Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 215428
Eingetragen
27.10.2005
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Gegenstand
Erstellung, Unterhaltung, Vermarktung und Betreiben industrieller Anlagen, insbesondere solche Anlagen, die der Bearbeitung, Verwertung und Rückgewinnung von Rohstoffen dienen, einschließlich der Ölrückgewinnung aus Altöl sowie Vermarktung der mit Hilfe solcher Anlagen gewonnenen oder hergestellten Produkte; Erwerb und Verwaltung von Beteiligungen an anderen Gesellschaften und Übernahme der Geschäftsführung von anderen Gesellschaften.

Historie

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Management

NameRolle
Jürgen Leopold Hund
seit 17.11.2025
Geschäftsführer
Alois Dr. Virag
seit 24.9.2024
Geschäftsführer
Bernd Dr. Peifer
seit 31.8.2022
Geschäftsführer
Daniel Dylong
seit 18.6.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Puralube Inc.USA
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Puraglobe Germany GmbH
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Puralube GmbH

Elsteraue OT Alttröglitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Lagebericht für 2009

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die Wirtschaftsleistung Deutschlands war im Geschäftsjahr 2009 geprägt von der größten konjunkturellen Krise seit dem 2. Weltkrieg. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) nahm gegenüber Vorjahr von 2.489 Mrd. EUR dramatisch um 3,4% auf 2.407 Mrd. EUR ab. Insbesondere die Exporte gingen zurück. Bereiche der Schwer- und der Automobilindustrie, in denen ein vermehrter Altölanfall vorkommt, hatten unter der Wirtschaftskrise zu leiden. Der Produktionsoutput verringerte sich, viele Unternehmen gingen in Kurzarbeit. Die Bundesregierung begegnete der Rezession mit Staatshilfen wie Bürgschaften und verlängerten Kurzarbeitszeiten. Im Zuge der Rezession sind die Finanz- und Rohstoffmärkte in 2009 dramatisch eingebrochen, was auch für das Geschäft der Gesellschaft, insbesondere in Form von dem Rohölpreis von Bedeutung war. Diese Entwicklung wurde in der zweiten Hälfte des Jahres 2009 gestoppt.

Branchenentwicklung

Im Bereich der Altölentsorgung hat sich in Deutschland ein sehr hoher Standard entwickelt. In den vergangenen Jahren lag das Sammelaufkommen an Altölen in Deutschland konstant bei 500.000 t, etwa 135.000 t wurden zusätzlich importiert. In 2009 hat sich der Absatz von Schmierstoffen in Deutschland drastisch reduziert. Laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (kurz: BAFA) betrug der Rückgang der Inlandsablieferungen 22,2%. Dies hatte ebenfalls leicht zeitverzögert eine Auswirkung auf den Altölmarkt, indem dieser Rohstoff in Deutschland und Europa knapper wurde. Infolgedessen stieg der Wettbewerb um Altöl und somit die Einstandspreise während der Schmierölmarkt an dem Puralube seine Haupteinkünfte erzielt rückläufig war. Laut BAFA lag das Aufkommen aus Zweitraffination nur leicht (0,17%) unter den Werten des Vorjahres. Die Branche des Altölrecyclings konnte die Absatzmengen dennoch gegenüber dem Vorjahr leicht steigern.

Geschäftsverlauf im Berichtsjahr

Technik

Das Maßnahmenprogramm im Bereich Technik umfasste dabei schwerpunktmäßig folgende Themen:

Modifikation und Aufnahme des Regelbetriebs der Entparaffinierungsanlage zur Bearbeitung des P300

Durchführung von Kostenreduzierungsmaßnahmen als Ergebnis eines weiter fortgeschrittenen Optimierungsprogramms der Produktion

Realisierung weiterer Anlagenmodifikationen in Abstimmung mit UOP speziell im katalytischen Teil der Anlagen.

Folgende Maßnahmen sind dabei besonders hervorzuheben:

Übernahme der Führung im Bereich der Modifikation der vollautomatischen Filtrationsanlage in Abstimmung mit dem Hersteller

weitere Erhöhung der mechanischen Verfügbarkeit der Anlage durch Verbesserung der Hardware sowie Straffung interner Abläufe mit dem Resultat einer höheren Anlagenauslastung; sehr stabiler Anlagenbetrieb ab dem 4. Quartal 2009

Modifikation der Abwasseranlage zur Kostenreduzierung bei der Abwasserentsorgung.

Beschaffung und Absatz

Die Puralube GmbH fungiert seit 2007 als Lohnverarbeiter und ist mittels eines Altölaufarbeitungsvertrag ausschließlich für die Muttergesellschaft, die Puralube Germany GmbH, tätig. Die Puralube GmbH erhält für ihre Leistungen eine feste Marge auf die entstandenen Verarbeitungskosten.

Produktion

Nachfragebedingt blieben die Produktionsdaten erstmals hinter denen der Vorjahre zurück. Nachfolgend werden die relativen Änderungen, jeweils im Vergleich zum Vorjahr, dargestellt:

2009 2008 2007 2006
Produktionstage -7,5 +2,2 +1,9 +24,0
Durchsatz t/Std. -9,1 +0,8 +1,2 +19,0
Produktion Basisöle in t -4,4 +3,0 +0,3 +56,8
Produktion Nebenprodukte in t -15,5 +2,4 +7,0 +25,4

Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft orientiert sich bei ihrem unternehmerischen Handeln an klassischen ökonomischen Leistungskriterien. Der Unternehmenserfolg wird anhand der Entwicklung produktionstechnischer und finanzwirtschaftlicher Kennzahlen wie Umsatz und EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Erträge aus der Auflösung von Sonderposten für Zuwendungen, Zinsen und Ertragsteuern) gemessen.

Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Ertragslage

Die Umsatzerlöse betreffen ausschließlich die Vergütung für die Lohnverarbeitung von der Puralube Germany GmbH. Der Rückgang der Umsatzerlöse resultiert aus der geringeren Verarbeitungsmengen im Vergleich zum Vorjahr.

Die geringe Verarbeitungsmenge führte im Geschäftsjahr zu geringen Materialaufwendungen.

Die Personalaufwendungen blieben bei fast unveränderter Mitarbeiterzahl nahezu konstant.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung der Sonderposten für Zuwendungen (TEUR 1.334, Vj. TEUR 1.334). Im Vorjahr waren in den sonstigen betrieblichen Erträgen einmalige Erträge im Zusammenhang mit der Auflösung eines Warentermingeschäfts in Höhe von TEUR 2.150 enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren in 2009 beeinflusst durch eine turnusmäßige Generalüberholung. Im Vorjahr waren in diesem Posten einmalige Aufwendungen aus der Auflösung von Währungsgeschäften in Höhe TEUR 2.314 enthalten.

Die Zinsaufwendungen betreffen die im Wesentlichen langfristige Finanzierung der Raffinerie.

Das Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.291 (Vj. TEUR 1.713) abgeschlossen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt TEUR 36.134 (Vj. TEUR 36.908) und betrifft auf der Aktivseite mit TEUR 28.031 (Vj. TEUR 31.770) das Anlagevermögen. Die Anlagenzugänge des Geschäftsjahres 2009 betragen TEUR 512 (Vj. TEUR 2.005). Den Anlagenzugängen stehen TEUR 3.965 (Vj. TEUR 4.479) an planmäßigen Abschreibungen und Abgänge mit einem Restbuchwert von TEUR 286 gegenüber.

Die Erhöhung der Vorräte ist durch den Aufbau des Ersatzteillagers bedingt.

Der Anstieg der Forderungen im Verbundbereich betrifft die zum Stichtag offenen Rechnungen aus Leistungen aus dem Altölaufarbeitungsvertrages an die Puralube Germany GmbH.

Die Verminderung des Sonderpostens für Zuwendungen resultiert im Wesentlichen aus der planmäßigen Auflösung (TEUR 1.334, Vj. TEUR 1.334) entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände.

Finanzlage

Die Finanzierung des langfristig gebundenen Vermögens erfolgt im Wesentlichen durch langfristige Bankverbindlichkeiten und Zuwendungen, die als Sonderposten passiviert sind und entsprechend der Nutzungsdauern des geförderten Anlagevermögens aufgelöst werden.

Aufgrund der Mehrkosten in Zusammenhang mit dem Bau der zweiten Anlage bei dem Schwesterunternehmen Puralube Raffinerie GmbH, der gegenüber dem Budget verzögerten Inbetriebnahme und des konjunkturellen Einbruchs im letzten Quartal 2008 wurde die Hausbank um Stundungen von Tilgungsleistungen gebeten. Daraufhin wurde ein Sanierungsgutachten erstellt und basierend hierauf ein neues Tilgungskonzept erarbeitet, das im Wesentlichen die Stundung der per 31.12.2008 einsetzenden Tilgungsleistungen bis zum 31.12.2009 und einen weiteren Kapitaleinschuss vorsieht. Die per Ende Dezember 2009 fälligen Tilgungsraten wurden mit Hilfe einer Kapitaleinzahlung von Seiten des Gesellschafters erbracht.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden insgesamt durchschnittlich 49 (Vj. 54) Mitarbeiter beschäftigt, davon 4 (Vj. 4) Auszubildende.

Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung

Der Rückgang der aufgearbeiteten Menge Altöl hat, im Vergleich zum Vorjahr, zu einem Rückgang der Aufarbeitungsvergütung geführt, was zu einem geringeren Jahresüberschuss führte.

Nachtragsbericht

Eine zum 31. März 2010 fällige Darlehenstilgung der Schwestergesellschaft Puralube Raffinerie GmbH, in Höhe von 4,5 Mio. EUR konnte nicht fristgerecht an die finanzierende Bank zurückgezahlt werden. Die Bank hat mit Schreiben vom 31. März 2010 erklärt, dass die fällige Forderung in Höhe von 4,5 Mio. EUR bis auf weiteres nicht geltend gemacht werden soll. Die Stillhaltererklärung kann jederzeit einseitig widerrufen werden.

Die Gesellschaft hat bzw. plant zur Überwindung der Krise die Erstellung eines konzernweiten Effizienz-Verbesserungsprogramms zur nachhaltigen Kostenreduktion sowie dessen anschließende Umsetzung. Weiterhin versucht die Gesellschaft eine Neustrukturierung der Finanzierungsstruktur zu erreichen, um so die bestehenden Finanzierungslücken schließen zu können.

Der Geschäftsführer Martin Leitgeb wurde am 31. März 2010 abberufen.

Risikobericht

Die Gesellschaft unterhält ein Risikomanagementsystem, dessen Angemessenheit und Effizienz durch das Controlling überwacht wird. Die Bewertung und Dokumentation der möglichen geschäftlichen Risiken erfolgt im Rahmen einer regelmäßigen Berichterstattung an die Geschäftsführung. Negative Entwicklungen können dadurch zeitnah erkannt und Gegenmaßnahmen umgehend ergriffen werden.

Für alle im laufenden Geschäft erkennbaren Risiken wurde, soweit die Voraussetzungen für die bilanzielle Berücksichtigung gegeben waren, im Rahmen der Erstellung des Jahresabschlusses angemessene Vorsorge getroffen.

Bestandsgefährdende Risiken bestehen im Zusammenhang mit der Finanzierung künftiger Tilgungsleistungen, die derzeit nicht aus dem laufenden Cashflow des Teilkonzerns erbracht werden können. Die Gesellschaft hat bzw. plant zur Überwindung der Krise die Erstellung eines konzernweiten Effizienz-Verbesserungsprogramms zur nachhaltigen Kostenreduktion sowie dessen anschließende Umsetzung. Weiterhin versucht die Gesellschaft eine Neustrukturierung der Finanzierungsstruktur zu erreichen, um so die bestehenden Finanzierungslücken schließen zu können. Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit ist von der Restrukturierung der Finanzierung abhängig oder, falls dies nicht gelingt, von der zugesagten finanziellen Unterstützung durch die Gesellschafterin.

Die Geschäftsführung geht von einer positiven Unternehmensfortführungsprämisse aus.

Durch den mit der Puralube Germany GmbH geschlossenen Aufarbeitungsvertrag ist die Puralube GmbH von der Versorgung der Puralube Germany GmbH mit Altöl abhängig. Mit der Eigensammlung der Puralube Gruppe werden rd. 20% der Verarbeitungskapazitäten der Puralube Germany GmbH abgedeckt. Die Geschäftsführung sieht keine Risiken, trotz des konjunkturell bedingten Rückgangs des Altölanfalls mit der in der Unternehmensgruppe bestehenden Handelsorganisation die zur Versorgung der Raffinerie benötigten verbleibenden Altölmengen einzukaufen.

Für die Folgejahre schätzt die Geschäftsführung, die in den Vorjahren aufgezeigten Risiken im Bereich der Raffinerieproduktion wegen der sich im Jahr 2009 sehr positiv entwickelnden mechanischen Verfügbarkeit beider Anlagen als sehr gering ein.

Dem Risiko der schwankenden Zinssätze im Bezug auf die vorhandenen Darlehen wird durch Abschluss von Derivativen Finanzinstrumenten Rechnung getragen. Zum Stichtag haben diese Finanzinstrumente einen negativen Marktwert von TEUR 324.

Ein bestehendes Liquiditätsmanagement mit wöchentlicher Liquiditätsvorschau und Debitorenmanagement hat die Aufgabe die jederzeitige Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft sicherzustellen und kurzfristige Liquiditätsengpässe jederzeit aufzuzeigen. Aus der allgemeinen Geschäftsentwicklung sind neben den o.g. Risiken keine anderen Problemfelder erkennbar.

Prognosebericht

Gegen Ende des Jahre 2009 zeichnete sich eine leichte Konjunkturbelebung ab. Diese Entwicklung beschleunigte sich im zweiten Teil des 1. Quartals 2010, was zu einer signifikanten Belebung des Absatzmarktes der Puralube Germany GmbH führte und sich damit auch auf die Auslastung der Puralube GmbH positiv auswirkte.

Der Ölpreis stieg auf rd. 84 USD/Barrel, so dass von einem weiteren Anstieg der Produktpreise auszugehen ist. Der steigende US-Dollar Kurs unterstützt diese Entwicklung. Die Geschäftsführung geht von einem Wechselkurs von 1,30 EUR/USD aus.

Aufgrund des hohen Schwerölpreisniveaus wird eingeschätzt, dass der Altölpreis sich rd. 10% oberhalb des langjährigen Korrelationswertes zum Rohölpreis bewegen wird.

Für das Geschäftsjahr 2010 wird mit einem positiven EBITDA gerechnet. Für die Folgejahre werden weiter ansteigende Umsatzerlöse prognostiziert. Entsprechend den getroffenen Margenvereinbarungen des Altölaufbereitungsvertrages wird damit korrespondierend mit einem positiven EBITDA, auch für das Folgejahr, geplant.

Nach dem jetzigen Stand der Verhandlungen gehen wir davon aus, dass gemeinsam mit der finanzierenden Bank eine einvernehmliche Regelung zur Lösung des Finanzierungsproblems gefunden werden kann.

 

Elsteraue, den 1. April 2010

Christian Hartmann

Andreas Schüppel

Bilanz zum 31. Dezember 2009

Aktiva

EUR EUR 31.12.2008
TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.533.318,89 1.662
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.123.989,12 1.209
2. Technische Anlagen und Maschinen 24.256.939,12 27.846
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 143.007,84 153
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 974.192,55 900
26.498.128,63 30.108
28.031.447,52 31.770
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.032.802,59 825
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 4
1.032.802,59 829
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.477,49 8
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.056.356,31 3.818
3. Sonstige Vermögensgegenstände 824.627,76 415
6.883.461,56 4.241
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 180.220,24 64
8.096.484,39 5.134
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.800,66 4
36.133.732,57 36.908

Passiva

EUR EUR 31.12.2008
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.500.000,00 2.500
II. Kapitalrücklage 11.326.065,70 11.326
III. Verlustvortrag -1.942.724,08 -3.656
IV. Jahresüberschuss 1.291.192,76 1.713
13.174.534,38 11.883
B. Sonderposten für Zuwendungen
1. Investitionszuschüsse 4.298.527,41 4.894
2. Investitionszulagen gemäß InvZulG 5.236.011,33 5.989
9.534.538,74 10.883
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 120.000,00 120
2. Sonstige Rückstellungen 591.547,64 637
711.547,64 757
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.598.494,69 7.607
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.081.305,32 2.367
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.355.360,36 2.720
4. Sonstige Verbindlichkeiten 677.951,44 691
davon aus Steuern EUR 671.248,15 (Vj. TEUR 680)
12.713.111,81 13.385
36.133.732,57 36.908

Gewinn- und Verlustrechnung für 2009

EUR EUR 2008
TEUR
1. Umsatzerlöse 15.981.560,87 20.373
2. Verringerung des Bestands an fertigen Erzeugnissen 0,00 -801
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.695.686,49 3.972
17.677.247,36 23.544
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -2.195.680,11 -3.149
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -4.749.384,88 -5.650
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.615.530,62 -1.604
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -363.518,48 -382
davon für Altersversorgung EUR 49.228,93 (Vj. TEUR 51)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -3.964.690,40 -4.479
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.126.779,96 -5.825
-16.015.584,45 -21.089
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 143,12 25
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -368.459,50 -765
davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (Vj. TEUR 186)
-368.316,38 -740
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.293.346,53 1.715
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -37,73 0
12. Sonstige Steuern -2.116,04 -2
-2.153,77 -2
13. Jahresüberschuss 1.291.192,76 1.713

Anhang für 2009

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Lizenzen werden über 25 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibung der Software erfolgt über eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bis 2003 umfassen die Herstellungskosten Fremdkapitalzinsen, soweit diese auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Die Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen.

Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen:

Bauten 14 bis 33 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 8 bis 33 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5 bis 15 Jahre

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. Zuwendungen für Investitionen werden passiviert und über die Nutzungsdauer der geförderten Vermögensgegenstände linear aufgelöst.

Geringwertige Anlagegüter, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft oder hergestellt wurden, und deren Anschaffungs- und Herstellungskosten EUR 150,00, aber nicht EUR 1.000,00 übersteigen, werden je Wirtschaftsjahr in einem Sammelposten aufgenommen und ab dem Jahr der Anschaffung linear über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren linear abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsposten werden zum Anschaffungskurs bzw. zum niedrigeren oder höheren Stichtagskurs angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von TEUR 2.035 (Vj. TEUR 858) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.021 (Vj. TEUR 2.960).

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Strom- und Energiesteuererstattungsansprüchen in Höhe von TEUR 749 (Vj. TEUR 390) enthalten.

Investitionszuschüsse und Investitionszulagen

Die für die Errichtung der Altölaufbereitungsanlage in Elsteraue gewährten Investitionszuschüsse aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" und die Investitionszulagen gemäß InvZulG sind als Sonderposten für Zuwendungen passiviert und werden entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände linear aufgelöst. Im Geschäftsjahr erfolgten Auflösungen in Höhe von TEUR 1.334 (Vj. TEUR 1.334).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Rückstellungen für drohende Verluste (TEUR 325), ausstehende Rechnungen (TEUR 100), Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 40) und Urlaubsansprüche (TEUR 38) gebildet.

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

31.12.2009 31.12.2008
Restlaufzeit Gesamt Restlaufzeit bis 1 Jahr Gesamt
bis 1 Jahr über 5 Jahre
Art der Verbindlichkeit
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 884 2.352 7.599 1.335 7.607
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.081 0 2.081 2.367 2.367
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.355 0 2.355 2.720 2.720
4. Sonstige Verbindlichkeiten 678 0 678 691 691
5.998 2.352 12.713 7.113 13.385

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe wie folgt besichert:

Sicherheiten bestehen in Form einer erstrangigen Grundschuld, Sicherungsübereignung sämtlicher materieller Vermögensgegenstände und Abtretung von Anwartschaftsrechten, Verpfändung sämtlicher immaterieller Vermögensgegenstände, Sicherungsabtretung sämtlicher Forderungen, Verpfändung sämtlicher Bankguthaben und Sicherungsabtretung aller Rechte und Ansprüche aus im Darlehensvertrag definierten Projektverträgen.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 2.176 (Vj. TEUR 2.059) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.355 (Vj. TEUR 661).

Haftungsverhältnisse

Die Puralube GmbH haftet aus der Bestellung von Sicherheiten für verbundene Unternehmen in Höhe von 29,8 Mio. EUR.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 391 und beinhaltet Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen sowie Bestellobligo.

Derivative Finanzinstrumente

Art/Kategorie Nominalbetrag
TEUR
Beizulegender Zeitwert (Saldo)
TEUR
Buchwert
TEUR
In Bilanzposten
Zinsbezogene Geschäfte 9.825 -324 -325 Sonstige Rückstellungen

Die zinsbezogenen Geschäfte betreffen einen Zinsswap (Nominal: TEUR 6.272) und einen Zinsfloor (Nominal: TEUR 3.553).

Die beizulegenden Zeitwerte der zinsbezogenen Geschäfte enthalten in Höhe von TEUR 325 negative Werte, für die eine Rückstellung gebildet wurde.

Folgende Bewertungsmethoden wurden angewandt:

Der Marktwert der zinsbezogenen Geschäfte bestimmt sich durch Abzinsung der erwarteten künftigen Zahlungsströme über die Restlaufzeit des Kontrakts auf Basis aktueller Marktzinsen und der Zinsstrukturkurve.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse beinhalten ausschließlich die Erlöse aus der Lohnverarbeitung für die Puralube Germany GmbH.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 108. Bei den periodenfremden Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Erstattungen von Abwassergebühren, Erträgen aus der Ausbuchung von verjährten Forderungen sowie Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Zuwendungen in Höhe von TEUR 1.334 (Vj. TEUR 1.334).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Aufwendungen für Vorjahre betragen TEUR 73 und betreffen überwiegend Versicherungsnachzahlungen.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehören an:

Christian Hartmann, München Geschäftsführer Vertriebs, Einkauf und Unternehmensentwicklung
Dipl.-Ing. Andreas Schüppel, Markleeberg Geschäftsführer Technik
Dipl.-Kfm. Martin Leitgeb, Kronberg Geschäftsführer Finanzen (bis 31. März 2010)

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Puralube GmbH.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Gewerbliche Arbeitnehmer 42
Angestellte 7
49
Auszubildende 4
Beschäftigte 53

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft der Puralube Germany GmbH, Elsteraue, die wiederum eine Tochtergesellschaft der Puralube Holding GmbH, Elsteraue, ist. Der Jahresabschluss der Puralube GmbH wird in den Konzernabschluss der Puralube Germany GmbH und der Puralube Holding GmbH einbezogen.

Der Konzernabschluss der Puralube Holding GmbH zum 31. Dezember 2009 wird beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und kann im zentralen Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de) eingesehen werden.

Der Konzernabschluss der Puralube Holding GmbH wird seinerseits in den Konzernabschluss der Allied Resource Corporation, Wayne (PA), USA, als höchster Konzernspitze einbezogen.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.291.192,76 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Elsteraue, den 1. April 2010

Geschäftsführung

Christian Hartmann

Andreas Schüppel

Entwicklung des Anlagevermögens 2009

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2009
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2009
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.025.545,51 11.726,00 0,00 3.037.271,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.645.404,94 0,00 929,60 1.644.475,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 45.735.425,07 393.759,65 311.617,08 45.817.567,64
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 355.234,98 32.412,03 0,00 387.647,01
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 899.727,95 74.464,60 0,00 974.192,55
48.635.792,94 500.636,28 312.546,68 48.823.882,54
51.661.338,45 512.362,28 312.546,68 51.861.154,05
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2009
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2009
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.363.009,37 140.943,25 0,00 1.503.952,62
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 436.599,11 83.887,11 0,00 520.486,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.889.848,95 3.697.033,57 26.254,00 21.560.628,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 201.812,70 42.826,47 0,00 244.639,17
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
18.528.260,76 3.823.747,15 26.254,00 22.325.753,91
19.891.270,13 3.964.690,40 26.254,00 23.829.706,53
Buchwerte
31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.533.318,89 1.662.536,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.123.989,12 1.208.805,83
2. Technische Anlagen und Maschinen 24.256.939,12 27.845.576,12
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 143.007,84 153.422,28
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 974.192,55 899.727,95
26.498.128,63 30.107.532,18
28.031.447,52 31.770.068,32

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Puralube GmbH, Elsteraue, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist in dem Abschnitt "Risikobericht" dargestellt, dass bestandsgefährdende Risiken im Zusammenhang mit der Finanzierung künftiger Tilgungsleistungen bestehen. Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit hängt davon ab, dass über die Neustrukturierung der Finanzierung eine Vereinbarung erzielt werden kann. Für den Fall, dass eine entsprechende Vereinbarung nicht erzielt werden kann, ist die Gesellschaft auf die zugesagte finanzielle Unterstützung durch die Gesellschafterin angewiesen.

 

Mannheim, den 1. April 2010

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