenheit und Effizienz durch das Controlling überwacht wird. Die Bewertung und Dokumentation der möglichen geschäftlichen Risiken erfolgt im Rahmen einer regelmäßigen Berichterstattung an die Geschäftsführung. Negative Entwicklungen können dadurch zeitnah erkannt und Gegenmaßnahmen umgehend ergriffen werden. Für alle im laufenden Geschäft erkennbaren Risiken wurde, soweit die Voraussetzungen für die bilanzielle Berücksichtigung gegeben waren, im Rahmen der Erstellung des Jahresabschlusses angemessene Vorsorge getroffen. Bestandsgefährdende Risiken bestehen im Zusammenhang mit der Finanzierung künftiger Tilgungsleistungen, die derzeit nicht aus dem laufenden Cashflow des Teilkonzerns erbracht werden können. Die Gesellschaft hat bzw. plant zur Überwindung der Krise die Erstellung eines konzernweiten Effizienz-Verbesserungsprogramms zur nachhaltigen Kostenreduktion sowie dessen anschließende Umsetzung. Weiterhin versucht die Gesellschaft eine Neustrukturierung der Finanzierungsstruktur zu erreichen, um so die bestehenden Finanzierungslücken schließen zu können. Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit ist von der Restrukturierung der Finanzierung abhängig oder, falls dies nicht gelingt, von der zugesagten finanziellen Unterstützung durch die Gesellschafterin. Die Geschäftsführung geht von einer positiven Unternehmensfortführungsprämisse aus. Durch den mit der Puralube Germany GmbH geschlossenen Aufarbeitungsvertrag ist die Puralube GmbH von der Versorgung der Puralube Germany GmbH mit Altöl abhängig. Mit der Eigensammlung der Puralube Gruppe werden rd. 20% der Verarbeitungskapazitäten der Puralube Germany GmbH abgedeckt. Die Geschäftsführung sieht keine Risiken, trotz des konjunkturell bedingten Rückgangs des Altölanfalls mit der in der Unternehmensgruppe bestehenden Handelsorganisation die zur Versorgung der Raffinerie benötigten verbleibenden Altölmengen einzukaufen. Für die Folgejahre schätzt die Geschäftsführung, die in den Vorjahren aufgezeigten Risiken im Bereich der Raffinerieproduktion wegen der sich im Jahr 2009 sehr positiv entwickelnden mechanischen Verfügbarkeit beider Anlagen als sehr gering ein. Dem Risiko der schwankenden Zinssätze im Bezug auf die vorhandenen Darlehen wird durch Abschluss von Derivativen Finanzinstrumenten Rechnung getragen. Zum Stichtag haben diese Finanzinstrumente einen negativen Marktwert von TEUR 324. Ein bestehendes Liquiditätsmanagement mit wöchentlicher Liquiditätsvorschau und Debitorenmanagement hat die Aufgabe die jederzeitige Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft sicherzustellen und kurzfristige Liquiditätsengpässe jederzeit aufzuzeigen. Aus der allgemeinen Geschäftsentwicklung sind neben den o.g. Risiken keine anderen Problemfelder erkennbar. PrognoseberichtGegen Ende des Jahre 2009 zeichnete sich eine leichte Konjunkturbelebung ab. Diese Entwicklung beschleunigte sich im zweiten Teil des 1. Quartals 2010, was zu einer signifikanten Belebung des Absatzmarktes der Puralube Germany GmbH führte und sich damit auch auf die Auslastung der Puralube GmbH positiv auswirkte. Der Ölpreis stieg auf rd. 84 USD/Barrel, so dass von einem weiteren Anstieg der Produktpreise auszugehen ist. Der steigende US-Dollar Kurs unterstützt diese Entwicklung. Die Geschäftsführung geht von einem Wechselkurs von 1,30 EUR/USD aus. Aufgrund des hohen Schwerölpreisniveaus wird eingeschätzt, dass der Altölpreis sich rd. 10% oberhalb des langjährigen Korrelationswertes zum Rohölpreis bewegen wird. Für das Geschäftsjahr 2010 wird mit einem positiven EBITDA gerechnet. Für die Folgejahre werden weiter ansteigende Umsatzerlöse prognostiziert. Entsprechend den getroffenen Margenvereinbarungen des Altölaufbereitungsvertrages wird damit korrespondierend mit einem positiven EBITDA, auch für das Folgejahr, geplant. Nach dem jetzigen Stand der Verhandlungen gehen wir davon aus, dass gemeinsam mit der finanzierenden Bank eine einvernehmliche Regelung zur Lösung des Finanzierungsproblems gefunden werden kann.
Elsteraue, den 1. April 2010 Christian Hartmann Andreas Schüppel Bilanz zum 31. Dezember 2009Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2009
Anhang für 2009Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Lizenzen werden über 25 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibung der Software erfolgt über eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bis 2003 umfassen die Herstellungskosten Fremdkapitalzinsen, soweit diese auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Die Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen:
Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. Zuwendungen für Investitionen werden passiviert und über die Nutzungsdauer der geförderten Vermögensgegenstände linear aufgelöst. Geringwertige Anlagegüter, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft oder hergestellt wurden, und deren Anschaffungs- und Herstellungskosten EUR 150,00, aber nicht EUR 1.000,00 übersteigen, werden je Wirtschaftsjahr in einem Sammelposten aufgenommen und ab dem Jahr der Anschaffung linear über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren linear abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsposten werden zum Anschaffungskurs bzw. zum niedrigeren oder höheren Stichtagskurs angesetzt. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von TEUR 2.035 (Vj. TEUR 858) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.021 (Vj. TEUR 2.960). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Strom- und Energiesteuererstattungsansprüchen in Höhe von TEUR 749 (Vj. TEUR 390) enthalten. Investitionszuschüsse und Investitionszulagen Die für die Errichtung der Altölaufbereitungsanlage in Elsteraue gewährten Investitionszuschüsse aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" und die Investitionszulagen gemäß InvZulG sind als Sonderposten für Zuwendungen passiviert und werden entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände linear aufgelöst. Im Geschäftsjahr erfolgten Auflösungen in Höhe von TEUR 1.334 (Vj. TEUR 1.334). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Rückstellungen für drohende Verluste (TEUR 325), ausstehende Rechnungen (TEUR 100), Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 40) und Urlaubsansprüche (TEUR 38) gebildet. Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe wie folgt besichert: Sicherheiten bestehen in Form einer erstrangigen Grundschuld, Sicherungsübereignung sämtlicher materieller Vermögensgegenstände und Abtretung von Anwartschaftsrechten, Verpfändung sämtlicher immaterieller Vermögensgegenstände, Sicherungsabtretung sämtlicher Forderungen, Verpfändung sämtlicher Bankguthaben und Sicherungsabtretung aller Rechte und Ansprüche aus im Darlehensvertrag definierten Projektverträgen. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 2.176 (Vj. TEUR 2.059) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.355 (Vj. TEUR 661). Haftungsverhältnisse Die Puralube GmbH haftet aus der Bestellung von Sicherheiten für verbundene Unternehmen in Höhe von 29,8 Mio. EUR. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 391 und beinhaltet Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen sowie Bestellobligo. Derivative Finanzinstrumente
Die zinsbezogenen Geschäfte betreffen einen Zinsswap (Nominal: TEUR 6.272) und einen Zinsfloor (Nominal: TEUR 3.553). Die beizulegenden Zeitwerte der zinsbezogenen Geschäfte enthalten in Höhe von TEUR 325 negative Werte, für die eine Rückstellung gebildet wurde. Folgende Bewertungsmethoden wurden angewandt: Der Marktwert der zinsbezogenen Geschäfte bestimmt sich durch Abzinsung der erwarteten künftigen Zahlungsströme über die Restlaufzeit des Kontrakts auf Basis aktueller Marktzinsen und der Zinsstrukturkurve. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse beinhalten ausschließlich die Erlöse aus der Lohnverarbeitung für die Puralube Germany GmbH. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 108. Bei den periodenfremden Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Erstattungen von Abwassergebühren, Erträgen aus der Ausbuchung von verjährten Forderungen sowie Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Zuwendungen in Höhe von TEUR 1.334 (Vj. TEUR 1.334). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Aufwendungen für Vorjahre betragen TEUR 73 und betreffen überwiegend Versicherungsnachzahlungen. Sonstige AngabenGeschäftsführung Der Geschäftsführung gehören an:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Puralube GmbH. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse
ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.291.192,76 auf neue Rechnung vorzutragen.
Elsteraue, den 1. April 2010 Geschäftsführung Christian Hartmann Andreas Schüppel Entwicklung des Anlagevermögens 2009
BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Puralube GmbH, Elsteraue, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist in dem Abschnitt "Risikobericht" dargestellt, dass bestandsgefährdende Risiken im Zusammenhang mit der Finanzierung künftiger Tilgungsleistungen bestehen. Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit hängt davon ab, dass über die Neustrukturierung der Finanzierung eine Vereinbarung erzielt werden kann. Für den Fall, dass eine entsprechende Vereinbarung nicht erzielt werden kann, ist die Gesellschaft auf die zugesagte finanzielle Unterstützung durch die Gesellschafterin angewiesen.
Mannheim, den 1. April 2010 Ernst
& Young GmbH
Fluck, Wirtschaftsprüfer Horn, Wirtschaftsprüfer |
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