LaBio GmbH
Selbe AdresseVermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Iwan Christian Laurent seit 28.8.2024 | Prokura |
Shun Ishikura seit 28.8.2024 | Geschäftsführer |
Tomoyuki Kumabayashi seit 28.8.2024 | Geschäftsführer |
Detlev Müller seit 24.4.2019 | Geschäftsführer |
Laurent François Etienne Marie Lassus seit 24.4.2019 | Geschäftsführer |
Hayato Shindo seit 12.11.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SATO CORPORATION | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sato Europe GmbHHeidelbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023Bilanz zum 31. März 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2022 bis 31. März 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/23I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Zugrundelegung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 267 Abs. 4 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden.
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: ANLAGEVERMÖGEN Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen richten sich nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der jeweiligen Vermögensgegenstände. Derm Geschäfts- oder Firmenwert wurde innerhalb von 5 Jahren linear abgeschrieben. Der Ausweis erfolgt mit dem Erinnerungswert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Abschreibungen wurden ausschließlich linear vorgenommen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes, die sich an den steuerlichen Abschreibungsdauern orientiert:
Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens voraussichtlich dauerhaft über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die in den Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen werden bis zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen. UMLAUFVERMÖGEN Die Handelswaren werden einzeln zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus wird zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2,00% (im Vorjahr 1,00%) vorgenommen. Die Anpassung des Prozentsatzes der Pauschalwertberichtigung basiert auf den Erkenntnissen der wirtschaftlichen Entwicklung in Schwellenländern und in Europa. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Umlaufvermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die in den Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen werden rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen. Der Ansatz der liquiden Mittel erfolgte zum Nennwert. EIGENKAPITAL Der Ausweis des gezeichneten Kapitals sowie der Kapitalrücklage erfolgte zum Nennbetrag. RÜCKSTELLUNGEN Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen bestehen für ungewisse Verpflichtungen. Die Berechnung der Pensionsrückstellungen gemäß versicherungsmathematischem Gutachten der HDI Pensionsmanagement AG, Köln zum 31.03.2023 weist eine Pensionsrückstellung für das Geschäftsjahr 2022/23 in Höhe von € 2.160.500,00 (Vorjahr: € 1.957.122,00) aus und basiert auf folgenden Parametern:
Demnach ergibt sich folgender Ausweis:
Für die Abzinsung wird pauschal der durchschnittliche Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet, wie er von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird. Die Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes sind im Zinsergebnis ausgewiesen. Die Alternativberechnung auf Basis eines 7-Jahres-Durchschnittszinses in Höhe von 1,50% führt zu einem Betrag von EUR 2.299.363. Der Unterschiedsbetrag zur Ermittlung der Ausschüttungssperre beläuft sich demnach auf EUR 138.863. Die Jubiläumsrückstellungen werden unter Verwendung eines ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre, wie er von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (PUC Methode) ermittelt. VERBINDLICHKEITEN Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. WÄHRUNGSUMRECHNUNG Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden aufgrund von Restlaufzeiten unter einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB). 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr.
3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten enthält im Wesentlichen Abgrenzungen auf Versicherungen sowie Miet-, Leasing- und Serviceverträge. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft sind bis zu einem Betrag von € 1,4 Mio. mit einem Rangrücktritt versehen.
d) Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von € 1.173.000,53 (i.V. € 373.057,98) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr. Hierin enthalten sind Steuerverbindlichkeiten aus Lohnsteueranmeldungen und Umsatzsteuervoranmeldungen in Höhe von € 724.560,37 (i.V. € 124.835,73). 5. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen betreffen die noch nicht veranlagten Steuern vom Einkommen und Ertrag. Die sonstigen Rückstellungen ermitteln sich wie folgt:
Die Rückstellung für Personalkosten untergliedert sich wie folgt:
Der Anstieg der Jubiläumsrückstellungen und des Anwartschaftsbarwerts beruht auf dem Umstand, dass der Kreis der Bezugsberechtigten zu Beginn des Geschäftsjahres 2022/23 auf sämtliche im Inland beschäftigten Mitarbeiter ausgeweitet und die Höhe der Jubiläumsleistungen angepasst wurden. Die Urlaubsrückstellungen ermitteln sich auf Basis der bestehenden Urlaubsansprüche zum Bilanzstichtag. Die Erhöhung der Bonusrückstellung im Vergleich zum Vorjahr beruht auf der Steigerung der Umsatzerlöse im Berichtsjahr. Die sonstigen Rückstellungen für Personalkosten betreffen im Wesentlichen sonstige Altersvorsorgeverpflichtungen und einmalige Sonderzahlungen für Mitarbeiter in den ausländischen Betriebsstätten. 6. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB haben zum Bilanzstichtag nicht bestanden. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.03.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse untergliedern sich wie folgt:
Latente Steuern waren zum Bilanzstichtag nicht zu verzeichnen. V. Sonstige Pflichtangaben 1. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis und den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. 2. Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Berichtsjahr: Herr Hayato Shindo (President Sato International Co. Ltd.), Tokyo (Japan) Herr Laurent Lassus (Managing Director Sato Europe GmbH), Wemmel (Belgien) Herr Detlev Müller (Managing Director Sato Europe GmbH), Plankstadt Herr Goro Yumiba (Global Operations Officer Sato Holdings), Tokyo (Japan) Herr Shun Ishikura (General Manager of Finance & Accounting Sato Holdings), Tokyo (Japan) Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich im Berichtsjahr auf TEUR 530. 3. Beschäftigungsverhältnisse Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 71 Mitarbeiter. Diese untergliedern sich wie folgt:
4. Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022/23 zu berechnende Gesamthonorar von TEUR 42 betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. 5. Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält zum Bilanzstichtag 31.03.2023 nachstehende Beteiligungen:
Daneben werden unselbständige Niederlassungen (Betriebsstätten) in Polen, Spanien, den Niederlanden und in Italien unterhalten. 6. Angaben zum Konzernabschluss Die Sato Europe GmbH wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens Sato Holdings Corporation, Tokio, Japan, einbezogen. Der Konzernabschluss wird für den größten Kreis von Unternehmen aufgestellt. Der Konzernabschluss ist im Handelsregister am Sitz des Mutterunternehmens unter der Gesellschaftsnummer 6287 hinterlegt und ist zudem auf der Webseite des Konzerns www.satoworldwide.com (Sektion: Investor Relations) erhältlich. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres (§ 285 Nr. 33 HGB) Konkrete, unsere Gesellschaft betreffende Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres waren nicht zu verzeichnen. Generell können die kriegerischen Ereignisse in der Ukraine weiterhin erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen mit sich bringen. Es wird weiter mit schwankenden Energieindizes, unsicherem Zinsniveau und zumindest latent gefährdeten Lieferketten gerechnet werden müssen.
Heidelberg, den 14.02.2024 Die Geschäftsführung Hayato Shindo Goro Yumiba Laurent Lassus Detlev Müller Shun Ishikura Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023
Lagebericht zum 31. März 2023der Sato Europe GmbHHeidelbergInhaltsverzeichnisA) Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft 2. Geschäftsverlauf 3. Investitionen 4. Finanzierungsmaßnahmen 5. Personal und Sozialbereich B) Darstellung der Lage 1. Finanzielle Leistungsindikatoren 2. Vermögenslage 3. Finanzlage 4. Ertragslage C) Berichterstattung nach § 289 Absatz 2 HGB Forschung und Entwicklung D) Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung a) Wirtschaftliche Risiken b) Rechtliche Risiken c) Sonstige Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- u. Ertragslage d) Chancen der zukünftigen Entwicklung e) Voraussichtliche Entwicklung A. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die Sato Europe GmbH ist Teil der Sato-Gruppe, einem weltweit tätigen Anbieter von Kennzeichnungs- und Identifizierungsprodukten, mit der Sato Holdings Corporation, Tokio/Japan als oberstem Konzernunternehmen. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst insbesondere den Vertrieb von Produkten und Lösungen der Sato-Gruppe in Deutschland und Europa. Die Gesellschaft unterhält Betriebsstätten in den Niederlanden, Spanien, Polen und Italien. Daneben sind mit der Sato France S.A.S. und der Sato Polska SP.Z.O.O. zwei Tochtergesellschaften angegliedert, an denen die Sato Europe GmbH jeweils sämtliche Geschäftsanteile hält. Der Vertrieb für Deutschland, Österreich und die Schweiz erfolgt über das Stammhaus in Deutschland. Die Betriebsstätten in Spanien, Polen und Italien sind auf den Vertrieb in ihrem jeweiligen Ansässigkeitsstaat fokussiert. Der Vertrieb für die Beneluxländer erfolgt über die Betriebsstätte in den Niederlanden. Der Vertrieb der Gesellschaft ist jedoch nicht ausschließlich auf die genannten Länder begrenzt. Der Markt für Etikettendrucker und Verbrauchsmaterialien in Handel und Industrie ist einerseits nach wie vor geprägt durch starken Wettbewerb unter den Anbietern. Insbesondere im Handel für den Einkauf von Etiketten werden Internetauktionen eingesetzt, um bestmögliche Preise zu erzielen. Andererseits ist der Markt geprägt durch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. In Folge der aufgrund der COVID-19-Pandemie und des Ukraine-Krieges entstandenen Störung der Logistikketten sind sowohl betreffend der Gesamtwirtschaft als auch betreffend der Branche zwischenzeitlich Lagerüberkapazitäten zu verzeichnen. Dies führt auf Lieferantenseite zu einem erhöhten Wettbewerb. Auf Kundenseite ist basierend auf der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere im Einzelhandel, ein Nachfragerückgang festzustellen. Die bereits in der Vergangenheit eingesetzte branchenbezogene Marktbereinigung hat sich fortgesetzt. Die Gesamtkonjunktur in der Bundesrepublik Deutschland hat sich im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Gleiches gilt für die konjunkturelle Entwicklung auf europäischer Ebene. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland für das Jahr 2022 ist nach einer ersten Einschätzung des Statistischen Bundesamts aus dem Januar 2023 um 1,9% im Vergleich zum Jahr 2021 gestiegen. In der Eurozone beläuft sich der BIP-Anstieg für das Jahr 2022 gemäß dem Statistikamt Eurostat im Vergleich zum Vorjahr auf 3,5%. Diese gesamtwirtschaftliche Erholung ist insbesondere in der Erholung der Pandemiefolgen begründet. 2. Geschäftsverlauf Die COVID-19-Pandemie und in deren Folge auch die beeinträchtigten Lieferketten hatte im Geschäftsjahr 2021/22 noch maßgeblichen Einfluss auf unseren Geschäftsverlauf. Im Geschäftsjahr 2022/23 war für unsere Gesellschaft eine deutliche Erholung zu verzeichnen, da unsere Lieferfähigkeit im Vergleich zu einigen Wettbewerbern stets gewährleistet war, um die erhöhte Nachfrage zu befriedigen. Unsere Umsätze im Geschäftsjahr 2022/23 sind in Relation zum Vorjahr um rd. 12% angestiegen. Operativ ist die positive Geschäftsentwicklung unter anderem in der Konzentration auf ausgewählte Geschäftsfelder in Handel und Industrie mit einem Angebot von branchenspezifischen Lösungen begründet. Besonders der Handel mit seinen vielfältigen Aus- und Kennzeichnungsanforderungen war fortgesetzt ein Mittelpunkt unserer Anstrengungen. Hier lag bei den Großkunden im Handel die Fokussierung erneut auf "price mark-down" mit mobilen und stationären Geräten. Ebenso stand der Bereich vertikaler Märkte (Health Care und QSR - Quick Service Restaurants) weiterhin in unserem Fokus. Daneben konnten wir aufgrund der beschriebenen Logistikstörungen und der daraus anknüpfenden erhöhten Nachfrage auch im Bereich der Neukundengewinnung Erfolge verzeichnen. Die Stabilisierung der Geschäftsbeziehungen zu unseren Businesspartnern sowie die zielgerichtete Auswahl neuer Lösungsanbieter für Handel und Industrie wurden erfolgreich weitergeführt. Die Optimierung von Lieferbereitschaft und Ersatzteilversorgung sowie der Ausbau der individuellen, kundenspezifischen Serviceleistungen waren wiederholt Schwerpunkte im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die in der Vergangenheit eingeleiteten Wachstumsmaßnahmen wurden im Geschäftsjahr 2022/23 fortgesetzt. Hierzu zählen u.a. die Konzentration auf deckungsbeitragsstarke Produkte sowie vom Konzern vorgenommene Investitionen in die Produktion beim Schwesterunternehmen in Polen, welche sich positiv auf die Preise der von dort bezogenen Produkte auswirken. Unsere Umsatzerlöse lagen im Berichtsjahr mit T€ 56.075 in Höhe von T€ 5.883 über dem Vorjahresniveau (T€ 50.192). Das Ergebnis im Geschäftsjahr 01.04.2022 bis 31.03.2023 ist mit einem Jahresüberschuss von T€ 1.922 erneut positiv. Das Ergebnis im Vorjahr belief sich auf T€ 2.288. Das Jahresergebnis ist maßgeblich von der gesamtwirtschaftlichen Erholung in Deutschland und Europa beeinflusst. Das Vorjahresergebnis enthält einen Dividendenbezug von unserer Tochtergesellschaft in Frankreich von T€ 472. Im Berichtsjahr wurde durch unsere Tochtergesellschaft keine Dividende ausgezahlt. Der Soll-/Ist-Abgleich unserer mit unserer Muttergesellschaft vorgenommenen Jahresplanung 2022/23 stellt sich im Vergleich zu unserem Operativ-Ergebnis gemäß GuV für das Geschäftsjahr 2022/23 wie folgt dar:
Die Umsatzausweitung beruht einerseits auf der Gewinnung neuer Kunden sowie andererseits auf der Ausweitung der Belieferung von Bestandskunden. Bei den Personalkosten beruht die Abweichung auf höheren Vertriebsprämien in Folge der Umsatzausweitung. Bei den sonstigen operativen Kosten resultiert der tatsächliche Mehraufwand insbesondere auf gestiegenen Logistikkosten und Vertriebsaufwendungen. 3. Investitionen Die Investitionen im abgelaufenen Geschäftsjahr stehen im Wesentlichen im Zusammenhang mit Maßnahmen zur Erfüllung der Kundenanforderungen an unseren Produktservice sowie der Verbesserung unserer Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit. Die laufenden Investitionen in das Sachanlagevermögen von T€ 58 betrafen überwiegend Büroausstattungen. Diesen stehen insgesamt Abschreibungen von T€ 32 gegenüber. 4. Finanzierungsmaßnahmen Unsere Finanzierung erfolgt durch die Bereitstellung liquider Mittel sowie verlängerter Zahlungsziele bei bestehenden Lieferverbindlichkeiten durch unsere Muttergesellschaft Sato Holdings Corporation, Japan, sowie durch unsere Schwesterunternehmen. Unsere Eigenkapitalquote ist zum Bilanzstichtag positiv und beträgt 67,79%. Unserer Gesellschaft steht eine zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommene Kontokorrentlinie in Höhe von EUR 1,0 Mio. bei der Bank of Tokyo Mitsubishi UFJ zur Verfügung. Die Besicherung dieses Kontokorrentrahmens erfolgt durch unsere Muttergesellschaft. 5. Personal und Sozialbereich Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug die Zahl der Mitarbeiter durchschnittlich 71, nach 69 Angestellten im Vorjahr. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr basiert auf der konjunkturellen Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr sowie der Errichtung unserer Betriebsstätte in Italien zum 01.04.2021. Unser Personalaufwand belief sich im abgelaufenen Jahr auf T€ 9.453 (im Vorjahr T€ 8.467). Pro Beschäftigtem fielen damit durchschnittliche Personalkosten in Höhe von T€ 133 an. Arbeitsunfälle waren im Berichtsjahr nicht zu verzeichnen. Mit der Arbeitssicherheit ist eine Fachkraft betraut. B. Darstellung der Lage 1. Finanzielle Leistungsindikatoren Unsere weiteren maßgeblichen Finanz-Kennzahlen stellen sich wie folgt dar:
2. Vermögenslage Unsere Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.968 auf T€ 37.863 erhöht. Unser Anlagevermögen betrug zum Bilanzstichtag T€ 15.633 (im Vorjahr: T€ 15.608). Das Sachanlagevermögen hat sich nach Zugängen und vermindert um Abgänge und die planmäßigen Abschreibungen um insgesamt T€ 25 erhöht. Unser Vorratsvermögen beziffert sich zum Stichtag 31.03.2023 auf T€ 1.696 (im Vorjahr: T€ 1.138) und setzt sich zusammen aus Fertigerzeugnissen und Waren (T€ 1.499) sowie geleisteten Anzahlungen (T€ 197). Unsere Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um T€ 2.397 auf T€ 7.712 vermindert. Die liquiden Mittel sind um T€ 5.651 auf insgesamt T€ 12.365 angestiegen. Die aktive Rechnungsabgrenzung ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 132 angewachsen. Auf der Passivseite resultiert die gestiegene Bilanzsumme insbesondere aus der Erhöhung der Rückstellungen in Höhe von T€ 1.597 auf T€ 5.541 (im Vorjahr T€ 3.944). Unser Eigenkapital ist gegenüber dem Vorjahr aufgrund des erzielten Jahresüberschusses um T€ 1.922 angestiegen. Die Verbindlichkeiten haben sich von T€ 5.769 im Vorjahr um T€ 397 auf T€ 6.166 erhöht. Die passive Rechnungsabgrenzung ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 52 angestiegen. 3. Finanzlage Die Liquidität unseres Unternehmens war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. Die Tatsache, dass wir erneut einen zu thesaurierenden Jahresüberschuss ausweisen können, hat auch dazu beigetragen, dass sich unsere Liquidität im Vergleich zum Vorjahr verbessert hat. Daneben bestand im Berichtsjahr unser Fokus verstärkt auf dem Einzug von Forderungen und dem Abbau unserer Verbindlichkeiten. Die Lieferantenverbindlichkeiten sind im Vorjahresvergleich um T€ 285 auf T€ 755 gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 573 vermindert. Diese betragen nunmehr T€ 3.836. Die sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um T€ 115 auf T€ 402 vermindert. Die Kundenforderungen haben sich im Vorjahresvergleich um T€ 334 auf nunmehr T€ 7.160 vermindert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen verzeichnen einen Rückgang von T€ 1.055 auf T€ 11. Die sonstigen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um T€ 15 auf T€ 305 vermindert. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Rückgang um T€ 993 auf T€ 236 zu verzeichnen. Dies beruht insbesondere auf der Erstattung polnischer Umsatzsteuer. Verbunden mit dem erzielten Jahresüberschuss hat sich insgesamt im Berichtsjahr ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von T€ 6.399 ergeben. Zum 31.03.2023 beträgt der Bestand an liquiden Mitteln nunmehr T€ 12.344 (Vorjahr: T€ 6.715). Bezogen auf die Bilanzsumme beläuft sich die Quote unserer flüssigen Mittel auf 32,7%. Unserem kurzfristigen Vermögen in Höhe von € 21,8 Mio. standen zum Bilanzstichtag kurzfristige Verpflichtungen - hiervon bis zu € 1,4 Mio. mit einem Rangrücktritt unserer Muttergesellschaft versehen - inkl. der kurzfristigen sonstigen Rückstellungen sowie Steuerrückstellungen von € 9,5 Mio. gegenüber. 4. Ertragslage Die Umsatzerlöse nach gewährten Erlösschmälerungen beliefen sich im Geschäftsjahr auf T€ 56.075 (im Vorjahr T€ 50.192). Davon betreffen T€ 94 Umsätze mit Schwesterunternehmen. Die Umsatzerlöse untergliedern sich wie folgt:
Der Materialeinsatz für bezogene Waren belief sich im Berichtsjahr auf T€ 39.001. Im Vergleich zum Vorjahr (T€ 35.395) hat sich somit unsere Rohgewinnmarge von 29,5% um etwa 0,9% auf 30,4% verbessert. Dies resultiert aus der gewachsenen Fokussierung auf deckungsbeitragsstärkere Produkte. Die Steigerung des Umsatzes beruht im Wesentlichen auf der gesamtwirtschaftlichen Erholung und unserer stets gegeben Lieferfähigkeit. Aufgrund auf Ebene der Sato-Gruppe geführter Verhandlungen mit unseren europäischen Lieferanten sind wir damit befasst, die Einkaufspreise zu reduzieren. Gleichzeitig hat die Sato-Gruppe Prozesse zur Produktionsoptimierung in Gang gesetzt, um effektiver und kostengünstiger produzieren zu können, was sich für die Sato Europe GmbH in günstigeren Beschaffungspreisen für die von verbundenen Unternehmen bezogenen Handelswaren auswirkt. Die termingerechte Versorgung der Sato-Gruppe-Gesellschaften mit den notwendigen Fertigungsmaterialien und somit die Versorgung der Sato Europe GmbH mit diesen bezogenen Waren war im Berichtsjahr gesichert. In Folge unserer Umsatzausweitung haben sich die Personalkosten aufgrund von Neueinstellungen und gestiegenen Bonuszahlungen gegenüber dem Vorjahr (T€ 8.467) um T€ 986 auf T€ 9.453 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verzeichnen gegenüber dem Vorjahr (T€ 4.320) einen Anstieg von T€ 998 auf T€ 5.318. Dies ist im Wesentlichen bedingt durch gesteigerte Vertriebsaktivitäten nach dem Ende der Pandemie-Restriktionen. Unser Ergebnis vor Steuern hat sich von T€ 2.603 im Vorjahr um T€ 184 auf T€ 2.419 reduziert. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass im Berichtsjahr zur Stärkung der Liquidität unserer Tochtergesellschaft keine Dividendenausschüttung unserer Tochtergesellschaft in Frankreich erfolgt ist. Im Vorjahr belief sich die Dividendenausschüttung auf T€ 472. Als Gesamtaussage lässt sich festhalten, dass wir mit der Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr zufrieden sind. C. Berichterstattung nach § 289 Absatz 2 HGB Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung wird an erster Stelle innerhalb der Sato-Organisation in Japan betrieben. Daneben erfolgt dies auch durch das Technologie- und Business Development Center der Sato-Organisation in Göteborg, Schweden. Die Entwicklungsarbeiten dieser Organisationseinheiten stehen sämtlichen Sato-Gesellschaften weltweit zur Verfügung. D. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung a) Wirtschaftliche Risiken Generell birgen der weltweite Rohstoffmangel, der anhaltende Wettbewerb und die gesamtkonjunkturelle Situation auch wirtschaftliche Risiken für unsere Gesellschaft. Dies insbesondere im Hinblick auf einen zumindest teilweise noch immer gegebenen Kostendruck sowie Liquiditätsschwierigkeiten auf Kundenseite. In diesem Zusammenhang besteht das Risiko einerseits in der Aufrechterhaltung der termingerechten Lieferfähigkeit. Anderseits müssen wir teilweise Margenverminderungen hinnehmen, die sich nur sukzessive und oftmals nur unter Einsatz eines erweiterten Serviceangebots wieder abbauen lassen. Ebenso besteht ein inhärentes Risiko, ob und inwieweit auch unsere Kunden insolvenzfrei durch diese erschwerten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kommen und unser bisheriges Umsatzniveau sich nachhaltig verfestigen kann. Ein weiteres Risiko besteht in der wettbewerbsbedingten Preisentwicklung. Insgesamt sehen wir in den vorgenannten Risikofaktoren ein mittleres Risiko. Im Hinblick auf die Ergebnisstruktur waren und sind wir gehalten, den eingeschlagenen Kurs der Kostensenkungsmaßnahmen und der Optimierung unserer Vertriebsstruktur fortzusetzen. Daneben erstrecken sich unsere Anstrengungen weiterhin auf die nachhaltige Ausweitung unserer Umsatzerlöse und insbesondere der Deckungsbeiträge. Die Entwicklung des Ukraine-Konflikts sowie die Rohstoff- und Logistiksituation bleibt abzuwarten. b) Rechtliche Risiken Rechtliche Risiken sind gegenwärtig nicht gegeben. c) Sonstige Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz und Ertragslage Sonstige Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanzlage- und Ertragslage bestehen in Währungsrisiken aufgrund unserer Import- und Exportgeschäfte Dem Währungsrisiko begegnen wir insbesondere dadurch, dass wir Ein- und Verkäufe nach Möglichkeit in derselben Währung abwickeln und zudem überwiegend in EURO ein- und verkaufen. Ein weiteres Risiko besteht im Kreditrisiko unserer Kunden. Dies kann - insbesondere auch beeinflusst durch die negativen Auswirkungen der gegenwärtigen gesamtwirtschaftlichen Lage - zu Umsatzeinbußen, Forderungsausfällen oder zu verzögerten Zahlungseingängen, mit entsprechenden Risiken für unsere Liquidität führen. Um dieses Risiko zu begrenzen, haben wir Systeme etabliert, die eine verstärkte Risikobeurteilung bei der Annahme von Bestellungen sowie ein intensives Forderungsmanagement und Mahnwesen beinhalten. Insgesamt sehen wir hier ein mittleres Risiko. d) Chancen der zukünftigen Entwicklung Aufgrund des nach wie vor schwierigen Umfelds besteht unsere klare Ausrichtung und Fokussierung auf profitable Geschäftsfelder. Unsere Vertriebsbereiche wurden mit Fokus auf die Kernmärkte neu gegliedert. Durch entsprechende Vertriebsmaßnahmen besteht die Möglichkeit, noch näher an unseren Kunden zu sein und individuelle Kundenlösungen zu erarbeiten. Bewährte Lösungen innerhalb der Handelskette werden durch unsere Entwicklung stetig verbessert und zielgerichtet am Markt angeboten. Zudem haben wir unser Vertriebssystem auf eine Profit-Center-Lösung umgestellt. Die Zusammenarbeit mit unseren Businesspartnern wird weiter ausgebaut. Gemeinsame Lösungen werden am Markt künftig noch stärker angeboten. Hierdurch sollen die Kerngeschäftsfelder Industrie, Logistik und Health Care weiter erschlossen werden. Unser Entwicklungsbüro der Sato-Gruppe in Göteborg arbeitet hier an individuelle Kundenlösungen. Als RFID (Radio Frequency Identification / Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen)-Spezialist sind unsere Akquisitionsbemühungen darauf gerichtet, fortgesetzt neue Kunden in der Zulieferindustrie des Handels sowie deren Dienstleistern zu finden. Entscheidend ist hier, mit welchem Nachdruck unsere bereits bestehenden Kunden ihre Zulieferer zur Kennzeichnung mit RFID auffordern. Das diesbezügliche Geschäft mit Bestandskunden wird weiter ausgebaut. Für logistische Anwendungen in Handel und Industrie bieten wir neue und weiterentwickelte mobile Drucker an, die zusammen mit intelligenten Etikettenlösungen neue Absatzmöglichkeiten eröffnen. Dies gilt auch für Anbieter von Applikatoren, denen wir eine neue Druckmodulserie offerieren können. In diesem Bereich gilt Sato als in der Qualität führend. Dieses Segment wird stetig weiter ausgebaut. Insgesamt steht Sato ein breites Know-how über Drucker, Etiketten, Farbbänder, Scanner und der RFID-Technologie zur Verfügung. Die konsequente Umsetzung als Lösungsanbieter gemeinsam mit unseren Partnern differenziert uns vom Wettbewerb und macht uns weniger angreifbar. Aufgrund der gegenwärtigen gesamtwirtschaftlichen Situation ist eine Marktbereinigung, sowohl auf Ebene des Wettbewerbs, als auch auf Kundenseite nicht auszuschließen. Dies kann dazu führen, dass zum einen die Anbieterseite etwas ausgedünnt wird. Andererseits kann dies auch den Wettbewerb um die lukrativen Projektaufträge nochmals verschärfen. e) Voraussichtliche Entwicklung Entscheidend für die zukünftige operative Entwicklung ist die Aufrechterhaltung der Investitionsbereitschaft in Handel und Industrie. Insolvenzen oder Werkschließungen bei Key-Kunden und Businesspartnern sind auch künftig nicht grundsätzlich auszuschließen und können die Ziele gefährden. Fortgesetzter Preisdruck bei Consumables und Hardware übt in Teilen weiterhin Druck auf die Margen aus. Eine weitere Bereinigung auf der Anbieterseite kann nicht ausgeschlossen werden. Wir gehen grundsätzlich von einer Umsatzfestigung in unseren Stammmärkten aus. Durch die europäische Struktur unserer Unternehmensgruppe lassen sich grundsätzlich weitere positive finanzielle Auswirkungen erwarten. Für das Geschäftsjahr 2023/24 erwarten wir, vorbehaltlich der weiteren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, eine Verbesserung des diesjährigen Jahresergebnisses, wobei der Fokus auf die Verbesserung unserer Kostenstruktur gerichtet ist. Auf Basis unserer Unternehmensplanung erwirtschaften wir für das Geschäftsjahr 01.04.2023 - 31.03.2024 voraussichtlich Umsatzerlöse i.H.v. € 44,6 Mio., ein operatives Ergebnis von € 2,4 Mio. sowie ein Jahresergebnis von € 1,5 Mio. Hieraus abgeleitet gehen wir derzeit von einem EBIT in Höhe von € 2,4 Mio., einem EBITDA von € 2,4 Mio. und einer Umsatzrendite von rd. 3,4% aus. Diese Einschätzung bedingt allerdings, dass wir auf Kundenseite von wesentlichen Insolvenzauswirkungen und sonstigen größeren Krisenfaktoren verschont bleiben. Auf Lieferantenseite bedingt die Planerfüllung, dass unsere eigene Lieferbereitschaft durch eine termingerechte Versorgung durch unsere Lieferanten zu wettbewerbsfähigen Preisen gegeben ist. Die Entwicklung für das Geschäftsjahr 2024/25 ist im Wesentlichen abhängig von der Entwicklung der globalwirtschaftlichen Situation, der Wirkung unserer strukturellen Maßnahmen sowie der Festigung unserer Umsatzerlöse und Deckungsbeiträge. Wir sehen uns in der Lage, unseren Marktanteil weiter zu verfestigen und auszubauen und unsere Angebotspalette noch intensiver den Kundenbedürfnissen anzupassen, um in unseren Kernmärkten die Umsatz- und Margenziele zu erreichen. Für das Geschäftsjahr 2024/25 erwarten wir - sofern sich die gesamtwirtschaftliche Situation nicht spürbar verschlechtert - eine Verfestigung der Umsatzerlöse und ein Ergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023/24.
Heidelberg, den 14.02.2024 Die Geschäftsführung Hayato Shindo Goro Yumiba Laurent Lassus Detlev Müller Shun Ishikura Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Sato Europe GmbH, Heidelberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sato Europe GmbH, Heidelberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sato Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 15. März 2024 KPMG
AG
Bähr, Wirtschaftsprüfer Wiegand, Wirtschaftsprüfer |
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