Positiva GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ulf Lennart Lilja seit 6.6.2012 | Prokura |
Andreas, Dipl.-Ing. Weber seit 3.4.2012 | Geschäftsführer |
Oliver Michel seit 5.5.2009 | Prokura |
Tom Zengel seit 23.9.2008 | Prokura |
Hartwig Finger seit 10.7.2008 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
POLYGON Deutschland GmbHHamburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2010BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der POLYGON Deutschland GmbH (vormals: MUNTERS Service GmbH), Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, 31. März 2011 Ernst
& Young GmbH
Smejkal, Wirtschaftsprüfer Dr. Fischbach, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2010AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2010
Anhang für das Geschäftsjahr 2010Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Der Jahresabschluss wurde erstmals auf Grundlage des Bilanzmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. In diesem Zusammenhang wird von dem Wahlrecht gem. Art 67 Abs. 8 Satz 2 des Einführungsgesetzes zum HGB Gebrauch gemacht, die Vorjahreszahlen nicht anzupassen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze haben sich auf Grundlage der erstmaligen Anwendung des BilMoGs nur in Bezug auf die Vorratsbewertung, die Rückstellungen und die Verbindlichkeiten geändert. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für den Firmenwert des im Jahr 2002 übernommenen Unternehmens wird eine Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt, da es sich bei dem Servicesegment auf Basis der geringen Anzahl an Anbietern um einen sich langsam verändernden Markt handelt. Eine Abschreibung über nur 5 Jahre würde dem tatsächlichen Werteverzehr nicht gerecht. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 (bis zum 31. Dezember 2007 EUR 410,00) sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen und pauschalierend jeweils 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden mittels Festwertmethode bewertet. Die letzte Inventur fand in 2010 statt. Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten zugerechnet werden. Fremdkapitalzinsen gem. § 255 Abs. 3 Satz 2 sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung gem. § 255 Abs. 2 Satz 3 wurden nicht einbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Einzelwertberichtigungen werden auf Forderungen, die älter als 180 Tage sind, gebildet. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Heubeck Richttafeln 2005 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 5,17 % p.a. gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2 % p.a. und erwartete Rentensteigerungen mit 2 bzw 3 % p.a. berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 0 % p.a. berücksichtigt. Der Zuführungsbetrag in Höhe von TEUR 22, der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung zum 1. Januar 2010 durch das BilMoG ergab, wurde in 2010 voll in den außerordentlichen Aufwendungen erfasst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag (Vj.: Rückzahlungsbetrag) angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten TEUR 24 Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Es handelt sich dabei um Forderungen aus Leistungen. Liquide Mittel In den liquiden Mittel sind Bankguthaben von TEUR 173 (Vj.: TEUR 199) enthalten, die als Mietsicherheiten verpfändet sind und daher der Verfügung durch die Gesellschaft entzogen sind. Latente Steuern Es wurde vom Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 Gebrauch gemacht, sodass aktive latente Steuern nicht angesetzt wurden. Grundsätzlich ergäben sich aktive latente Steuern aus folgenden Sachverhalten:
Aufgrund der bis zum 31. Dezember 2009 mit der Munters Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft bestanden auf Ebene der Gesellschaft keine Steuerlatenzen. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30,57% zugrunde gelegt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Lieferantenrechnungen (TEUR 1.821, Vj.: TEUR 1.073) und Personalverpflichtungen (TEUR 1.303, Vj.: TEUR 1.015) gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Für Verbindlichkeiten bestehen außer den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten der Lieferanten keine Pfandrechte oder ähnliche Sicherheiten. Im Vorjahr betrafen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Wesentlichen den Cash Pool. Im Berichtsjahr betreffen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit TEUR 8.882 kurzfristige Darlehen von verbundenen Unternehmen und mit TEUR 548 den Lieferungs- und Leistungsverkehr. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden sämtlich im Inland erwirtschaftet.
Sonstige betriebliche Erträge Bei den periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 1.059 handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus
Außerordentliches Ergebnis Aus der Anwendung von Art. 66 und Art. 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) resultieren folgende außerordentliche Aufwendungen:
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern entfallen in Höhe von TEUR 207 auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen monatlich in Höhe von TEUR 425 zu begleichende sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:
Die Miet- und Leasingverträge haben eine Restlaufzeit zwischen einem halben und sechs Jahren. Für 2011 bis 2016 ergeben sich Gesamtverpflichtungen in Höhe von TEUR 8.211. Geschäftsführung Geschäftsführer sind:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Bezüge der Geschäftsführung im Geschäftsjahr betrugen TEUR 224. Beirat Die Gesellschaft hat einen Beirat, dessen Aufgaben im Gesellschaftsvertrag geregelt sind. Dem Beirat gehörten im Berichtszeitraum die folgenden Herren an:
Die Beiratsmitglieder erhielten im Berichtsjahr keine Bezüge. Nach dem Gesellschafterwechsel per 1. Oktober 2010 wurde kein Beirat ernannt. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2010 beschäftigten Mitarbeiter betrug 346 Mitarbeiter (davon 232 gewerbliche und 114 kaufmännische Mitarbeiter). Abschlussprüferhonorar Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt:
Konzernabschluss Die Gesellschaft gehört über ihre Alleingesellschafterin, die POLYGON Deutschland Holding GmbH, Hamburg, zum Konzernkreis der Polygon AB, Kista, Schweden, in deren Konzernabschluss sie einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich.
Hamburg, den 30. März 2011 POLYGON Deutschland GmbH Die Geschäftsführung: Hartwig Finger Entwicklung des Anlagevermögens 2010
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20101. Geschäfts- und RahmenbedingungenAllgemeine Angaben Mit dem Datum vom 15. Dezember 2010 hat die Munters Service GmbH umfirmiert in POLYGON Deutschland GmbH. Die POLYGON Deutschland GmbH, Hamburg ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der POLYGON Deutschland Holding GmbH, Hamburg. Über diese gehört die POLYGON Deutschland GmbH zur Polygon Sverige AB, Kista, Schweden, und damit zur Polygon International AB, Kista, Schweden. Das Leistungsportfolio der POLYGON Deutschland GmbH beinhaltet die nachfolgenden Schwerpunkte:
Mit diesen Aktivitäten werden Kunden im Bereich Versicherungen, Sachverständige, Makler, Industrie, Hausverwaltungen, Wohnungsbaugesellschaften und Facility-Management- Unternehmen bedient. Zum 31. Dezember 2010 beschäftigte die Gesellschaft 341 Mitarbeiter. Im Durchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 2010 346 Mitarbeiter. Insgesamt verließen in 2010 41,5 Mitarbeiter das Unternehmen. Die korrespondierende Fluktuationsrate liegt bei 12,0 %. Die Fluktuation basiert auf dem aggressiven Verhalten von Wettbewerbern und einer natürlichen Fluktuation im Branchenschnitt. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsatzentwicklung ist stabil. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die positive Auftragslage in 2010 zu einem Anstieg der unfertigen Leistungen führte. Deren Fertigstellung wird in 2011 zu Umsätzen führen. In 2010 konnte dementsprechend mit TEUR 52.587 (Vj.: TEUR 52.099) das Niveau des Vorjahres gehalten werden. 2. Ertrags-, Vermögens- und FinanzlageErtragslage Der Anstieg der Gesamtleistung konnte den Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge sowie den Anstieg des Materialaufwands nicht vollständig kompensieren. Das führte zu einem leicht rückläufigen Rohergebnis in Höhe von TEUR 33.576 (Vj.: TEUR 33.639). Das Finanzergebnis in Höhe von TEUR -381 (Vj.: TEUR -114 TEUR) wurde durch folgende Faktoren beeinflusst:
Der Anstieg der Zinsaufwendungen beruht im Wesentlichen auf dem höheren Zinsniveau im Vergleich zum Vorjahr. Die Verschlechterung des Jahresergebnisses von TEUR 472 (vor Ergebnisabführung) auf TEUR 237 ist im Vergleich zum Vorjahr auch durch die in 2010 erstmals zu berücksichtigende Steuerbelastung bedingt. Durch Kündigung des Ergebnisabführungsvertrages wurde die Organschaft im Berichtsjahr beendet. Der Ergebnisabführungsvertrag wurde außerordentlich mit Datum 16. August 2010 für das Jahr 2010 gekündigt. Gleichzeitig verzichtete die MUNTERS Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, auf den Anspruch auf Gewinnabführung für das Geschäftsjahr 2010. Vermögenslage
Der Anstieg im Umlaufvermögen ist auf höhere unfertige Leistungen und liquide Mittel im Vergleich zum Vorjahr bei geringeren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Durch weitere Verbesserung in den Abläufen der internen Debitorenabteilung sowie durch neue intensive Partnerschaften im Inkasso- und Rechtsanwaltsbereich konnten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bei leicht steigendem Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verringert werden. Die Gesellschaft finanziert sich insbesondere durch Gesellschaftermittel, Darlehen von verbundenen Unternehmen und erstmals im Berichtsjahr auch durch Inanspruchnahme eines Bankdarlehens. Der Anstieg der Rückstellungen steht im Zusammenhang mit den erhöhten unfertigen Leistungen. Im Vergleich zum Vorjahr waren daher höhere Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen zu bilden waren. Finanzlage Cashflow Ein vereinfacht berechneter Cashflow ergibt sich wie folgt:
3. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor. 4. Chancen- und RisikoberichtRisikomanagement Im Rahmen des Risikomanagements werden monatlich und quartalsweise ein Projekt- und Gemeinkostencontrolling durchgeführt, um Risiken frühzeitig erkennen und steuern zu können. Mit der in 2004 gestarteten konsequenten unternehmensweiten Einführung und begonnenen dezentralen Anbindung des IFS Auftragsabwicklungs- und Controllingsystems ist mittlerweile eine einheitliche Plattform für alle auftragsbezogenen Arbeiten vorhanden. Diese Plattform wurde als Ausgangsbasis für das IT-System Field.Link genutzt, mit Hilfe dessen alle operativen Mitarbeiter seit Mitte 2008 angebunden sind und sämtliche projektbezogenen Daten sofort erfassen. Dies führte zu einer weiter verbesserten Transparenz und erhöhten Sicherheit in den Abläufen und Projektdaten. Ein weiterer Inhalt des Risikomanagements ist die Durchführung eines monatlichen Jour Fix auf Regionalebene sowie das monatliche Reporting an die Muttergesellschaft nach Schweden. Markt und Wettbewerb Auch 2010 hielt der Preisdruck im Markt an, da sich der Trend, Leistungen gebündelt in Form von Rahmenverträgen anzufragen, weiter fortsetzte. Höhere in Aussicht gestellte Umsatzvolumina sorgen für eine entsprechende Reduzierung des Preisniveaus, so dass auch in 2011 weiter an Effizienz und Produktivität gearbeitet werden muss. Die hohe Qualität und Termintreue der ausgeführten Arbeiten stellte sicher, dass die in den früheren Jahren abgeschlossenen Rahmenverträge gefestigt werden konnten. Einige Verträge wurden bereits verlängert. Bzgl. weiterer Rahmenverträge steht die POLYGON Deutschland GmbH mit einer Reihe von Unternehmen in intensiven Diskussionen. Neben der POLYGON Deutschland GmbH existieren folgende bundesweit tätige Wettbewerber: ISS/ Vatro, Sprint und Belfort. Auch in 2010 agierten zusätzlich kommunal und regional fest verwurzelte Klein- und Mittelständler recht aggressiv. Die prognostizierte lokale Wettbewerbsentspannung wird derzeit noch nicht in Größenordnungen gesehen, jedoch weiter erwartet durch einen fortgesetzten Trend zu gebietsbezogenen Rahmenverträgen durch die Versicherer. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Aus Sicht der Geschäftsführung bestehen wesentliche Risiken zum einen in dem anhaltenden Preisverfall und der weiter fortschreitenden versicherungsübergreifenden Kooperation. Hier sind ein professionelles Kosten- und Risikomanagement Garanten für die zukünftigen Erfolge des Unternehmens. Zum anderen wird es für die POLYGON Deutschland GmbH als Dienstleister weiterhin wichtig sein, ein ausgeprägtes Mitarbeitermanagement und - entwicklung aufzubauen. Dies wird bereits seit Jahr 2008 durch Workshops und externe Unterstützung gewährleistet und nach einer ruhigeren Phase in 2009 wurde in 2010 ein internes Mitarbeiterentwicklungsprogramm ("MDP") aufgesetzt. In 2011 wird die seit 2008 erfolgreiche Mitarbeiterentwicklung mit Workshops und Coaching neben dem neu eingeführten "MDP"-Programm wieder ein Schwerpunkt der Entwicklungsarbeit sein. Rechtsstreitigkeiten mit Kunden und Lieferanten sind von untergeordneter Bedeutung. Die Geschäftsführung ist der Meinung, dass die Risikovorsorge mit den gebildeten Rückstellungen ausreichend ist. Aus der erfolgreichen Entwicklung der abgeschlossenen Rahmenverträge ergeben sich zudem Chancen, im Umsatz ein Wachstum in 2011 zu erzielen und mit gezielter Weiterverfolgung der integrativen Zusammenarbeit mit den Partnern den Umsatz über die folgenden Jahre hinweg zu steigern. Ein Bestandteil dieser Zusammenarbeit, der auch in 2011 weiter optimiert wird, besteht in der 2009 durchgeführten Zentralisierung der Schadenannahme und Disposition der Ersttermine in Hamburg. Dies war ein Paradigmenwechsel der POLYGON Deutschland GmbH als kunden- und serviceorientierten Dienstleister weiter mit dem Markt entwickeln lassen wird. 5. PrognoseberichtAusblick Die POLYGON Deutschland GmbH wird in den Geschäftsjahren 2011 und 2012 weiterhin konsequent an der Umsetzung der Prozessoptimierungen arbeiten. Ziel ist es, dem Kunden eine seriöse und professionelle Dienstleistung aus einer Hand anbieten zu können. Die Folgen der Finanzkrise aus 2009 haben keinen spürbaren Einfluss auf die Geschäftslage der POLYGON Deutschland GmbH gehabt. Umsatz- und Ergebniserwartung 2011 und 2012 Für 2011 und 2012 erwartet die Geschäftsführung eine stabile Entwicklung in Bezug auf die Umsatz- und Ergebniszahlen.
Hamburg, den 30. März 2011 POLYGON Deutschland GmbH Die Geschäftsführung: Hartwig Finger |
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