Stammdaten

Register
Amtsgericht Arnsberg HRB 5478
Eingetragen
5.3.1981
Branche
Großhandel mit Mehl und GetreideproduktenGroßhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und FuttermittelnMahl- und Schälmühlen
Gegenstand
Betrieb einer Getreidemühle und ausserdem der Grosshandel in Getreide-, Futter- und Düngemittel.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Romberg
seit 7.5.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bundesstraße 22, 59519 Möhnesee-Wippringsen
156.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Eberhard Romberg GmbH

Möhnesee

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.08.2022 bis zum 31.07.2023

Bilanz zum 31. Juli 2023

Eberhard Romberg GmbH, Möhnesee-Wippringsen

Aktiva

Stand 31.7.2023 Stand 31.7.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2,00 2,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 529.556,00 548.204,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 464.351,00 534.563,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 303.698,00 344.228,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 196.329,90 166.682,90
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 750,00 750,00
1.494.686,90 1.594.429,90
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.274.203,93 2.638.367,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 838.116,00 1.085.979,98
2. Sonstige Vermögensgegenstände 47.259,13 290.057,50
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.260.256,54 1.696.859,00
6.419.835,60 5.711.263,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.276,34 12.061,91
7.930.798,84 7.317.755,54

Passiva

Stand 31.7.2023 Stand 31.7.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 156.000,00 156.000,00
II. Gewinnvortrag 5.450.305,00 4.671.037,22
III. Jahresüberschuss 1.156.327,36 779.267,78
6.762.632,36 5.606.305,00
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 533.320,00 177.500,00
2. Sonstige Rückstellungen 76.278,00 96.900,00
609.598,00 274.400,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 492.546,80 1.134.836,23
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 492.546,80 (Vj. € 1.134.836,23)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 24.092,53 122.455,80
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 24.092,53 (Vj. € 122.455,80)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 41.929,15 179.758,51
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 41.929,15 (Vj. € 179.758,51)
- davon aus Steuern: € 5.686,09 (Vj. € 6.517,51)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 11.008,38 (Vj. € 7.299,22)
558.568,48 1.437.050,54
7.930.798,84 7.317.755,54

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1.8.2022 - 31.7.2023

Eberhard Romberg GmbH, Möhnesee-Wippringsen

2022/2023 2021/2022
1. Rohergebnis 3.052.518,22 2.763.138,54
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 602.308,44 698.155,82
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 129.450,29 141.464,11
3. Abschreibungen auf Sachanlagen 145.919,53 161.915,83
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 500.661,11 630.064,90
- Betriebsergebnis 1.674.178,85 1.131.537,88
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 43,25 660,91
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.574,35 6.322,17
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 510.002,13 342.173,56
8. Ergebnis nach Steuern 1.160.645,62 783.703,06
9. Sonstige Steuern 4.318,26 4.435,28
10. Jahresüberschuss 1.156.327,36 779.267,78

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023

Eberhard Romberg GmbH, Möhnesee-Wippringsen

A. Allgemeine Angaben

Die Eberhard Romberg GmbH mit Sitz in Möhnesee-Wippringsen (Amtsgericht Arnsberg, HRB 5478) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 264 ff. HGB) sowie des § 42 GmbHG erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Von den ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs gem. § 288 HGB macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch. Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung des Jahresabschlusses, entspricht der des Vorjahres.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen bewertet. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von € 800,00 werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert. Die Bewertung entspricht den Grundsätzen der §§ 255 Abs. 1 und 253 Abs. 1 und 4 HGB.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit ihrem Nennwert abzüglich etwaiger Wertberichtigungen bilanziert. Bei den Forderungen wurde dem allgemeinen Kreditrisiko durch Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Die Bewertung erfolgt nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge und berücksichtigt alle erkennbaren Risiken.

Die übrigen Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Anlagenspiegel

Historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.8.2022 Zugang 2022/2023 Stand 31.7.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 13.176,19 0,00 13.176,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.047.135,49 0,00 1.047.135,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.671.780,16 0,00 2.671.780,16
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.392.231,90 16.529,53 1.408.761,43
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 166.682,90 29.647,00 196.329,90
5.277.830,45 46.176,53 5.324.006,98
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 750,00 0,00 750,00
5.291.756,64 46.176,53 5.337.933,17
Historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.8.2022 Zugang 2022/2023 Stand 31.7.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 13.174,19 0,00 13.174,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 498.931,49 18.648,00 517.579,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.137.217,16 70.212,00 2.207.429,16
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.048.003,90 57.059,53 1.105.063,43
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
3.684.152,55 145.919,53 3.830.072,08
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00
3.697.326,74 145.919,53 3.843.246,27
Restbuchwert 31.7.2023 Restbuchwert 31.7.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2,00 2,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 529.556,00 548.204,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 464.351,00 534.563,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 303.698,00 344.228,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 196.329,90 166.682,90
1.493.934,90 1.593.677,90
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 750,00 750,00
1.494.686,90 1.594.429,90

D. Sonstige Angaben

1. Angaben zu den Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten gem. § 285 Nr. 1 und 2 HGB

Gesamt bis zu einem Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 492.546,80 492.546,80 0,00 0,00
(Vorjahr:) (1.134.836,23) (1.134.836,23) (0,00) (0,00)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 24.092,53 24.092,53 0,00 0,00
(Vorjahr:) (122.455,80) (122.455,80) (0,00) (0,00)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 41.929,15 41.929,15 0,00 0,00
(Vorjahr:) (179.758,51) (179.758,51) (0,00) (0,00)
558.568,48 558.568,48 0,00 0,00
(Vorjahr:) (1.437.050,54) (1.437.050,54) (0,00) (0,00)

2. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gem. § 285 Nr. 7 HGB

Im Geschäftsjahr 2022/2023 beschäftigte die Berichtsfirma durchschnittlich 25 Arbeitnehmer inkl. 11 Aushilfen.

3. Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 10 HGB

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft ist:

Herr Andreas Romberg, Möhnesee-Wippringsen.

 

Möhnesee, 29. Januar 2024

gez. Andreas Romberg

Lagebericht

Eberhard Romberg GmbH

1. Wirtschaftsbericht

I. Allgemeine Lage

Die Deutsche Bundesbank führt in Ihrem Monatsbericht September 2023 zur Lage in Deutschland aus, dass die deutsche Wirtschaftsleistung im dritten Quartal 2023 etwas schrumpfen dürfte. Mit spürbaren positiven Impulsen vom privaten Konsum ist kaum zu rechnen. Trotz des etwas nachlassenden Preisanstiegs, der kräftigen Lohnzuwächse und der guten Arbeitsmarktlage halten sich die privaten Haushalte noch mit Ausgaben zurück. Neben der Konsumzurückhaltung drückt auch die sich intensivierende Schwäche der Industrie die Wirtschaftsleistung. Die niedrigen und weiter sinkenden Auftragseingänge sowie die abnehmenden Auftragsbestände schlagen sich immer deutlicher in der Industrieproduktion nieder. Zu der schwachen Nachfrage aus dem In- und Ausland dürften auch die gestiegenen Finanzierungskosten beitragen.

Die Erholung des privaten Konsums verzögert sich wohl. Im Einzelhandel lagen die preis- und saisonbereinigten Umsätze im Juli unter den Umsätzen des Vorquartals. Hiervon sind viele Bereiche betroffen. Außerdem verschlechterte sich gemäß Umfragen des ifo Instituts die Lage im Gastgewerbe im Juli und August deutlich. Das für September prognostizierte GfK-Konsumklima trübte sich gegenüber der Vorperiode ein und liegt somit weiter auf einem niedrigen Niveau. Dagegen könnten Kfz-Käufe den privaten Konsum stützen. Hierauf deuten die bis August verfügbaren Angaben des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) zu den privaten Kfz-Zulassungen hin. Der schwache private Konsum wirkt sich auch negativ auf konsumnahe Bereiche des Dienstleistungssektors aus. Die stärker von der Industrie abhängigen Dienstleistungsbranchen leiden unter der Schwäche des verarbeitenden Gewerbes. Insgesamt trübte sich daher gemäß Umfragen des ifo Instituts die Einschätzung der Geschäftslage im Dienstleistungssektor deutlich ein. Auch der Purchasing Managers' Index für den Dienstleistungssektor fiel zum ersten Mal im laufenden Jahr unter die Expansionsschwelle.

Die Industrieproduktion fiel im Juli sowohl gegenüber dem Vormonat als auch dem Vorquartal saisonbereinigt kräftig. Branchen, die zuvor noch die Industrieproduktion stützten, sackten kräftig ab. Dies betraf insbesondere die Herstellung von Kfz und Datenverarbeitungsgeräten. Für den August meldete der VDA zwar wieder etwas mehr produzierte Kfz, die Stückzahlen lagen aber weiterhin unter dem Stand des Vorquartals. Die energieintensiven Bereiche litten weiterhin unter hohen Energiepreisen. Laut den Umfragedaten des ifo Instituts verschlechterte sich die Lageeinschätzung im verarbeitenden Gewerbe deutlich. Zum ersten Mal seit Oktober 2020 fiel sie in den negativen Bereich. Diese Schwäche der Industrie dürfte sich fortsetzen. Darauf deutet zum Beispiel der industrielle Auftragseingang im Juli hin. Die Nachfrage nach Industriegütern sank gegenüber dem Vorquartal sowohl aus dem In- als auch dem Ausland stark. Für das Minus sind zwar insbesondere Großaufträge verantwortlich, die im Quartal zuvor erheblich gestiegen waren. Aber auch ohne Großaufträge gingen die Bestellungen gegenüber dem Vorquartal zurück. Der trendmäßige Nachfragerückgang setzte sich in den meisten Bereichen fort. Die gestiegenen Finanzierungskosten schlagen wohl negativ auf die Nachfrage nach Investitionsgütern durch. Außerdem federn die sinkenden Auftragsbestände die fehlenden Neuaufträge immer weniger ab. In der Folge deuten die Produktionspläne für die nächsten drei Monate laut den Umfragen des ifo Instituts auf eine weiter sinkende wirtschaftliche Aktivität in der Industrie hin.

Der Arbeitsmarkt blieb trotz des aktuell gedämpften wirtschaftlichen Umfelds bis zuletzt stabil. Im Juli stieg die Erwerbstätigkeit minimal um 15 000 Personen in saisonbereinigter Rechnung. Zuvor war der kräftige Beschäftigungszuwachs des Winters im Lauf des Frühjahres immer schwächer geworden und im Juni ganz zum Erliegen gekommen. Dies lag unter anderem an der sich abschwächenden Dynamik der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Nach der aktuellen, bis Juni reichenden Hochrechnung der Bundesagentur für Arbeit (BA) stagnierte hier der Beschäftigungsstand zuletzt. Die schwache Konjunktur führte zu leichten Rückgängen in der Leiharbeit, dem Handel und auch im verarbeitenden Gewerbe. Weiter positiv entwickelte sich dagegen die Beschäftigung in einigen Dienstleistungssektoren, die konjunkturellen Schwankungen weniger unterliegen. Dies betraf in erster Linie das Gesundheits- und Sozialwesen sowie den Öffentlichen Dienst, aber auch den IT-Sektor und einige unternehmensnahe Dienstleistungen. Die Inanspruchnahme von wirtschaftlich bedingter Kurzarbeit verharrte im Juni weiter auf einem konjunkturell nur leicht erhöhten Niveau. Die Zahl der Anzeigen zur Kurzarbeit sank im Juli und August sogar ab. Dies könnte jedoch auch im Zusammenhang mit dem Auslaufen der letzten Sonderregelungen zur vereinfachten Inanspruchnahme der Kurzarbeit Ende Juni stehen. Eine konjunkturelle Entspannung lässt sich daher daraus nicht ablesen. Die Frühindikatoren lassen auch in den nächsten Monaten wenig Veränderung bei der Beschäftigung erwarten. Die Zahl der bei der BA gemeldeten offenen Stellen sank weiter, ist aber immer noch recht hoch. Die registrierte Arbeitslosigkeit stieg im August saisonbereinigt leicht um 18 000 Personen auf 2,63 Millionen Personen an. Die zugehörige Quote betrug rundungsbedingt weiterhin 5,7 %. Die Zunahme betraf dabei sowohl das Versicherungssystem des SGB III, in dem sich vorwiegend konjunkturelle Entwicklungen bemerkbar machen, als auch das Grundsicherungssystem des SGB II. Somit erhöhten sowohl die schwache Konjunktur wie auch die Integrationsprozesse der Zuwanderer in das Erwerbspersonenpotenzial Deutschlands den Arbeitslosenbestand geringfügig. Gleichwohl ist die Arbeitslosigkeit angesichts der derzeitigen Belastungen sehr stabil auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Das IAB-Barometer Arbeitslosigkeit hat sich zuletzt etwas verschlechtert und deutet auf einen weiteren langsamen Anstieg der Arbeitslosigkeit im Herbst hin.

Die Energie- und Rohstoffpreise zogen nach erheblichen Rückgängen in der ersten Jahreshälfte zuletzt insgesamt wieder etwas an. Auf den Rohölmärkten dürften vor allem die Produktionskürzungen Saudi-Arabiens und Russlands preisstützend gewirkt haben. Ein Fass der Sorte Brent kostete zuletzt 93 US-$ und damit knapp 17 % mehr als noch im Juli. Zukünftige Lieferungen werden mit merklichen Preisnachlässen gehandelt. Auch die europäischen Großhandelspreise für Gas zogen zuletzt etwas an und notieren am aktuellen Rand bei 36 € je Megawattstunde. Maßgeblich dafür waren Streiks bei australischen Flüssiggasexporteuren. Auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen gingen die Preise im Juli saisonbereinigt zum Teil deutlich zurück. Dies gilt sowohl für die Einfuhren als auch für die inländischen gewerblichen Erzeugerpreise. Die Einfuhren verbilligten sich ohne Energie gerechnet etwas stärker als insgesamt. Dagegen war der Preisrückgang bei den inländischen Erzeugerpreisen hauptsächlich auf die Energiepreise zurückzuführen. Auch die Preise für Vorleistungsgüter gaben sichtbar nach. Insgesamt unterschritten vor allem die Einfuhrpreise ihren Vorjahresstand deutlich.

II. Branchenentwicklung

Die Ernährungsindustrie in Deutschland stand im Geschäftsjahr 2022/2023 vor erheblichen Herausforderungen, die maßgeblich durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine sowie die hohe Inflation, insbesondere im Energiesektor, beeinflusst wurden. Die konjunkturelle Lage war von beträchtlichen Unsicherheiten geprägt, die sich direkt auf die Unternehmen der Branche auswirkten. Der russische Angriffskrieg führte zu geopolitischen Spannungen, die nicht nur die globalen Märkte beeinflussten, sondern auch direkte Auswirkungen auf den Getreidemarkt in Deutschland hatten. Im ersten Halbjahr 2022 stiegen die Erzeugerpreise für Weizen und Roggen um 70,4 bzw. 87,7 Prozent. Weizenmehl, Roggenmehl verzeichneten ähnliche Aufwärtsbewegungen. Die Matif Weizenpreise zeigten eine ähnliche Entwicklung. Im zweiten Quartal 2022 erreichte diese einen Höchststand von über 400 € pro Tonne. Daraufhin trat eine Normalisierung des Weizenpreises ein, welcher Ende Q2 2023 erstmals wieder seinen Vorkriegsstand erreichte. Jedoch liegt der effektive Einkaufspreis für Qualitätsweizen über dem Matif Preis (Matif Preis entspricht Futterweizenpreis).

Um die verschiedenen Einflussfaktoren auf die Branche zusammenzuführen, hat sich das ifo-Geschäftsklima als etablierter Indikator bewährt. Im vierten Quartal 2022 prägte eine teils stark negative Stimmung den ifo-Geschäftsklimaindex der Ernährungsindustrie, mit einem Durchschnittswert von 85,3 Punkten. Die Geschäftserwartungen lagen bei 76,4 Punkten, nahe am Rekordtief des vorherigen Quartals, während die Bewertung der Geschäftslage mit 95,1 Punkten der beste Wert war. Im ersten Quartal 2023 erholte sich der Index leicht auf einen Durchschnitt von 90,2 Punkten. Die Geschäftserwartungen verbesserten sich auf 89,3 Punkte, blieben jedoch unter der neutralen Marke. Die Bewertung der Geschäftslage lag bei 90,9 Punkten, weiterhin überwiegend negativ.

III. Lage des Unternehmens

Die Eberhard Romberg GmbH fokussiert ihre Dienstleistungen auf zwei verschiedene Zielgruppen:

A. Industriekunden

Im Bereich der Industriekunden erfolgt die Versorgung verschiedener Großkunden mit spezialisierten Mehlsorten und kundenspezifischen Backmitteln. Die Eberhard Romberg GmbH strebt an, dieses Geschäftssegment durch gezielte Neukundenakquise weiter auszubauen.

B. Handwerksbäckereien

In diesem Marktsegment werden kleine und mittelständische Bäckereien aus der Region mit hochwertigen Typenmehlen und anderen Spezialprodukten beliefert.

Der Jahresüberschuss ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 377 auf T€ 1.156 gestiegen. Dies ist primär auf das gesamtjährlich bessere Timing im Weizeneinkauf zurückzuführen. Die Finanzlage kann als gut bezeichnet werden und der Finanzbedarf des Geschäftsjahres wurde aus eigenen Mitteln gedeckt. Es konnte ein Cashflow von T€ 1.302 erzielt werden.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgten Investitionen in Höhe von T€ 17 in Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie weitere T€ 30 in die Anlagen im Bau für Planungskosten in eine neue Lager- und Produktionshalle am Standort in Möhnesee-Wippringsen.

Zum 31.07.2023 weist die Gesellschaft eine Eigenkapitalquote von 85,3 % aus nach 76,6 % im Vorjahr.

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

Aufgrund der anhalten Regens in der Ernteperiode 2023, ist mit wenig Weizen in Backqualität aus dem Raum Soester Börde Westfalen zu rechnen. Daher wird der Weizenbedarf der Eberhard Romberg GmbH, primär überregional gedeckt. Dies ist mit höheren Frachtkosten verbunden.

Es wird weiterhin mit stabilen Umsätzen gerechnet. Des Weiteren werden größere Investitionen in Lagerhaltung und Umstrukturierungen vorgenommen.

Risiken

Die Risiken sind hauptsächlich durch schwankende Rohstoffmärkte bedingt. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat neben den Energiemärkten insbesondere den weltweiten Getreidemarkt unter Druck gesetzt. Die Preisschwankungen werden in der Gesellschaft teilweise durch Hedging mit Weizentermingeschäften abgesichert. Der energieintensive Produktionsprozess sorgt für zusätzliche Risiken bei steigenden Strompreisen.

Chancen

Bei der Eberhard Romberg GmbH handelt es sich um ein kleines flexibles Unternehmen, das auf Veränderungen im Markt sehr schnell reagieren kann und somit gegenüber den großen Mühlenkonzernen Vorteile hat.

C. Bericht über Finanzinstrumente

Zur Absicherung von großen Kontrakten, werden Weizen Futures auf den Matif Weizenpreis gekauft.

 

Möhnesee-Wippringsen, 29. Januar 2024

gez. Andreas Romberg

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss zum 31. Juli 2023 wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Eberhard Romberg GmbH, Möhnesee-Wippringsen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Eberhard Romberg GmbH, Möhnesee-Wippringsen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.7.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.8.2022 bis zum 31.7.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Eberhard Romberg GmbH, Möhnesee-Wippringsen, für das Geschäftsjahr vom 1.8.2022 bis zum 31.7.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.7.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.8.2022 bis zum 31.7.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichend geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das vom ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gegen wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster, 30. Januar 2024

Dr. Merschmeier + Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Scheiper, Wirtschaftsprüfer

Jäger, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 23. Februar 2024 festgestellt.

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