Hensel Logistik GmbH
Carl-von-Ossietzky-Straße 10, 55459 Grolsheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Brandmüller seit 23.1.2024 | Prokura |
Monika Schöffel seit 23.1.2024 | Prokura |
Daniel Hensel seit 3.8.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hensel Logistik GmbHGrolsheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Jahresabschluss 2023der Hensel Logistik GmbH1. Allgemeiner Überblick Gegenstand der Hensel Logistik GmbH sind speditionelle Dienstleistungen aller Art. Europäische Landverkehre werden sowohl im Einsatz von Frachtführern (§ 453 HGB Speditionsvertrag) als auch im Selbsteintritt (§ 458 HGB Selbsteintritt) angeboten. Lagerei und logistische Dienstleistungen runden das Paket ab. Im Berichtsjahr beschäftigte die Hensel Logistik GmbH durchschnittlich 85 Mitarbeiter. Weiterhin wurden zwei Niederlassungen in Hilden und Sarstedt betrieben. 2. Marktsituation Das Geschäftsjahr 2023 war deutlich von einer rückläufigen Nachfrage gekennzeichnet. Nach Jahren eines stetigen Wachstums des Branchenumsatzes in Spedition und Logistik musste 2023 ein Rückgang um über 7% von 141,2 Mrd. Euro auf 131 Mrd. Euro (Prognose des DSLV; es sind noch keine amtlichen Daten verfügbar) hingenommen werden. (Quelle: DSLV, Deutscher Speditions- und Logistikverband) Nachdem die Inflationsrate 2022 noch bei 6,9% gelegen hat, ist diese im Berichtsjahr etwas auf 5,9% gefallen. Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 um 0,3% gesunken, was unter anderem auf die nach wie vor hohen Preise zurückzuführen ist. (Quelle: statistisches Bundesamt) Sowohl der private Konsum (preisbereinigt -0,8%) als auch die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (-2,0%) nahmen im Jahr 2023 deutlich ab und verursachten dadurch eine geringere Nachfrage nach Speditions- und Logistikdienstleistungen. (Quelle: statistisches Bundesamt) 3. Ertragslage Aufgrund der geringeren Nachfrage sind die Umsatzerlöse 2023 um 10,3% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Besonders betroffen waren die Bereiche Stückgut (-11,6%), Ladungsverkehre (-6,8%) sowie logistische Dienstleistungen (-26,5%). Der Rückgang vor allem im Bereich der logistischen Dienstleistungen ist mit der Beendigung eines Projektgeschäftes einhergehend. Diese Entwicklung führte zu einem Rohertrag (Umsatz abzgl. Materialaufwand) in Höhe von 5.607 TEuro welcher um 14,4% zum Vorjahr (6.546 TEuro) gesunken ist. Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um 431 TEuro bzw. 9,9% gesunken, die Personalaufwandsquote blieb mit 28,7% (Vorjahr 28,5%) fast konstant. Aufgrund von Investitionen in den Fuhrpark sind die Abschreibungen im Berichtszeitraum um 12,6% gestiegen. Der Umsatzrückgang führte zu einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 212 TEuro. Dies lag auch im Bereich unsere Prognose aus dem Vorjahr. 4. Vermögens- und Kapitalstruktur Die Anlagenquote betrug im Berichtszeitraum 83,3%. Die Eigenkapitalquote beträgt 6,2% (VJ 5,8%). Unter Berücksichtigung der Gesellschafterdarlehen (erweitertes Eigenkapital) beträgt die Eigenkapitalquote 81% (VJ 77%). Die Zahlungsfähigkeit der Hensel Logistik GmbH ist zu jeder Zeit gewährleistet gewesen. Ein Kontokorrentdarlehen wird nicht genutzt. 5. Investitionen Ersatzinvestitionen im Unternehmen wurden turnusgemäß durchgeführt. Auf weitere Investitionen wurde im Geschäftsjahr 2023 aufgrund der unsicheren Marktentwicklung sowie der Ukraine Krise verzichtet. 6. Umweltschutz Im Berichtsjahr wurde weiterhin die Photovoltaikanlage mit 646,8 kWp genutzt. Zur Verbesserung der Umweltbilanz trug die Optimierung der Ladeintervalle der elektrischen Flurfördergeräte bei. Diese werden vornehmlich so geladen, dass der durch die PV-Anlage produzierte Strom vor dem Bezug aus dem öffentlichen Netz genutzt wird. Durch unser Telematiksystem konnte auch 2023 der Einsatz unseres Fuhrparkes optimiert werden und trug wesentlich zum niedrigen Dieselverbrauch und zur Reduzierung der Leerkilometer bei. Auch im Berichtszeitraum wurden Schulungs- und Trainingsangebote zur Verbesserung des ökologischen Verhaltens durch unsere Mitarbeiter intensiv genutzt. 7. Risikobericht Als eine der wesentlichen Risiken ist nach wie vor die Personalbeschaffung und -versorgung zu sehen. Mittlerweile betrifft der Fachkräftemangel alle Bereiche in der Logistik. Jedoch muss nach wie vor der Berufskraftfahrer als besonders betroffene Berufssparte hervorgehoben werden. Neben den Arbeitszeiten sind mittlerweile die marode Straßeninfrastruktur ein wesentlicher Grund, dass immer weniger Menschen sich für den Beruf des Berufskraftfahrers entscheiden. Katastrophal ist die Situation der LKW-Parkplätze auf deutschen Autobahnen. Ein erheblicher Mangel an autobahnnahen Parkplätzen incl. menschenwürdiger sanitärer Einrichtungen schrecken junge Berufsanfänger ab sich als LKW-Fahrer ausbilden zu lassen. Die in der Corona Pandemie umgesetzte Homeoffice-Strategie wird in unserem Haus auch in der Post-Corona Zeit weiter umgesetzt. Familienfreundliche Arbeitszeiten, die mitarbeiterfreundliche Ausgestaltung der Arbeitsplätze und verschiedene Sozialleistungen führen zu einer erhöhten Mitarbeiterbindung und zu einer sehr geringen Fluktuation. Ein weiteres wesentliches Risiko besteht in den Auswirkungen des Ukraine Krieges, der Energiepreisentwicklung sowie den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. Die dadurch verschlechterten Standortrahmenbedingungen in Deutschland führen zu vermehrten Produktionsverlagerungen in das Ausland. Hieraus resultierend verringert sich die industrielle Nachfrage nach Speditionsdienstleistungen im Inland. 8. Chancenbericht Das Geschäftsjahr 2023 war wesentlich geprägt durch eine sinkende Nachfrage an Transportdienstleistungen. Da mit keiner signifikanten Steigerung der Inlandsnachfrage zu rechnen ist, besteht eine wesentliche Chance in der Anpassung der Dienstleistungsangebote an den veränderten Marktbedingungen. Durch zusätzliche Angebote im internationalen Bereich tragen wir 2024 dem veränderten Nachfrageverhalten Rechnung. Die Nachfrage nach hochwertigen Logistiklösungen für die Weinbranche ist nach wie vor sehr stark ausgeprägt. Durch unseren Schwerpunkt auf die Weinlogistik können wir unseren Kunden auch gezielte Lösungen für schwierige Anforderungen bieten, die weit über den Standard hinausgehen. Deutlich erkennbar war ein Trend zu kleineren Versandeinheiten im B2C Markt. Durch unsere IT-Lösungen stellen wir unseren Kunden eine lückenlose Echtzeit Statusverfolgung im Produktionsverlauf zur Verfügung. Ein weiterer Schwerpunkt und eine wesentliche Chance ist unser Know-How im Bereich des Fulfillment. Anforderungen die weit über den Standard der normalen Lagerung und Kommissionierung hinausgehen werden von unseren fachlich hervorragend ausgebildeten Mitarbeitern angenommen und den Kunden ein gezielt erarbeitetes Lösungskonzept angeboten. Die Verbindung unserer Dienstleistungen in der Lagerlogistik mit hauseigenen Lösungen für die Distribution durch einen eigenen Fuhrpark, dem eigenen Zugang zu zwei erfolgreichen Stückgutnetzwerken (Online Systemlogistik und CTL) als auch eine enge Kooperation mit dem Paketdienstnetz von DHL führen zu ganzheitlichen Lösungen, welche unsere Kunden sehr schätzen. Eine wesentliche Chance besteht in der steigenden Nachfrage nach Logistiklösungen für Healthcare-, Gesundheits- und Pflegeartikel. Dieser Entwicklung tragen wir durch eine Zertifizierung unseres Unternehmens nach dem IFS (International Feature Standard) Logistik Rechnung. Neben der Flexibilität, der Prozesssicherheit und einer ausgeprägten Produktsicherheitskultur erfüllen wir die Anforderungen des Marktes. Durch den Einsatz künstlicher Intelligenz sehen wir eine wesentliche Chance die Prozesse in der Dienstleistungsproduktion zu optimieren und dem veränderten Fachkräftemarkt erfolgreich zu begegnen. Mit Beginn des Geschäftsjahres 2024 starteten wir ein Projekt für die Umsetzung der KI-gesteuerten Disposition in unserer Stückgutnahverkehrsabteilung. Zielsetzung des Projektes ist die Reduzierung des Personalbedarf in den Nachtstunden sowie eine Steigerung der Produktivität der einzelnen LKW-Touren. 9. Prognosebericht Im Geschäftsjahr 2024 kam es zu keiner Steigerung der Inlandsnachfrage. Gezielte Vertriebsaktivitäten sowie angepasste Dienstleistungsangebote führten zu einer Steigerung der Auftragslage im Geschäftsjahr 2024. Durch die Nachfrage auf niedrigem Niveau nach Transportdienstleistungen, vor allem im Stückgutbereich, kam es in 2024 zu einem erhöhten Preisdruck. Insbesondere durch die mit dem Einsatz der künstlichen Intelligenz erworbene Steigerung der Effizienz gehen wir von deutlichen Steigerungen in der Rentabilität aus. Eine erhebliche Kostensteigerung wird im Geschäftsjahr 2024 durch die am 01.12.2023 umgesetzte Mauterweiterung für LKW erfolgen. Die Steigerung der LKW-Maut um fast 100 % bedeutet eine Verteuerung der Transportpreise zwischen 5% und 10%. Trotz der zusätzlichen Belastung ergab sich in 2024 eine deutliche Steigerung der Umsätze im Landverkehr. Durch Neukunden werden die Erlöse um über 10% steigen. Eine wesentliche Steigerung der Umsätze sahen wir im Bereich der Logistik. Im Geschäftsjahr 2024 konnte eine Vollauslastung der bestehenden Lagerflächen erreicht werden. Die Umsätze werden zudem durch höhere Erträge in den Fulfillment-Dienstleistungen steigen. Trotz der angespannten Preissituation gehen wir von einer Steigerung des Gesamtumsatzes im Jahr 2024 von 10% aus und werden dadurch die Umsatzverluste aus dem Vorjahr wieder ausgleichen. Jedoch werden die Marktpreise nur zu einem leicht positiven Jahresüberschuss führen. Für 2025 rechnen wir lediglich mit einem leichten Umsatzanstieg bei Margenverbesserungen, was zum einem geringen Ergebnisanstieg im Vergleich zu 2024 führen sollte.
Grolsheim, 12.02.2025 Daniel Hensel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Ausfall-/Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesen darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zu Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenständen haben in Höhe von TEUR 116 (Vorjahr: TEUR 54) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 85 (Vorjahr: TEUR 81) enthalten. Darstellung der sonstigen Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten nachstehende Posten:
Angaben zu den Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von TEUR 413 (Vorjahr: TEUR 407) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEUR 1.193 (Vorjahr: TEUR 1.606) eine Restlaufzeit von über einem Jahr, davon in Höhe von TEUR 0 eine Restlaufzeit von über 5 Jahren. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 1.606 durch Grundschulden besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEUR 225 (Vorjahr: TEUR 277) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEUR 10.839 (Vorjahr: TEUR 10.687) eine Restlaufzeit von über einem Jahr, davon in Höhe von TEUR 10.839 (Vorjahr: TEUR 10.687) eine Restlaufzeit von über 5 Jahren. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 10.839 durch Pfandrechte besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 10.839 (Vorjahr: 10.687) enthalten. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 5.286. . Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 84 sowie 1 Auszubildende. Davon waren 30 in der Verwaltung und 55 in der Abwicklung beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt wegen der Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB. Ergebnisverwendung Die Gesellschaft weist in 2023 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 212.656,60 Euro aus, der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem 31. Dezember 2023 haben sich nicht ereignet. Unterschrift der Geschäftsführung
Grolsheim, 12.02.2025 gezeichnet: Daniel Hensel 1 sonstige Berichtsbestandteile
Grolsheim, den 12.02.2025 gezeichnet: Daniel Hensel Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 12.02.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSNach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Hensel Logistik GmbH, Grolsheim, den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Hensel Logistik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hensel Logistik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hensel Logistik GmbH für das Geschäftsjahr 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 12.02.2025 W+ST
FRANKFURT GMBH
Frank Waldmann Dr., Wirtschaftsprüfer Karsten Hövermann, Wirtschaftsprüfer |
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