Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 11683
Vorher
Opticland Die Brille GmbH Saarbrücken
Eingetragen
6.8.1999
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteSonstige Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben
Gegenstand
Die Verwaltung des eigenen Vermögens.

Historie

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Management

NameRolle
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Olaf Kionka von Frankenberg
Spiesen-Elversberg
62500
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Opticland Die Brille GmbH Saarbrücken

Saarbrücken

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Bilanz

Aktiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 84.428,00 91.239,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.120,00 9,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.120,00 9,00
II. Sachanlagen 78.808,00 88.730,00
1. technische Anlagen und Maschinen 10.279,00 13.007,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 68.529,00 75.723,00
III. Finanzanlagen 2.500,00 2.500,00
1. Beteiligungen 2.500,00 2.500,00
B. Umlaufvermögen 108.631,81 147.587,93
I. Vorräte 87.656,00 109.996,00
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.903,00 4.594,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 83.753,00 105.402,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 19.793,13 28.605,77
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.309,15 7.499,14
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.550,71 8.516,92
3. sonstige Vermögensgegenstände 9.933,27 12.589,71
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.182,68 8.986,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten 680,00 1.160,00
D. Aktive latente Steuern 2.080,50 2.858,40
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 69.600,49 68.730,95
F. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 83.924,54 13.365,84
Bilanzsumme, Summe Aktiva 349.345,34 324.942,12

Passiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto/ Kapitalanteile 31.955,74 31.955,74
II. Kapitalrücklage 40.300,11 40.300,11
III. Bilanzverlust 156.180,39 85.621,69
IV. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 83.924,54 13.365,84
B. Rückstellungen 12.183,00 8.500,00
1. sonstige Rückstellungen 12.183,00 8.500,00
C. Verbindlichkeiten 337.162,34 316.442,12
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 159.430,97 143.224,03
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 21.718,31 41.028,25
3. sonstige Verbindlichkeiten 156.013,06 132.189,84
davon aus Steuern 9.200,60 6.912,05
Bilanzsumme, Summe Passiva 349.345,34 324.942,12

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 HGB bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Die Gliederung der Bilanz änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen überwiegend linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 410,00 Euro wurden im Erwerbsjahr 2011 sofort abgeschrieben.

Finanzanlagen

Beteiligungen wurden zu den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden zulässigen Wert angesetzt.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

Das Körperschaftsteuerguthaben wurde zum abgezinsten Barwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

Der Kassenbestand, die Bundesbankguthaben, die Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks wurden zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Betrag ausgewiesen, der Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellt.

Aktive latente Steuern

Bezüglich des Unterschiedes aus den Bilanzansätzen von Handels- und Steuerbilanz wurde gemäß § 274 HGB ein Posten für latente Steuern gebildet. Dabei wurde ein zu erwartender Ertragssteuersatz von 30 % berücksichtigt. Somit wurden die Wahlrechte nach § 274 a Nr. 5 sowie § 274 (1) Satz 2 und 3 HGB nicht in Anspruch genommen. Für solche Beträge aus aktivierten latenten Steuern besteht eine Ausschüttungssperre.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Die Position Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung berücksichtigt die Vermögensgegenstände zur Saldierung mit Pensionsrückstellungen und die Rückstellung für Pensionen zur Saldierung. Zur Abdeckung des Risikos wurden Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen. Dementsprechend ergibt sich gemäß § 246 (2) Satz 2 HGB folgender saldierter Ausweis in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung:

Pensionsverpflichtung per 31. Dezember 185.827,00 EUR

Aktivwert (=Zeitwert) Rückdeckungsversicherung (=Planvermögen) per 31. Dezember 255.427,49 EUR

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung per 31.Dezember 69.600,49 EUR

Zinsaufwand aus Pensionsverpflichtung 9.085,00 EUR

Die Pensionsverpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Bezüglich des Zinssatzes wurde von der Vereinfachungsregelung nach § 253 (2) Satz 2 HGB Gebraucht gemach, d. h. als Rechnungszins wurde der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, verwendet. Bezüglich des Übergangsbetrages wurde auf das Wahlrecht der Verteilung gem. Artikel 67 Absatz 1 EGHGB verzichtet. Der Betrag wurde in vollem Umfang dem Ergebnis des Jahres 2010 belastet.

Eigenkapital

Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

Im vorliegenden Jahresabschluss wird ein Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von Euro 83.924,54 ausgewiesen. Die Gesellschaft ist somit bilanziell überschuldet. Dies bedeuted jedoch nicht notwendigerweise, dass auch Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne vorliegt. Für solche Beurteilung gelten andere Bewertungsgrundsätze als für die Handelsbilanz.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach § 249 (1) HGB gebildet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgte gem. § 253 819 Satz 2 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Eine Abzinsung wurde gem. § 253 (2) Satz 1 HGB mit dem der Restlaufzeit der Rückstellung entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre vorgenommen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die nach den steuerrechtlichen Vorschriften ermittelten und bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Aktivposten

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen beträgt die Summe der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 4.381,30.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter betragen € 137.409,18.

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren betragen € 55.810,42.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

Bezeichnung EUR
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 35.000,00

Ergänzende Angaben

Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer

Familienname Vorname Funktion Vertretungsbefugnis
Kionka von Frankenberg Olaf Gesellschafter-Geschäftsführer, Augenoptikermeister Einzeln

Ergebnisverwendung:

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag von EUR 70.558,70 zusammen mit dem Verlustvortrag von EUR 85.621,69 auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses 2011

gez. Olaf Kionka von Frankenberg

07. November 2012 Saarbrücken

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