Graf Barf GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Futtermitteln für Nutztiere
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dieter Kracher seit 15.10.2014 | Prokura |
Michael Hackner seit 16.1.2012 | Geschäftsführer |
Hanspeter Hackner seit 8.11.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CDS Hackner GmbHCrailsheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023CDS Hackner GmbH, CRAILSHEIMI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Das Geschäftsmodell des Unternehmens ist die Produktion von und der Handel mit Naturdärmen, Schlachtnebenprodukte (Lebensmittel und Tiernahrung) sowie die Erbringung von Tiefkühldienstleistungen, insbesondere Frosten und Lagerhaltung, und alle damit zusammenhängenden Geschäfte. Die Betriebstätigkeit unserer Gesellschaft umfasste im abgeschlossenen Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 vorwiegend die Verarbeitung und den Verkauf von Waren. Der Geschäftsbetrieb ist in die Geschäftsbereiche Naturdarm und Gefriergut aufgeteilt. Der Geschäftsbereich Naturdarm umfasst das Konfektionieren und kundengerechte Aufarbeiten von Naturdärmen in eigenen CDS-Manufakturen. Zu dem Geschäftsbereich Gefriergut gehören die Sparten Schlachtnebenprodukte sowie die Tiefkühldienstleistungen. Die Produktion der Schlachtnebenprodukte beinhaltet die Lebensmittel (Fleisch- und Innereien-Spezialitäten) sowie Petfood (Rohstoffe für Petfood Industrie und Heimtierfutter). Bei letzterem entwickelt sich die Marke Graf Barf sehr positiv. Mit Graf Barf produzieren und vertreiben wir hochwertiges rohes Hundefutter. Als international tätiges Unternehmen beliefern wir Kunden weltweit. Unsere Hauptabsatzmärkte sind neben Deutschland Länder der europäischen Union sowie Länder in Asien und Afrika. Forschung und Entwicklung Gegenstand sind innovative Produkt- und Verfahrensentwicklungen für unsere Kunden. Dabei handelt es sich je nach Geschäftsbereich um echte Produktneuheiten mit Alleinstellungsmerkmal sowie Verbesserungen der Produkte hin zu besseren Verarbeitungseigenschaften. Dazu gehören auch stetige Verbesserungen unserer Frostprozesse. Forschung und Entwicklung findet auch im Segment Tiernahrung statt. Umfassende Laboruntersuchungen der Einzelkomponenten mit eigens entwickelten Datenbasen ermöglichen es unsere Rezepturen den aktuellen ernährungsphysiologischen Anforderungen für Heimtiere anzupassen. Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit bedeutet für die CDS, dass alle Teile eines Schlachttieres einer sinnvollen Verwendung als Nahrungsmittel zugeführt werden. Zielsetzung unserer Nachhaltigkeitsstrategie ist,
II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Laut IFO Konjunkturprognose Frühjahr 2024 stagnierte die Wirtschaftsleistung in Deutschland im zurückliegenden Sommerhalbjahr, und im Schlussquartal 2023 ging sie sogar um 0,3% zurück. Besonders kräftig schrumpfte die Wertschöpfung in der Industrie und der Bauwirtschaft. Stützend für die Konjunktur war lediglich der private Konsum. Die Inflation sinkt seit nunmehr einem Jahr zügig und erreichte im Februar mit 2,5% den niedrigsten Wert seit Juni 2021. Nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts im November 2023 hat die Finanzpolitik zu Jahresbeginn einen Bundeshaushalt für das laufende Jahr verabschiedet und dabei ihren restriktiven Kurs verschärft: Unternehmen und Haushalte werden mehr belastet oder weniger entlastet, und die Staatsausgaben werden gekürzt. Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren für die deutsche Wirtschaft deuten laut IFO-Konjunkturprognose für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin: Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand, andauernde Streiks. Alles in allem dürfte die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2024 ihren Rückgang zunächst fortsetzen und um 0,1% im Vergleich zum Vorquartal sinken. Zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung dürfte es erst in der zweiten Jahreshälfte kommen. Insgesamt wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr nur um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Im kommenden Jahr wird die Wirtschaftsleistung dann um 1,5% zulegen. Damit wurde die Wachstumsprognose für das laufende Jahr im Vergleich zur ifo Konjunkturprognose Winter 2023 deutlich um 0,7 Prozentpunkte herabgesetzt und für das Jahr 2025 leicht um 0,2 Prozentpunkte angehoben. Anders als erwartet, befindet sich die deutsche Wirtschaft im Winterhalbjahr 2023/24 in einer Rezession. Insbesondere die Erholung der Industriekonjunktur setzt erst später ein. (Vgl. IFO Konjunkturprognose Frühjahr 2024) Laut IMF ist im Euroraum das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,4% gewachsen. Für 2024 wird ein Wachstum von 0,8% erwartet, bevor sich in 2025 das Wachstum wieder auf 1,5% belaufen soll. Die Weltwirtschaft verzeichnete im Jahr 2023 ein Wachstum von 3,2% (Vorjahr 3,4%), blieb jedoch bemerkenswert widerstandsfähig mit stabilem Wachstum und einer Rückkehr der Inflation zum Zielwert. Die Entwicklung war dabei ereignisreich, angefangen mit Unterbrechungen der Versorgungsketten nach der Corona-Pandemie, dem Ukraine-Krieg, der eine weltweite Energie- und Nahrungsmittelkrise auslöste und einem erheblichen Anstieg der Inflation, gefolgt von einer weltweit synchronisierten geldpolitischen Straffung. Für das Jahr 2024 wird ein Wachstum der entwickelten Wirtschaften von ebenfalls 3,2% erwartet. (Vgl. IMF, World Economic Outlook, April 2024) Die deutsche Fleischwirtschaft muss sich in einem dauerhaft schwierigen Umfeld behaupten. Gründe für die schwierige Lage sind durch politische Unsicherheiten und Regulierungsdruck hervorgerufene Verringerungen der Schweine- und Rinderbestände, und nach wie vor bestehende Beschränkungen auf wichtigen Exportmärkten. Das geringere Aufkommen von Schlachttieren hat einen hohen Konsolidierungsdruck in der Schlachtbranche ausgelöst und zu Betriebsschließungen und Verkäufen geführt. Auch die nachgelagerte, ebenfalls überwiegend mittelständisch geprägte Verarbeitungsindustrie leidet unter den wirtschaftlichen Belastungen u. a. durch hohe Energie- und Rohstoffpreise und steigende Löhne bei gleichzeitiger Arbeitskräfteknappheit. Die massiven Kostensteigerungen machen es den Unternehmen nahezu unmöglich, ihre Produkte zu angemessenen Preisen anzubieten. Die hohe Inflation der vergangenen Jahre, insbesondere bei Lebensmitteln, haben die Verbraucher deutlich beim Einkauf gespürt und verunsichert. Entsprechend spielte der Preis bei der Einkaufsentscheidung wieder eine stärkere Rolle. (Vgl. https://www.wurstproduzenten.de/presse/mgv-2024-pressemitteilung) Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 war, wie in der gesamten Fleisch-/Lebensmittelbranche auch, ein für die CDS herausforderndes Geschäftsjahr. Nach einem guten ersten Halbjahr 2023 musste die Gesellschaft im dritten Quartal einen Rückgang ihrer Geschäftsentwicklung hinnehmen. Neben einem Nachfragerückgang musste sich die Gesellschaft weiterhin mit steigenden Kosten und einem Preisverfall bei einigen ihrer Produkte auseinandersetzen. Im Geschäftsbereich Naturdarm konnte der Anstieg des Umsatzes des ersten Halbjahres nicht fortgesetzt werden. Der Umsatzrückgang in diesem Bereich beläuft sich auf 6,8%. Ursachen hierfür sind größtenteils fallende Preise und verspätete Warenlieferungen aus China, die dringend im Verkauf für unsere Kunden benötigt werden. Streiks im Containerhafen in Hamburg haben die Situation zusätzlich verschärft. Im Geschäftsbereich Gefriergut ist ein positiver Trend erkennbar, wobei wir auch hier ab dem dritten Quartal eine Beruhigung der Nachfrage beobachteten. Im Bereich Gefriergut Fleisch- und Innereien-Spezialitäten konnte der Umsatz um 5,4% gesteigert werden. Noch deutlicher fällt das Umsatzwachstum in der Sparte Graf Barf aus. Hier konnten wir den Umsatz um 17,7% im Vergleich zum Vorjahr steigern. Beeinflusst wird das Bild durch die Umsatzentwicklung der Sparte Dienstleistungen. Der Umsatz entwickelte sich mit 18,2% rückläufig gegenüber dem Vorjahr, insbesondere weil ein Großkunde komplett ausgefallen ist. Insgesamt hat CDS in einem herausfordernden Wirtschaftsjahr einen Rückgang der Umsatzerlöse in Höhe von 2,7% zu verzeichnen. Das um Sondereinflüsse (Schadenersatzzahlungen) bereinigte Rohergebnis konnte trotz rückläufiger Umsatzerlöse und trotz des Preisdrucks sowie der rückläufigen Nachfrage durch Effizienzsteigerungen nahezu auf Vorjahresniveau gehalten werden. Unter Berücksichtigung von Sondereinflüssen konnte das Rohergebnis erfreulicherweise gesteigert werden. Bei den für uns wichtigen Leistungsindikatoren Ergebnis vor Steuern und EBITDA liegen wir unter Berücksichtigung von Sondereinflüssen trotz ebenfalls gestiegenen Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen leicht über dem Vorjahreswert. Die Vorjahresprognose eines deutlich höheren Niveaus der genannten Leistungsindikatoren sowie des Jahresergebnisses 2023 wurde unter Berücksichtigung der erwarteten Sondereinflüsse somit erreicht. Die volatile Geschäftsentwicklung wird von der Geschäftsleitung mit Aufmerksamkeit verfolgt. Der Geschäftsverlauf fordert laufende Veränderungen und Anpassungen, um sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Wie seit Jahren bringt der volatile Geschäftsverlauf Herausforderungen mit sich, die aber jederzeit beherrschbar sind. Insgesamt ist die Geschäftsleitung mit dem Geschäftsverlauf zufrieden, da die Prognose zur Entwicklung der Leistungsindikatoren erreicht werden und das Jahresergebnis deutlich gesteigert werden konnte. III. Lage der Gesellschaft Ertragslage Unsere vom internationalen Geschäft geprägten Umsätze hängen stark von den Preisentwicklungen und politischen Entscheidungen auf den Weltmärkten ab. Bei Umsatzerlösen von 82,1 Mio. EUR beträgt der Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr ca. 2,2 Mio. EUR. Neben politisch bedingten Marktzugangsbegrenzungen unserer Kernmärkte, die uns bereits seit 2018 kontinuierlich belasten, kam seit September 2020 auch noch die in Deutschland aufgetretene afrikanische Schweinepest verschärfend hinzu. Durch die im Herbst 2020 erstmalig im deutschen Wildtierbestand auftretende Krankheit haben viele signifikante Abnehmerländer Deutschland als Zulieferland für Schweinefleisch gesperrt. Diese Situation blieb im Geschäftsjahr nahezu unverändert. Das Geschäftsfeld Naturdarm verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 eine insbesondere preisbedingte rückläufige Umsatzentwicklung von 6,8%. Im Geschäftsfeld Gefriergut konnte der Umsatz um insgesamt 3,6% gesteigert werden. Hierzu beigetragen haben Umsatzsteigerungen der Bereiche Fleisch- und Innereien-Spezialitäten sowie Graf Barf, die die rückläufige Umsatzentwicklung im Bereich Dienstleistungen kompensiert haben. Die Gesamtleistung liegt auf Grund der gesunkenen Umsatzerlöse, insbesondere jedoch aufgrund der deutlichen Bestandsminderung an Vorräten, unter dem Niveau des Vorjahres. Die Bestandsminderung ist auf ein stringentes Working-Capital Management zurückzuführen. Die Material- und Energiekosten haben sich im Geschäftsjahr 2023 überproportional zum Umsatz positiv verbessert, so dass sich die Materialaufwandsquote insgesamt verringert hat. Die Personalaufwendungen haben sich insbesondere durch gestiegene Lohn- und Gehaltskosten um 7,6% gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich aufgrund gestiegener Kosten der Warenabgabe, Investitionen in Softwaremodernisierung sowie Reparaturen und Instandhaltungen erhöht. Die gestiegenen Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten hierbei teilweise durch gestiegene sonstige betriebliche Erträge kompensiert werden. Der Anstieg ist insbesondere auch auf darin enthaltene Schadenausgleichszahlungen für anteilige Kostensteigerungen zurückzuführen. Die Schadenausgleichszahlungen belaufen sich auf insgesamt 3,9 Mio. EUR. Das um Sondereinflüsse positiv beeinflusste Betriebsergebnis liegt mit TEUR 236 über dem des Vorjahres. Das EBITDA von TEUR 3.261 ist hierdurch um TEUR 238 gestiegen und liegt unter Berücksichtigung der Herausforderungen des Geschäftsjahres auf einem akzeptablen Niveau. Das Finanzergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr durch höhere Zinsaufwendungen reduziert. Das um Sondereinflüsse positiv beeinflusste Ergebnis vor Steuern beläuft sich auf TEUR 229 nach TEUR 114 im Vorjahr. Die EBT-Marge von unter 1% liegt unter unserer Zielsetzung, ist in Anbetracht der Herausforderungen des Geschäftsjahres aber zufriedenstellend, da ein positives EBT erwirtschaftet wurde. Das um Sondereinflüsse positiv beeinflusste Ergebnis nach Ertragsteuern beträgt in 2023 TEUR 164 (Vorjahr TEUR 87). Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Jahresüberschuss von TEUR 135 erzielt werden. Finanzlage Unsere Finanzlage ist sehr stabil. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur ist solide. Wesentlichen Anteil daran hat unsere nachhaltige Geschäftspolitik. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nehmen einen Anteil von 15,3% der Bilanzsumme ein. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 13,1% der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb der Zahlungsziele beglichen und die Möglichkeit des Skonto-Abzugs genutzt. Die Eigenkapitalquote hat sich durch den überproportionalen Rückgang der Bilanzsumme erhöht und beträgt nunmehr 58,3% (Vorjahr 53,0%). Durch den erzielten Jahresüberschuss ist das Eigenkapital auf TEUR 25.302 angestiegen. Das langfristige Fremdkapital beinhaltet die Pensionsrückstellungen sowie langfristige Bankdarlehen und beträgt TEUR 1.231 oder 2,8% der Bilanzsumme. Das kurz- und mittelfristige Fremdkapital hat sich insbesondere durch rückläufige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 4.679 auf TEUR 16.866 reduziert. Dies ist auch auf unser aktives Working-Capital Management zurückzuführen. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich kontinuierlich verbessert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stets stabil. Die Bilanzsumme der CDS Hackner GmbH zum 31. Dezember 2023 ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich um TEUR 8.782 auf TEUR 43.399 gesunken. Der relative Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr von 31% auf 35% erhöht. Das Anlagevermögen zu Buchwerten beträgt TEUR 15.399 (Vorjahr TEUR 15.999). Das kurz- und mittelfristig gebundene Vermögen hat sich um TEUR 7.532 auf TEUR 26.879 reduziert. Maßgeblich zum Rückgang beigetragen hat das um TEUR 6.663 verminderte Vorratsvermögen. Dies ist auch auf unser aktives Working-Capital Management zurückzuführen. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist geordnet. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Unternehmenssteuerung sind die Kennzahlen Ergebnis vor Steuern (EBT) und das EBITDA von Bedeutung. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei der CDS Hackner GmbH liegt die Zahl der im Jahresdurchschnitt Beschäftigten bei 264 Vollzeitkräften (i.Vj. 274). Wir werden durchweg als positiver Arbeitgeber wahrgenommen und verzeichnen ein geringes Niveau an Fluktuation bei unserem Mitarbeiterstamm. Die Steuerung des Mitarbeiterstamms werden wir auch weiterhin an den Kapazitätserfordernissen ausrichten. Die Rekrutierung und nachhaltige Betreuung unserer ausländischen Mitarbeitenden liegen uns sehr am Herzen. Neben Sprachkursen für diese Gruppe bieten wir allen unseren Mitarbeitenden gezielt Schulungsmaßnahmen für Fachbereiche. Um den von technischer, wirtschaftlicher wie auch sozioethischer Seite wachsenden Herausforderungen langfristig gerecht zu werden, investiert die CDS Hackner GmbH permanent in die Belegschaft. Dazu bietet CDS auch ein qualifiziertes Coaching an, das jeder Mitarbeitende nach eigenem Ermessen nutzen kann. Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Einführung einer Informations- und Schulungsplattform im Jahr 2024. IV. Chancen- und Risikobericht Risikobericht Als Unternehmen der Lebensmittelbranche mit einem gegebenen krisenanfälligen Marktumfeld bewegt sich die CDS Hackner GmbH wie seit Langem operativ in Märkten mit einer Vielzahl an speziellen Risiken. Das Risikomanagement der CDS Hackner GmbH stellt sicher, dass bestehende und drohende Risiken frühzeitig erfasst und analysiert werden. Kern des Risikomanagementsystems ist ein umfassendes Planungs- und Berichtswesen, um die ganzheitliche Erfassung von Risiken sicher zu stellen. Hierdurch wird erreicht, dass alle Verantwortungsträger in die Analyse und Beurteilung der Risiken sowie die Erarbeitung und Umsetzung von Gegenmaßnahmen eingebunden sind. Der kontrollierte Umgang mit Risiken trägt ferner dazu bei, bestehende Chancen konsequent zu nutzen und den Unternehmenswert entsprechend weiter zu steigern. Bestandsgefährdende Risiken, oder Risiken mit wesentlichen Auswirkungen auf die Finanz- oder Ertragslage, können durch die internen Systeme und Prozesse frühzeitig erkannt und im Rahmen des regelmäßigen und umfassenden Controllingsystems mit entsprechendem Berichtswesen gesteuert werden. Durch die flexible Organisationsstruktur und hinreichende Diversifizierung des Unternehmens in verschiedene verwandte Marktsegmente kann die CDS Hackner GmbH auftretende Krisen bewältigen. Im Folgenden werden die Risiken und Chancen näher beschrieben, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft haben können. Volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen Laut IFO Konjunkturprognose Frühjahr 2024 der deutschen Wirtschaft deuten die aktuell vorliegenden Frühindikatoren für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin: Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand, andauernde Streiks. Vor allem von der weiteren Entwicklung der Energiepreise geht hohe Unsicherheit aus. Bislang wird davon ausgegangen, dass sich die Preise für Rohöl, Strom und Erdgas im Prognosezeitraum gemäß den Kursen an den Terminmärkten entwickeln werden. Demnach haben die jüngsten Preisrückgänge Bestand und die Preise pendeln sich nur knapp oberhalb des Niveaus ein, das in den Jahren vor der Coronakrise zu beobachten war. Hiervon dürften die Industrie- und Konsumkonjunktur profitieren. Jedoch hängt der weitere Verlauf entscheidend von den geopolitischen Umständen ab, die sich jederzeit ändern können und damit erheblichen Einfluss auf die konjunkturelle Entwicklung der deutschen Wirtschaft haben (vgl. https://www.ifo.de/fakten/2024-03-06/ifo-konjunkturprognose-fruehjahr-2024-deutsche-wirtschaft-wie-gelaehmt) Die Herausforderungen im Geschäftsjahr 2024 werden nach unserer Einschätzung gegenüber dem Vorjahr zunehmen. Wir erwarten zum Teil einen weiteren Rückgang der Realwirtschaft im Kalenderjahr 2024 in Deutschland und nur ein verhaltenes Wachstum in der EU. Trotz der herausfordernden makroökonomischen Rahmenbedingungen erwarten wir auf Grund unserer Produktpalette keine gravierenden negativen Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit und stufen daher das Risko als gering ein. Zur Minimierung des Risikos beobachten wir laufend die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und passen unsere Unternehmensplanung bei Bedarf laufend an. Branchenspezifische Risiken Vor dem Hintergrund der Internationalisierung in der Fleisch- und Lebensmittelbranche hat sich die globale Wettbewerbssituation weiter verstärkt. Neben den Überkapazitäten führt auch ein sich veränderndes Konsumverhalten der Verbraucher, gepaart mit einer Konsumzurückhaltung aufgrund der hohen Inflationsraten zu rückläufigen Verbrauchsmengen und Preisen. Wir reagieren darauf, durch unsere besondere Expertise für die jeweiligen Märkte und Produkte, um den Kunden einen echten Mehrwert zu bieten. Dabei haben wir ein stetiges Augenmerk auf unsere Einkaufsmöglichkeiten und die sich veränderten Konstellationen in der Zulieferkette bzw. -struktur. Unsere Branche ist seit Langem gekennzeichnet durch schwierige Marktbedingungen und Zugangsbeschränkungen. Die deutsche Ausfuhr von Fleisch und Fleischwaren war auch im Jahr 2023 u. a. durch das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest (ASP) stark eingeschränkt, obwohl die weitere Ausbreitung der Tierkrankheit in Deutschland verhindert werden konnte. Viele Drittländer haben die Einfuhrsperren für deutsches Schweinefleisch aufrechterhalten. Die zukünftige Entwicklung der deutschen Exportleistung, bedingt durch die hohe Bedeutung des Sektors Schweinefleisch, hängt auch vom Erfolg der Maßnahmen zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) und vor allem der Regionalisierungsverhandlungen ab, die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit den Drittländern mit Nachdruck geführt werden müssen. Inzwischen sind hier zaghafte erste Fortschritte zu erkennen. So ist der Export nach Südkorea seit 2023 wieder möglich, und die Bereitstellung eines abgestimmten Veterinärzertifikats für Malaysia steht kurz bevor. Zudem gibt es erste Lichtblicke im Hinblick auf eine mögliche Wiedereröffnung des Exports nach China. Der Verband der Fleischwirtschaft fordert weiterhin die Eröffnung und das Fortführen der Gespräche mit den zuständigen Behörden und Delegationen der Drittländer, um weitere Marktöffnungen zu erreichen. Exportmärkte bleiben für die Absatzsicherung der deutschen Fleischwirtschaft von existenzieller Bedeutung, da für wesentliche Fleischteilstücke nur in Drittländern eine Wertschöpfung erzielt werden kann. (vgl. https://www.wurstproduzenten.de/presse/mgv-2024-pressemitteilung) Wir rechnen mit einer schrittweisen Normalisierung der Exportbeziehungen. Wir stufen dieses Risiko als mittel ein. Zur Minimierung dieses Risikos werden wir unsere Geschäftstätigkeiten weiter diversifizieren. Ertragsorientierte Risiken Es besteht weiterhin eine erhebliche Unsicherheit im Markt, die das wirtschaftliche Handeln weltweit beeinflusst. Aufgrund der Einstufung der CDS Hackner GmbH im Lebensmittel-Sektor (kritische Infrastruktur) ist die fortlaufende Produktion von erheblicher Bedeutung. Um das Ausfallrisiko der Produktion zu minimieren, legt die CDS Hackner GmbH verstärkten Wert auf die IT-Sicherheit in Kombination mit dem Notfallmanagement im Unternehmen. Unsere Zulieferbetriebe in China sorgen wieder für einen zuverlässigen Materialfluss. Die Transportkosten haben sich zwar schrittweise wieder leicht reduziert, bewegen sich aber insgesamt auf einem hohen Niveau. Die Verfügbarkeit von Kühlseefrachtcontainern ist weitgehend gewährleistet. Als energieintensives Unternehmen belasten darüber hinaus insbesondere die Energiekosten das Ergebnis. Die nach wie vor hohen Energiekosten haben daher einen maßgeblich ungünstigen Einfluss auf unser Ergebnis. Diese werden nur zum Teil durch Produktivitätssteigerungen und durch Energieeinsparungsmaßnahmen kompensiert werden können, so dass Preiserhöhungen an die Kunden in einem wettbewerbsintensiven Markt weitergegeben werden müssen. Dies kann zu Umsatz- und Ergebnisbelastungen führen. Das Risiko steigender Energiekosten haben wir unter anderem durch Investitionen in Photovoltaikanlagen reduziert. Darüber hinaus werden wir den Energiebedarf von energieintensiven Anlagen gezielt durch Ersatzinvestitionen reduzieren. Wir begegnen den höheren Energiekosten durch die weitere Verfeinerung unseres intelligenten Lastenmanagements sowie dem weiteren Ausbau/Ersatz einer hochmodernen, intelligenten und energieeffizienten Kälteanlage sowie der laufenden Überwachung und Anpassung unseres effizienten Energiemanagementsystems. Auf der Absatzseite sind keine außergewöhnlichen Abhängigkeiten gegeben. Somit entsprechen die Risiken denen der Branche. Diesem Risiko begegnen wir durch den stetigen Ausbau bestehender und Aufbau neuer Absatzmärkte. Dem Risiko von weiter steigenden Fixkosten bei gleichzeitig rückläufigen Preisen für unsere Produkte begegnen wir durch konsequente Investitionen zur Erhöhung der Produktivität und ein laufendes Controlling, um zeitnah auf etwaige negative Ergebniseinflüsse reagieren zu können. Wir erachten die Eintrittswahrscheinlichkeit und deren Auswirkungen für ertragsorientierte Risiken als mittel. Finanzwirtschaftliche Risiken Risiken aus der Finanzierung und in Bezug auf die Liquidität sind von untergeordneter Bedeutung, da die CDS Hackner GmbH langfristig finanziert ist und sich bei Bedarf zu marktgerechten Konditionen Kapital beschaffen kann. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen begegnen wir durch unser Forderungsmanagement und gegebenenfalls der Ausnutzung von Zahlungszielen auf Lieferantenseite. Risiken in Bezug auf Finanzinstrumente begegnen wir bei Kundenforderungen durch unser dezidiertes Forderungsmanagement. Dem aus unserer Sicht steigenden Risiko von Forderungsausfällen im Inland begegnen wir mit mehreren vorhandenen Kreditversicherungen. Die CDS Hackner GmbH ist ein global operierendes Unternehmen mit internationalen Geschäftsverbindungen. Ausgangsrechnungen werden in EURO fakturiert. Beschaffungen erfolgen fast ausschließlich in EURO. Dadurch sind Fremdwährungseffekte von nachrangiger Bedeutung. Unsere Unternehmensstruktur trägt wesentlich zu einer Minimierung der wirtschaftlichen Risiken bei. Grund hierfür sind flexibel nutzbare Kapazitäten der verwandten Geschäftsbereiche, die ergänzend genutzt werden können. Diese Beweglichkeit erlaubt uns, auf Marktschwankungen kurzfristig zu reagieren und dadurch Risiken abzuschwächen. Zinsänderungsrisiken werden durch langfristige Kreditverträge minimiert. Darüber hinaus ist es unsere Strategie langfristige Investitionen durch langfristige Refinanzierungen zu decken. Hierdurch können wir Refinanzierungs- und Zinsänderungsrisiken minimieren. Wir erachten die Eintrittswahrscheinlichkeit und deren Auswirkungen für finanzwirtschaftliche Risiken als gering. Insgesamt sehen wir die Risikolage als beherrschbar an. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht ersichtlich. Chancenbericht Am Absatzmarkt wird die CDS Hackner GmbH weiterhin durch Innovationen, überdurchschnittlichen Produktqualitäten und einer Serviceoffensive auftreten, um dem gegebenem Markt- und Preisdruck zu begegnen. Die Marke Graf Barf (Rohfutter für Hunde) gewinnt weiter an Bedeutung für das Unternehmen. Wir haben uns intensiv mit verschiedenen Konzepten beschäftigt und anschließend Produktions- und Kommissionierungsflächen für Petfood innerhalb des Hauptwerks geschaffen. Die gesamte Produktion und der Versand von Graf Barf wurden damit vollständig am Standort integriert. Die beschriebenen Veränderungen sind Teil unserer strategischen Neuausrichtung, bei der insbesondere die Marke Graf Barf eine zentrale Rolle einnimmt. In der Sparte Dienstleistung für Gefriergut arbeiten wir an Ideen für Fleisch- und Exportunabhängige Geschäftsfelder. Die CDS Hackner GmbH hat bereits in der Vergangenheit durch Wandlungsfähigkeit und Wertschöpfungstalent gezeigt, dass sie erfolgreich in den einzelnen Märkten bestehen und neue Märkte erschließen kann. Innovationen und umfassendes Produkt-Know-how ermöglichen in bestehenden Märkten den Ausbau der Marktanteile. V. Prognosebericht Die im Prognosebericht getroffenen Aussagen basieren auf der von der Geschäftsführung verabschiedeten operativen Planung der CDS Hackner GmbH. Grundlage dieser Planung sind die von uns getroffenen Einschätzungen zu den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und zur Entwicklung der Lebensmittel- und Tiernahrungsbranche. Die dargestellten Einschätzungen für den künftigen Geschäftsverlauf orientieren sich an Zielsetzungen unserer Geschäftsbereiche sowie an den Chancen und Risiken, die die erwarteten Marktbedingungen und die Wettbewerbssituation im Planungszeitraum bieten. Die im Folgenden getroffenen Aussagen basieren auf unserem Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts. Grundlage unserer Einschätzungen für das Jahr 2024 sind nach wie vor herausfordernde wirtschaftliche Rahmenbedingungen, geprägt von einem weiter bestehenden Preiswettbewerb. Die CDS Hackner GmbH wird ihre Vertriebsaktivitäten weiterhin konsequent an den Märkten und Kundenanforderungen ausrichten und sieht insbesondere in den innovativen und zeitgemäßen Produkten und Dienstleistungen eine solide Basis, auch zukünftig die Nachfrage bei bestehenden Kunden auszubauen sowie neue Kunden gewinnen zu können. Die Erweiterung unseres Dienstleistungsangebotes und der Fertigungstiefen in den verschiedenen Sparten sowie die Forcierung der Marke Graf Barf sind weiterhin voll im Gange. Folgerichtig wird sich das Gesamtbild der Erlös- und Kostenstrukturen der CDS positiv verändern. Hiermit einhergehend auch Investitionen in höhere Produktionskapazitäten und Investitionen in die Modernisierung von Maschinen, um einen höheren Automatisierungsgrad zu erreichen. Bestandteil dieser Investitionen sind ebenfalls gezielte Investitionen in Software und verstärkte Forschungs- und Entwicklungsarbeit. CDS erwartet daher mittelfristig ein qualitatives Wachstum. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir trotz der geopolitischen Spannungen und der negativen Preisentwicklung vor allem beim Ergebnis vor Steuern, aber auch beim EBITDA ein deutlich höheres Niveau als im Geschäftsjahr 2023. Die abgeschlossenen Investitionen in Anlagen zur Erzeugung von erneuerbaren Energien (u.a. Photovoltaikanlagen) und die Verfeinerung unseres intelligenten Lastenmanagements sowie der Ausbau unseres effizienten Energiemanagementsystems werden sukzessive positiv zur Ergebnisentwicklung beitragen. Zudem soll durch weiteres Wachstum bei Graf Barf das Ergebnis ebenso verbessert werden wie durch Investitionen in neue Kälteanlagen. Hierdurch soll nicht nur die Energieeffizienz verbessert, sondern auch Produktivitätssteigerungen realisiert werden. Aufgrund der ergriffenen Effizienz- und Kostensenkungsmaßnahmen wird ein Jahresüberschuss ebenfalls deutlich über dem Niveau des Vorjahres erwartet. Dieser Lagebericht enthält zukunftsorientierte Aussagen und Informationen, die auf den heute bekannten wirtschaftlichen und finanzpolitischen Rahmenbedingungen und den Erwartungen der Geschäftsführung beruhen. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs der Gesellschaft liegen, bestimmen die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse. Die tatsächlichen Ergebnisse können dadurch von den Erwartungen abweichen.
Crailsheim, den 6. August 2024 CDS Hackner GmbH gez. Michael Hackner, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023CDS HACKNER GMBH, CRAILSHEIMAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023CDS Hackner GmbH, CRAILSHEIMI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die CDS Hackner GmbH hat ihren Sitz in 74564 Crailsheim, Roßfelder Straße 52/5, und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Ulm (HR B Reg.Nr. 670641). Die CDS Hackner GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungsdauern werden grundsätzlich mit drei Jahren angesetzt. Das Sachanlagevermögen ist zu fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Der Abnutzung wird überwiegend durch lineare Abschreibung über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer Rechnung getragen. Die Abschreibungsdauern werden in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen festgelegt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800 Euro werden gem. § 252 Abs. 2 HGB im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Ausleihungen werden mit dem Nominalwert bilanziert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht ein niedriger Wert beizulegen ist. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt grundsätzlich mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, erforderlichenfalls mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert. Die Herstellungskosten beinhalten alle aktivierungspflichtigen Kosten sowie sonstige gesetzliche angemessene Kostenbestandteile. Die Ermittlung der Herstellungskosten erfolgt auf Basis einer Normalbeschäftigung. Absatz- und sonstige erkennbare Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, wurden - soweit erforderlich - durch Einzelabschläge, im Übrigen durch angemessene Abschläge, Rechnung getragen. Bei den fertigen Erzeugnissen wurden Produkte aufgrund zeitweiser Marktzugangsbeschränkungen teilweise mit verminderten Werten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen auf diese Forderungen berücksichtigt. Bei den nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % Rechnung getragen. Die Kassen- und Bankbestände wurden zum Nominalwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß § 250 Absatz 1 HGB Ausgaben vor dem Stichtag der Schlussbilanz, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Die aktiven latenten Steuern berücksichtigen grundsätzlich alle zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehenden Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2023 ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Berücksichtigung der nach Handelsrecht geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen nach der sogenannten Projected Unit-Credit-Methode erstellen lassen. Dabei wurden ein Zinssatz von 1,82 % sowie ein Gehalts- bzw. Rententrend von 0,0 % bzw. von 2,0 %, zugrunde gelegt. Zudem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2018 verwendet. Der verwendete Zinssatz entspricht dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei jeweils 15-jähriger Laufzeit. Im Vergleich zum 7-Jahres-Durchschnittszins (bei entsprechender Laufzeit) von 1,74 % resultiert ein um € 3.080,00 höherer Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung, der grundsätzlich ausschüttungsgesperrt ist. Zum 01.01.2010 ergab sich aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen eine Unterdotierung in Höhe von € 128.046,00. Die Gesellschaft hat sich für die Ausübung des Wahlrechts nach Art 67 Abs. 1 EGHGB und eine Verteilung der erforderlichen Zuführung über den Zeitraum von 15 Jahren entschieden. Im Geschäftsjahr 2023 wurde der noch ausstehende Betrag in Höhe von € 11.732,00 erfolgswirksam zugeführt, sodass keine Unterdeckung mehr zum 31. Dezember 2023 besteht. Die Berechnung der Pensionsrückstellungen gemäß dem versicherungsmathematischen Gutachten basiert auf folgenden Parametern:
Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeit der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden am Tag des Geschäftsvorfalls sowie bei Erfüllung dieser mit dem jeweils gültigen Devisenkassamittelkurs in Euro umgerechnet. Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Stichtag der Schlussbilanz, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt, der als Anlage zum Anhang angefügt ist. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten mit € 47.335,03 Forderungen, die rechtlich nach dem Bilanzstichtag entstehen. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht betreffen in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In Höhe der aktiven latenten Steuern (€ 48.386,00) liegen ebenfalls ausschüttungsgesperrte Beträge vor. Die Zusammensetzung des Postens zeigt der nachfolgende Steuerlatenzspiegel:
Der anzuwendende Steuersatz beträgt 28,95 %. Der grundsätzlich ausschüttungsgesperrte Betrag beträgt somit insgesamt € 51.466. Die Sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge für Gewährleistungen, Archivierungskosten, Beiträge zur Berufsgenossenschaft, Prüfungskosten, Rechts- und Beratungskosten sowie Personalkosten. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten stellen sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt dar:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: Sicherung durch Grundschuldeintragung/Sicherungsübereignung Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen: Sicherung im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalt Nachrangdarlehen bestehen zum 31. Dezember 2023 in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: TEUR 495). Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich in Höhe von € 572.560,40 (Vorjahr: TEUR 880). Diese betreffen Verpflichtungen aus:
Das Bestellobligo für Verpackungsmaterial beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 357 (Vorjahr: TEUR 420). IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden. Die Umsatzerlöse entfallen zu 41,66 % (Vorjahr: 39,15 %) auf den Bereich Gefriergut, zu 57,73 % (Vorjahr: 60,31 %) auf den Bereich Naturdarm und zu 0,62 % (Vorjahr: 0,53 %) auf Sonstiges. 48,78 % (Vorjahr 51,28 %) der Umsatzerlöse werden im Inland erzielt, 33,66 % (Vorjahr: 32,93 %) im europäischen Ausland und der restliche Anteil entfällt auf Drittländer, insbesondere in Afrika und Asien. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung von € 1.299,60 (Vorjahr: TEUR 4). Darüber hinaus beinhalten sie periodenfremde Erträge aus Schadenersatzzahlungen in Höhe von EUR 2.637.131,65 (Vorjahr: TEUR 15). Im Personalaufwand sind unter den sozialen Aufwendungen Beträge von € -6.663,96 (Vorjahr: TEUR 6) für die Altersversorgung enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 4.778,47 (Vorjahr: TEUR 11). In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind € 17.400,00 (Vorjahr: TEUR 18) aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung enthalten. In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Veränderungen aus bilanzierten latenten Steuern in Höhe von € 44.363,00 - Aufwand (Vorjahr: TEUR 4 - Ertrag) enthalten. Die Position "sonstige Steuern" beinhaltet insbesondere Grundsteuern. V. SONSTIGE ANGABEN a) ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von € 135.165,98 auf neue Rechnung vorzutragen. b) Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB
c) Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt € 31.100,00. Davon entfallen € 30.500,00 auf Abschlussprüfungsleistungen und € 600,00 auf andere Bestätigungsleistungen. d) Geschäftsführung Geschäftsführer im Berichtszeitraum waren:
Vom Schutzrecht nach § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Vergütungen der Geschäftsführungsorgane wird Gebrauch gemacht. e) Anzahl der Arbeitnehmer Insgesamt waren im Jahresdurchschnitt des Geschäftsjahres 264 Arbeitnehmer beschäftigt. Diese beinhalten 211 gewerbliche Arbeiter und 63 Angestellte. Davon sind 23 Teilzeitkräfte und 5 geringfügig Beschäftigte. f) Besondere Vorkommnisse nach Geschäftsjahresende Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Die nach wie vor herrschende Unsicherheit durch die Konsum-Zurückhaltung, die hohen Zinsen und Preissteigerungen sowie die schwache Weltkonjunktur werden nach derzeitigem Stand insgesamt zu keinen wesentlichen finanziellen Auswirkungen im Geschäftsjahr 2024 führen. Wir verweisen hierzu auch auf die entsprechenden Ausführungen im Lagebericht.
Crailsheim, den 6. August 2024 CDS Hackner GmbH gez. Michael Hackner, Geschäftsführer
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CDS Hackner GmbH, Crailsheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CDS Hackner GmbH, Crailsheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CDS Hackner GmbH, Crailsheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Crailsheim, 6. August 2024 ETL
AG
Köhnlein, Wirtschaftsprüfer Raschka, Wirtschaftsprüfer SONSTIGES Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 6. August 2024 festgestellt. |
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