Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Freiberger EuroMetall GmbH
Carl-Schiffner-Straße 11, 09599 Freiberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Sonntag seit 20.11.2020 | Prokura |
Matti Johannes Rastas seit 20.11.2020 | Prokura |
Thomas Bilas seit 24.3.2014 | Geschäftsführer |
Stephan Siegel seit 7.11.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 62.50% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Freiberger EuroMetall GmbHFreibergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die Freiberger EuroMetall GmbH (FEM) wurde im Jahre 2013 gegründet. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Freiberg entwickelt, produziert und vertreibt Münzrohlinge zur Prägung von Umlaufmünzen durch staatliche Münzstätten weltweit. Wir verstehen uns als leistungsstarker, unabhängiger Anbieter von Münzrohlingen aus jeglichen dafür weltweit genutzten Materialien. Unsere Kunden profitieren von unserer Expertise hinsichtlich geeigneter Materialien, effizienten Prozessabläufen und zugehörigem Projektmanagement. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir unseren Marktanteil in Europa weiter ausgebaut und den Vertrieb auf andere Kontinente ausgeweitet. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Durch unsere Spezialisierung auf effiziente Fertigungsprozesse und Logistikabläufe bei zugleich höchster Produktqualität erhalten wir unsere Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Billiganbietern aus Süd- und Osteuropa sowie Asien. Die Anzahl von Zahltransaktionen weltweit ist weiterhin stark steigend. Wenngleich der Anteil von Zahltransaktion auf elektronischem Wege spürbar zunehmend ist, hat sich wegen der steigenden Gesamttransaktionszahl trotzdem eine Steigerung auch der Anzahl der mit Bargeld durchgeführten Transaktionen weltweit ergeben. In der Folge ist der Umlauf auch von Münzgeld weltweit weiterhin steigend. Hinzu kommt der reguläre jährliche Ersatz von unbrauchbar gewordenen oder sonst verlustig gegangenen Münzen. Der Gesamtmarkt für Münzrohlinge weltweit war daher stabil. 2. Geschäftsverlauf und Lage Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr um 40% gesteigert werden. Ursache hierfür waren insbesondere die steigende Bekanntheit unseres jungen Unternehmens sowie der sich in der Branche entwickelnde sehr gute Ruf. Im Laufe des Geschäftsjahres 2018 wurde alle Fertigungsprozesse weiterentwickelt und optimiert, wodurch alle wesentlichen internen Kennzahlen weiter verbessert werden konnten. Im Ergebnis sehen wir unser Unternehmen aktuell als technologisch führend in unserem Markt an. a) Ertragslage
Der Rohertrag hat sich trotz des hohen Umsatzzuwachses nur leicht verbessert. Aufgrund von Zollmaßnahmen der Europäischen Union hat sich die Beschaffungssituation insbesondere im Bereich Stahlband sehr deutlich verschlechtert und die Rohertragssituation massiv belastet. Der Anstieg der verschiedenen Kostenarten steht in direktem Zusammenhang mit der ausgeweiteten Geschäftstätigkeit und führt zu einem reduzierten Ergebnis vor Steuern. b) Finanz- und Vermögenslage Das wirtschaftliche Eigenkapital ist wegen der positiven Ertragslage weiter angestiegen. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr im Rahmen des Aufbaus des Fertigungssortiments neue Maschinen angeschafft, wodurch sich auch die Finanzschulden durch Aufnahme zugehöriger Investitionsdarlehen erhöht haben. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist gestiegen, da das Jahresergebnis höher ist als im Vorjahr und das working capital auf einem zum Vorjahr vergleichbaren Niveau gehalten werden konnte. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Umsatzentwicklung, • Rohertragsentwicklung und • Ergebnisentwicklung vor Steuern. Aufgrund unseres positiven Betriebsergebnisses konnten wir gegenüber einigen Wettbewerbern eine deutlich verbesserte Ertragslage ausweisen. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatzentwicklung ist erfreulich. Die Gesellschaft arbeitet intensiv an Maßnahmen zur Verbesserung der Ertragsentwicklung. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt. III. Zweigniederlassungsbericht Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Freiberg seit dem 1.1.2017 über eine Produktionsstätte in Halsbrücke. IV. Prognosebericht Die Branchenentwicklung wird durch weiterhin hohen internationalen Wettbewerb gekennzeichnet sein. Wir erwarten eine etwa gleichbleibende weltweite Nachfrage, da weiterhin die Anzahl von Bargeldtransaktion als steigend erwartet wird bei weiterhin überproportionaler Zunahme der bargeldlosen Transaktionen. Die weitere Umsatzentwicklung innerhalb der nächsten drei Jahre wird daher leicht steigend erwartet. Durch ein weiter optimiertes Kostenmanagement sollen Kostensteigerungen im Bereich des Stahleinkaufs kompensiert werden, so dass wir weiterhin ein Betriebsergebnis auf aktuellem Niveau anstreben. Wir erwarten daher insgesamt eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. V. Chancen- und Risikobericht Die Ausweitung unserer Fertigungskapazitäten hat zu einer weiter verbesserten Kostenstruktur und damit verbunden Wettbewerbsvorteilen gegenüber Mitbewerbern geführt. Ein verschärfter Wettbewerb in Folge zusätzlicher Produktionskapazitäten könnte einen Preisdruck im Markt erzeugen, welcher das Ergebnisniveau des Unternehmens beeinträchtigen könnte. Aufgrund unserer guten Reputation am Markt sehen wir gute Chancen, Aufträge in großem Umfang zu akquirieren und so unser geplantes Umsatzwachstum zu erfüllen. Währungs- und Metallpreisrisiken werden durch direkte Sicherungsgeschäfte ausgeschlossen. Unsere überwiegend staatliche Kundschaft sorgt für ein sehr begrenztes Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem sich verschärfenden Wettbewerbsumfeld sowie im Falle staatlicher oder außerstaatlicher Eingriffe in den Zahlungsmittelmarkt, wovon derzeit allerdings nicht auszugehen ist. Zu derartigen staatlichen Maßnahmen zählt ferner der von der EU eingeführte Zoll auf Flachstahlerzeugnisse, welcher das Preisniveau auf dem europäischen Stahlmarkt in die Höhe treibt und unsere Einkaufskonditionen spürbar belastet im Vergleich zu außereuropäischen Wettbewerbern. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine konkreten Risiken, die unsere Entwicklung schwerwiegend beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.
Freiberg, 27. August 2019 Stephan Siegel, Geschäftsführer Thomas Bilas, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine HinweiseDie Gesellschaft ist unter der Firma Freiberger EuroMetall GmbH mit Sitz in Freiberg im Handelsregister Abteilung B Nr. 28440 des Amtsgerichtes Chemnitz eingetragen. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen des HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt und gegliedert. Die Gliederung der Bilanz wurde um die Posten "B. Einlagen stiller Gesellschafter" und "C. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen" erweitert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. B. Bilanzierungs- und BewertungsvorschriftenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen - soweit abnutzbar - bewertet. Die der Abschreibung zugrunde liegende jeweilige Nutzungsdauer wurde entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die bis zum Geschäftsjahr 2016 erhaltenen Investitionszuschüsse wurden von den Anschaffungskosten abgesetzt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Betrag von EUR 800,00 werden sofort abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind mittels Einzelbewertungsmethode zu Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Ermittlung erfolgt durch Ansatz der handelsrechtlichen Untergrenze, wobei neben den Materialeinzel- und -gemeinkosten die Fertigungseinzel- und -gemeinkosten und Abschreibungen, soweit durch die Fertigung veranlasst, angesetzt werden. Fremdkapitalzinsen gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Der sich daraus ergebende aktive Überhang der latenten Steuern wurde in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts nicht bilanziert. Die auf die Investitionen ab dem Geschäftsjahr 2017 entfallenden Investitionszuschüsse sind als Sonderposten für Investitionszuschüsse auf der Passivseite abgegrenzt worden. Die Auflösung erfolgt korrespondierend zur Abschreibung der geförderten Anlagengüter. Die Einlagen stiller Gesellschafter werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Erhaltene Investitionszuschüsse in Höhe von TEUR 2.828 wurden von den Anschaffungskosten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach Restlaufzeiten wie folgt auf (Vorjahr in Klammern):
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch folgende Sicherheiten besichert: · Erstrangige Buchgrundschuld Objekt Carl-Schiffner-Str. 11, 09599 Freiberg, in Höhe von TEUR 1.500, nebst 15 % Zinsen p.a., · Selbstschuldnerische Bürgschaft der IBG Sachsen GmbH, Dresden, · Ausfallbürgschaft der DZ-Bank AG, Frankfurt/Main, · Sicherungsübereignung der zu finanzierenden Anlagen und Maschinen sowie Warenlager, · Globalabtretung der Forderungen. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen TEUR 1.000 (Vj. TEUR 1.000) auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. E. Sonstige PflichtangabenGeschäftsführung Herr Stephan Siegel (kaufmännischer Geschäftsführer) und Herr Thomas Bilas (technischer Geschäftsführer) waren im Geschäftsjahr 2018 Geschäftsführer der Gesellschaft. Gesamtbezüge der Geschäftsführung werden in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB nicht ausgewiesen. Mitarbeiteranzahl Im Geschäftsjahr 2018 waren durchschnittlich 35 Mitarbeiter beschäftigt. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse bestehen aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten (Grundschuld) in Höhe von TEUR 400. Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit als gering einzuschätzen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im branchenüblichen Umfang aus Miet- und Leasingverträgen, Konsignationslagervereinbarungen sowie für Bestellobligos für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Investitionsvorhaben. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von besonderer Bedeutung wären, sind nach dem 31. Dezember 2018 nicht eingetreten.
Freiberg, 27. August 2019 Freiberger EuroMetall GmbH Stephan Siegel, Geschäftsführer Thomas Bilas, Geschäftsführer Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde am 19. November 2019 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens
BestätigungsvermerkBestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers erteilt: An die Freiberger EuroMetall GmbH, FreibergPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Freiberger EuroMetall GmbH, Freiberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Freiberger EuroMetall GmbH, Freiberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus · identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; · gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; · beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; · ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; · beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; · beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; · führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 27. August 2019 eureos
gmbh
Dr. Juckel, Wirtschaftsprüfer Ergebnisverwendungsbeschluss vom 19. November 2019Das Jahresergebnis 2018 wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen. |
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