Habel Capital GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
Managementdaten für GmbH & Co. KG sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Gesellschafterdaten für GmbH & Co. KG sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Aluform System GmbH & Co.KGBernsdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022ALUFORM SYSTEM GMBH & CO. KG, BERNSDORFDie Gesellschaft befindet sich in Abwicklung. AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022ALUFORM SYSTEM GMBH & CO. KG, BERNSDORFI. Allgemeine Angaben 1. Allgemeine Bemerkungen zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 der Aluform System GmbH & Co. KG, Bernsdorf - nachfolgend "Aluform" genannt - wird in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften (HGB) sowie den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschafterversammlung hat entschieden, den laufenden Geschäftsbetrieb der Gesellschaft einzustellen und die verbleibenden Vermögenswerte schrittweise zu veräußern. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt daher - wie im Vorjahr - nicht mehr unter der Annahme der Unternehmensfortführung nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden unter Berücksichtigung des IDW RS HFA 17 per 31.12.2022 bewertet. Gegenstände des Anlagevermögens sind wie Umlaufvermögen zu bewerten, soweit die Veräußerung innerhalb eines übersehbaren Zeitraums beabsichtigt ist oder diese Vermögensgegenstände nicht mehr dem Geschäftsbetrieb dienen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Gesellschaft wird unter der Firma Aluform System GmbH & Co. KG mit Sitz in Bernsdorf beim Amtsgericht Dresden im Handelsregister unter der Nummer HRA 6878 geführt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu den fortgeführten Anschaffungskosten als Buchwert oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu den fortgeführten Anschaffungskosten als Buchwert oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag bewertet. Die Position Bauten auf fremden Grundstücken betrifft eine Produktionshalle und ein Verwaltungsgebäude, beide wurden bis zum 31.12.2021 entsprechend dem Miet- und Pachtvertrag über zwanzig Jahre abgeschrieben. Für die Zugänge bei den geringwertigen Vermögensgegenständen (steuerlich: geringwertige Wirtschaftsgüter) werden die steuerlichen Vorschriften zur sofortigen Abschreibung auch in der Handelsbilanz angewendet, da diese der tatsächlichen Nutzungsdauer nicht entgegenstehen. Die Vorräte wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder dem niedrigeren Wiederbeschaffungs- und Veräußerungswert oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Die fertigen Erzeugnisse werden bis zum Gewinnrealisierungszeitpunkt zu Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten enthalten neben den Fertigungs-, Materialeinzelkosten und Sonderkosten der Fertigung auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag in Höhe der Anschaffungskosten angesetzt. Die Berücksichtigung des Niederstwertprinzips erfolgte für Einzelrisiken durch entsprechende Einzelwertberichtigungen. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden wegen des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos Pauschalwertberichtigungen vorgenommen. Bei der Bemessung der Wertberichtigungen wurde berücksichtigt, dass die Forderungen teilweise durch Warenkreditversicherungen gesichert sind. Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Aktive latente Steuern werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung bei einem Aktivüberhang nicht in Ansatz gebracht. Die Kapitalanteile der Kommanditisten sind zum Nennbetrag angesetzt. Die Kapitalanteile sind nicht vollständig eingezahlt. Die ausstehende Einlage eines Kommanditisten wurde als sonstige Forderung mit dem Nennwert aktiviert. Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gemäß § 264c i.V.m. § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags und zum Abschlussstichtag vorliegender Beschlüsse. Die Bilanz wurde unter vollständiger Ergebnisverwendung aufgestellt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. II. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist in der Anlage III/5 dargestellt. 2. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden zum Stichtag mit dem beizulegenden Zeitwert oder den niedrigeren Anschaffungskosten bewertet. Alle Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind gezahlte Kautionen in Höhe von TEUR 1 enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 306, davon betreffen die Komplementärin TEUR 101 (Vorjahr: TEUR 78). Zum Abschlussstichtag bestehen Forderungen gegen einen Gesellschafter in Höhe von TEUR 400 (Vorjahr: TEUR 400) aus bisher nicht eingezahlten Kapitalanteilen. 3. Kapitalanteile der Kommanditisten Die im Handelsregister zum Abschlussstichtag eingetragene Hafteinlage der Kommanditisten der Gesellschaft beträgt TEUR 6.000. Die Hafteinlage war zum 31.12.2022 mit TEUR 5.600 eingezahlt. Der Jahresüberschuss des laufenden Jahres wurde entsprechend § 264c Abs. 2 HGB dem Kapitalkonto der Kommanditisten gutgeschrieben. Im Jahresabschluss der Gesellschaft wird ein nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil der Kommanditisten in Höhe von TEUR 302 (Vorjahr: TEUR 303) ausgewiesen. 4. Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 5.565.350,00 (Vorjahr: EUR 4.000.000,00). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr betragen EUR 5.565.350,00 (Vorjahr: EUR 5.649.140,00). Damit ergeben sich Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr zum Stichtag in Höhe von EUR 365.461,62 (Vorjahr: EUR 2.542.107,99). Die Verbindlichkeiten sind in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 331.250,00) durch Bestellung von Buchgrundschulden und Rangrücktrittserklärung eines Dritten besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren aus Darlehen in Höhe von EUR 5,6 Mio.. Die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Verbindlichkeiten aus Steuern betreffen die Lohn- und Kirchensteuerbeträge sowie Umsatzsteuer für die Jahre 2021 und 2022. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus der Anmietung der Immobilie in Bernsdorf ergeben sich am Bilanzstichtag finanzielle Verpflichtungen von ca. EUR 0,44 Mio. (Vorjahr: EUR 0,50 Mio.) gegenüber der Komplementärin der Gesellschaft. Darin enthalten sind die ausstehenden Mieten bis zum Ende der Grundmietzeit im Jahr 2030. Darüber hinaus bestehen finanzielle Verpflichtungen aus PKW-Leasingverträgen in Höhe von TEUR 64 (Vorjahr: TEUR 64). III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung Im Berichtsjahr berücksichtigen die Erträge im Wesentlichen die Erträge aus dem Verkauf von Anlagegütern i.H.v. EUR 1,9 Mio. und die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. TEUR 135. Abschreibungen Die außerplanmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände betragen im Berichtsjahr TEUR 587 und die außergewöhnlichen Abschreibungen auf Sachanlagenbetragen TEUR 475. IV. Sonstige Angaben Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr 2022 von der persönlich haftenden Gesellschafterin Aluform Verwaltungs GmbH, Bernsdorf, ausgeübt. Ihr Stammkapital beträgt EUR 27.500 und ist voll eingezahlt. Als vertretungsberechtige Geschäftsführer der Aluform Verwaltungs GmbH, Bernsdorf, waren im Geschäftsjahr die folgenden Personen bestellt:
Im Geschäftsjahr 2022 waren im Durchschnitt 16 Mitarbeiter (Vorjahr 35) beschäftigt.
Bernsdorf, 16. Dezember 2023 Geschäftsführung der Aluform Verwaltungs GmbH, Bernsdorf Peter Pfeil Friedrich Bergmann
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022ALUFORM SYSTEM GMBH & CO. KG, BERNSDORF1. Grundlagen der Gesellschaft 1.1. Geschäftsmodell Die Aluform System GmbH & Co.KG, Bernsdorf, (kurz: Aluform) ist ein mittelständisches Unternehmen mit Produktionssitz in Bernsdorf (Sachsen). Die Aluform ist aufgrund langjähriger Erfahrung und Kompetenz vor allem europaweit mit der Fertigung hochwertiger Fassaden- und Dachelemente aus Aluminium tätig. Das Produktprogramm umfasst Well- und Trapezprofile, Stehfalzprofile, Kassetten, Siding-Paneele und Sandwichelemente für Dacheindeckungen und Wandbekleidungen. Die Produkte kommen hauptsächlich im Wirtschaftsbau, insbesondere bei industriellen und landwirtschaftlichen Gebäuden zum Einsatz. Durch zusätzliche mobile Rollform- und Biegemaschinen lassen sich an jedem Ort der Welt beeindruckende Dach- und Fassadenkonstruktionen bauen, wie z. B. bei Stadien, Flughäfen oder Messe- und Kongresscenter. Seit Mitte 2022 hat die Gesellschaft die Geschäftstätigkeit zurückgefahren und begonnen die verbleibenden Vorräte und das Anlagevermögen abzuverkaufen. Außerdem wurden im Geschäftsjahr den Mitarbeitern sukzessive gekündigt, da kein weiterer Vertrieb und Produktion mehr stattfanden. Außerdem wurden im Geschäftsjahr 2022 sämtliche Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten sukzessive zurückgefahren und letztlich vollständig eingestellt. 1.2. Steuerungssysteme Zur Steuerung der Aluform werden ausgewählte Kennzahlen als Leistungsindikatoren verwendet. Zentrale Kennzahlen sind insbesondere der Umsatz, der Rohertrag sowie der Auftragseingang und der Auftragsbestand. Besonderes Augenmerk richtet sich auch auf die Liquiditätsentwicklung. In den durchgängig während des Geschäftsjahres erstellten Monatsabschlüssen werden Veränderungen dieser wichtigen Kennzahlen analysiert und in die kurz- und mittelfristige Planung sowie die hierauf basierende Entscheidungsfindung integriert. Besonders betrachtet werden die jeweiligen Marktentwicklungen in den relevanten Segmenten, die Wettbewerber sowie deren Preisgestaltung. 2. Geschäftliche Entwicklung der Gesellschaft Der Umsatz im Geschäftsjahr 2022 betrug EUR 8,7 Mio. (Vorjahr EUR 12,8 Mio.) Der Umsatzrückgang ist auf den Abbau der Produktion und den Verkauf der Restbestände zurückzuführen. Da bereits Anfang 2022 entschieden wurde, die operative Geschäftstätigkeit weitestgehend einzustellen, wurden keine Planungen mehr durchgeführt. Vielmehr war es Ziel, die vorhandenen Aufträge noch fachgerecht abzuarbeiten und im Übrigen die vorhandenen Vorräte und Produktionskapazitäten zu veräußern. Dies ist zum großen Teil im Jahr 2022 und 2023 gelungen. Das Jahresergebnis 2022 endete mit einem Jahresüberschuss von EUR 579,44 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 3.1. Ertragslage Die Aluform erzielte im Geschäftsjahr 2022 Umsatzerlöse (vor Erlösminderung) von insgesamt EUR 8,9 Mio. (Vorjahr: EUR 13,0 Mio.), davon im Inland EUR 5,2 Mio. (Vorjahr: EUR 6,9 Mio.) und im Ausland EUR 3,7 Mio. (Vorjahr: EUR 5,9 Mio.). Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse einschließlich Erlösminderung plus Bestandsveränderung) hat sich um EUR 3,9 Mio. auf EUR 8,8 Mio. reduziert. Zusammen mit den nachfolgend beschriebenen Aufwandsänderungen erzielte die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr ein leicht positives Jahresergebnis von TEUR 0,5 (Vorjahr EUR -1,9 Mio.). Insbesondere aus dem Verkauf von Anlagevermögen erzielte die Gesellschaft darüber hinaus sonstige betriebliche Erträge in Höhe von EUR 2,1 Mio. (Vorjahr EUR 0,1 Mio.). Mit EUR 6,4 Mio. lag der Materialaufwand um EUR 2,4 Mio. unter dem des Vorjahres in Höhe von EUR 8,8 Mio. Im Verhältnis zur Gesamtleistung beträgt der Anteil der Materialaufwendungen 70,4 % (Vorjahr: 68,0 %). Diese Entwicklung ist im Wesentlichen zurückzuführen auf den Abverkauf und die teilweise Verschrottung von Ware. Der Personalaufwand betrug EUR 1,4 Mio. (Vorjahr: EUR 2,6 Mio.). Der Rückgang ist auf die im Laufe des Jahres 2022 erfolgten Kündigungen zurückzuführen. Die relative Personalaufwandsquote (auf Basis der gesunkenen Gesamtleistung) verringerte sich auf 15,4 % (Vorjahr: 20,2 %). Im Geschäftsjahr 2022 waren 16 (Vorjahr: 35) Mitarbeiter (einschließlich 1 Geschäftsführer) in der Gesellschaft beschäftigt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen EUR 1,9 Mio. (Vorjahr EUR 2,3 Mio.). 3.2. Vermögens- und Finanzlage Am Bilanzstichtag beträgt das Vermögen der Gesellschaft EUR 6,2 Mio. und lag damit um EUR 2,3 Mio. unter dem Vermögen am 31. Dezember 2021 in Höhe von EUR 8,5 Mio. Die Veränderung der Vermögenswerte im Berichtsjahr 2022 resultierten hauptsächlich aus der Verringerung des Anlagevermögens um EUR 0,5 Mio. durch Verkäufe und Abschreibungen, Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 1,0 Mio., Verringerung der Vorräte um EUR 1,1 Mio. und Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände um EUR 0,4. Am Bilanzstichtag weist die Gesellschaft ein negatives Eigenkapital in Höhe von - EUR 0,3 Mio. (wie Vorjahr) auf. Die geringfügige Änderung ergibt sich aus dem Jahresüberschuss. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden durch planmäßige Tilgung im Saldo um EUR 0,3 Mio. vollständig zurückgeführt Der Fremdkapitalquote (Fremdkapital zur Bilanzsumme bezogen auf das Gesamtkapital) beträgt 100,0 % (Vorjahr 100,0 %). Das gesamte Kommanditkapital war zum 31. Dezember 2022 aufgebraucht. Im Geschäftsjahr 2022 wurden nur unwesentliche Ersatzinvestitionen getätigt. Durch die Verkäufe und die dadurch generierte Liquidität kann die Finanzlage der Gesellschaft als stabil bezeichnet werden. Insgesamt liegt der Finanzmittelfond am Bilanzstichtag bei EUR 0,5 Mio. 4. Prognosebericht Die Eigentümer haben in einer Gesellschafterversammlung im Februar 2022 entschieden, den Geschäftsbetrieb aufzugeben. Der Produktionsbetrieb wurde zum 30.09.2022 eingestellt und die Mitarbeiter entsprechend betriebsbedingt gekündigt. Ziel ist es nun, die am Bilanzstichtag noch vorhandenen Vorräte/Fertigwaren sowie das Inventar schnellstmöglich zu vermarkten, die Gebäude- und Liegenschaften zu verkaufen und die Firma zu liquidieren. Geplant ist, die Veräußerung des relevanten Vermögens in 2024 abzuschließen.
Bernsdorf, 16. Dezember 2023 Geschäftsführung der Aluform Verwaltungs GmbH, Bernsdorf Peter Pfeil Friedrich Bergmann Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Aluform System GmbH & Co. KG, Bernsdorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Aluform System GmbH & Co. KG, Bernsdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Aluform System GmbH & Co. KG, Bernsdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 29. Dezember 2023 AHW
Treuhand GmbH
Oliver Conrad, Wirtschaftsprüfer Willi Mezger, Wirtschaftsprüfer |
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