Iskander Business Partner GmbH

Paulstraße 19, 85737 Ismaning, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 156522
Vorher
CP3 GmbH
Eingetragen
24.3.2005
Branche
UnternehmensberatungGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Beratung von Unternehmen, Handel mit Waren im Technologiesektor (mit Ausnahme von Bank-, Wertpapier- und Finanzprodukten) sowie Interim-Management.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gregor Peter Bürkle
seit 7.10.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Armin Iskander
seit 24.3.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
50.00%
32.00%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Armin Iskander
Ismaning
50.00%
3ry GmbH
Germany
32.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Iskander Business Partner GmbH

Ismaning

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

ISKANDER BUSINESS PARTNER GMBH, ISMANING

Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Umfang der Geschäftstätigkeit und allgemeine Entwicklung

Iskander Business Partner GmbH ist eine inhabergeführte Unternehmensberatung mit dem Fokus auf Konzeption und Implementierung von Wachstumsprojekten. Mit unseren erfahrenen und unternehmerisch denkenden Beratern übernehmen wir die Gesamtverantwortung für unsere Projekte. Dabei arbeiten wir für global agierende Unternehmen mit Fokus auf die DACH-Region. Iskander Business Partner GmbH hat seinen Sitz in Ismaning und Büros in München, Düsseldorf, Hamburg und Frankfurt am Main. Unsere Kunden kommen aus den verschiedensten Branchen, wie:

Telekommunikation

Logistik und Handelsunternehmen

Automobil- und Zuliefererindustrie

Medien

Unsere Beratungsfelder reichen von der Strategie bis zur Umsetzung im Hinblick auf die nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts.

Die Geschäftslage im Jahr 2023 war passabel. Das Unternehmen ist im Markt gut positioniert und erfreut sich eines guten Kundenfeedbacks, welches sich aus den zahlreichen langen Kundenbeziehungen ableiten lässt, regelmäßig gemessen wird und in den Firmenzielen verankert ist. Auch 2023 wurde Iskander Business Partner GmbH ausgezeichnet und gehört zu den besten Beratungsgesellschaften Deutschlands (brandeins, Focus Top-Berater).

Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Geschäftstätigkeit der auf B2B-Geschäfte spezialisierten Tochtergesellschaft Pure Business Consulting GmbH etwas zurückgefahren. Die Geschäftstätigkeit in der Schweiz war etwas rückläufig im Vergleich zum Jahr 2022.

2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Lage in Deutschland wurde im Jahr 2023 weiterhin durch den Krieg in der Ukraine und die Inflationsrate blieb auf einem weiterhin hohen Niveau. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger höher als im Vorjahr.

Prognosen zufolge wird das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 um 0,3% wachsen. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/164923/umfrage/prognose-zur-entwicklung-des-bip-in-deutschland/

3. Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Der Umsatz der Consultingbranche ist 2023 um 7,2 % auf insgesamt 46,7 Milliarden Euro gestiegen. Der Ukraine-Krieg, die steigenden Energie- und Herstellungskosten sowie die damit verbundene Inflation beeinflussen die Umsatzprognosen der führenden Managementberatungen kaum. Beratungsthemen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit/ESG und Künstliche Intelligenz sorgen für den Aufschwung. Im Hinblick auf das aktuelle Geschäftsjahr 2024 rechnen der Bundesverband Deutscher Bratungsunternehmern mit einem Wachstum von 9,8 Prozent. (Quellen: https://www.consulting.de/artikel/die-beratungsbranche-bleibt-weiterhin-dynamisch-und-auf-wachstumskurs/ und https://montalbetti.com/de/articles/rueckblick-consulting-2023/)

Der Fokus unserer Kunden liegt aktuell auf den Themen Effizienzsteigerung und Kostenreduzierung. Da Iskander Business Partner GmbH für die Kernthemen wie Digitalisierung und Customermanagement bekannt ist, konnten wir am Marktwachstum nicht partizipieren. Ziel ist es daher die Kunden auch von unserer Kompetenz in anderen Bereichen zu überzeugen.

4. Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023

Das Geschäftsjahr 2023 im Überblick:

Das Unternehmen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 29.702 T€ (Vorjahr: 29.608 T€) erzielt. Damit konnte Iskander Business Partner nicht vom Marktwachstum profitieren, und blieb dabei auch hinter den eigenen Erwartungen zurück. Das umsatzstärkste Geschäftsfeld war dabei nach wie vor der Bereich Telekommunikation mit ca. 80 %. Die Marktsektoren Automobilindustrie, Versicherung und Medien konnten im Berichtsjahr noch weiter ausgebaut werden. Der Großteil der Umsätze (ca. 96,7 %) wurde im Deutschlandgeschäft generiert und der Rest in Großbritannien und in der Schweiz. Der Umsatz mit Großbritannien ist im Jahr 2023 gesunken (auf ca. 2,9 %, VJ 7,7%).

Durch einen verstärkten Focus auf das Recruiting konnte die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter auf 58 Personen im Jahr 2023 erhöht werden (Im VJ 53). Im Zentrum der Personalentwicklung stand u.a. deren persönliche und fachliche Weiterbildung.

Neben den Umsätzen mit festangestellten Mitarbeitern werden Umsätze mit freien Mitarbeitern erzielt. Hierzu sind zweitweise bis zu 126 1freie Mitarbeiter engagiert worden.

Die Kundenentwicklung ist weiterhin positiv. Das Unternehmen konnte auch im Geschäftsjahr 2023 seinen Kundenstamm erweitern, was sich insbesondere auf Umsätze im Segment Telekommunikation und Medien ausgewirkt hat.

Der Jahresüberschuss verringert sich von 1.590 T€ im Jahr 2022 auf 1.453 T€. Durch Wertberichtigungen und Abschreibungen auf Finanzanlagen sank der Gewinn im Jahr 2023.

Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Die Vermögenslage des Unternehmens ist stabil. Die Bilanzsumme verringerte sich um 1.270 T€ auf 14.510 T€ zum 31. Dezember 2023. Die Verringerung ergibt sich vor allem aus dem Rückgang bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistung, sowie der sonstigen Forderungen auf Seiten der Aktiva und einem Rückgang bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sowie den sonstigen Verbindlichkeiten bei den Passiva. Dies beruht vor allem auf dem gesunkenen Auftragsvolumen im 4. Quartal 2023 (- 25% im Vergleich zum Vorjahr).

Die Geschäftstätigkeit der - im Jahr 2017 gegründeten - Pure Business Consulting GmbH blieb im Geschäftsjahr 2023 stabil. Die Gesellschaft erzielte ein positives Jahresergebnis. Zum Jahresende wurden die Beteiligung und das Darlehen mit einer Gesamthöhe von 52 T€ an der Mobility Data Lab abgeschrieben, da das Unternehmen liquidiert wurde. Auf Grund einer weiterhin negativen Geschäftsentwicklung wurde die Beteiligung über 168 T€ und die Darlehen über 107T€ bei der XAD spoteffects GmbH wertberichtigt. Auch die Beteiligung an der Blue Avenir GmbH musste, auf Grund des weiterhin negativen Geschäftsverlaufs, um weitere 50% abgewertet werden. Die Abwertung der Blue Avenir liegt nun bei insgesamt 75%.

2. Finanzlage

Im Jahr 2023 gab es eine kleine Umgestaltung der Büroräume und auch für die neuen Mitarbeiter wurden Arbeitsmittel angeschafft, daher erhöhte sich das Sachanlagevermögen um 8 T€.

Das Finanzanlagevermögen erhöhte sich um 186 T€, durch die Übernahme von 33,33 % der Geschäftsanteile an der Firma Ruf Beratung GmbH zum 01.01.2023.

Die Liquiditätsstruktur der Gesellschaft ist sehr gut und stabil. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 waren stets ausreichend liquide Mittel vorhanden, um allen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten befinden sich nur die offenen Kreditkartenabrechnung zum Jahresende in Höhe von 8 T€. Die Gesellschaft ist fristenkongruent finanziert. Die Quote der liquiden Mittel stieg stark auf 28,08 % (Vorjahr 13,75%), dies lag vor allem daran, dass der Jahresbonus der Mitarbeiter erst im Jahr 2024 gezahlt wurde und nicht mehr im Jahr 2023 und am sehr guten Zahlungsverhalten unserer Kunden.

Das Eigenkapital beläuft sich zum Bilanzstichtag 2023 auf 9.022 T€. Die Eigenkapitalquote stieg leicht auf rd. 62 % (Vorjahr: 59 %). Was vor allem an der geringeren Bilanzsumme liegt. Für einen größeren Auftrag erhielt die Gesellschaft zum Jahresende noch eine größere Anzahlung, daher erhöhte sich diese Position um 444 T€ im Vergleich zum Vorjahr. Die Verbindlichkeiten-Quote aus Lieferungen und Leistungen sank auf 25,66 (Vorjahr: 32,10), diese resultiert überwiegend aus dem geringeren Einkauf von Fremdberaterleistungen in Q4 auf Grund der schlechteren Geschäftslage zum Jahresende im Vergleich zum Vorjahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten sanken um 286 T€, durch den Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lohnsteuern.

Die Rückstellungen stiegen um 22% von 486 T€ auf 602 T€. Dies liegt zum einen an einem leichten Anstieg der Urlaubsrückstellungen auf 149 T€ (VJ 127 T€) und der Bonusrückstellung auf 375 T€ (VJ 250 T€). Der Anstieg der Bonusrückstellung erklärt sich vor allem dadurch, dass die Bonuszahlung an die Mitarbeiter erst im Jahr 2024 vorgenommen wurde und nicht bereits im Dezember wie in den Vorjahren. Die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sind im Gegenzug gesunken auf 26 T€ (VJ 61 T€).

3. Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft ist, wie auch in den Vorjahren, positiv.

Die Umsatzerlöse blieben im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert bei 29.702 T€ zu 29.607 im Vorjahr. Die Umsatzrentabilität (Verhältnis des Jahresüberschusses nach Steuern zu den Umsatzerlösen) beträgt im Geschäftsjahr 2023 rd. 4,91 % (Vorjahr: 5,36 %).

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betrugen im Jahr 2023 rd. 19.045 T€ (Vorjahr: 18.717 T€). Die leichte Erhöhung resultiert aus den gestiegenen Einkaufskosten bei den Fremddienstleistern. Diese Preissteigerungen konnte jedoch nicht zu 100% an unsere Kunden auf Grund langfristiger Verträge weitergegeben werden. Zum Ende des Jahres hin, konnten zum Teil höhere Preise vereinbart werden. Es gilt zu beachten, dass die extern bezogenen Beraterleistungen unter dem Materialaufwand ausgewiesen werden.

Der Mitarbeiterbestand durch eine verstärkte Personalpolitik im Jahresdurchschnitt auf 58 Mitarbeiter (53 im Vorjahr), trotzdem sank der Personalaufwand von 6.621 T € auf 6.532 T€ im Berichtsjahr. Der Rückgang liegt vor allem daran, dass die Bonuszahlungen im Vergleich zum Vorjahr niedriger ausfielen als im Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben nahezu gleich bei 1.940 T€ im Jahr 2022 auf 1.907 T€ im Jahr 2023 an.

Es konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von 1.453 T€ erzielt werden, welcher gegenüber dem Vorjahresergebnis von 1.590 T€ einen leichten Rückgang aufweist. Die zum Teil leicht gestiegenen Kosten wie zuvor beschrieben, sind vor allem sind für den Rückgang des Gewinnes verantwortlich. Trotzdem betrachtet die Geschäftsleitung das Ergebnis und den Geschäftsverlauf als sehr positiv. Die im Vorjahr prognostizierte Entwicklung blieb im Rahmen der Erwartungen.

Risiken- und Chancenbericht

Im Mittelpunkt der Ausrichtung von Iskander Business Partner GmbH stehen der langfristige Erhalt des Unternehmens und der Qualität der Leistungen. Kritische Erfolgsfaktoren sind hierbei das Personal und der Aufbau und Erhalt langfristiger Kundenbeziehungen.

Daneben ergeben sich Unsicherheiten aus einer möglichen Abschwächung der bisher positiven wirtschaftlichen Entwicklung der für uns relevanten Märkte.

Einen in Zukunft wichtigen Erfolgsfaktor sehen wir in der langfristigen Kundenbeziehung.

1. Risiken und Chancen im Personalbereich

Der Wettbewerb um hoch qualifizierte Mitarbeiter wird sich auch zukünftig weiter verschärfen, sodass es notwendig ist, die Recruiting Aktivitäten zu erhöhen und die Prozesse zu verbessern.

Für 2023 hat Iskander Business Partner GmbH nicht alle Ziele erreicht und konnte mit Retentionsmaßnahmen auch die Fluktuation senken. Da der geschäftliche Erfolg von Iskander Business Partner GmbH entscheidend von der Qualität und Leistung unserer engagierten Mitarbeiter abhängt, sehen wir unsere Chancen insbesondere in der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter. Stetige Ausarbeitung und Verbesserung der Personalentwicklungsmaßnahmen ist daher unabdingbar.

Eine Herausforderung für uns in den kommenden Jahren wird daher darin bestehen, die Kompetenz unserer Funktions- und Branchenspezialisten weiter zu steigern und gleichzeitig kontinuierlich gute Mitarbeiter vom Markt zu rekrutieren. Wir sehen uns hier einem härter werdenden Wettbewerb um die besten Mitarbeiter ausgesetzt.

2. Branchen- und Marktrisiken und -chancen

Für 2024 erwarten die Unternehmensberater ein Branchenplus von ca. 9,8 %. Eine besonders starke Nachfrage nach Beratungsleistungen erwarten die Consultants bei den Themen Strategie (+ 10,4%), IT-Beratung (+ 9,6%), Organisations- und Prozessberatung (+ 9,5%) (Quelle: https://www.consulting.de/artikel/die-beratungsbranche-bleibt-weiterhin-dynamisch-und-auf-wachstumskurs)

Der Fokus unserer Kunden liegt aktuell auf den Themen Effizienzsteigerung und Kostenreduzierung. Da Iskander Business Partner GmbH für Kernthemen wie Digitalisierung und Customermanagement bekannt ist, konnten wir bisher am Marktwachstum nicht partizipieren. Ziel ist es daher die Kunden auch von unserer Kompetenz in anderen Bereichen zu überzeugen.

Ein solch umfassender Ansatz stellt hohe Anforderungen an die Berater und erfordert Expertenteams. Um dieser Herausforderung gewachsen zu sein, sind im Jahr 2023 viele Berater als freie Mitarbeiter mit Expertenstatus rekrutiert worden.

Im Ergebnis besitzt Iskander Business Partner GmbH mit diesem ganzheitlichen Marktauftritt weiterhin sehr gute Marktchancen und Entwicklungsperspektiven auch im europäischen Bereich.

Es wird angestrebt, auch 2024 weitere Auszeichnungen zu gewinnen.

Aus dem rechtlichen Umfeld, insbesondere etwa auf Ebene des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG), erwartet Iskander Business Partner GmbH derzeit keine Risiken. Kunden berichten zwar vereinzelt von einem Rückgang der Beauftragungen auf Ebene des AÜG. Hiervon sind wohl jedoch nur Mitbewerber betroffen, die einer auf Kundenseite verschärften Überprüfung der rechtlichen Gegebenheiten nicht standhalten. Iskander Business Partner GmbH erwartet hieraus keinerlei Auftragsrückgänge.

3. Finanzwirtschaftliche Risiken und Chancen

Die wirtschaftliche Lage wird durch ein umfassendes monatliches Reporting zeitnah erfasst. Risiken aus Liquiditätsschwankungen werden durch ein sehr sicherheitsorientiertes Cash-Management zentral gesteuert.

Auf Grund der derzeitigen Entwicklung sind keine entwicklungsbeeinträchtigenden oder bestandsgefährdenden Risiken ersichtlich. Die Umsatzerlöse und der Gewinn blieben im den Anfangsmonaten 2024 hinter den Erwartungen zurück. Durch den Focus auf Mitarbeiterrekrutierung und Weiterbildung wird sich dies in Zukunft auszahlen.

Es bestehen keine Abhängigkeiten von einzelnen Großkunden. Im Jahr 2023 hat sich der Kundenstamm erweitert. Dadurch wurde die Abhängigkeit von einzelnen Kunden minimiert. Im Jahr 2024 wird sich der Kundenstamm nochmals erweitern.

Es bestehen keine Abhängigkeiten von Lieferanten. Auch sonst bestehen keine weiteren erheblichen Risiken. Den Lieferanten wird auch weiterhin die Möglichkeit zur Zahlung unter Skonto angeboten.

4. Risiken aus Finanzinstrumenten

Die Ausfallquote aus Lieferungen und Leistungen ist aufgrund der solventen Kundenstruktur und der historischen Zahlungseingänge der Kunden zu vernachlässigen. Beim Versicherungsmantel ist ein ausgeglichenes Risikoprofil (Risikoklasse 2/3 von 4) gewählt worden, deren aktives Management an eine spezialisierte Bank gegeben wurde.

Weitere wesentliche Ausfall- oder Liquiditätsrisiken bzw. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen in Zusammenhang mit anderen Finanzinstrumenten werden nicht gesehen. Das betrifft insbesondere die im Geschäftsjahr 2023 ausgeweiteten Beteiligungen. Bei diesen Investitionen handelt es sich um keine rein spekulativen Geschäfte. Ein erhöhtes Liquiditätsrisiko liegt derzeit nicht vor. Die getätigten Beteiligungen dienen vor allem dazu, um neue Wirtschaftszweige zu erschließen. Und die Angebote der Gruppe weiteren Kunden anbieten zu können.

Ein Teil der im Finanzanlagevermögen gehaltenen Wertpapiere wurden im Jahr 2023 mit Kursgewinn veräußert. Die daraus erzielten Einnahmen wurden in neue Wertpapiere investiert. Die verbleibenden Wertpapiere sind in einem ausgewogenen Depot angelegt, daher werden keine Kursverluste erwartet.

5. Risiken ausgelöst durch den Krieg zwischen Ukraine und Russland

Der Krieg hat auch Auswirkungen auf Deutschland. IBP hat keine Geschäftsbeziehung mit ukrainischen oder russischen Kunden, daher ist kein Geschäftsverlust zu erwarten. Auch unsere Kunden haben auf Grund dieser Krise bisher keine Projekte abgesagt oder verschoben. Durch den Krieg blieb es weiterhin bei einer hohen Inflationsrate, welche zum Jahresende 2023 aber wieder sank. Diese Preissteigerung wirkte sich wie im Vorjahr negativ auf das Geschäftsergebnis im Jahr 2023 aus, da dies nicht komplett an die Kunden weitergegeben werden konnte. Für 2024 wird ein weiteres Abflachen der Inflationsrate erwartet. Inwieweit die gestiegenen Kosten weitergegeben werden können, ist noch nicht absehbar.

Fazit

Zusammenfassend sind wir der Ansicht, dass die vorstehend dargestellten Risiken unter Berücksichtigung des Umfangs der Geschäftstätigkeit als überschaubar einzuschätzen sind und von den Chancen aufgewogen werden.

Prognosebericht / Gesamtaussage

Iskander Business Partner GmbH wird den eingeschlagenen strategischen Pfad fortsetzen. Weitere Instrumente zur Messung der angestrebten überdurchschnittlichen Projektqualität und einer hohen Kundenzufriedenheit werden implementiert.

Aufgrund der anhaltend schwierigen Wirtschaftslage rechnen wir mit einem voraussichtlich leichten Umsatzrückgang im Jahr 2024. Die Geschäftsleitung hat bereits Vertriebsmaßnahmen ergriffen, um die Umsätze wieder zu steigern. Durch den Umsatzrückgang wird der Gewinn voraussichtlich auch einen leichten Rückgang aufweisen, im Vergleich zum Vorjahr.

Im Recruiting liegt der Focus auf der Gewinnung von erfahrenen Beratungsexperten, daher ist mit einem weiteren Anstieg der personalbezogenen Aufwendungen zu rechnen. Neben dem Personalaufwand wird sich dies insbesondere auch in den Kosten für Personalbeschaffung und für Marketingkonzepte sowie Werbung niederschlagen.

Unter Berücksichtigung der vorstehenden Ausführungen schätzt die Geschäftsführung die Lage der Gesellschaft als günstig ein. Die Auftragslage im Jahr 2025 steigt wieder, die Geschäftsführung erwartet für 2025 keinen weiteren Rückgang des Umsatzes.

 

Ismaning, 10. Dezember 2024

Armin Iskander, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

ISKANDER BUSINESS PARTNER GMBH, ISMANING

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 3.938.419,09 3.742.842,29
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.253,00 2.253,00
II. Sachanlagen 137.771,62 128.206,62
III. Finanzanlagen 3.798.394,47 3.612.382,67
B. UMLAUFVERMÖGEN 10.467.555,17 11.951.137,26
I. Vorräte 3.635,40 16.692,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.388.939,70 9.764.646,36
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.074.980,07 2.169.798,90
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 103.780,90 85.728,86
14.509.755,16 15.779.708,41

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 9.022.435,70 9.267.099,05
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 8.997.435,70 9.242.099,05
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.756.071,04 1.443.164,62
C. VERBINDLICHKEITEN 3.728.956,83 5.064.653,07
- davon aus Steuern: EUR 343.163,89 (Vorjahr: EUR 1.036.403,99)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 38.298,67)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 2.291,59 4.791,67
14.509.755,16 15.779.708,41

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 10.778.785,10 10.941.984,76
2. Personalaufwand -6.531.550,54 -6.621.225,15
a) Löhne und Gehälter -5.715.534,87 -5.914.727,34
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -816.015,67 -706.497,81
- davon für Altersversorgung: EUR 22.588,72 (Vorjahr: EUR 20.300,52)
3. Abschreibungen -222.714,18 -75.287,06
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.906.753,86 -1.939.918,71
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 24.666,59 (Vorjahr: EUR 41.830,21)
5. Erträge aus Beteiligungen 41.126,83 5.564,37
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 84,87
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 80.101,29 66.791,06
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 8.999,43 (Vorjahr: EUR 54.059,43)
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -198.129,60 -127.500,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -645,00 -58,50
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -584.478,77 -659.275,87
11. Ergebnis nach Steuern 1.455.741,27 1.591.159,77
12. sonstige Steuern -2.611,64 -772,02
13. Jahresüberschuss 1.453.129,63 1.590.387,75
14. Gewinnvortrag 9.242.098,94 8.851.711,30
15. Ergebnisverwendung -1.697.792,87 -1.200.000,00
16. Bilanzgewinn 8.997.435,70 9.242.099,05

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

ISKANDER BUSINESS PARTNER GMBH, ISMANING

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Das Unternehmen führt die Firma "Iskander Business Partner GmbH" und hat seinen Sitz in Ismaning. Die Gesellschaft ist im Handelsregister B des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 156522 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß §§ 274 und 288 HGB wurde bei der Aufstellung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie des Anhangs teilweise Gebrauch gemacht.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Anwendung der Bilanzierungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich beibehalten worden.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt unter Anwendung des § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung gliedert sich in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 1 und 2 HGB).

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- einschließlich Nebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen sind entsprechend der Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände bemessen.

Es kommt die lineare Abschreibungsmethode pro rata temporis zum Ansatz.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis € 250,00 werden sofort aufwandswirksam erfasst. Die Geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis € 800,00 werden entsprechend der steuerlichen Regelung nach § 6 Abs. 2 EStG auch in der Handelsbilanz im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten ausgewiesen, wo geboten gekürzt um Abschreibungen zur Berücksichtigung von Wertminderungen.

Umlaufvermögen

Vorräte

Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten zzgl. angemessener Anteile an Gemeinkosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag angesetzt.

Flüssige Mittel

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Abgrenzung und Bildung der transitorischen Posten erfolgt in handelsrechtlich zulässigem Umfang, der Abgrenzungsposten enthält keine Unterschiedsbeträge nach § 250 Abs. 3 HGB.

Rückstellungen

Die Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie sind der Höhe nach so bemessen, dass allen erkennbaren Risiken Rechnung getragen wird.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit Ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Als Anschaffungs- oder Herstellungskosten sind die historischen Werte angesetzt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel in der Anlage zu diesem Anhang ersichtlich.

2. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen gem. § 285 HGB

Name und Sitz des Beteiligungsunternehmens Höhe des Anteils am Kapital Eigenkapital des Beteiligungsunternehmens im letzten Geschäftsjahr, für das ein Jahresabschluss vorliegt Ergebnis des letzten Geschäftsjahres für das ein Jahresabschluss vorliegt
% GJ
STI GmbH, Ismaning 49% 2022 2.081.721,94 548.916,72
Pure Business Consulting GmbH, Ismaning 100% 2023 86.594,46 299,82
Iskander Business Partner AG, Zürich, Schweiz 65% 2023 265.967,82 -43.458,67
Blue Avenir GmbH, Düsseldorf 41% 2022 -313.102,61 -126.215,91
Ruf Beratung GmbH 33,33% 2022 294.350,56 126.873,47

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Aufgliederung und Fristigkeit stellen sich wie folgt dar:

31.12.2023
31.12.2022
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.580.446,91 7.154.113,85
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 266.754,95 267.728,08
- davon mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr = € 158.679,45 (VJ: 267.728,06 €)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 880.119,85 1.335.151,98
- davon mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr = € 297.463,36 (VJ: 1.335.151,98 €)
Sonstige Vermögensgegenstände 661.617,99 1.007.652,48
- davon mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr = € 600.974,86 (VJ: 722.741,32 €)
6.388.939,70 9.764.646,37

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt € 25.000,00.

Rückstellungen

Auf die Erläuterung der sonstigen Rückstellungen wird nach § 327 Nr. 2 i.V.m. § 285 Nr. 12 HGB verzichtet.

Verbindlichkeiten

Aufgliederung und Fristigkeit stellen sich wie folgt dar:

Gesamt
davon Restlaufzeit < 1 Jahr
davon Restlaufzeit 1 - 5 Jahre
davon Restlaufzeit > 5 Jahre
Gesamt 31.12.2023 3.728.956,83 3.723.499,34 0,00 0,00
Gesamt 31.12.2022 5.064.653,07 5.064.653,07 0,00 0,00

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten € 7.777,40 (Vj. € 10.583,20).

Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: € 0,00 (Vj. € 0,00)

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Weitere zu vermerkende Haftungsverhältnisse lagen zum Bilanzstichtag nicht vor. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, deren Aufgliederung und Fristigkeit sich wie folgt darstellen:

Miet- und Leasingverpflichtungen
Restlaufzeit < 1 Jahr 250.480,83
Restlaufzeit 1 - 5 Jahre 426.689,13
Restlaufzeit > 5 Jahre 0,00
677.169,96

Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen mit Bedeutung für die Finanzlage der Gesellschaft bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Angaben zur Gewinn- und verlustrechnung

Zwei außergewöhnliche Aufwendungen belasten den Gewinn. Zum einen wurden auf Grund einer weiterhin schlechten Geschäftsentwicklung die Beteiligungen an der Blue Avenir und XAD Spoteffect abgewertet. Die Firma MDL wurde liquidiert, daher ist diese Beteiligung ausgebucht worden. Insgesamt wurde eine Summe von 198.129,60 € abgeschrieben.

Im Zuge dessen wurden die vergebenen Kredite um 133.502,32 € abgeschrieben.

SONSTIGE ANGABEN

Mitglieder der Geschäftsführung

Herr Armin Iskander, Unternehmensberater

Auf die Angaben der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Anzahl der Mitarbeiter

Die Berichtsfirma beschäftigte während des Geschäftsjahres 2023 durchschnittlich 58 Arbeitnehmer.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von € 1.453.129,63 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Über Vorgänge mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nah dem Stichtag ist folgendes zu berichten:

Es gab keine wesentlichen Veränderungen der Geschäftslage zu Anfang des Geschäftsjahres 2024.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB

 

Ismaning, den 10. Dezember 2024

Armin Iskander, Geschäftsführer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 12. Dezember 2024

Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen

 

Ismaning, 12.12.2024

Armin Iskander

Viola Iskander

Max Lüling

Gregor Bürkle

Dr. Stefan Kaas

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.900,00 0,00 0,00 0,00 20.900,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.632,45 0,00 0,00 0,00 10.632,45
technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.526,93 0,00 0,00 1.526,93
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 519.509,91 97.258,93 -18.196,99 0,00 598.571,85
530.142,36 98.785,86 -18.196,99 0,00 610.731,23
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 963.747,57 0,00 0,00 -10.000,00 953.747,57
Beteiligungen
a) Beteiligungen - Inland 1.017.383,30 299.889,00 -25.000,00 10.000,00 1.302.272,30
1.017.383,30 299.889,00 -25.000,00 10.000,00 1.302.272,30
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 8.000,00 0,00 0,00 8.000,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.891.406,46 721.283,94 -645.031,54 0,00 1.967.658,86
3.872.537,33 1.029.172,94 -670.031,54 0,00 4.231.678,73
4.423.579,69 1.127.958,80 -688.228,53 0,00 4.863.309,96
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.647,00 0,00 0,00 18.647,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.994,83 203,00 0,00 3.197,83
technische Anlagen und Maschinen 0,00 143,93 0,00 143,93
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 398.940,91 88.864,93 -18.187,99 469.617,85
401.935,74 89.211,86 -18.187,99 472.959,61
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen
a) Beteiligungen - Inland 252.054,66 30.000,00 -25.000,00 257.054,66
252.054,66 30.000,00 -25.000,00 257.054,66
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 8.100,00 168.129,60 0,00 176.229,60
260.154,66 198.129,60 -25.000,00 433.284,26
680.737,40 287.341,46 -43.187,99 924.890,87
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.253,00 2.253,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.434,62 7.637,62
technische Anlagen und Maschinen 1.383,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 128.954,00 120.569,00
137.771,62 128.206,62
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 953.747,57 963.747,57
Beteiligungen
a) Beteiligungen - Inland 1.045.217,64 765.328,64
1.045.217,64 765.328,64
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 8.000,00 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.791.429,26 1.883.306,46
3.798.394,47 3.612.382,67
3.938.419,09 3.742.842,29

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Iskander Business Partner GmbH, Ismaning

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Iskander Business Partner GmbH, Ismaning, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Iskander Business Partner GmbH, Ismaning, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Grünwald b. München, den 10. Dezember 2024

LKC Grünwald GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Malte Thalemann, Wirtschaftsprüfer

Joachim D. Heinrich, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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