Stammdaten

Register
Amtsgericht Hagen HRB 8699
Eingetragen
3.2.2011
Branche
BeteiligungsgesellschaftenErbringung von ergotherapeutischen DienstleistungenGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Gegenstand
(1) Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und der Betrieb des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke nebst Medizinischem Versorgungszentrum sowie Aus- und Fortbildungsstätten zum Wohle kranker und hilfsbedürftiger Menschen im planmäßigen Zusammenwirken der Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke gemeinnützige GmbH mit deren gemeinnützigen Tochtergesellschaften. Ziel der Unternehmung ist, durch die anthroposophische Welt- und Menschenerkenntnis zu einer Erweiterung der Medizin, Pflege und künstlerischen Therapie sowie deren Sozialgestalt beizutragen. Das Unternehmen fördert die Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Wissenschaft und Forschung in allen Bereichen der Einrichtungen. (2) Die Gesellschaft verwirklicht den Unternehmensgegenstand im Rahmen des planmäßigen Zusammenwirkens durch die Be- und Verarbeitung sowie den Handel, die Produktion und Verpackung von Lebensmitteln, den Anbau von Rohstoffen sowie die Beratung, die Logistik und den Transport im Zusammenhang mit vorstehenden Aufgaben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ingo Grottke
seit 20.1.2026
Prokura
Christian Klodwig
seit 20.1.2026
Geschäftsführer
Oliver Kohl
seit 10.12.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.68% identifiziert99.32% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
B****** K***
0.68%

Ungelöste Beteiligungen (4)

NameAnteil
Gemeinnützige Stiftung zur Entwicklung von Gemeinschaftskrankenhäusern
88.88%
Gemeinnütziger Verein zur Förderung von Gemeinschaftskrankenhäusern e.V.
9.75%
Gemeinnützige Stiftung zur Entwicklung von Gemeinschaftskrankenhäusern
0.62%
Gemeinnütziger Verein zur Förderung von Gemeinschaftskrankenhäusern e.V.
0.07%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke gemeinnützige GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rebional GmbH

Herdecke

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 319.103,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.246.346,76 3.381.032,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 234.877,00 241.934,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.050.330,00 978.702,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 6.477,00
6.531.553,76 4.608.145,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 10.000,00 7.000,00
6.860.656,76 4.615.145,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 189.842,96 277.362,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.076.324,37 1.791.537,51
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 237,98 30,05
3. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 285.005,80
4. Sonstige Vermögensgegenstände 379.566,93 346.590,94
2.456.129,28 2.423.164,30
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 392.750,50 667.587,91
3.038.722,74 3.368.114,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.977,00 1.293,86
9.906.356,50 7.984.553,09

PASSIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 275.000,00 275.000,00
III. Gewinnvortrag 2.379.671,09 2.051.234,80
IV. Jahresüberschuss 123.876,58 328.436,29
2.803.547,67 2.679.671,09
B. Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens 50.341,00 63.765,00
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 22.725,14 215.756,00
2. Sonstige Rückstellungen 342.229,91 334.808,81
364.955,05 550.564,81
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.047.322,33 2.864.640,15
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 558.224,67 (233.756,67)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 3.489.097,66 (2.630.883,48)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.784.253,84 1.335.161,05
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 1.784.253,84 (1.335.161,05)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 68.658,92 6.072,06
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 68.658,92 (6.072,06)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 58.273,61 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 58.273,61 (0,00)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 304.426,98 98.772,67
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 304.426,98 (98.772,67)
davon aus Steuern € 216.118,71 (66.695,70)
6.262.935,68 4.304.645,93
E. Rechnungsabgrenzungsposten 386.290,10 342.990,26
F. Passive latente Steuern 38.287,00 42.916,00
9.906.356,50 7.984.553,09

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 23.140.505,31 24.374.154,65
2. Sonstige betriebliche Erträge 154.195,48 56.854,44
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 9.581.474,98 11.797.641,81
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.311.670,08 1.321.676,94
10.893.145,06 13.119.318,75
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.481.083,64 6.695.713,77
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.613.557,14 1.393.750,83
davon für Altersversorgung € 20.087,29 (26.487,75)
9.094.640,78 8.089.464,60
5. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/ Verbindlichkeiten aufgrund sonstiger Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens 13.424,00 13.424,00
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 501.155,56 435.715,63
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.468.807,28 2.212.957,77
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.115,54 488,53
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 131.540,51 81.532,22
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 84.153,88 167.636,32
davon aus latenten Steuern € - 4.629,00 (- 4.631,00)
11. Ergebnis nach Steuern 135.797,26 338.296,33
12. Sonstige Steuern 11.920,68 9.860,04
13. Jahresüberschuss 123.876,58 328.436,29

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Rebional GmbH, Herdecke, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Hagen unter HRB 8699, weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Von den eingeräumten größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses gemäß § 288 HGB hat die Gesellschaft teilweise Gebrauch gemacht.

Der Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung werden im Wesentlichen nach den Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB aufgestellt. Zwecks Darstellung von erhaltenen Fördermitteln der öffentlichen Hand zum Erwerb von förderungsfähigem Anlagevermögen erfolgte eine Orientierung an der Gliederung nach der KHBV unter Berücksichtigung von § 265 Abs. 5 und Abs. 6 HGB. Der Bilanzierung und dem Ausweis der Fördermittel liegen hierbei die Stellungnahme des IDW in HFA 1/1984 "Bilanzierungsfragen bei Zuwendungen, dargestellt am Beispiel finanzieller Zuwendungen der öffentlichen Hand" zugrunde.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 Abs. 2 HGB).

B. Angaben und Erläuterungen zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der zu bilanzierende Geschäfts- oder Firmenwert wird nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer über 15 Jahre linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung der Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens erfolgt monatsgenau nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauer orientiert sich an den steuerlichen amtlichen Afa-Tabellen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von 250,00 EUR netto werden grundsätzlich im Jahr des Zugangs voll als Aufwand erfasst. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert von mehr als 250,00 EUR bis 1.000,00 EUR netto werden pro Jahr in Sammelposten eingestellt und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben.

Unter den Finanzanlagen werden 100 Geschäftsanteile an der GLS Gemeinschaftsbank eG zum Nennwert ausgewiesen.

Die unter den Vorräten ausgewiesenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten und unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Sämtliche erkennbare Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko wurden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde wegen des allgemeinen Ausfallrisikos eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2,5 % vorgenommen.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert ausgewiesen.

Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) beträgt gemäß Gesellschaftsvertrag 25.000,00 EUR. Es ist voll eingezahlt.

Die Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens sind in der Bilanz - vermindert um den Betrag der bis zum Bilanzstichtag angefallenen Abschreibungen auf die mit diesen Mitteln finanzierten Anlagegüter - ausgewiesen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden in der Höhe ihres Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Deckung der ungewissen Verbindlichkeiten bzw. Risiken voraussichtlich benötigt wird.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung der abgegrenzten Beträge erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes. Eine sich insgesamt ergebene passive Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer ausgewiesen. Für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht nicht ausgeübt.

Einzelangaben zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens geht aus dem Anlagenspiegel hervor.

Entwicklung der Anschaffungswerte
Bilanzposten Anfangsstand Zugang Umbuchungen Abgang Endstand
1 2 3 4 5 6
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.673,39 0,00 0,00 0,00 7.673,39
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 326.354,45 0,00 0,00 326.354,45
7.673,39 326.354,45 0,00 0,00 334.027,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.727.465,38 494.786,00 1.537.397,66 0,00 6.759.649,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 713.997,72 45.500,00 0,00 0,00 759.497,72
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.272.532,88 344.169,45 6.477,00 37.503,10 2.585.676,23
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.477,00 1.537.397,66 - 1.543.874,66 0,00 0,00
7.720.472,98 2.421.853,11 0,00 37.503,10 10.104.822,99
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 7.000,00 3.000,00 0,00 0,00 10.000,00
7.735.146,37 2.751.207,56 0,00 37.503,10 10.448.850,83
Entwicklung der Abschreibungen
Bilanzposten Anfangsstand Abschreibungen des Geschäftsjahres Entnahme für Abgänge Endstand
1 7 8 9 10
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.673,39 0,00 0,00 7.673,39
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 7.251,45 7.251,45
7.673,39 7.251,45 0,00 14.924,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.346.433,38 166.868,90 0,00 1.513.302,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 472.063,72 52.557,00 0,00 524.620,72
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.293.830,88 274.478,21 32.962,86 1.535.346,23
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.112.327,98 493.904,11 32.962,86 3.573.269,23
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
3.120.001,37 501.155,56 32.962,86 3.588.194,07
Restbuchwerte
Bilanzposten (Stand 31.12.2023 (Stand 31.12.2022
1 11 12
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 319.103,00 0,00
319.103,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.246.346,76 3.381.032,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 234.877,00 241.934,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.050.330,00 978.702,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 6.477,00
6.531.553,76 4.608.145,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 10.000,00 7.000,00
6.860.656,76 4.615.145,00

b) Forderungen

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie am Vorjahresstichtag Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Bei den Forderungen gegen den Gesellschafter am Vorjahresstichtag handelte es sich ebenfalls um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

c) Rückstellungen

Im Rahmen der sonstigen Rückstellungen werden personalbezogene Rückstellungen in Höhe von 227 TEUR und übrige sonstige Rückstellungen in Höhe von 115 TEUR ausgewiesen.

d) Verbindlichkeiten

Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten sowie die Beträge der gesicherten Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel (Werte in Klammern: Vorjahresstichtag):

TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten 31.12.2023 bis 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.047 558 3.489 1.093
(2.865) (234) (2.631) (1.151)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.784 1.784 0 0
(1.335) (1.335) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 69 69 0 0
(6) (6) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 58 58 0 0
(0) (0) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 305 305 0 0
(99) (99) (0) (0)
Gesamt 6.263 2.774 3.489 1.093
(4.305) (1.674) (2.631) (1.151)
TEUR
Verbindlichkeiten Betrag Sicherheiten Art Sicherheiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.047 Gesamtgrundschuld
(2.865)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0
(0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0
(0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0
(0)
Sonstige Verbindlichkeiten 0
(0)
Gesamt 4.047
(2.865)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Gesellschaftern entfallen wie am Vorjahresstichtag auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Passive latente Steuern

Passive latente Steuern werden in Höhe von 38 TEUR (Vorjahr: 43 TEUR) ausgewiesen. Die Veränderung in Höhe von 5 TEUR resultiert aus der Anpassung an die Wertedifferenz zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen.

C. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 267 Arbeitnehmer. Diese unterteilen sich wie folgt:

Dienstart Köpfe
Verwaltung 10
Gewerblicher Bereich 257

Aus den abgeschlossenen längerfristigen Verträgen ergeben sich finanzielle Verpflichtungen in Höhe von rd. 913 TEUR, davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 581 TEUR.

Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr 2023 durch Herrn Oliver Kohl, Diplom Oecotrophologe, Bornheim, ausgeübt. § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen.

D. Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird zum 31.12.2023 in den Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens, der Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke gemeinnützige GmbH, Herdecke, einbezogen. Die Veröffentlichung erfolgt im Unternehmensregister.

E. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 123.876,58 EUR zusammen mit dem Gewinnvortrag von 2.379.671,09 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Herdecke, den 1. Oktober 2024

Rebional GmbH

Oliver Kohl

Die Gesellschafterversammlung der Rebional GmbH hat am 16.12.2024 den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2023 festgestellt.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Rebional GmbH, Herdecke

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Rebional GmbH ist ein Gemeinschaftsverpflegungsunternehmen und wurde 2010 mit Hauptsitz in Herdecke, als gewerbliches Unternehmen im Konzern der Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke gemeinnützige GmbH gegründet. Die Unternehmensleitung unterliegt dem Geschäftsführer Oliver Kohl. Das Unternehmen mit mehr als 280 eigenen Mitarbeitern am Ende des Jahres 2023 agiert auf dem Markt der Gemeinschaftsverpflegung als nachhaltiger Qualitätsanbieter für komplexe Anforderungen von Ernährungskonzepten für Krankenhäuser, Rehakliniken, Senioren- oder Pflegeheime, Schulen, Kindergärten und Betriebe. Das Unternehmen bereitet bundesweit ca. 35.000 Essen/Tag, u. a. in den sehr modernen Bio-Küchen in Herdecke und Hamburg, zu. Weitere Dienstleistungen sind Küchen-Konzepte, Küchen-Management sowie Bewirtschaftung kompletter Gastronomien. Rebional hat es sich zur Philosophie gemacht, in allen Betrieben zertifizierte Bio-Lebensmittel einzusetzen sowie regionale Lieferanten und saisonale Produkte zu verwenden. Tradierte Werte wie das Praktizieren von Kochkunst und die Verpflichtung zur Esskultur auch in Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung unterstreichen den Qualitätsanspruch und die Positionierung von Rebional. Schon 2013 wurde Rebional mit dem Konzept "Bio & mehr" zum Caterer des Jahres gewählt und in 2017 zählte Rebional zu den 100 innovativsten Mittelstandunternehmen Deutschlands und erhielt die Innovationsführer-Auszeichnung "TOP 100". Im Jahr 2019 wurde Rebional zum dritten Mal in Folge Wachstumschampion im Focus Business Ranking der 500 wachstumsstärksten Unternehmen des Jahres. Im Jahr 2023 erhielt Rebional zum vierten Mal nach 2019, 2021 und 2022 die Auszeichnung "TOP Job" als einer der besten Arbeitgeber.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Rebional GmbH ist mit ihrem Bio-Konzept und dem Cook & Chill-Verfahren für Belieferungen im deutschen Cateringmarkt unterwegs. Im Jahr 2023 ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die deutsche Wirtschaft kam durch das nach wie vor krisengeprägte Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge weiterhin hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die deutsche Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Gemäß gvpraxis erwirtschafteten Deutschlands 33 größte Contract Caterer in 2022 einen Gesamtumsatz von 3,0 Mrd. Euro mit rd. 8.000 Verträgen, das entspricht einem Umsatzplus von 31,4 % (Vorjahr: -10,4 %). Damit holten sich die befragten Unternehmen 717,4 Mio. Euro an Umsatz zurück.

Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf ist erneut für ein weiteres Jahr in Folge insgesamt erfolgreich gewesen. Zwar konnte die positive Erwartungshaltung zur Erreichung eines geplanten niedrigen sechsstelligen positiven Jahresergebnisses, welches unterhalb des Vorjahresniveaus liegen sollte, nicht ganz erreicht werden, dennoch wurde ein positives sechsstelliges Ergebnis erzielt. Die Rebional unterschritt das angedachte Planergebnis um 28,7 % und das Vorjahresergebnis um 62,3 %. Ursächlich für die Planunterschreitung ist, dass der Wegfall zweier Großkunden im Reha- und Krankenhausbereich trotz des Erwerbs einer Bio-Zentralküche im Raum Hamburg sowie die Akquise von Neukunden nicht ausreichte, um das Planergebnis zu erreichen. Ein speziell auf die Rebional GmbH zugeschnittenes Berichtswesen trägt mit zur Sicherung des Unternehmenserfolgs bei.

Das Umsatzvolumen ist aus den vorgenannten Gründen gegenüber dem Vorjahr um 5,1 % gefallen (Vorjahr: Zunahme um 28,2 %).

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Der Jahresüberschuss beträgt 124 TEUR und liegt somit 204 TEUR unter dem Vorjahresergebnis.

Der Rückgang der Umsätze um 1.234 TEUR auf 23.141 TEUR ist hauptsächlich auf den vorgenannten Wegfall zweier Großkunden zurückzuführen. Um die erwarteten Umsatzeinbrüche auszugleichen, diente neben der Akquise von Neukunden vor allem die Ausweitung von Zentralküchen, insbesondere der Erwerb der Biozentralküche in Hamburg Niendorf, deren Inbetriebnahme durch die Rebional zum 01.04.2023 erfolgte. Durch diese Maßnahmen konnte der auf die beiden Großkunden erwartete Umsatzrückgang bis auf 23 % aufgefangen werden. Die Verteilung der Umsätze 2023 auf die einzelnen Sektoren stellt sich im folgenden Schaubild dar:

Korrespondierend zur Entwicklung der Umsätze sind entsprechend die Materialaufwendungen im Bereich der Lebensmittel und Getränke, wenngleich in höherem Umfang, um 17,0 % auf 10.893 TEUR gesunken (Vorjahr: Zunahme um 31,1 %).

Der Personalaufwand erhöhte sich für das Jahr 2023 um 1.005 TEUR auf insgesamt 9.095 TEUR. Die prozentuale Veränderung beträgt 12,4 % (Vorjahr: 36,0 %). Der Kostenanstieg ist neben der gestiegenen Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Vollkräfte um 29,4 auf 202,6 auch aufgrund des ab Mai 2022 gültigen neuen DEHOGA Tarifvertrages zu erklären, dessen Tarifsteigerungen sich auf das gesamte Jahr 2023 auswirken.

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist eine Steigerung von 12,0 % (Vorjahr: 32,1 %) auf 2.479 TEUR zu verzeichnen. Hauptsächlich ergeben sich Kostensteigerungen in den Bereichen Instandhaltungen, Versicherungen und Leasing für den Fuhrpark.

Finanzlage

Die Rebional GmbH konnte im Geschäftsjahr 2023 ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen. Um die Liquidität im Rahmen der Wachstumsphase der Rebional GmbH zu schonen, sind wie bereits in den Vorjahren für die Finanzierung der durch Neukunden bedingten Investitionen Leasinggeschäfte abgeschlossen worden. Für den Erwerb einer Bioküche in Hamburg wurde im zweiten Halbjahr ein Darlehen aufgenommen, welches neben dem Einsatz von eigenen Mitteln den Großteil der Finanzierung abdeckt.

Die liquiden Mittel sanken zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr um 275 TEUR auf 393 TEUR. Die positive Ergebnisentwicklung sowie die zuvor genannten Maßnahmen sorgten dafür, dass keine Belastung der Vermögens- und Finanzlage eingetreten ist.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Rebional GmbH erhöhte sich erneut von 7.985 TEUR auf 9.906 TEUR.

Die Immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen stiegen insgesamt um 2.243 TEUR. Dieser Anstieg ist auf Investitionen der Rebional GmbH in Zugänge des Anlagevermögens in Höhe von 2.748 TEUR (Vorjahr: 274 TEUR) zurückzuführen, die überwiegend den Neuerwerb der Bio-Zentralküche inklusive Betriebsausstattung in Hamburg Niendorf betrafen.

Der Rückgang des Umlaufvermögens um 9,8 % (Vorjahr: Zunahme um 12,6 %) auf 3.039 TEUR beschränkt sich im Wesentlichen auf die Abnahmen der liquiden Mittel (-275 TEUR) und Vorräte (-88 TEUR).

Das Eigenkapital beträgt insgesamt 2.804 TEUR und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um den Jahresüberschuss in Höhe von 124 TEUR erhöht. Das wirtschaftliche Eigenkapital, das sich aus dem bilanziellen Eigenkapital und dem Sonderposten zusammensetzt, beläuft sich auf 28,8 % (Vorjahr: 34,4 %) des Gesamtkapitals.

Die Verbindlichkeiten belaufen sich insgesamt auf 6.263 TEUR und sind gegenüber dem Vorjahr um 1.958 TEUR gestiegen. Im Einzelnen betrachtet sind die höchsten Anstiege vor allem bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (1.183 TEUR), aufgrund des aufgenommenen Darlehens für den Neuerwerb der hamburger Bio-Zentralküche, und den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (449 TEUR) zu verzeichnen.

Insgesamt kann die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vor dem Hintergrund der positiven Ergebnisentwicklung weiterhin als stabil bezeichnet werden.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Die insgesamt stabile Umsatzentwicklung des Geschäftsjahres 2023 wird sich unserer Voraussicht nach auch im Jahr 2024 fortsetzen. Wir planten ursprünglich mit leicht steigenden Umsatzerlösen und erwarten bei normalem Geschäftsverlauf ein niedriges sechsstelliges Jahresergebnis, welches schon oberhalb des Vorjahresniveaus liegen sollte. Gründe dafür sind weiterhin Investitionen in Personal und Material, bedingt durch die geplante Wachstumsstrategie. Aufgrund der Einführung des neuen Tarifs NGG und der damit verbundenen Tarifsteigerungen sowie steigenden Lebensmittelpreisen und Energiekosten (Ukraine-Krieg) ist eine Prognose jedoch weiterhin sehr vage.

Durch weiterhin konsequente Fokussierung im Bereich der Kinderverpflegung auf Ganztagsschulen im Grundschulbereich und auf Kindertagesstätten werden weiterhin "sichere" Kundengeschäfte verstärkt. Durch Gewinn von langfristig strategisch bedeutsamen Kundenküchen mit enormem Ausbaupotenzial der Produktionskapazitäten, ist das Fundament für weitere Marktnachfragen in allen Zielgruppen, z. B. rund um Dortmund, Bochum, Marl und Umgebung bis 150 km gelegt - trotz Vollauslastung der Bio- Küche in Herdecke bereits seit 2017.

Im Jahr 2023 wurde durch den Erwerb einer Produktionsküche in Hamburg eine strategische Investition zur Stärkung des Standorts Hamburg getätigt. Der Trend vieler Entscheider im Care-Markt zu werteorientierter Auswahl des Speisenversorgers und der Verwendung bio-zertifizierter und/oder regionaler Lebensmittel und Produkte aus artgerechter Tierhaltung ist bislang ungebrochen. Für Qualitätsanbieter gibt es ein kontinuierliches Marktsegment mit steigender Tendenz im Kinderverpflegungsbereich und leicht zunehmend auch im Kliniksektor, im Reha- und im Seniorenbereich. Regionale Nähe und lokales Wirtschaften stehen weiterhin im Bewusstsein aller Verbraucher für die Zukunft mehr im Fokus.

Risikobericht

Das Risiko einer zu geringen Liquidität ist minimiert, insbesondere auch durch die Möglichkeit einen von der Konzernmutter jederzeit abrufbaren flexiblen Betriebsmittelkredit in Anspruch nehmen zu können.

Ein Risiko sehen wir weiterhin im Bereich der Fachkräfteakquise. Der Wettbewerb mit konkurrierenden Unternehmen um sehr gut qualifizierte Mitarbeiter stellt weiterhin einen der größten Engpässe der Gesamtbranche dar. Rebional wirkt diesem Risiko mit der Entwicklung eigener Fachkräfteausbildung und Marketingkampagnen entgegen. Konsequente und geplante Personalentwicklung sind im Unternehmen gestartet und werden fortgeführt mit dem Ziel, dem geschilderten Fachkräftemangel entgegenzutreten.

Ein weiteres sehr großes Risiko sind die derzeit nicht vollständig einzuschätzenden Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens. Aktuell gehen wir aufgrund der Erfahrungen des Vorjahres von einem wieder leicht unter der ursprünglichen Prognose liegenden Ergebnis für 2024 aus und rechnen bei normalisierten Konditionen mit einem Jahresergebnis um die 270 TEUR.

Chancenbericht

Chancen liegen für die Rebional weiterhin im Bereich von Management- und Einkaufsverträgen in den Sektoren Krankenhaus, Reha-Kliniken und Senioreneinrichtungen. Der Wunsch vieler Einrichtungsleiter nach professionellem Management und Qualitätslebensmitteleinkauf beim Stellenverbleib der bestehenden Küchenmitarbeiter im eigenen Haus verbreitet sich im Markt zunehmend. Genau darin liegen die Kernkompetenzen von Rebional im Cateringmarkt. Weiterhin bietet der sich zu mehr Qualitätsbewusstsein wandelnde Schulmarkt weitere Wachstumschancen für Rebional - insbesondere im Liefergeschäft bei Grundschulen und Kitas z. B. in kommunaler oder kirchlicher Trägerschaft. Darüber hinaus hat die Rebional Ende März 2023 einen notariellen Kaufvertrag zum Erwerb eines Produktionsstandorts in Hamburg abgeschlossen, um den dortigen Standort zu sichern und weiter auszubauen. Die Finanzierung erfolgt zum größten Teil über ein aufgenommenes Darlehen, dessen Rückzahlung aus den geplanten positiven Überschüssen des Standortes als gesichert angenommen wird.

 

Herdecke, den 1. Oktober 2024

Rebional GmbH

Oliver Kohl

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Rebional GmbH, Herdecke

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Rebional GmbH, Herdecke, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rebional GmbH, Herdecke, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster, am 1. Oktober 2024

CURACON GmbH
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