MB Spritzgusstechnik GmbH
Wertachstraße 25, 87616 Marktoberdorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mike Ferlemann seit 27.8.2025 | Prokura |
Tim Fröhlich seit 8.6.2012 | Prokura |
Michael Bechtel seit 29.8.2011 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MB Spritzgusstechnik GmbHMarktoberdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Grundlagen des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Kunststoffwaren, insbesondere von Spritzgussteilen, sowie die Durchführung von Transporten im gewerblichen Güterverkehr. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Marktoberdorf und wird von ihrem Gesellschafter-Geschäftsführer Herrn Michael Bechtel geleitet. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt betrug im Jahr 2023 rd. 4,1 Billionen Euro (VJ rd. 3,9 Billionen Euro) und ging preisbereinigt gegenüber dem Vorjahr um 0,3% Prozent zurück. Gemäß einer Umfrage im Rahmen des 46. KI Dialogs, an welcher sich zwischen Anfang Dezember 2023 und Mitte Januar 2024 580 Unternehmen aus allen Zweigen der Kunststoffindustrie beteiligt haben, beurteilen 56% der Unternehmen das zweite Halbjahr 2023 schlechter als das erste. Nach den größten Herausforderungen der Kunststoffbranche für das 1. HJ 2024 befragt, sehen 80 Prozent der befragten Unternehmen in der Nachfrage/den Absatzmengen und knapp 60% in den Verkaufspreisen ihre größte Herausforderung. Die Energiekosten rangieren mit knapp über 50% auf dem 3. Platz vor den Materialkosten mit knapp über 40% der größten Herausforderungen. Immer mehr der Befragten glauben hingegen, dass ihnen im laufenden Jahr 2024 die regulatorischen Vorgaben von Seiten der staatlichen Institutionen sowie die Bürokratie zu schaffen machen werden. Vor zunehmender Regulatorik fürchten sich fast 40 Prozent der Unternehmen (Rückblick auf 2023: 32 Prozent), und auch der Anteil derer, die Bürokratie eher als Herausforderung denn als Chance sehen, ist von 33,3 Prozent auf 36,2 Prozent gewachsen. Bei den Erwartungen an die Geschäftsentwicklung rechnen 28% der befragten Unternehmen mit einer Verschlechterung ihres Geschäftes. 17 Prozent der Befragten erwarten eine Verbesserung und 55 Prozent glauben, es bleibe gleich. Ein Viertel aller im Rahmen des "KI Dialogs" befragten Unternehmen erwartet eine Rückkehr auf das Normalniveau aus Vor-Krisen-Zeiten nicht vor dem zweiten Halbjahr 2024. Rund 41 Prozent der Unternehmen prognostizieren die Normalisierung sogar frühestens für das kommende Jahr 2025. Geschäftsverlauf Um Kapazitäten für neue, effiziente Produkte zu schaffen, wurde im Jahr 2023 das Produktportfolio um wenig ertragreiche, aufwendige Produkte bereinigt, was zu einem temporären, geplanten Umsatzrückgang führte. Der Anlauf von in 2023 akquirierten bzw. umgesetzten Neuprojekten verlief plangemäß im Januar/Februar 2024. Durch qualitative Verbesserung des Produktportfolios und KVP-Maßnahmen wurde der Ertrag 2023 dennoch stabilisiert und ein Jahresüberschuss von T€ 659 (3,3% Umsatzrendite) erzielt. Der Auftragseingang 2023 ging aufgrund o.g. Maßnahmen zunächst auf Mio.€ 19 zurück, stabilisiert sich mit Mio.€ 3,5 in Januar/Februar 2024 bereits wieder auf Ursprungsniveau. Durch permanentes Monitoring des Working Capital wurde die Liquidität des Unternehmens zu jeder Zeit gesichert und Lieferanten im gesamten Jahr unter Einhaltung von Skontofristen beglichen. Aufgrund der geplant geringeren Betriebsleistung stieg die Personalkostenquote (einschließlich Leiharbeitnehmer) temporär auf 18,9% und lag damit auf Plan jedoch über Vorjahr (17,2%). Insgesamt beurteilen wir den Geschäftsverlauf und die Entwicklung der Ertragslage positiv. Trotz der Kosten für zukunftssichernden Maßnahmen ist es gelungen, das Eigenkapital auf T€ 968 (i.V. T€ 309) zu erhöhen, was zu einer Eigenkapitalquote von 17,2% (i.V. 5,5%) führt. Lage des Unternehmens Der Umsatz lag aufgrund o.g. Maßnahmen mit Mio.€ 19,9 knapp über Plan und unter Vorjahr (Mio.€ 21,7). Durch Optimierung und enges Monitoring der Prozessabläufe (KVP) ist es gelungen, die Personalkosten- und den Sachaufwandsquote knapp über Vorjahr zu stabilisieren. Die Flexibilität zur Anpassung auf Absatzschwankungen erhalten wir uns durch adäquaten Einsatz von Zeitarbeitskräften. In absoluten Zahlen gingen die Personalkosten (incl. Leiharbeitnehmer) um T€ 7 zurück, der Sachaufwand fiel um T€ 267 (9,8%), während die Gesamtleistung um T€ 1.954 (9,0%) fiel. Im Ergebnis liegt das EBITDA 2023 T€ 1.454 um 7,6% unter Vorjahr (T€ 1.573). Der Jahresüberschuss liegt mit T€ 659 um T€ 111 unter Vorjahr (T€ 770). Das bilanzielle Eigenkapital beträgt T€ 968, was einer EK-Quote von 17,2% entspricht. Die Liquidität war während des gesamten Jahres 2023 gesichert. Insbesondere erlaubten die Optimierung des Working Capital in Verbindung mit erwirtschaftetem operativem Cash-Flow eine ausgeprägte Skontonutzung und die vereinbarte, vollumfängliche Bedienung aller vereinbarten Kapitaldienste. Die Struktur des Spritzgussumsatzes zeigt keine Abhängigkeit von einzelnen Kunden. Die drei Kunden mit dem größten Umsatzanteil liegen zwischen 30% und 11%. Die restlichen 41% verteilen sich auf diverse Kunden mit einem Umsatzanteil jeweils unter 10%. Geografisch liegt der Schwerpunkt des Umsatzes in der EU. Die Lieferanten liegen jeweils bei einem Anteil von deutlich weniger als 10 %. Geografisch liegt der Schwerpunkt unserer Beschaffung in Deutschland und der übrigen EU. Die Liquidität ist auch stark abhängig von der Forderungs- und Bestandsentwicklung, welche durch striktes Monitoring im optimalen Bereich gehalten werden. Im Bereich der Forderungen beugen wir Überfälligkeiten durch ein striktes Mahnwesen vor. Forschung und Entwicklung finden in der Kunststoffspritzgussbranche in aller Regel direkt beim Kunden statt. Dieser liefert fertige Entwürfe, zu denen wir Werkzeuge fertigen bzw. fertigen lassen. Alternativ erhalten wir vom Kunden bestehende Werkzeuge und dazu den Auftrag zur Fertigung. Prognosebericht sowie Chancen und Risiken Im Dezember 2023 haben wir die integrierte Planung (GuV, Bilanz und Cash-Flow) für 2024 erstellt. Die Planung, welche vorsorglich Effekte aus einer im Raum stehenden Rezession sowie eine Verdoppelung der Energiekosten berücksichtigt, geht von einem Rückgang der Betriebsleistung um rd. Mio.€ 1,7 und einem Jahresergebnis von rd. T€ 450 aus. Der Jahresanlauf zeigt im Januar und Februar eine Planüberschreitung, so dass momentan nichts gegen die Erreichung dieses konservativen Plans spricht. Vor diesem Hintergrund wird sich der Rohertrag 2023 aus heutiger Sicht bei etwa 36-38% einpendeln. Gleichzeitig werden auch die Personalkosten (inkl. Leiharbeitnehmern) stabil bei ca. 18-20% gehalten. Somit wird erwartet, dass das EBITDA etwa Mio.€ 1,1 bis Mio.€ 1,3 erreichen sollte. Die Liquiditätsplanung zeigt, dass die Zahlungsfähigkeit für 2024 und 2025 gesichert erscheint. Risiken sehen wir in der weiteren konjunkturellen Entwicklung. Das konjunkturelle Umfeld und die Geschäftsaussichten in der Fertigungsindustrie haben sich bis zur Abschlusserstellung insbesondere aufgrund der nach wie vor nicht einschätzbaren Ukraine- und Energie- sowie Lieferketten-Thematik noch nicht verlässlich stabilisiert. Des Weiteren ist die Entwicklung der Rohstoffverfügbarkeit im Moment nicht einschätzbar. Sollte sich, was derzeit nicht abzuschätzen ist, das Marktumfeld für die Gesellschaft infolge der verschiedenen geopolitischen Faktoren wesentlich und nachhaltig verschlechtern, könnte die positive Entwicklung der Gesellschaft gebremst werden. Andererseits bietet die Krise auch neue Chancen, z.B. in der Veränderung von Lieferketten und Neuprodukten durch sich verändernde Märkte. Mit unserer technischen und logistischen Kompetenz muss es uns gelingen, der grundsätzlichen Austauschbarkeit als Lieferant im Bereich der Spritzgussfertigung zu begegnen und durch die Gewinnung neuer Kunden und Intensivierung bestehender Kundenbeziehungen die vorstehend genannten Umsatzziele zu erreichen. Der aktuell gute Auftragsbestand und -eingang lassen uns trotz der beschriebenen Unwägbarkeiten positiv in die Zukunft blicken. Wir sehen in unserer Kombination aus Verarbeitungskompetenz, Logistikkompetenz und Maschinenpark sowie die professionelle Abwicklung des gesamten Vorserienprozesses gute Chancen für die dargestellte Umsatzausweitung. Unsere Produkte bieten neuen Kunden einen geringen Anreiz für den Bezug aus Billiglohnländern. Die hohe Kompetenz in der Erbringung der von uns angebotenen Leistungen ist die Basis für langfristige Kundenbeziehungen und reduziert die Preissensibilität der Kunden. Die Segmentierung sorgt für Risikostreuung und Ausschöpfung von Marktpotential. Steigerung von Umsatz und Rendite wird erreicht durch Konzentration auf definierte Zielkunden. Engagierte, gut qualifizierte und eigenverantwortlich handelnde Mitarbeiter erlauben es, Personalreserven sehr knapp zu bemessen.
Marktoberdorf, den 26.02.2024 gezeichnet Michael Bechtel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangMB Spritzgusstechnik GmbH, Wertachstraße 25, 87616 MarktoberdorfAmtsgericht Kempten Registergericht HRB 11189 Der Jahresabschluss der MB Spritzgusstechnik GmbH ist auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, ist der Vermerk im Anhang gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Erworbene immaterielle Anlagewerte sind zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen sind nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer von zwei bis fünfundzwanzig Jahren der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 sind im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Der im Sachanlagevermögen ausgewiesene Festwert für Ersatzteile und Greifer wird auf der Basis der Einzelkosten ermittelt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgte zu den je nach Fertigungsgrad angefallenen Herstellungskosten. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten die Fertigungs- und Materialeinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung, ferner angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, die Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist sowie angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung. Zur verlustfreien Bewertung sind auf Einzelermittlungen beruhende Abwertungen vorgenommen worden. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2,5 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Fördermittel gemäß Richtlinie zur Förderung des Absatzes von elektrisch betriebenen Fahrzeugen (Umweltbonus), welche linear über den Zeitraum der Leasingverpflichtung aufgelöst werden. Die in fremder Währung gestellten Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen Die Position beinhaltet Investitionszuschüsse für Gegenstände des Sachanlagevermögens. Diese werden als Sonderposten nach § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB über die Nutzungsdauer der geförderten Vermögensgegenstände passiviert und aufgelöst. Betrag der Verbindlichkeiten und der Sicherungsrechte Zur Finanzierung wurde von der Gesellschaft in den Vorjahren Mezzaninekapital aufgenommen, für das die Gläubiger Nachrangigkeit vertraglich gewähren und das zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 600,0 (Vj. T€ 600,0) valutiert. Die Rückzahlung war vertragsmäßig bis 2019 vorgesehen und wurde zuletzt auf 2024 prolongiert. Im Jahr 2018 beteiligte sich die BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft mbH mit einer stillen Einlage in Höhe von T€ 1.000,0. Die stille Gesellschaft hat eine Laufzeit bis 31.12.2027. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf (Vorjahreswerte kursiv):
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden durch Forderungsabtretungen und Sicherungsübereignungen von Anlagegütern und Vorräten besichert. Für die übrigen Verbindlichkeiten wurden als Sicherheiten branchenübliche Eigentumsvorbehalte gegeben. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die Position enthält im Wesentlichen Erträge aus der Erstattung von Stromsteuer T€ 104 (Vj. T€ 109), verrechneten Sachbezügen in Höhe von T€ 25 (Vj. T€ 23), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit T€ 13 (Vj. T€ 8) und Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse in Höhe von T€ 16 (Vj. T€ 17). Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsverlusten in Höhe von T€ 7 (Vj. T€ 13) enthalten. Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen Im Geschäftsjahr entstanden aufgrund der - in 2019 begonnenen und im August 2023 erfolgreich beendeten - Restrukturierung sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von T€ 95 (Vj. T€ 156). Diese Geschäftsvorgänge sind inhaltlich als außergewöhnlich zu klassifizieren. Bilanzgewinn Im Bilanzgewinn in Höhe von T€ 943 ist ein Gewinnvortrag in Höhe von T€ 284 (Vj. Verlustvortrag T€ 486) enthalten. Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) Die nicht in der Bilanz enthaltenen sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft resultieren aus Miet- und Leasingverpflichtungen und betragen zum Bilanzstichtag T€ 1.469 (Vj. T€ 1.547), davon entfallen auf Mietverpflichtungen gegenüber dem Gesellschafter T€ 334 (Vj. T€ 277,4) Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Im Berichtsjahr bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB in Höhe von T€ 180 (Vj. T€ 210). Mit einer Inanspruchnahme der Gesellschaft ist nicht zu rechnen, da die Kapitaldienstfähigkeit des Hauptschuldners gegeben ist. Zahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2022 waren durchschnittlich 66 (Vj. 70) Mitarbeiter beschäftigt. Gewinnverwendung Der Bilanzgewinn in Höhe von € 943.494,59, der den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von € 659.291,15 enthält, soll nach dem Vorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen werden. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber dem Gesellschafter bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Michael Bechtel ausgeübter Beruf: Kunststofftechniker Schutzklauseln Hinsichtlich der Bezüge der Organe der Gesellschaft (§ 285 Nr. 9a HGB) macht die Gesellschaft vom Wahlrecht nach § 286 Absatz 4 HGB Gebrauch.
Marktoberdorf, 26. Februar 2024 gezeichnet Michael Bechtel, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.03.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn Firma MB Spritzgusstechnik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MB Spritzgusstechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MB Spritzgusstechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bad Wörishofen, 5. März 2024 gezeichnet Dr. Marco Erhart, Wirtschaftsprüfer Dr. Georg Kerler, Wirtschaftsprüfer |
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