Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 215615
Eingetragen
9.5.2006
Branche
Energetische Verwertung von AbfällenRückgewinnung sortierter WerkstoffeSonstige Verwertung von Abfällen
Gegenstand
Aufbereitung von verbrauchten Katalysatoren und Reststoffen

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

CATALYSIS AG

Helbra

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Bilanz

AKTIVA

  31.12.2013
Euro
31.12.2012
Euro
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.322,00 2.228,00
II. Sachanlagen 4.494.353,45 4.313.184,45
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 180.126,72 125.817,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 160.184,16 249.651,35
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 82.909,08 56.159,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.948,75 9.228,67
Summe Aktiva 4.929.844,16 4.756.270,26

Passiva

   
  31.12.2013
Euro
31.12.2012
Euro
A. Eigenkapital    
I. Grundkapital 2.632.863,00 1.800.000,00
II. Kapitalrücklage 2.259.000,00 350.000,00
III. Verlustvortrag -1.816.961,34 -925.107,93
IV. Jahresfehlbetrag -1.700.294,38 -891.853,41
B. Sonderposten für Zuschüsse und Rücklagen 613.062,14 658.411,34
C. Rückstellungen 6.703,45 49.159,42
D. Verbindlichkeiten 2.935.471,29 3.715.660,84
Summe Passiva 4.929.844,16 4.756.270,26

Anhang für das Geschäftsjahr 2013

Catalysis AG, An der Hütte 2, 06311 Helbra

1.

Allgemeines

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 ist nach den Vorschriften des

Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung ist zu jedem Posten der entsprechende Wert des vorhergehenden Geschäftsjahres angegeben.

Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet.

Die auf den Jahresabschluss angewendeten Darstellungsgrundsätze sind beibehalten worden.

1.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256 HGB sowie § 42 GmbHG vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungskostenminderungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen sind nach der linearen Abschreibungsmethode errechnet. Die Zugänge des Geschäftsjahres sind zeitanteilig abgeschrieben worden. Im Geschäftsjahr 2013 wurden keine Sonderabschreibungen gemäß § 7g EStG in Anspruch genommen.

Für die erworbenen geringwertigen Anlagegüter des Anlagevermögens wurde im Jahr des Zugangs von den steuerlichen Vereinfachungsregeln des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG Gebrauch gemacht.

Das Vorratsvermögen (Waren) wird zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert.

Der Kassenbestand und die Bankbestände sind zu Nominalwerten ausgewiesen.

Das Grundkapital ist mit dem Nennbetrag bilanziert. Es entspricht der Festsetzung im Gesellschaftsvertrag sowie der Eintragung im Handelsregister. Die Gesellschafter haben ihre Einlagen in voller Höhe erbracht.

Rückstellungen sind nach Maßgabe des § 249 HGB gebildet und in Höhe der voraus-sichtlichen finanziellen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

1.

Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

(1) Anlagevermögen

Der Bestand und die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens sind in der Anlage "Entwicklung des Anlagevermögens" dargestellt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind dort ebenfalls vermerkt.

(2) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Einzelwertberichtigungen wurden nicht durchgeführt. Eine Pauschalwertberichtigung erfolgte nicht.

(3) Flüssige Mittel

Flüssige Mittel sind mit dem Nominalwert bilanziert.

(4) Grundkapital

Das Grundkapital beträgt EUR 2.632.863,00; es ist in voller Höhe eingezahlt.

(5) Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet.

(6) Verbindlichkeiten

Zusammensetzung:

  31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 7.656,64
- davon mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 345.142,44 543.066,52
- davon mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.502.534,14 3.081.625,66
- davon mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 87.794,71 83.312,02
- davon mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre (0,00) (0,00)
  2.935.471,29 3.715.660,84

(7) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden Verpflichtungen aus einer stillen Beteiligung in Höhe von 1.000.000,00 EUR.

(8) Forderungen und Verbindlichkeiten i.S.d. § 42 Abs. 3 GmbHG

Gesellschafterdarlehen

Die Gesamthöhe der weiteren Gesellschafterdarlehen beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 798.000,00 EUR zzgl. Zinsen. Sie sind in der Bilanz nicht gesondert ausgewiesen. Der Ausweis erfolgt unter dem Posten "sonstige Verbindlichkeiten".

1.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Jahresabschluss ergibt nach § 264 Abs. 2 HGB ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

1.

Sonstige Angaben

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Guido Brötzmann, Magdeburg und Herrn Jelle Sernee, Rotterdam geführt.

Aufsichtsrat:

Vorsitzender: Dr. Martin Sickert, Schneeberg (Deutschland)
stellv. Vorsitzender: Eric Bourgett, Magdeburg (Deutschland)
Mitglied: Frans Aarens, Rotterdam (Niederlande)
1.

Betriebsgröße

Es liegt eine kleine Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 1 HGB vor.

 

Helbra, den 16.07.2014

Guido Brötzmann

Jelle Sernee

Vorstand

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 19.12.2014

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