CEKA Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Büromöbeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
Managementdaten für GmbH & Co. KG sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Gesellschafterdaten für GmbH & Co. KG sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CEKA GmbH & Co. KGAlsfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens CEKA ist ein Büromöbelhersteller mit 120jähriger Tradition und fertigt bereits seit dem Jahre 1924 am Standort Alsfeld, aktuell auf einer Produktionsfläche von über 30.000 Quadratmetern. Mit unseren Produkten schaffen wir ein nachhaltiges und gutes Arbeitsumfeld und sorgen für Zufriedenheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz, damit sich unsere Kunden flexibel und agil für den Wandel der Arbeitswelten aufstellen können. 1.2 Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft verfügt über hochkompetente, erfahrene Mitarbeiter: innen, die Büromöbel-Lösungen zur Optimierung von Arbeitswelten entwickeln. Im Geschäftsjahr 2023 setzte die Geschäftsführung den Bereich moderne Arbeitsmethoden und Digitalisierung organisatorisch komplett neu auf, um dem immer schneller voranschreitenden Wandel und den komplexeren Anforderungen auch zukünftig bestmöglich gerecht werden zu können. Im Geschäftsjahr 2023 konzentrierte sich die Organisation auf die Produkteinführung der Systeme ClixsBox und VitalForm. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Industrieverband Büro und Arbeitswelt e. V. (IBA) meldet für das Jahr 2023 einen Produktionsumsatz der in Deutschland ansässigen Büromöbelindustrie von 2,49 Milliarden Euro. Mit einem Plus von 0,6 Prozent liegen die Umsätze praktisch auf Vorjahresniveau. Nach zwei Wachstumsjahren markiert das Jahr 2023 damit eine zwischenzeitliche Verlangsamung des dringend notwendigen Umbaus der Arbeitswelt. Inland und europäisches Ausland sind gleichermaßen betroffen. Allgemeine Wirtschaftslage bremst Investitionsbereitschaft Nachdem sich die Büroeinrichtungsbranche zu Beginn des vergangenen Jahres speziell im Inland noch über eine Vielzahl von Anfragen zur umfassenden Modernisierung der Büros und ihrer Einrichtungen freuen konnte, flachte die Nachfrage im Sommer 2023 ab. Großprojekte waren in der zweiten Jahreshälfte eher die Ausnahme. Verzögerung bei der Fertigstellung von Neubauten, die aktuelle Wirtschaftslage und widersprüchliche Signale der Politik bilden die Ausgangslage, die vielerorts zur Rückstellung geplanter Investitionen führte. Stattdessen bemühten sich die Kunden der Büromöbelindustrie, ihre Beschäftigten mit kleineren Maßnahmen zur Optimierung bestehender Arbeitsplätze zurück in die Büros zu locken. Gekauft wurden Sitz-/Steh-Arbeitstische und ergonomische Drehstühle. So schlossen die Hersteller von Bürotischen und Korpusmöbeln das Jahr 2023 mit einem leichten Umsatzzuwachs von 1,1 Prozent ab. Die Umsätze mit Bürositzmöbeln verharrten mit +0,1 Prozent auf Vorjahresniveau. Das Plus im Inland lag bei 0,6 Prozent, im Ausland stieg der Umsatz mit Büromöbeln um 0,7 Prozent. Der Exportanteil lag unverändert bei 25,1 Prozent. Wichtigste Exportmärkte waren die europäischen Nachbarländer. Die Weichenstellung für mehr Innovation steht noch bevor Eine im Mai 2023 durchgeführte repräsentative forsa-Umfage unter mehr als 1.000 Beschäftigen im Bürobereich macht deutlich, dass die Arbeitgeber mit der Anschaffung hochwertiger Arbeitsplatzausstattungen eine gute Entscheidung getroffen hatten. Wo entsprechende Käufe bereits getätigt oder geplant waren, wurde dies durch hohe Zufriedenheitswerte seitens der Arbeitnehmer honoriert. Die Befragung verweist aber auch auf eine erhebliche Lücke bei der Schaffung zusätzlicher Kommunikationsbereiche. Hier wurden 2023 deutlich weniger investiert als noch in den beiden Vorjahren. Diese Zurückhaltung sei einerseits verständlich, heißt es dazu beim IBA, denn derartige Veränderungen seien immer mit größeren Eingriffen in die Unternehmensorganisation verbunden, andererseits könnte sich die selbstverordnete Umbaupause der Unternehmen in Deutschland und Europa genau deshalb als kurzsichtig erweisen. Denn wie die forsa-Umfrage auch zeigte, sehen die Beschäftigten das Büro in erster Linie als Ort der Kommunikation und der Zusammenarbeit. 82 Prozent der Befragten nennen den Kontakt zu Kollegen und Vorgesetzen als wichtigste Gründe, um ins Büro zu kommen. 68 Prozent sehen den intensiveren fachlichen Austausch als Vorteil der Präsenzarbeit. Das müsste die Arbeitgeber eigentlich freuen, denn aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen den mehrfachen Nutzen physischer Präsenz. Demnach steigt die Wahrscheinlichkeit für echte Innovationen, wenn Teams regelmäßig an einem Ort zusammentreffen. "Die aktuelle Situation ist geradezu paradox. Allen Beteiligten ist klar, dass häufigere Anwesenheit im Büro nicht nur die Teambindung stärkt, sondern speziell im Bereich der Wissensarbeit für bessere Ergebnisse sorgt. Wenn die Beschäftigten dann aber ins Büro kommen, finden Sie vielerorts weiterhin nur ein veraltetes, monofunktionales Raumangebot vor", beschreibt Helmut Link, Vorsitzender des IBA die Situation. So werde die Rückstellung der notwendigen Investitionen zur angezogenen Bremse im internationalen Wettbewerb um mehr Innovationsfähigkeit. "Hinzu kommen nach wie vor die Herausforderungen bei der Gewinnung und dem Onboarding neuer Mitarbeiter. All das funktioniert nur mit attraktiven und zumindest zeitweise gut gefüllten Büros", ergänzt Link. Verhaltener Optimismus für das laufende Jahr Für das laufende Jahr 2024 gehen der IBA uns seine Mitgliedsunternehmen von unverändert schlechten Rahmenbedingungen aus. Die Gespräche der Verbandmitglieder mit ihren potenziellen Kunden weisen dennoch darauf hin, dass sich der Investitionsstau in absehbarer Zeit auflösen könnte, heißt es beim IBA. Nur schwer abschätzbar sei dagegen die weitere Entwicklung der Preise für Büromöbel. Die aktuellen Tarifabschlüsse und steigende Logistikkosten einschließlich des CO 2 -Aufschlages werden nach Einschätzung der Branchenvertreter 2024 aber auch bei Büromöbeln zu steigenden Preisen führen. 2.2 Geschäftsverlauf Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 fiel der Umsatzerlös schwächer als der im Vorjahr prognostizierte Anstieg aus. Der Gesamtumsatz ging im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück. Aufgrund dessen liegen Rohertrag, Betriebs- und Jahresergebnis unter dem Vorjahresniveau. Die Umsatzerlöse liegen im Vergleich zum Vorjahr um 11,5 % zurück. Die Rohertragsmarge ist gegenüber dem Vorjahr um 3,1 %-Punkte gestiegen. Der Materialaufwand ist um 15,4 % gesunken. Die Personalkosten sind um 12,6 % gesunken. Ursächlich hierfür ist unter anderem die Veränderung der Arbeitnehmeranzahl. Diese konnte im Wesentlichen durch Rentenabgänge und ohne betriebsbedingte Kündigungen, einhergehend mit einer vertrieblichen Neuausrichtung, erreicht werden. Das Betriebsergebnis ist dadurch gesunken und negativ. Hauptabsatzmarkt ist nach wie vor die Bundesrepublik Deutschland mit über 90 % Umsatzanteil. Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich im Durchschnitt in 2023 zu 2022 von 143 Mitarbeiter (inkl. Azubis) auf 130 Mitarbeiter (inkl. Azubis) reduziert. Das ist ein Prozentsatz von -9,1 %. 2.3 VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung Die Vermögenslage wird vom Anlage- und Umlaufvermögen geprägt, das überwiegend durch Eigen- und Bankmittel finanziert wird. Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr um TEUR 185,2 verringert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 403,1 erhöht. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um TEUR 40,7 erhöht und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten haben sich um 20,0 % verringert, die liquiden Mittel um TEUR 44,4. Das Eigenkapital hat sich durch den Jahresfehlbetrag gemindert. Die Rückstellungen beinhalten vor allem Personalverpflichtungen wie Resturlaubs- und Überstundenansprüche. Die langfristigen Bankverbindlichkeiten wurden in 2023 planmäßig zurückgeführt. Die Finanzlage unseres Unternehmens ist durch Gesellschafterdarlehen und Kreditlinien gesichert. 2.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter und den Cashflow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen; den Cashflow ermitteln wir anhand der indirekten Methode in Anlehnung an DRS 21. Permanentes Controlling und betriebswirtschaftliche Auswertungen liegen der Geschäftsleitung vor. Um schneller auf die volatile Marktlage reagieren zu können, wurde im Geschäftsjahr für das Controlling eine Stabsstelle eingerichtet. Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt stärker belastet aber positiv. 2.5 Gesamtaussage Konnte der Gesamtumsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 noch stabil auf dem Vorjahresniveau gehalten werden, fehlte im Geschäftsjahr 2023 der sonst übliche Projektvorlauf aus den Vorjahren und der vertriebliche Personalbestand. Die gesteckten Ziele im Bereich des Umsatzes konnten so nicht erreicht werden. Die Weichenstellung für 2024 ist allerdings sowohl vertrieblich sowie auch organisatorisch durch Ergreifung und Einleitung von konkreten Maßnahmen erfolgt. Zur Stärkung der Finanzlage hat sich der Gesellschafterkreis zu weiteren Mitteln in Höhe von EUR 0,5 Mio. bereit erklärt, die nach Bedarf abgerufen werden können. Bereits in 2023 wurden Maßnahmen eingeleitet, um den Vertriebsbereich stärker aufzustellen und Kosten zu senken. 3. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir von einem höheren Umsatz im Vergleich zu 2023 aus. Damit der anteilige Rohertrag und das Betriebsergebnis ebenfalls verbessert werden, wird die Kostenstruktur weiterhin angepasst und die Aufträge werden besser verplant, um Spitzen in der Fertigung abzufangen. 4. Risiko- und Chancenbericht 4.1 Branchenspezifische Risiken Der demographische Wandel und die durch die Corona-Pandemie beschleunigte Digitalisierung und Flexibilisierung der Arbeitswelt werden nach Einschätzung von Branchenkennern einen neuen Nachfrageschwung für die Büroeinrichter mit sich bringen. Der große Umbau der Arbeitswelt steht nach Einschätzung des IBA-Vorsitzenden dennoch erst bevor. Sorgen bereitet der Branche laut IBA die anhaltend schwierige Situation auf den Beschaffungsmärkten. 4.2 Risiko im Zusammenhang mit der Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten, Guthaben und Kreditlinien bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind deswegen die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Daneben wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Weiterhin werden turnusmäßig Auswertungen der Plan-Ist-Abweichungen auf Sachkontenebene und Kostenstellen durchgeführt. Bei Projekten und Großaufträgen werden regelmäßig Kundenanzahlungen vertraglich vereinbart, so dass die Vorfinanzierung gesichert ist. Weiterhin steht für die Vorfinanzierung von Großaufträgen ein Kontokorrentrahmen zur Verfügung. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. 4.3 Chancenbericht Die Geschäftsleitung der CEKA sieht sich in aktuellen Projekten und der Projektvorschau bestätigt. Besonders im zwischenzeitlich stark angefragten Segment der Einrichtungen von neuen, flexibel nutzbaren Räumen für Kommunikation und Teamarbeit sehen wir uns hervorragend aufgestellt und eine der größten vertrieblichen Chancen 2024. Organisatorisch lag ein besonderer Fokus auf der Etablierung eines nachhaltigen Kulturwechsels, der von der Geschäftsleitung und den Führungskräften vorgelebt werden soll und durch HR-Projekte zu einer aktiv gelebten Feedback- und Fehlerkultur - unter Beteiligung aller Mitarbeiter: innen - beitragen soll. Dies soll das Miteinander weiter stärken und wird einen wesentlichen Beitrag zum zukünftigen Unternehmenserfolg leisten. Die kumulierte Reklamationsquote, über alle Bereiche, liegt in 2023 bei 1,13 % der ausgelieferten Teile. Somit ist dieser zum Vorjahr um 0,17 % gesunken. 5. Umweltbericht Unsere Unternehmensprozesse werden regelmäßig überwacht und zertifiziert: • Qualitätsmanagement: DIN EN ISO 9001:2015 • Umweltmanagement: DIN EN ISO 14001:2015 • Energiemanagement: DIN EN ISO 50001:2018 Fast alle CEKA-Produkte sind nach dem Umweltzeichen "Blauer Engel" zertifiziert. Damit ist nachweislich belegt, dass unsere Möbel die hohen Ansprüche an Umwelt-, Gesundheits- und Gebrauchseigenschaften erfüllen. Für die Produktion unserer Möbel verwenden wir zertifiziertes Holz nach PEFC. Im Rahmen der Zertifizierung zum "Blauen Engel" nach RAL ZU 38 wurde dieser Sachverhalt überprüft und wird uns mit der Übermittlung der Urkunden des "Blauen Engel" bescheinigt. Die im Betrieb entstehenden Abfälle durch Betriebstechnik, Produktion und Verpackung werden getrennt gesammelt und gemäß der aktuellen Gewerbeabfall-Verordnung (GewAbfV) entsorgt. Unser Stauraumprogramm "CombiNeo" besteht überwiegend aus Holz- und Metallkomponenten und ist zu 95 % recyclefähig. Das Schreibtischprogramm "Styles" ist zu 90% recyclebar. Aus unseren Produktionsabfällen führen wir 8 % Kunststoffe, 28,2 % Papier & Kartonagen, sowie 1,6 % Metall sortenrein der Wiederverwertung zu. Die Verpackung der Möbel ist auf den Kantenschutz reduziert. Sinnvolle Verladung und Abdeckung mit wiederverwertbaren Möbeldecken garantieren (auch ohne Folien) einen sicheren Transport = unsere Strategie gegen Plastikmüll. In Zusammenarbeit mit unserem Logistikpartner wird konsequent auf die Auslastung der Touren geachtet, um Leerfahrten zu vermeiden und den Kraftstoffverbrauch zu senken. So konnte die Dauer der LKW-Touren in den vergangenen 3 Jahren durch permanente Optimierung in der Logistik gesenkt werden. Täglich verlassen ca. 10 Lastzüge zur Auslieferung der Möbel unser Werk. Alle Fahrzeuge haben Euro Norm 6 oder sind bereits teil- oder vollelektrisch betrieben.
Alsfeld, den 26. April 2024 CEKA GmbH & Co. KG, Alsfeld Joachim Fleischer, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die CEKA GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Alsfeld. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Gießen unter HRA 4254 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 2.1 Grundlagen Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen sind wir eine mittelgroße Gesellschaft. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Ergänzend wurden die Regelungen des Gesellschaftsvertrages beachtet. Die Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsvorschriften erfolgt. Der Jahresabschluss wurde unter Zugrundelegung des Grundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Bezüglich bestandsgefährdender Risiken, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist, verweisen wir auf Kapitel 2.5 des Lageberichtes. Sofern die Restukturierung nicht erfolgreich ist und die Planannahmen nicht eintreten, werden weitere als die bereits zugesagten Mittel aus dem Gesellschafterkreis notwendig werden, um die Gesellschaft fortführen zu können. Die Gliederung der Bilanz folgt dem Gliederungsschema des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern werden als solche gesondert in der Bilanz ausgewiesen. Angaben, die wahlweise in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. 2.2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 250,00 werden nach § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe im Jahr der Anschaffung oder Herstellung als Betriebsausgabe abgezogen. Wirtschaftsgüter über € 250,00 bis € 800,00 wurden im Wirtschaftsjahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert dauerhaft über dem Wert der Vermögensgegenstände liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Als Bewertungsmethode wird die FIFO Methode angewendet. ln die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten einschließlich Abschreibungen einbezogen. Sofern die Tageswerte am Abschlussstichtag niedriger waren oder die Gängigkeit eingeschränkt war, wurden Abwertungen vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. Bei zweifelhaften Forderungen werden erforderlichenfalls Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Das allgemeine Kreditrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und etwaige drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags, wobei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr laufzeitentsprechend abgezinst werden. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Einzelangaben 3.1 Angaben zur Bilanz Ein Anlagengitter ist nachfolgend beigefügt. Die Finanzanlagen betreffen die 100%ige Beteiligung an der CEKA Verwaltungs-GmbH (Komplementärin) mit Sitz in Alsfeld mit einem Stammkapital von TEUR 25. In Höhe des für Anteile an der Komplementärgesellschaft aktivierten Betrags besteht gemäß § 264c Abs. 4 HGB nach dem Posten Eigenkapital ein Sonderposten unter der Bezeichnung "Ausgleichsposten für aktivierte eigene Anteile". Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Beträge für Urlaubs- und Gleitzeitverpflichtungen von TEUR 22,4, für Gewährleistungsverpflichtungen von TEUR 22,3, für ausstehende Rechnungen und Kostenabrechnungen von TEUR 4,0. für Berufsgenossenschaft von TEUR 5,0, für interne und externe Jahresabschluss- und Prüfungskosten von TEUR 86,6 und Rabatte TEUR 0,7. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Buchgrundschulden gesichert. Daneben bestehen die branchenüblichen Sicherungsrechte für Lieferantenverbindlichkeiten. Es wurden Zinsbegrenzungsgeschäfte in Form einer Höchstsatzvereinbarung mit nachfolgenden Rahmendaten abgeschlossen:
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB bestehen nicht. Die Gesellschafterverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.031,7 umfassen im Wesentlichen ein Gesellschafter-Darlehen in Höhe von TEUR 990,0 sowie die Gewinngutschriften aus Vorjahren auf den Verrechnungskonten der Gesellschafter. 3.2 Sonstige Pflichtangaben Über besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres ist nichts zu berichten. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte CEKA durchschnittlich 124 (VJ 134) Mitarbeiter, davon 65 (VJ. 68) Lohn- und 59 (VJ. 66) Gehaltsempfänger (ohne Auszubildende und Geschäftsführung). Geschäftsführung Die Geschäftsführung obliegt der CEKA Verwaltungs-GmbH als persönlich haftende Gesellschafterin. Diese wurde ab dem 01. Januar 2021 von Herrn Marcus Nau (Kaufmann), Hofheim am Taunus, vertreten. Mit Eintragung vom 20.06.2023 ist Herr Markus Nau als Geschäftsführer ausgeschieden. Herr Joachim Fleischer, Essen, wurde am gleichen Tag als Geschäftsführer im Handelsregister eingetragen. Herr Joachim Fleischer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Geschäftsführervergütung wird im Hinblick auf die Feststellbarkeit der Bezüge nicht gemacht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat Miet- und Leasingverpflichtungen mit einem jährlichen Aufwand von TEUR 229,0. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung der Gesellschaft schlägt folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag des laufenden Jahres in Höhe von EUR 916.181,08 wird unter Beachtung der Regelungen des Gesellschaftsvertrages den Gesellschafterkonten belastet.
Alsfeld, den 26. April 2024 CEKA GmbH & Co. KG, Alsfeld Joachim Fleischer, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.04.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CEKA GmbH & Co. KG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CEKA GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CEKA GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die gemachten Angaben unter 5. Umweltbericht im Lagebericht wuden inhaltlich nicht geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der unter 5. Umweltbericht gemachten Angaben. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf Angabe 2.1 Grundlagen im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt 2.5 des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass sich die Gesellschaft in einer angespannten Liquiditätssituation befindet und die Auftragslage zurückging. Sofern die Planannahmen nicht eintreten und die Restrukturierung der Gesellschaft nicht erfolgreich ist, werden weitere Mittel aus dem Gesellschafterkreis notwendig werden, um die Unternehmenstätigkeit fortführen zu können. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Erstprüfung Der Vorprüfer hat den Bestätigungsvermerk für das Vorjahr versagt unter anderem wegen der vorgenommenen Vorratsbewertung. Daher kann ein Einfluss auf die Bestandsveränderung und den Materialaufwand des laufenden Jahres nicht ausgeschlossen werden. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Seeheim-Jugenheim, 26. April 2024 WP
Koehler GmbH
Ralph Koehler, Wirtschaftsprüfer Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf die ungekürzte Fassung der Gewinn- und Verlustrechnung. |
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