Kühlhaus Zentrum AktiengesellschaftLiquidiert

21107 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 1918
Eingetragen
14.3.1911
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenBeteiligungsgesellschaftenWärme- und Kältehandel
Gegenstand
Die Errichtung, der Erwerb sowie der Betrieb von Kühlhäusern, Eisfabriken, Lager-, Kontorhäusern, Distributionszentren und Handelshäusern sowie die Ausführung von Transport-, Speditions- und logistischen Dienstleistungsgeschäften. Gegenstand des Unternehmens ist ferner die Verwertung sowie Erwerb und Verwaltung von Grundbesitz oder Beteiligung an Grundbesitzgesellschaften.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Kühlhaus Zentrum Aktiengesellschaft

Hamburg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009

Lagebericht

I. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2009 zum ersten Mal seit sechs Jahren geschrumpft. Mit -5,0% war der Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) so stark wie noch nie seit der Nachkriegszeit. Der wirtschaftliche Einbruch fand hauptsächlich im Winterhalbjahr 2008/2009 statt. Im Jahresverlauf zeichnete sich eine leichte Stabilisierung der Wirtschaftsentwicklung auf neuem, niedrigem Niveau ab. Im Jahr 2008 war das BIP noch leicht um 1,3%, in 2007 um 2,5% und 2006 sogar um 3,2% gestiegen.

Während die Exporte preisbereinigt um 14,7% sanken, betrug der Rückgang bei den Importen nur 8,9%. Die einzigen positiven Impulse kamen 2009 von den privaten und staatlichen Konsumausgaben. Diese stiegen preisbereinigt um 0,4%, die staatlichen sogar um 2,7%.

Die durchschnittliche Gesamtauslastung der deutschen gewerblichen Kühlhäuser betrug 71,3%. Dies waren 7% weniger als im Jahr zuvor (78,3%). Der Verlauf innerhalb des Jahres war nahezu analog zum Vorjahr, d.h. nach einem Anstieg zu Jahresbeginn bis März/April sank die Auslastung bis zum Ende des Jahres auf 65,8%. Während sich bei den Warengruppen Schweinefleisch, allgemeiner Tiefkühlkost und Fisch/Meeresfrüchte die Bestände leicht verbesserten, sank die Auslastung bei Eiskrem, Früchten und Obst sowie Backwaren.

II. Geschäftsverlauf

Die Lagerauslastung der KÜHLHAUS ZENTRUM AG betrug im Jahr 2009 durchschnittlich 87,6%. Dieser Wert lag 10%-Punkte unter dem Vorjahreswert. Während der Festvermietungsanteil nahezu konstant bei 27% gehalten werden konnte, sank mit Eintreten der Wirtschaftskrise die Nachfrage nach temperaturgeführten Lagerflächen.

Der Jahresumsatz sank um 19,3% auf T€ 3.157. Ursächlich waren neben dem erwähnten Auslastungsrückgang die rückläufigen Umschlagserlöse. Aufgrund der Insolvenz eines Mieters sowie dem allgemeinen Rückgang der Wirtschaft konnten nicht alle Büro- und Nebenräume in der Trettaustrasse vermietet werden.

Nachdem erste Verkäufe von Reihenhäusern in Ahrensburg getätigt worden waren, lag die Mietauslastung bei den verbliebenen Häusern bei nahezu 100%.

Der Jahresüberschuss betrug T€ 123 (Vorjahr T€ 439). Die Rückgänge der Umsätze schlugen sich direkt auf das Ergebnis nieder und konnten nicht vollständig mit entsprechenden Kosteneinsparungen aufgefangen werden. Reduziert wurden im Besonderen die Energiekosten, die Zinsen und die Aufwendungen für bezogene Leistungen.

Nachdem Anfang des Jahres die Investition in die Kälteversorgung des Maschinenraums I durch neue Rohrtrassen abgeschlossen war, wurden am Betriebs- und am Verwaltungsgebäude Betonsanierungen vorgenommen, um die Wertigkeit zu erhalten. Ebenso wurde in die EDV investiert. Neben einem Staplerleitsystem, verbunden mit einer beleglosen Lagerverwaltung, wurden Server sowie weitere Hardwarekomponenten erneuert.

Im Jahresdurchschnitt wurden 21 Mitarbeiter/innen beschäftigt (§ 285 HGB).

Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern spricht der Vorstand seinen herzlichen Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit und die persönliche Einsatzbereitschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr aus. Dem Betriebsrat gilt Dank für die Zusammenarbeit.

I I I. Ertragslage

Das Betriebsergebnis aus dem Kühlhausgeschäft betrug T€ 163 gegenüber T€ 686 im Vorjahr.

Der Materialaufwand reduzierte sich auf T€ 1.063 (Vorjahr T€ 1.307), bedingt durch geringere Energie- und Fremdlagerungskosten. Ebenso konnten die Fremdleistungen reduziert werden.

Der Personalaufwand betrug T€ 1.131 (Vorjahr T€ 1.141) und beinhaltet eine Abfindung im Rahmen eines Aufhebungsvertrages.

Das Finanzergebnis aus dem Kühlhausgeschäft von T€ -56 stieg aufgrund fallender Zinsen, verbunden mit geringeren Kreditverbindlichkeiten (Vorjahr T€ -89).

Das Immobilienergebnis (Mieteinnahmen abzüglich Hausgeld, Abschreibung und Zinsen) von T€ 63 (Vorjahr T€ 42) verbesserte sich durch den Rückgang der Zinsaufwendungen sowie reduzierte Abschreibungen aufgrund der Verkäufe einzelner Immobilien.

I V. Vermögens- und Finanzlage

Das Gesamtvermögen reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 404 bzw. 6%.

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 89,5% gekennzeichnet (Vorjahr 89,5%).

Das Sachanlagevermögen reduzierte sich um T€ 359, bedingt durch Abschreibungen und den Verkauf von Immobilien in Ahrensburg.

Die Eigenkapitalquote lag bei 44,1% gegenüber 41,3% im Vorjahr.

Die bei den Verkäufen von Immobilien in Ahrensburg aufgedeckten stillen Reserven in Höhe von T€ 134,5 wurden in den Sonderposten mit Rücklageanteil eingestellt.

Die Rückstellungen beliefen sich zum 31. Dezember 2009 auf T€ 882 (Vorjahr T€ 893) und entfallen zu 79,2% auf Pensionsverpflichtungen (Vorjahr 78,4%).

Die Verbindlichkeiten betrugen T€ 2.345 bzw. 39,0% von der Bilanzsumme (Vorjahr T€ 2.875 bzw. 44,8%).

Die Vermögens- und Kapitalstruktur ist als sehr solide zu bezeichnen. Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr jederzeit gesichert und hat sich zum Vorjahr wiederum verbessert.

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug T€ 260 und reduzierte sich um T€ 433 gegenüber dem Vorjahr (T€ 693), hauptsächlich bedingt durch die Reduzierung des Jahresüberschusses.

V. Chancen und Risiken

Etwaige Risiken für die Gesellschaft sind aktuell und zukünftig überschaubar, respektive nicht erkennbar.

Durch weitere geplante Verkäufe von Immobilien in Ahrensburg können die Verbindlichkeiten schneller als vorgesehen reduziert werden. Der Festvermietungsanteil von über 25% für die Lagerflächen im Hause reduziert zusätzlich das Auslastungsrisiko.

Durch das interne monatliche Berichtswesen, verbunden mit einer stetigen Anpassung an die aktuellen Vorkommnisse, können Gefahren für Vermögen, Ertrag und Liquidität frühzeitig erkannt und angemessene, wirksame Maßnahmen zur Risikobewältigung bzw. -vermeidung eingeleitet werden.

Eventuellen Forderungsausfällen kann mit dem Vermieterpfandrecht sowie Einzelwertberichtigungen begegnet werden. Für eventuelle Haftpflichtansprüche bestehen entsprechende Versicherungen.

Das Finanzrisiko für getätigte Investitionen wird minimiert durch fristenkongruente Kredite mit marktgerechten Zinssätzen. Die restlichen Kreditverbindlichkeiten wurden eher kurzfristig ausgelegt, was gerade in der Finanzkrise hilfreich war.

Auch wenn in der temperaturgeführten Lagerwirtschaft der Handel und die Produzenten vermehrt eigene Kühlhäuser erstellen, so ist gerade die Tiefkühlung einem langzeitigen, positiven Trend unterlegen. Die Tiefkühlung hat sich als beste Haltbarmachung für Lebensmittel herausgestellt. Außerdem wächst der Appetit der Verbraucher auf Tiefkühlkost in Deutschland. Neben dem Convenience-Faktor kann man gerade im Vergleich zu den USA noch ein erhebliches Wachstumspotential im Tiefkühlsegment erkennen.

VI. Prognosebericht - Ausblick auf die Geschäftsjahre 2010 und 2011

Während das Jahr 2009 für die Kühlhaus Zentrum AG von einem stetigen Rückgang der Anlieferungsmengen verbunden mit einem Auslastungsrückgang gekennzeichnet war, ist für 2010 anhand der Umschlags- und Lagerauslastungszahlen ein Ankommen in der Talsohle erkennbar. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Welttransporte und damit verbunden das Aufkommen im Hafen Hamburg in den nächsten zwei Jahren entwickeln werden. Erste Prognosen aus der Hafenwirtschaft zeigen Zuversicht für den Markt.

Obwohl das Jahr 2009 deutlich besser startete als das Jahr 2010, erwartet die KÜHLHAUS ZENTRUM AG für die Geschäftsjahre 2010 und 2011 ähnliche Ergebnisse.

VII. Wesentliche Ereignisse nach dem Stichtag

Die Hauptaktionäre der Kühlhaus Zentrum AG - die Lange-Hansa-Holding GmbH und die Biomerx Vermögensverwaltung GmbH- haben mit der Nordfrost GmbH & Co. KG einen aufschiebend bedingten Kaufvertrag über den Erwerb der von ihnen gehaltenen Aktien in Höhe von insgesamt 91,04% des Grundkapitals abgeschlossen. Der Kaufvertrag hängt von der aufschiebenden Bedingung ab, dass Herr Axel Wendt die von ihm gehaltenen Aktien an der Kühlhaus Zentrum AG in Höhe von 8% des Grundkapitals veräußert.

VIII. Zusätzliche Angaben

a) Vergütungsbericht

Die Vergütung des Aufsichtsrates wird durch die Satzung der Kühlhaus Zentrum AG geregelt. Die Mitglieder erhalten neben dem Ersatz ihrer Auslagen eine feste, nach Ablauf des Geschäftsjahres zahlbare Vergütung von insgesamt € 12.000,00 und ferner einen Anteil am Bilanzgewinn von 10% nach Abzug einer Ausschüttung von 4% auf die Aktien.

Die Vergütung des Vorstandes enthält einen fixen und einen variablen Bestandteil. Erfolgsparameter für den variablen Anteil ist das EbT (Gewinn vor ertragsabhängigen Steuern). Die Pensionsregelung für den Vorstand richtet sich nach den erreichten Dienstjahren. Die Vergütung des Vorstandes wird vom Aufsichtsrat festgelegt.

b) Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht

Die KÜHLHAUS ZENTRUM AG hat im Geschäftsjahr Rechtsgeschäfte mit der Ursula Lange Stiftung oder deren Gesellschaften, an denen diese 30 % oder mehr der Stimmrechtsanteile hält ("Beteiligungsgesellschaften") oder auf Veranlassung oder im Interesse der Ursula Lange Stiftung oder ihrer Beteiligungsgesellschaften, nicht vorgenommen. Ferner wurden im vergangenen Jahr keine Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse der Ursula Lange Stiftung oder ihrer Beteiligungsgesellschaften getroffen oder unterlassen.

c) Angaben nach § 289 Abs. 4 HGB

Das Grundkapital sowie direkte und indirekte Beteiligungen sind aus dem Anhang ersichtlich.

Der Vorstand wird ausschließlich nach den gesetzlichen Vorschriften bestellt und abberufen. Die Satzung sieht für die Bestellung und Abberufung einzelner oder sämtlicher Mitglieder des Vorstands keine Sonderregelungen vor. Für Bestellung und Abberufung ist allein der Aufsichtsrat zuständig. Er bestellt Vorstandsmitglieder auf höchstens 5 Jahre. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit, jeweils für höchstens 5 Jahre, ist zulässig.

Die Satzung kann durch Beschluss der Hauptversammlung geändert werden. Abänderungen der Satzung bedürfen einer Mehrheit, die mindestens drei Vierteile des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals umfasst. Die Änderung wird mit der Eintragung im Handelsregister wirksam.

Dem Vorstand sind gemäß der Satzung keine Befugnisse erteilt, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen.

IX. Internes Kontrol l- und Risikomanagementsystem ( § 289 Abs. 5 HGB)

Die Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung ist durch ein zentrales kombiniert mit einem dezentralen Kontrollsystem gewährleistet. Während das Debitorenmanagement intern mit dem Lagerwirtschaftsprogramm gekoppelt ist, befindet sich die Kreditorenbuchhaltung als auch die Lohn- und Gehaltsbuchhaltung dezentral bei einem Steuerberater, respektive externen Lohnbüro. Sämtliche Vorgänge erfahren eine zusätzliche Kontrolle durch den Vorstand und der internen Buchhaltung. Zahlungsein- und -ausgänge werden ebenfalls nach dem Vier-Augen-Prinzip überwacht und anschließend extern kontrolliert.

X. Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a HGB

Die Erklärung zur Unternehmensführung ist im Internet dauerhaft zugänglich auf dem Pfad:

http://www.kuehlhaus-zentrum.de/docs/erklaerung-unternehmensfuehrung.pdf

 

Hamburg, 15. März 2010

DER VORSTAND

Jens Kobbenbring

Bilanz

Aktiva

  31.12.2009
31.12.2008
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 42.793,00 1.151,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.890.151,30 5.370.043,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 265.598,00 227.908,00
3. Anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 125.149,00 87.671,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 37.292,25 33.465,23
  5.318.190,55 5.719.088,07
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 22.934,00 22.934,00
  5.383.917,55 5.743.173,07
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.223,89 6.257,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 443.924,72 518.316,15
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.052,30 2.011,93
3. Sonstige Vermögensgegenstände 170.241,24 131.545,50
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 31.498,70; Vorjahr € 35.067,43)    
  616.218,26 651.873,58
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 419,00 1.276,29
  620.861,15 659.407,25
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10.324,45 16.171,16
  6.015.103,15 6.418.751,48

Passiva

   
  31.12.2009
31.12.2008
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 1.040.000,00 1.040.000,00
II. Kapitalrücklage 346.655,90 346.655,90
III. Andere Gewinnrücklagen 1.130.000,00 1.030.000,00
IV. Bilanzgewinn 137.005,40 234.298,53
  2.653.661,30 2.650.954,43
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 134.511,60 0,00
C. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 697.984,00 700.275,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 34.068,00
3. Sonstige Rückstellungen 183.658,38 158.543,57
  881.642,38 892.886,57
D. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.802.844,61 2.109.447,02
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 101.810,44 81.914,64
3. Sonstige Verbindlichkeiten 440.632,82 683.548,82
(davon aus Steuern € 111.399,27; Vorjahr € 330.244,40;    
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 797,78; Vorjahr € 3.206,47)    
  2.345.287,87 2.874.910,48
  6.015.103,15 6.418.751,48

Gewinn- und Verlustrechnung

  2009
2008
1. Umsatzerlöse 3.157.269,29 3.914.266,53
2. Sonstige betriebliche Erträge 460.182,21 460.041,91
3. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 587.622,60 685.421,49
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 475.571,99 620.854,95
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 883.080,05 881.374,20
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 248.035,94 259.679,60
(davon für Altersversorgung € 83.582,54; Vorjahr € 89.395,42)    
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 330.429,67 326.491,64
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 788.940,32 778.298,42
7. Erträge aus Beteiligungen 8.677,95 3.747,50
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.493,84 2.985,50
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 88.372,25 133.483,54
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 226.570,47 695.437,60
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 47.150,34 199.728,60
12. Sonstige Steuern 56.713,26 56.371,18
13. Jahresüberschuss 122.706,87 439.337,82
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 14.298,53 4.960,71
15. Einstellungen in andere Gewinnrücklagen 0,00 210.000,00
16. Bilanzgewinn 137.005,40 234.298,53

Anhang

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeine Angaben

Die Kühlhaus Zentrum Aktiengesellschaft (im Folgenden auch "Gesellschaft" genannt) ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, soweit sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Die Nutzungsdauer für Standardsoftware wird mit 3 Jahren angesetzt. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuordenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt.

3. Sachanlagen

Die Sachanlagen sind mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Sie werden mit Ausnahme der Wohngebäude und Einbauten linear nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben.

Wohngebäude werden gemäß § 7 Abs. 5 EStG degressiv über eine Nutzungsdauer von 50 Jahren abgeschrieben; Einbauten in Wohngebäuden werden degressiv abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten nicht mehr als € 150,00 betragen, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Bei Anschaffungskosten von über € 150,00 aber unter € 1.000,00 werden die Vermögensgegenstände in einen wirtschaftsjahresbezogenen Sammelposten eingestellt, der im Jahr der Bildung und über die vier folgenden Wirtschaftsjahre mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird.

4 . Beteiligungen

Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

5. Vorräte

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren Marktwerten bewertet.

6. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag bewertet. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung von 1 % des Nettoforderungsbestandes nach Einzelwertberichtigungen gebildet. Die Forderungen sind, mit Ausnahme des Körperschaftsteuer-Guthabens in Höhe von € 31.498,70 gemäß § 37 Abs. 2 KStG, innerhalb eines Jahres fällig.

7. Flüssige Mittel

Die Flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert bewertet.

8. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Vorauszahlungen für bestimmte zukünftige Zeiträume sowie ein Disagio gemäß § 250 Abs. 3 HGB ausgewiesen.

9. Rückstellungen

Rückstellungen werden für ungewisse und unbestimmte Verbindlichkeiten in der Höhe gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Pensionsrückstellungen sind versicherungsmathematisch nach dem Teilwertverfahren gemäß § 6a EStG unter Verwendung eines Zinssatzes von 6% p.a. bewertet. Dabei wurden die "Richttafeln 2005 G" von K. Heubeck zugrunde gelegt.

Für mittelbare Pensionsverpflichtungen aus der Unterstützungskasse der Kühlhaus Zentrum AG e.V. wurden gemäß Artikel 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB keine Rückstellungen gebildet. Die nach dem Teilwertverfahren bewerteten Versorgungsverpflichtungen der Unterstützungskasse überstiegen das Kassenvermögen zum 31. Dezember 2009 um € 115.004,01.

10. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

II. Erläuterungen zum Jahresabschluss

1. Anlagevermögen

Die Posten des Anlagevermögens sind mit ihren Nettobuchwerten ausgewiesen. Die Aufgliederung in Anschaffungs- oder Herstellungskosten sowie Wertberichtigungen ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Sachanlagen

In Anbetracht der erwarteten konjunkturellen Schwankungen in der Kühlhauswirtschaft erwarb die Gesellschaft im Geschäftsjahr 1998 Wohnimmobilien.

2. Gezeichnetes K apital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt € 1.040.000,00 und ist in 20.000 nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Die Aktien lauten auf den Namen des Inhabers.

Mit Schreiben vom 24. August 2002 teilte Herr Axel Wendt, Hamburg, gemäß § 41 Abs. 2 Satz 1 WpHG mit, dass ihm am 01. April 2002 5,1% der Stimmrechte zustanden und immer noch zustehen.

Die Wiesleitnerhof-Privatstiftung, Marchtrenk, Österreich, teilte uns gemäß § 41 Abs. 2 Satz 1 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 01. April 2002 38,05% betrug. Die Stimmrechte sind nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Die Mayer-Familien-Privatstiftung, St. Florian, Österreich, teilte uns gemäß § 41 Abs. 2 Satz 1 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 01. April 2002 38,05% betrug. Die Stimmrechte sind nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Die BIG Baranya Beteiligungs GmH, Leonding, Österreich, teilte uns mit Brief vom 16. März 2004 mit, dass ihr die Anteile an der Biomerx Vermögensverwaltung GmbH abgetreten wurden. Die Biomerx hält an unserer Gesellschaft Stimmrechte in Höhe von 38,05%. Die Stimmrechte sind nach § 22 Abs. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Weiterhin teilte uns die Mayer-Familien-Privatstiftung und die Wiesleitnerhof-Privatstiftung mit, dass sie jeweils zu 50% an der BIG Baranya GmbH, Leonding, Österreich, beteiligt sind. Somit ist ihnen auch weiterhin der mittelbare Stimmrechtsanteil gem. § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Mit Schreiben vom 26. Mai 2004 teilte die Biomerx Vermögensverwaltung GmbH, Pasching, Österreich, mit, dass sie unverändert 7.609 Aktien hält, das entspricht 38,05% der Stimmrechte.

Mit Schreiben vom 3. Februar 2005 teilte die Lange-HANSA-Holding GmbH, Wohltorf, gem. § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil am 17. Dezember 2004 die Schwellen 5, 10, 25 und 50% überschritten hat und nunmehr 52,99% beträgt.

Weiterhin teilte die Ursula Lange-Stiftung, Vaduz/Liechtenstein, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil ab 17. Dezember 2004 weiterhin die Schwellen 5, 10, 25 und 50% überschreitet und diese Stimmrechte ihr nunmehr gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind.

Weitere Mitteilungen gemäß § 20 ff. AktG hat die Kühlhaus Zentrum Aktiengesellschaft, Hamburg, nicht erhalten.

3. Rücklagen / Bilanzgewinn

Es wurden € 100.000 aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres in die Gewinnrücklagen eingestellt. In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag in Höhe von € 14.298,53 einbezogen.

4. Sonderposten

Im Geschäftsjahr 2009 wurde ein Sonderposten mit Rücklageanteil i.S.d. § 6b EStG in Höhe von € 134.511,60 gebildet. Die Einstellungen in die Sonderposten wurden im Geschäftsjahr aufwandswirksam unter den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.

5. Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Auslagerungskosten, Urlaubsansprüche, Aufsichtsratsvergütungen, Prüfungskosten, Tantiemen und einer einmaligen Abfindungssumme zusammen.

6 . Verbindlichkeiten

    Restlaufzeiten
  Gesamtbetrag
T€
bis 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.803 1.340 463 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 102 102 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 441 441 0 0
  2.346 1.883 463 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden von insgesamt T€ 5.113, eingetragen auf das Betriebsgrundstück Trettaustraße, Hamburg-Wilhelmsburg, besichert.

In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Steuerverbindlichkeiten in Höhe von T€ 76,7, Verbindlichkeiten gegenüber dem Hauptzollamt Hamburg-Stadt in Höhe von T€ 34,7, Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 65,5 und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 36,00 (Vorjahr € 30,00) enthalten.

7. Periodenfremde Erträge

Periodenfremde Erträge ergeben sich durch die teilweise Auflösung von streitigen Nachforderungen des Zolls in Höhe von T€ 34,8 sowie aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 2,3.

III. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft haftet als Trägerunternehmen für den das Vermögen der Unterstützungskasse der Kühlhaus Zentrum AG e.V. übersteigenden Betrag der Versorgungsverpflichtungen von € 115.004,01.

2. Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2009 wurden durchschnittlich 21 Mitarbeiter (davon 6 Teilzeitbeschäftigte), davon 14 gewerbliche Mitarbeiter und 7 kaufmännische Mitarbeiter, beschäftigt.

3. Vorstand

Dem Vorstand gehörte im Geschäftsjahr an:

Herr Jens Kobbenbring, Hagen.

Die Bezüge früherer Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebenen betrugen € 70.773,36.

Für die früheren Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebenen sind Pensionsrückstellungen von € 607.747,00 gebildet worden.

Im Übrigen wird auf eine Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands gemäß § 286 Abs. 5 HGB verzichtet. Der Verzicht der Offenlegung der Vorstandsbezüge wurde in der Hauptversammlung am 14. Juni 2006 für die Geschäftsjahre 2006 bis 2010 beschlossen.

4. Aufsichtsrat

Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr als Vertreter der Gesellschaft an:

Herr Wolff Lange, Hamburg Vorsitzender, Geschäftsführer der LJH-Holding GmbH, Wohltorf
Herr Mag. Walter Mayer, St. Florian stellvertretender Vorsitzender, Vorstand der Artax AG, Österreich

Weitere Mandate der Aufsichtsräte entsprechend § 285 Nr. 10 HGB

Herr Wolff Lange

Mitglied des Aufsichtsrates der Jungheinrich AG, Hamburg

Vorsitzender des Aufsichtsrates der Hansa-Heemann AG, Rellingen

Vorsitzender des Aufsichtsrates der Wintersteiger AG, Ried, Österreich (seit 15.01.2009)

Mitglied des Beirats der WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG, Minden

Mitglied des Aufsichtsrates der BKN biostrom AG, Vechta

Herr Mag. Walter Mayer

Vorsitzender des Aufsichtsrates der Milsy, a.s., Banovce nad Bebravou, Slowakische Republik

Mitglied des Aufsichtsrates der VOG Aktiengesellschaft, Linz

Als Arbeitnehmervertreter gehörten dem Aufsichtsrat an:

Frau Heike Schnell, Hamburg

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betrugen im Geschäftsjahr € 21.500.

5. Erklärung zum Corporate Governance Kodex § 161 AktG

Vorstand und Aufsichtsrat der Kühlhaus Zentrum Aktiengesellschaft haben im elektronischen Bundesanzeiger am 26. Januar 2010 die Erklärung gemäß § 161 AktG abgegeben. Sie wurde auf der firmeneigenen Homepage unter folgendem Pfad dauerhaft zugänglich gemacht:

http://www.kuehlhaus-zentrum.de/docs/corporate-governance-2009-2010.pdf

6. Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen

Es bestehen folgende Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:

2010 € 91.944
2011 € 31.468
2012 € 7.297
2013 € 1.065
2014 ff. € 0

7. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 weist einen Jahresüberschuss von € 122.706,87 aus.

Der Vorstand schlägt in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat vor, aus dem Bilanzgewinn von € 137.005,40 € 120.000,00 auszuschütten und den verbleibenden Betrag von € 17.005,40 auf neue Rechnung vorzutragen.

8. Abschlussprüferhonorar

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt € 14.250 und entfällt ausschließlich auf die Abschlussprüfung.

 

Hamburg, 15. März 2010

DER VORSTAND

Jens Kobbenbring

Versicherung der gesetzlichen Vertreter (§ 37v Abs.2 Nr. 3 WpHG)

Nach bestem Wissen versichere ich, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

 

Hamburg, 15. März 2010

DER VORSTAND

Jens Kobbenbring

Anlagenspiegel

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
  01.01.2009
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2009
I. Immaterielle Vermögensgegen- stände          
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 54.853,20 49.716,78 0,00 0,00 104.569,98
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.266.449,00 0,00 488.565,02 0,00 18.777.883,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.398.018,64 78.963,82 432.388,55 33.465,23 2.078.059,14
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 976.303,96 80.547,02 1.510,09 0,00 1.055.340,89
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 33.465,23 37.292,25   -33.465,23 37.292,25
  22.674.236,83 196.803,09 922.463,66 0,00 21.948.576,26
III. Finanzanlagen          
1. Beteiligungen 32.166,29 0,00 0,00 0,00 32.166,29
  22.761.256,32 246.519,87 922.463,66 0,00 22.085.312,53
  Abschreibungen
  01.01.2009
Zugänge
Abgänge
31.12.2009
I. Immaterielle Vermögensgegen- stände        
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 53.702,20 8.074,78 0,00 61.776,98
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.896.405,16 209.903,14 218.575,62 13.887.732,68
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.170.110,64 69.384,73 427.034,23 1.812.461,14
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 888.632,96 43.067,02 1.508,09 930.191,89
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  16.955.148,76 322.354,89 647.117,94 16.630.385,71
III. Finanzanlagen        
1. Beteiligungen 9.232,29 0,00 0,00 9.232,29
  17.018.083,25 330.429,67 647.117,94 16.701.394,98
  Restbuchwerte
  31.12.2009
31.12.2008
I. Immaterielle Vermögensgegen- stände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 42.793,00 1.151,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.890.151,30 5.370.043,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 265.598,00 227.908,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 125.149,00 87.671,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 37.292,25 33.465,23
  5.318.190,55 5.719.088,07
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 22.934,00 22.934,00
  5.383.917,55 5.743.173,07

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Kühlhaus Zentrum Aktiengesellschaft, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, den 16. März 2010

PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Richard Müllner, Wirtschaftsprüfer

ppa. Matthias Kirschke, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat sich im Jahr 2009 in vier Sitzungen mit der Lage und Entwicklung des Unternehmens intensiv befasst und die Geschäftsführung anhand einer monatlichen Berichterstattung des Vorstands in schriftlicher Form laufend überwacht. Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat regelmäßig in umfassender und zeitgerechter Weise, teils schriftlich, teils mündlich, über die Entwicklung der Gesellschaft. Abweichungen des Geschäftsverlaufs wurden dargelegt und vom Aufsichtsrat anhand der vorgelegten Unterlagen geprüft.

An allen Sitzungen nahm auch der Vorstand teil. An der Sitzung, in welcher der Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2009 festgestellt wurde, war außerdem der Abschlussprüfer beteiligt.

Der Schwerpunkt der Beratungen des Aufsichtsrates lag 2009 in der Ermittlung der strategischen Ausrichtung des Unternehmens und im Verkauf der Immobilien in Ahrensburg.

Der Aufsichtsratsvorsitzende hat darüber hinaus diverse Gespräche außerhalb der Sitzungen mit dem Vorstand über wichtige Geschäftsvorgänge geführt und ihn entsprechend beraten. Soweit Maßnahmen des Vorstandes der Zustimmung des Aufsichtsrates bedurften, wurde diese erteilt. Die Empfehlungen und Anregungen des Corporate Governance Kodex wurden, wie in den vergangenen Jahren, eingehend vom Vorstand und Aufsichtsrat beraten. Abweichungen wurden am Anfang des Jahres 2009 erklärt.

Die Buchführung, der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009 wurden durch die von der Hauptversammlung 2009 als Abschlussprüfer gewählte und vom Aufsichtsrat beauftragte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers AG, Hamburg, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Jahresabschluss, der Lagebericht und die Ergebnisse der Abschlussprüfung wurden in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer ausführlich besprochen.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Bilanzgewinnes geprüft und erhebt nach dem abschließenden Ergebnis dieser Prüfung keine Einwendungen. Er hat den Jahresabschluss gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss festgestellt.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und den Betriebsangehörigen für die gute und erfolgreiche Arbeit im Geschäftsjahr 2009.

 

Hamburg, im April 2010

DER AUFSICHTSRAT

Wolff Lange, Vorsitzender

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