Stammdaten

Register
Amtsgericht Ansbach HRB 5326
Eingetragen
29.11.2011
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Der Erwerb, die Gründung und das Verwalten von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und Geschäftsführung bei diesen sowie die Erbringung von Dienstleistungen für Tochtergesellschaften und andere Gesellschaften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Vanessa Henn
seit 20.3.2023
Geschäftsführer
Wolfgang Mayer
seit 29.11.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Wolfgang Mayer
Türkenstr. 15 a, 91522
1.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mayer GmbH Holding

Ansbach

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Konzernbilanz nach HGB zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

31.12.2022 31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.631,00 ( 15.551,00 )
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rech und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 418.863,12 432.278,12
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 384.507,00 419.122,00
803.370,12 ( 851.400,12 )
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 6.178.680,02 6.096.585,95
2. sonstige Ausleihungen 1.533.453,55 1.748.770,28
3. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherung 485.417,00 452.868,39
8.197.550,57 ( 8.298.224,62 )
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.020.279,28 2.443.074,49
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.198.288,42 1.022.726,93
- davon gegen Gesellschafter 850.000,00 € (Vj. 10.000,00 €)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 968.650,98 € (Vj. 121.953,39 €)
4.218.567,70 ( 3.465.801,42 )
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.138.285,86 ( 2.682.481,35 )
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.656,13 ( 6.941,66 )
15.370.061,38 15.320.400,17

PASSIVA

31.12.2022 31.12.2021
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 3.737.482,70 3.737.482,70
III. Gewinnvortrag 6.443.685,51 5.739.000,39
IV. Konzernjahresfehlbetrag Vj. Konzernjahresüberschuss -6.293,55 704.685,12
11.174.874,66 ( 11.181.168,21 )
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.830.054,00 1.671.621,00
2. Steuerrückstellungen 56.591,60 56.591,60
3. sonstige Rückstellungen 587.200,86 548.835,19
2.473.846,46 ( 2.277.047,79 )
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 46.672,36 32.289,35
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr 46.672,36 € (Vj. 32.289,35 €)
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.628.067,90 1.776.754,82
-davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr 1.628.067,90 € (Vj. 1.776.754,82 €)
- davon aus Steuern 558.306,37 € (Vj. 449.865,32 €)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 357.167,72 € (Vj. 483.386,96 €)
1.674.740,26 ( 1.809.044,17 )
D. Rechnungsabgrenzungsposten 46.600,00 ( 53.140,00 )
15.370.061,38 15.320.400,17

Konzern - Gewinn- und Verlustrechnung nach HGB für die Zeit vom 01.01.2022 bis 31.12.2022

2022 2021
1. Umsatzerlöse + 15.810.740,68 + 18.229.192,19
2. Sonstige betriebliche Erträge + 194.442,95 + 397.012,83
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren - 13.117.633,99 - 14.722.749,24
4. Rohergebnis + 2.887.549,64 + 3.903.455,78
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.194.899,79 -1.340.169,50
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -106.159,02 -253.205,22
- davon für Altersversorgung 93.845,49 € (Vj. 87.687,55 €)
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -162.769,11 -197.252,27
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.328.262,38 -1.194.503,91
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens + 29.711,20 + 15.287,25
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge + 15.178,22 + 18.192,50
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -60.968,00 -177.826,64
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen 60.968,00 € (Vj. 177.806,00 €)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 66.783,63 - 49.854,98
12. Ergebnis nach Steuern + 12.597,13 + 724.123,01
13. Sonstige Steuern - 18.890,68 - 19.437,89
14. Konzernjahresfehlbetrag, Vj. Konzernjahresüberschuss -6.293,55 + 704.685,12

Konzern - Kapitalflussrechnung vom 01.01.2022 bis 31.12.2022

2022 2021
1. Konzernjahresfehlbetrag, Vj. -überschuss -6.293,55 + 704.685,12
2. + Abschreibungen auf Gegenstände des Sachanlagevermögens + 162.769,11 + 197.252,27
3. +/- Zunahme / Abnahme der Rückstellungen + 196.798,67 + 173.045,72
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksamen Aufwendungen / Erträge 0,00 -11.223,68
5. -/+ Zunahme / Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen + 422.795,21 + 446.358,93
6. -/+ Zunahme / Abnahme anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind - 1.005.298,61 + 264.990,68
7. +/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen + 14.383,01 + 3.431,64
8. +/- Zunahme / Abnahme anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -257.250,16 -473.983,25
9. - Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 127.032,03 307.550,71
10. + Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens + 58.652,99 + 2.697,95
11. +/- Zinsaufwendungen / Zinserträge + 16.078,58 + 144.346,89
12. +/- Ertragsteueraufwand / -ertrag + 66.783,63 + 49.854,98
13. -/+ Ertragsteuerzahlungen -134.737,74 + 53.064,98
14. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -592.350,89 + 1.246.971,52
15. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens + 58.267,24 + 407.544,71
16. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -118.440,11 -327.454,77
17. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens + 924.076,11 + 231.395,57
18. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -799.669,26 - 1.811.744,56
19. + Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 0,00 0,00
20. + Erhaltene Zinsen + 44.889,42 + 33.479,75
21. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit + 109.123,40 - 1.466.779,30
22. Gezahlte Zinsen -60.968,00 -177.826,64
23. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -60.968,00 -177.826,64
24. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe der Cashflows) -544.195,49 -397.634,42
25. +/- Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0,00 0,00
26. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode + 2.682.481,35 + 3.080.115,77
27. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode + 2.138.285,86 + 2.682.481,35

Konzern - Eigenkapitalspiegel zum 31.12.2022

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Gewinnvortrag/ Verlustvortrag
1. Januar 2021 1.000.000,00 3.737.482,70 0,00 6.054.811,04
Ausschüttungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresfehlbetrag 2020 0,00 0,00 0,00 315.810,65
Konzernjahresüberschuss 2021 0,00 0,00 0,00 0,00
31.12.2021 1.000.000,00 3.737.482,70 0,00 5.739.000,39
Ausschüttungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 2021 0,00 0,00 0,00 + 704.685,12
Konzernjahresfehlbetrag 2022 0,00 0,00 0,00 0,00
31.12.2022 1.000.000,00 3.737.482,70 0,00 6.443.685,51
Mutterunternehmen
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag davon Unterschiedsbetrag aus der Kapital- Konsolidierung Eigenkapital gemäß Konzernbilanz
1. Januar 2021 315.810,65 3.318.172,89 10.476.483,09
Ausschüttungen 0,00 0,00 0,00
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresfehlbetrag 2020 + 315.810,65 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 2021 + 704.685,12 0,00 + 704.685,12
31.12.2021 + 704.685,12 3.318.172,89 11.181.168,21
Ausschüttungen 0,00 0,00 0,00
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 2021 704.685,12 0,00
Konzernjahresfehlbetrag 2022 6.293,55 0,00 6.293,55
31.12.2022 6.293,55 3.318.172,89 11.174.874,66
Anteile anderer Gesellschafter Konzern- Eigenkapital
anteiliges Eigenkapital Minderheitsgesellschafter Konzern- Eigenkapital
1. Januar 2021 0,00 10.476.483,09
Ausschüttungen 0,00 0,00
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,00 0,00
Konzernjahresfehlbetrag 2020 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 2021 0,00 + 704.685,12
31.12.2021 0,00 11.181.168,21
Ausschüttungen 0,00 0,00
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 2021
Konzernjahresfehlbetrag 2022 0,00 6.293,55
31.12.2022 0,00 11.174.874,66

Konzern - Anlagenspiegel zum 31.12.2022

AKTIVA

Anschaffungs- / Herstellungskosten
Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Umbuchung Stand 31.12.2022
AKTIVA
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 70.297,49 0,00 2.127,00 0,00 68.170,49
Immaterielle Vermögensgegenstände 70.297,49 0,00 2.127,00 0,00 68.170,49
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 608.682,51 0,00 0,00 0,00 608.682,51
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.484.104,68 118.440,11 218.185,60 0,00 1.384.359,19
Sachanlagen 2.092.787,19 118.440,11 218.185,60 0,00 1.993.041,70
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 6.096.585,95 767.120,65 685.026,58 0,00 6.178.680,02
2. sonstige Ausleihungen 1.748.770,28 -23.834,73 191.482,00 0,00 1.533.453,55
3. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherung 452.868,39 32.548,61 0,00 0,00 485.417,00
Finanzanlagen 8.298.224,62 775.834,53 876.508,58 0,00 8.197.550,57
Anlagevermögen insgesamt 10.461.309,30 894.274,64 1.096.821,18 0,00 10.258.762,76
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Umbuchung Stand 31.12.2022
AKTIVA
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 54.746,49 9.916,00 2.123,00 0,00 62.539,49
Immaterielle Vermögensgegenstände 54.746,49 9.916,00 2.123,00 0,00 62.539,49
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 176.404,39 13.415,00 0,00 0,00 189.819,39
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.064.982,68 139.438,11 204.568,60 0,00 999.852,19
Sachanlagen 1.241.387,07 152.853,11 204.568,60 0,00 1.189.671,58
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen insgesamt 1.296.133,56 162.769,11 206.691,60 0,00 1.252.211,07
Zuschreibungen Buchwerte
Zuschreibungen Geschäftsjahr Stand 01.01.2022 Stand 31.12.2022
AKTIVA
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 15.551,00 5.631,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 15.551,00 5.631,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 432.278,12 418.863,12
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 419.122,00 384.507,00
Sachanlagen 0,00 851.400,12 803.370,12
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 6.096.585,95 6.178.680,02
2. sonstige Ausleihungen 0,00 1.748.770,28 1.533.453,55
3. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherung 0,00 452.868,39 485.417,00
Finanzanlagen 0,00 8.298.224,62 8.197.550,57
Anlagevermögen insgesamt 0,00 9.165.175,74 9.006.551,69

Konzernanhang

Mayer GmbH Holding

Ansbach

1. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Allgemeine Informationen

Die Mayer GmbH Holding hat die Größenmerkmale des § 293 Abs. 1 S 1 Nr. 2 HGB am Abschlussstichtag und am vorherigen Abschlussstichtag nicht überschritten. Sie hat von der größenabhängigen Befreiung gemäß § 293 HGB keinen Gebrauch gemacht. Aus der Befreiung von der Offenlegung gemäß § 264 Abs. 3 HGB der in den Konzernabschluss einbezogenen Einzelabschlüsse der Tochtergesellschaften ergibt sich eine Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses unabhängig von der Anwendung des § 293 HGB.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches.

Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt.

Die Gliederung der Konzernbilanz sowie der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Die in den Konzernabschluss nach § 300 Abs. 2 HGB übernommenen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie die Erträge und Aufwendungen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind nach den auf den Jahresabschluss des Mutterunternehmens angewandten Bewertungsmethoden einheitlich bewertet.

Angaben zur Identifikation der Muttergesellschaft laut Registergericht

Firma - Mayer GmbH Holding
Sitz - Ansbach
Registereintrag - Handelsregister
Registergericht - Ansbach
Register-Nr. - HRB 5326

2. Konsolidierungskreis

In dem Konzernabschluss der Mayer GmbH Holding sind folgende Tochterunternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen:

Einbezogene Gesellschaft Sitz Anteil am Stammkapital
% EUR
Mayer GmbH Zeitarbeit Ansbach 100,00 100.000,00
Mayer GmbH Verwaltung Ansbach 100,00 25.000,00

3. Konsolidierungsmethoden

Die auf die Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stimmen mit den entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich festgelegten, für den Konzernabschluss geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Mutterunternehmens überein.

Bei allen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen entspricht der Stichtag des Einzelabschlusses dem Stichtag des Konzernabschlusses.

Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung wurde nach der Neubewertungsmethode gem. § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 HGB vorgenommen. Der Anschaffungswert der Tochterunternehmen wurde mit dem anteiligen Eigenkapital zum Zeitpunkt ihrer erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss verrechnet.

Der aus der Erstkonsolidierung resultierende passive Unterschiedsbetrag in Höhe von 3.318.172,89 € hat bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise Eigenkapital-Charakter. Er resultiert aus der Gewinnthesaurierung der Tochterunternehmen, deren Eigenkapital damit die Anschaffungskosten der Beteiligung übersteigt. Der passive Unterschiedsbetrag gemäß § 301 Abs. 3 HGB wurde deshalb in der Konzernbilanz umgegliedert und in den Gewinnvortrag eingestellt.

Schuldenkonsolidierung

Ausleihungen und andere Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wurden entsprechend § 303 HGB aufgerechnet.

Zwischenergebniseliminierung

Aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung (§ 304 Abs. 2 HGB) wurde auf die Eliminierung von Zwischen-ergebnissen aus konzerninternen Leistungsbeziehungen verzichtet.

Aufwands- und Ertragskonsolidierung

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind Erlöse und sonstige Erträge aus gruppeninternen Lieferungen und Leistungen mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden.

4. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Im Konzernabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der einbezogenen Unternehmen ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagenvermögen werden zu Konzernanschaffungs- oder -herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Dabei werden die Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen.

Bewegliche und selbständig nutzbare Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 € wurden entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Konzernanschaffungskosten (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB) bzw. soweit erforderlich mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Konzernstichtag (§ 253 Abs. 1 S. 4 HGB).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken ausgewiesen. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch die Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Kassen und Bankguthaben

Kassenbestand und Bankguthaben werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Aktive Latente Steuern

Nach § 274 Absatz 1 S. 2 HGB besteht ein Wahlrecht für die Bildung von Aktiven Latenten Steuern. Hiervon wurde Gebrauch gemacht und somit in der Konzernbilanz zum 31.12.2022 keine Aktiven Latenten Steuern ausgewiesen.

Rückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet, und zwar in Form der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode).

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,79 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
Rententrend 0,00 %
Anwartschaftstrend 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel © HEUBECK-RICHTTAFELN 2018 G von Klaus Heubeck

Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren mit 1,79 % verwendet. Aus der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins aus den vergangenen sieben Jahren von 1,45 % ergibt sich ein Rückstellungsbetrag von T€ 1.959. Die Differenz in Höhe von T€3 129 unterliegt der Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB.

Die Steuerrückstellungen bemessen sich nach der Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahmen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften mit dem Erfüllungsbetrag gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, und decken alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken ab. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit größer ein Jahr werden grundsätzlich abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Konzernabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

5. Angaben zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Konzernanlagenspiegel als Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 Abs. 2 HGB).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 969 T€ (Vorjahr: 122 T€).

Es bestehen keine Forderungen gegenüber Gesellschaftern.

Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet, für:

nicht genommenen Urlaub

Überstunden-Guthaben

Jahresabschluss-, Konzern-Erstellung & -Prüfung

Tantiemen

Aufbewahrungspflichten

Miete für Maschinen

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:

Verbindlichkeiten Restlaufzeit < 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit 5 Jahre Gesamt T€
Te (Vorjahr) T€ (Vorjahr) Te (Vorjahr) (Vorjahr)
aus Lieferungen und Leistungen 47 ( 32) 0 (0) 0 (0) 47 ( 32)
sonstige 1.628 (1.777) 0 (0) 0 (0) 1.628 (1.777)
Gesamt 1.675 (1.809) 0 (0) 0 (0) 1.675 (1.809)

Für die Verbindlichkeiten bestehen im üblichen Umfang branchenübliche bzw. Kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Miet-, Leasing- und Pachtverhältnissen mit unterschiedlichen Laufzeiten. Die Restverbindlichkeiten aus Leasingverträgen Kfz belaufen sich zum 31. Dezember 2022 auf 14 T€.

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Es wurden keine marktunüblichen Transaktionen mit nahestehenden Personen getätigt.

6. Angaben zur Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse werden ausschließlich mit der entgeltlichen Überlassung von Arbeitnehmern an Dritte zur Arbeitsleistung im Inland realisiert.

7. Angaben zur Konzern-Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds der Kapitalflussrechnung umfasst die in der Konzernbilanz ausgewiesenen flüssigen Mittel, saldiert mit den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf den laufenden Girokonten der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften.

In der Konzern-Kapitalflussrechnung werden die Zahlungsströme erläutert, und zwar getrennt nach Mittelzuflüssen und Mittelabflüssen aus dem laufenden Geschäft, aus der Investitionstätigkeit und aus der Finanzierungstätigkeit, unabhängig von der Gliederung der Konzernbilanz.

Der ausgewiesene Finanzmittelfonds beläuft sich auf T€2.138 nach T€ 2.682 im Vorjahr und besteht ausschließlich - wie auch im Vorjahr ausschließlich aus Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestand.

8. Sonstige Pflichtangaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2022 waren durchschnittlich 564 Mitarbeiter beschäftigt. Davon entfallen auf

Mitarbeiter zur entgeltlichen Überlassung an Dritte 543
Interne Mitarbeiter im Bereich der entgeltliche Arbeitnehmer-Überlassung 21
- davon Leitende Angestellte 1
Vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 503
Teilzeitbeschäftigung Mitarbeiter 61
Mitarbeiter insgesamt 564

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Mutterunternehmens durch folgende Person geführt:

Herrn Wolfgang Mayer ausgeübter Beruf:Kaufmann.

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6a und b HGB macht der Konzern von der Erleichterung nach § 286 Abs. 4 HGB in analoger Anwendung Gebrauch.

Konzernverhältnisse

Aufgrund der Vorschriften des § 264 Abs. 3 HGB sind die Mayer GmbH Zeitarbeit und die Mayer GmbH Verwaltung von der Offenlegung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022 befreit.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 14 T€ (Vorjahr 14 T€) und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres

Ereignisse von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag des Mutterunternehmens wird in den Gewinnvortrag für das Folgejahr eingestellt.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Ansbach, den 28. Mai 2024

gez. Wolfgang Mayer als Geschäftsführer der Mayer GmbH Holding

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022

Mayer GmbH Holding

I. Grundlagen des Konzerns

1. Geschäftsmodell

In den Konzernabschluss der Mayer GmbH Holding, Ansbach, werden die Mayer GmbH Zeitarbeit, Ansbach, und die Mayer GmbH Verwaltung, Ansbach, einbezogen.

Die Mayer GmbH Zeitarbeit ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen, während es sich bei den anderen Gesellschaften um kleine bzw. Kleinstkapitalgesellschaften handelt.

Die Mayer GmbH Zeitarbeit sowie die Mayer GmbH Verwaltung machen von der Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch.

Maßgeblicher Geschäftsbereich des Mayer GmbH Holding Konzerns ist die entgeltliche Überlassung von Arbeitnehmern an Dritte zur Arbeitsleistung durch die Mayer GmbH Zeitarbeit.

Die Anzahl der in der Leiharbeit Beschäftigten gewann mit den Jahren immer mehr an Zuwachs. Der Arbeitskräftebedarf befindet sich weiterhin auf einem hohen steigenden Niveau. Im Jahr 2022 waren rund 830.000 Leiharbeitnehmer in Deutschland beschäftigt. 1 Die Zahl der Leiharbeitnehmer im Verhältnis zur Gesamtbeschäftigung im Jahr 2021 liegt bei ca. 2,3 %. 1 Nach Anzahl der Zeitarbeitnehmenden liegt Deutschland auf Platz Zwölf im weltweiten Ranking mit rund 21 Millionen Leiharbeitern lag China im Jahr 2021 mit Abstand auf dem ersten Platz.

Die Mayer GmbH Zeitarbeit hat bereits mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Arbeitnehmerüberlassung und über 26 Jahre Marktpräsenz. Im Jahr 2022 unterhält die Mayer GmbH Zeitarbeit einen Hauptsitz in Ansbach sowie 11 Niederlassungen in Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Die Standorte zum Geschäftsjahresende befinden sich in Eggenfelden, Heilbronn, Kitzingen, Neustadt/Aisch, Nürnberg, Regensburg, Schwäbisch Hall, Schweinfurt, Uffenheim, Mosbach und Ludwigshafen.

1 Quelle: https://de.statista.com/
2 Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse
3 Quelle: https://www.arbeitsagentur.de/presse/

2. Forschung und Entwicklung

Es wird weder Forschung noch Entwicklung betrieben.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahresdurchschnitt 2022 hat sich die deutsche Wirtschaft trotz des Kriegs in der Ukraine und der Energiekrise im dritten Jahr der Corona-Pandemie weiter erholt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2022 nach Angaben des Statistischen Bundesamts um 1,9 % gestiegen. 2 Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das Bruttoinlandsprodukt 2022 preisbereinigt um 0,7 % höher. Die deutsche Wirtschaft hat sich damit weiter vom tiefen Einbruch im ersten Corona-Krisenjahr erholt.

Die Wirtschaftsleistung im Jahr 2022 wurde von durchschnittlich 45,6 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 1,3 % oder 589 Tausend Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Der Blick auf die Wirtschaftsbereiche zeigt, dass der Beschäftigungsaufbau fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen stattfand. 2

Die privaten Konsumausgaben 2022 stiegen inflationsbedingt und aufgrund des Wegfalls der coronabedingten Einschränkungen um 11,9 % im Vergleich zu dem Jahr 2021.

Die Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt 2022 beträgt 5,3 %. 3 Im Vergleich zum Vorjahr sank diese Quote um 0,4 Prozentpunkte.

Die Leiharbeitsbranche in Deutschland beschäftigt im Jahresdurchschnitt 2022 rund 830 Tausend Mitarbeiter/innen. 1

2. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2022 konnten im Konzern Umsatzerlöse in Höhe von 15.811 T€ (Vj. 18.229 T€) erzielt werden. Damit ergibt sich gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang in Höhe von 2.418 T€. Dies entspricht einem Rückgang um 13,3 %. Verantwortlich für den rückläufigen Umsatz war im Wesentlichen die Mayer GmbH Zeitarbeit. Hier sind die Umsatzerlöse um 2.418 T€ von 18.227 T€ im Vorjahr auf 15.809 T€ im Berichtsjahr und damit um 13,3 % zurückgegangen. Der Rückgang war im Wesentlichen auf den extremen Arbeitskräftemangel, einhergehend mit einer hohen Übernahmequote durch die Kundenunternehmen zurückzuführen. Die Nachfrage nach Leiharbeitern kann als stabil bezeichnet werden.

Aufgrund der annähernden Vollbeschäftigung im süddeutschen Raum gestaltet sich die Personalbeschaffung jedoch nach wie vor als sehr schwierig.

Die Lohnkosten für Leiharbeiter sind auf Grund des Rückgangs der Mitarbeiterzahl von 14.712 T€ im Vorjahr auf 13.108 T€ um 11,0 % zurückgegangen und werden unter den Materialaufwendungen ausgewiesen. Hieraus resultiert ein Rohertrag im Konzern von 2.888 T€ (Vorjahr 3.903 T€).

Der übrige Personalaufwand (1.301 T€, Vorjahr 1.593 T€) hat sich im Geschäftsjahr 2022 um 18,3 % vermindert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (1.328 T€, Vorjahr 1.194 T€) sind im Vergleich zum Vorjahr um 11,2 % angestiegen. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Einzelwertberichtigung ausgefallender Forderungen..

Im Geschäftsjahr 2022 wurde nach dem erfreulichen Ergebnis im Vorjahr von 705 T € leicht negatives Konzernergebnis von -6 Te erzielt.

1 Quelle: https://de.statista.com/
2 Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse
3 Quelle: https://www.arbeitsagentur.de/presse/

III. Wirtschaftliche Lage

Die Lage des Konzerns ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft.

1. Ertragslage

Unsere wesentliche Ergebnisquelle im Konzern stellt die entgeltliche Überlassung von Arbeitnehmern an Dritte zur Arbeitsleistung dar. Diese macht rund 99,9 % des konsolidierten Umsatzes von insgesamt 15.811 T€ (Vorjahr 18.229 T€) aus.

In den Materialaufwendungen sind auch die Aufwendungen für Leiharbeiter, die durch die Mayer GmbH Zeitarbeit entgeltlich an Dritte überlassen wurden, enthalten.

Unsere Beschäftigungslage ist als gut zu bezeichnen. Problematisch ist die Personalbeschaffung bei nahezu aktueller Vollbeschäftigungssituation in Deutschland.

Maßnahmen zur Verbesserung der Ertragslage im Vergleich zu den Vorjahren wurden ergriffen. Es wurden einzelne defizitäre Niederlassungen geschlossen. Die Kunden dieser Niederlassungen werden von anderen Niederlassungen aus mit betreut. Hierdurch konnten die Fixkosten entsprechend reduziert werden. Für das Jahr 2023 wird in Folge der ergriffenen Maßnahmen wieder mit einem leicht positiven Ergebnis gerechnet.

2. Finanzlage

Die Finanzlage im Konzern kann als solide bezeichnet werden. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Durch den konsolidierten Jahresfehlbetrag in Höhe von -6 T€ hat sich unsere Kapitalstruktur mariginal verschlechtert. Unser Eigenkapital beträgt zum 31.12.2022 konsolidiert 11.175 T€ (Vj. 11.181 T€). Unsere Eigenkapitalquote betrachten wir mit 72,7 % (Vj.73,0 %) weiterhin als stabil.

Die liquiden Mittel zum 31.12.2022 betragen rund 2.138 T€ (Vorjahr: 2.682 T€). Zur Abdeckung von Liquiditätsspitzen werden Kontokorrentlinien in ausreichendem Maße vorgehalten.

Kurzfristige Bankverbindlichkeiten bestanden zum Stichtag wie auch im Vorjahr nicht.

Sämtliche Darlehen konnten planmäßig zurückgeführt werden.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 0,3 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Langfristige Investitionen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten zum 31.12.2022. Auch ist unsere Liquiditätslage zum 31.12.2022 weiterhin als positiv einzustufen. Die Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von 6.179 T€ (Vorjahr 6.097 T€) sind zwar zum langfristen Verbleib bestimmt, diese können jedoch jederzeit bei geringem Kursrisiko in liquide Mittel umgewandelt werden.

3. Vermögenslage

Das Sachanlagevermögen beträgt 5,2 % (Vorjahr: 5,6 %) der Bilanzsumme. Das Sachanlagevermögen besteht zum Großteil aus Büroräumen zur Nutzung der Mayer GmbH Zeitarbeit und aus Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Das langfristige Vermögen verminderte sich von 9.165 T€ zum 31.12.2021 auf 9.006 T€ zum 31.12.2022 aufgrund von der planmäßigen Tilgung von sonstigen Ausleihungen. Sonstige Anschaffungen von wesentlicher Bedeutung gab es keine.

Größere Investitionen sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht geplant. Ein Investitionsstau besteht nicht.

IV. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und Cash Flow heran.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Ergebnis vor Ertragsteuern im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, beim Cash Flow betrachten wir den Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit gem. DRS 21.

Die Umsatzrendite ist auf Grund des Konzernjahresfehlbetrags im Geschäftsjahr 2022 mit -0,1 % nach 3,9 % im Vorjahr leicht negativ. Der operative Cash Flow beträgt -592 T€ (Vj. 1.247 T€). Der Finanzmittelfonds wird mit 2.138 T€ zum Bilanzstichtag berechnet (Vj. 2.682 T€).

Unsere finanzielle wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

Zu den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren zählt bei uns die Kundenzufriedenheit. Es besteht mit einem Großteil der Kunden eine langjährige Zusammenarbeit. Um das positive Feedback und die Kundenzufriedenheit künftig beizubehalten, bewerkstelligen wir dies durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität.

V. Prognosebericht

Die nachstehende Einschätzung enthält Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung beziehen. Sie stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen werden. Sollten die der Prognose zu Grunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder Risiken (wir verweisen auf den Risikobericht) eintreten, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von der prognostizierten Entwicklung abweichen.

Am 22. Februar 2022 sind russische Truppen in die Ukraine einmarschiert. Dies hat zu deutlichen Verwerfungen in der europäischen Wirtschaft geführt. So sind insbesondere Energiekosten sowie die Beschaffungskosten diverser Rohstoffe sprungartig angestiegen, was zwischenzeitlich zu deutlich inflationären Tendenzen und damit einhergehenden Leitzinserhöhungen durch die EZB geführt hat. Die inflationären Tendenzen haben sich bis zum heutigen Tag wieder normalisiert, die EZB hat die deutlich erhöhten Leitzinsen jedoch bis zum heutigen Tag nicht wieder nach unten angepasst. Diese deutlich gestiegenen (Kapital-) Kosten wirken sich insbesondere auf die Kostensituation unserer Kunden sowie auf die Gehaltsentwicklung unserer Mitarbeiter aus.

Deutliche Tariferhöhungen werden zu einer ungewissen Nachfragesituation nach Leiharbeitern führen, da der aktuelle Grundtarif im Sektor Arbeitnehmerüberlassung teilweise erheblich über den Entlohnungen in den Entleihbetrieben liegt.

Wir beurteilen die Entwicklung sowohl des gesamten Konzerns als auch der darin einbezogenen jeweiligen Gesellschaften aufgrund des Fachkräftemangels, der anhaltenden inflationären Entwicklung und den damit verbundenen Lohforderungen sowie aufgrund der Ukrainekrise als schwierig. Wir rechnen für das Jahr 2023 verglichen mit 2022 mit einem rückläufigen Umsatz bei ebenfalls rückläufigen Personalkosten für Leiharbeiter. Die Gesamtkosten werden sich ebenfalls leicht unter dem Niveau des Jahres 2022 bewegen, so dass sich für das Jahr 2023 wieder ein leicht positives Ergebnis - jedoch unterhalb dem des Jahres 2021 ergeben dürfte. Insoweit bleibt die Entwicklung im Hinblick auf den Ukrainekonflikt sowie die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die sich daraus ergebenden Folgen weiterhin ungewiss.

Trotz der inflationären Entwicklung und des Ukrainekonflikts werden wir auch künftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

VI. Chancen- und Risikobericht

Unternehmerische Risiken werden grundsätzlich nur dann eingegangen, wenn die damit verbundenen Chancen eine angemessene Umsatzsteigerung für das Unternehmen erwarten lassen und die Risiken als beherrschbar angesehen werden. Aufgrund der flachen Organisationsstrukturen ist eine zeitnahe Berichterstattung über Risiken und Chancen sichergestellt. Die nachstehenden aufgeführten wesentlichen Chancen und Risiken lassen sich aufgrund ihrer Art nicht quantifizieren, sind aber thematisch segmentiert und in der Reihenfolge der von der Geschäftsleitung eingeschätzten Wesentlichkeit aufgeführt, wobei der wesentliche Bereich jeweils am Anfang genannt ist.

1. Risikobericht

Branchenbezogene Risiken

Das wesentliche Risiko in der Leiharbeitsbranche besteht fortwährend in der Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal bzw. geeigneten Bewerbern. Da es für die Unternehmen aber auch künftig wichtig ist, flexibel auf Konjunktur- und Auftragsschwankungen reagieren zu können, gehen wir davon aus, dass sie ihren kurzfristigen Personalbedarf über Leiharbeitnehmer abdecken werden.

Ertragsorientierte Risiken

Aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs um qualifizierte Mitarbeiter sowie einer nach wie vor extrem niedrigen Arbeitslosenquote hat der Konkurrenzdruck in der Leiharbeitsbranche in den vergangenen Jahren zugenommen. Wir gehen davon aus, dass diese Entwicklung in den kommenden Jahren weiter anhält.

Aufgrund aktuell deutlich inflationärer Tendenzen sehen wir ein weiteres Risiko in deutlich steigenden Gehaltsforderungen der Leiharbeiter sowie aufgrund des ab Januar 2025 erneut ansteigenden Mindestlohns von EUR 12,82 pro Stunde. Hier bleibt abzuwarten, inwieweit die entstehenden Mehrkosten auf die Auftraggeber umgelegt werden können.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Konzerns sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch die Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Als Chance sehen wir den weiterhin zunehmenden Wettbewerb um qualifiziertes Personal auf dem Arbeitsmarkt. Die Suche nach Mitarbeitern wird für die Unternehmen zunehmend zeitaufwendiger und somit auch teurer. Für die Dienstleistung eines Personalberaters wird in der Regel eine Vermittlungsgebühr von etwa ein Drittel des Jahresgehalts des zukünftigen Arbeitnehmers in Rechnung gestellt. Die Arbeitnehmerüberlassung bietet hier erhebliche Vorteile. Die Leiharbeiter sind flexibel und können gut kurzfristig Arbeitsspitzen abfangen. Die Unternehmer können darüber hinaus ganz praktisch herausfinden, ob der Leiharbeiter den Anforderungen entspricht und diesen ggf. in ihren eigenen Arbeitnehmerstamm übernehmen. Wenn die Zusammenarbeit nicht funktioniert, kann leichter ein anderer Mitarbeiter überlassen werden. Dies stellt eine große Wachstumsmöglichkeit der Leiharbeitsbranche dar.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld und dem Mangel in der Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet.

VII. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Wertpapiere, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Der Konzern verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind selten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanzieren sich die Gesellschaften im Konzern überwiegend mittels Lieferantenkrediten und kurzfristigen Verbindlichkeiten. Kreditlinien werden eher selten in Anspruch genommen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt der Konzern eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

VIII. Bericht über Zweigniederlassungen

Im Jahr 2022 unterhält die Mayer GmbH Zeitarbeit einen Hauptsitz in Ansbach sowie 11 Niederlassungen in Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Die Standorte zum Geschäftsjahresende befinden sich in Eggenfelden, Heilbronn, Kitzingen, Neustadt/Aisch, Nürnberg, Regensburg, Schwäbisch Hall, Schweinfurt, Uffenheim, Mosbach und Ludwigshafen.

 

Ansbach, 28. Mai 2024

gez. Wolfgang Mayer als Geschäftsführer der Mayer GmbH Holding

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Mayer GmbH Holding, 91522 Ansbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Mayer GmbH Holding und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Mayer GmbH Holding für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 07. Juni 2024

Conrad GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Conrad, Wirtschaftsprüfer

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