Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Entrada Kommunikations GmbHLiquidiert
33100 Paderborn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Krause seit 10.11.2005 | Prokura |
Ingolf Hahn seit 26.8.2003 | Geschäftsführer |
Robert Jung seit 26.8.2003 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Entrada Kommunikations GmbHPaderbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2008 bis zum 30.09.2009LageberichtI. Geschäftsverlauf und Lage Entwicklung der Branchensit u ation Der Bereich der IT Security Distribution war im abgelaufenen Berichtsjahr durch Integration und wiederum durch starke Aquisitionstätigkeit auf Herstellerseite geprägt. Es hat sich gezeigt, dass die Übernahme und sofortige Integration von akquirierten Herstellern und Technologien nicht immer ein erfolgreicher Weg ist. Ebenso die Neuausrichtung von Vertriebskanälen ändert bisher übliche Marktstrukturen. Insgesamt konnten wir diese Marktveränderungen positiv für uns nutzen, obwohl einer unserer großen Lieferanten, aufgrund einer Neuausrichtung, die Zusammenarbeit mit uns nicht fortgesetzt hat. Diese Veränderung konnten wir aber kompensieren durch Hereinnahme neuer Lieferanten und den Ausbau bestehender Lieferantenbeziehungen. Die Marktsegmentierung im Bereich der Security Distribution stellte sich unverändert dar. Unser Mitbewerb setzt sich aus vier europäisch agierenden Value Add Distributoren, einigen kleineren Spezialisten und den so genannten Broadline Distributoren, die ausgewählte Sicherheitsthemen und Segmente bedienen, zusammen. Aufgrund der Akquisitionsaktivitäten in der Branche verschieben sich Mitbewerbssituationen mehr in den Bereich der Broadline Distributoren. Neben den klassischen Themensegmenten im Bereich IT Security lassen sich neue Trends erkennen. Das starke Marktwachstum im Bereich der virtualisierten Umgebungen fordert neue Lösungen zur Absicherung dieser Umgebungen, ebenso entwächst das Thema Cloud Computing langsam zu einer neuen herausfordernden Möglichkeit, Sicherheitsszenarien zu realisieren. SAAS (Software as a Service), ist ein Software-Distributions-Modell, respektive ein Geschäftsmodell mit der Philosophie, Software als Dienstleistung basierend auf Internettechniken bereitzustellen, zu betreuen und zu betreiben. Hier wurden erste Gespräche zu möglichen Lieferanten aufgenommen um frühzeitig agieren zu können. Entrada konnte in der abgelaufenen Berichtsperiode die Marktposition leicht ausbauen und insbesondere die Position bei unseren umsatzstärksten Herstellern ausbauen. Nach wie vor stellt die Zeichnung neuer Marktteilnehmer oder die Eröffnung neuer Vertriebskanäle ein Risiko dar, welches als branchenüblich zu bezeichnen ist. Ebenso hat die Konditionsgestaltung unserer Mitbewerber, auf die wir keinen Einfluss haben, Auswirkungen auf unsere Rohertragsmargen. 2. Entwicklung der Unternehmenssituation a) Allgemein Vertrieb In der Berichtsperiode wurden keine wesentlichen organisatorischen Änderungen im Bereich Vertrieb vorgenommen. Die Segmentierung in zwei Vertriebsbereiche (Key Account und Channel) ist sinnvoll um den entsprechenden Kundenbedürfnissen nachhaltig gerecht zu werden. Ebenso wurden Feinjustierung in der Kundenzuordnung vorgenommen und der Spezialisierungsgrad in einigen Bereichen intensiviert. Darüber hinaus wird die Niederlassung in Hallbergmoos mit Beginn des neuen Geschäftsjahres wieder personell verstärkt um die Kunden in dieser Region besser betreuen zu können. Lieferanten / Hersteller Wiederum wurden einige neue Kooperationen unterzeichnet, die zukünftig Ergebnisbeiträge leisten sollen. In der abgelaufenen Berichtsperiode entwickelten sich einige Hersteller im Bereich New Business überaus erfolgreich und werden zukünftig zu einer wichtigen Säule in unserem Geschäftsmodell. Wie bereits erwähnt wurde die Kooperation mit einem wichtigen Hersteller nicht fortgeführt. Der Umsatzverlust hieraus, etwa 10% unseres gesamten Umsatzvolumens, konnte zwar in diesem Marktsegment nicht kompensiert werden, die positive Entwicklung des etablierten Produktportfolios hat aber entscheidend zur Kompensation beigetragen. Organisation / Personalentwicklung Der Mitarbeiterstand bewegt sich nahezu in der Höhe des Vorjahres. Die vorgenommen organisatorischen Änderungen in der Vorperiode zeigen positive Ergebnisse. Gerade in der herausfordernden Aufgabe der Platzierung neuer Hersteller und Technologien sind wir überaus zufrieden. Es haben sich einige neu aufgenommene Distributionen zu wichtigen Säulen ins unserem Geschäftsmodell entwickelt, die uns zukünftig eine hervorragende Marktposition sichern werden. Der Automatisierung einiger Geschäftsprozesse und der kontinuierlichen Verbesserung unseres Warenwirtschafssystems haben wir besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Erste Kunden wurden per EDI angebunden und tragen damit zu einer erheblichen Reduzierung der administrativen Tätigkeiten bei. b) Erfolg Umsatz Im Wirtschaftsjahr 08/09 erhöhten sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 2.137 T€ (+ 4,0 %) auf 54.983 T€. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich deutlich von 588 T€ im Jahr 07/08 auf 1.324 T€ (+ 736 T€) im Berichtsjahr. Folgende bedeutende Veränderungen waren hier zu verzeichnen: die Erhöhung der Erträge aus der Auflösung der EWB zu Forderungen um 80 T€, die Erhöhung der Versicherungsentschädigungen (überwiegend Kreditversicherungserstattungen) um 224 T€ und die Erhöhung der Erträge aus Kursdifferenzen um 426 T€. Wareneinsatz / Fremdleistungen Die Wareneinsatz-/Fremdleistungsquote (bezogen auf Gesamtleistung) lag mit 87,4 % exakt auf Vorjahresniveau. Aufgrund der Steigerung der Umsatzerlöse bei gleichbleibender Kalkulation und der gestiegenen sonstigen betrieblichen Erträge erhöhte sich der Rohgewinn (Umsatzerlöse zuzüglich sonst. betr. Erträge abzüglich Wareneinsatz) um 979 T€ auf 8.254 T€. Kosten Die Personalkosten reduzierten sich insgesamt um 0,8 % Prozentpunkte von 4.204 T€ auf 4.170 T€ (- 34 T€) an. Bezogen auf die Gesamtleistung ergibt sich eine Personalkostenquote von 7,6% (Vorjahr 8,0 %). Im Bereich der Abschreibungen kam es zu geringen Minderungen (Berichtsjahr 153 T€, Vorjahr 157 T€). Die weiteren Kosten betrugen insgesamt 3.319 T€ und haben sich gegenüber dem Vorjahr (2.367 T€) um 952 T€ erhöht. Sie stellten sich im Berichtsjahr mit 6,0% der Gesamtleistung dar (Vorjahr 4,5%). Im Wesentlichen waren hier folgende Kostenveränderungen zu verzeichnen: Erhöhung der Versicherungsbeiträge und Abgaben um ca. 52 T€, Erhöhung der Werbekosten um ca. 273 T€, Reduzierung der Repräsentations- und Reisekosten um ca. 52 T€, Reduzierung der Warenabgabekosten um ca. 46 T€, Reduzierung der Nebenkosten des Geldverkehrs und der Factoringkosten um ca. 36 T€, Erhöhung der Forderungsverluste, EWB und PWB auf Forderungen um ca. 355 T€, Erhöhung der Aufwendungen aus Kursdifferenzen um ca. 493 T€. Bei vorstehenden Kostensteigerungen ist zu beachten, dass den Kostenveränderungen gegenüber dem Vorjahr im Bereich "Forderungsverluste, PWB und EWB" weitere Veränderungen im Bereich sonstige betriebliche Erträge (siehe oben) in Höhe von 80 T€ (Erträge EWB) und 224 T€ (Versicherungsentschädigungen) gegenüber stehen und sich somit tatsächlich eine kumulierte negative Veränderung in Höhe von per Saldo 51 T€ ergibt; den Kostenveränderungen gegenüber dem Vorjahr im Bereich "Kursdifferenzen" Veränderungen im Bereich der sonstigen betrieblichen Erträge (siehe oben) in Höhe von 426 T€ gegenüber stehen und sich somit eine tatsächlich saldierte negative Veränderung in Höhe von 67 T€ ergibt. Betriebsergebnis Mit einem Wert von 612 T€ konnte das Vorjahresergebnis (547 T€) um 65 T€ übertroffen werden. Finanzergebnis Hier verschlechterte sich das Ergebnis um 64 T€ von ./.106 T€ im Vorjahr auf ./.170 T€ im Berichtsjahr. Ursächlich hierfür waren die Verlustübernahme in Höhe von 11 T€ aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Tochtergesellschaft Entrada IT GmbH, im Vorjahr erfolgte dagegen eine Gewinnübernahme in Höhe von 192 T€, die Verschlechterung hier betrug somit 203 T€, die um 57 T€ gesunkenen Zinserträge, die um 196 T€ reduzierten Zinsaufwendungen. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftst ä tigkeit / Jahresüberschuss vor Steuern Mit einem Wert von 441 T€ konnte im Berichtsjahr nahezu exakt der Vorjahreswert erreicht werden. Steuern Die Steuerbelastung des abgelaufenen Geschäftsjahres betrug 144 T€. Der Jahresüberschuss nach Steuern erhöhte sich von 255 T€ im Vorjahr auf 297 T€ im Wirtschaftjahr 08/09. Kapitalsituation Die Gesellschaft verfügt über ein bilanzielles Eigenkapital per 30.09.09 in Höhe von 2.374 T€. Die Liquiditätslage stellte sich im Berichtszeitraum trotz der Reduzierung des Factoring - Umfangs noch als ausreichend dar. Die Gesellschaft kam ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nach. Die Finanzierung des zukünftig geplanten weiteren Wachstums ist zum einen durch das Factoring und zum anderen durch die thesaurierten Gewinne der Vergangenheit, des Berichtsjahres und der zukünftigen Gewinne sicher zu stellen. II. Voraussichtliche Entwicklung a) Allgemein Das derzeitige Umfeld im Rahmen der weltweiten Wirtschaft- und Finanzkrise erschwert den Ausblick und eine genaue Einschätzung. Die Geschäftsführung erwartet aber aufgrund unserer starken Marktstellung und unseres Produktportfolios eine solide Entwicklung in der Berichtsperiode. Wir erwarten ein stabiles Geschäft im Bereich der Wartungsverlängerungen und Anschlussverträgen und eine anziehende Nachfrage nach Dienstleistungen. Der Abschluss und die startende Vermarktung einiger neuer Distributionsverträge beginnt vielversprechend und sollte schon in Kürze die ersten positiven Beiträge liefern. Schwer einzuschätzen ist die Entwicklung der Neuinvestitionen im derzeitigen wirtschaftlichen Umfeld. Wie bereits in der Vorperiode zu beobachten konzentriert sich ein großer Teil des Geschäftes auf die Quartalsenden, diese Konzentration bedeutet besondere Herausforderungen für uns im kaufmännischen Bereich und ebenfalls eine Herausforderung im Debitorenbereich bezüglich der Einhaltung der gewährten Kreditlimite unserer Kunden. Die Risiken unserer Branche bestehen im Verhalten unserer Vorlieferanten und deren strategischen Überlegungen bezüglicher Marktteilnehmer und Vertriebswege. Diesem Risiko war unser Unternehmen in der Vergangenheit schon immer ausgesetzt, wir begreifen das aber auch stets als Chance. Da unsere relevanten Mitbewerber europäisch aufgestellt sind und meist ein Vielfaches unseres Umsatzvolumens erzielen, ergeben sich Skaleneffekte, die uns als lokaler Distributor verwährt bleiben. Das konjunkturelle Umfeld stellt ein weiteres Risiko dar, es ist für uns schwer einschätzbar und damit auch die Investitionsfreudigkeit in unserem Marktsegment. Ebenso sind Währungskursänderungen gegenüber dem US Dollar ein Risiko, das wir versuchen mit geeigneten Mitteln zu minimieren. Diese Währungsrisiken gleichen wir durch Einkauf und Verkauf und gleichlautender Zahlungstermine in gleicher Währung aus. Große Kunden und große Projekte werden oftmals auf US Dollar Basis abgewickelt, so dass wir hier einen großen Teil der Währungsrisiken abfangen. b) Erfolg Für das Geschäftsjahr 2009/2010 wird eine Umsatzsteigerung im originären Geschäftsbereich von über 5.000 T€ (+ 10 %) auf über 60.000 T€ angestrebt. Die weitere für das Unternehmen mögliche negative Dollarkursentwicklung wurde hier ebenfalls bereits berücksichtigt. Sonstige betriebliche Erträge werden in Höhe von ca. 800 T€ erwartet. Hierbei wird es sich im Wesentlichen um Erträge aus Kursdifferenzen und verrechnete Sachbezüge handeln. Die Kalkulation wird sich gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich geringfügig verschlechtern (etwa 88 %), so dass ein Rohgewinn in Höhe von ca. 8.200 T€ realistisch erscheint. Damit würde der Wert des Geschäftsjahres 2008/2009 in diesem Bereich zwar um etwa 50 T€ verfehlt werden, es ist aber zu berücksichtigen, dass hier in den sonstigen Erträgen Versicherungsentschädigungen, Auflösung von EWB´s und Kurserträge in Höhe von insgesamt über 1.200 T€ enthalten waren, diesen Erträgen jedoch auch entsprechend hohe Kosten (Forderungsverluste, Kursaufwendungen) gegenüber standen. Bedingt durch Personalerweiterungen werden sich die Personalkosten um ca. 230 T€ auf etwa 4.400 T€ erhöhen. Dagegen werden sich die Forderungsverluste und Aufwendungen aus Kursverlusten deutlich um etwa 900 T€ reduzieren. Bei den weiteren Kosten wird eine Steigerung um voraussichtlich 600 T€ eintreten. Insgesamt betragen die sonstigen Kosten damit etwa 3.200 T€ Das Finanzergebnis wird in Höhe von ./. 100 T€ erwartet. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird daher mit 500 T€ geplant und liegt damit über dem Niveau des Vorjahres. Investitionen werden nur in der üblichen Größenordung anfallen. Besondere Investitionen sind nicht geplant. Es sind für das Unternehmen keine bestandsgefährdenden wirtschaftlichen und rechtlichen Risiken sowie sonstige Risiken mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vorhanden. III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsja h res Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. IV. Forschung und Entwicklung In diesem Bereich erfolgten keine nennenswerten Aufwendungen. V. Sonstiges Die Gesellschaft hat am 01.04.2006 eine Zweigniederlassung in München - Hallbergmoos errichtet. Die Anschrift lautet: Lilienthalstraße 25 85399 Hallbergmoos Weitere Zweigniederlassungen bestehen derzeit nicht und es ist auch nicht beabsichtigt, weitere zu errichten. Es bestehen mit der 100%-tigen Tochtergesellschaft "Entrada IT Service GmbH" ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag, wobei die Ergebnisse dieser Gesellschaft durchgängig positiv sind. Die im Vorjahr gegründete 100%-tige Tochtergesellschaft, die Entrada Schweiz GmbH mit Sitz in Zürich, Schweiz, hat bisher noch keine wirtschaftlichen Aktivitäten entfaltet, soll aber im Laufe des nächsten Geschäftsjahres aktiv tätig werden. Weitere besondere anzeigepflichtige Abhängigkeitsverhältnisse gegenüber anderen Unternehmen bestehen derzeit nicht. Paderborn, 10. März 2010 -Robert Jung- -Ingolf Hahn- Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Entrada Kommunikations GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.10.2008 bis zum 30.09.2009 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 2 und 4 HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes und die Regelungen des Gesellschaftsvertrages beachtet. Von der Möglichkeit, das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz insgesamt bereits im Geschäftsjahr 2008/2009 anzuwenden, wurde kein Gebrauch gemacht. Anhangsangaben mit vorzeitiger Anwendungspflicht sind enthalten. In der Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich gegenüber dem Vergleichszeitraum keine Veränderungen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) angewandt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und B e wertungsmethoden angewandt: Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer sowie in Anlehnung an steuerliche Vorgaben ermittelt. Die Abschreibung der Zugänge von beweglichen Anlagegegenständen des Geschäftsjahres wurde grundsätzlich pro rata temporis vorgenommen. Für abnutzbare, bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 betragen, wurde entsprechend den steuerlichen Vorschriften (§ 6 Abs. 2a EStG) ein Sammelposten gebildet und auf 5 Jahre abgeschrieben. Der Posten ist insgesamt von untergeordneter Bedeutung. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Das Vorratsvermögen wurde mit den Anschaffungskosten angesetzt. Eine Bewertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgte, wenn dies geboten war. Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kredit- und Skontorisikos wurde auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf den Nettoforderungsbestand gebildet. Für zweifelhafte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in ausreichendem Maß Einzelwertberichtigungen aktivisch abgesetzt worden. Die flüssigen Mittel (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten) wurden mit den Nennbeträgen angesetzt. Posten, denen Fremdwährungsbeträge zugrunde liegen, wurden aktivisch zum Geldkurs umgerechnet. Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. In den Rückstellungen sind alle zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, wie sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind. Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurde nicht abgewichen Erläuterungen zur Bilanz Anteilsbesitz Die Gesellschaft besitzt folgende Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20,0 % an anderen Unternehmen:
1) Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag mit Entrada Kommunikation GmbH. 2) Die Gesellschaft hat bisher noch keine Tätigkeit aufgenommen. Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben 6.554.814,61 € (Vorjahr 4.209.592,43 €) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und 46.177,32 € (Vorjahr 55.532,91 €) eine Restlaufzeit über einem Jahr. Darin enthalten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die auch Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von 347.587,73 € (Vorjahr 385.169,95 €). Das gezeichnete Kapital entspricht der Handelsregistereintragung. Die Steuerrückstellungen belaufen sich auf 12.324,28 € (Vorjahr 12.324,28 €). In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere enthalten: Rückstellungen für Resturlaub70 TEUR Rückstellungen für Gewährleistungen55 TEUR Rückstellungen für Erst./Prüfg. Abschluss24 TEUR Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit
In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den nachfolgend aufgeführten Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind Aufwendungen/Erträge von verbundenen Unternehmen enthalten.
Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr vom 01.10.2008 bis 30.09.2009 erfolgte die Geschäftsführung der Firma Entrada Kommunikations GmbH durch Herrn Robert Jung und Herrn Ingolf Hahn. Beide Geschäftsführer sind gesamtvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Berichtsfirma hält ein Avalkonto bei Kreditinstituten. Zum 30.09.2009 betrug der Saldo 227.953,50 €. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aufgrund diverser Leasingverträge. Die Restverbindlichkeit beträgt 65.902,40 € bis 1 Jahr und 46.509,03 € größer 1 Jahr. Im Wirtschaftsjahr beschäftigte die Gesellschaft die folgende Anzahl an Beschäftigten: Angestellte 78,75 Personen Auszubildende 6,00 Personen Aushilfen 6,00 Personen Paderborn, 10.03.2010 _________________________________________ Robert Jung Ingolf Hahn Anlagespiegel
BerichtsprüfungBestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextIch habe den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Entrada Kommunikations GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2008 bis zum 30. September 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und stellt die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar. Münster, den 3. November 2010 Dipl.-Kfm. Eveline Gäher Wirtschaftsprüferin (Gäher) |
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