Nett Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
Managementdaten für GmbH & Co. KG sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Gesellschafterdaten für GmbH & Co. KG sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus NETT GmbH & Co. KG (vormals: Autohaus Nett KG)MayenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Unternehmensgrundlagen Die Autohaus Nett GmbH & Co. KG ist als Vertragshändler der Stellantis Germany GmbH mit dem Vertrieb und der Reparatur von Personenkraftwagen, vorrangig der Marke Peugeot, befasst. Seit dem Jahr 2001 war die Gesellschaft zusätzlich Vertragswerkstatt der Marke Citroën und seit Dezember 2011 auch offizieller Vertragshändler dieser Marke. Zum 30.04.2022 ist die Autohaus Nett GmbH & Co. KG als Vertragswerkstatt und Vertragshändler der Marke Citroën ausgeschieden. Seit dem 01.05.2022 ist die Autohaus Nett GmbH & Co. KG Vertragshändler und Vertragswerkstatt der Marke Opel, welche wie die Marke Peugeot dem Stellantis Konzern angehört. Die Geschäftsräume und die Werkstatt der Autohaus Nett GmbH & Co. KG befinden sich in der Koblenzer Straße in Mayen. Das Grundstück nebst aufstehenden Gebäuden und Gebäudebestandteilen hat die Gesellschaft auf unbestimmte Dauer von der Nett Grundstücksverwaltungs GbR gemietet. 2. Wirtschaftsbericht Rahmenbedingungen Weiterhin bestimmen die Nachwirkungen der Corona-Krise die Geschäfte. Durch den Krieg in der Ukraine, steigende Energiepreise und Rekordinflation wurde kein Wirtschaftswachstum, sondern sogar ein Rückgang erreicht. Das Bruttoinlandsprodukt von Deutschland ist dabei im Jahr 2023 nominal auf 4,12 Billionen Euro gestiegen. Preisbereinigt ist Deutschland jedoch in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Das Wirtschaftsjahr 2023 war im Kfz-Gewerbe geprägt durch hohe Auslastung in den Werkstätten, einem stabilen Gebrauchtwagenmarkt und Zurückhaltung beim Neuwagenkauf. Die Lieferkettenprobleme machen sich wie bereits im vorausgegangenen Jahr bemerkbar. Es zeigt sich, dass trotz aller Bemühungen um die Verkehrswende, die individuelle Automobilität unverzichtbar bleibt. Die PKW Neuzulassungen sind in Deutschland um 7,3 % auf 2.844.609 Einheiten gestiegen. Von diesen waren 48,5 % (1.379.260) PKW mit alternativen Antriebstechnologien ausgestattet. Dies entspricht einem leicht geringerem Anteil als im Vorjahr. Dies liegt unter anderem an dem vorzeitig ausgelaufenen Umweltbonus am 18. Dezember 2023, verursacht durch einen maroden Bundeshaushalt. Die Zulassungszahlen der PKW mit batterieelektrischem Antrieb (BEV) stiegen um 11,1 % während die mit Plug-in-Hybrid Technologie um 51,5 % gesunken sind. Der PKW Markt in Deutschland ist vor allem durch den hohen SUV-Anteil mit 30,08 % geprägt. Dies entspricht erneut einem Zuwachs von 10 % im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem die hochpreisigen Sport-, Gelände und Oberklassefahrzeuge verzeichneten einen Zuwachs um rund 10 %. Die Marktanteile der Marken Peugeot und Opel sanken auf 1,6 % und 5,1 %. Der Gebrauchtwagenmarkt ist erstmalig wieder angestiegen um 6,9 % auf rund 6 Millionen Besitzumschreibungen im Vergleich zu 2022. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens Ertragslage Der Gesamtumsatz liegt im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 27.239 T€ über dem Vorjahresniveau (+5.497 T€). Die Materialeinsatzquote ist mit 81,5 % rund 2,2 % niedriger als im Vorjahr (83,7 %). Im Bereich der Neu- und Vorführwagen ist der Umsatz um rund 25,2 % auf 17.227 T€ gestiegen. Die Bereiche Gebraucht- und Mietwagen verzeichneten einen Zuwachs von rund 30,9 % auf 6.399 T€. Das Jahr 2023 hatte im Vergleich zu 2022 eine insgesamt gleichbleibende Nachfrage zu verzeichnen. Der Absatz der Fahrzeuge der Marke PEUGEOT lag im aktuellen Geschäftsjahr bei 460 nach rund 547 Neuwagen und Vorführwagen im Vorjahr. Der Absatz der Marke OPEL, welche in 2022 erstmals als Vertragshändler vertrieben wurde, lag wie im Vorjahr bei 84 Neu- und Vorführwagen. Im Gebrauchtwagenverkauf stieg der Absatz in 2023 auf 432 Einheiten nach rund 298 Einheiten im Vorjahr. Mittlerweile haben sich Tageszulassungen als Vertriebsweg etabliert, diesen setzen wir konsequent als strategisches Mittel ein. Die Vermarktung dieser Fahrzeuge ist erfahrungsgemäß als unproblematisch anzusehen. Die Absatzzahlen der verkauften Fahrzeuge entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:
Die Erlöse aus dem Verkauf von Ersatzteilen liegen leicht über Vorjahresniveau. Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 belaufen sich auf 555 T€ (Vj. 1.231 T€) und betreffen im Wesentlichen die Anschaffung von Mietfahrzeugen. Der Personalaufwand beläuft sich auf 1.719 T€ und liegt damit um 199 T€ über Vorjahresniveau. Die Abschreibungen stiegen um 7 T€ auf 182 T€. Sonstige betriebliche Aufwendungen sind mit 938 T€ im Vergleich zum Vorjahr (898 T€) leicht gestiegen. In 2023 war vor allem der deutlich verbesserte Rohertrag durch die steigenden Absatzzahlen die Grundlage unseres Ergebnisses. Das Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 1.862 T€ (+1.031 T€) abgeschlossen. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als solide zu bezeichnen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen im Wesentlichen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Mit den zugeflossenen Mitteln aus freigewordener AfA sowie durch vorhandene liquide Mittel wurden unsere getätigten Investitionen finanziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden zur Finanzierung unserer Immobilieninvestition und zur Finanzierung unserer Fahrzeug- und Ersatzteilbestände verwendet. Bei der Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken, welche, wenn überhaupt, jeweils nur kurzfristig in Anspruch genommen werden. Wir verfügen über höhere Kreditlinien als wir in Anspruch nehmen. Die Liquidität ist im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr um TEUR 8.752 auf TEUR 2.653 zurückgegangen. Der hohe Bestand im Vorjahr war i.W. auf die Veräußerung von Fahrzeugen insbesondere im Dezember 2022, einen hohen Bestand an erhaltenen Anzahlungen für Fahrzeuge sowie erhöhte Verbindlichkeiten zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote beträgt 18,8 % nach 5,8 % im Vorjahr. Das langfristige Vermögen ist zu über 100 % durch Eigenkapital finanziert. Rund 661 T€ (76% des Anlagevermögens) betrifft jedoch Mietfahrzeuge, welche nur für die Zeit ihrer Nutzung durch Kunden im Anlagevermögen erfasst und in der Folge veräußert werden. Diese bedürfen entsprechend keiner langfristigen Finanzierung. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich auf 21 T€, welche eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr aufweisen. Die Verbindlichkeiten aus dem Erwerb von Fahrzeugen sind von 6.011 T€ auf 4.315 T€ zurückgegangen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus Lieferantenkrediten und über die Kreditlinien verschiedener Banken. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Bankkredite einer regionalen Geschäftsbank und über Finanzdienstleister. Vermögenslage Im Berichtsjahr verringerte sich die Bilanzsumme um 8.339 T€ bzw. 46,5 %. Im Wesentlichen ist dies zurückzuführen auf den Rückgang des Bestandes an liquiden Mitteln. 3. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Durch unsere langjährige und erfolgreiche Geschäftstätigkeit betrachten wir unsere Marktposition als gefestigt. Durch das Markenportfolio werden ein Großteil der Konsumenten angesprochen und es können die meisten Kundenanforderungen bedient werden. Durch die hohen Einstiegsstandards unserer Hersteller sehen wir uns im Bereich des Kundendienstes gut aufgestellt und sehen hier keine nennenswerten Risiken. Weiterhin werden die Prozesse permanent, auch durch interne Tests, überprüft und durch die dadurch erlangten Erkenntnisse effizienter gestaltet. Risikobericht Die Rohstoffkrise, gestörte Lieferketten, politische Konflikte und ein kontinuierlich sehr hohes Inflationsniveau (im Jahr 2023 durchschnittlich 5,9 %) stören die internationalen Märkte weiterhin massiv. Auch wenn ein positiver Trend für die Zukunft zu erwarten ist, so erholt sich die Wirtschaft doch deutlich schleppender als zunächst von Experten erwartet. Dem Automobilhandel stehen in den kommenden Jahren weitreichende Veränderungen durch immer strengere Abgasnormen, stockende Elektrifizierung, Fachkräftemangel, Einführung von Agenturmodellen und Digitalisierungs- sowie Konsolidierungsprozesse bevor. Hersteller sowie Händler werden vor immer größer werdende Herausforderungen gestellt. Das Umdenken der Verbraucher in Richtung alternative Antriebstechnologien erfolgt meist nur über Absatzförderungsprogramme der Politik, auf die aufgrund maroder Haushaltsstruktur kein Verlass mehr ist. Durch fehlende Lademöglichkeiten und die deutlich höheren Preise im Vergleich zum konservativem Verbrenner wird höchstens ein moderates Wachstum der alternativen Antriebstechnologien für die kommenden Jahre erwartet. Der plötzliche Stopp der Umweltprämie verunsichert die Verbraucher in einem Maß, das nur schwer abgeschätzt werden kann. Fakt ist, im Jahr 2024 ist der Markt für alternative Antriebstechnologien geschwächt. Hinzu kommen hohe Risiken bei Inzahlungnahme von Hybrid- und Elektrofahrzeugen. Restwerte passen größtenteils nicht zum tatsächlichen Gebrauchtwagenwert, der auf dem Markt zu erzielen ist. Diese Entwicklungen bergen sowohl Chancen als auch Risiken. Die Kundenbindung wird zukünftig der wichtigste Bestandteil für kontinuierliche Absatzzahlen sein. Immer länger werdende Haltefristen und Wartungsintervalle führen zu verändertem Kaufverhalten der Konsumenten. Kritisch zu beurteilen bleibt weiterhin die Liefersituation. Rohstoffknappheit und gestörte Lieferketten führen zu Produktionsengpässen. Ersatzteile sowie Neufahrzeuge werden unzuverlässig produziert und geliefert. Im Werkstattbereich führt dies zu langen Aufenthalten von Fahrzeugen, weil Ersatzteile durch den Hersteller nicht in einem akzeptablen Zeitrahmen zur Verfügung gestellt werden können. Gerade bei Unfallschäden sind Fahrzeuge über Wochen und Monate nicht einsatzbereit und führen zu hohen Ersatzfahrzeugkosten bei den Verbrauchern und Versicherern. Chancenbericht Aufgrund der starken Produktpalette im Elektro- und Hybridsegment der von uns vertriebenen Marken, können wir im Markt das gefragteste Produkt anbieten. Werkstattserviceleistungen und -kapazitäten werden kontinuierlich verbessert und ausgebaut, um der steigenden Nachfrage im Aftersales gerecht zu werden. Fahrzeuge mit alternativen Antriebstechnologien fordern neue Voraussetzungen für die Werkstattkompetenzen und führen zu häufigeren Werkstattaufenthalten als bei Verbrennerfahrzeugen. Prognosebericht Wie bereits im vergangenen Jahr arbeiten wir für 2024 an dem Ausbau unseres Flottengeschäfts. Unser Großkunde bezieht kontinuierlich Einheiten. Schwierig gestaltet sich die Situation zum Hersteller. Willkürliche Produktionsprozesse im Neuwagenbereich führen zu fehlenden oder falschen Ausstattungsmerkmalen. Dieser Umstand führt zum Verlust von Neuwageneinheiten sowie schwerwiegenden Konflikten mit Kunden. Im Gebrauchtwagenmarkt ist weiterhin ein hohes Preisniveau und konstante Nachfrage zu erwarten. Die Nachfrage an gebrauchten Elektrofahrzeugen ist jedoch gering bis gar nicht vorhanden. Heimische sowie ausländische Aufkäufer sind sehr zurückhaltend, was den Handel mit Elektrofahrzeugen anbelangt. Werkstattkapazitäten werden aufgrund kontinuierlich hoher Auslastung und Nachfrage weiter ausgebaut. Die Marke Opel, welche seit Mai 2022 vertrieben wurde, soll weiter im Markt gestärkt und etabliert werden. Potenzial für den Ausbau der Marktanteile im Neuwagenbereich ist ausreichend vorhanden. Für das Jahr 2024 erwarten wir einen Umsatz leicht unter dem Niveau von 2023 in allen Abteilungen. Das Jahr 2024 werden wir trotz der im Risikobericht beschriebenen Effekte im Ergebnis leicht unter dem des Geschäftsjahres 2023 abschließen.
Mayen, den 28. Januar 2025 Gebr. Nett Verwaltungs-GmbH Joachim Nett Marvin Nett BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang 2023Autohaus NETT GmbH & Co. KG, MayenAmtsgericht Koblenz HRA 12922 1. Allgemeine Angaben Die Autohaus NETT GmbH & Co. KG weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft und Co. gem. § 264 a Abs. 1 i.V.m. § 267 Abs. 1 HGB auf. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt (insbesondere §§ 242, 264 ff. HGB). Größenabhängige Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB hat die Gesellschaft in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Gegenstände nach der linearen Methode vorgenommen. Von der Bewertungsfreiheit für geringwertige Wirtschaftsgüter nach § 6 Abs. 2 S. 1 EStG wurde Gebrauch gemacht. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Das Vorratsvermögen ist zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Marktpreis bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nennwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben gebildet, die erst in Folgejahren zu Aufwand führen. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagespiegel wiedergegeben, der einen Bestandteil des Anhangs darstellt (Anlage). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen stellen sich wie folgt dar:
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden an den Objekten der Nett Grundstücksgemeinschaft sowie durch Abtretung von Lebensversicherungen der Gesellschafter gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Steuern betragen EUR 301.285,00 (i.V. EUR 16.486,29). Die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betragen Euro 240,00 (i.V. Euro 320,00). 4. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Personalbestand Im Durchschnitt waren beschäftigt:
5. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2023 besteht eine sonstige finanzielle Verpflichtung aus einem Mietvertrag. Der Mietvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2033. Jährliche Mietaufwendungen fallen in Höhe von EUR 180.000,00 an Organe der Gesellschaft Einzige Komplementärin der Gesellschaft ist die Gebr. Nett Verwaltungs-GmbH mit Sitz in Mayen. Ihr gezeichnetes Kapital beträgt EUR 25.000,00. Zur Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft ist allein die Gebr. Nett Verwaltungs-GmbH berechtigt und verpflichtet. Sie ist von den Beschränkungen des §181 BGB befreit. Diese wiederum wird vertreten durch ihre Geschäftsführer Joachim Nett, Mayen und Marvin Nett, Mayen. Beide sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des §181 BGB befreit. Mit Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB werden die Gesamtbezüge des Geschäftsführers nicht angegeben.
Mayen, den 28. Januar 2025 Gebr. Nett Verwaltungs-GmbH Joachim Nett Marvin Nett AnlagespiegelAutohaus NETT GmbH & Co. KG, Mayen
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.01.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Autohaus NETT GmbH & Co. KG, Mayen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus NETT GmbH & Co. KG, Mayen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus NETT GmbH & Co. KG, Mayen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, den 28. Januar 2025 Dr.
Dienst & Partner GmbH & Co. KG
Corinne Koblitschek, Wirtschaftsprüferin Ralf Reinart, Wirtschaftsprüfer |
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