Beteiligungsgesellschaften
MKU - Chemie GmbH
Rudolf-Diesel-Straße 7, 63322 Rödermark, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thorsten Schrod seit 19.4.2012 | Prokura |
Rainer Klapp seit 11.12.2002 | Geschäftsführer |
Ernstjürgen Klapp seit 11.12.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MKU - Chemie GmbHRödermarkJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der MKU - Chemie GmbHI. Unternehmensprofil Die MKU-Chemie GmbH mit Sitz in Rödermark konzentriert sich seit über 65 Jahren auf die Entwicklung, die Herstellung, den Vertrieb, die anwendungstechnische Beratung und den Service für wassermischbare und nicht wassermischbare Kühlschmierstoffe für die spanabhebende und spanlose Bearbeitung im gesamten Werkstoffbereich sowie für Trennmittel, Reiniger und hydraulische Flüssigkeiten. II. Wirtschaftliches Umfeld 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Mit dem Auslaufen der letzten Corona Maßnahmen und Regeln im April 2023 kehrte im Hinblick auf die Pandemie allmählich Ruhe ein. Besondere Schutz- und Quarantänemaßnahmen waren nicht weiter erforderlich, so dass hier eine spürbare Entlastung der Arbeitgeber eintrat. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, deren Verschlechterung auch ohne durch die Pandemie ausgelöste Sondereffekte bereits während der vergangenen Wirtschaftsjahre spürbar war, verschlechterten sich demgegenüber im Jahre 2023 signifikant weiter. Bedingt durch den Krieg in der Ukraine und die daraufhin beschlossenen Wirtschaftssanktionen, stiegen sowohl der Strompreis als auch die Inflation in Deutschland weiter merklich an. Auf das Jahr gerechnet lag die Inflation im Jahr 2023 bei 5,9 %. Als Resultat dieser Einflussfaktoren sank das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 0,3 %. Aufgrund der Internationalität der MKU-Chemie GmbH ist neben der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland auch die Entwicklung der Weltwirtschaft von signifikanter Bedeutung für die Performance des Unternehmens. Im Vergleich zu der schlechten wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland konnte die Weltwirtschaft im Jahr 2023 um insgesamt 3,9 % zulegen. Ein im historischen Vergleich dennoch sehr verhaltenes Wachstum. Die Wachstumsbremsen resultierten auch weltweit aus den spürbaren Kaufkraftverlusten aufgrund hoher Energiepreise, gestiegener Inflation und den geopolitischen Unsicherheiten und Krisen. 2. Branchenkonjunktur Insbesondere bedingt durch die bestehenden Wirtschaftssanktionen aufgrund des Konflikts in der Ukraine sowie weiteren weltweiten, geopolitischen Unsicherheiten und Unruheherden und der daraus resultierenden teilweise negativen Auswirkungen auf die bestehenden Lieferketten, bestand auch im Jahr 2023 eine spürbare Verknappung bestimmter Rohstoffe. Als Resultat daraus stiegen einzelne Rohstoffpreise weiter stark an, während sich andererseits die aufgrund der negativen wirtschaftlichen Entwicklung erwartbare Reduzierung der Einkaufspreise nicht einstellte. Um gegenüber unseren Kunden jederzeit lieferfähig zu bleiben, mussten die Lagerbestände einzelner Rohstoffe auch im Geschäftsjahr 2023 unverändert hochgehalten werden. Bei anderen Rohstoffen konnten wir die Lagermengen und damit das gebundene Kapital leicht reduzieren. Darüber hinaus steigen die Kosten für die Warentransporte, Instandhaltungen und sonstige Dienstleistungen sowie die Kosten für Löhne und Gehälter sowie Lohnnebenkosten seit Jahren kontinuierlich an. III. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Umsatz- und Auftragsentwicklung Entgegen den schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der schlechten wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland konnte die MKU-Chemie GmbH im Wirtschaftsjahr 2023 ihren Umsatz um 1,2 % leicht steigern. Während die Umsätze im EU-Ausland minimal zurückgingen, konnte sowohl in Deutschland als auch außerhalb der EU ein kleines Wachstum erzielt werden. 2. Produktion Die im Wirtschaftsjahr 2023 insgesamt produzierten Mengen an Schmierstoffen haben sich gegenüber dem Vorjahr nahezu nicht verändert. Die vorhandenen Produktionskapazitäten sind nicht ausgeschöpft. Eine weitere Steigerung der Produktionsmengen ist mit den vorhandenen Anlagen problemlos möglich. 3. Beschaffung Die für den Schmierstoffmarkt relevanten Rohstoffmärkte standen auch im Wirtschaftsjahr 2023 teilweise unter einem enormen Preisdruck und spürbarer Verknappung. Dieses bereits seit der Corona Pandemie bestehende Phänomen spiegelte sich auch im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wider. Bedingt dadurch waren die Rohstoffvorräte ähnlich hoch wie im Jahr 2022. Eine detaillierte Kenntnis dieser Märkte ist daher von immenser Bedeutung. Mit der langjährigen Erfahrung unseres Personals ist die MKU-Chemie GmbH hier sehr gut aufgestellt. 4. Investitionen Nach der bereits bis zum Jahr 2022 für ca. 2 Mio. € erfolgten Erweiterung der Außentankanlage zzgl. eines neuen Pumpenhauses und einer weiteren Tankwagenabladestation mit Nutzungsbereitschaft insgesamt ab dem Jahr 2023 und darauf folgender Umgliederung aus den Anzahlungen und Anlagen im Bau unter die abzuschreibenden Sachanlagen erfolgten im Wirtschaftsjahr 2023 keine nennenswerten Investitionen in das Anlagevermögen. 5. Finanzierung Die Liquiditätslage der MKU-Chemie GmbH ist weiterhin als sehr gut zu bezeichnen. Der Bestand an liquiden Mitteln beträgt zum Schluss des Wirtschaftsjahres 2023 nun 5,5 Mio.€. Das Eigenkapital der Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag 2023 nunmehr 7,3 Mio. € aus und hat sich damit gegenüber dem vorangegangenen Wirtschaftsjahr um 367 TSD € erhöht. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 57,3 % (Vorjahr: 54,0 %). Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nach weiter planmäßigen Tilgungen im Berichtsjahr nur noch in Höhe von 175 TSD € (Vj.: 475 TSD €). Das Unternehmen ist nach wie vor in der komfortablen Lage, alle Investitionen aus Eigenmitteln zu finanzieren. Der Gesamt-Cashflow des Wirtschaftsjahres 2023 betrug 811 TSD € nach 464 TSD € im Vorjahr 2022. 6. Personal- und Sozialbereich Die Rekrutierung und das Binden von Fachkräften gehören zu den höchsten Prioritäten für den langfristigen Erfolg des Unternehmens. Das zukünftige Wachstum und die Innovationskraft der MKU-Chemie GmbH werden maßgeblich von gutem Personal geprägt. Wir sind stets bestrebt, als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden, bieten hierzu wettbewerbsfähige Vergütungspakete und unserem Personal eine familiäre Arbeitsatmosphäre sowie ein angenehmes Arbeitsumfeld. Das Unternehmen ist in der sehr glücklichen Lage über viele langjährige und gut qualifizierte Mitarbeiter zu verfügen. Die Fluktuationszahlen sind in Summe seit Jahren äußerst gering. Dennoch ist es möglich, dass sich mitarbeiterbezogene Risiken ergeben, die sich auf die Geschäftstätigkeit auswirken, selbst wenn die Effekte schwierig zu bewerten sind. Wir stufen dieses Risiko allerdings als derzeit nicht übermäßig hoch ein. III. Darstellung der Lage 1. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 wurde trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 367 TSD € (Vorjahr: 227 TSD €) erzielt. Hierfür ursächlich waren insbesondere folgende Vorgänge: Während sich die Umsätze und die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe im Gleichklang entwickelten, bei den Personalaufwendungen ein leichter Anstieg zu verzeichnen war und auch die Abschreibungen aufgrund der getätigten Investitionen - insbesondere in die neue Außentankanlage - spürbar angestiegen sind, konnten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen durch ein striktes Kostenmanagement reduziert werden. Ebenso haben sich die Abschreibungen auf Forderungen durch ein effizientes Debitorenmanagement deutlich reduziert. 2. Finanzlage: Die übergeordneten Ziele der Gesellschaft sind die jederzeitige Zahlungsbereitschaft des Unternehmens und eine ausreichende Liquiditätsreserve, um auf unvorhergesehene wirtschaftliche Schwankungen jederzeit reagieren zu können. Ebenso besteht das Ziel, Kreditorenverbindlichkeiten stets unter Ausnutzung von Skonto zu begleichen. Alle Ziele waren im Wirtschaftsjahr 2023 durchgehend gewährleistet. Liquide Mittel der Gesellschaft sind in ausreichendem Maße vorhanden. Die Finanzlage des Unternehmens kann zusammenfassend als sehr gut beschrieben werden. 3. Vermögenslage: Gegenüber dem Vorjahr ergaben sich bei der Vermögensstruktur der Gesellschaft keine wesentlichen Veränderungen. Die Bilanzsumme liegt mit 12,8 Mio. € nur unwesentlich niedriger als im Vorjahr. Während sich das Anlagevermögen um ca. 150 TSD € (146,8) verringerte, hat sich das Umlaufvermögen um ca. 90 TSD € (83 TEUR) erhöht. Im Umlaufvermögen ergaben sich die größten Änderungen bei der Verringerung des Lagerbestandes an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, einer Verringerung der fertigen Erzeugnisse und Waren sowie der gegenläufigen Erhöhung des Forderungsbestandes. Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips sind im Jahresabschluss sämtliche erkennbaren Verluste über Abwertungen und Rückstellungen berücksichtigt worden. IV. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft, Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Zur Identifikation und Bewertung wesentlicher Risiken haben wir ein umfassendes Kontroll- und Risikomanagementsystem als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Dieses System wird zur Anpassung an neue Erkenntnisse fortlaufend weiterentwickelt. Grundsätzliche Ertragsrisiken sehen wir in der Zukunft vor allem im Hinblick auf die weiteren Folgen der kriegerischen Auseinandersetzung in der Ukraine und der anderweitig derzeit weltweit bestehenden Konfliktherde. Insbesondere die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland bleiben ein deutliches Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung in unserem Land. Die unternehmerunfreundliche Politik der zwischenzeitlich zerbrochenen Regierungskoalition erschwert das unternehmerische Handeln und die notwendige Planungssicherheit spürbar. Hinsichtlich des Personals kämpfen alle Unternehmen deutschlandweit vermehrt mit dem vorhandenen Fachkräftemangel. Hier sind zukünftig besondere Anstrengungen notwendig, vorhandenes Fachpersonal im Unternehmen zu halten und auch vor dem Hintergrund der bestehenden Schwierigkeiten neues, gutes Personal zu gewinnen. Die bereits von einigen Staaten vor Jahren begonnenen Maßnahmen zum Protektionismus haben sich weiterhin verstärkt und werden das künftige, weltweite wirtschaftliche Umfeld aller Voraussicht nach auch zukünftig negativ beeinflussen. Darüber hinaus erschwert die europäische Gesetzgebung und die daraus resultierende ausufernde Bürokratie seit Jahren die Weiterentwicklung der mittelständischen Unternehmen. Die möglichen Auswirkungen von Zinsänderungsrisiken auf unser Unternehmen können als sehr gering beschrieben werden. Mögliche Währungsrisiken spielen für uns keine Rolle, da wir ausschließlich in Euro fakturieren und in Euro einkaufen. Hochspekulative Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten sowie rein spekulative Geschäfte gehen wir nicht ein. Vor diesem Hintergrund sehen wir keine wesentlichen, bzw. nachhaltigen bestandsgefährdenden Unternehmensrisiken im Hinblick auf Umsatz, Ertrag, Cashflow und Finanzierung der Investitionen. Dennoch rechnen wir für das Wirtschaftsjahr 2024 aufgrund der vorherrschenden großen politischen Unsicherheiten in Deutschland und der nach wie vor sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage unseres Landes verbunden mit weiterhin nicht kalkulierbaren Risiken des Ukraine Krieges und weiteren, weltweiten geopolitischen Unsicherheiten mit einem sich leicht abschwächenden Umsatz auf 18 bis 18,5 Mio. € und auch einer marginalen Verschlechterung des Jahresüberschusses. Die voraussichtliche Reduzierung des Jahresüberschusses ist auch bedingt durch weiterhin stark steigende Kosten, wie bspw. Transport oder aber auch Gehälter inkl. der Arbeitgeberabgaben, die aufgrund des schlechten wirtschaftlichen Umfeldes vermutlich nicht vollständig an unsere Kunden weitergegeben werden können.
Rödermark, den 31.03.2024 Ernstjürgen Klapp, Geschäftsführer Rainer Klapp, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine AngabenDie MKU - Chemie GmbH hat ihren Sitz in Rödermark und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Offenbach am Main (HR B 33203). Der Erstellung des vorliegenden Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel, Rücklagenspiegel, Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Erleichterungen der §§ 276, 286 und 288 HGB in Anspruch. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung/Erläuterungen zur Bilanz und GuVDie zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Angaben zu einzelnen Posten der BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (siehe Anhang) dargestellt. Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger und außerplanmäßigen Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Finanzanlagen Es bestehen keine Finanzinstrumente des Finanzanlagevermögens die über ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet sind. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
In der Position Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 885,95 € enthalten (Reisekostenvorschuss). In der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Latente Steuern Die folgende Tabelle zeigt die latenten Steueransprüche und -schulden vor Saldierung für einzelne Bilanzpositionen:
In der Tabelle ist gekennzeichnet, inwieweit es sich um Differenzen handelt, die zu aktiven oder passiven latenten Steuern führen. Eigenkapital Das Stammkapital von € 915.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Teilwertverfahren bewertet. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen werden gemäß einem versicherungsmathematischen Gutachten keine künftigen Lohn- und Gehaltssteigerungen berücksichtigt. Die Bemessungsgrundlage wurde auf das Niveau des Jahres 2014 eingefroren. Die Rentenanpassungen wurden nicht berücksichtigt. Zur Ermittlung der Verpflichtungen werden die Sterbetafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018 G) zugrunde gelegt. Die Rückstellungen werden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 10 Jahren ergibt und der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird. Dieser betrug 1,78 %. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HBG beträgt zum 31.12.2023 61.864,00 €. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsverpflichtungen, Tantiemen, Gewährleistungen, Abschluss- und Prüfungskosten und zur Erfüllung der Aufbewahrungspflichten. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 809,34 € enthalten. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestehen nicht. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2023 bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von € 202.651,78. Gegenstand der Leasingverträge sind hauptsächlich die folgenden Wirtschaftsgüter: Kraftfahrzeuge Gabelstapler Arbeitnehmer Am Bilanzstichtag waren im Unternehmen durchschnittlich 61 Mitarbeiter (inklusive Geschäftsführung) beschäftigt. Davon sind 13 Arbeiter, 43 Angestellte und 3 leitende Angestellte. Es arbeiten 44 Personen in Vollzeit und 17 in Teilzeit. Gesamtbezüge Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Herr Ernstjürgen Klapp und Herr Rainer Klapp sind Geschäftsführer. Honorare des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar von € 45.000,00 teilt sich wie folgt auf:
Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 31.12.2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr zum 31.12.2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von € 383.893,13 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Rödermark, den 11.12.2024 Geschäftsführer Bestätigungsvermerk zum Prüfungsbericht für das Jahr 2023Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MKU-Chemie GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MKU-Chemie GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lauterbach
& Scholz GmbH
Anlagenspiegel (brutto)
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 11.12.2024. |
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