steidle Consult GmbH
Selbe AdresseArchitekturbüros für Hochbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans Emil Steidle seit 15.12.2015 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
steidle bau GmbHSigmaringenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022STEIDLE
BAU GMBH, SIGMARINGEN
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 31.12.2022
EUR |
31.12.2021
TEUR |
|
| A. ANLAGEVERMÖGEN | 838.437,61 | 928 |
| I. Sachanlagen | 836.637,61 | 926 |
| II. Finanzanlagen | 1.800,00 | 2 |
| B. UMLAUFVERMÖGEN | 6.063.743,62 | 6.728 |
| I. Vorräte | 1.609.671,27 | 1.293 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 3.827.554,39 | 4.516 |
| III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 626.517,96 | 919 |
| C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 2.516,76 | 2 |
| 6.904.697,99 | 7.658 |
P A S S I V A
| 31.12.2022
EUR |
31.12.2021
TEUR |
|
| A. EIGENKAPITAL | 816.559,86 | 775 |
| I. Gezeichnetes Kapital | 500.000,00 | 500 |
| II. Jahresüberschuss | 316.559,86 | 275 |
| B. RÜCKSTELLUNGEN | 4.194.380,21 | 3.697 |
| C. VERBINDLICHKEITEN | 1.893.757,92 | 3.186 |
| 6.904.697,99 | 7.658 |
| 2022
EUR |
2021
TEUR |
|
| 1. Rohergebnis | 3.425.231,09 | 3.426 |
| 2. Personalaufwand | 1.994.790,69 | 1.899 |
| a) Löhne und Gehälter | 1.493.076,14 | 1.382 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 501.714,55 | 517 |
| 3. Abschreibungen | 198.830,17 | 201 |
| 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 788.832,85 | 931 |
| 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 2.963,80 | 3 |
| 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 6.589,31 | 7 |
| 7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 117.485,01 | 110 |
| 8. Ergebnis nach Steuern | 321.666,86 | 281 |
| 9. Sonstige Steuern | 5.107,00 | 6 |
| 10. Jahresüberschuss | 316.559,86 | 275 |
Allgemeine Hinweise
Die steidle bau GmbH hat ihren Sitz in Sigmaringen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Ulm (HRB 732884).
Der Jahresabschluss der steidle bau GmbH wurde auf Grundlage des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt.
Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach § 266 HGB, die der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren).
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen GmbH gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.
Sämtliche Ausweise oder Vermerke der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung wurden aus Gründen der Übersichtlichkeit des Abschlusses im Anhang angegeben.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungsmethoden
Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.
Bewertungsmethoden
Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.
Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.
Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.
Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände sowohl linear als auch degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte. Die Anschaffungskosten geringwertiger Wirtschaftsgüter wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für Baustelleneinrichtungsmaterial sowie für Gerüst- und Schalmaterial wurden Festwerte gebildet.
Bei den Finanzanlagen wurden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten aktiviert.
Unfertige Baumaßnahmen wurden ausgehend von den Herstellungskosten bewertet. Die noch nicht fertiggestellten Baumaßnahmen wurden bei positivem Baustellenergebnis zu ihren Herstellungskosten bewertet. Bei negativem Baustellenergebnis wird der niedrigere Leistungswert in Ansatz gebracht.
Die erhaltenen Anzahlungen wurden zum Nennwert abzüglich Umsatzsteuer angesetzt.
Das Vorratsvermögen ist zum Bilanzstichtag, abgesehen von den handelsüblichen Eigentumsvorbehalten, frei von Rechten Dritter.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.
Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennwert bilanziert.
In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.
Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennwert ausgewiesen.
Die ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Für die Berechnung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) mit den Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Der der Berechnung zugrunde gelegte Rechnungszinsfuß, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, beträgt 1,78 %. Darüber hinaus wurde ein Rententrend von 1,0 % zugrunde gelegt.
Der für Zwecke der Ermittlung des Unterschiedbetrags nach § 253 Abs. 6 HGB verwendete durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt 1,44 %.
Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.
Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.
Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist nachfolgend dargestellt.
|
Anschaffungs-/Herstellungskosten
|
||||
| 1.1.2022 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2022 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Sachanlagen | ||||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 50.597,49 | 0,00 | 0,00 | 50.597,49 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 1.573.796,41 | 92.412,37 | 98.524,21 | 1.567.684,57 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 916.557,97 | 29.866,80 | 66.740,25 | 879.684,52 |
| 2.540.951,87 | 122.279,17 | 165.264,46 | 2.497.966,58 | |
| II. Finanzanlagen | ||||
| Geschäftsguthaben bei Genossenschaften | 1.800,00 | 0,00 | 0,00 | 1.800,00 |
| 2.542.751,87 | 122.279,17 | 165.264,46 | 2.499.766,58 | |
|
Kumulierte Abschreibungen
|
||||
| 1.1.2022 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2022 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Sachanlagen | ||||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 25.917,49 | 0,00 | 0,00 | 25.917,49 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 1.209.385,41 | 122.222,37 | 98.524,21 | 1.233.083,57 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 379.205,36 | 76.607,80 | 53.485,25 | 402.327,91 |
| 1.614.508,26 | 198.830,17 | 152.009,46 | 1.661.328,97 | |
| II. Finanzanlagen | ||||
| Geschäftsguthaben bei Genossenschaften | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 1.614.508,26 | 198.830,17 | 152.009,46 | 1.661.328,97 | |
|
Buchwerte
|
||
| 31.12.2022 | 31.12.2021 | |
| EUR | EUR | |
| I. Sachanlagen | ||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 24.680,00 | 24.680,00 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 334.601,00 | 364.411,00 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 477.356,61 | 537.352,61 |
| 836.637,61 | 926.443,61 | |
| II. Finanzanlagen | ||
| Geschäftsguthaben bei Genossenschaften | 1.800,00 | 1.800,00 |
| 838.437,61 | 928.243,61 | |
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Rückstellungen für Pensionen und andere Verpflichtungen
Die Berechnung der Pensionsrückstellungen gemäß versicherungsmathematischem Gutachten der Kern Mauch & Kollegen GmbH zum 31. Dezember 2022 weist eine Auflösung zu den Pensionsrückstellungen für das Geschäftsjahr 2022 in Höhe von EUR 34.008,00 aus und basiert auf folgenden Parametern:
| Zinssatz der Deutschen Bundesbank 31. Dezember 2022: | 1,78 % |
| Gehaltstrend: | 0,00 % |
| Rententrend: | 1,00 % |
| Fluktuationswahrscheinlichkeit: | 0,00 % |
| Bewertungsmethode: | Projected Unit Credit Methode |
| Biometrische Parameter: | Richttafeln 2018 G nach Heubeck. |
Der durchschnittliche Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen sieben Jahren ergibt, beträgt 1,44 %. Der sich gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB aus den Abzinsungssätzen ergebene Unterschiedsbetrag zum 31. Dezember 2022 beträgt TEUR 15.
Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Umsatzerlöse
Eine Aufgliederung der Umsatzerlöse unterbleibt nach § 288 Abs. 2 HGB.
Personalaufwand
Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersvorsorgeverpflichtungen in Höhe von EUR 30.188,14 (Vj.: EUR 19.194,32) enthalten.
Aperiodische Aufwendungen und Erträge
Die periodenfremden Erträge in Höhe von TEUR 148 (Vj.: TEUR 324) betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus Versicherungsentschädigungen sowie Erträge aus Anlagenverkäufen.
Die periodenfremden Aufwendungen lagen weder im laufenden noch im vorherigen Geschäftsjahr vor.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 6.221,00 (Vj.: EUR 7.149,00) enthalten.
Sonstige Angaben
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Neben den Haftungsverhältnissen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 157 für das folgende Geschäftsjahr.
Geschäftsführung
Im Berichtsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch:
Herr Hans Steidle, Dipl.- Ing., Sigmaringen.
Gesamtbezüge der Geschäftsführung
Die Offenlegung der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.
Mitarbeiter
Die Zahl der Mitarbeiter beträgt:
| laufendes
Jahr |
Vorjahr | |
| gewerbliche Arbeitnehmer | 20 | 21 |
| Angestellte | 9 | 11 |
| 29 | 32 | |
| Auszubildende | 7 | 5 |
| 36 | 37 |
Unterzeichnung des Jahresabschlusses
Bestätigung/Unterzeichnung des Jahresabschlusses gem. § 245 HGB.
Sigmaringen, den 8. Dezember 2023
gez. Dipl.- Ing. Hans Steidle, Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.
Unterschrift durch den Geschäftsführer
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die steidle bau GmbH, Sigmaringen
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der steidle bau GmbH, Sigmaringen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der steidle bau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und |
| ― |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| ― |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| ― |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| ― |
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| ― |
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
| ― |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Balingen, den 8. Dezember 2023
BANSBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Radke (Wirtschaftsprüfer)
Beyer (Wirtschaftsprüfer)
Angaben zur Feststellung
Der Jahresabschluss wurde am 20. Dezember 2023 festgestellt.
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