Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 142231
Vorher
Kartenhaus Ticketservice GmbH
Eingetragen
31.10.2005
Branche
Erbringung von Reservierungsdienstleistungen für Theater-, Sport- und UnterhaltungsveranstaltungenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Gegenstand
Betrieb einer online Ticketvertriebsplattform und alle damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten, insbesondere Vermittlung und Verkauf von Eintrittskarten für Veranstaltungen über das Internet unter Nutzung verschiedener Ticketing Systeme und Webseiten, sowie die Bereitstellung von Webseiten zum Ticketverkauf für Veranstalter. Betrieb eines Marktplatzes für Tickets. Vermittlung und Verkauf von weiteren Artikeln einschließlich CD's, Merchandising und weiteren Artikeln und andere im Zusammenhang mit dem Genannten stehende Tätigkeiten, ausgenommen sind erlaubnispflichtige Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ian James Fancy
seit 3.11.2025
Geschäftsführer
Andrew John Parsons
seit 3.11.2025
Geschäftsführer
Peter Grafe
seit 16.4.2025
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Ticketmaster New Ventures Holding Inc.USA
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Ticketmaster Deutschland Holding GmbH
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ticketmaster GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr von 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Ticketmaster GmbH, Berlin

1. Geschäftsmodell

Die Ticketmaster GmbH (im Folgenden auch: „Ticketmaster“ oder die „Gesellschaft“) ist eine 100%ige mittelbare Tochtergesellschaft der Live Nation Entertainment Inc./USA (NYSE: LYV) und in Deutschland und Österreich als Ticketvermarktungspartner für Veranstalter sowie als Anbieter von allen damit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen im Ticketing tätig. Die Ticketmaster GmbH bietet Ticketing-relevante Systemlösungen für Veranstalter, Vorverkaufsstellen, Künstler und Agenturen an. Als Vertriebskanäle stehen das Ticketportal Ticketmaster.de, Vorverkaufsstellen, Medienpartner, Tickethotline, Partner-Onlineshops, soziale Netzwerke und Mobile Ticketing zur Verfügung. Durch die laufende internationale Weiterentwicklung und Vereinheitlichung der umfangreichen Angebote in allen kontinentaleuropäischen Märkten verbindet das Angebot von Ticketmaster Lösungen von hoher Leistungsfähigkeit, Benutzerfreundlichkeit und modernster Datenverarbeitung mit dem besonderen Anspruch an Kundenfreundlichkeit, Flexibilität und Serviceleistungen für Veranstalter und Spielstätten.

2. Gesamtwirtschaftliche und Branchenentwicklung

Im Berichtszeitraum 2023 ist die deutsche Wirtschaft deutlich von den Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie einem Umfeld von Krisen, geringer Nachfrage, steigenden Preisen und steigenden Zinsen gekennzeichnet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes für 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr (2022: +1,8 % gegenüber Vorjahr). Maßgeblich trugen hierzu das produzierende Gewerbe (-2,0 %) bei, während die meisten Dienstleistungsbereiche, allen voran der Bereich Information und Kommunikation (+2,6 %) die Wirtschaft voranbrachten.[1]

Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt für 2023 auf einem weiterhin hohen Niveau bei 5,9 %, was jedoch einen etwas geringeren Anstieg gegenüber dem Vorjahr (+6,9 %) darstellt. Diese Entwicklung war vor allem durch Preisanstiege für Energieprodukte (+5,3 %, Vorjahr: +29,7 %) getrieben, während Nahrungsmittel ebenfalls teurer wurden (+12,4%, Vorjahr: +13,4 %).[2]

Digitale Angebote und die Nutzung des Internets bestimmen immer mehr das Verhalten von Kunden nahezu aller Branchen und im stärkeren Maße der Besucher von Live-Veranstaltungen. Künstler nutzen solche Events in größerem Umfang zur Vermarktung und Erzielung von Einnahmen. Die Umsätze aus Ticketverkäufen für Live-Musik in Deutschland erholten sich im Verlaufe des Jahres 2023 um 30 % auf EUR 1.975 Mio. (Vorjahr: +130 % auf EUR 1.514 Mio.)[3]. Der Verkauf physischer Tonträger unterliegt nahezu stagnierenden Umsätzen (+0,2 % auf EUR 409 Mio., Vorjahr: -11,9 % auf EUR 408 Mio.)[4], während der digitale Musikvertrieb mit einem Wachstum von 8,2 % (Vorjahr: +12,4 %) voranschreitet[5]. Dieser erneute Anstieg begründet sich vor allem aus den deutlich gestiegenen Einnahmen aus Musikstreaming-Abonnements und -Werbung.[6]

3. Ertragslage

Der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 war durch den ganzjährigen Wegfall der Beschränkungen infolge der Corona-Pandemie geprägt sowie lag durch die erneut gesteigerten Verkäufe für Veranstaltungen der ebenfalls zur Live Nation Entertainment Inc. gehörenden Live Nation GmbH über den Erwartungen. Es wurden insgesamt 6,3 Mio. Retail Tickets (Prognose für 2023: 4,92 Mio.; Vorjahr: 5,3 Mio.) verkauft, wobei ein Retail GTV von EUR 473,6 Mio. (Prognose für 2023: EUR 300,8 Mio.; Vorjahr: EUR 367,4 Mio.) erzielt wurde. Hierbei wurde ein AOI (Adjusted Operating Income, entspricht dem EBITDA bereinigt um konzerninterne Leistungsverrechnungen und Ergebnisse aus Wechselkursumrechnungen) von TEUR 10.911 (Prognose für 2023: TEUR 3.071; Vorjahr: TEUR 7.479) erreicht. Nach dem Ende der Corona-Pandemie traf eine erhöhte Nachfrage nach Konzertveranstaltungen bei den Kartenkäufern einerseits auf ein herausragendes Angebot an global erfolgreichen Künstlern andererseits, die ihren Tournee-Betrieb wiederaufnehmen konnten. Das gleichzeitige Zusammentreffen dieser Erfolgsfaktoren lag deutlich über den Erwartungen der Entwicklung sämtlicher finanzieller Leistungsindikatoren.

Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich der Materialaufwand um 12 % auf TEUR 25.243 (Vorjahr: TEUR 22.601). Die Umsatzerlöse konnten eine Steigerung um 13 % auf TEUR 40.765 (Vorjahr: TEUR 36.174) verzeichnen. Der Personalaufwand stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8 % auf TEUR 7.196 (Vorjahr: TEUR 6.644). Die sonstigen betriebliche Aufwendungen änderten sich im Vergleich zum Vorjahr um 12 % auf TEUR 9.156 (Vorjahr: TEUR 8.162), bedingt im Wesentlichen durch eine von Umsatzsteigerungen hervorgerufene, gestiegene Inanspruchnahme von konzerninternen Dienstleistungen und Leistungsverrechnung.

Trotz des über den Erwartungen liegenden Geschäftsverlaufes wurde im Berichtsjahr ein Jahresfehlbetrag von TEUR 772 (Vorjahr: TEUR 2.101) erzielt. Grund dafür ist, dass sich zwar das operative Geschäft deutlich verbessert hat, aber noch nicht ausreichte, um die ebenfalls gestiegenen Zinsaufwendungen für Darlehensverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 2.687 (Vorjahr TEUR 1.830) vollständig zu kompensieren.

4. Finanzlage

Die Ticketmaster GmbH deckt ihren Liquiditätsbedarf aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur Finanzierung über zur Unternehmensgruppe der Live Nation Entertainment Inc. gehörende Unternehmen und Gesellschafter. Diese gewähren der Gesellschaft kurzfristige Darlehen, um unerwartete Schwankungen des Cashflows auszugleichen. Die Ticketmaster GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 keine zusätzlichen Darlehensverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Anspruch genommen. Die Gesellschaft hat Darlehensverbindlichkeiten, inklusive aufgelaufener Zinsen, gegenüber verbundenen Unternehmen im Juli 2023 in Höhe von TEUR 16.056 sowie im August 2023 in Höhe von TEUR 1.595 zurückgeführt. Die sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zum 31. Dezember 2023 betragen EUR 113,3 Mio. (Vorjahr: EUR 121,7 Mio.).

In den nachfolgenden Perioden hat die Ticketmaster GmbH Darlehensverbindlichkeiten, inklusive aufgelaufener Zinsen, gegenüber verbundenen Unternehmen im Februar 2024 in Höhe von TEUR 1.000 zurückgeführt. Weiterhin wurden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen im September 2025 in Höhe von TEUR 9.601 sowie im November 2025 in Höhe von TEUR 2.918 bezahlt.

Außerdem ist durch die bezüglich der Verbindlichkeiten gegenüber den verbundenen Unternehmen Live Nation Luxembourg HoldCo 2 S.à r.l., Microflex 2001 L.L.C. und Ticketmaster UK Limited getroffene Rangrücktrittsvereinbarung mit Datum vom 10. März 2025 in Höhe von EUR 92,4 Mio. sichergestellt, dass den Zahlungsverpflichtungen gegenüber Dritten jederzeit nachgekommen werden kann.

5. Vermögenslage

Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 28 % auf TEUR 623 (Vorjahr: TEUR 487) erhöht, wobei die Zugänge die planmäßigen Abschreibungen überkompensieren. Investiert wurde hauptsächlich in EDV-Technik und Software.

Das Umlaufvermögen ist um 4 % gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 100.678 gestiegen, was hauptsächlich durch den Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 3.122 und einen Anstieg der liquiden Mittel um TEUR 862 aufgrund der deutlich ausgeweiteten Geschäftstätigkeit begründet ist.

Das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 25 und die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 6.225 sind zum Vorjahr unverändert.

Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 57 % auf TEUR 18.444 erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf bereits erbrachte, noch nicht abgerechnete Leistungen zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um 20 % gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 2.192 gefallen. So wie sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 250 vermindert haben, sind auch die sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 332 zurückgegangen. Es handelt sich sämtlich um Stichtagseffekte.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 113.281 (Vorjahr: TEUR 121.677) aus sonstigen Verbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 38.745 (Vorjahr: TEUR 30.597).

Die Bilanz weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 94.486 (Vorjahr: TEUR 93.714) aus. Es besteht eine Rangrücktrittsvereinbarung mit verbundenen Unternehmen, die einen Betrag von TEUR 92.408 umfasst.

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahresstichtag um TEUR 5.448 (+3 %) auf TEUR 199.910 erhöht.

6. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Für das Jahr 2024 waren konjunkturelle Chancen und Risiken zum Bilanzstichtag infolge der weiterhin bestehenden Unsicherheit aufgrund der möglichen politischen und weltwirtschaftlichen Entwicklungen schwer abzuschätzen. Für das Jahr 2024 und die darauffolgenden Geschäftsjahre hat sich gezeigt, dass sich die in den Jahren 2021 und 2022 eingesetzte wirtschaftliche Belebung aufgrund der deutlich verschlechterten weltwirtschaftlichen Situation infolge des von Russland gegen die Ukraine geführten Krieges wie schon im Vorjahr nicht fortgesetzt hat.

Im Wettbewerb mit allen Freizeit- und Unterhaltungsangeboten ist der Besuch von Veranstaltungen durch das verfügbare Haushaltseinkommen der Endverbraucher begrenzt. Die Elastizität dieser Nachfrageverteilung nach Veranstaltungstickets ist dabei wesentlich von den Inhalten des Angebots abhängig.

Die Kurzfristigkeit von Vorverkaufsankündigungen, das Nachfrage-Potential der Veranstaltungen sowie der vertriebliche Erfolg bei der Zusammenarbeit mit Veranstaltern bestimmen den Verlauf des Geschäftsjahres.

Eventuelle Risiken durch begrenzte Vorauszahlungen von erzielten oder künftigen Kartenerlösen an Veranstalter sind grundsätzlich nicht auszuschließen. Durch das bestehende, international unterstützte Risikomanagement werden diese Risiken begrenzt.

Ticketing-Dienstleistungen anderer Marktteilnehmer haben die Aufmerksamkeit von Aufsichtsbehörden und Verbraucherschützern hervorgerufen. Eventuelle Entscheidungen dazu können das Geschäftsmodell von Ticketunternehmen berühren.

Liquiditätsrisiken sind aufgrund des Geschäftsverlaufs, des Ausblicks und den bestehenden Finanzierungsverhältnissen nicht zu erkennen. Die Gesellschaft plant mit Liquiditätsüberschüssen und hat durch die bestehende Finanzierung sowie den zusätzlich gewährten Rangrücktritt im Prognosezeitraum keine nicht zulässigen Rückzahlungen der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zu leisten.

Für Chancen, die sich aus eventuell wettbewerbsrechtlich geforderten Öffnungen von starren Bindungen zwischen Wettbewerbern und potenziellen Veranstalterkunden eröffnen, hat sich Ticketmaster entschlossen aufgestellt.

Im Geschäftsumfeld der Veranstaltungs- und Ticketing-Unternehmen verstärkt sich der Trend zur vertikalen Integration, wonach die gesamte Wertschöpfungskette vom Ticketverkauf bis zur Durchführung von Veranstaltungen in einer Unternehmensgruppe konzentriert wird. Durch die Einbindung der Ticketmaster GmbH in die Unternehmensgruppe der Live Nation Entertainment Inc. sieht sich die Ticketmaster GmbH in diesem Wettbewerb sehr gut aufgestellt.

7. Prognosebericht

Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen, die auf aktuellen Einschätzungen basieren. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass in Zukunft Faktoren, die bisher noch nicht bekannt sind, Einfluss auf diese Entwicklung nehmen. Daher können die tatsächlich eintretenden Ergebnisse von den hier formulierten Aussagen abweichen.

Die wirtschaftliche Entwicklung des Jahres 2024 war durch die weiter anhaltende Teuerung und durch den gegen die Ukraine gerichteten, andauernden Angriffskrieg Russlands überschattet, das BIP verminderte sich um 0,2 % gegenüber dem Jahr 2023.[7]

Im Jahr 2024 lag die Teuerungsrate bei 2,2 %, nachdem die Preise im Jahr 2023 noch um 5,9 % gegenüber dem Vorjahr anstiegen.[8]

Die Geschäftsleitung hat folgende aktuelle Erwartungen, ausgehend vom jeweiligen Bilanzstichtag der nachfolgend genannten Geschäftsjahre, gemessen an finanziellen Kennzahlen:

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2026 2025 2024 2023
AOI (TEUR) 12.465 14.350 7.016 3.071
Retail GTV (TEUR) 471.746 481.712 407.409 300.804
Retail Tickets (tsd.) 6.138 6.050 5.527 4.919

Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2024 war noch deutlich von weiteren Nachholeffekten nach dem vollständigen Wegfall der behördlichen Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie beeinflusst. Es waren keine Anzeichen dafür erkennbar, dass sich sowohl das Angebot als auch die Nachfrage nach Konzertveranstaltungen erfolgreicher Künstler nicht auch im Jahr 2024 fortsetzt. Die Erwartungen für die Jahre 2024 und 2025 waren aus den Entwicklungen der beiden Vorjahre projiziert und wurden trotz der volkswirtschaftlichen Unsicherheiten für 2024 deutlich übertroffen. Das Jahr 2025 war nach den Wachstumsschüben der Vorjahre von einer Phase der Konsolidierung auf hohem Niveau gekennzeichnet, wodurch die hohen Erwartungen nicht ganz erreicht wurden.

Ticketmaster verfolgt den ungebrochenen Trend hin zu Online- und mobilen Buchungen, um die damit einhergehenden individuellen Nutzungsmöglichkeiten für Kunden und Veranstalter zu erweitern und um die eigene Marktposition stetig auszubauen. Durch die Vereinbarung von exklusiven Vorverkaufsphasen auf den Verkaufsplattformen von Ticketmaster, gerade für Veranstaltungen mit großer Nachfrage, sichert sich Ticketmaster einen größeren Anteil am Ticketverkaufsvolumen dieser Veranstaltungen.

Trotz der Weiterentwicklung des digitalen Streamings werden Live-Veranstaltungen einen weiteren Aufschwung erfahren, da das Live-Erlebnis und die Veranstaltungsatmosphäre nicht zu übertreffen sind.

Es wird erwartet, dass im Betrachtungszeitraum 2024 bis 2028 das digitale Segment der Musikbranche durchschnittlich 3,4 % jährlich wächst.[9] Der Vertrieb von physikalischen Medien für Musik und Musikvideos wird um durchschnittlich 3,8 % pro Jahr einbüßen.[10] Für Live-Musikveranstaltungen des Jahres 2024 wird ein Anstieg der Einnahmen auf EUR 2,6 Mrd. erwartet, was ein Zuwachs von 4 % gegenüber dem Vorjahr ausmacht. Für die nachfolgenden Jahre wird bis 2028 ein Anstieg auf EUR 2,8 Mrd. prognostiziert.[11]

Um zusätzliche Marktanteile zu gewinnen, sind Kooperationen mit anderen Unternehmen oder Akquisitionen Teil der mittelfristigen Strategie.

Die Prognosen für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland sind für die Jahre 2026 bis 2027 vorsichtig optimistisch: Während zum Berichtszeitpunkt für 2026 eine Veränderung des BIP um +0,9 % erwartet wird, wird für das Jahr 2027 von einem Wachstum von 1,6 % ausgegangen. Die Preissteigerung wird im Jahr 2026 gemessen am Harmonisierten Verbraucherpreisindex bei 2,2 % gegenüber dem Vorjahr prognostiziert, während für das Jahr 2027 eine Inflationsrate von 2,1 % erwartet wird. Es wird damit gerechnet, dass die Leitzinsen der Europäischen Zentralbank bis Anfang 2027 unverändert bleiben.[12]

Zudem birgt der anhaltende Konflikt im Nahen und Mittleren Osten Risiken für die globale wirtschaftliche Stabilität, unter anderem durch mögliche Auswirkungen auf Energiepreise, Inflation sowie das Konsum- und Reiseverhalten potentieller Kunden.

Derzeit können keine belastbaren Aussagen darüber getroffen werden, ob und in welchem Umfang sich diese Entwicklungen auf das Geschäftsfeld der Ticketmaster GmbH auswirken werden. Vor diesem Hintergrund basiert die Prognose auf der Annahme, dass es zu keinen wesentlichen, unmittelbar geschäftsbeeinträchtigenden Effekten kommt.

Die Geschäftsführung hat nachfolgende Planung aufgestellt, der die Annahme von sowohl steigenden Ticketverkäufen als auch einem wachsenden GTV pro Ticket zu Grunde liegt.

Zum Berichtszeitpunkt stellen sich die geplanten Leistungskennzahlen wie folgt dar:

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2028 2027 2026
AOI (TEUR) 17.149 15.141 12.465
Retail GTV (TEUR) 588.475 523.632 471.746
Retail Tickets (tsd.) 7.200 6.533 6.138

Die positiven Einflüsse aus den steigenden Ticketverkäufen und Durchschnittspreisen spiegeln sich auch in den Annahmen zur Entwicklung des AOI für die nächsten Jahre wider.

Die Prognose der künftigen Geschäftsentwicklung ist mit erhöhten Unsicherheiten behaftet. Diese resultieren insbesondere aus der weiterhin angespannten geopolitischen Lage. Der anhaltende Konflikt im Nahen und Mittleren Osten birgt Risiken für die globale wirtschaftliche Stabilität, unter anderem durch mögliche Auswirkungen auf Energiepreise, Inflation sowie das Konsumverhalten.

Derzeit können keine belastbaren Aussagen darüber getroffen werden, ob und in welchem Umfang sich diese Entwicklungen auf das Geschäftsfeld der Ticketmaster GmbH auswirken werden. Vor diesem Hintergrund basiert die Prognose auf der Annahme, dass es zu keinen wesentlichen, unmittelbar geschäftsbeeinträchtigenden Effekten kommt.

Bezüglich der Ereignisse nach dem Abschlussstichtag verweisen wir auf die diesbezüglichen Angaben im Anhang.

 

Berlin, den 13. März 2026

Die Geschäftsführung

gez. Ian James Fancy

gez. Andrew John Parsons

gez. Dr. Klaus Zemke

[1] Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 v. 15.01.2024

[2] Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 020 v. 16.01.2024

[3] pwc, German Entertainment and Media Outlook 2024-2028, S. 153

[4] ebd.

[5] ebd.

[6] ebd. S. 81

[7] Statistisches Bundesamt, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen des Bundes in GENESIS-Online 81000-0001

[8] Statistisches Bundesamt, Verbraucherpreisindex für Deutschland in GENESIS-Online 61111-0001

[9] pwc, German Entertainment and Media Outlook 2024-2028, S. 154

[10] ebd. S. 82

[11] ebd. S. 153

[12] Deka Makro Research Volkswirtschaft Prognosen, 4. Dezember 2025, S. 8 f.

Bilanz für das Geschäftsjahr 2023

Ticketmaster GmbH, Berlin

AKTIVA

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31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 622.836,58 486.733,67
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.104,06 1.617,60
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 517.270,98 391.654,53
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 93.461,54 93.461,54
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 100.678.490,26 96.603.473,08
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 142.041,62 52.137,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 14.839.426,93 11.716.618,22
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 850.208,15 46.734,31
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.326.587,56 3.987.638,97
3. Sonstige Vermögensgegenstände 9.662.631,22 7.682.244,94
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 85.697.021,71 84.834.717,86
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 4.122.980,98 3.658.343,15
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 94.485.503,64 93.713.698,28
199.909.811,46 194.462.248,18

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 6.225.000,00 6.225.000,00
III. Verlustvortrag -99.963.698,28 -97.863.072,90
IV. Jahresfehlbetrag -771.805,36 -2.100.625,38
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 94.485.503,64 93.713.698,28
B. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 18.444.171,29 11.759.789,40
C. VERBINDLICHKEITEN 181.028.451,14 182.169.848,39
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.191.818,52 2.751.326,41
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 152.025.867,16 152.275.843,80
3. Sonstige Verbindlichkeiten 26.810.765,46 27.142.678,18
- davon aus Steuern: EUR 570.559,66 (Vorjahr: EUR 1.161.103,79)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 137.769,60 (Vorjahr: EUR 173.025,71)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 437.189,03 532.610,39
199.909.811,46 194.462.248,18

Gewinn- und Verlustrechnung

Ticketmaster GmbH, Berlin

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31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 40.764.630,49 36.174.167,13
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.611.973,80 1.165.665,22
3. Materialaufwand 25.242.843,93 22.600.564,87
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 67.680,80 161.283,77
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 25.175.163,13 22.439.281,10
4. Personalaufwand 7.196.211,53 6.643.890,74
a) Löhne und Gehälter 5.758.546,08 5.639.593,30
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.437.665,45 1.004.297,44
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 258.555,98 209.347,61
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.155.882,53 8.162.381,08
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 391.726,54 5.507,28
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.686.642,22 1.829.780,71
9. Ergebnis nach Steuern -771.805,36 -2.100.625,38
10. Jahresfehlbetrag -771.805,36 -2.100.625,38

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Ticketmaster GmbH, Berlin

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist unter der Firma Ticketmaster GmbH (nachfolgend „Gesellschaft" oder „TM" genannt) mit Sitz in Berlin beim Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg unter der Nummer HRB 142231 B eingetragen.

Dem Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) und des Gesellschaftsvertrages zu Grunde.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht gemäß Art. 93 Abs. 2 HGBEG Gebrauch.

Die Bilanz wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften des § 266 HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung wurden einzelne Vermerke zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung in diesem Anhang gemacht.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Der Jahresabschluss wurde unter Zugrundelegung des Grundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die Bilanz weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 94.485.503,64 (Vorjahr: EUR 93.713.698,28) aus. Die Gesellschaft plant mit Liquiditätsüberschüssen und hat durch die bestehende Finanzierung sowie dem zusätzlich gewährten Rangrücktritt im Prognosezeitraum keine nicht zulässigen Rückzahlungen gegenüber verbundenen Unternehmen zu leisten. Die Rangrücktrittserklärung wurde am 10. März 2025 mit den verbundenen Unternehmen Live Nation Luxembourg HoldCo 2 S.à r.l., Luxembourg/Luxemburg, Microflex 2001 L.L.C., Quebec/Kanada, und Ticketmaster UK Limited, London/Vereinigtes Königreich, vereinbart und ersetzte die bis dahin bestehende Rangrücktrittserklärung.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die Bemessung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern beruht auf betrieblichen Erfahrungen. Voraussichtlich dauernde Wertminderungen werden durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 netto werden im Jahr der Anschaffung komplett abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren, am Bilanzstichtag beizulegenden, Wert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennbetrag angesetzt. Übersteigen die Anschaffungskosten den Wert, der den Vermögensgegenständen am Abschlussstichtag beizulegen ist, so wird auf diesen Wert abgeschrieben. Eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen wurde nicht gebildet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist mit dem Nennwert der Zahlungen angesetzt, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Betrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (Erfüllungsbetrag). Das Abzinsungswahlrecht für kurzfristige Rückstellungen wird nicht ausgeübt.

Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet den Nennwert der Zahlungen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB bewertet.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens 2023 ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.651 (Vorjahr: TEUR 3.327) sowie Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 192 (Vorjahr: TEUR 182), die zugleich sonstige Forderungen darstellen.

Der Posten Aktive Rechnungsabgrenzung enthält im Wesentlichen vertraglich vereinbarte Vorabzahlungen an Veranstalter für Anteile an zukünftigen von der Gesellschaft aufzuwendenden Vorverkaufsentgelten in Höhe von TEUR 3.229 (Vorjahr: TEUR 3.061). Des Weiteren beinhaltet dieser Posten Zahlungen auf künftig von Geschäftspartnern an TM zu erbringende Leistungen für die jeweiligen Vertragslaufzeiten in Höhe von TEUR 894 (Vorjahr: TEUR 597).

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00 und ist voll eingezahlt.

Die Kapitalrücklage hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.

Sonstige Rückstellungen betreffen im Wesentlichen solche für Personal in Höhe von TEUR 811 (Vorjahr: TEUR 619) sowie Rückstellungen für noch nicht abgerechnete Leistungen in Höhe von TEUR 17.633 (Vorjahr: TEUR 11.141).

Alle in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 38.745 (Vorjahr: TEUR 30.597). Weiterhin sind hier Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus Darlehen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 371) enthalten, die zugleich mit anderen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 113.281 (Vorjahr: TEUR 121.308) sonstige Verbindlichkeiten, davon aus Darlehen in Höhe von TEUR 58.546 (Vorjahr: TEUR 73.139), darstellen.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Deutschland und Österreich.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 69 (Vorjahr: TEUR 994).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 558) enthalten.

In der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.687 (Vorjahr: TEUR 1.830) ausgewiesen.

5. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

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31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen
fällig innerhalb eines Jahres 451.183,80 440.776,68
fällig über einem und unter fünf Jahren 786.326,43 1.243.417,48
fällig über fünf Jahre 780,00 27.632,00
Summe 1.238.290,23 1.711.826,16

Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 140 Angestellte (Vorjahr: 133) davon 4 Angestellte (Vorjahr: 4) in Österreich.

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer waren im Berichtsjahr bestellt:

- Herr Dr. Klaus Zemke, Managing Director; Ticketmaster GmbH

- Herr Christopher Edmonds, Chairman International, Ticketmaster International; Ticketmaster UK Limited (bis 13. Oktober 2025)

- Herr David Hamilton, CFO, Ticketmaster International; Ticketmaster UK Limited (bis 13. Oktober 2025)

Sie vertreten die Gesellschaft jeweils allein und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Es wird von der Möglichkeit der Befreiung von der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

6. Beteiligungen

Die Ticketmaster GmbH hält zum Abschlussstichtag eine Beteiligung in Höhe von 20,8 % am regionalen Ticketinganbieter Nordwest Ticket GmbH, Bremen. Die Nordwest Ticket GmbH weist für das Geschäftsjahr 2023 ein gezeichnetes Kapital in Höhe von EUR 26.000,00 (Vorjahr: EUR 26.000,00) und einen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 350.385,16 (Vorjahr: EUR 161.675,01) aus, der einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 188.710,15 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von EUR 23.807,30) beinhaltet.

7. Ergebnisverwendung

Das Jahresergebnis soll auf Vorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen werden.

8. Konzernangaben

Oberstes Mutterunternehmen, das einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis nach US-amerikanischen Vorschriften für das Geschäftsjahr 2023 aufstellte, ist die Live Nation Entertainment Inc., Delaware, USA (NYSE: LYV). Der Konzernabschluss ist auf den Seiten der SEC veröffentlicht.

9. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die Gesellschaft hat im Februar 2024 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.000, im September 2025 in Höhe von TEUR 9.601 sowie im November 2025 in Höhe von TEUR 2.918 zurückgeführt.

Die Gesellschaft hat mit Datum vom 10. März 2025 eine Rangrücktrittserklärung mit den verbundenen Unternehmen Live Nation Luxembourg HoldCo 2 S.à r.l., Microflex 2001 L.L.C. und Ticketmaster UK Limited vereinbart. Diese ersetzte die bis dahin bestehende Rangrücktrittserklärung.

Mit Wirkung zum 13. Oktober 2025 wurden

- Herr Ian James Fancy, SVP International Finance, Ticketmaster UK Ltd., und

- Herr Andrew John Parsons, Regional Vice President EMEA, Ticketmaster UK Ltd.

als Geschäftsführer bestellt.

Die Konflikte im Nahen und Mittleren Osten bergen Risiken für die globale wirtschaftliche Stabilität, unter anderem durch mögliche Auswirkungen auf Energiepreise, Inflation sowie das Konsumverhalten.

Derzeit können keine belastbaren Aussagen darüber getroffen werden, ob und in welchem Umfang sich diese Entwicklungen auf das Geschäftsfeld der Ticketmaster GmbH auswirken werden. Vor diesem Hintergrund basiert eine Prognose der künftigen Geschäftstätigkeit auf der Annahme, dass es zu keinen wesentlichen, unmittelbar geschäftsbeeinträchtigenden Effekten kommt.

 

Berlin, den 13. März 2026

Die Geschäftsführung

gez. Ian James Fancy

gez. Andrew John Parsons

gez. Dr. Klaus Zemke

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 25. März 2026 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens

Ticketmaster GmbH, Berlin,

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Entwicklung der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Anfangsstand 01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Endstand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.503.189,17 15.510,90 6.518.700,07
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 278.189,17 15.510,90 293.700,07
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.225.000,00 0,00 6.225.000,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.191.847,11 379.147,99 2.570.995,10
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 93.461,54 0,00 93.461,54
8.788.497,82 394.658,89 9.183.156,71
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Entwicklung der Abschreibungen
Anfangsstand 01.01.2023
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Endstand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.501.571,57 5.024,44 6.506.596,01
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 276.571,57 5.024,44 281.596,01
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.225.000,00 0,00 6.225.000,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.800.192,58 253.531,54 2.053.724,12
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
8.301.764,15 258.555,98 8.560.320,13
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Restbuchwerte
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.104,06 1.617,60
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.104,06 1.617,60
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 517.270,98 391.654,53
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 93.461,54 93.461,54
622.836,58 486.733,67

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Ticketmaster GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ticketmaster GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ticketmaster GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 13. März 2026

Grant Thornton AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Albrecht Richard, Wirtschaftsprüfer

gez. Tobias Freude, Wirtschaftsprüfer

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