Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Filtration Group GmbH
Schleifbachweg 45, 74613 Öhringen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Donald Olvis Mondano seit 15.9.2025 | Geschäftsführer |
Alexander Dr. Just seit 27.8.2025 | Prokura |
Elisa Winterstein seit 27.8.2025 | Prokura |
Gerhard Steiner seit 29.6.2022 | Prokura |
Ralf Ewald Raimund Jahn seit 1.12.2016 | Geschäftsführer |
Christian Bernert seit 17.11.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Clear Edge Filtration Holding II Coöperatief U.A. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Filtration Group GmbHÖhringenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 1. Bilanz zum 31. Dezember 2023 2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 3. Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 Anlagenspiegel BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens Die Filtration Group GmbH ist weltweit als Hersteller von hochwertigen Industriefiltern und Filtrationsanwendungen für Fluidfiltration (Hydraulikfilter und Automatikfilter), Luftreinhaltung, Prozesstechnik und Separation tätig. Neben Serienfiltern werden auch komplette Filtrations- und Separationslösungen projektiert. Neben der Weiterentwicklung sämtlicher Produktgruppen unserer Segmente werden auch neue Filtrationsverfahren und die Anwendungen neuer Filtermedien entwickelt. Markt-/Branchenentwicklung 2023 Im Jahr 2023 war trotz des anhaltenden russischen Angriffskrieges auf die Ukraine eine Verstärkung der Dynamik des weltwirtschaftlichen Aufschwungs zu verzeichnen. Das weltweite BIP stieg laut einer Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung um 0,5% auf 3,9% gegenüber Vorjahr. Die starke Steigung der Verbraucherpreise reduzierte sich in 2023 auf 4,2% (Vorjahr 9,2%) (Quelle: DIW Berlin Konjukturprognose). Die Dynamik der deutschen Wirtschaft hat sich hingegen im Jahr 2023 weiter abgeschwächt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt schrumpfte gegenüber Vorjahr um 0,3% (Quelle: Statistisches Bundesamt). Belastend wirkten hier vor allem die weiterhin hohe Inflation sowie die Energiekrise durch den anhaltenden russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Die meisten Branchen des Maschinenbaus verzeichneten laut VDMA starke Rückgänge im Auftragseingang für das Jahr 2023. Der Umsatz im Hydraulik-Bereich sank beispielsweise real um 6% gegenüber dem Vorjahr. Gesamtaussage zur Geschäftslage und zum Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres Aufgrund der Unsicherheiten durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und die anhaltende hohe Inflation, war das Geschäftsjahr 2023 abermals sehr herausfordernd, aber, trotz der schwierigen Umstände, sehr erfolgreich. Die aufgrund der Inflation stark angestiegenen Preise konnten an die Kunden weitergegeben werden. Auch der Cash Flow entwickelte sich in 2023, durch optimierte Lagerbestände und verbessertes Forderungsmanagement, sehr positiv. Das Ziel, 100% des operativen Betriebsergebnis ohne Abschreibungen als Cash Flow zu erreichen, wurde leicht übertroffen und lag bei 113 %. Im Geschäftsjahr 2023 verringerten sich die Umsatzerlöse im Vorjahresvergleich um 2,8 % auf T€ 100.139 (Vorjahr: T€ 103.070). Im Umsatz des Vorjahres waren als Sondereffekt T€ 2.110 aus der Verschmelzung mit der Clear Edge CFE enthalten. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 war damit, wie prognostiziert, leicht rückläufig gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz sank jedoch nicht so stark, wie ursprünglich für das Jahr 2023 angenommen. Das Betriebsergebnis in % vom Umsatz verbesserte sich von -1,88 % im Vorjahr (T€ -1.944) auf 12,6 % in 2023 (T€ +12.628). Das Betriebsergebnis des Vorjahres war im Wesentlichen negativ aufgrund eines Sondereffekts in den Personalkosten in Höhe von T€ 13.688. Insgesamt war das Geschäftsjahr 2023, trotz der schwierigen Umstände, sehr erfolgreich. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf:
Als Vergleichsgröße verwenden wir im Wesentlichen die Entwicklung der oben beschriebenen Kennzahlen im Vergleich zu Vorjahr. Ertragslage Die Umsatzerlöse belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 100.139 gegenüber T€ 103.070 (-2,8%) im Vorjahr Der größte Anteil der Umsatzerlöse aus Produkten entfällt mit rund 76 % auf die Produktgruppe Fluidfilter (Vorperiode: 75 %). In der Produktgruppe Luftfiltration wurden 18 % (Vorperiode: 19 %) und im Bereich Separation 6 % (Vorperiode: 6 %) der Umsatzerlöse generiert. Im Vorjahr waren aus der Verschmelzung mit der Clear Edge CFE als Sondereffekt Umsatzerlöse in Höhe von T€ 2.110 enthalten. Der leichte Rückgang der Umsätze ggü. Vorjahr, (ohne die VJ-Umsätze der CFE), ist hauptsächlich aus einem leichten Rückgang der deutschen Inlandsumsätze geschuldet. Die sonstigen betrieblichen Erträge von T€ 702 (Vorperiode: T€ 2.366) enthalten T€ 388 aus der Verrechnung von zentralen Leistungen und IT-Kosten an die Gruppe, T€ 117 aus der Auflösung bzw. Umstrukturierung von Rückstellungen und T€ 197 aus sonstigen Erträgen wie z.B. Währungskurserträgen. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge liegt hauptsächlich daran, dass im Vorjahr T€ 1.273 Auflösungen von Rückstellungen enthalten sind (T€ 117 in 2023). Der Materialaufwand beläuft sich im Geschäftsjahr auf T€ 41.288. Die Materialaufwandsquote lag bei 41,5 % (auf die Gesamtleistung) und damit leicht unter dem Vorjahreswert von 42,5 %. Der Personalaufwand beläuft sich im Geschäftsjahr auf T€ 32.935 (Vorjahr T€ 47.937). Die Personalaufwandsquote (auf die Gesamtleistung) reduzierte sich auf 33,1% (Vorjahr 47,0 %). Im Vorjahr war ein einmaliger Sondereffekt in den Personalkosten in Höhe von T€ 13.688 enthalten, was der Hauptgrund für den starken Rückgang ggü. Vorjahr ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr um T€ 1.360 gesunken. Hauptgrund hierfür waren im wesentlichen geringere Mietaufwendungen, geringere Instandhaltungsaufwendungen sowie geringere Verwaltungs- und Vertriebskosten. Das Geschäftsjahr schließt mit einem positiven Ergebnis vor Ergebnisabführung von T€ 13.250 ab (Vorperiode: negatives Ergebnis vor Ergebnisabführung von T€ -2.326). Das E- BITDA lag im Berichtsjahr bei T€ 13.958, und damit um T€ 14.084 höher als im Vorjahr (T€ - 126). Hauptgrund für den starken Anstieg ist der oben beschriebene Sondereffekt im Personalaufwand im Vorjahr. Vermögenslage Die Bilanzsumme beläuft sich im Jahr 2023 auf T€ 60.111 gegenüber T€ 60.379 im Vorjahr. Das Anlagevermögen erhöhte sich im Geschäftsjahr um T€ 146 auf insgesamt T€ 29.036. Den Zugängen zum Anlagevermögen von T€ 1.390, die im Wesentlichen Maschinen und Werkzeuge beinhalten, stehen Abschreibungen von T€ 1.330 gegenüber. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zum Vorjahr (T€ 20.039) unverändert. Die Vorräte reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um ca. T€ 1.273. auf T€ 8.007. Zur Bestands- und Lageroptimierung wurden im Berichtsjahr alte Bestände mit einem Bruttowert von ca. T€ 345 verschrottet. Der Rückgang der Vorräte resultiert unter anderem aus umgesetzten Projekten mit dem Ziel zur Reduzierung der Lagerbestände sowie der Vereinfachung des Produktportfolios. Bedingt durch den geringeren Umsatz reduzierten sich auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Geschäftsjahr um T€ 1.502 auf T€ 9.685 gegenüber T€ 11.187 im Vorjahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (ohne Überträge and die Muttergesellschaft) sind um T€ 468 auf T€ 439 gegenüber T€ 907 im Vorjahr gesunken. Die Forderungen aus Finanzgeschäfte gegenüber der Muttergesellschaft betragen aufgrund der hohen Überträge an die Muttergesellschaft T€ 12.090 gegenüber T€ 278 im Vorjahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich um T€ 125 auf T€ 603. Die liquiden Mittel lagen zum Stichtag 31.12.2023 bei T€ 220 und sind gegenüber dem Stichtag des Vorjahres um 3.274 T€ zurückgegangen. Das Eigenkapital bleibt durch die Gewinnabführung an die Muttergesellschaft unverändert bei T€ 29.859. Die Eigenkapitalquote liegt bei sehr guten 49,7 % (Vorjahr: 49,5 %). Die Pensionsrückstellungen reduzierten sich um T€ 711 auf in Summe T€ 17.687. Die Personalaufwandskomponente der Regelzuführung betrugen hierbei als Ertrag T€ -459, während der Zinsertrag bei T€ 252 lag. Die Verbindlichkeiten sind um T€ 1.009 auf T€ 8.357 gestiegen. Grund hierfür ist vor allem ein Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 678 gegenüber Dritten. Der Anstieg resultiert zum größten Teil aus verlängerten Zahlungsfristen als Ergebnis von Neuverhandlungen mit Lieferanten. Finanzlage Der Bestand an liquiden Mitteln und Guthaben bei Kreditinstituten lag zum Ende des Geschäftsjahres bei ca. T€ 220. Die Finanzierung unserer Geschäftstätigkeit und von Investitionen erfolgte auch im Jahr 2023 allein durch die eigene Ertragskraft. Weitere fremde Mittel mussten nicht in Anspruch genommen werden. Insbesondere durch das positive Jahresergebnis konnte in 2023 ein positiver operativer Cash Flow (Cash Flow ohne Rückzahlungen des Darlehens an die Gesellschafterin) von über T€ 15.823 erwirtschaftet werden. Die Finanzlage der Gesellschaft ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Derivative Finanzinstrumente zur Absicherung gegen Wechselkursschwankungen sind auch im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht eingesetzt worden, da kein nennenswerter Zahlungsverkehr außerhalb der Euro-Zone erfolgte. Forschung und Entwicklung Im Fluid Bereich wurde in 2023 ein komplettes Ölversorgungsystem für den Einsatz auf Windkraftanlagen nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Fokus der weiteren Entwicklungen lag auf Anwendungen in der Mobilhydraulik. Des Weiteren wurde die Entwicklung für ein Anbaufilter für elektrisch angetriebene Flurfahrzeuge gestartet. Im Automatikfilter Bereich (Prozess) konnte ein großes Entwicklungsprojekt für einen neuen Schmierölfilter für den Gen-Set Bereich (Einsatz in Kraftwerken mit Großmotoren) für einen namhaften Großkunden gewonnen werden. Hierzu wurde ein komplett neues und innovatives Filterdesign entwickelt und erste Muster und Prototypen erstellt. Im Air Bereich wurde die Evaluierung der neuen I-Fix Technologie mit RD 100 Gewindeanschluss fortgesetzt wurde und ist nun auch mit "offener Falte" verfügbar. Im Rahmen der Einführung des neuen Ölnebelabscheiders LGAIR konnten weitere Pilotkunden gewonnen werden, um Felderfahrung zu sammeln und das Produkt am Markt zu etablieren. In der Forschung und Entwicklung waren im Jahr 2023 ca. 35 Mitarbeiter (inkl. Konstruktion, Labor, Anwendungstechnik und Vorentwicklung) beschäftigt. Die Entwicklungskosten betrugen ca. T€ 3.982. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Chancen Chancen der zukünftigen Entwicklung ergeben sich aus der permanenten Weiterentwicklung unseres Produktportfolios, Ausweitung der Marktanteile bei bestehenden Kunden und Gewinnung von Neukunden für bestehende Anwendungen, Stärkung der Ertragslage durch Optimierung der internen Abläufe und der kontinuierlichen Verbesserung unserer Kostenstruktur. Operative Risiken Um Prozess- und Wertschöpfungsrisiken zu begegnen, haben wir Verfahrensvorgaben zu Projekt- und Qualitätsmanagement, Produkt- und Arbeitssicherheit festgelegt. Die Produkte, Produktionsverfahren und Abläufe in der Verwaltung werden ständig weiterentwickelt. Das Qualitätsmanagement ist nach ISO 9001:2015 zertifiziert. Der laufende Krieg in der Ukraine und die schwächelnde Wirtschaft in Deutschland sind ebenfalls ein nicht abschätzbares permanentes Risiko. Absatz- und Ausfallrisiken Die für uns unvorhersehbare Währungsentwicklung könnte zu einem Absatzrisiko führen. Das Ausfallrisiko bei den Forderungen ist aufgrund der breiten Kundenbasis und der langjährigen Zusammenarbeit als gering einzustufen. Unser Forderungsmanagement basiert auf Bonitätsprüfungen über externe Rating-Agenturen, monatliche Auswertungen der Debitoren nach Fälligkeit der offenen Posten unter Einbeziehung des Verkaufs in das Kreditmanagement und ein standardisiertes Mahnwesen. Des Weiteren werden vertriebsseitig weiterhin Analysen durchgeführt, um frühestmöglich Absatzprobleme bei Kunden zu identifizieren und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Die Corona-Pandemie, der russische Angriffskrieg auf die Ukraine sowie die derzeitig hohe Inflation bedingen zahlreiche unvorhersehbaren Entwicklungen, welche die Wirtschaft massiv beeinflussen können. Eine klare Prognose hinsichtlich zukünftiger Beeinflussung der Wirtschaft durch die vorstehenden Faktoren und die damit zusammenhängenden wirtschaftlichen Risiken, ist weiterhin nicht im Detail möglich. Lieferantenrisiken Bei der Versorgung mit Rohstoffen und Investitionsgütern sind wir auf Fremdanbieter angewiesen. Die aktuell schwer prognostizierbaren Rohstoffpreise führen dazu, dass die Filtration Group GmbH ein besonderes Augenmerk auf die Beschaffung und Preisverhandlungen im Einkauf legt sowie eine 2 Lieferantenstrategie führt. Die Lieferkette wurde und wird stetig analysiert, um mögliche Risiken aus Lieferengpässen und Rohstoffpreiserhöhungen frühestmöglich zu identifizieren und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Die bestehende Lieferfähigkeit wird so aufrechterhalten. Trotz langfristiger Beziehungen mit Lieferanten gehen wir jedoch von weiterhin moderat steigenden Einkaufspreisen aus. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Zur kurz- und mittelfristigen Steuerung der Zahlungsströme nutzen wir eine wöchentliche Liquiditätsplanung. Insgesamt liegen aus Sicht der Geschäftsleitung keine Risiken vor, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten. Ausblick Aufgrund der aktuell mäßigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland und den anhaltenden Unsicherheiten aus dem Ukraine-Krieg wird für das Geschäftsjahr 2024 ein stagnierender oder leicht rückläufiger Umsatz erwartet. Die Filtration Group hat bereits mit Maßnahmen reagiert, um Umsatzrückgänge zu minimieren und das Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau zu halten. Desweitern plant die Filtration Group auch im neuen Jahr weitere Optimierungen im Working Capital, um auch im Jahr 2024 einen positiven operativen Cashflow in Höhe des Betriebsergebnisses (ohne Abschreibungen) zu erzielen. Eine genaue Prognose ist aufgrund des Ukraine-Krieges und der damit verbunden Herausforderungen im Einkaufsprozess für Rohmaterialen wie auch Energie aktuell nicht möglich. Bestandsgefährdende Risiken sieht die Geschäftsführung jedoch nicht.
Öhringen, den 8. August 2024 Die Geschäftsführung der Filtration Group GmbH Christian Bernert Wolfram Andreas Zuck Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023Allgemeine Hinweise Die Gesellschaft ist unter der Firma Filtration Group GmbH unter der HRB Nr. 736520 im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist Öhringen, die Geschäftsadresse ist Schleifbachweg 45, 74613 Öhringen. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Immaterielle Vermögensgegenstände sind, soweit gegen Entgelt erworben, zu den Anschaffungskosten aktiviert und werden, sofern ihre Nutzung zeitlich begrenzt ist, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bei Bedarf werden immaterielle Vermögensgegenstände auf den am niedrigsten beizulegenden Wert angesetzt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert, angesetzt. Dabei umfassen die Herstellungskosten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungskosten. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens werden nach der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen. Übersicht über die Nutzungsdauer des Anlagevermögens:
Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut 250 Euro nicht übersteigen. Für geringwertige Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als T€ 250 Euro und bis zu 1000 Euro betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Vermögensgegenstand vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau bei den Sachanlagen sind zum Nennwert angesetzt. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Liegen Anzeichen für eine dauerhafte Wertminderung vor, so werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Bei voraussichtlich nicht dauerhafter Wertminderung werden in Ausübung des Wahlrechts des § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB grundsätzlich keine Abschreibungen vorgenommen. Entfallen die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung, so werden die niedrigeren Wertansätze nicht beibehalten. Die in den Finanzanlagen ausgewiesenen Rückdeckungsversicherungen für Pensionsverpflichtungen werden mit dem versicherungsmathematisch ermittelten Deckungskapital (Deckungskapitalverfahren) angesetzt. Dabei wird in den Fällen kongruent rückgedeckter Pensionsrückstellungen das Deckungskapital an die Höhe der Pensionsrückstellung angepasst (Passivprimat). Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden nach der gleitenden Durchschnittspreismethode bewertet, unfertige und fertige Erzeugnisse unter Einbeziehung angemessener Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs der Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens. Liegen die Marktpreise oder die aus besonderen Gründen anzusetzenden Werte unter den Buchwerten oder ist die Reichweite der Produkte eingeschränkt, erfolgen in ausreichendem Umfang Abwertungen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet sind, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind nicht vorhanden. Flüssige Mittel werden zum Nennwert bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden im Geschäftsjahr geleistete Ausgaben abgegrenzt, soweit sie auf Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Steuerrückstellungen werden in Höhe des erwarteten Erfüllungsbetrages nach Abzug von geleisteten Vorauszahlungen bewertet. Steuersachverhalte unterliegen hinsichtlich ihrer Beurteilung durch die Steuerbehörden Unsicherheiten und es ist daher nicht auszuschließen, dass diese in Einzelfällen zu anderen Ergebnissen kommen können. Sollten Änderungen in der Beurteilung wahrscheinlich sein, wird eine entsprechende Rückstellung gebildet. Die Pensionsrückstellungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln Heubeck 2018 G" ermittelt. Für die Berechnung wurde der Marktzinssatz für individuelle Laufzeiten gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Der angewandte Zinssatz beträgt jeweils 1,83 % (Vorjahr: 1,62 %) für den arbeitgeberfinanzierten und für den arbeitnehmerfinanzierten Teil der Rückstellung. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,0 % (Vorjahr: 3,0 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,25 % (Vorjahr: 2,25 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer firmenspezifischen altersabhängigen Fluktuationstabelle berücksichtigt. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellung wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB ein 10- Jahresdurchschnittszinssatz angewendet. Generell wird das Wahlrecht, Zinsänderungen gegenüber dem Vorjahr nicht im Personalaufwand, sondern im Finanzergebnis zu erfassen, in Anspruch genommen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf T€ 214 (Vorjahr: T€ 935). Im Rahmen der Verschmelzung mit der Clear Edge Filtration CFE wurden 2022 Pensionsverpflichtungen übernommen. Diese werden ebenfalls nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln Heubeck 2018 G" ermittelt. Für die Berechnung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz in Höhe von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) der vergangenen 10 Jahre für eine Restlaufzeit der Pensionsverpflichtung von 15 Jahren. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 0,00 % (Vorjahr 0,00 %) und erwartetet Rentensteigerungen mit 2,25 % (Vorjahr: 2,00 %) berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB beläuft sich zum 31. Dezember 2022 auf T€ 17 (Vorjahr: T€ 75). Durch den Ergebnisabführungsvertrag mit der Clear Edge Filtration Holding GmbH, Düsseldorf, kommt es nicht zu einer Ausschüttungssperre. Aufgrund der Anwendung des IDW RH FAB 1.021 "Handelsrechtliche Bewertung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen" werden die Pensionsrückstellungen und die Rückdeckungsansprüche, nach dem Passivprimat bewertet, so dass sich der Anspruch aus der Rückdeckungsversicherung nach der Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags des kongruent rückgedeckten Teils der Pensionsverpflichtungen bemisst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen aus Altersteilzeit dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Rückstellungen verrechnet. Das Deckungsvermögen umfasst zum Marktwert bewertete Wertpapiere. Erhaltene Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Einbuchung der Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen erfolgt zum Devisenkassamittelkurs am Entstehungstag. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB am Bilanzstichtag bewertet. Fremdwährungsforderungen und - Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen, wie im Vorjahr, nicht vor. Die Davon-Vermerke in der Gewinn- und Verlustrechnung umfassen sowohl die unrealisierten als auch die realisierten Währungskursdifferenzen. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage) dargestellt. Angabe zum Anteilsbesitz
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von T€ 12.090 und resultieren in dieser Höhe nach Verrechnung mit der Verbindlichkeit aus der Ergebnisabführung. Die verbleibenden Forderungen bestehen vollständig aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige Vermögensgegenstände deren Entstehungszeitpunkt rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag liegt, bestehen nicht. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (T€ 1.957), für ausstehende Rechnungen (T€ 500), für Drohverluste (T€ 364) sowie für Garantie- und Gewährleistungsrisiken (T€ 550). Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten haben sich gegenüber. dem Vorjahr um T€ 678 gesteigert (T€ 5.468 im Jahr 2023 gegenüber. T€ 4.790 in 2022). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 1.871; im Vorjahr T€ 1.956) resultieren in diesem Jahr im Wesentlichen Liefer- und Leistungsverkehr.
1 Vorjahreszahlen der FG Korea aus 2022
Verbindlichkeiten größeren Umfangs, die recht rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen, bestehen nicht. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Nach geografisch bestimmten Märkten, 31.12.2023, TEUR
Nach Marktsegmenten, 31.12.2023, in TEUR
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 117 (Vorjahr: T€ 1.441) enthalten. Diese bestehen im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Dienstleistungen, Zuführungen zu Rückstellungen, Sondereinzelkosten des Vertriebs, sowie Instandhaltungsaufwendungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine nennenswerten periodenfremden Aufwendungen enthalten. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt beschäftigte Mitarbeiter (ohne Auszubildende; ohne Praktikanten):
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zahlungsverpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen nicht. Haftungsverhältnisse Zum Stichtag bestanden keine abgabepflichtigen Haftungsverhältnisse. Angaben nach § 285 Nr. 21 HGB Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Personen zu marktunüblichen Bedingungen abgeschlossen. Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB Das mit dem Abschlussprüfer vereinbarte Honorar für die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf T€ 94. Angabe nach § 285 Nr. 29 HGB zu Latenten Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich be- oder entlastend abbauen. Zum Bilanzstichtag ergeben sich im Wesentlichen unterschiedliche Wertansätze im Anlagevermögen sowie im Bereich der Pensions- und sonstigen Rückstellungen. Bei der Ermittlung der latenten Steuern wird ein durchschnittlicher Steuersatz von 30 % für die Körperschaft- und die Gewerbesteuer angewendet. Bei der Gesamtdifferenzbetrachtung nach Verrechnung von aktiven und passiven latenten Steuern ergibt sich ein Aktivüberhang. Das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1. Satz 2 HGB wird grds. in Anspruch genommen, bei einem bestehenden Aktivüberhang unterbleibt ein Ansatz. Geschäftsführung Zu Geschäftsführern der Filtration Group GmbH waren im Berichtsjahr und bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses bestellt: Christian Bernert, Geschäftsführer Wolfram Andreas Zuck, Geschäftsführer Bezüge der Organmitglieder der Filtration Group GmbH Auf die Angaben gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird unter Anwendung der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur zwei Geschäftsführer Gehaltsempfänger des Unternehmens sind. Für frühere Geschäftsführer und ihre Hinterbliebenen sind in den Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2023 T€ 148 (Vorjahr: T€ 148) passiviert. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den nach US-GAAP Grundsätzen für den größten als auch den kleinsten Kreis von Unternehmen erstellten Konzernabschluss der Filtration Group Corporation, 912 East Washington Street, Joliet, IL 60433, Chicago, USA, einbezogen. Der Konzernabschluss nach US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätzen ist am Firmensitz der Gesellschaft erhältlich und wird darüber hinaus im Unternehmensregister veröffentlicht. Der gemäß § 292 HGB befreiende Konzernabschluss wird nach US-GAAP aufgestellt und enthält folgende vom deutschen Recht abweichend angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden:
Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Öhringen, den 8. August 2024 Die Geschäftsführung der Filtration Group GmbH Christian Bernert Wolfram Andreas Zuck AnlagenspiegelEntwicklung des Anlagevermögens des Geschäftsjahres 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Filtration Group GmbH, Öhringen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Filtration Group GmbH, Öhringen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Filtration Group GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 9. August 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Harald Wimmer, Wirtschaftsprüfer ppa. Kim Andrea Sommer, Wirtschaftsprüferin |
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