Benndorfer Wohnungsbaugesellschaft mbH

Chausseestraße 1, 06308 Benndorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 208230
Eingetragen
22.6.1994
Branche
Bauträger für WohngebäudeVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für DritteVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Gegenstand
Zweck der Gesellschaft ist vorrangig eine sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung der breiten Schichten der Bevölkerung zu bewirken. Die Gesellschaft betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen, darunter Eigenheime und Eigentumswohnungen und kann diese errichten lassen. Sie kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen, Grundstücke erwerben, belasten und veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben. Sie kann Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Gewerbebauten, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen bereitstellen. Die Gesellschaft kann zur Versorgung und zur Sicherung des Wohnungsbestandes Dienstleistungen aller Art des täglichen Bedarfs und die Vorhaltung und/oder Erbringung von Leistungen für altengerechtes Wohnen sowie von Altenund Pflegedienstleistungen ausführen oder Dritte damit beauftragen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Tomaschek
seit 17.10.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Gemeinde Benndorf
74.00%
Gemeinde Klostermansfeld
26.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Gemeinde Benndorf
Germany
38.850 €
74.00%
Gemeinde Klostermansfeld
Germany
13.650 €
26.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Benndorfer Wohnungsbaugesellschaft mbH

Benndorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 19.166.152,00 19.705.000,20
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12,00 2.516,47
II. Sachanlagen 19.127.662,61 19.664.006,34
III. Finanzanlagen 38.477,39 38.477,39
B. Umlaufvermögen 2.382.894,27 2.194.141,23
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte 1.467.176,53 1.181.470,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 375.673,84 453.909,81
III. Flüssige Mittel und Bausparguthaben 540.043,90 558.761,42
C. Rechnungsabgrenzungsposten 42.548,13 32.855,00
Aktiva 21.591.594,40 21.931.996,43

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.401.581,01 10.349.935,29
I. Gezeichnetes Kapital 52.500,00 52.500,00
II. Kapitalrücklage 25.093,38 25.093,38
III. Gewinnrücklagen 10.147.912,47 10.142.747,90
IV. Bilanzgewinn 176.075,16 129.594,01
davon Gewinnvortrag 129.594,01 91.966,46
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 326.935,26 344.128,26
C. Rückstellungen 134.552,50 94.854,81
D. Verbindlichkeiten 10.683.363,37 11.100.784,97
E. Rechnungsabgrenzungsposten 45.162,26 42.293,10
Passiva 21.591.594,40 21.931.996,43

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Bei der Benndorfer Wohnungsbaugesellschaft mbH mit Sitz in Benndorf handelt es sich nach den Kriterien der Größenmerkmale des § 267 HGB um eine kleine Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nr. B 208230.

Das für die Rechnungslegung der Gesellschaft verwendete Gliederungsschema von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen vom 22. September 1970 (BGBl. I S. 1334), die zuletzt durch Artikel 15 Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz (WEMoG) vom 16.10.2020 (BGBl I S. 2187) geändert worden ist, sowie den einschlägigen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (HGB), des GmbH-Gesetzes (GmbHG) sowie des DM-Bilanzgesetzes (DMBilG). Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft hat die für kleine  Kapitalgesellschaften geltenden größenabhängigen Erleichterungen nur für einzelne Angaben in Anspruch genommen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden ist von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen worden.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert beibehalten worden.

Im Einzelnen sind folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zur Anwendung gelangt:

Anlagevermögen

Das Sachanlagevermögen wird mit den fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten bilanziert. Fremdkapitalzinsen werden in die Ermittlung von Herstellungskosten nicht einbezogen. Abschreibungen werden zeitanteilig vorgenommen. Es wird linear über die Restnutzungsdauer abgeschrieben. In Vorjahren wurden Abschreibungen nach § 4 Fördergebietsgesetz in Anspruch genommen. Nach Ablauf des jeweiligen Begünstigungszeitraums wurde die Restwertabschreibung entsprechend § 7a Abs. 9 EStG vorgenommen. Bei der Erstanwendung der Vorschriften des HGB in der Fassung des BilMoG wurde von dem Wahlrecht gem. Artikel 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht, die niedrigeren Wertansätze fortzuführen.
Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Werte werden vorgenommen, wenn auf der Grundlage des Ertragswertes Anzeichen für eine dauernde Wertminderung gegeben sind. Der Ertragswert wird nach der Immobilienwertermittlungsverordnung - ImmoWertV ermittelt. Die verwendeten Liegenschaftszinssätze zur Bodenwertverzinsung und Kapitalisierung des Reinertrages liegen (den Grundstücksmarktberichten Sachsen-Anhalt 2021 und 2023 folgend) bei 3 %. Der Ansatz von Bewirtschaftungskosten erfolgte dabei gemäß der Ertragswertrichtlinie mit Pauschalen für Instandhaltungskosten von Euro 13,5 je qm Wohn-/Nutzfläche und für Verwaltungskosten mit Euro 344,00 je Wohn-/Gewerbeeinheit. Mieterträge (Sollmieten und Erlösschmälerungen) werden nach tatsächlichen Gegebenheiten berücksichtigt.
Bei Grundstücken mit Wohn- und Geschäftsbauten wird von einer dauernden Wertminderung ausgegangen, wenn der Stichtagswert (Ertragswert) den Wert, der sich aus planmäßigen Abschreibungen ergibt, während eines erheblichen Teils der Restnutzungsdauer oder den nächsten fünf Jahren nicht erreicht wird. Bei einer Restnutzungsdauer von mehr als 40 Jahren beträgt dieser Zeitraum zehn Jahre.
Bei Wegfall der Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung werden entsprechend dem Wertaufholungsgebot gemäß § 253 Abs. 5 S. 1 HGB Zuschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der planmäßigen Abschreibungen, die zwischenzeitlich vorzunehmen gewesen wären, vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter werden mit Anschaffungskosten bis € 800,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Von dem Wahlrecht im Jahr des Zugangs auch den Abgang zu erfassen wurde kein Gebrauch gemacht.

Umlaufvermögen

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Für die aufgrund von Leerstand nicht abrechenbaren Betriebs- und Heizkosten sowie für das Forderungsausfallrisiko auf Nachzahlungen der Mieter bei Abrechnung im Folgejahr wurden Abschläge berücksichtigt. Die anderen Vorräte wurden zu den tatsächlichen Anschaffungskosten bzw. mit durchschnittlichen Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung von Heizölvorräten erfolgte nach der FiFo-Methode.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nominalbeträgen bilanziert.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bzw. Nominalbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des Betrages gebildet, mit dem die Gesellschaft wahrscheinlich in Anspruch genommen wird bzw. der zur Risikoabdeckung erforderlich erscheint. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem laufzeitkongruenten Zinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.
Abschreibungen

Die Abschreibungen erfolgten planmäßig. Die Ertragswertermittlung der einzelnen Objekte wurde durchgeführt.

C. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Das Sachanlagevermögen wird mit den fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten bilanziert. Fremdkapitalzinsen werden in die Ermittlung von Herstellungskosten nicht einbezogen.

Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 sind im Anlagespiegel auf Seite 7 dieses Anhangs dargestellt.

Umlaufvermögen

Die übrigen Forderungen weisen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr aus.

Im Posten "Unfertige Leistungen" sind € 1.444.251,84 (Vorjahr: € 1.155.210,57) noch nicht abgerechnete Betriebs- und Heizkosten enthalten. Für auf Grund von Leerstand nicht abrechenbare Kosten sowie für das Forderungsausfallrisiko bei Abrechnung  wurden pauschale Wertberichtigungen in Höhe von T€ 160 (Vorjahr: T€ 129) vorgenommen.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt 52.500,00 € laut Gesellschaftsvertrag vom 28. Februar 1994 in der Fassung vom 17. März 2005. Die Rücklagen setzen sich wie folgt zusammen:

Rücklagen


Bestand am Ende des Vorjahres
Einstellung während des Geschäftsjahres
Entnahme für das Geschäftsjahr
Bestand am Ende des Geschäfts-jahres





Kapitalrücklage
25.093,38
0,00
0,00
25.093,38
Gewinnrücklagen
18.870,94
5.164,57
0,00
24.035,51
Sonderrücklage gemäß § 27 Abs. 2 DMBilG
10.123.876,96
0,00
0,00
10.123.876,96

10.167.841,28
5.164,57
0,00
10.173.005,85



Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellung in Höhe von T€ 79 betrifft eine Altersteilzeitverpflichtung nach dem Blockmodell für eine Mitarbeiterin.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:


T€
Prüfungs- und Steuerberatungskosten
13
Externe Jahresabschlusskosten
6
Interne Jahresabschlusskosten
3
Archiv
10
Kosten für Hausbewirtschaftung
20
Konkursausfallgeld
2

54



Verbindlichkeiten
In den Verbindlichkeiten sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.
Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Fristigkeit ist auf Seite 8 des Anhangs dargestellt
E. Sonstige Angaben
Haftung für fremde Verbindlichkeiten
Die Gesellschaft haftet für zwei Darlehen der 100%igen Tochtergesellschaft BWB Solar GmbH, welche zum Stichtag mit € 199.636,34 valutieren. Die Sicherung der Darlehen der Tochtergesellschaft erfolgt durch Grundschulden auf Objekte der Muttergesellschaft.

Zahl der Arbeitnehmer

neben dem Geschäftsführer beschäftigte die Gesellschaft im Geschäftsjahr durchschnittlich


Vollzeitbeschäftigte
Kaufmännische Mitarbeiter
6
Mitarbeiter im Regiebetrieb
3
Auszubildender
0

9



Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer war bis 30.09.2024 Herr Gerhard Blume, Betriebswirt. Seit dem 01.10.2024 ist alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer Herr Andreas Tomaschek, Dipl.-Kaufmann.
Auf die Angabe der Geschäftsführergehälter wurde gemäß  § 288 Abs. 1 Nr. 1 HGB verzichtet.

Aufsichtsrat

Mitglieder des Aufsichtsrates bis 10.09.2024 waren:

Matthias Klenner
Vorsitzender
Geschäftsführer (Fa. Klenner)
Andreas Tomaschek
stellvertr. Vorsitzender
Selbstständig
Günter Köpp
Mitglied
Rentner
Andrea Graupner
Mitglied
Angestellte
Daniel Born
Mitglied
Angestellter
Andreas Gebhardt
Mitglied
Angestellter
Michael Probst
Mitglied
Angestellter


Mitglieder des Aufsichtsrates ab 11.09.2024 sind:

Matthias Klenner
Vorsitzender
Geschäftsführer (Fa. Klenner)
Andrea Graupner
stellvertr. Vorsitzende
Angestellte
Bernhard Fleischer
Mitglied
Rentner
Ralf Malzahn
Mitglied
Lokführer
Eric Lienow
Mitglied
Angestellter
Michael Probst
Mitglied
Landwirt
Hagen Herholdt
Mitglied
Geschäftsführer


Die Vergütungen für den Aufsichtsrat betragen € 180,00 (im Vorjahr: € 120,00).

Ergebnisverwendung

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von € 176.075,16 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens hat sich nach Ablauf des Geschäftsjahres nicht verändert. Im Geschäftsjahr 2023 sind keine Umstände eingetreten, die eine andere Darstellung der Lage der Gesellschaft erforderlich gemacht hätten.

 

Benndorf, 30.10.2024

gez. Tomaschek, Geschäftsführung

Verbindlichkeitenspiegel






Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Fristigkeit ergibt sich aus der folgenden Darstellung:






Verbindlichkeiten
insgesamt
Davon


Restlaufzeit
gesichert







Art der


bis zu 1 Jahr
1-5 Jahre
über 5 Jahre

Sicherung







Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten  *)
9.111.526,83
651.090,46
2.733.325,66
5.727.110,71
9.111.526,83
GPR
Vorjahr  *)
9.657.692,83
845.133,00
2.658.732,68
6.153.827,15
9.657.692,83
GPR
Erhaltene Anzahlungen
1.300.213,62
1.300.213,62




Vorjahr
1.225.521,67
1.225.521,67




Verbindlichkeiten aus  Lieferungen und Leistungen
195.098,78
165.287,32
29.811,46



Vorjahr
205.015,87
171.114,37
33.901,50



Sonstige Verbindlichkeiten
478,16
478,16




Vorjahr
12.554,60
12.554,60




Gesamtbetrag
10.607.317,39
2.117.069,56
2.763.137,12
5.727.110,71
9.111.526,83
GPR
Gesamtbetrag Vorjahr
11.100.784,97
2.254.323,64
2.692.634,18
6.153.827,15
9.657.692,83
GPR
*)  Bei der Festlegung der Restlaufzeiten ist von den vertraglich vorgesehenen Restlaufzeiten ausgegangen worden.






GPR = Grundpfandrecht






sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.11.2024 festgestellt.

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