Auto Zeilinger Großhandels-GmbH

Am Baumgarten 3, 91463 Dietersheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Fürth HRB 12368
Eingetragen
12.3.2010
Branche
Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
der Vertrieb von Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugteilen und -zubehör an andere Händler

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marco Zeilinger
seit 22.1.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 4 angezeigt

91463 Dietersheim, Im Tiefensal 19
12.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Auto Zeilinger Großhandels-GmbH

Dietersheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anhang zum 31. Dezember 2023

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Anlage zum Bestätigungsvermerk

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 972,00 2.139,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 379.381,00 395.794,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 126.124,00 142.803,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 147.374,54 652.879,54 0,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 500,00 0,00
2. sonstige Ausleihungen 2.600.000,00 2.600.500,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.254.351,54 540.736,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 0,00 40.251,53
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 839.543,14 6.020.491,31
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.516.997,51 2.356.540,65 1.270.035,89
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 356.653,61 465.215,43
Summe Umlaufvermögen 2.713.194,26 7.795.994,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 10.352,07
5.967.545,80 8.347.082,23

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 3.722.566,08 1.868.780,28
III. Jahresüberschuss 487.802,84 1.853.785,80
Summe Eigenkapital 4.235.368,92 3.747.566,08
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 429.790,00 345.822,00
2. sonstige Rückstellungen 43.993,25 473.783,25 41.393,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.087.500,00 3.490.209,35
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 160.395,10 19.565,16
3. sonstige Verbindlichkeiten 10.498,53 1.258.393,63 702.526,64
5.967.545,80 8.347.082,23

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Auto Zeilinger Großhandels-GmbH Vertrieb von KKZ, KFZ-Teilen & -zubehör

Dietersheim

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Rohergebnis 1.324.744,66 3.473.859,63
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 278.867,90 298.264,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 40.529,85 42.876,27
319.397,75 341.140,62
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 34.376,00 35.501,48
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 330.079,83 514.000,55
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 33.463,89 2.904,11
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 30.537,28 35.646,85
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 53.514,61 77.716,46
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 163.574,80 690.265,68
9. Ergebnis nach Steuern 487.802,84 1.853.785,80
10. Jahresüberschuss 487.802,84 1.853.785,80

ANHANG zum 31.12.2023

Auto Zeilinger Großhandels-GmbH, Dietersheim

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde gemäß den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für Kleinstkapitalgesellschaften. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgesehenen Gliederungsschema. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

2. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Auto Zeilinger Großhandels-GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Dietersheim
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Fürth
Register-Nr.: HRB 12368

3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3.1 Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Finanzanlagen bestanden zum Stichtag in Form von Ausleihungen.

3.2 Vorratsvermögen

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

3.3 Forderungen uns sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Ausfallrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

3.4 Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag angesetzt.

3.5 Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

3.6 Eigenkapital

Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt nach § 272 HGB unter Berücksichtigung der zum Abschlussstichtag vorliegenden Beschlüsse. Das Stammkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Bilanz wird ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

3.7 Rückstellungen

In den Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in angemessenem und ausreichendem Umfang individuelle Vorsorgen gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Langfristige Rückstellungen existieren wie im Vorjahr nicht. Vom Abzinsungswahlrecht für kurzfristige Rückstellungen wurde kein Gebrauch gemacht.

3.8 Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit der in Euro ausgegeben Rückzahlungsverpflichtung angegeben. Die Folgebewertung der Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit kleiner ein Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag mit der Rückzahlungsverpflichtung gemäß Darlehensvereinbarung. Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

3.9 Ertragsrealisation

Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Fahrzeugen werden unter Beachtung des Realisationsprinzips realisiert und ausgewiesen, wenn bei Warenlieferungen die Lieferung und der Gefahrenübergang erfolgt ist und der Anspruch auf eine Gegenleistung besteht.

4. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

4.1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Form des Jahresabschlusses ist gegenüber dem Vorjahr geändert. Für den Darstellungswechsel sind folgende Gründe anzuführen:

Der Darstellungswechsel ist durch die geänderte, aktuelle Vertragslage begründet.

Die Änderung betrifft folgende Sachverhalte: Die gewährten Ausleihungen sind nicht mehr dem Anlagevermögen zuzurechnen.

4.1.1 Erläuterungen zum Anlagespiegel

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden sofort abgeschrieben. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält diese Beträge.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 34.376,00 €

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im folgenden Anlagespiegel dargestellt:

4.1.2 Anlagenspiegel

Anschaffungsdatum Anschaffungswert ND
Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software
Claris, Lizenz 4.0 15.11.21 3.500,00 3
Sachanlagen
Außenanlagen
Pflasterabeiten Reifenhalle 12.11.20 10.916,99 15
Pflasterabeiten Reifenhalle 26.09.22 83.754,89 15
Bauten auf fremden Grundstücken
Reifenhalle 31.07.20 333.379,70 33
PV-Anlage im Bau 18.10.24
Betriebsausstattung
Regalsystem (für Reifen) 31.07.20 130.981,50 12
Alarmanlage 01.09.20 8.114,34 6
Hartmann, Kaffeemaschine 19.07.21 1.376,01 5
Gastherme 25.01.22 29.921,34 15
Stand 01.01.2023 Zugang 2023 Abgang 2023 % AfA € Stand 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software
Claris, Lizenz 4.0 2.139,00 0,00 0,00 33,33 1.167,00 972,00
Sachanlagen
Außenanlagen
Pflasterabeiten Reifenhalle 9.339,00 6,67 728,00 8.611,00
Pflasterabeiten Reifenhalle 78.171,00 6,67 5.583,00 72.588,00
87.510,00 0,00 6.311,00 81.199,00
Bauten auf fremden Grundstücken
Reifenhalle 308.284,00 3,00 10.102,00 298.182,00
PV-Anlage im Bau 147.374,54 147.374,54
308.284,00 147.374,54 0,00 10.102,00 445.556,54
Betriebsausstattung
Regalsystem (für Reifen) 103.694,00 8,33 10.915,00 92.779,00
Alarmanlage 4.959,00 16,67 1.352,00 3.607,00
Hartmann, Kaffeemaschine 964,00 20,00 275,00 689,00
Gastherme 27.927,00 6,67 1.994,00 25.933,00
137.544,00 0,00 14.536,00 123.008,00
Anschaffungsdatum Anschaffungswert ND
Büroeinrichtung
ZFS Sagerer, Tresor 09.12.13 1.955,98 23
Kopp, Büroeinrichtung 15.04.14 3.707,50 8
Kaiser, Flügeltürenschrank 17.12.15 1.054,48 8
Kopp, Büromöbel 25.11.16 11.489,34 8
Xenonet, Drucker 31.12.16 1.214,00 4
Popp, Lichtschutz Büro 26.11.19 1.231,51 8
Finanzanlagen
Ausleihungen 23.11.23 2.600.000,00 -
GWG
Sofortabschreibung 10.03.2023 118,00
Summe Anlagevermögen
Stand 01.01.2023 Zugang 2023 Abgang 2023 % AfA € Stand 31.12.2023
Büroeinrichtung
ZFS Sagerer, Tresor 1.184,00 4,35 85,00 1.099,00
Kopp, Büroeinrichtung 576,00 12,50 348,00 228,00
Kaiser, Flügeltürenschrank 120,00 12,50 119,00 1,00
Kopp, Büromöbel 2.634,00 12,50 1.436,00 1.198,00
Xenonet, Drucker 1,00 1,00 0,00 0,00
Popp, Lichtschutz Büro 744,00 12,50 154,00 590,00
5.259,00 1,00 2.142,00 3.116,00
Finanzanlagen
Ausleihungen 0,00 2.600.000,00 0,00 - - 2.600.000,00
GWG
Sofortabschreibung 118,00 100 118,00 0,00
0,00 118,00 0,00 118,00 0,00
Summe Anlagevermögen 540.736,00 2.747.492,54 1,00 34.376,00 3.253.851,54

4.2 Forderungen aus Lieferung und Leistung

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum 31. Dezember 2023 839.543,14 € (Vorjahr: 6.020.491,31 €) und haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4.3 Forderungen gegen verbundene/nahestehende Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene/nahestende Unternehmen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sie entfallen in Höhe von (693.109,06 €) auf den Lieferungs- und Leistungsverkehr. Darübrhinaus bestehen Forderungen in Höhe von 2.600.000,00 €.

4.4 Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 1.516.997,51 € enthalten keine Forderungen/Guthaben mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr.

4.5 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Bezeichnung Betrag in TEUR
Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten 30,50
Rückstellung Solidaritätszuschlag 13,49
43,99

4.6 Verbindlichkeiten

Nachfolgend werden die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sowie die Art und der Betrag der Sicherheit der Verbindlichkeiten dargestellt:

Restlaufzeit
Bezeichnung bis zu einem Jahr von mehr als einem Jahr davon von mehr als fünf Jahren Summe Art und Betrag der Besicherung
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 1.087,50 1.087,50 1.087,50 1;2;5;7
Vorjahr 1.677,71 1.812,50 1.812,50 3.490,21 1; 2; 5; 7
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 160,40 0,00 0,00 160,40 6
Vorjahr 19,57 0,00 0,00 19,57 6
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00 0,00 -
Vorjahr 320,00 0,00 0,00 320,00 -
sonstige Verbindlichkeiten 10,50 0,00 0,00 10,50 -
Vorjahr 382,53 10,00 0,00 392,53 -
Summe 170,89 1.087,50 1.087,50 1.258,39
Vorjahr 2.399,81 1.822,50 1.812,50 4.222,31

Alle Angaben in TEUR; Vorjahreswerte

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 5 = Sicherheitsabtretung Forderungen
2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 6 = Eigentumsvorbehalt
3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten 7 = Besicherung durch Bürgschaften
4 = Sicherungsübereignung Vorräte

Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Waren oder aus der Lieferung von Gegenständen des Vorratsvermögens.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen 0,00 € (Vorjahr: 320.000,00 €).

Unter den Sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 5.048,60 € (Vorjahr: 271.816,96 €).

4.6.1 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
TEUR
aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 5.270,00
davon durch Pfandrechte oder sonstige Sicherheiten gesichert 0,00
davon Altersversorgung 0,00
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00
davon gegenüber assoziierten Unternehmen 5.270,00
Summe 5.270,00

Die vorstehenden Haftungsverhältnisse werden nicht bilanziert, da mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen nicht zu rechnen ist.

5. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet.

5.1 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich insgesamt auf 330.079,83 € (Vorjahr: 514.000,55 €). Hiervon entfallen 110.756,45 € (Vorjahr 165.474,54 €) auf Raumkosten und 116.696,56 € (Vorjahr: 242.142,61 €) auf die Warenabgabe. Aus Währungsumrechnung werden sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 21.585,81 (Vorjahr: 11.913,74 €) ausgewiesen.

5.2 Zinsaufwand und Zinsertrag

Der Zinsaufwand in Höhe von 53.514,61 € (Vorjahr: 77.716,46 €) enthält Zinsen in Höhe von circa 4.000,00 € (Vorjahr: 16.535,45 €) für Gesellschafterdarlehen.

Der Zinsertrag in Höhe von 52,1 T€ (Vorjahr 38,5 T€) entfällt zu 99% (Vorjahr 100%) auf Forderungen gegenüber asoziierten Unternehmen.

6. Sonstige Angaben

6.1 Anzahl der Mitarbeiter

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppe Zahl
Arbeiter 0
Angestellte 16
leitende Angestellte 0

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 16.

6.2 Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten an:

 

Herr Marco Zeilinger,

 

Herr Oliver Friedrich Zeilinger

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und laut Satzung von den Beschränkungen gem. § 181 BGB befreit.Auf die Angaben der Geschäftsführungsbezüge, wird auf die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB verwiesen.

6.3 Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten TEUR
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00
davon gegenüber assoziierten Unternehmen 5270,00
davon aus Altersversorgungsverpflichtungen 0,00

Aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten schätzen wir die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der vorgenannten Haftungsverhältnisse als gering ein.

6.4 Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Gesellschaft plant den Gewinn auf das nächste Geschäftsjahr vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Vortrag auf neue Rechnung.

Der Jahresüberschuss beträgt 487.802,84 €.

 

Dietersheim, 19. Dezember 2024

gez. O. Zeilinger

gez. M. Zeilinger

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Unser Unternehmen ist auf den Handel mit Fahrzeugen spezialisiert, die wir ausschließlich an gewerbliche Abnehmer (B2B) verkaufen. Dabei konzentrieren wir uns auf einen umfassenden und hochwertigen Service, der alle Schritte von der Beschaffung bis zur Auslieferung abdeckt.

Unser Geschäftsmodell beginnt mit dem strategischen Einkauf von Fahrzeugen. Wir beziehen eine breite Palette von Neuwagen, Gebrauchtwagen und Elektrofahrzeugen von vertrauenswürdigen Lieferanten und Herstellern. Durch gezielte Einkaufspolitik und Verhandlungen sichern wir uns attraktive Konditionen, die es uns ermöglichen, wettbewerbsfähige Preise an unsere Geschäftskunden weiterzugeben.

Die Fahrzeugaufbereitung erfolgt in Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern, die über die notwendige Fachkenntnis verfügen, um sicherzustellen, dass jedes Fahrzeug unseren hohen Qualitätsstandards entspricht. Durch regelmäßige Qualitätskontrollen gewährleisten wir, dass unsere Fahrzeuge in einwandfreiem Zustand angeboten werden.

Unser engagiertes Verkaufsteam steht für individuelle Beratung und Betreuung bereit, um den Kaufprozess so angenehm wie möglich zu gestalten. Unsere Einnahmen generieren wir hauptsächlich durch den Verkauf von Fahrzeugen an Gewerbekunden. Insgesamt zielt unser Geschäftsmodell darauf ab, durch strategischen Fahrzeugeinkauf, hochwertige Aufbereitung und umfassenden Kundenservice einen nachhaltigen Wert für unsere Geschäftskunden zu schaffen. Dabei setzen wir auf Effizienz, Qualität und Kundenzufriedenheit, um langfristig erfolgreich im Markt zu bestehen.

1.2 Forschung und Entwicklung

Die Auto Zeilinger Großhandels GmbH betreibt weder Forschung noch Entwicklung.

2. Grundlagen des Unternehmens

A. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %).

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %).

Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. (Quelle Destatis, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024)

Nach einem sehr schwachen Autojahr 2022 konnte sich der Markt 2023 leicht erholen, die Verfügbarkeiten von Fahrzeugen stiegen wieder. Im vergangenen Jahr wechselten 6,03 Mio. Pkw den Fahrzeughalter. Gleichzeitig gab es 2,84 Mio. Neuzulassungen, von denen nur in etwa ein Drittel (944.032) privat zugelassen wurde. Sowohl die Besitzumschreibungen als auch die Neuzulassungen stiegen um 7% im Vergleich zum Vorjahr.

Für die Autokäufer lief 2023 trotz verbesserter Lieferfähigkeit und Verfügbarkeit von Pkw nicht alles nach Plan. 40% der Neuwagen- und 56% der Gebrauchtwagenkäufer kauften letzten Endes anders als geplant. Ursprünglich wollten beide Gruppen vor allem weniger Geld ausgeben. Die Antwort "eine andere Automarke kaufen" stand 2023 an zweiter Position. Platz 3 nahm "einen besser ausgestatteten Pkw" ein.

Der Höhenflug der Gebrauchtwagenpreise kam 2023 zu einem Ende, da wieder genügend gebrauchte Fahrzeuge verfügbar waren. Der Kaufpreis für einen Gebrauchtwagen blieb dennoch auf hohem Niveau und betrug durchschnittlich 18.620 Euro (-1% im Vergleich zu 2022). Weiter gestiegen sind die Neuwagenpreise. Privatkäufer von Neuwagen bezahlten im Durchschnitt 44.630 Euro (+4% im Vergleich zu 2022). Interessant: Ein rein batterieelektrischer Neuwagen kostete mit durchschnittlich 50.060 Euro rund 15.000 Euro mehr als ein neuer Benziner.

Das Auto spielte auch 2023 für 90% der Pkw-Halter eine elementare Rolle, weil es für sie Freiheit und Unabhängigkeit garantiert. Zudem bestätigten 84% der Pkw-Halter, dass das Autofahren Spaß mache. Bemerkenswert ist die Aussage von 73% aller Pkw-Halter, die sich jedes Mal freuten, wenn sie ihr Auto gesehen haben.

Die Beziehung der Pkw-Halter zum Auto ist jedoch auch von Ängsten, Unsicherheiten und umwelt- sowie verkehrspolitischen Gedanken geprägt. Aufgrund aktueller Entwicklungen wie hoher Kosten (Kraftstoffpreise, Pkw-Unterhaltskosten, hohe Zinsen etc.) gab knapp die Hälfte (46%) aller Pkw-Halter an, Angst zu haben, sich bald kein Auto mehr leisten zu können. Für die große Mehrheit der Pkw-Halter ist der eigene Pkw alternativlos. 81% aller Befragten bestätigten im Jahr 2023, dass das Auto unverzichtbar sei als Begleiter im Alltag. Das Automobil ist daher primär kein Luxusartikel, sondern häufig die einzige Möglichkeit, den Mobilitätsbedarf zu decken.

Die alleinige Fokussierung der Politik auf Elektromobilität gepaart mit dem noch fehlenden Vertrauen in die Technologie sorgt für Unsicherheit. 80% aller Pkw-Halter warten daher die Entwicklung der E-Mobilität ab und fahren ihr Auto länger. Die große Mehrheit der Pkw-Halter reagiert verhalten auf die Ausrichtung des Technologiewandels.

Bei der Befragung zum DAT Report 2024 gaben 63% der Pkw-Halter an, dem gewollten Technologiewandel einzig auf Elektromobilität nichts abgewinnen zu können. Sie plädieren für Technologieoffenheit. Nur 19% halten hingegen die Fokussierung auf E-Mobilität für richtig und wichtig. In der Gruppe der Neuwagen- und Gebrauchtwagenkäufer ist der Zuspruch für den Technologiewandel prozentual größer, dennoch bleibt eine Mehrheit überwiegend skeptisch und ablehnend.

Mehr als die Hälfte der Neuwagenkäufer, die sich bewusst gegen einen Verbrenner und für einen neuen batterieelektrischen Pkw entschieden haben, gaben als Hauptanschaffungsgrund das Nutzen der Förderprämien an. Der im Vorjahr noch an erster Stelle genannte Umweltgedanke rutschte dadurch mit 38% (2022 waren es noch 56%) auf den zweiten Rang ab. Knapp dahinter mit 37% folgt die Aussage, dass ein E-Auto zum eigenen Mobilitätsbedarf passe.

Im Autojahr 2023 war die Anzahl der zu reparierenden und zu wartenden E-Autos noch überschaubar. Die Betriebe sind aber bereit dafür, das Know-how und die technischen Voraussetzungen sind vorhanden, auch wenn an vielen Stellen Fach- und Nachwuchskräfte fehlen.

Die Anzahl an durchgeführten Reparaturen - im DAT Report sind damit Verschleißreparaturen an Motor, Elektrik oder Fahrwerk gemeint - erreichte im Jahr 2023 einen historischen Tiefstand. Nur noch 28% aller Pkw-Halter ließen solche Arbeiten an ihrem Pkw durchführen. Pro Pkw bedeutet dies nur noch 0,39 Reparaturarbeiten. Dagegen ist erfreulicherweise das Wartungsverhalten auf einem relativ hohen Niveau geblieben. An jedem Pkw wurde 2023 im Schnitt eine Wartungsarbeit durchgeführt. Vielen Autofahrern ist die Sicherheit und Fahrbereitschaft ihres Autos sehr wichtig, was sich auch in ihrem Wartungsverhalten zeigt.

Auf die Frage, ob beim Werkstattbesuch eine aktive Ansprache auf Zusatzleistungen erfolgt ist, zeigt sich noch viel Potenzial aus Sicht der Werkstatt: So wurden 60% der Pkw-Halter in Markenwerkstätten weder auf Angebote wie Reifeneinlagerung, Zubehör, kleinere Reparaturen noch den möglichen Verkauf des eigenen Pkw angesprochen. Bei freien Betrieben lag dieser Anteil mit 64% sogar noch etwas höher. Lediglich 29% der Kunden von Markenwerkstätten wurden aktiv auf das Räder- und Reifengeschäft (Einlagerung, Alter der Reifen und ggf. Tauschen der aktuellen Reifen) angesprochen. Bei den Kunden in freien Betrieben waren dies 22%.

(Quelle: DAT Report 2024)

B. Geschäftsverlauf

B.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Im Geschäftsjahr zum 31.12.2023 mussten wir einen deutlichen Rückgang beim Umsatz verzeichnen, da die Chip-Krise und die geringe Anzahl an gelieferten Fahrzeugen von den Herstellern erheblich negative Auswirkungen hatten. Wir verzeichneten wir einen deutlichen Rückgang bei der Anzahl der verkauften Fahrzeuge sowie der Rendite. Insgesamt sanken die Umsätze um 51,14 %.

Jahr Anzahl der verkauften Fahrzeuge Rendite (pro Fahrzeug)
2022 1.840 1.014,-€
2023 744 859,- €

B.2 Beschaffung

Wir kaufen Fahrzeuge im In- und Ausland an und verkaufen diese weiter.

B.3 Investitionen

Im Jahr 2023 gab es keine Investitionen die zu einer Aktivierung von Anlagevermögen führten.

B.4 Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die Gesellschaft finanziert sich überwiegend aus Eigenkapital. Die Finanzierungssituation kann als gesichert angenommen werden.

B.5 Personal- und Sozialbereich

Die Personalkosten sind im Jahr 2023 aufgrund von Austritten auf 319.397 € gesunken, verglichen mit 341.140 € im Jahr 2022 - ein Rückgang um 21.743 €. Dies entspricht einer Senkung von etwa 6,38 % gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt blieb die Entwicklung der Personalkosten im erwarteten Rahmen.

C. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung

C.1 Vermögenslage

Kennzahlen zur Vermögenslage Euro Geschäftsjahr Wert Vorjahr Wert
Eigenkapital 4.235.368,92 3.747.566,08
Bilanzsumme 5.967.545,80 8.347.082,23
Eigenkapitalquote in % 71 45
Verbindlichkeiten 1.258.393,63 4.212.301,15
Bilanzsumme 5.967.545,80 8.347.082,23
Verbindlichkeitenquote in % 21 50
Bilanzsumme 5.967.545,80 8.347.082,23
- Eigenkapital 4.235.368,92 3.747.566,08
- Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 356.653,61 465.215,43
Nettoverschuldung 1.375.523,27 4.134.300,72
Eigenkapital 4.235.368,92 3.747.566,08
Anlagevermögen 3.254.351,54 540.736,00
Anlagendeckung in % 130 693

Im Vergleich zum Vorjahr, wurde die Nettoverschuldung deutlich reduziert. Fremdwährungsdarlehen wurden zurückgeführt. Die Eigenkapitalquote wurde bei sinkendem Anlagendeckungsgrad deutlich erhöht Insgesamt kann die Vermögenslage als gut eingestuft werden.

C.1.1 Finanzlage

Unsere Finanzlage gilt als stabil.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen, Skontiermöglichkeiten werden soweit möglich genutzt. Forderungen werden möglichst innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Leasingverpflichtungen sind nur von untergeordneter Bedeutung zu verzeichnen.

Derivative Finanzinstrumente setzen wir nicht ein.

C.1.2 Kapitalstruktur

Bilanz zum 31.12.2023 Bilanz zum 31.12.2022 Änderung ggü. d. Vorjahr in
TEuro % TEuro % TEuro %
PASSIVA
Eigenkapital 4.235,4 71,0 3.747,6 44,9 487,8 13,0
Rückstellungen 473,8 7,9 387,2 4,6 86,6 22,4
Kreditverbindlichkeiten 1.087,5 18,2 3.490,2 41,8 -2.402,7 -68,8
Lieferverbindlichkeiten 160,4 2,7 19,6 0,2 140,8 718,4
Gesellschafterverbindlichkeiten 0,0 0,0 320,0 3,8 -320,0 -100,0
Sonstige Verbindlichkeiten 10,5 0,2 382,5 4,6 -372,0 -97,3
Summe Passiva 5.967,5 100,0 8.347,1 100,0 -2.379,6 -28,5
Rundungsbedingte Differenz -0,1 0

Unsere Kapitalstruktur hat sich durch die Erhöhung der Eigenkapitalquote verbessert. Ursächlich hierfür ist das Belassen des bisher erzielten Gewinns im Unternehmen und die Rückführung von Verbindlichkeiten.

C.1.3 Ertragslage

01.01. bis 31.12.2023 01.01. bis 31.12.2022 Änderung ggü. d. Vorjahr in
TEuro % TEuro % TEuro %
Rohergebnis 1.324,74 100,0 3.473,9 100,0 -2.149,2 -61,9
Finanzerträge 64,0 4,8 38,6 1,1 25,4 65,8
Erträge gesamt 1.388,7 104,8 3.512,5 101,1 -2.123,8 -60,5
Personalaufwand 319,4 24,1 341,1 9,8 -21,7 -6,4
Abschreibungen 34,4 2,6 35,5 1,0 -1,1 -3,1
Sonstige betriebliche Aufwendungen 330,1 24,9 514,0 14,8 -183,9 -35,8
Finanzaufwand 53,5 4,0 77,7 2,2 -24,2 -31,1
EE-Steuern 163,6 12,3 690,3 19,9 -526,7 -76,3
Aufwendungen gesamt 901,0 68,0 1.658,6 47,7 -757,6 -45,7
Jahresergebnis 487,7 36,8 1.853,9 53,4 -1.366,2 -73,7

Im Vergleich zum Vorjahr, ist der Jahresüberschuss deutlich gesunken. Grund hierfür ist unter anderem der deutlich niedrigere Umsatz im Vergleich zu 2022. Der Anteil der Aufwendungen bezogen auf das Rohergebnis fällt entsprechend höher aus. Die Rentabilität kann immernoch als gut angesehen werden.

C.1.4 Liquidität

Die Liquiditätslage kann als gut eingestuft werden. Grund hierfür ist die kurze Umschlagsdauer der PKW. Verbindlichkeiten und Darlehen konnten stets pünktlich bedient werden.

C.2 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

C.2.1 Finanzielle Leistungsindikatoren

Unsere wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren haben sich wie folgt entwickelt:

Kennzahlen zur Erfolgslage Geschäftsjahr Wert Vorjahr Wert
Euro
Jahresüberschuss 487.802,84 1.853.785,80
Umsatzerlöse 22.824.563,03 46.716.640,08
Umsatzrendite in % (Umsatzrendite I in %) 2,14 3,97
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag + Zinsen und ähnliche Aufwendungen 541.317,45 1.931.502,26
Bilanzsumme 5.967.545,80 8.347.082,23
Gesamtkapitalrendite in % 9,07 23,14
Jahresüberschuss 487.802,84 1.853.785,80
Eigenkapital 4.235.368,92 3.747.566,08
Eigenkapitalrendite in % 11,52 49,47
EBIT (Earnings Before Interest and Taxes)
Jahresüberschuss 487.802,84 1.853.785,80
+ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 163.574,80 690.265,68
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen 53.514,61 77.716,46
EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) 704.892,25 2.621.767,94
EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization)
Jahresüberschuss + Steuern vom Einkommen und vom 487.802,84 1.853.785,80
Ertrag 163.574,80 690.265,68
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen 53.514,61 77.716,46
+ Abschreibungen 34.376,00 35.501,48
EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) 739.268,25 2.657.269,42

C.2.2 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die Auto Zeilinger GmbH legt großen Wert auf nicht-finanzielle Leistungsindikatoren, um den Erfolg und die Nachhaltigkeit ihres Unternehmens zu messen. Ein zentraler Aspekt dabei ist die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Durch ein umfassendes Schulungs- und Weiterbildungsprogramm werden alle Mitarbeiter regelmäßig gefördert, was nicht nur ihre individuellen Fähigkeiten stärkt, sondern auch die Gesamtleistung des Unternehmens verbessert. Diese Investition in die Mitarbeiter zeigt das Engagement der Auto Zeilinger GmbH für deren berufliche Entwicklung und Zufriedenheit.

Ein weiterer wichtiger Leistungsindikator ist das Umweltbewusstsein des Unternehmens. Auto Zeilinger setzt gezielte Maßnahmen zur Reduzierung des Verbrauchs wichtiger Materialien wie Papier um. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Umwelt zu schonen und den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens zu verringern. Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen unterstreicht das Bestreben des Unternehmens, nachhaltig und umweltfreundlich zu agieren.

Zusätzlich steht den Mitarbeitern regelmäßig ein Betriebsarzt zur Verfügung. Diese Maßnahme stellt sicher, dass die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter stets im Fokus stehen. Die regelmäßige Betreuung durch den Betriebsarzt unterstützt nicht nur die Prävention und frühzeitige Erkennung von Gesundheitsproblemen, sondern fördert auch ein positives Arbeitsumfeld, in dem sich die Mitarbeiter gut aufgehoben fühlen.

Durch die Kombination dieser nicht-finanziellen Leistungsindikatoren - kontinuierliche Weiterbildung, umweltfreundliche Maßnahmen und betriebsärztliche Betreuung - zeigt die Auto Zeilinger GmbH ihr ganzheitliches Engagement für die Zufriedenheit, Gesundheit und Entwicklung ihrer Mitarbeiter sowie für den Schutz der Umwelt.

C.3 Gesamtaussage

Die Umsatzerlöse sind aufgrund der Lieferschwierigkeiten der Hersteller gesunken, was zu einem Rückgang der Umsatzrentabilität führte. Diese fiel von 3,97 % im Jahr 2022 auf 2,14 % im Jahr 2023. Insgesamt sanken die Umsätze um 51,14 %. Unsere wirtschaftliche Lage bezeichnen wir insgesamt dennoch als gut.

D. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

E. Prognosebericht

Unsere Einkäufe sind durch langfristige Vorbestellungen gesichert, dennoch übt der Marktdruck auf die Preise aus, was zu angespannten Renditen führt. Im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres sind die Umsatzzahlen gestiegen.

Die wirtschaftliche Schwäche hält an, und viele Menschen zögern, größere Anschaffungen zu tätigen. In den letzten Wochen sind die Verkaufszahlen jedoch gestiegen, was auf einen leichten Aufwärtstrend hinweist. Verbrennerfahrzeuge bleiben weiterhin gefragt, während Elektrofahrzeuge aufgrund der fehlenden staatlichen Prämie weniger nachgefragt werden.

Für das Jahr 2024 erwarten wir, dass wir die nicht gelieferten Fahrzeuge von 2023 sowie das normale Fahrzeugkontingent von 2024 erhalten. Trotz sinkender Renditen rechnen wir bei höherem Umsatz mit einem positiven Jahresergebnis.

F. Chancen- und Risikobericht

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) rechnet im kommenden Jahr bei den Pkw-Neuzulassungszahlen mit einer rückläufigen Entwicklung auf rund 2,65 Mio. Einheiten. Das wären rund 200.000 Pkw weniger als in diesem Jahr zu erwarten sind. "In diesem Jahr haben wir durchgehend einen Rückgang bei den Auftragseingängen zu verzeichnen. Das wird sich im kommenden Jahr negativ auf die Zulassungszahlen auswirken", so ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn, Sprecher des Fabrikats Handels in Deutschland. Es bleibe abzuwarten, inwieweit der Neufahrzeugmarkt über das prognostizierte Maß hinaus auch ohne vom Hersteller induzierte Sondermaßnahmen aufnahmefähig sei.

Gestiegene Rohstoffkosten würden außerdem zu höheren Fahrzeugpreisen führen. Deshalb zögerten viele private Kaufinteressierte den Autokauf hinaus, weil deren real verfügbare Einkommen der Ausgabensituation nicht annähernd angepasst seien. Außerdem gebe es kein ausreichendes Angebot an bezahlbaren Kleinwagen. Hinzu komme die weiter zunehmende Verunsicherung über den Kurs der Regierung bei der Verkehrs- und Klimapolitik. "Ob der nur noch für das Jahr 2024 geplante Umweltbonus in der geplanten Höhe noch zu beantragen ist, steht aufgrund der Haushaltsdiskussion momentan in den Sternen", beschreibt Peckruhn die Lage.

Auch im gewerblichen Bereich werde sich die in diesem Jahr rückläufige Auftragslage bei den Neuzulassungen im kommenden Jahr niederschlagen. Hinzu komme die vielfach angespannte Kostensituation in den Unternehmen.

Die Besitzumschreibungen werden laut dem ZDK im Jahr 2024 wohl das dritte Jahr in Folge nicht den Umfang der vorherigen Jahre erreichen, aber trotzdem wieder leicht wachsen, da Gebrauchtwagen für viele Menschen bezahlbare Mobilität bieten.

Wenig Kauflust bei Privatpersonen und Flottenbetreibern: Im laufenden Jahr erwartet der VDA einen Absatzrückgang auf dem deutschen Pkw-Markt. Global betrachtet sieht es besser aus.

Die Schwäche hat unter anderem mit dem einstigen Hoffnungsträger E-Auto zu tun. Für die Neuzulassungen dieser Modelle erwarten die Experten ein deutliches Minus von 14 Prozent auf 451.000 Fahrzeuge, die Zahl der Plug-in-Hybride steigt hingegen wieder leicht um fünf Prozent auf 185.000 Fahrzeuge.

Zuvor hatten bereits andere Verbände der Branchen ihre Prognosen für den deutschen Markt veröffentlicht. Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), der im Gegensatz zum deutsch geprägten VDA die Importmarken vertritt, sieht die Zahl der Pkw-Neuzulassungen etwas positiver und mit rund 2,85 Millionen im kommenden Jahr auf dem Niveau von 2023. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) prognostiziert dagegen einen spürbaren Marktrückgang auf rund 2,65 Millionen Neuzulassungen.

Für den globalen Pkw-Markt erwartet der Verband einen moderaten Anstieg um zwei Prozent. Damit wäre das Niveau des Jahres 2019 fast wieder erreicht.

Bei der Pkw-Inlandsproduktion erwartet der VDA für dieses Jahr eine Seitwärtsbewegung (+0 %; 4,1 Mio. Einheiten). Grund ist unter anderem die gesamtwirtschaftliche Schwäche. Eine erfreuliche Entwicklung ist bei der inländischen Produktion von Elektro-Pkw zu erwarten, die 2024 ein deutliches Plus in Höhe von 19 Prozent (BEV: +25 %, PHEV: +0 %) verzeichnen sollte. Die Auslandsproduktion deutscher Konzernmarken dürfte mit der Fertigung von 10,6 Millionen Pkw um vier Prozent zulegen. (Quelle ZDK Prognose 11.12.23)

Die Geschäftsleitung teilt die Einschätzung des ZDK.

G. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Es bestehen keine Fremdwährungsverbindlichkeiten.

 

Dietersheim, 15. Januar 2024

gez. O. Zeilinger

gez. M. Zeilinger

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Auto Zeilinger Großhandels-GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Auto Zeilinger Großhandels-GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto Zeilinger Großhandels-GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.Die in der Anlage genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der beigefügte Lagebericht vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild der Lage der Gesellschaft. In wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu treffend dar. Auf inhaltlich nicht geprüfte Bestandteile des Lageberichts verweist der Anhang des Bestätigungsvermerk.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Fernersind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Gera, 21.01.2025

TT-BpG Treuhand Thüringen GmbH Buchprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm Jochen Trautmann, vereidigter Buchprüfer

Nicht inhaltlich geprüfte Bestandteile des Lageberichts

Folgende Bestandteile des Lageberichts haben wir nicht inhaltlich geprüft:

• die in Abschnitt A des Lageberichts enthaltene gesamtwirtschaftliche branchenbezogenen Rahmenbedingungen aus dem DAT-Report 2024,

• Die in Abschnitt C beschriebenen nichtfinanziellen Leistungsindikatoren

• die in Abschnitt E des Lageberichts enthaltene Prognosen zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung,

• die in Abschnitt F zitierten Ausführungen des ZDK, sowie

• die nachfolgend aufgeführten lageberichtsfremden Angaben. Lageberichtsfremde Angaben im Lagebericht sind Angaben, die nicht nach §§ 289, 289a bzw. nach §§ 289b bis 289f HGB vorgeschrieben sind.

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