Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau
MAT Mischanlagentechnik GmbHLiquidiert
87509 Immenstadt i. Allgäu, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Josef Eisele seit 19.12.2014 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MAT Mischanlagentechnik GmbHImmenstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013LageberichtGeschäftsverlauf Mit einer erfreulichen Umsatzsteigerung im 1. Quartal startete das Geschäftsjahr sehr positiv. Diese Tendenz setzte sich im Verlauf des 2. Quartales leicht abgeschwächt fort. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Umsatz im ersten Halbjahr gesteigert werden. Diese positive Tendenz reichte jedoch nicht aus, um den enormen Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr gerecht zu werden, der Umsatz liegt erheblich hinter Plan. Der im 3. und 4. Quartal erfahrungsgemäß zu verzeichnende ansteigende Auftragseingang blieb aus, wodurch das geplante Jahresziel eines leicht positiven Ergebnisses weit verfehlt wurde. Im Direktvertrieb konnte der Umsatz weiter gesteigert werden. Die Mühen der vergangenen Jahre tragen weiterhin Früchte. Die Nachfrage aus dem Ausland nimmt weiter zu, der Exportanteil steigt ebenfalls weiter stark an. Diese Steigerungen konnten jedoch den starken Umsatzrückgang eines Großkunden nicht ausgleichen. Bei den Produkten liegt der Umsatz im Bereich der Misch- und Fördertechnik unter Vorjahresniveau, die Nachfrage nach Handelsware und speziell Mietgeschäften steigt weiter stark an. Der größte Rückgang ist bei Produkten aus dem Bereich der Trenntechnik zu verzeichnen. Im Markt Spezialtiefbau wird weiterhin sehr zurückhaltend investiert, das Mietgeschäft nimmt weiter zu. Im Bereich der Ersatzinvestitionen sind jedoch positive Entwicklungen zu verzeichnen. Der Markt Tunneling entwickelt sich weiter sehr positiv, die Nachfrage an Maschinentechnik aus den Produktbereichen Misch-, Förder- und Trenntechnik ist sehr groß. Zu Beginn der 2. Jahreshälfte wurde zur Intensivierung des Direktvertriebes eine Vertriebsoffensive gestartet. In den Märkten Betonherstellung, Betonfertigteil- und Baustoffindustrie so-wie im Anwendungsgereich der Mineralschlammentwässerung wurden zahlreiche potentielle Kunden akquiriert und darauf resultierend bereits konkrete Anfragen bearbeitet. Ein daraus folgender nennenswerter Umsatz kann jedoch erst im kommenden Geschäftsjahr 2014 realisiert werden. Im Geschäftsjahr 2013 wurde ein Umsatz von 10.801.342,17 € und eine Leistung von 12.312.528,15 € erzielt. Die einzelnen Geschäftssegmente sind mit folgenden Anteilen am Gesamtumsatz beteiligt:
Im Vergleich zum Vorjahr verschärfte sich die Ergebnissituation im Geschäftsjahr 2013 erheblich. Nach dem Ausbleiben der Aufträge im 3. Quartal wurden sofort erste Kostensenkungsmaßnahmen beschlossen und durchgeführt, Überkapazitäten wurden teilweise abgebaut, Kurzarbeit eingeführt. Im 4. Quartal stagnierte der Auftragseingang weiter. Die Umsatzplanung für das Geschäftsjahr 2014 zeigt keine für die vorhandene Kostenstruktur erforderliche Umsatzsteigerung. Die erwartete Steigerung des Direktumsatzes kann die ausbleibende Umsatzsteigerung eines Großkunden bei weitem nicht ausgleichen. Nach Festlegung der Planung für das kommende Geschäftsjahr 2014 wurden noch im laufenden Geschäftsjahr 2013 umfangreiche und massive Kostensenkungsmaßnahmen festgelegt und umgesetzt. Zusätzlich wurde die Kurzarbeit massiv erhöht, Kapazitäten im Personalbereich unternehmensweit reduziert. Als Ergebnis stellt sich im Geschäftsjahr 2014 ein Fehlbetrag in Höhe von - 2.433.455,68 € ein. Die Gesellschafterin Bauer Maschinen GmbH führte eine einseitige Kapitalerhöhung in Höhe von 1.360.000 € durch. Der verbleibende nicht gedeckte Fehlbetrag wurde durch einen Rangrücktritt der Gesellschafterin Bauer Maschinen GmbH beim Kontokorrentdarlehen gedeckt. Ausblick, Entwicklung Mit Umsetzung der Kostensenkungsmaßnahmen wird für das Geschäftsjahr 2014 ein ausgeglichenes Ergebnis angestrebt. Der Spagat Kostensenkung vs. Umsatzzielerreichung wird für die MAT eine enorme Herausforderung und allen Mitarbeitern außerordentlich viel abverlangen. Die internen Strukturen werden der neuen Situation angepasst, Schnittstellen und Prozesse optimiert, die Produktivität und Effizienz dadurch deutlich gesteigert. Zur Steigerung des Direktumsatzes wird die gestartete Vertriebsoffensive in 2014 fortgesetzt. In zahlreichen Projekten im Bereich Tunneling im In- sowie angrenzenden europäischen Ausland bestehen sehr gute Möglichkeiten Aufträge zu akquirieren und neben dem Umsatz der Misch- und Fördertechnik speziell auch den Umsatz der Trenntechnik zu steigern. Durch die in allen 3 Produktbereichen gesammelten Erfahrungen der vergangenen 23 Jahre stehen wir unseren Kunden als kompetenter Partner zur Realisierung von Komplettsystemen zur Seite. Die MAT nimmt hier im weltweiten Vergleich eine Ausnahmestellung ein. Die speziell für den Bereich der Mineralschlamm-Entwässerung entwickelte Zentrifuge (Dekanter) vom Typ BD-90 zeigt in den bereits absolvierten Baustelleneinsätzen außerordentlich gute Ergebnisse, das Kundeninteresse ist entsprechend groß. Die in Forschungsprojekten gesammelten Erfahrungen im Bereich der Mischtechnik fließen in die Optimierung der vorhandenen Konstruktionen ein. Die realisierte Modulbauweise ermöglicht einerseits die Herstellung von Baugruppen in größeren Stückzahlen und trägt somit zur Kostensenkung bei, andererseits bietet die neue Technologie ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten, von der Herstellung bereits bekannten Zement- und Bentonitsuspensionen bis hin zu hochviskosen feststoffreichen Suspensionen zur Herstellung von Leicht- und Hochleistungsbetonen HPC sowie UHPC. Die ersten Auftragseingänge aus dem Bereich der Betonfertigteil- und Baustoffherstellung werden noch im 1. Quartal 2014 erwartet. Auf die Umsetzung der Modulbauweise wird weiter größtes Augenmerk gelegt, um die Reduzierung der Teilevielfalt und in Folge des Lagerbestandes herbeizuführen sowie den Beschaffungsprozess zu optimieren. Mit der Erhaltung unserer Flexibilität können für die vorgenannten Märkte und Anwendungsbereiche sowohl Einzel- als auch Komplettanlagen kundenspezifisch angeboten und realisiert werden. Trotz der nach wie vor außerordentlich schwierigen Situation blicken wir durch die vorhandene Nachfrage in den für uns neuen Märkten, den Fortschritt in den Weiterentwicklungen unserer Produkte sowie die gestraffte Organisationsstruktur unseres Unternehmens sehr positiv in die Zukunft.
Immenstadt, den 29. Januar 2014 Norbert Kleimeier, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der MAT Mischanlagentechnik GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Zugänge geringwertiger Wirtschaftsgüter unter € 410,00 wurden in voller Höhe abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Forschungs- und Entwicklungskosten Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr 688.947,88 Euro. Davon entfallen 688.947,88 Euro auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zu Forderungen Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 3.745,16 (Vorjahr: Euro 4.723,81).
Aktivierte Disagiobeträge In die Rechnungsabgrenzungsposten wurde ein Disagiobetrag in Höhe von Euro 5.270,00 eingestellt. Latente Steuern Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Die passiven latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen: Aktivierte Entwicklungskosten Euro 1.396.012,25 Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 28 % = Euro 390.883,00. Körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von Euro 3.478.900,00 waren bei der Berechnung aktiver latenter Steuern mit dem Steuersatz von 15,83 % = Euro 550.535,00 zu berücksichtigen. Für den gewerbesteuerlichen Verlustvortrag in Höhe von Euro 3.478.900,00 wurden aktive latente Steuern in Höhe von 12 % = Euro 417.468,00 bilanziert. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Angabe zu Verbindlichkeiten
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit> 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 1.018.247,68. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 1.300.353,69 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Die Verpflichtungen enstehenen aus den abgeschlossenen Leasingverträgen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag beträgt Euro -2.433.455,68. Einschließlich des zu berücksichtigenden Verlustvortrag aus dem Vorjahr ergibt sich ein Betrag von Euro -2.454.879,97, der zu verwenden ist. Der Bilanzverlust ist in Höhe von Euro 2.454.879,97 auf neue Rechnung vorzutragen. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 2.364.015,25. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Sonstiges Im Zeitpunkt der Bilanzerstellung gewährte die Gesellschafterin Bauer Maschinen GmbH ein Kontokorrentkreditrahmen in Höhe von € 4.500.000,00. Zur Vermeidung einer etwa gegebenen oder in Zukunft auftretenden Überschuldung wurde ein Rangrücktritt in Höhe von € 1.000.000,00 am 28.01.2014 vereinbart. Sonstige Pflichtangaben Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Weitere Angaben hierzu gem. § 264 (2) Satz 2 HBG sind nicht erforderlich. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber der Gesellschafterin Bauer Maschinen GmbH bestehen folgenden Rechte und Pflichten:
Konzernzugehörigkeit Die MAT Mischanlagentechnik GmbH wurde in den Konzernabschluss der Bauer AG, Schrobenhausen einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Unterschrift der Geschäftsleitung
Immenstadt-Seifen, den 29. Januar 2014 Norbert Kleimeier Rainer Rossbach Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 14. März 2014 festgestellt. BeschlüsseVorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag beträgt Euro -2.433.455,68. Einschließlich des zu berücksichtigenden Verlustvortrag aus dem Vorjahr ergibt sich ein Betrag von Euro -2.454.879,97, der zu verwenden ist. Der Bilanzverlust ist in Höhe von Euro 2.454.879,97 auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige Berichtsbestandteile
Bestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MAT Mischanlagentechnik GmbH, Immenstadt,für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Augsburg, 29. Januar 2014 Roland
Jehle GmbH
Most, Wirtschaftsprüfer |
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