MBev Holding Germany GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Steffen Ritter seit 8.9.2025 | Prokura |
Johann Deiger seit 8.9.2025 | Prokura |
Bernd Meyer seit 21.2.2023 | Geschäftsführer |
Ulrich Horn seit 1.9.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Marussia Beverages AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Marussia Beverages Germany GmbHThurnauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Marussia Beverages Germany GmbH ist die Vertriebsgesellschaft der von der Kober Likör Holding GmbH geführten Kober-Likör-Gruppe. Einziger Kunde der Gesellschaft ist die Marussia Beverages Germany GmbH, die ebenfalls der Kober-Likör-Gruppe angehört. Der Sitz des Unternehmens befindet sich im oberfränkischen Thurnau, in Hamburg wird eine Niederlassung betrieben. II. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen In einem von Polykrisen betroffenen Umfeld blieb die Konjunktur der Bundesrepublik Deutschland im Kalenderjahr 2023 gedämpft. Die Erholung des Jahres 2022 konnte nicht fortgeführt werden. Maßgeblich ist dies auf anhaltend hohe Preisniveaus auf allen Wirtschaftsstufen zurückzuführen. Insbesondere verblieben Energie- und Materialpreise auf hohem Niveau. Geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland sowie ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund gestiegener Zinsen sowie der Fachkräftemangel stellen weitere, gesamtwirtschaftlich relevante Schwierigkeiten dar. Entsprechend entwickelte sich das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 rückläufig und lag um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der gesamtdeutschen Wirtschaftsleistung 0,1 %. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der CoronaPandemie, lag das BIP 2023 noch um 0,7 % höher. Die wirtschaftlich allgemein angespannte Lage war auch auf dem Markt für alkoholische Getränke spürbar. Inflationsbedingte Belastungen, darunter deutlich erhöhte Verkaufspreise, wirken negativ auf das Käuferbudget. Bei Sekt und Champagner trug das Jahresendgeschäft dazu bei, dass sich die mengen- und wertmäßige Nachfrage mit etwa -1 % im Vergleich zum Vorjahr nur knapp rückläufig entwickelte. Für den Spirituosenmarkt war das Jahr 2023 insgesamt mit erheblichen Herausforderungen verbunden. Der Absatz ist um rund 4 % rückläufig, die Ausgaben wuchsen nur um rund 1%. Verbraucherseitig konzentriert sich die Nachfrage vermehrt auf Sonderangebote im Markenbereich, wobei Markenspirituosen in Promotion eine bessere aufweisen als Private Label Formate. Demgegenüber bleibt das Segment der Ready-to-Drink-Formate weiterhin auf Wachstumskurs. Die im Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V. organisierten Unternehmen erzielten nach einer Steigerung von 6,6 % im Vorjahr im Berichtsjahr einen um 2,6 % verminderten Absatz an Spirituosen aus eigener Erzeugung und Handelswaren ohne Spirituosen-Mixgetränke im Inland. Im Ausland war ein Rückgang des Absatzes an Spirituosen aus eigener Erzeugung und Handelswaren ohne Spirituosen-Mixgetränke um 5,8 % zu verzeichnen, nachdem sich bereits im Vorjahr ein Rückgang um 2,2 % ergeben hatte. In der Kategorie der sonstigen Liköre, dem Sortimentsschwerpunkt des Unternehmens, ergab sich im Berichtsjahr ein Rückgang von 7,6 % nach einem Wachstum von 7,6 % im Vorjahr verzeichnet. III. Geschäftsentwicklung Prägend für die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 waren zum einen eine anhaltend hohe Nachfrage nach unseren Kleinflaschenprodukten, zum anderen jedoch auch eine insgesamt problematische Beschaffungssituation. Zugleich verharrten die Materialkosten auf anhaltend hohem Niveau. Insgesamt gelang dennoch eine Stabilisierung des Absatzes auf dem Niveau des Vorjahres. IV. Vermögenslage Die Bilanzsumme verringerte sich um 29,3 % von 6,9 Mio. EUR auf 4,9 Mio. EUR. Hierzu trugen im Wesentlichen einerseits die Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bei (von 5,8 Mio. EUR auf 4,2 Mio. EUR) sowie die Verringerung der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (von 0,9 Mio. EUR auf 0,4 Mio. EUR). Das Eigenkapital beträgt am Bilanzstichtag 0,1 Mio. EUR und blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Kapitalrücklage resultiert aus einer gesellschaftsrechtlichen Verschmelzungsmaßnahme im Geschäftsjahr 2020. Zum Bilanzstichtag beliefen sich die Verbindlichkeiten auf 4,2 Mio. EUR, dies entspricht einer Verminderung um 1,5 Mio. EUR, bzw. um 26,1 % gegenüber dem Vorjahresbestand von 5,7 Mio. EUR. Dies ist primär auf die Verminderung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (betreffend Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) zurückzuführen, die zum Bilanzstichtag in Höhe von 3,2 Mio. EUR nach 4,8 Mio. EUR im Vorjahr bestehen. Eigenkapital und Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft ergeben zusammen einen Anteil von 67,5 % der Bilanzsumme. V. Liquidität und Finanzierung Die Liquidität des Unternehmens wird durch Kreditlinien der Muttergesellschaft sichergestellt. Die Liquidität ist gesichert und die Kreditlinien sind ausreichend bemessen. Das Working Capital hat sich von 0,3 Mio. EUR auf 0,2 Mio. EUR verändert. VI. Ertragslage Der Rohertrag der Marussia Beverages Germany GmbH verbesserte sich im Berichtsjahr von 7,8 Mio. EUR im Jahr 2022 um 2,8 % auf 8,0 Mio. EUR. Im Wesentlich ist die Steigerung auf eine leicht verbesserte Marge zurückzuführen. Die Personalkosten verblieben mit 2,6 Mio. EUR auf dem Niveau des Vorjahres. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist ebenfalls ein Verharren auf dem hohen Vorjahresniveau mit 4,5 Mio. EUR eingetreten. Hier wirkten sich wie im Vorjahr vor allem erhöhte Fracht- und Vertriebskosten aus. Das Jahresergebnis konnte von 0,4 Mio. EUR im Vorjahr auf 0,6 Mio. EUR im Berichtsjahr gesteigert werden, was einem Anstieg von 54,5 % entspricht. Es wurde gemäß bestehendem Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag an die Muttergesellschaft abgeführt. VII. Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentlicher Leistungsindikator des Unternehmens ist die Absatzmenge in Liter. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich im Jahr 2023 eine Stabilisierung auf hohem Niveau +/- 0 % (Vergleichswert 2022: 29 %). Nach wie vor wirkten sich beschaffungsseitige Engpässe und hohe Preise deutlich auf die Betriebsleistung aus. Der EBIT-Wert ist ein weiterer wesentlicher Indikator für die Beurteilung des Geschäftsverlaufs. Im Berichtsjahr wurde mit 0,8 Mio. EUR ein um 34,4 % höherer Wert als im Vorjahr erzielt (0,6 Mio. EUR). VIII. Prognosebericht Auch für das Geschäftsjahr 2024 zeichnet sich eine weitere Steigerung des Geschäftsvolumens ab. Erweiterungen des Portfolios eröffnen zusätzliche, nachhaltige Wachstumschancen. Zugleich ist beschaffungsseitig zwar eine Entspannung eingetreten, es ist jedoch nach wie vor von erhöhten Einkaufspreisen auszugehen. Im Jahr 2023 ist es teilweise gelungen, über eine Anpassung der Verkaufspreise die Preiserhöhungen der Vorprodukte zu kompensieren. Jedoch wird von einem anhaltend hohen, allgemeinen Preisniveau ausgegangen. Es hat sich gezeigt, dass dieses jedenfalls teilweise zu einer konsumentenseitigen Zurückhaltung beim Kauf und Konsum führt. Dies dürfte auch künftig der Fall sein. Gegenwärtig liegen keine nachhaltigen Erkenntnisse dahingehend vor, ob und wann eine Akzeptanz des erhöhten Preisniveaus eintreten wird und wie konsumentenseitig eine Kompensation erfolgt. Auch in Anbetracht des allgemein erhöhten Preisniveaus gehen wir aufgrund zu erwartender, absatzseitiger Steigerungen für das Geschäftsjahr 2024 von einem EBIT-Wert aus, der über dem Vorjahr liegt. Auch in mittel- und langfristiger Hinsicht kann von einer weiterhin positiven Entwicklung ausgegangen werden. IX. Chancen und Risiken in der Unternehmensentwicklung Der Kundenkreis der Marussia Beverages Germany GmbH setzt sich hauptsächlich aus den Betrieben des Lebensmitteleinzelhandels zusammen, der durch starke Konzentration und einen harten Preiswettbewerb gekennzeichnet ist. Das Sortiment des Unternehmens besteht aus Produkten, die von einem positiven Konsumklima begünstigt werden. Insofern können Beeinträchtigungen des verfügbaren Einkommens der Konsumenten auch die Absatzpotentiale des Unternehmens tangieren. Der Konsum von alkoholhaltigen Getränken wird in Politik und Gesellschaft mitunter kontrovers diskutiert. Mögliche gesetzgeberische Eingriffe könnten sich negativ auf die Kaufbereitschaft auswirken. Die Geschäftsleitung geht jedoch nicht davon aus, dass das Geschäftsmodell gefährdet ist. Die Nachwirkungen der Corona-Pandemie und des Krieges in der Ukraine haben eine beispiellose Kostensteigerungs- und Engpassdynamik ausgelöst, die in vielen Bereichen im Wesentlichen bis heute anhält. Die Konsumneigung auf Verbraucherseite ist durch ein anhaltend hohes, allgemeines Preisniveau unter Druck geraten. Aufgrund langjährig gepflegter partnerschaftlicher Beziehungen und eines attraktiven Unternehmensumfeldes sieht sich das Unternehmen jedoch gut für die zukünftigen Herausforderungen gerüstet. Die Kober-Likör-Gruppe ist in ihrem Kerngeschäft der Frucht-, Soft- und Sahneliköre in Kleinflaschen seit vielen Jahren erfolgreich und verfügt über einen hohen Marktanteil. Die Innovationskraft des Unternehmens ist sehr ausgeprägt und die Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter hoch. Die Informationssysteme des Unternehmens stellen sicher, dass strategische und operative Entscheidungen auf einer validen Datenbasis beruhen. Die Einbindung der Marussia Beverages Germany GmbH in die international tätige MarussiaGruppe eröffnet viele operative Synergien und stellt eine sichere Basis für erfolgreiche Wachstumsstrategien in der Zukunft dar. X. Gesamtbeurteilung Trotz des nachhaltig belasteten Konsumklimas sowie des gesamtwirtschaftlich herausfordernden Umfelds im Laufe des Jahres 2023 beurteilt die Geschäftsleitung die weitere Entwicklung der Kober-Likör-Gruppe sehr positiv. Das attraktive und zeitgerechte Sortiment genießt bei Handelskunden und Konsumenten eine herausragende Wertschätzung und der Unternehmensgruppe stehen in allen Bereichen leistungsfähige Ressourcen zur Verfügung.
Thurnau, den 31. März 2024 Ulrich Horn, Geschäftsführer Sascha Cordes, Geschäftsführer Bernd Meyer, Geschäftsführer Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1.1.2023 bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Marussia Beverages Germany GmbH hat ihren Sitz in Thurnau. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bayreuth unter HRB 3362 eingetragen. Der Jahresabschluss 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHGesetzes aufgestellt. Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß §§ 266, 275 HGB sowie § 42 GmbHG. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze und unter Berücksichtigung der größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ("going concern"; § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Anschaffungskosten der Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe wurden nach der FiFo-Methode ermittelt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert eingestellt. Für das allgemeine Ausfallwagnis wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die Bilanzierung der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt ebenfalls zum Nennwert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die wirtschaftlich der Zeit nach dem Stichtag zuzuordnen sind, gebildet. III. Einzelangaben zur Bilanz Wie im Vorjahr haben alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 426 betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR 92), Rechnungslisten-Rabatte (TEUR 87), Rückvergütungen (TEUR 60), Mitarbeiterprämien (TEUR 54), sonstige Personalrückstellungen (TEUR 51), Urlaubs- und Überstundenansprüche (TEUR 45) sowie ausstehende Rechnungen (TEUR 37). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 4.176 mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren TEUR 0. Die Verbindlichkeiten nach § 42 Abs. 3 GmbHG betragen TEUR 3.218. Die Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 22 betreffen Lohn- und Kirchensteuer. Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betreffen Abgaben zur Sozialversicherung (TEUR 1). IV. Einzelangaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Zinsaufwendungen von verbundenen Unternehmen beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 181. V. Sonstige Angaben Die Organe der Kober Likör GmbH bestehen aus den Geschäftsführern Herrn Carmine Manocchio (bis 1. Dezember 2023, Geschäftsführer Sales und Marketing), Herrn Ulrich Horn (Geschäftsführer Finanzen), Herrn Sascha Cordes (seit dem 1. Dezember 2023, Geschäftsführer Sales und Marketing) und Herrn Bernd Meyer (seit dem 1. Januar 2023, Geschäftsführer Operations) sowie der Gesellschafterversammlung. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer während des abgelaufenen Geschäftsjahres betrug 36. Nicht bilanzierte Haftungsverhältnisse bestehen zum 31. Dezember 2023 aus Buchgrundschulden, Sicherungsübereignung von Waren, Sicherungsabtretung von Forderungen und Bürgschaften. Die Höhe der Bürgschaften beläuft sich auf TEUR 3.025. Sicherungsnehmer ist die Kober Likör Holding GmbH mit Kreditverbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 von TEUR 2.129. Mit einer Beanspruchung ist nicht zu rechnen. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und wesentliche Auswirkungen auf die Darstellung der Lage der Gesellschaft für das Berichtsjahr haben, sind nicht bekannt. Die Marussia Beverages Germany GmbH wird in den folgenden Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen einbezogen: Sastre Holding SA, Lausanne/Schweiz.
Thurnau, den 31. März 2024 Ulrich Horn, Geschäftsführer Sascha Cordes, Geschäftsführer Bernd Meyer, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen WirtschaftsprüfersAn die Marussia Beverages Germany GmbH, Thurnau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Marussia Beverages Germany GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Marussia Beverages Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 14. Juni 2024 INTARIA
AG
Fabian Galler, Wirtschaftsprüfer Michael Steck, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 28. Juni 2024 festgestellt. |
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