MAT Mischanlagentechnik GmbHLiquidiert

87509 Immenstadt i. Allgäu, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kempten HRB 3963
Eingetragen
13.7.1990
Branche
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von Steinen, Beton und sonstigen mineralischen Stoffen
Gegenstand
Entwicklung, Konstruktion, Herstellung und Vertrieb von Maschinen und kompletten Anlagen für die mechanische Verfahrenstechnik (besonders der Misch-, Pump- und Trenntechnik) einschließlich Montage, Wartung, Service, Vermietung und Betrieb derartiger Anlagen sowie der Handel mit Ersatzteilen und Gebrauchtgeräten.

Historie

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Management

NameRolle
Josef Eisele
seit 19.12.2014
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

MAT Mischanlagentechnik GmbH

Immenstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht

Geschäftsverlauf

Mit einer erfreulichen Umsatzsteigerung im 1. Quartal startete das Geschäftsjahr sehr positiv. Diese Tendenz setzte sich im Verlauf des 2. Quartales leicht abgeschwächt fort. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Umsatz im ersten Halbjahr gesteigert werden. Diese positive Tendenz reichte jedoch nicht aus, um den enormen Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr gerecht zu werden, der Umsatz liegt erheblich hinter Plan. Der im 3. und 4. Quartal erfahrungsgemäß zu verzeichnende ansteigende Auftragseingang blieb aus, wodurch das geplante Jahresziel eines leicht positiven Ergebnisses weit verfehlt wurde.

Im Direktvertrieb konnte der Umsatz weiter gesteigert werden. Die Mühen der vergangenen Jahre tragen weiterhin Früchte. Die Nachfrage aus dem Ausland nimmt weiter zu, der Exportanteil steigt ebenfalls weiter stark an. Diese Steigerungen konnten jedoch den starken Umsatzrückgang eines Großkunden nicht ausgleichen.

Bei den Produkten liegt der Umsatz im Bereich der Misch- und Fördertechnik unter Vorjahresniveau, die Nachfrage nach Handelsware und speziell Mietgeschäften steigt weiter stark an. Der größte Rückgang ist bei Produkten aus dem Bereich der Trenntechnik zu verzeichnen.

Im Markt Spezialtiefbau wird weiterhin sehr zurückhaltend investiert, das Mietgeschäft nimmt weiter zu. Im Bereich der Ersatzinvestitionen sind jedoch positive Entwicklungen zu verzeichnen. Der Markt Tunneling entwickelt sich weiter sehr positiv, die Nachfrage an Maschinentechnik aus den Produktbereichen Misch-, Förder- und Trenntechnik ist sehr groß.

Zu Beginn der 2. Jahreshälfte wurde zur Intensivierung des Direktvertriebes eine Vertriebsoffensive gestartet. In den Märkten Betonherstellung, Betonfertigteil- und Baustoffindustrie so-wie im Anwendungsgereich der Mineralschlammentwässerung wurden zahlreiche potentielle Kunden akquiriert und darauf resultierend bereits konkrete Anfragen bearbeitet. Ein daraus folgender nennenswerter Umsatz kann jedoch erst im kommenden Geschäftsjahr 2014 realisiert werden.

Im Geschäftsjahr 2013 wurde ein Umsatz von 10.801.342,17 € und eine Leistung von 12.312.528,15 € erzielt.

Die einzelnen Geschäftssegmente sind mit folgenden Anteilen am Gesamtumsatz beteiligt:

- Misch- und Injektionstechnik 31,1 % (Vj. 37,2 %)
- Trenntechnik 24,0 % (Vj. 30,4 %)
- Ersatzteile, Vermietungen, Kundendienst etc. 44,9 % (Vj. 32,4 %)
Die Kundenerlöse teilen sich dabei wie folgt auf:    
- BAUER Maschinen GmbH 34,0 % (Vj. 49,1 %)
- Sonstige Mitglieder BAUER-Konzern 21,9 % (Vj. 16,4 %)
- MAT-Direktvertrieb 44,1 % (Vj. 34,5 %)
- Exportanteil gesamt 21,5 % (Vj. 11,0 %)

Im Vergleich zum Vorjahr verschärfte sich die Ergebnissituation im Geschäftsjahr 2013 erheblich. Nach dem Ausbleiben der Aufträge im 3. Quartal wurden sofort erste Kostensenkungsmaßnahmen beschlossen und durchgeführt, Überkapazitäten wurden teilweise abgebaut, Kurzarbeit eingeführt. Im 4. Quartal stagnierte der Auftragseingang weiter. Die Umsatzplanung für das Geschäftsjahr 2014 zeigt keine für die vorhandene Kostenstruktur erforderliche Umsatzsteigerung. Die erwartete Steigerung des Direktumsatzes kann die ausbleibende Umsatzsteigerung eines Großkunden bei weitem nicht ausgleichen. Nach Festlegung der Planung für das kommende Geschäftsjahr 2014 wurden noch im laufenden Geschäftsjahr 2013 umfangreiche und massive Kostensenkungsmaßnahmen festgelegt und umgesetzt. Zusätzlich wurde die Kurzarbeit massiv erhöht, Kapazitäten im Personalbereich unternehmensweit reduziert. Als Ergebnis stellt sich im Geschäftsjahr 2014 ein Fehlbetrag in Höhe von - 2.433.455,68 € ein. Die Gesellschafterin Bauer Maschinen GmbH führte eine einseitige Kapitalerhöhung in Höhe von 1.360.000 € durch. Der verbleibende nicht gedeckte Fehlbetrag wurde durch einen Rangrücktritt der Gesellschafterin Bauer Maschinen GmbH beim Kontokorrentdarlehen gedeckt.

Ausblick, Entwicklung

Mit Umsetzung der Kostensenkungsmaßnahmen wird für das Geschäftsjahr 2014 ein ausgeglichenes Ergebnis angestrebt. Der Spagat Kostensenkung vs. Umsatzzielerreichung wird für die MAT eine enorme Herausforderung und allen Mitarbeitern außerordentlich viel abverlangen. Die internen Strukturen werden der neuen Situation angepasst, Schnittstellen und Prozesse optimiert, die Produktivität und Effizienz dadurch deutlich gesteigert.

Zur Steigerung des Direktumsatzes wird die gestartete Vertriebsoffensive in 2014 fortgesetzt. In zahlreichen Projekten im Bereich Tunneling im In- sowie angrenzenden europäischen Ausland bestehen sehr gute Möglichkeiten Aufträge zu akquirieren und neben dem Umsatz der Misch- und Fördertechnik speziell auch den Umsatz der Trenntechnik zu steigern. Durch die in allen 3 Produktbereichen gesammelten Erfahrungen der vergangenen 23 Jahre stehen wir unseren Kunden als kompetenter Partner zur Realisierung von Komplettsystemen zur Seite. Die MAT nimmt hier im weltweiten Vergleich eine Ausnahmestellung ein. Die speziell für den Bereich der Mineralschlamm-Entwässerung entwickelte Zentrifuge (Dekanter) vom Typ BD-90 zeigt in den bereits absolvierten Baustelleneinsätzen außerordentlich gute Ergebnisse, das Kundeninteresse ist entsprechend groß.

Die in Forschungsprojekten gesammelten Erfahrungen im Bereich der Mischtechnik fließen in die Optimierung der vorhandenen Konstruktionen ein. Die realisierte Modulbauweise ermöglicht einerseits die Herstellung von Baugruppen in größeren Stückzahlen und trägt somit zur Kostensenkung bei, andererseits bietet die neue Technologie ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten, von der Herstellung bereits bekannten Zement- und Bentonitsuspensionen bis hin zu hochviskosen feststoffreichen Suspensionen zur Herstellung von Leicht- und Hochleistungsbetonen HPC sowie UHPC. Die ersten Auftragseingänge aus dem Bereich der Betonfertigteil- und Baustoffherstellung werden noch im 1. Quartal 2014 erwartet. Auf die Umsetzung der Modulbauweise wird weiter größtes Augenmerk gelegt, um die Reduzierung der Teilevielfalt und in Folge des Lagerbestandes herbeizuführen sowie den Beschaffungsprozess zu optimieren. Mit der Erhaltung unserer Flexibilität können für die vorgenannten Märkte und Anwendungsbereiche sowohl Einzel- als auch Komplettanlagen kundenspezifisch angeboten und realisiert werden.

Trotz der nach wie vor außerordentlich schwierigen Situation blicken wir durch die vorhandene Nachfrage in den für uns neuen Märkten, den Fortschritt in den Weiterentwicklungen unserer Produkte sowie die gestraffte Organisationsstruktur unseres Unternehmens sehr positiv in die Zukunft.

 

Immenstadt, den 29. Januar 2014

Norbert Kleimeier, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

  31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Anlagevermögen 7.017.484,42 7.140.672,67
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.545.454,25 1.365.906,50
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.396.012,25 1.191.295,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 149.442,00 174.611,50
II. Sachanlagen 5.472.030,17 5.774.766,17
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.862.147,17 4.997.984,17
2. technische Anlagen und Maschinen 206.339,50 237.785,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 403.543,50 538.997,00
B. Umlaufvermögen 9.009.406,45 10.537.610,89
I. Vorräte 8.276.873,27 7.972.659,52
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 538.273,18 744.561,66
2. fertige Erzeugnisse und Waren 7.700.280,95 7.167.204,86
3. geleistete Anzahlungen 38.319,14 60.893,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 730.633,03 2.560.368,29
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 685.517,71 2.506.122,80
2. sonstige Vermögensgegenstände 45.115,32 54.245,49
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.900,15 4.583,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten 53.610,82 60.347,65
D. Aktive latente Steuern 968.003,00 938.710,00
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 42.068,48 32.706,74
F. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag / nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil 244.879,97 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 17.335.453,14 18.710.047,95

Passiva

   
  31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Eigenkapital 0,00 828.575,71
I. gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto/ Kapitalanteile 2.210.000,00 850.000,00
II. Bilanzverlust 2.454.879,97 21.424,29
III. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag (Passivausweis) 244.879,97  
B. Rückstellungen 243.535,00 229.530,00
1. sonstige Rückstellungen 243.535,00 229.530,00
C. Verbindlichkeiten 16.701.035,14 17.318.379,24
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.161.615,58 5.642.665,91
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 235.158,79 369.229,11
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.200.000,00 11.050.000,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 104.260,77 256.484,22
davon aus Steuern 91.212,50 248.791,04
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 691,03 667,47
a. übrige sonstige Verbindlichkeiten 12.357,24 7.025,71
D. Passive latente Steuern 390.883,00 333.563,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 17.335.453,14 18.710.047,95

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2013 - 31.12.2013
EUR
1.1.2012 - 31.12.2012
EUR
1. Betriebsergebnis (GKV) -1.684.101,50 -689.576,73
a) Rohergebnis (GKV) 5.272.714,91 6.469.557,18
Gesamtleistung (GKV) 12.246.042,38 13.753.861,50
Umsatzerlöse (GKV) 10.801.342,17 12.851.703,22
Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen (GKV) 755.752,33 114.700,68
andere aktivierte Eigenleistungen (GKV) 688.947,88 787.457,60
sonstige betriebliche Erträge (GKV) 66.485,77 68.281,69
Materialaufwand (GKV) 7.039.813,24 7.352.586,01
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 6.840.750,42 7.138.369,32
Aufwendungen für bezogene Leistungen 199.062,82 214.216,69
b) Personalaufwand (GKV) 3.855.066,20 4.205.433,87
Löhne und Gehälter 3.184.192,33 3.531.767,85
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 670.873,87 673.666,02
c) Abschreibungen (GKV) 1.156.383,27 1.156.609,06
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 997.253,17 1.037.659,86
auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 159.130,10 118.949,20
d) sonstige betriebliche Aufwendungen (GKV) 1.945.366,94 1.797.090,98
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -712.843,98 -732.530,34
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.200,33 691,98
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 715.044,31 733.222,32
3. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -2.396.945,48 -1.422.107,07
4. Steuern vom Einkommen und Ertrag 28.026,14 -374.515,70
5. sonstige Steuern 8.484,06 8.529,26
6. Jahresfehlbetrag 2.433.455,68 1.056.120,63

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der MAT Mischanlagentechnik GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Zugänge geringwertiger Wirtschaftsgüter unter € 410,00 wurden in voller Höhe abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Forschungs- und Entwicklungskosten

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert.

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr 688.947,88 Euro.

Davon entfallen 688.947,88 Euro auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angabe zu Forderungen

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 3.745,16 (Vorjahr: Euro 4.723,81).

Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2013 31.12.2013
TEuro
kleiner 1 Jahr
TEuro
größer 1 Jahr
TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 685,5 685,5 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 45,1 41,4 3,7
Summe 730,6 726,9 3,7

Aktivierte Disagiobeträge

In die Rechnungsabgrenzungsposten wurde ein Disagiobetrag in Höhe von Euro 5.270,00 eingestellt.

Latente Steuern

Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz.

Die passiven latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen:

Aktivierte Entwicklungskosten Euro 1.396.012,25

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 28 % = Euro 390.883,00.

Körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von Euro 3.478.900,00 waren bei der Berechnung aktiver latenter Steuern mit dem Steuersatz von 15,83 % = Euro 550.535,00 zu berücksichtigen.

Für den gewerbesteuerlichen Verlustvortrag in Höhe von Euro 3.478.900,00 wurden aktive latente Steuern in Höhe von 12 % = Euro 417.468,00 bilanziert.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden 46.249,98
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 88.318,46
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 42.068,48
verrechnete Aufwendungen 13.907,41
verrechnete Erträge 23.269,14

Angabe zu Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2013 31.12.2013
TEuro
kleiner 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 235 235 0 0
gegenüber verbundenen Unternehmen 12.200 12.200   0
sonstige Verbindlichkeiten 104 104 0 0
Summe 12.539 12.539 0 0

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit> 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 1.018.247,68.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

  Gesamtbetrag Art der Sicherheiten
Verbindlichkeiten gegenübe Kreditinstituten   Patronatserklärungen der Firma
- aus Kontokorrentkrediten 1.973.556,68 € Bauer Maschinen GmbH
    incl. Kapitalbelassungserklärung
- mit einer Restlaufzeit bis zu 5 Jahren 1.169.811,22 € Grundschuld Immenstadt, Illerstr. 6
    € 1.827.000,00
- mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren 1.018.247,68 € Grundschuld Immenstadt, Illerstr. 4
    € 1.470.000,00
    Globalzession Forderungen A-Z
Erhaltene Anzahlungen 0,00 € keine
Verbindlichkeiten aus Liefer. und Leist. 235.158,79 € Eigentumsvorbehalt
Sicherheitseinbehalte, Kautionen 0,00 €  
Verbindlichkeiten aus der Annahme    
gezogender Wechsel und der Ausstellung    
eigener Wechsel 0,00 €  
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternmehmen 12.200.000,00 € keine
Verbindlichkeiten gegenüber    
verbundenen Unternehmen, mit denen    
ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 €  
Sonstige Verbindlichkeiten 104.260,77 € keine
Summe 16.701.035,14 €  

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
Euro
aus der Begebung und Übertragung von Wechseln 0,00
davon durch Pfandrechte oder sonstige Sicherheiten gesichert 0,00
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00
gesichert durch:  
aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 400.070,27
aus Gewährleistungsverträgen 0,00
aus Sicherheit für fremde Verbindlichkeiten 0,00
Summe 400.070,27

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 1.300.353,69 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Die Verpflichtungen enstehenen aus den abgeschlossenen Leasingverträgen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:

Umsatzerlöse Inland 8.452.562,85 €
Umsatzerlöse Ausland 2.348.779,32 €

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag beträgt Euro -2.433.455,68.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Verlustvortrag aus dem Vorjahr ergibt sich ein Betrag von Euro -2.454.879,97, der zu verwenden ist.

Der Bilanzverlust ist in Höhe von Euro 2.454.879,97 auf neue Rechnung vorzutragen.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 2.364.015,25.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre Euro
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 1.396.012,25
Aktivierung latenter Steuern 968.003,00
Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert 0
Gesamtbetrag 2.364.015,25

Sonstiges

Im Zeitpunkt der Bilanzerstellung gewährte die Gesellschafterin Bauer Maschinen GmbH ein Kontokorrentkreditrahmen in Höhe von € 4.500.000,00. Zur Vermeidung einer etwa gegebenen oder in Zukunft auftretenden Überschuldung wurde ein Rangrücktritt in Höhe von € 1.000.000,00 am 28.01.2014 vereinbart.

Sonstige Pflichtangaben

Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Weitere Angaben hierzu gem. § 264 (2) Satz 2 HBG sind nicht erforderlich.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Norbert Kleimeier Sonthofen einzelvertretungsberechtigt
Rainer Rossbach Baar-Ebenhausen einzelvertretungsberechtigt

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber der Gesellschafterin Bauer Maschinen GmbH bestehen folgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte Betrag
Euro
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 88.192,15
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -1.643,15
Ausleihungen 0,00

Konzernzugehörigkeit

Die MAT Mischanlagentechnik GmbH wurde in den Konzernabschluss der Bauer AG, Schrobenhausen einbezogen.

Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 55,00
Angestellte 33,00
Geschäftsführer 2,00
davon vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 52,00
davon teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 19,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 90,00

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Immenstadt-Seifen, den 29. Januar 2014

Norbert Kleimeier

Rainer Rossbach

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 14. März 2014 festgestellt.

Beschlüsse

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag beträgt Euro -2.433.455,68.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Verlustvortrag aus dem Vorjahr ergibt sich ein Betrag von Euro -2.454.879,97, der zu verwenden ist.

Der Bilanzverlust ist in Höhe von Euro 2.454.879,97 auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

Anlagebezeichnung Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2013
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand 31.12.2013
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.652.313,76 688.947,88 0 2.341.261,64
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 581.704,63 107.409,70 0 689.114,33
  2.234.018,39 796.357,58 0 3.030.375,97
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 6.172.761,80 32.484,61 0 6.205.246,41
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.081.078,03 936 2.709,34 1.079.304,69
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.643.235,80 44.289,23 81.886,36 1.605.638,67
  8.897.075,63 77.709,84 84.595,70 8.890.189,77
  11.131.094,02 874.067,42 -84.595,70 11.920.565,74
Anlagebezeichnung Abschreibungen
Stand 01.01.2013
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand 31.12.2013
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 461.018,76 484.230,63 0 945.249,39
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 407.093,13 132.579,20 0 539.672,33
  868.111,89 616.809,83 0 1.484.921,72
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 1.174.777,63 168.321,61 0 1.343.099,24
2. Technische Anlagen und Maschinen 843.293,03 32.381,00 2.708,84 872.965,19
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.104.238,80 179.740,73 81.884,36 1.202.095,17
  3.122.309,46 380.443,34 84.593,20 3.418.159,60
  3.990.421,35 997.253,17 -84.593,20 4.903.081,32
Anlagebezeichnung Buch-/Bilanzwerte
Stand 31.12.2013
EUR
Stand 31.12.2012
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.396.012,25 1.191.295,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 149.442,00 174.611,50
  1.545.454,25 1.365.906,50
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 4.862.147,17 4.997.984,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 206.339,50 237.785,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 403.543,50 538.997,00
  5.472.030,17 5.774.766,17
  7.017.484,42 7.140.672,67

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MAT Mischanlagentechnik GmbH, Immenstadt,für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Augsburg, 29. Januar 2014

Roland Jehle GmbH
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