RWS Hauswirtschaft GmbH
Selbe AdresseErbringung von haushaltsbezogenen Dienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sina Zeißig seit 19.12.2022 | Prokura |
Markus Sippert seit 10.10.2022 | Prokura |
Felix Weiske seit 2.1.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RWS Cateringservice GmbHLeipzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 mit Aussicht auf das Jahr 2024der RWS Cateringservice GmbH, Leipzig1. Grundlagen der Gesellschaft Die RWS Cateringservice GmbH ist auf die Gemeinschaftsverpflegung in Kindertagesstätten und Schulen, Heimen und medizinischen Einrichtungen sowie Unternehmen spezialisiert. Wir sind ein Frischkostanbieter. Täglich werden Menschen jeden Alters mit ausgewogenen und abwechslungsreichen Speisen versorgt, eine ernährungsbewusste Lebensweise aller Altersklassen wird gefördert und der nachhaltige Umgang mit Lebensmitteln gelebt. In den beiden wichtigsten Kundensegmenten - Alten- und Pflegeheimen sowie Kindertagesstätten und Schulen - lag ein stabiles und sogar leicht wachsendes Kundenpotenzial vor. Die Gesellschaft ist nach DIN ISO 9001 und DIN ISO 14001 zertifiziert. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Deutschlands Volkswirtschaft schrumpfte 2023: Das Bruttoinlandsprodukt sank um 0,3 %, die Inflation lag bei +5,9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Arbeitslosenquote stieg gegenüber 2022 auf 5,7 % bundesweit und stieg auch in Ostdeutschland auf 7,2 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Der Catering-Markt in Schulen und Kindergärten war 2023 weiterhin von hoher Wettbewerbsintensität und Firmenübernahmen geprägt. Viele Inhabergeführte Betriebe gaben altersbedingt ihre Geschäftstätigkeit auf oder wurden von größeren Anbietern aufgekauft. In bestimmten Gebieten agieren einzelne Anbieter mit einer Niedrigpreisstrategie, um schnell Wachstum zu generieren und ihre Produktionsküchen auszulasten. Im Bereich der stationären Pflege zeichnen sich bei den sozialen Trägern Finanzierungslücken ab, da bei gestiegenen Kosten und gleichbleibenden Erstattungen durch die Pflegekassen die Eigenbeiträge der zu pflegenden Personen nicht immer weiter erhöht werden können. Insofern stehen bei einigen Häusern Entscheidungen an, ob und wie es weitergeht und ob in dem Zuge die eigene (momentan durch RWS betriebene Küche) noch weiter Bestand hat. 2.2. Geschäftsverlauf Trotz des Wegfalls einiger Bestandskunden konnten sehr viele neue Aufträge mit erheblichen Umsätzen gewonnen werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist es gelungen, ca. TEUR 700 Monatsumsatz (Vorjahr: TEUR 719) neu zu akquirieren. Das Vertriebsgebiet erstreckte sich weiterhin vorwiegend auf die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Berlin. Akquiriert wurde vorrangig in unseren Kundensegmenten Kindertagesstätten und Altenpflegeheime. Vor diesem Hintergrund konnte der Umsatz um 30 % (Vorjahr: 22 %) gesteigert werden. Im Ergebnis konnte ein Jahresüberschuss von TEUR 4.265 (Vorjahr: TEUR 2.166) erwirtschaftet werden. 2.3. Lage 2.3.1. Ertragslage Die Gesellschaft hat das Geschäftsjahr mit einem Ergebnis in Höhe von TEUR 4.265 (Vorjahr: TEUR 2.166) abgeschlossen. Der Materialaufwand (TEUR 18.559; Vorjahr TEUR 15.345) hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.214 erhöht. Im Verhältnis zur Gesamtleistung ist er gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken (34 %; Vorjahr 37 %). Der Personalaufwand (TEUR 19.885) hat einen Anteil von 37 % (Vorjahr 35 %) an der Gesamtleistung und hat sich um TEUR 5.330 erhöht, was hauptsächlich auf die Erhöhung des Personalbestandes sowie Lohn- und Gehaltserhöhungen zurückzuführen ist. Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter inklusive 1 Geschäftsführer und 2 Prokuristen im Geschäftsjahr ist von 606 auf 782 gestiegen. Zum 31. Dezember 2023 waren 745 (580) gewerbliche und 72 (67) kaufmännische Mitarbeiter beschäftigt. Dieser Zuwachs erklärt sich nur zum Teil aus neuen Aufträgen: Der andere Teil hat den Hintergrund, dass Aufträge im Wirtschaftsdienst, die bisher von einer anderen GmbH erbracht wurden, 2023 durch die RWS Cateringservice GmbH übernommen wurden und daher auch die Mitarbeiter in der RWS Cateringservice GmbH angestellt wurden. 2.3.2. Finanzlage Kapitalstruktur Das Eigenkapital stieg um TEUR 3.765 auf TEUR 16.730 (Vorjahr: Erhöhung um TEUR 1.166 auf TEUR 12.965). Die Eigenkapitalquote betrug 63 % (Vorjahr: 77 %). Die Kapitalstruktur stellt sich anhand der folgenden Kennziffern dar:
Investitionen Im Bereich des Anlagevermögens wurden sowohl Ersatz- als auch Erweiterungs- und Neuinvestitionen in Höhe von TEUR 6.315 getätigt (Vorjahr TEUR 3.499). Die Firma betreibt derzeit 44 (Vorjahr: 44) Produktionsküchen. Von den im Geschäftsjahr getätigten Investitionen entfielen ca. 27 % (Vorjahr: 23 %) auf den produktiven Küchenbereich. Liquidität Die Finanzlage ist geordnet. Langfristiges Vermögen ist fristenkongruent finanziert. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 3.714 (Vorjahr: TEUR 2.468). 2.3.3. Vermögenslage Das Gesamtvermögen veränderte sich um TEUR 9.858 auf TEUR 26.680 (Vorjahr: TEUR 1.812 auf TEUR 16.822). Die Entwicklung der Sach- und Finanzanlagen sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht Die Prognosen des DIW für 2024 gehen von einer leichten Erhöhung des Bruttoinlandsproduktes um 0,3 % aus. Die Situation am Arbeitsmarkt wird sich nicht signifikant verändern, so dass auch 2024 die Personalbeschaffung eine der zentralen Herausforderungen sein wird. Am Markt wird keine Entspannung der Wettbewerbsintensität erwartet. Regional tätige Anbieter könnten weiterhin, um ihre Produktionsstätten auszulasten und keine Kunden zu verlieren, notwendig werdende Preiserhöhungen später oder in geringerem Umfang an Kunden weitergeben oder mit Niedrigpreisangeboten versuchen neue Kunden zu gewinnen. Dies trifft umso mehr auf die aufgekauften Kleinanbieter zu, da diese nun mit neuem Management ausgestattet auch entsprechend hohe Erwartungen an Umsatzwachstum haben dürften. Für das Geschäftsjahr 2024 sind weitere Herausforderungen zu erwarten. Die Kosten für Energieträger, Maschinen und Rohstoffe steigen weiterhin moderat an. Auch für Lebensmittel als größte Kostengruppe sind, nach zwischenzeitlicher Stagnation oder Absenkung in bestimmten Warengruppen, erneut Steigerungen zu erwarten. Die erneute Steigerung des Mindestlohnes auf 12,41 Euro ab 01.01.2024 wird zu Kostensteigerungen im Lohn- und Gehaltsbereich führen. Weiterhin werden sich die außenpolitische Situation, die generelle innereuropäische Wirtschaftsschwäche sowie drohende Strafzölle und damit eingeschränkter Welthandel auf Lieferketten und viele Kostenarten negativ auswirken. Die Inflationsrate wird laut Prognosen zwischen 2,3% und 2,8 % liegen. Die wichtigsten Kundensegmente - Alten- und Pflegeheime sowie Kindertagesstätten und Schulen - werden sich grundsätzlich weiter stabil entwickeln. Schwerpunkte der Arbeit des Managements werden die gezielte Akquise in den Hauptkundenzielgruppen in den Bundesländern Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt sowie Berlin/Brandenburg, die Weiterentwicklung des Kundenmanagements, die Optimierung der Prozesse der Personalbeschaffung, die flexible Anpassung unserer Leistungen an die steigenden Auftraggeberanforderungen, die Weiterentwicklung der Unternehmensstruktur und der EDV-Systeme sowie Reaktionen auf Veränderungen in den gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen bei bestehenden Aufträgen sein. Die Aufgabe wiederkehrender Anpassung von Abgabepreisen wird von erheblicher Bedeutung bleiben, da anstehende Mindestlohnerhöhungen und Erhöhungen der Lebensmitteleinkaufspreise regelmäßig und zeitnah durch Preiserhöhungen beigekommen werden muss. Auf dem firmeneigenen Grundstück wurde der Bau eines neuen Firmengebäudes fortgesetzt und die Vorbereitung des Auszugs aus dem derzeitigen Mietobjekt nach der Fertigstellung 2024 begonnen. 3.2. Risikobericht Die Verantwortlichkeit für das Risikomanagement liegt auf Ebene der Bereichsleiter, Gebietsleiter, Regionalleiter und der Geschäftsführung. Folgende Faktoren unterliegen einer besonderen Beachtung: Produktsicherheit, rechtliche Rahmenbedingungen, Lage am Arbeitsmarkt, Wettbewerbsumfeld. Im Rahmen eines internen Reporting-Systems wird die Geschäftsleitung monatlich über unmittelbare und mittelbare Risiken und Entwicklungen in den Kundenbeziehungen informiert. Die Programmierung einer neuen Software für die Abrechnung der Firmen- und Privatkunden sowie für die Mitarbeiter im Kundenservice wurde bei einem Dienstleister beauftragt. Da hier bereits seit langem nach einer Lösung gesucht, aber bisher keine gefunden werden konnte, muss die momentan genutzte und veraltete Software länger als geplant bis zur Fertigstellung der neuen eigenen Lösung weiter betrieben werden. Dies bindet personelle Ressourcen und führt auch zur Unzufriedenheit bei einigen Kunden. Ein wesentliches Instrument ist der monatliche EDV-gestützte Soll-Ist-Vergleich. Das Reporting wird regelmäßig protokolliert, überprüft und, soweit erforderlich, zielführend weiterentwickelt. Über die Risiken der Marktentwicklung und des üblichen Geschäftsbetriebes hinaus bestehen keine wesentlichen Risiken der künftigen Entwicklung. 3.3. Chancenbericht Auf Grund der zu erwartenden grundsätzlich stabilen Entwicklung der wichtigsten Kundensegmente - Alten- und Pflegeheime sowie Kindertagesstätten und Schulen - und der hervorragenden vertrieblichen Aufstellung der Firma ergeben sich Chancen zur Gewinnung neuer Einrichtungen und zur Festigung bestehender Auftragsverhältnisse. Gerade im Segment Kinder- und Schulverpflegung zeigen sich im Vergleich zu Cateringunternehmen aus den westlichen Bundesländern erhebliche Vorteile von RWS hinsichtlich Dienstleistungsumfang, Flexibilität und Kundenorientierung. Somit könnten erste Schritte hinsichtlich einer Vertriebsentwicklung in die angrenzenden Bundesländer Niedersachsen, Hessen und Bayern aussichtsreich sein.
Leipzig, 12. August 2024 RWS Cateringservice GmbH Felix Weiske, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 zur Offenlegung nach § 325 Abs. 1 HGB i.V.m. § 327 HGB1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die RWS Cateringservice GmbH hat ihren Sitz in 04356 Leipzig, Am Alten Flughafen 1. Sie ist unter HRB 15766 im Handelsregister beim Amtgericht Leipzig eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der RWS Cateringservice GmbH, Leipzig, für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsrechts erstellt worden. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist separat dargestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung und Bewertung erfolgten nach den allgemeinen Bewertungs- und Rechnungslegungsvorschriften des HGB unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des GmbHG. Es ist vorsichtig bewertet worden; namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt. 4. Erläuterungen zur Bilanz Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Es wurde die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Die beweglichen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wurde handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewandt. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 800,00 nicht übersteigen. Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen (vgl. Anlage I, Blatt 4). Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten. Das strenge Niederstwertprinzip wurde eingehalten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Bewertung der Forderungen sowie der sonstigen Vermögensgegenstände ist zum Nennwert erfolgt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ermitteln sich wie folgt:
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die Bewertung der liquiden Mittel ist zum Nennwert erfolgt. Rechnungsabgrenzungsposten Als aktiver bzw. passiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, soweit diese nicht unter anderen Bilanzposten erfasst wurden, und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag erfasst. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Rückstellungen sind einzeln nachgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Einzelnen:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag ausgewiesen und haben in Höhe von TEUR 3.868,4 (Vorjahr TEUR 2.304,8) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von TEUR 4.795,0 (Vorjahr TEUR 135,0) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind ggf. durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Buchgrundschuld in Höhe von TEUR 3.000,0 auf der zu finanzierenden Immobilie in Leipzig und durch einen Raumsicherungsübereignungsvertrag der zu finanzierenden Ausstattung einer Großküche besichert. Weitere Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.000,0 sind durch Forderungsabtretungen besichert. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten u.a. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 373,8, periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 23,6 sowie Erträge aus unechtem Schadensersatz in Höhe von TEUR 50,3. 6. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnis aus der Gestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten: - zeitlich unbeschränkte Bürgschaft über TEUR 100,0. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus dem Bürgschaftsvertrag wird aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des betreffenden Unternehmens als gering eingeschätzt. - gesamtschuldnerische Haftung aus Kreditvertrag über Betriebsmittellinie zusammen mit der RWS Hauswirtschaft GmbH. Zum Bilanzstichtag valutieren die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 0,0. Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen in Höhe von jährlich TEUR 1.475,5. Personalentwicklung Der durchschnittliche Personalbestand setzt sich wie folgt zusammen:
Geschäftsführung Herr Felix Weiske, Kaufmann, Eilenburg Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Frau Cornelia Härtel wurde durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 6. Dezember 2022 per 31. Dezember 2022 als Geschäftsführerin abbestellt. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 23. Januar 2023. Auf die Angabe gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss soll nach dem Vorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Leipzig, 12. August 2024 RWS Cateringservice GmbH Felix Weiske, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileFeststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 02.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss enthält Offenlegungserleichterungen des § 327 HGB. Den nachstehenden Bestätigungsvermerk haben wir zum vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die RWS Cateringservice GmbH, Leipzig Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RWS Cateringservice GmbH, Leipzig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RWS Cateringservice GmbH, Leipzig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt 'Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Leipzig, 16. August 2024 ADW
Prof. Dr. Ditges GmbH
Bräunig, Wirtschaftsprüfer Arendt, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
5 nahegelegene Organisationen
Erbringung von haushaltsbezogenen Dienstleistungen
Erbringung von haushaltsbezogenen Dienstleistungen
Luftsicherheitsdienste
Allgemeine Gebäudereinigung
Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen