Rosengarten International GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marvin Waldrich seit 23.6.2025 | Geschäftsführer |
Nicola Nietfeld seit 7.12.2021 | Prokura |
Arndt Nietfeld seit 16.11.2018 | Geschäftsführer |
Oliver Rölker seit 16.11.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rosengarten GmbHBadbergenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Rosengarten GmbH, 49635 BadbergenI. Grundlagen der Gesellschaft Geschäftsmodell der Gesellschaft Die Rosengarten GmbH ist ein in mehreren europäischen Ländern tätiges Tierbestattungsunternehmen mit den hiermit verbundenen Dienstleistungen. Unser Produktportfolio umfasst primär die Kremierung von Klein- und Großtieren. Die Absatzmärkte für die Produkte der Rosengarten GmbH befinden sich im Wesentlichen in Deutschland sowie in den weiteren europäischen Mitgliedsstaaten. Der Vertrieb und die Produktion werden zentral vom Hauptstandort Badbergen gesteuert und umgesetzt. Im Sommer des Geschäftsjahres 2021 wurde die Pferdekremierung als Erweiterung des Geschäftsmodells eingeführt. Am Standort Badbergen wurde eine neugebaute Anlage für die Kremierung von Großtieren in Betrieb genommen. Seitdem werden Pferdehaltern bundesweit Einzel- sowie Gemeinschaftskremierungen angeboten. Ziele und Strategien Unsere primären Ziele und Strategien sind es, unsere vorhandenen Produkte und Prozesse stetig zu optimieren und innovativ weiterzuentwickeln. Zudem wollen wir unsere Vertriebs- und Kundenstruktur bzw. -bindungen ausbauen, weiterentwickeln und festigen. Ferner ist es unser Ziel, unsere Stellung im Markt durch organisches Wachstum beständig auszuweiten sowie die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens stetig und nachhaltig zu optimieren. Durch die Gründung unserer Tochterfirma Rosengarten Polska Spolka z o.o. und der Beteiligung an der Gründung der Tierkrematorium Rosengarten AG Schweiz wurden in 2021 die ersten Schritte zur Internationalisierung der Marke Rosengarten vorangetrieben. Im Verlaufe des Jahres 2022 sind in den beiden Ländern die Geschäftsaktivitäten aufgenommen worden. Eine weitere Expansion ins europäische Ausland ist für die kommenden Jahre geplant. Mit Jahresbegin 2024 wurde eine Beteiligung an der Aevum GmbH in Österreich begründet, die ebenfalls im Bereich der Tierbestattung und Tierkremierung tätig ist. Zudem wurde im Laufe des Jahres 2024 das Tierkrematorium Tierhimmel in Teltow übernommen. Für die Mitarbeiter und deren Familien gilt es, sichere Arbeitsplätze zu bieten, ein attraktives Personalentwicklungsprogramm zu betreiben und eine langfristige Perspektive aufzuzeigen. Grundlagen der internen Steuerung und Steuerungskennzahlen Zur Planung, Steuerung und Kontrolle des Geschäftes hat die Gesellschaft das bestehende Steuerungssystem im Geschäftsjahr 2023 ausgebaut. Kennzahlen werden in regelmäßigen Abständen zur Bewertung der Beschaffungssituation (Bezugspreise), der Ertragslage (Umsatz, Jahresergebnis) sowie der Finanz- und Vermögenslage (Investitionen, Working Capital, Verschuldung) genutzt. Zentrale Steuerungskennzahlen (KPIs) sind die Umsatzerlöse, das Jahresergebnis und die Auftragszahlen. Als nichtfinanzieller Leistungsindikator ist für uns vor allem der Bereich der Arbeitnehmerbelange relevant. Die Arbeitnehmerbelange werden durch die Mitarbeiterfluktuation gemessen. Forschung und Entwicklung Unser bisheriger Erfolg beruht auch auf unserer eigenständigen Entwicklungs- und Forschungstätigkeit. In der Entwicklung von unseren Produkten konzentriert sich die Rosengarten GmbH in enger Abstimmung mit unseren Kunden insbesondere auf die Entwicklung innovativer, ansprechender Produkte und sieht darin auch weitere Möglichkeiten, die zukünftige Entwicklung des Unternehmens auszubauen. Wir werden auch zukünftig Innovationen vorantreiben und unser Produktprogramm ausbauen. Wesentliche Veränderungen der Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten sind im Geschäftsjahr 2023 nicht eingetreten. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,19 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft in dem Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Absatz- und Umsatzentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die Rosengarten GmbH einen Umsatzzuwachs und auch die Gesamtleistung lag über dem Wert des Vorjahres. Durch die Einführung neuer und innovativer Produkte, einen mengenbedingten Anstieg sowie durch eine umfassendere Betreuung der Kunden konnte die Geschäftstätigkeit bei diesen weiter gestärkt werden. Sämtliche Aktivitäten stehen im Zeichen einer ausgeprägten Kundenorientierung. Unsere Vorjahresprognose von gestiegenen Umsatzerlösen und Auftragszahlen hat sich damit erfüllt. Beschaffungsmarkt Auf dem Beschaffungsmarkt haben sich im Vergleich zum Vorjahr Preissteigerungen ergeben. Diese Preiserhöhungen konnten wir jedoch nur teilweise an unsere Kunden weitergegeben. Investitionen Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wurden Investitionen für den Ausbau der IT-Infrastruktur getätigt. Darüber hinaus wurde auch in die Ausstattung und Modernisierung der einzelnen Filialen investiert. Weiterhin wird auch in Digitalisierung und zukunftsfähige IT-Infrastruktur investiert. Personalbereich Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl belief sich im Geschäftsjahr auf 500 Mitarbeiter. Die Mitarbeiterfluktuation ist zum Niveau des Vorjahrs nicht weiter gestiegen. Die Rosengarten GmbH steuert u.a. durch gezielte Maßnahmen zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit dagegen. Finanzierungsmaßnahmen und Vorhaben Die Gesellschaft ist wesentlich durch Eigenkapital finanziert. Die neu angeschaffte Anlage für Großtiere wurde über Darlehen bei Kreditinstituten finanziert. Diese und weitere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig getilgt. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Größere Finanzierungsvorhaben sind im kommenden Geschäftsjahr 2024 für den Erwerb des Tierkrematoriums Tierhimmel in Teltow vorgesehen. Vermögenslage Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Übersicht:
Das Anlagevermögen der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 268 auf TEuro5.529 erhöht. Der wesentliche Grund hierfür liegt in den Investitionen des Berichtsjahres in Höhe von TEuro 1.512 (u.a. Software , Betriebsvorrichtungen, PKW und Betriebs. und Geschäftsausstattung, Finanzanlagen), denen allerdings nur Abschreibungen in Höhe von TEuro 1.196 gegenüberstehen. Das kurzfristige Vermögen ist im Geschäftsjahr um TEuro 743 auf TEuro 5.293 gestiegen. Maßgeblich hierfür ist der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+TEuro 212) und der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (+TEuro 596) Im Ergebnis hat sich die Bilanzsumme um TEuro 783 TEuro auf TEuro 10.997 erhöht. Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich durch Zuführungen zur Gewinnrücklage und durch das Jahresergebnis von TEuro 832 auf TEuro 4.838 erhöht. Bei einer Bilanzsumme von TEuro 10.997 ergibt sich somit eine Eigenkapitalquote von 44 % (Vorjahr: rd. 39 %). Das Anlagevermögen und Teile des Umlaufvermögens sind wesentlich durch Eigenmittel (Eigenkapital) finanziert. Finanzlage Die Liquiditätslage des Unternehmens ist gut. Alle Zahlungsverpflichtungen konnten erfüllt werden. Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:
Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr vor allem aufgrund des höheren Jahresergebnisses, der Abnahme der sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Zunahme der erhaltenen Anzahlungen verbessert. Demgegenüber steht ein Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit, der vor allem auf die beschriebenen Investitionen in das Sachanlage- und Finanzanlagevermögen entfällt. Die Investitionen der Gesellschaft konnten aus dem Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit und Eigenmitteln finanziert werden. Im Ergebnis führt dies zu einem Finanzmittelbestand am Ende der Periode von TEuro 1.281 (Vorjahr TEuro 1.133). Der Finanzmittelbestand zum Geschäftsjahresende 2023 setzt sich aus Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kontokorrentverbindlichkeiten von TEuro 2 zusammen. Ertragslage
Das Rohergebnis beträgt in 2023 TEuro 32.260. Dies entspricht einer Veränderung von TEuro +5.294. Die Entwicklung ergibt sich vor allem aus den gestiegenen Umsatzerlösen aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung der Rosengarten GmbH. Im Geschäftsjahr sind Personalkosten von TEuro 18.148 (Vorjahr: TEuro 15.030) für durchschnittlich 500 Mitarbeiter angefallen. Die Veränderung des Betriebsergebnisses von TEuro 218 auf TEuro 1.091 resultiert damit vor allem dem gestiegenen Geschäftsvolumen. Das Finanzergebnis beträgt 27 (Vorjahr TEuro -8) und beinhaltet im Wesentlichen sonstige Zinsen und ähnliche Erträge sowie Zinsaufwendungen für langfristige Verbindlichkeiten, u.a. zur Finanzierung von Anlagevermögen. Insgesamt wurde ein Jahresergebnis von TEuro 832 (Vorjahr TEuro 481) erwirtschaftet. Die Erwartung des Vorjahres, dass das Jahresergebnis leicht steigt, ist damit übertroffen worden. Gesamtaussage der wirtschaftlichen Entwicklung Die Planungen konnten in Bezug auf die erwartete Umsatzentwicklung eingehalten werden. Auch ist nach Abzug aller Kosten mehr Gewinn übriggeblieben als im Vorjahr. Die Entwicklung der Finanz- und Vermögenslage war zufriedenstellend, so dass die Geschäftsführung auch mit dem Geschäftsjahr 2023 insgesamt zufrieden ist. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Der Geschäftsführung stehen Controlling-Systeme zur Verfügung, mit denen monatliche Abweichungen der tatsächlichen von der geplanten geschäftlichen Entwicklung analysiert und damit zeitnah Risiken identifiziert und Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Mit der Analyse der Geschäftsprozesse sowie den Beschaffungs- und Absatzmärkten werden Optimierungspotenziale untersucht, um die Ertragskraft des Unternehmens weiter zu verbessern. Chancen in der künftigen Umsatzsteigerung sieht das Unternehmen in der Ent- und Weiterentwicklung der vorhandenen Produkte und Dienstleistungen sowie dem Ausbau der vorhandenen Vertriebs- und Kundenstruktur. Zudem besteht durch die eingerichteten Systeme die Möglichkeit, Entwicklungen zeitnah zu identifizieren und bei Bedarf Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Neben den branchenüblichen Risiken, Risiken aus der Marktentwicklung und steigenden Rohstoffpreisen sind wesentliche Risiken mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht erkennbar. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Da die Hauptumsatzbereiche im EURO-Währungsraum liegen, sind Währungsrisiken von untergeordneter Bedeutung. Die Forderungen unterliegen einem effizienten Mahnwesen. Nach der aktuellen Finanzplanung ist die Liquidität der Gesellschaft als gesichert anzusehen. Entwicklungsbeeinträchtigende und bestandsgefährdende Risiken in der künftigen Entwicklung der Gesellschaft sind nicht erkennbar. Unsere Marktposition und unsere strategische Ausrichtung eröffnen uns Chancen, von einer positiven Markt- und Konjunkturentwicklung zu profitieren. Aufgrund unserer stabilen Marktposition können wir neue Chancen flexibel umsetzen. Als Ergebnis der Risikoanalyse inklusive der Berücksichtigung geeigneter Gegenmaßnahmen, Vorsorgen und Absicherungen sehen wir auf Basis der aktuellen Risikobewertung keine bestandsgefährdenden Risiken und schätzen die Gesamtrisiko- und Chancenlage im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr ein. Für das laufende Geschäftsjahr 2024 erwartet die Geschäftsführung eine geringere Mitarbeiterfluktuation im Vergleich zu 2023 sowie einen signifikant gesteigerten Umsatz, ein leicht gesteigertes Ergebnis sowie mit signifikant gesteigerten Auftragszahlen gegenüber 2023. Mit einer starken Kapital- und Liquiditätsbasis sind wir gut ausgestattet, um auch im Geschäftsjahr 2024 wieder erfolgreich am Markt tätig und ein starker Partner für unsere Stakeholder zu sein. Trotz der anhaltend negativen Auswirkungen des Ukrainekrieges und der dadurch entstehenden Preis- und Kostensteigerungen, insbesondere im Energiesektor, blicken wir weiter optimistisch auf das Geschäftsjahr 2024 und erwarten eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung.
Badbergen, den 4. September 2024 Rosengarten
GmbH
gez. Arndt Nietfeld, Geschäftsführer gez. Oliver Rölker, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2023der Rosengarten GmbH, 49635 BadbergenA. Angaben zur Bewertung und Bilanzierung 1. Allgemeine Angaben Bei der Rosengarten GmbH (Osnabrück, HRB 19921) mit Sitz in 49635 Badbergen handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. von § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. 2. Aktiva Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die lineare Abschreibung bewertet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Für Zugänge wurden zeitanteilig für den Monat der Anschaffung und die folgenden Monate Abschreibungen angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu Euro 800,00 wurden entsprechend der steuerlichen Vorschriften im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung beachtet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Kassenbestände sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennwert und dem auf die Folgejahre entfallenden Anteil angesetzt. 3. Passiva Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind ausreichend bemessen und nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe notwendig. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein Steuersatz von 30,0 % für Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und für die Gewerbesteuer zugrunde, der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. 4. Gewinn- und Verlustrechnung Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren i. S. von § 275 HGB aufgestellt. 5. Bewertungseinheiten Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit Zinsrisiken ausgesetzt. Deren Absicherung erfolgt im Wesentlichen durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente. Es handelt sich meist um außerhalb der Börse gehandelte (sogenannte) OTC Instrumente. Dazu gehören insbesondere Zinsswaps. Ihr Einsatz erfolgt nach einheitlichen Richtlinien, unterliegt strengen internen Kontrollen und bleibt auf die Absicherung des operativen Geschäfts der Gesellschaft sowie der damit verbundenen Geldanlagen und Finanzierungsvorgänge beschränkt. Ziel des Einsatzes von derivativen Finanzinstrumenten ist, in Bezug auf Ergebnis und Zahlungsmittelflüsse die Fluktuationen zu reduzieren, die auf Veränderungen von Zinssätzen zurückgehen. Zur Absicherung von Grundgeschäften werden derivative Finanzinstrumente regelmäßig zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos bei Darlehen mit variabler Verzinsung eingesetzt. Sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, werden Bewertungseinheiten i.S.d. § 254 HGB gebildet. Zur bilanziellen Abbildung der wirksamen Teile der gebildeten Bewertungseinheiten wird die sog. Einfrierungsmethode (kompensatorische Bewertung) angewendet. Die Effektivität der Sicherungsbeziehungen wird zu jedem Bilanzstichtag anhand der Critical-Term-Match-Methode bewertet. Es wurden folgende Bewertungseinheiten gebildet:
B. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten I. Posten der Bilanz 1. Einzelposten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Die entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig über 10 bis 15 Jahre abgeschrieben. Unsere Schätzung beruht auf der voraussichtlichen Länge der Kundenbeziehungen des erworbenen Unternehmens. Die Gesellschaft besitzt Kapitalanteile an Unternehmen, bei denen der Anteilsbesitz der Herstellung einer dauernden Verbindung dient. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (Anteilsbesitz) betreffen zum einen die Rosengarten Polska Spz o.o., Posen/Polen. An dieser Gesellschaft werden 100 % der Anteile gehalten. Das Eigenkapital zum 31.12.2023 beträgt PLN -1.036.614,41, und es wurde ein Jahresfehlbetrag von PLN -663.040,00 erwirtschaftet. Zum anderen betrifft es die Tierkrematorium AG, Hünenberg/Schweiz. An dieser Gesellschaft werden 50 % des Aktienkapitals gehalten. Das Eigenkapital zum 31.12.2023 beträgt CHF 256.764,44, und es wurde ein Jahresfehlbetrag von -CHF 292.274,64 erwirtschaftet. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Aufgliederung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände ergibt sich aus dem nachfolgenden Spiegel:
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind enthalten, Forderungen
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind enthalten, Forderungen
3. Bilanzgewinn Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von Euro 156.485,15 (Vorjahr: Euro 75.863,43) enthalten. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personal (TEuro 485) und Rückbauverpflichtungen (TEuro 132). 5. Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Bürgschaften, Grundpfandrechte sowie Sicherungsübereignung/Sicherungsabtretung von Maschinen und technischen Anlagen des Anlagevermögens besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEuro 1.702 (Vorjahr: TEuro 2.045) durch Eigentumsvorbehalt an Maschinen und technischen Anlagen des Anlagevermögens besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten, Verbindlichkeiten
6. Passive latente Steuern In nachfolgender Übersicht werden die Veränderungen der latenten Steuersalden im Laufe des Geschäftsjahres und die latenten Steuersalden am Ende des Geschäftsjahres dargestellt:
Der Aufwand/Ertrag aus der Veränderung der latenten Steuern beträgt damit TEuro 75 und wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position "Steuern vom Einkommen und Ertrag" ausgewiesen. Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu aktiven latenten Steuern führen, resultieren im Wesentlichen aus der unterschiedlichen Nutzungsdauer erworbener Geschäfts- und Firmenwerte. Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu passiven latenten Steuern führen, resultieren im Wesentlichen aus der vollständigen Abschreibung bestimmter ERP-Software. II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus Erstattungen aus nachberechneten Grundstücks- und Raumkosten sowie Boni (TEuro 17) Personalaufwand Von den sozialen Abgaben entfallen Euro 14.544,74 (Vj.: Euro 13.817,26) auf Aufwendungen für Altersversorgung. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen aus nachberechneten Grundstücks- und Raumkosten sowie Beiträgen zur Berufsgenossenschaft und Handelskammer in Höhe von TEuro 31. Zinsen und ähnliche Erträge Von den Zinsen und ähnlichen Erträgen stammen Euro 33.814,29 (Vj.: Euro 23.021,01) aus verbundenen Unternehmen sowie Euro 12.915,22 (Vj.: Euro 4.572,22) aus der Abzinsung. C. Sonstige Pflichtangaben 1. Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 500 Arbeitnehmer.
2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat Verpflichtungen aus Miet- , Pacht- und Leasingverträgen in folgender Höhe:
Davon gegenüber verbundenen Unternehmen: TEuro 1.156 (Vorjahr: TEuro 1.051) Es besteht außerdem eine Verpflichtung aus einer Bürgschaft für eine Mietkaution in Höhe von TEuro 1. Gegenüber Kreditinstituten bestehen Schuldmitübernahmeverpflichtungen zur Sicherung fremder Verbindlichkeiten in Höhe von TEuro 4.515 (Vorjahr: TEuro 4.832). - davon gegenüber verbundenen Unternehmen: TEuro 4.515 (Vorjahr: TEuro 4.832). Aufgrund der geordneten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der durch die Haftungsverhältnisse Begünstigten ist das Risiko einer Inanspruchnahme derzeit als gering zu bewerten. 3. Organe der Gesellschaft Als Geschäftsführer sind Herr Arndt Nietfeld, Badbergen, (Gesamtgeschäftsführer) und Herr Oliver Rölker, Osnabrück, (Geschäftsführer für die Bereiche Prozess- und Qualitätsmanagement, Finanzen, IT, Logistik) bestellt. Sie sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor. 5. ErgebnisverwendungsvorschlagGemäß Gesellschafterbeschluss vom 1. Dezember 2023 ist ein Betrag i. H. v. TEuro 750 bereits bei Aufstellung des Jahresabschlusses den Gewinnrücklagen zuzuführen. Der darüber hinausgehende Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Badbergen, 4. September 2024 Rosengarten
GmbH
gez. Arndt Nietfeld, Geschäftsführer gez. Oliver Rölker, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.09.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Rosengarten GmbH, Badbergen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rosengarten GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rosengarten GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt 'Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögenschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Vechta, den 04. September 2024 Freese
Feldhaus GmbH
gez. Jan-Bernd Klöker, Wirtschftsprüfer gez. Michael Punte, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
5 nahegelegene Organisationen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen