Einzelhandel mit Büchern
Rebional GmbH
Gerhard-Kienle-Weg 4, 58313 Herdecke, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ingo Grottke seit 20.1.2026 | Prokura |
Christian Klodwig seit 20.1.2026 | Geschäftsführer |
Oliver Kohl seit 10.12.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
B****** K*** | 0.68% |
Ungelöste Beteiligungen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
Gemeinnützige Stiftung zur Entwicklung von Gemeinschaftskrankenhäusern | 88.88% |
Gemeinnütziger Verein zur Förderung von Gemeinschaftskrankenhäusern e.V. | 9.75% |
Gemeinnützige Stiftung zur Entwicklung von Gemeinschaftskrankenhäusern | 0.62% |
Gemeinnütziger Verein zur Förderung von Gemeinschaftskrankenhäusern e.V. | 0.07% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rebional GmbHHerdeckeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Rebional GmbH, Herdecke, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Hagen unter HRB 8699, weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Von den eingeräumten größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses gemäß § 288 HGB hat die Gesellschaft teilweise Gebrauch gemacht. Der Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB sowie des GmbHG aufgestellt. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung werden im Wesentlichen nach den Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB aufgestellt. Zwecks Darstellung von erhaltenen Fördermitteln der öffentlichen Hand zum Erwerb von förderungsfähigem Anlagevermögen erfolgte eine Orientierung an der Gliederung nach der KHBV unter Berücksichtigung von § 265 Abs. 5 und Abs. 6 HGB. Der Bilanzierung und dem Ausweis der Fördermittel liegen hierbei die Stellungnahme des IDW in HFA 1/1984 "Bilanzierungsfragen bei Zuwendungen, dargestellt am Beispiel finanzieller Zuwendungen der öffentlichen Hand" zugrunde. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 Abs. 2 HGB). B. Angaben und Erläuterungen zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der zu bilanzierende Geschäfts- oder Firmenwert wird nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer über 15 Jahre linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung der Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens erfolgt monatsgenau nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauer orientiert sich an den steuerlichen amtlichen Afa-Tabellen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von 250,00 EUR netto werden grundsätzlich im Jahr des Zugangs voll als Aufwand erfasst. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert von mehr als 250,00 EUR bis 1.000,00 EUR netto werden pro Jahr in Sammelposten eingestellt und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben. Unter den Finanzanlagen werden 100 Geschäftsanteile an der GLS Gemeinschaftsbank eG zum Nennwert ausgewiesen. Die unter den Vorräten ausgewiesenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten und unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Sämtliche erkennbare Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko wurden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde wegen des allgemeinen Ausfallrisikos eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2,5 % vorgenommen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) beträgt gemäß Gesellschaftsvertrag 25.000,00 EUR. Es ist voll eingezahlt. Die Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens sind in der Bilanz - vermindert um den Betrag der bis zum Bilanzstichtag angefallenen Abschreibungen auf die mit diesen Mitteln finanzierten Anlagegüter - ausgewiesen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden in der Höhe ihres Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Deckung der ungewissen Verbindlichkeiten bzw. Risiken voraussichtlich benötigt wird. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung der abgegrenzten Beträge erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes. Eine sich insgesamt ergebene passive Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer ausgewiesen. Für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht nicht ausgeübt. Einzelangaben zur Bilanz a) Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens geht aus dem Anlagenspiegel hervor.
b) Forderungen Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie am Vorjahresstichtag Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Bei den Forderungen gegen den Gesellschafter am Vorjahresstichtag handelte es sich ebenfalls um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. c) Rückstellungen Im Rahmen der sonstigen Rückstellungen werden personalbezogene Rückstellungen in Höhe von 227 TEUR und übrige sonstige Rückstellungen in Höhe von 115 TEUR ausgewiesen. d) Verbindlichkeiten Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten sowie die Beträge der gesicherten Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel (Werte in Klammern: Vorjahresstichtag):
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Gesellschaftern entfallen wie am Vorjahresstichtag auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Passive latente Steuern Passive latente Steuern werden in Höhe von 38 TEUR (Vorjahr: 43 TEUR) ausgewiesen. Die Veränderung in Höhe von 5 TEUR resultiert aus der Anpassung an die Wertedifferenz zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen. C. Sonstige Angaben Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 267 Arbeitnehmer. Diese unterteilen sich wie folgt:
Aus den abgeschlossenen längerfristigen Verträgen ergeben sich finanzielle Verpflichtungen in Höhe von rd. 913 TEUR, davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 581 TEUR. Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr 2023 durch Herrn Oliver Kohl, Diplom Oecotrophologe, Bornheim, ausgeübt. § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. D. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird zum 31.12.2023 in den Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens, der Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke gemeinnützige GmbH, Herdecke, einbezogen. Die Veröffentlichung erfolgt im Unternehmensregister. E. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 123.876,58 EUR zusammen mit dem Gewinnvortrag von 2.379.671,09 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Herdecke, den 1. Oktober 2024 Rebional GmbH Oliver Kohl Die Gesellschafterversammlung der Rebional GmbH hat am 16.12.2024 den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2023 festgestellt. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Rebional GmbH, Herdecke1. Grundlagen des Unternehmens Die Rebional GmbH ist ein Gemeinschaftsverpflegungsunternehmen und wurde 2010 mit Hauptsitz in Herdecke, als gewerbliches Unternehmen im Konzern der Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke gemeinnützige GmbH gegründet. Die Unternehmensleitung unterliegt dem Geschäftsführer Oliver Kohl. Das Unternehmen mit mehr als 280 eigenen Mitarbeitern am Ende des Jahres 2023 agiert auf dem Markt der Gemeinschaftsverpflegung als nachhaltiger Qualitätsanbieter für komplexe Anforderungen von Ernährungskonzepten für Krankenhäuser, Rehakliniken, Senioren- oder Pflegeheime, Schulen, Kindergärten und Betriebe. Das Unternehmen bereitet bundesweit ca. 35.000 Essen/Tag, u. a. in den sehr modernen Bio-Küchen in Herdecke und Hamburg, zu. Weitere Dienstleistungen sind Küchen-Konzepte, Küchen-Management sowie Bewirtschaftung kompletter Gastronomien. Rebional hat es sich zur Philosophie gemacht, in allen Betrieben zertifizierte Bio-Lebensmittel einzusetzen sowie regionale Lieferanten und saisonale Produkte zu verwenden. Tradierte Werte wie das Praktizieren von Kochkunst und die Verpflichtung zur Esskultur auch in Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung unterstreichen den Qualitätsanspruch und die Positionierung von Rebional. Schon 2013 wurde Rebional mit dem Konzept "Bio & mehr" zum Caterer des Jahres gewählt und in 2017 zählte Rebional zu den 100 innovativsten Mittelstandunternehmen Deutschlands und erhielt die Innovationsführer-Auszeichnung "TOP 100". Im Jahr 2019 wurde Rebional zum dritten Mal in Folge Wachstumschampion im Focus Business Ranking der 500 wachstumsstärksten Unternehmen des Jahres. Im Jahr 2023 erhielt Rebional zum vierten Mal nach 2019, 2021 und 2022 die Auszeichnung "TOP Job" als einer der besten Arbeitgeber. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Rebional GmbH ist mit ihrem Bio-Konzept und dem Cook & Chill-Verfahren für Belieferungen im deutschen Cateringmarkt unterwegs. Im Jahr 2023 ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die deutsche Wirtschaft kam durch das nach wie vor krisengeprägte Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge weiterhin hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die deutsche Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Gemäß gvpraxis erwirtschafteten Deutschlands 33 größte Contract Caterer in 2022 einen Gesamtumsatz von 3,0 Mrd. Euro mit rd. 8.000 Verträgen, das entspricht einem Umsatzplus von 31,4 % (Vorjahr: -10,4 %). Damit holten sich die befragten Unternehmen 717,4 Mio. Euro an Umsatz zurück. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf ist erneut für ein weiteres Jahr in Folge insgesamt erfolgreich gewesen. Zwar konnte die positive Erwartungshaltung zur Erreichung eines geplanten niedrigen sechsstelligen positiven Jahresergebnisses, welches unterhalb des Vorjahresniveaus liegen sollte, nicht ganz erreicht werden, dennoch wurde ein positives sechsstelliges Ergebnis erzielt. Die Rebional unterschritt das angedachte Planergebnis um 28,7 % und das Vorjahresergebnis um 62,3 %. Ursächlich für die Planunterschreitung ist, dass der Wegfall zweier Großkunden im Reha- und Krankenhausbereich trotz des Erwerbs einer Bio-Zentralküche im Raum Hamburg sowie die Akquise von Neukunden nicht ausreichte, um das Planergebnis zu erreichen. Ein speziell auf die Rebional GmbH zugeschnittenes Berichtswesen trägt mit zur Sicherung des Unternehmenserfolgs bei. Das Umsatzvolumen ist aus den vorgenannten Gründen gegenüber dem Vorjahr um 5,1 % gefallen (Vorjahr: Zunahme um 28,2 %). Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Der Jahresüberschuss beträgt 124 TEUR und liegt somit 204 TEUR unter dem Vorjahresergebnis. Der Rückgang der Umsätze um 1.234 TEUR auf 23.141 TEUR ist hauptsächlich auf den vorgenannten Wegfall zweier Großkunden zurückzuführen. Um die erwarteten Umsatzeinbrüche auszugleichen, diente neben der Akquise von Neukunden vor allem die Ausweitung von Zentralküchen, insbesondere der Erwerb der Biozentralküche in Hamburg Niendorf, deren Inbetriebnahme durch die Rebional zum 01.04.2023 erfolgte. Durch diese Maßnahmen konnte der auf die beiden Großkunden erwartete Umsatzrückgang bis auf 23 % aufgefangen werden. Die Verteilung der Umsätze 2023 auf die einzelnen Sektoren stellt sich im folgenden Schaubild dar:
Korrespondierend zur Entwicklung der Umsätze sind entsprechend die Materialaufwendungen im Bereich der Lebensmittel und Getränke, wenngleich in höherem Umfang, um 17,0 % auf 10.893 TEUR gesunken (Vorjahr: Zunahme um 31,1 %). Der Personalaufwand erhöhte sich für das Jahr 2023 um 1.005 TEUR auf insgesamt 9.095 TEUR. Die prozentuale Veränderung beträgt 12,4 % (Vorjahr: 36,0 %). Der Kostenanstieg ist neben der gestiegenen Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Vollkräfte um 29,4 auf 202,6 auch aufgrund des ab Mai 2022 gültigen neuen DEHOGA Tarifvertrages zu erklären, dessen Tarifsteigerungen sich auf das gesamte Jahr 2023 auswirken. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist eine Steigerung von 12,0 % (Vorjahr: 32,1 %) auf 2.479 TEUR zu verzeichnen. Hauptsächlich ergeben sich Kostensteigerungen in den Bereichen Instandhaltungen, Versicherungen und Leasing für den Fuhrpark. Finanzlage Die Rebional GmbH konnte im Geschäftsjahr 2023 ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen. Um die Liquidität im Rahmen der Wachstumsphase der Rebional GmbH zu schonen, sind wie bereits in den Vorjahren für die Finanzierung der durch Neukunden bedingten Investitionen Leasinggeschäfte abgeschlossen worden. Für den Erwerb einer Bioküche in Hamburg wurde im zweiten Halbjahr ein Darlehen aufgenommen, welches neben dem Einsatz von eigenen Mitteln den Großteil der Finanzierung abdeckt. Die liquiden Mittel sanken zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr um 275 TEUR auf 393 TEUR. Die positive Ergebnisentwicklung sowie die zuvor genannten Maßnahmen sorgten dafür, dass keine Belastung der Vermögens- und Finanzlage eingetreten ist. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Rebional GmbH erhöhte sich erneut von 7.985 TEUR auf 9.906 TEUR. Die Immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen stiegen insgesamt um 2.243 TEUR. Dieser Anstieg ist auf Investitionen der Rebional GmbH in Zugänge des Anlagevermögens in Höhe von 2.748 TEUR (Vorjahr: 274 TEUR) zurückzuführen, die überwiegend den Neuerwerb der Bio-Zentralküche inklusive Betriebsausstattung in Hamburg Niendorf betrafen. Der Rückgang des Umlaufvermögens um 9,8 % (Vorjahr: Zunahme um 12,6 %) auf 3.039 TEUR beschränkt sich im Wesentlichen auf die Abnahmen der liquiden Mittel (-275 TEUR) und Vorräte (-88 TEUR). Das Eigenkapital beträgt insgesamt 2.804 TEUR und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um den Jahresüberschuss in Höhe von 124 TEUR erhöht. Das wirtschaftliche Eigenkapital, das sich aus dem bilanziellen Eigenkapital und dem Sonderposten zusammensetzt, beläuft sich auf 28,8 % (Vorjahr: 34,4 %) des Gesamtkapitals. Die Verbindlichkeiten belaufen sich insgesamt auf 6.263 TEUR und sind gegenüber dem Vorjahr um 1.958 TEUR gestiegen. Im Einzelnen betrachtet sind die höchsten Anstiege vor allem bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (1.183 TEUR), aufgrund des aufgenommenen Darlehens für den Neuerwerb der hamburger Bio-Zentralküche, und den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (449 TEUR) zu verzeichnen. Insgesamt kann die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vor dem Hintergrund der positiven Ergebnisentwicklung weiterhin als stabil bezeichnet werden. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognosebericht Die insgesamt stabile Umsatzentwicklung des Geschäftsjahres 2023 wird sich unserer Voraussicht nach auch im Jahr 2024 fortsetzen. Wir planten ursprünglich mit leicht steigenden Umsatzerlösen und erwarten bei normalem Geschäftsverlauf ein niedriges sechsstelliges Jahresergebnis, welches schon oberhalb des Vorjahresniveaus liegen sollte. Gründe dafür sind weiterhin Investitionen in Personal und Material, bedingt durch die geplante Wachstumsstrategie. Aufgrund der Einführung des neuen Tarifs NGG und der damit verbundenen Tarifsteigerungen sowie steigenden Lebensmittelpreisen und Energiekosten (Ukraine-Krieg) ist eine Prognose jedoch weiterhin sehr vage. Durch weiterhin konsequente Fokussierung im Bereich der Kinderverpflegung auf Ganztagsschulen im Grundschulbereich und auf Kindertagesstätten werden weiterhin "sichere" Kundengeschäfte verstärkt. Durch Gewinn von langfristig strategisch bedeutsamen Kundenküchen mit enormem Ausbaupotenzial der Produktionskapazitäten, ist das Fundament für weitere Marktnachfragen in allen Zielgruppen, z. B. rund um Dortmund, Bochum, Marl und Umgebung bis 150 km gelegt - trotz Vollauslastung der Bio- Küche in Herdecke bereits seit 2017. Im Jahr 2023 wurde durch den Erwerb einer Produktionsküche in Hamburg eine strategische Investition zur Stärkung des Standorts Hamburg getätigt. Der Trend vieler Entscheider im Care-Markt zu werteorientierter Auswahl des Speisenversorgers und der Verwendung bio-zertifizierter und/oder regionaler Lebensmittel und Produkte aus artgerechter Tierhaltung ist bislang ungebrochen. Für Qualitätsanbieter gibt es ein kontinuierliches Marktsegment mit steigender Tendenz im Kinderverpflegungsbereich und leicht zunehmend auch im Kliniksektor, im Reha- und im Seniorenbereich. Regionale Nähe und lokales Wirtschaften stehen weiterhin im Bewusstsein aller Verbraucher für die Zukunft mehr im Fokus. Risikobericht Das Risiko einer zu geringen Liquidität ist minimiert, insbesondere auch durch die Möglichkeit einen von der Konzernmutter jederzeit abrufbaren flexiblen Betriebsmittelkredit in Anspruch nehmen zu können. Ein Risiko sehen wir weiterhin im Bereich der Fachkräfteakquise. Der Wettbewerb mit konkurrierenden Unternehmen um sehr gut qualifizierte Mitarbeiter stellt weiterhin einen der größten Engpässe der Gesamtbranche dar. Rebional wirkt diesem Risiko mit der Entwicklung eigener Fachkräfteausbildung und Marketingkampagnen entgegen. Konsequente und geplante Personalentwicklung sind im Unternehmen gestartet und werden fortgeführt mit dem Ziel, dem geschilderten Fachkräftemangel entgegenzutreten. Ein weiteres sehr großes Risiko sind die derzeit nicht vollständig einzuschätzenden Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens. Aktuell gehen wir aufgrund der Erfahrungen des Vorjahres von einem wieder leicht unter der ursprünglichen Prognose liegenden Ergebnis für 2024 aus und rechnen bei normalisierten Konditionen mit einem Jahresergebnis um die 270 TEUR. Chancenbericht Chancen liegen für die Rebional weiterhin im Bereich von Management- und Einkaufsverträgen in den Sektoren Krankenhaus, Reha-Kliniken und Senioreneinrichtungen. Der Wunsch vieler Einrichtungsleiter nach professionellem Management und Qualitätslebensmitteleinkauf beim Stellenverbleib der bestehenden Küchenmitarbeiter im eigenen Haus verbreitet sich im Markt zunehmend. Genau darin liegen die Kernkompetenzen von Rebional im Cateringmarkt. Weiterhin bietet der sich zu mehr Qualitätsbewusstsein wandelnde Schulmarkt weitere Wachstumschancen für Rebional - insbesondere im Liefergeschäft bei Grundschulen und Kitas z. B. in kommunaler oder kirchlicher Trägerschaft. Darüber hinaus hat die Rebional Ende März 2023 einen notariellen Kaufvertrag zum Erwerb eines Produktionsstandorts in Hamburg abgeschlossen, um den dortigen Standort zu sichern und weiter auszubauen. Die Finanzierung erfolgt zum größten Teil über ein aufgenommenes Darlehen, dessen Rückzahlung aus den geplanten positiven Überschüssen des Standortes als gesichert angenommen wird.
Herdecke, den 1. Oktober 2024 Rebional GmbH Oliver Kohl Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Rebional GmbH, Herdecke Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rebional GmbH, Herdecke, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rebional GmbH, Herdecke, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, am 1. Oktober 2024 CURACON
GmbH
Schwarz, Wirtschaftsprüfer Menken, Wirtschaftsprüfer |
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