Polygon Deutschland GmbHLiquidiert

20097 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 26395
Vorher
MUNTERS Trocknungs-Service GmbHMUNTERS Service GmbH
Eingetragen
24.10.1980
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungVermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungenVermietung von sonstigen Maschinen, Geräten und beweglichen Sachen a. n. g.
Gegenstand
die Vermietung von Trocknungsgeräten und anderen technischen Anlagen zur Luftentfeuchtung und -behandlung sowie Dienstleistungen zur Schadenbegrenzung und Schadenbeseitigung nach Wasser- und Brandschäden und bei temporären Feuchtigkeitsproblemen an Gebäude, Inventar, technischen Einrichtungen und Dokumenten, z.B.: technische Trocknung, zerstörungsarme Leckortung, Feuchtigkeitsmessungen, Raumklima-Überwachung, Luftdichtigkeitsmessungen, Geruchsneutralisation, Schimmelpilzentfernung, Luftkonditionierung zur Korrosionsverhinderung und Konservierung, Dekontamination von Gefahrstoffen, insbesondere Projektierung und Koordination von Subunternehmen zwecks Räumung, Reinigung und Wiederherstellung sowie andere komplementäre Leistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Ulf Lennart Lilja
seit 6.6.2012
Prokura
Geschäftsführer
Oliver Michel
seit 5.5.2009
Prokura
Tom Zengel
seit 23.9.2008
Prokura
Hartwig Finger
seit 10.7.2008
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

POLYGON Deutschland GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der POLYGON Deutschland GmbH (vormals: MUNTERS Service GmbH), Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, 31. März 2011

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Smejkal, Wirtschaftsprüfer

Dr. Fischbach, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2010

AKTIVA

EUR EUR 31.12.2009
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 2.546.197,02 2.937.919,64
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 172.599,29 213.844,83
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.292.528,92 3.992.003,43
3. Anlagen im Bau 11.837,17 15.300,00
3.476.965,38 4.221.148,26
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 172.657,33 172.657,33
6.195.819,73 7.331.725,23
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 186.000,00 200.000,00
2. Unfertige Leistungen 1.670.826,00 920.844,00
1.856.826,00 1.120.844,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.834.915,51 11.026.046,29
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 24.338,68 30.352,80
3. Sonstige Vermögensgegenstände 324.062,43 106.076,32
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 15.592,26 (Vj.: EUR 30.181,36)
11.183.316,62 11.162.475,41
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.827.303,61 218.234,50
14.867.446,23 12.501.553,91
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 208.263,36 140.795,41
21.271.529,32 19.974.074,55
PASSIVA
EUR EUR 31.12.2009
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 1.432.000,00 1.432.000,00
II. Jahresüberschuss 237.392,68 0,00
1.669.392,68 1.432.000,00
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen 190.622,00 161.538,00
2. Sonstige Rückstellungen 3.938.223,34 2.452.786,77
4.128.845,34 2.614.324,77
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.734.523,46 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 420.168,07 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.754.098,75 1.029.579,08
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.430.252,33 14.675.733,17
- davon gegenüber Gesellschaftern: EUR 0,00 (Vj.: EUR 14.636.497,17)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.134.248,69 222.437,53
- davon aus Steuern: EUR 1.102.487,98 (Vj.: EUR 197.919,17)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 3.106,48 (Vj.: EUR 896,45)
15.473.291,30 15.927.749,78
21.271.529,32 19.974.074,55

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2010

EUR EUR 2009
EUR
1. Umsatzerlöse 52.586.573,01 52.099.004,53
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen 749.982,00 144.145,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.058.812,98 1.447.325,73
54.395.367,99 53.690.475,26
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.677.505,56 1.980.084,24
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 19.142.213,48 18.070.518,47
20.819.719,04 20.050.602,71
33.575.648,95 33.639.872,55
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 15.078.021,99 14.472.840,13
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.870.985,36 2.900.991,34
- davon für Altersversorgung: EUR 136.063,58 (Vj.: EUR 153.440,87)
17.949.007,35 17.373.831,47
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.651.516,07 1.640.439,23
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 13.127.258,92 13.993.832,72
14.778.774,99 15.634.271,95
8. Erträge aus Beteiligungen sämtlich aus verbundenen Unternehmen 0,00 100.000,00
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.177,58 13.356,92
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 397.083,56 227.469,60
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 231.526,71 (Vj.: EUR 194.216,58)
- davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 6.897,00 (Vj.: EUR 0,00) -380.905,98 -114.112,68
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 466.960,63 517.656,45
12. Außerordentliche Aufwendungen / Außerordentliches Ergebnis
- davon Aufwendungen aus der Anwendung der Art. 66 und 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) EUR 22.187,00 (Vj. EUR 0,00) 22.187,00 0,00
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 207.358,96 0,00
14. Sonstige Steuern 21,99 45.697,05
237.392,68 471.959,40
15. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn 0,00 471.959,40
16. Jahresüberschuss 237.392,68 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Der Jahresabschluss wurde erstmals auf Grundlage des Bilanzmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. In diesem Zusammenhang wird von dem Wahlrecht gem. Art 67 Abs. 8 Satz 2 des Einführungsgesetzes zum HGB Gebrauch gemacht, die Vorjahreszahlen nicht anzupassen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze haben sich auf Grundlage der erstmaligen Anwendung des BilMoGs nur in Bezug auf die Vorratsbewertung, die Rückstellungen und die Verbindlichkeiten geändert.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für den Firmenwert des im Jahr 2002 übernommenen Unternehmens wird eine Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt, da es sich bei dem Servicesegment auf Basis der geringen Anzahl an Anbietern um einen sich langsam verändernden Markt handelt. Eine Abschreibung über nur 5 Jahre würde dem tatsächlichen Werteverzehr nicht gerecht.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 (bis zum 31. Dezember 2007 EUR 410,00) sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen und pauschalierend jeweils 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden mittels Festwertmethode bewertet. Die letzte Inventur fand in 2010 statt.

Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten zugerechnet werden. Fremdkapitalzinsen gem. § 255 Abs. 3 Satz 2 sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung gem. § 255 Abs. 2 Satz 3 wurden nicht einbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Einzelwertberichtigungen werden auf Forderungen, die älter als 180 Tage sind, gebildet.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Heubeck Richttafeln 2005 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 5,17 % p.a. gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2 % p.a. und erwartete Rentensteigerungen mit 2 bzw 3 % p.a. berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 0 % p.a. berücksichtigt.

Der Zuführungsbetrag in Höhe von TEUR 22, der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung zum 1. Januar 2010 durch das BilMoG ergab, wurde in 2010 voll in den außerordentlichen Aufwendungen erfasst.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag (Vj.: Rückzahlungsbetrag) angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

31. Dezember 2010
Währung Beteiligung
%
Eigenkapital
in TLW
Ergebnis
in TLW
Polygon Austria Service (vormals: Munters Trocknungs-Service Gesellschaft m.b.H.), Wien, Österreich EUR 100% 1.627 439
R3 Suisse AG Dornach (vormals: Munters Trocknungs-Service AG), Zürich, Schweiz CHF 100% -2.566 -1.538

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten TEUR 24 Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Es handelt sich dabei um Forderungen aus Leistungen.

Liquide Mittel

In den liquiden Mittel sind Bankguthaben von TEUR 173 (Vj.: TEUR 199) enthalten, die als Mietsicherheiten verpfändet sind und daher der Verfügung durch die Gesellschaft entzogen sind.

Latente Steuern

Es wurde vom Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 Gebrauch gemacht, sodass aktive latente Steuern nicht angesetzt wurden. Grundsätzlich ergäben sich aktive latente Steuern aus folgenden Sachverhalten:

31.12.2010
TEUR
31.12.2009
TEUR
Latente Steueransprüche
aus Anteilen an verbundenen Unternehmen 1 0
aus Pensionsrückstellungen 8 0
aus Jubiläumsrückstellungen 46 0
Latente Steueransprüche insgesamt 55 0

Aufgrund der bis zum 31. Dezember 2009 mit der Munters Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft bestanden auf Ebene der Gesellschaft keine Steuerlatenzen.

Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30,57% zugrunde gelegt. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Lieferantenrechnungen (TEUR 1.821, Vj.: TEUR 1.073) und Personalverpflichtungen (TEUR 1.303, Vj.: TEUR 1.015) gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Gegenüber Kreditinstituten TEUR 2.735 (Vj.: TEUR 0) Laufzeit> 5 Jahre
Erhaltene Anzahlungen TEUR 420 (Vj.: TEUR 0) Laufzeit < 1 Jahr
Aus Lieferungen und
Leistungen TEUR 1.754 (Vj.: TEUR 1.030) Laufzeit < 1 Jahr
Gegenüber verbundenen
Unternehmen TEUR 9.430 (Vj.: TEUR 14.676) Laufzeit < 1 Jahr
Sonstige Verbindlichkeiten TEUR 1.134 (Vj.: TEUR 222) Laufzeit < 1 Jahr
TEUR 15.473 (Vj.: TEUR 15.928)

Für Verbindlichkeiten bestehen außer den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten der Lieferanten keine Pfandrechte oder ähnliche Sicherheiten. Im Vorjahr betrafen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Wesentlichen den Cash Pool. Im Berichtsjahr betreffen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit TEUR 8.882 kurzfristige Darlehen von verbundenen Unternehmen und mit TEUR 548 den Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden sämtlich im Inland erwirtschaftet.

2009
TEUR
% 2010
TEUR
%
Umsatzerlöse
Trocknungsbereich 28.717 55 27.871 53
Sanierungsbereich 18.318 35 19.983 38
Leckortungsbereich 5.064 10 4.733 9
52.099 100 52.587 100

Sonstige betriebliche Erträge

Bei den periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 1.059 handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus

TEUR
Erlöse PKW Nutzung Angestellte 427
Erträge aus abgeschriebenen Forderungen 209
Erträge aus Auflösung EWB 204
Erträge aus Auflösung von Rückstellungen 154
Übrige 65
1.059

Außerordentliches Ergebnis

Aus der Anwendung von Art. 66 und Art. 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) resultieren folgende außerordentliche Aufwendungen:

Änderung der Bewertung von Pensionsrückstellungen TEUR 22

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern entfallen in Höhe von TEUR 207 auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen monatlich in Höhe von TEUR 425 zu begleichende sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:

TEUR
Mieten für Gewerbeflächen 159
Monatliche Verpflichtung aus Kfz-Leasing 128
Monatliche Verpflichtung aus IT Leasing 115
Sonstige Verpflichtungen 23
425

Die Miet- und Leasingverträge haben eine Restlaufzeit zwischen einem halben und sechs Jahren.

Für 2011 bis 2016 ergeben sich Gesamtverpflichtungen in Höhe von TEUR 8.211. Geschäftsführung

Geschäftsführer sind:

 

Hartwig Finger, Geschäftsführer POLYGON Deutschland GmbH, Hamburg,

 

Lars Engström, CEO Munters AB, Örebra, Schweden (ausgeschieden per 4. Oktober 2010),

 

Elvir Kolak, Area President MCS Continental Europe, Hamburg (ausgeschieden per 20. Juli 2010).

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Bezüge der Geschäftsführung im Geschäftsjahr betrugen TEUR 224.

Beirat

Die Gesellschaft hat einen Beirat, dessen Aufgaben im Gesellschaftsvertrag geregelt sind. Dem Beirat gehörten im Berichtszeitraum die folgenden Herren an:

 

Lars Engström, CEO Munters AB, Örebro, Schweden, Vorsitzender (bis 30. September 2010),

 

Marin Lindqvist, CFO Munters AB, Bromma, Schweden (bis 30. September 2010),

Die Beiratsmitglieder erhielten im Berichtsjahr keine Bezüge.

Nach dem Gesellschafterwechsel per 1. Oktober 2010 wurde kein Beirat ernannt.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2010 beschäftigten Mitarbeiter betrug 346 Mitarbeiter (davon 232 gewerbliche und 114 kaufmännische Mitarbeiter).

Abschlussprüferhonorar

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt:

TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 80
Steuerberatungsleistungen 17
97

Konzernabschluss

Die Gesellschaft gehört über ihre Alleingesellschafterin, die POLYGON Deutschland Holding GmbH, Hamburg, zum Konzernkreis der Polygon AB, Kista, Schweden, in deren Konzernabschluss sie einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich.

 

Hamburg, den 30. März 2011

POLYGON Deutschland GmbH

Die Geschäftsführung:

Hartwig Finger

Entwicklung des Anlagevermögens 2010

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.201
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2010
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 73.056,21 0,00 0,00 0,00 73.056,21
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.729.700,40 0,00 0,00 0,00 5.729.700,40
5.802.756,61 0,00 0,00 0,00 5.802.756,61
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 519.276,17 9.646,46 0,00 0,00 528.922,63
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.322.529,39 505.964,11 0,00 3.462,83 15.831.956,33
3. Anlagen im Bau 15.300,00 0,00 0,00 -3.462,83 11.837,17
15.857.105,56 515.610,57 0,00 0,00 16.372.716,13
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 172.657,33 0,00 0,00 0,00 172.657,33
172.657,33 0,00 0,00 0,00 172.657,33
21.832.519,50 515.610,57 0,00 0,00 22.348.130,07
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2010
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2010
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 73.056,21 0,00 0,00 73.056,21
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.791.780,76 391.722,62 0,00 3.183.503,38
2.864.836,97 391.722,62 0,00 3.256.559,59
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 305.431,34 50.892,00 0,00 356.323,34
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.330.525,96 1.208.901,45 0,00 12.539.427,41
3. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
11.635.957,30 1.259.793,45 0,00 12.895.750,75
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
14.500.794,27 1.651.516,07 0,00 16.152.310,34
Buchwerte
31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.546.197,02 2.937.919,64
2.546.197,02 2.937.919,64
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 172.599,29 213.844,83
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.292.528,92 3.992.003,43
3. Anlagen im Bau 11.837,17 15.300,00
3.476.965,38 4.221.148,26
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 172.657,33 172.657,33
172.657,33 172.657,33
6.195.819,73 7.331.725,23

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Allgemeine Angaben

Mit dem Datum vom 15. Dezember 2010 hat die Munters Service GmbH umfirmiert in POLYGON Deutschland GmbH.

Die POLYGON Deutschland GmbH, Hamburg ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der POLYGON Deutschland Holding GmbH, Hamburg. Über diese gehört die POLYGON Deutschland GmbH zur Polygon Sverige AB, Kista, Schweden, und damit zur Polygon International AB, Kista, Schweden.

Das Leistungsportfolio der POLYGON Deutschland GmbH beinhaltet die nachfolgenden Schwerpunkte:

Vermietung von Trocknungsgeräten und anderen Geräten zur Luftentfeuchtung

Dienstleistungen zur Schadensbegrenzung und Schadenbeseitigung nach Wasser- und Brandschäden sowie bei temporären Feuchtigkeitsproblemen an Gebäude, Inventar, technischen Einrichtungen und Dokumenten

zerstörungsarme Leckortung

Geruchsneutralisation, Schimmelpilzentfernung

Luftkonditionierung zur Korrosionsverhinderung und Konservierung

Dekontamination von Gefahrstoffen

Reinigung und Wiederherstellung

Konzeption inklusive Gerätegestellung für Event-Heizung und -Kühlung

Mit diesen Aktivitäten werden Kunden im Bereich Versicherungen, Sachverständige, Makler, Industrie, Hausverwaltungen, Wohnungsbaugesellschaften und Facility-Management- Unternehmen bedient.

Zum 31. Dezember 2010 beschäftigte die Gesellschaft 341 Mitarbeiter. Im Durchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 2010 346 Mitarbeiter.

Insgesamt verließen in 2010 41,5 Mitarbeiter das Unternehmen. Die korrespondierende Fluktuationsrate liegt bei 12,0 %. Die Fluktuation basiert auf dem aggressiven Verhalten von Wettbewerbern und einer natürlichen Fluktuation im Branchenschnitt.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Umsatzentwicklung ist stabil. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die positive Auftragslage in 2010 zu einem Anstieg der unfertigen Leistungen führte. Deren Fertigstellung wird in 2011 zu Umsätzen führen.

In 2010 konnte dementsprechend mit TEUR 52.587 (Vj.: TEUR 52.099) das Niveau des Vorjahres gehalten werden.

2. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Ertragslage

Der Anstieg der Gesamtleistung konnte den Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge sowie den Anstieg des Materialaufwands nicht vollständig kompensieren. Das führte zu einem leicht rückläufigen Rohergebnis in Höhe von TEUR 33.576 (Vj.: TEUR 33.639). Das Finanzergebnis in Höhe von TEUR -381 (Vj.: TEUR -114 TEUR) wurde durch folgende Faktoren beeinflusst:

•Beteiligungserträge TEUR 0
(Vj. TEUR 100)
•Zinserträge TEUR 16
(Vj. TEUR 13)
•Zinsaufwendungen und Bankgebühren TEUR -397
(Vj. TEUR -227)

Der Anstieg der Zinsaufwendungen beruht im Wesentlichen auf dem höheren Zinsniveau im Vergleich zum Vorjahr.

Die Verschlechterung des Jahresergebnisses von TEUR 472 (vor Ergebnisabführung) auf TEUR 237 ist im Vergleich zum Vorjahr auch durch die in 2010 erstmals zu berücksichtigende Steuerbelastung bedingt. Durch Kündigung des Ergebnisabführungsvertrages wurde die Organschaft im Berichtsjahr beendet.

Der Ergebnisabführungsvertrag wurde außerordentlich mit Datum 16. August 2010 für das Jahr 2010 gekündigt. Gleichzeitig verzichtete die MUNTERS Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, auf den Anspruch auf Gewinnabführung für das Geschäftsjahr 2010.

Vermögenslage

Bilanzstruktur 31.12.2010
TEUR
% 31.12.2009
TEUR
% Veränderung
TEUR
Anlagevermögen 6.196 29 7.332 37 -1.136
Umlaufvermögen 15.076 71 12.642 63 2.434
21.272 100 19.974 100 1.298
Eigenkapital 1.669 8 1.432 7 237
Rückstellungen 4.129 19 2.614 13 1.515
Verbindlichkeiten 15.474 73 15.928 80 -454
21.272 100 19.974 100 1.298

Der Anstieg im Umlaufvermögen ist auf höhere unfertige Leistungen und liquide Mittel im Vergleich zum Vorjahr bei geringeren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Durch weitere Verbesserung in den Abläufen der internen Debitorenabteilung sowie durch neue intensive Partnerschaften im Inkasso- und Rechtsanwaltsbereich konnten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bei leicht steigendem Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verringert werden.

Die Gesellschaft finanziert sich insbesondere durch Gesellschaftermittel, Darlehen von verbundenen Unternehmen und erstmals im Berichtsjahr auch durch Inanspruchnahme eines Bankdarlehens. Der Anstieg der Rückstellungen steht im Zusammenhang mit den erhöhten unfertigen Leistungen. Im Vergleich zum Vorjahr waren daher höhere Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen zu bilden waren.

Finanzlage

Cashflow

Ein vereinfacht berechneter Cashflow ergibt sich wie folgt:

31.12.2010
TEUR
31.12.2009
TEUR
Jahresüberschuss (Vj. Ergebnis vor Gewinnabführung) 237 472
•Abschreibungen 1.652 1.640
•Zunahme langfristiger Rückstellungen 47 22
1.936 2.134

3. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.

4. Chancen- und Risikobericht

Risikomanagement

Im Rahmen des Risikomanagements werden monatlich und quartalsweise ein Projekt- und Gemeinkostencontrolling durchgeführt, um Risiken frühzeitig erkennen und steuern zu können. Mit der in 2004 gestarteten konsequenten unternehmensweiten Einführung und begonnenen dezentralen Anbindung des IFS Auftragsabwicklungs- und Controllingsystems ist mittlerweile eine einheitliche Plattform für alle auftragsbezogenen Arbeiten vorhanden.

Diese Plattform wurde als Ausgangsbasis für das IT-System Field.Link genutzt, mit Hilfe dessen alle operativen Mitarbeiter seit Mitte 2008 angebunden sind und sämtliche projektbezogenen Daten sofort erfassen. Dies führte zu einer weiter verbesserten Transparenz und erhöhten Sicherheit in den Abläufen und Projektdaten.

Ein weiterer Inhalt des Risikomanagements ist die Durchführung eines monatlichen Jour Fix auf Regionalebene sowie das monatliche Reporting an die Muttergesellschaft nach Schweden.

Markt und Wettbewerb

Auch 2010 hielt der Preisdruck im Markt an, da sich der Trend, Leistungen gebündelt in Form von Rahmenverträgen anzufragen, weiter fortsetzte. Höhere in Aussicht gestellte Umsatzvolumina sorgen für eine entsprechende Reduzierung des Preisniveaus, so dass auch in 2011 weiter an Effizienz und Produktivität gearbeitet werden muss.

Die hohe Qualität und Termintreue der ausgeführten Arbeiten stellte sicher, dass die in den früheren Jahren abgeschlossenen Rahmenverträge gefestigt werden konnten. Einige Verträge wurden bereits verlängert. Bzgl. weiterer Rahmenverträge steht die POLYGON Deutschland GmbH mit einer Reihe von Unternehmen in intensiven Diskussionen.

Neben der POLYGON Deutschland GmbH existieren folgende bundesweit tätige Wettbewerber: ISS/ Vatro, Sprint und Belfort. Auch in 2010 agierten zusätzlich kommunal und regional fest verwurzelte Klein- und Mittelständler recht aggressiv. Die prognostizierte lokale Wettbewerbsentspannung wird derzeit noch nicht in Größenordnungen gesehen, jedoch weiter erwartet durch einen fortgesetzten Trend zu gebietsbezogenen Rahmenverträgen durch die Versicherer.

Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Aus Sicht der Geschäftsführung bestehen wesentliche Risiken zum einen in dem anhaltenden Preisverfall und der weiter fortschreitenden versicherungsübergreifenden Kooperation. Hier sind ein professionelles Kosten- und Risikomanagement Garanten für die zukünftigen Erfolge des Unternehmens. Zum anderen wird es für die POLYGON Deutschland GmbH als Dienstleister weiterhin wichtig sein, ein ausgeprägtes Mitarbeitermanagement und - entwicklung aufzubauen. Dies wird bereits seit Jahr 2008 durch Workshops und externe Unterstützung gewährleistet und nach einer ruhigeren Phase in 2009 wurde in 2010 ein internes Mitarbeiterentwicklungsprogramm ("MDP") aufgesetzt. In 2011 wird die seit 2008 erfolgreiche Mitarbeiterentwicklung mit Workshops und Coaching neben dem neu eingeführten "MDP"-Programm wieder ein Schwerpunkt der Entwicklungsarbeit sein.

Rechtsstreitigkeiten mit Kunden und Lieferanten sind von untergeordneter Bedeutung. Die Geschäftsführung ist der Meinung, dass die Risikovorsorge mit den gebildeten Rückstellungen ausreichend ist.

Aus der erfolgreichen Entwicklung der abgeschlossenen Rahmenverträge ergeben sich zudem Chancen, im Umsatz ein Wachstum in 2011 zu erzielen und mit gezielter Weiterverfolgung der integrativen Zusammenarbeit mit den Partnern den Umsatz über die folgenden Jahre hinweg zu steigern.

Ein Bestandteil dieser Zusammenarbeit, der auch in 2011 weiter optimiert wird, besteht in der 2009 durchgeführten Zentralisierung der Schadenannahme und Disposition der Ersttermine in Hamburg. Dies war ein Paradigmenwechsel der POLYGON Deutschland GmbH als kunden- und serviceorientierten Dienstleister weiter mit dem Markt entwickeln lassen wird.

5. Prognosebericht

Ausblick

Die POLYGON Deutschland GmbH wird in den Geschäftsjahren 2011 und 2012 weiterhin konsequent an der Umsetzung der Prozessoptimierungen arbeiten. Ziel ist es, dem Kunden eine seriöse und professionelle Dienstleistung aus einer Hand anbieten zu können.

Die Folgen der Finanzkrise aus 2009 haben keinen spürbaren Einfluss auf die Geschäftslage der POLYGON Deutschland GmbH gehabt.

Umsatz- und Ergebniserwartung 2011 und 2012

Für 2011 und 2012 erwartet die Geschäftsführung eine stabile Entwicklung in Bezug auf die Umsatz- und Ergebniszahlen.

 

Hamburg, den 30. März 2011

POLYGON Deutschland GmbH

Die Geschäftsführung:

Hartwig Finger

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