NewCold Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jonas Casper Swarttouw seit 28.3.2025 | Geschäftsführer |
Adrianus Josephus Franciscus van Rijswijk seit 15.12.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 84.80% | |
NewCold Coöperatief U.A. | 10.10% |
iCold B.V. | 5.10% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NewCold Germany Rheine GmbHRheineJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023(mit Vergleichszahlen zum 31. Dezember 2022)AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR 2023 BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023(mit Vergleichszahlen für das Geschäftsjahr 2022)
ANHANG 2023Allgemeine Angaben Die NewCold Germany Rheine GmbH wird beim Amtsgericht Steinfurt unter der Nummer HRB 4065 geführt. Mit Eintragung im Handelsregister vom 27.12.2023 wurde die Frische- und Gefrierzentrum Rheine GmbH auf die NewCold Germany Rheine GmbH verschmolzen. Die Geschäftsaktivitäten der Frische- und Gefrierzentrum Rheine GmbH (Annahme, Prüfung, Verpackung, Schockgefrierung, Lagerung und Bereitstellung für den Versand von Schlachtnebenprodukten und frischen Fleischprodukten) wurde bereits im Mai 2023 eingestellt, die dazugehörigen Anlagen und Hilfsmittel verkauft. Das bislang von der Frische- und Gefrierzentrum Rheine GmbH genutzte konventionelle Lager in Rheine wurde in die Aktivitäten der NewCold Germany Rheine GmbH integriert. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff., 264 ff. HGB aufgestellt. Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB finden Anwendung. Die Fristigkeitsvermerke zu den Forderungen (§ 268 Abs. 4 HGB) und Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 HGB) werden zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit in den Anhang aufgenommen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgeblich. Aktiva Die Gegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten bewertet und - soweit abnutzbar - planmäßig abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder dem jeweils niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Für Leihpaletten, deren Bestand in Größe, Wert und Zusammensetzung nur geringen Schwankungen unterliegt ist ein Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB gebildet worden. Das Umlaufvermögen, bestehend aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ist zum Nennwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bewertet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Passiva Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt mit der Erbringung der Umsatzerlöse, für die der Abgrenzungsposten gebildet wurde. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und der Abschreibungen sind im Einzelnen aus der zum Anhang gehörenden separaten Anlage der dargestellten Entwicklung des Anlagevermögens ersichtlich. Unter den Finanzanlagen wurde im Vorjahr eine Beteiligung an der Frische- und Gefrierzentrum Rheine GmbH, Rheine, mit einem Anteil am Kapital in Höhe von 100 % ausgewiesen. Die Frische- und Gefrierzentrum Rheine GmbH ist mit dem Eintrag im Handelsregister vom 27.12.2023 auf die NewCold Germany Rheine GmbH verschmolzen worden. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 1.319 (Vj.: TEUR 2.047). In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind solche gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 151 (Vj.: TEUR 762) aus der Verlustübernahme enthalten. Alle anderen Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Abgrenzungen für Urlaubs- und Überstunden der Mitarbeiter sowie offene Rechnungen. In den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen sind solche gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 675 (Vj.: TEUR 173) ausgewiesen. Sämtliche Verbindlichkeiten weisen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr aus. Ergänzende Angaben Finanzielle Verpflichtungen / Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat eine gesamtschuldnerische Mithaft für Darlehen eines verbundenen Unternehmens (GBU Grundstücksverwaltung GmbH) übernommen. Die Darlehensvaluta beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 65.680 (Vj.: TEUR 66.431). Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des Zahlungsverhaltens der Begünstigten in der Vergangenheit als gering ein; Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen uns derzeit nicht vor. Zum 31. Dezember 2023 bestehen finanzielle Verpflichtungen aus einem Mietvertrag (Verbundbereich) in Höhe von TEUR 19.740, der sich wie folgt auf die folgenden Jahre aufteilt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen entsprechen dem betriebsgewöhnlichen Umfang. Mitarbeiter Die Entwicklung der durchschnittlichen Beschäftigtenzahl (inkl. der Anzahl der Mitarbeiter der mit der NewCold Germany Rheine GmbH verschmolzenen Frische- und Gefrierzentrum Rheine GmbH) ergibt sich aus untenstehender Übersicht.
Mitglieder der Geschäftsführung Die Geschäftsführung erfolgte im Geschäftsjahr 2023 durch Herrn Frank Huckschlag, Kaufmann, Osnabrück Herrn Adrianus van Rijswijk, Kaufmann, Breda, Niederlande Hinsichtlich der Geschäftsführerbezüge wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der NewCold Coöperatief U.A., Breda, Niederlande, einbezogen. Der Konzernabschluss der NewCold Coöperatief U.A., Breda, Niederlande, kann bei der Kamer van Koophandel unter der KVK-Nummer 55703623 eingesehen werden. Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag Es besteht seit dem 1. Januar 2013 (geändert in 2021) ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag zwischen der NewCold GmbH & Co. KG als Mutterunternehmen und der NewCold Germany Rheine GmbH, Rheine sowie GBU Grundstücksverwaltung GmbH, Rheine, als Tochterunternehmen.
Rheine, den 18. Juni 2024 Frank Huckschlag Adrianus van Rijswijk Angabe nach § 328 Abs. 1a HGB: Der Jahresabschluss ist am 20.06.2024 festgestellt worden. ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Gesellschaft Mit Eintragung im Handelsregister vom 27. Dezember 2023 ist die Frische- und Gefrierzentrum Rheine GmbH auf die NewCold Germany Rheine GmbH verschmolzen worden. Die Aktivitäten der Frische- und Gefrierzentrum Rheine GmbH wurden bereits im Mai 2023 eingestellt und die Übernahmebilanz zum 30.06.2023 erstellt. Der Ausbau der bestehenden Lagerkapazitäten (Lagervolumen: 540.000 cbm, rund 90.000 Palettenplätze) hat im April 2022 begonnen und wird bis Ende 2024 abgeschlossen sein. Der Standort Rheine bietet dann noch mehr Möglichkeiten, um den Full-Service aus Lagerung, Kommissionierung, Konfektionierung und Transportdienstleistungen anbieten zu können. Aufgrund von Erfahrung und Innovationskraft stellt sich die NewCold Germany Rheine GmbH (kurz: NGR) nach den ersten 30 Jahren Ihres Bestehens am Standort Rheine durch die Erweiterung von Lagerkapazitäten und Dienstleistungsangeboten für die Zukunft auf. 2. Wirtschaftsbericht Branchenentwicklung Die Tiefkühlbranche insgesamt hat sich im Jahr 2023 zwar gut entwickelt und der Gesamtabsatz von Tiefkühllebensmitteln hat das Vor-Corona Jahr um 5,5 % übertroffen (Quelle: dti), der Absatz der industriellen Speiseeisproduzenten ist aber 2023 um 2,4 % gesunken. Dies lag insbesondere an einem unbeständigen Frühjahr und den verregneten Sommermonaten Juli und August (Quelle: VDKL). Die durchschnittliche Auslastung der deutschen VDKL-Kühlhäuser betrug im Jahr 2023 70,1% (gegenüber 69,2% im Vorjahr). Umsatz- und Auftragsentwicklung Die NGR bindet namhafte Anbieter im Tiefkühlbereich und fügt durch die Bündelung von Aktivitäten (Hubkonzept) am Standort Rheine fortlaufend neue Anbieter hinzu. Das Jahr 2023 war allerdings wiederum durch eine schwierige Eiscremesaison gekennzeichnet, daher lag die Auslastung der Läger der NGR, trotz neuer Kunden, mit 68,5 % (nach 75,6 % in 2022) deutlich unter dem Vorjahr und unter dem Branchendurchschnitt. Sortiments- und Produktionsentwicklung In 2013 hat NGR seine Kapazitäten durch den Neubau eines automatischen Hochregallagers, welches durch das Schwesterunternehmen GBU Grundstücksverwaltung GmbH erstellt wurde, um 68.400 Eurostellplätze erhöht. Damit betreibt NGR das größte vollautomatische Dienstleistungstiefkühlhaus in Deutschland. Im Jahr 2016 ist die Transportbrücke zwischen dem Tiefkühl-Hochregallager und dem konventionellen Tiefkühllager in Betrieb gegangen. Dies hat die Arbeitsabläufe deutlich vereinfacht und die innerbetrieblichen Transportkosten gesenkt. Für das Jahr 2024 steht der Abschluss der Erweiterungsarbeiten des Hochregallagers (um ca. 32.000 Europalettenplätze) an. Das Hubkonzept, also die Bündelung von Lieferanten des Lebensmitteleinzelhandels am Standort Rheine und die Organisation von Transporten von den Lieferanten zu uns und von uns zu den Lieferanten ist im Jahr 2023 weiter ausgebaut worden. Ertragslage Die Umsatzerlöse haben gegenüber dem Vorjahr wiederum deutlich um 1.633T.€ auf 22.972T.€ zugenommen (+7,7%). Die Umsatzsteigerung wurde insbesondere durch die weitere Steigerung der Transportdienstleistungen (+35%) und das zunehmende Angebot von Lager- und Handling-Dienstleistungen im Rahmen des Hubkonzeptes erreicht (+7,4 %). Diese Entwicklung hat die deutlich gesunkene Lagerauslastung überkompensiert. Die Kommissionierungserlöse sind weiter gesunken. Die Kostensteigerungen des Jahres 2023 konnten wiederum nur zum Teil an die Kunden weitergegeben werden. Die Umsatzentwicklung ging mit sinkenden Kostenquoten einher. Die Kostenquote (vor Konzernumlagen der NewCold Gruppe) aus Materialaufwand und sonstigen betrieblichen Aufwendungen sank zwar von 79,3 % im Vorjahr auf 76,3 % im Berichtsjahr, verblieb aber immer noch auf hohem Niveau. Auf der Habenseite lag die Senkung der Strombeschaffungskosten um 1.693T.€ ., auf der Sollseite die immer noch vergleichsweise hohe Inflationsrate, die Kosten für die Durchführung der Transporte für die neuen Kunden, die über Dienstleister abgewickelt wurden (Geschäft mit niedrigen Margen), den durch Mindestlohnerhöhungen und den diesen folgenden Tariflohnerhöhungen in der Zeitarbeit (+323T.€) für Fremdarbeiten, den gestiegenen Aufwendungen für Wartungen (+139T.€) und Maßnahmen für Zertifizierungen im Arbeits- und Umweltschutz (+53T.€). Die Personalkosten sind gegenüber 2022 um 2,1% gestiegen und erklären sich aus der Zunahme der Mitarbeiter (um das Umsatzwachstum abwickeln zu können) und Gehaltserhöhungen. Die Personalkostenquote (2023: 17,3%, 2022: 18,3%) ist gesunken, da die Umsätze stark durch die Transport- und Konfektionierumsätze (die über Drittanbieter abgewickelt werden) geprägt worden sind. Gegenüber dem Vorjahr ist das negative Ergebnis nach Steuern aufgrund dieser Entwicklungen um 611T.€ auf -151T.€ gestiegen. Das Ergebnis beinhaltet ein Verschmelzungsergebnis von 155T.€. Zusammenfassend ist zu konstatieren, dass die Gesellschaft das Geschäftsjahr operativ erfolgreich bestreiten und die Verluste des Vorjahres deutlich reduzieren konnte. Finanzlage Die Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden aus dem laufenden Cashflow finanziert. Lieferantenrechnungen werden grundsätzlich mit Skontoausnutzung gezahlt. Der Finanzmittelbestand hat sich zum Bilanzstichtag um 728T.€ vermindert. Die Außenfinanzierung für 2024 ist mit den bestehenden Finanzierungspartnern der internationalen NewCold-Gruppe abgesichert. Bankkredite wurden im aktuellen Geschäftsjahr nicht in Anspruch genommen. Die Forderungen haben in diesem Jahr nochmals stark zugenommen. Dies erklärt sich in erster Linie über das starke Umsatzwachstum. Ansprachen an Kunden haben dazu geführt, dass sich die Zahlungsmoral insgesamt wieder verbessert hat. Wir befürchten keine Ausfälle. Vermögenslage Die Nettobuchwerte des Anlagevermögens (ohne Finanzanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände) belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 837T.€ und die Eigenkapitalquote beträgt 32,2%. Der Jahresfehlbetrag wird im Rahmen eines EAV durch die Muttergesellschaft ausgeglichen. Risikomanagement Die Wirksamkeit des inventurbezogenen Kontrollsystems wurde bestätigt. Weiterhin wurde das Risikofrüherkennungssystem zur Warenein- und -auslagerung sowie Konfektionierung überprüft. Es wurde bestätigt, dass die Risiken frühzeitig erkannt werden und den Anforderungen der Kunden entsprechen. In unserem Hause wird ein aktives Debitorenmanagement mit laufender Bonitätsüberwachung der Kunden vorgenommen. Weiterhin führen wir die Lagerhaltung aufgrund der ABK (Allgemeine Bedingungen der Kühlhäuser) des Branchenverbandes VDKL durch. Hierdurch besteht ein Mieterpfandrecht bei nicht bezahlten Forderungen. In 2023 wurden keine Ausfälle verzeichnet. Risiken durch Wechselkursschwankungen entstehen nicht, da alle Geschäfte in Euro abgewickelt werden. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Der Umsatz für Tiefkühlkost ist im Jahr 2023 um 18,7% (Vorjahr: 16,4%) gestiegen. Der Umsatz im Außer-Haus-Markt ist um 24,6% gestiegen (Vorjahr: 33,1%). Der Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel ist um 14,0% gestiegen (Vorjahr: 5,7%) (Quelle: dti). Der Mengenabsatz im Gesamtmarkt ist um 3,4 % gestiegen. Wir gehen daher davon aus, dass sich der Tiefkühllogistikbereich weiterhin gut entwickeln wird. Die Nähe zu den einzelnen Produzenten, die verkehrsgünstige Lage, das Hubkonzept. die Konzentration im Markt (die auch die Chancen für mittelständische Anbieter erhöht) sowie das europäische und internationale Netzwerk der NewCold-Gruppe bieten weiterhin gute Marktchancen. Das Kundenportfolio ist von zentraler Bedeutung für unser Unternehmen. Kundenbindung führt zu permanenten Erlösen und ist daher fundamental für den langfristigen Geschäftserfolg. Die Bestandspflege und Nähe zu unseren Kunden ist ein essentieller Baustein für die Ertragslage, aber auch gleichermaßen wichtig zur Stützung der Reputation im Markt. Bei einer Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung besteht das generelle Risiko eines zukünftigen Umsatzausfall bei Bestandskunden. Dieses Risiko wird aber auf Grund der Hauptbranche "Lebensmittelindustrie" weiterhin als gering eingeschätzt. Die Risiken, die sich durch den fortlaufenden Krieg in der Ukraine und dessen mögliche Ausweitung ergeben, sind nicht vollständig abschätzbar. Der Krieg hat insbesondere Auswirkungen auf die Personalkosten (Kompensation hohe Inflation), die Kosten der Stromversorgung, auf die Treibstoffkosten (Diesel) und für unsere Kunden auf die Versorgung mit Rohstoffen und Verpackungsmaterialien. Im Jahr 2024 stabilisieren sich die Stromkosten weiter auf niedrigem Niveau und unterhalb der Vorkriegsniveaus. Darüber hinaus sehen wir weiterhin Risiken bei der Versorgungssicherheit und den Kosten für den notwendigen Netzausbau im Rahmen der Energiewende sowie der Fachkräftegewinnung. Das bestehende Hochregallager und die Erweiterung werden mit Photovoltaik ausgestattet. Die Planungen für BHKWs mit Biogas oder Wasserstoff gehen weiter. Sinkende Inflationsraten werden den Kostendruck vermindern, aber der Fachkräftemangel und steigende Mindestlöhne/Tariflöhne in der Zeitarbeit werden den Kostendruck im Personalbereich nicht reduzieren. Das Unternehmen treibt daher die Pläne für die Automatisierung von Tätigkeiten voran. Im April 2022 haben wir mit dem Ausbau des Hochregallagers um ca. 32.000 Europalettenplätze begonnen, die uns die Einbindung weiterer Kunden ermöglicht. Die ursprünglich für Mitte 2024 geplante Fertigstellung wird sich auf Ende 2024 verzögern. Für das Jahr 2024 ist die Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung aufgrund der Entwicklung des Krieges in der Ukraine und der Verzögerung der Inbetriebnahme für die Erweiterung des Hochregallagers weiterhin schwierig, denn die noch nicht vorhanden Kapazitäten müssen über die Nutzung von Drittlagern kompensiert werden. Wir gehen trotz dessen von einer überdurchschnittlich positiven Entwicklung des Umsatzes und der Auslastung aus, so dass wir eine deutlich positive Ergebnisentwicklung auf Höhe des Jahres 2021 erwarten .
Rheine, den 18. Juni 2024 Frank Huckschlag Adrianus van Rijswijk Bei dem vorstehenden Jahresabschluss und Lagebericht handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss der NewCold Germany Rheine GmbH (vormals: KLM Kühl- und Lagerhaus Münsterland GmbH), Rheine, haben wir nachstehenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die NewCold Germany Rheine GmbH (vormals: KLM Kühl- und Lagerhaus Münsterland GmbH), Rheine Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der NewCold Germany Rheine GmbH (vormals: KLM Kühl- und Lagerhaus Münsterland GmbH), Rheine, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NewCold Germany Rheine GmbH (vormals: KLM Kühl- und Lagerhaus Münsterland GmbH), Rheine, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 20. Juni 2024 GaMa
GmbH
Gehring, Wirtschaftsprüferin Stork, Wirtschaftsprüferin |
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