Solaria Deutschland GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benjamin Patrick Otto seit 13.11.2006 | Geschäftsführer |
Marius Freiherr Marschall von Bieberstein seit 13.11.2006 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ILS Intelligent Leasing Solutions GmbHBerlinJahresabschluss zum 31.12.2009BILANZ zum 31. Dezember 2009ILS Intelligent Leasing Solutions GmbH, BerlinAKTIVA
Berlin, den 29. März 2010 GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2009 bis 31.12.2009ILS Intelligent Leasing Solutions GmbH, Berlin
Berlin, den 29. März 2010 Anlagengitter zum 31. Dezember 2009ILS Intelligent Leasing Solutions GmbH
Anhang zum Geschäftsjahr 01.01. bis 31.12.2009ILS Intelligent Leasing Solutions GmbHA. Allgemeine Angaben Aufgrund des Jahressteuergesetzes 2009 werden Leasingunternehmen als Finanzdienstleistungsinstitute eingestuft, wenn sie als Leasinggeber im Sinne § 1 Abs. 1 a Satz 2 Nr. 10 Kreditwesengesetz (KWG) gewerbsmäßig Finanzierungsleasingverträge abschließen. Die ILS Intelligent Leasing Solutions GmbH unterliegt damit als Finanzdienstleistungsinstitut der eingeschränkten Aufsicht der Deutschen Bundesbank und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsinstitute. Die eingeschränkte Aufsicht der Deutschen Bundesbank und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsinstitute beinhaltet im Wesentlichen die Anzeigepflichten nach § 14 KWG und § 24 KWG. Ein weiterer Schwerpunkt der Aufsicht liegt im Risikomanagement gemäß § 25 a KWG. Der Jahresabschluss der ILS Intelligent Leasing Solutions GmbH zum 31.12.2009 und der Lagebericht wurden nach den Vorschriften zur Rechnungslegung des Handelsgesetzbuches (HGB) in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Dadurch wurden im vorliegenden Geschäftsjahr erstmals die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der §§ 340 ff. HGB und RechKredV angewendet. Die ausgewiesenen Vorjahreswerte wurden entsprechend der RechKredV angepasst. Der Jahresabschluss zum 31.12.2009 ist damit nur eingeschränkt mit dem Vorjahresabschluss vergleichbar. Einzelheiten werden unter Punkt C. 4. dargestellt. B. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden nach den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen der §§ 252 ff. HGB ausgewiesen. Die besonderen Vorschriften der §§ 340 ff. HGB in Verbindung mit der RechKredV wurden beachtet. Im Einzelnen waren dies: - Forderungen an Kunden wurden mit dem Nennwert bzw. den Anschaffungskosten bewertet, vermindert um erforderliche Einzelwertberichtigungen. - Forderungen aus Mietkaufverträgen wurden mit dem Barwert angesetzt. - Die im Posten "Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere" enthaltenen Wertpapiere wurden mit dem Marktpreis ausgewiesen. - Gegenstände (ohne Leasingvermögen) des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der planmäßigen Abschreibungen bewertet. - Leasingvermögen wurde mit den Anschaffungskosten abzüglich der planmäßigen Abschreibungen nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. - Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden nach den ab 01.01.2008 geltenden steuerrechtlichen Vorschriften ausgewiesen, auch wenn sie Leasingvermögen sind. - Sonstige Vermögensgegenstände wurden ebenfalls zum Nennbetrag angesetzt. - Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet hauptsächlich bezahlte Aufwendungen im laufenden Geschäftsjahr für das neue Geschäftsjahr bzw. für weitere folgende Geschäftsjahre (periodische Abgrenzung). - Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, gegenüber Kunden und sonstige wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt; waren die Barwerte anzusetzen, wurden diese angesetzt. - Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Auszahlungsbeträge aus der Forfaitierung von Leasingverträgen mit dem Barwert sowie Zinsen aus Mietkaufverträgen; die Auszahlungsbeträge aus der Forfaitierung wurden geometrisch-degressiv und die Zinsen aus den Mietkaufforderungen wurden arithmetisch-degressiv aufgelöst. - Sonstige Rückstellungen wurden im Wesentlichen für die Erstellung des Jahresabschlusses und dessen Prüfung gebildet. - Die ausgewiesenen Vorjahreswerte in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen inhaltlich den Vorschriften der RechKredV, Angaben waren daher bei den Erläuterungen zu den einzelnen Posten nicht notwendig; siehe aber Punkt C. 4. - Nicht vorhandene Gliederungen und Untergliederungen bzw. vorgeschriebene Vermerke gemäß der RechKredV wurden im Sinne § 265 Abs. 8 HGB nicht aufgeführt, sofern keine Vorjahreswerte auszuweisen waren. C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten des Jahresabschlusses (alle Angaben in Euro) 1. Fristengliederung Posten: Forderungen an Kunden, siehe unter 3. Posten: Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist
Posten: Verbindlichkeiten gegenüber Kunden - andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist
2. Angaben zu Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung für Leasingunternehmen Durch die Übereinkunft zwischen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen, der Deutschen Bundesbank und dem Institut der Wirtschaftsprüfer können Leasingunternehmen bei der Anwendung der RechKredV-Formblätter die Positionen "Leasingvermögen", Leasingerträge", "Leasingaufwendungen" und "Abschreibungen auf Leasingvermögen" verwenden. Bis auf Weiteres haben Leasingunternehmen das Wahlrecht, die vorher genannten zusätzlichen Positionen in den Formblättern zu verwenden oder diese Angaben im Anhang anzugeben. Die Gesellschaft hat für die Angaben im Anhang optiert. Die handelsrechtlichen Kriterien für die Zuordnung, wem ein Leasinggegenstand wirtschaftlich zuzurechnen ist, stimmen mit den steuerrechtlichen Kriterien überein.
3. Angaben zu Unternehmen (Unt.), an denen die ILS Intelligent Leasing Solutions GmbH beteiligt ist a) Posten "Forderungen an Kunden"
b) Angaben nach § 285 Abs. Nr. 11 HGB Die ILS Intelligent Leasing Solutions GmbH ist an der Sievatek GmbH, Sitz Wetzlar, mit einem Stammkapital in Höhe von € 102.000,00 beteiligt (51 %). Der letzte Jahresabschluss liegt für das Geschäftsjahr 23.12.2008 bis 31.12.2008 vor. Jahresergebnis zum 31.12.2008: Jahresüberschuss € 0,00 Eigenkapital zum 31.12.2008: € 200.000,00 4. Zusätzliche Pflichtangaben und Angaben zu wesentlichen Abweichungen gegenüber dem Vorjahresabschluss Unter dem Posten "Forderungen an Kunden" werden im Wesentlichen Forderungen aus Mietkaufverträgen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus dem Leasinggeschäft in Höhe von € 179.641,76 (Vorjahr: € 177.351,91 - Ausweis im Vorjahr unter "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen") und Forderungen an Unternehmen an denen die ILS Intelligent Leasing Solutions GmbH beteiligt ist in Höhe von € 989.234,67 (kein Vorjahr), ausgewiesen. Des Weiteren beinhaltet der Posten Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 106.297,94 (Vorjahr: € 178,96 - Ausweis im Vorjahr unter Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen). Im dem Posten "Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere" wurden börsenmarktfähige nicht festverzinsliche Wertpapiere in Höhe € 2.014,50 (Vorjahr: € 2.037,00 - Ausweis Vorjahr unter "Wertpapiere, sonstige Wertpapiere" im Umlaufvermögen) erfasst. Der Posten "Beteiligungen" in Höhe von € 187.000,00 (Vorjahr: € 102.000,00) wurde im Vorjahr unter "Anlagevermögen, Finanzanlagen, Beteiligungen" ausgewiesen. Der Posten "Immaterielle Anlagewerte" in Höhe von € 44,00 (Vorjahr: € 311,00) wurde im Vorjahr unter "Anlagevermögen, Immaterielle Vermögensgegenstände, entgeltlich erworbene Konzessionen - gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten" ausgewiesen. Unter dem Posten "Sachanlagen" in Höhe von € 3.083.130,80 (Vorjahr: € 1.792.582,00) ist hauptsächlich das Leasingvermögen erfasst. Die Sachanlagen wurden im Vorjahr unter "Anlagevermögen, Sachanlagen, andere Anlagen - Betriebs- und Geschäftsausstattung" ausgewiesen. Der Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" beinhaltet Forderungen aus Steuern in Höhe von € 5.964,93 (Vorjahr: € 26.035,53, davon geleistete Anzahlungen € 1.800,00). Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden im Vorjahr unter "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, sonstige Vermögensgegenstände" ausgewiesen. Bei dem Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit" handelt es um die Finanzierung des Leasingvermögens in Höhe von € 1.181.459,73 (Vorjahr: € 894.183,29). Die genannten Verbindlichkeiten wurden im Vorjahr unter "Verbindlichkeiten, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" erfasst. Der Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Kunden" beinhaltet Verbindlichkeiten zum laufenden Geschäftsbetrieb in Höhe von € 42.515,31 (Vorjahr: € 122.460,59 - Ausweis im Vorjahr unter "Verbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) und gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 2.603.038,17 (Vorjahr: € 877.586,69 - Ausweis im Vorjahr unter "Verbindlichkeiten, sonstige Verbindlichkeiten). Unter dem Posten "Sonstige Verbindlichkeiten" sind die Verbindlichkeiten aus Steuern und Abgaben in Höhe von € 1.273,11 (kein Vorjahr) erfasst. Der Posten "Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften" beinhaltet Zinsen aus Mietkaufverträgen in Höhe von € 9.024,72 (Vorjahr: € 4.516,96) und Zinsen aus Darlehen in Höhe von € 27.395,85 (Vorjahr: € 0,00). Im Vorjahresabschluss erfolgte der Ausweis unter "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge". Bei dem Posten "Zinsaufwendungen" wurden hauptsächlich Zinsen an Gesellschaftern und Zinsen zur Refinanzierung des Leasinggeschäfts in Höhe von insgesamt € 180.312,75 (Vorjahr: € 74.330,23) dargestellt. Im Vorjahresabschluss erfolgte der Ausweis unter "Zinsen und ähnliche Aufwendungen". Der Posten "sonstige betriebliche Erträge" enthält im Wesentlichen die Erträge aus dem Leasinggeschäft in Höhe von € 826.918,57 (Vorjahr: € 420.124,16). Im Vorjahresabschluss erfolgte der Ausweis unter "Umsatzerlöse" und unter "sonstige betriebliche Erträge". Unter dem Posten "Allgemeine Verwaltungsaufwendungen" wurden Löhne, Gehälter, soziale Abgaben und Aufwendungen des laufenden Geschäftsbetriebes in Höhe von € 116.112,83 (Vorjahr: € 34.022,82) ausgewiesen. Im Vorjahresabschluss erfolgte der Ausweis unter "sonstige betriebliche Aufwendungen". Der Posten "Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen" umfasst die planmäßigen Abschreibungen der Posten "Immaterielle Anlagenwerte" und "Sachanlagen" in Höhe von € 413.226,91 (Vorjahr: € 189.014,12). Im Vorjahresabschluss erfolgte der Ausweis unter "Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen". Der Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält Abgänge von Sachanlagen in Höhe von € 2.312,00 und Aufwendungen, denen keine Versicherungsleistungen gegenüberstehen in Höhe von € 3.119,30. Vorjahreswerte bestehen nicht. Im Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" sind enthalten € 34.018,67 (Vorjahr: € 20.156,10) zur Körperschaftsteuer und zum Solidaritätszuschlag sowie € 31.553,90 (Vorjahr: € 18.261,50) zur Gewerbesteuer. D. Sonstige Angaben Verbindlichkeiten in Höhe von € 1.181.509,91 (Vorjahr € 894.183,29) sind durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte im Einzelnen wie folgt gesichert: -Abtretung und Übertragung aller Leasingforderungen einschließlich auch aus Unterleasingverträgen sowie Sicherungsübereignung der Leasingobjekte. -Abtretung aller Rechte aus abgeschlossenen Versicherungsverträgen und Kreditversicherungsverträgen -Abtretung aller Rechte und Ansprüche aus Rückabwicklungen von Kauf- verträgen über die Leasingobjekte -Verpfändung eines Wertpapierdepots eines Gesellschafters Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten angestellten Arbeitnehmer betrug 1,0. Die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wurden mit € 12.000,00 p.a. vergütet. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Berlin, den 29.03.2010 Geschäftsführung Angaben, die nicht Bestandteil der Abschlussprüfung waren: Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2010 festgestellt.
Berlin, den 20.12.2010 Geschäftsführung Lagebericht zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009ILS Intelligent Leasing Solutions GmbH, BerlinEntwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Das Neugeschäft der Leasingbranche wird voraussichtlich im Vergleich zum Vorjahr um 3,3% auf insgesamt 57,1 Mrd. Euro steigen. Die Mobilien-Leasingquote geht daher geringfügig von 22,9 auf 22,7% zurück. Nach den Hochrechnungen des ifo Institutes geht 2009 das Neugeschäft auf 42,1 Mrd. Euro zurück, das entspricht einem Rückgang von -22,6 %. Aufgrund des unter durchschnittlich wachsenden Geschäftes mit Immobilien sinkt die Leasingqoute insgesamt von 17,4 auf 17%. Das Neugeschäft der Leasinggesellschaften erreichte bei Mobilien, laut der Statistik des Bundesverband Deutscher Leasingunternehmen ein Plus von 3,6%. Der Erfolg des Leasings beruht vor allem darauf, dass das Leasing die bedeutendste Alternative zum Investitionskredit der Banken darstellt so wie auf innovativen Finanzierungs- und Dienstleistungskonzepten basiert. Damit werden vor allem bei mittelständischen Unternehmen neue Kunden gewonnen und Markanteile realisiert. Geschäftstätigkeit Die Gesellschaft ist der Firmengruppeninterne Finanzdienstleister der IG Intelligent Group GmbH und betreibt herstellerunabhängiges Mobilienleasing sowie Mietkaufgeschäfte im Bereich der Audio-visuellen Medientechnik. Die Kunden werden durch den Vertrieb der Handelsgesellschaften, der zur IG Intelligent Group gehörenden Gesellschaften, akquiriert. Die Laufzeiten der Leasing-/Mietkaufverträge liegen größtenteils zwischen 36 und 70 Monaten. Der vorhandene Vertragsbestand kann durch die Mitarbeiter und die Geschäftsführung jederzeit problemlos bearbeitet werden. Leistungsgestörte Verträge gibt es derzeit nur in einem Fall. Der Bestand der Gesellschaft enthält somit keine latenten Ausfallrisiken. Marktstellung, Umsatzentwicklung und Auftragslage Im Geschäftsjahr 2009 konnte die Gesellschaft wiederum ein deutliches Umsatzwachstum aufweisen, was maßgeblich daran liegt, dass sich die Gesellschaft immer noch im Aufbau befindet und die ersten Verträge in 2010 auslaufen. Weiterhin ist die Gesellschaft ein Nischenanbieter im Segment der AV Medientechnik und verfügt als eine der wenigen Leasinggesellschaften über fundiertes Know How im Markt der AV Medientechnik und für die Verwertung der Produkte. Der Vertragsbestand stieg im Vergleich zum Vorjahr auf 80 Verträge (Vorjahr 44 Verträge). Gemessen im Volumen um 11% (von 1,7 Mio Euro in 2008 auf 1,9 Mio. Euro in 2009). Risikobericht Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft erfordert eine systematische Steuerung von Risiken. Übergeordnetes Ziel des Risikomanagements ist, alle Risiken zu identifizieren, zu kontrollieren, nach Möglichkeit zu reduzieren sowie existenzgefährdende Risiken von vornherein mit hoher Sicherheit zu vermeiden. Die Organisation des Risikomanagements lehnt sich an die Mindestanforderungen Risikomanagement (MaRisk) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) an, wird jedoch auf die für eine junge und kleine Leasinggesellschaft notwendige und realistische Maß angepasst. Zu den wesentlichen Risiken gehören Adressausfall-, Marktpreis-, Liquiditäts- und Operationelle Risiken sowie die Risiken für eine ausreichende Refinanzierung Sorge zu Tragen. Adressausfallrisiken Das Adressausfallrisiko wird definiert als Risiko eines finanziellen Verlustes durch teilweisen oder vollständigen Ausfall zugesagter Leistungen durch Geschäftspartner. Kundenrisiken Die Bonität eines Kunden wird durch Analyse der vom Kunden zur Verfügung gestellten Unterlagen (Bilanz, BWA, Selbstauskünfte u.a.) und durch Auswertung weiterer durch die Gesellschaft eingeholter Auskünfte ermittelt. Nach Prüfung und Genehmigung durch die Geschäftsführung erfolgt der Vertragsabschluss mit dem Kunden. Bei laufenden Verträgen überwacht die Geschäftsführung regelmäßig die vom Kunden der Gesellschaft zur Verfügung gestellten jährlichen Bonitätsunterlagen. Da die Gesellschaft einen Fokus auf eine enge Kundenbindung hat, werden in jährlichen Gesprächen mit den Kunden die Jahresabschlüsse gemeinsam erörtert. Weiterhin werden eventuelle Auswirkungen auf das angedachte Neugeschäft diskutiert. Bei auftretenden Zahlungsstörungen werden Gespräche mit dem Kunden geführt. Sollten diese Gespräche nicht zu dem gewünschten Ergebnis führen, werden die Verträge gekündigt und weitere Schritte veranlasst. Im Falle von Leistungsstörungen werden die Refinanzierungspartner zeitnah informiert. Marktpreisrisiken Marktpreisrisiken können Ertragseinbußen durch Veränderungen von Preisen für Wertpapiere, Währungen und Derivate sowie von Zinssätzen sein. Die Gesellschaft handelt weder mit Wertpapieren noch in fremden Währungen. Die Gesellschaft ist vertraglich berechtigt, die Leasingraten für abgeschlossene Verträge den Veränderungen am Geldmarkt, bis zur Auszahlung des Einkaufes der Leasingobjekte, anzupassen. Danach erfolgt eine zeitnahe in der Regel laufzeitkongurente Refinanzierung, so dass Zinsänderungsrisiken für die Gesellschaft nicht von Bedeutung sind. Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft über eine gesicherte Liquidität durch eine Kreditlinie bei einer der führenden Sparkassen sowie Gesellschafterdarlehen und damit über ausreichend Liquidität. Im Berichtsjahr war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft jederzeit gegeben. Der Liquiditätsbedarf der Gesellschaft wird gemäß der operativen Planung und in Abhängigkeit vom Neugeschäftsvolumen ermittelt und dann mit den refinanzierenden Bank und den Gesellschaftern abgestimmt. Operationelle Risiken In diese Kategorie fallen Risiken, die im laufenden Betrieb auftreten können. Das sind Gefahren, die durch externe und interne Störungen, fehlerhafte Abläufe und unzureichende Kontrollen auftreten können. Als junge und kleine Gesellschaft setzen wir auf eine eigenentwickelte webbasierte Software, die uns Anpassungen schnell und unkompliziert ermöglicht. Operationelle Risiken bestehend bei der Abhängigkeit von den handelnden Personen. Mit zwei Geschäftsführern und einer Mitarbeiterin besteht eine gewisse Abhängigkeit von einzelnen Personen und somit auch ein operationelles Risiko. Durch die kleine Organisation, werden allerdings auch Informationen schnell und hierachieübergreifend weitergegeben. Refinanzierungsrisiken Aufgrund der stark zurückgegangen Refinanzierungsmöglichkeiten für Leasinggesellschaften, ist es derzeit noch notwendig auf Gesellschafterdarlehen zur Refinanzierung des Neugeschäftsvolumens zurück zu greifen. Die bestehende Kreditlinie bei einer der führenden Sparkassen wurde erhöht und es wurde auch weitere Bereitschaft zur Erhöhung signalisiert, jedoch benötigt die Gesellschaft noch ein bis zwei weitere refinanzierenden Banken, um das angepeilte Wachstum beim Neugeschäft für die nächsten Jahre zu realisieren. Derzeit prüft die Gesellschaft die Möglichkeit über die KfW an zusätzliche Darlehensmittel zu gelangen. Rechtsrisiken Rechtsrisiken können dadurch entstehen, dass Ansprüche gegen Vertragspartner nicht durchgesetzt werden können und unbeabsichtigt andere rechtliche Verpflichtungen entstehen. Die Gesellschaft benutzt Standard-Leasingverträge, welche nicht kundenindividuell angepasst werden. Abweichende Verträge werden ausschließlich durch die Rechtsanwälte der Gesellschaft erstellt. Andere Risiken Aus regulatorischen Eingriffen des Staates können Risiken resultieren. Aus diesem Grund beobachtet die Gesellschaft die relevanten Gesetzgebungsverfahren und die Rechtsprechung im Zivil- und Steuerrecht kontinuierlich. Risiken die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, liegen nach Einschätzung der Geschäftsführung nicht vor. Personal Die Gesellschaft besteht aus zwei Geschäftsführern sowie einer Mitarbeiterin. Die Buchhaltung sowie die Verwaltung und das Personalwesen werden über einen Dienstleistungsvertrag mit der IG Intelligent Group GmbH abgedeckt. Derzeit sind keine weiteren Einstellungen geplant. Zahlungsgestörte Kundenverbindungen Seit Gründung der Gesellschaft in 2006 wurde kein Vertrag gekündigt. Lediglich bei einem Vertrag bestehen offene Forderungen. Voraussichtliche Entwicklung Die Gesellschaft plant erneut mit einem konstanten Neugeschäftsvolumen von 1,5 mio. EUR, welches zu einem großen Teil mit den bestehenden Kunden erzielt werden soll. Mit der derzeit schwierigen Refinanzierungssituation sowie der Marktentwicklung generell plant die Gesellschaft für die Jahre 2010 und 2011 kein weiteres Wachstum.
Berlin, 27.02.2010 Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn-und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ILS Intelligent Leasing Solutions GmbH für das Geschäftsjahr 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe die Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens -, Finanz -und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass die durchgeführte Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Überzeugung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz - und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, den 15.09.2010 Dipl.-Kfm. Dr. Wolfram Klüber, Wirtschaftsprüfer Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf meiner vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor meiner erneuten Stellungnahme, sofern hierbei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen." |
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