Hagemann & Henrichsmann GmbH

Dieselstraße 27, 48565 Steinfurt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Steinfurt HRB 1842
Eingetragen
10.1.1986
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen, nicht für den HaushaltHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Die Herstellung und der Bau von Kälte-, Klima- und Lüftungsanlagen aller Art, die Durchführung von Elektroinstallationsarbeiten sowie der Anund Verkauf der damit in Zusammenhang stehenden Geräte und Anlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Henrichsmann
seit 6.1.2022
Geschäftsführer
Peter Hagemann
seit 11.10.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Thomas Henrichsmann
Havarkamp 20, 48493 Wettringen
25000
50.00%
Peter Hagemann
Dumter Straße 40, 48565 Steinfurt
25000
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hagemann & Henrichsmann GmbH

Steinfurt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Informationen
Der Sitz der Gesellschaft ist an der Dieselstraße 27 in Steinfurt.
Unser Handwerksunternehmen erbringt Leistungen und schafft Lösungen in den Bereichen Kälte, Klima und Lüftung.
II. Geschäftsverlauf
1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung
Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland, beeinträchtigt durch die ehemals starke Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, dem vergleichsweise hohen Industrieanteil an der Wertschöpfung sowie der ausgeprägten Außenhandelsorientierung, hat im Jahr 2023 insgesamt um 0,3 Prozent abgenommen.
Im Handwerksgewerbe sind die Umsätze um ca. 4,2 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die hohe Inflation zurückzuführen. Zugleich waren in diesem Bereich in 2023 1,3 % weniger Beschäftigte gemeldet.
Laut Ifo Geschäftsklimaindex 2023 sind die Indikatoren für das verarbeitende Gewerbe und für das Bauhauptgewerbe deutlich verschlechtert. Gemäß jährlicher Konjunkturumfrage des Verbandes Deutscher Kälte-Klima-Fachbetriebe e.V. (VDKF) sieht es bei den Kälte-Klima-Fachbetrieben besser aus und über 70 Prozent der Unternehmen dieser Branche bewerten die aktuelle Geschäftslage mehrheitlich als gut.
Die Geschäftsführung der Hagemann & Henrichsmann GmbH beurteilt den Geschäftsverlauf des Jahres 2023 insgesamt als positiv. Die ausgewogene Vermögens- und Kapitalstruktur belegt zudem die stabile wirtschaftliche Lage.
2. Entwicklung der Hagemann & Henrichsmann GmbH
a) Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Die Geschäftsentwicklung der Hagemann & Henrichsmann GmbH verlief in 2023 zufriedenstellend.
Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 beträgt 6.047 TEUR. Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag 2.075 TEUR. Nicht mit in diese Berechnung fließen die Geldmengen, die zum Bilanzstichtag für Pensionszusagen verpfändet gewesen sind. Diese werden unter dem Bilanzposten der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen saldiert ausgewiesen und betragen 816 TEUR. Das Anlagevermögen wird zum 31.12.2023 mit 643 TEUR (Vj. 488 TEUR) ausgewiesen. Die Sachanlagenintensität in 2023 beträgt 11 %.
Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag 3.882 TEUR (Vj. 3.428 TEUR). Die Eigenkapitalquote ist in 2023 von 60 % auf 64 % gestiegen. Das Fremdkapital beträgt zum Stichtag 2.165 TEUR (36 %) im Vergleich zu 2.286 TEUR (40 %) im Vorjahr.
Insgesamt ist die Vermögenslage damit als solide einzustufen.
Die nachfolgenden Angaben beziehen sich auf die Analyse unserer internen Kostenrechnung.
Der Rohergebnis im Jahr 2023 liegt mit 6.886 TEUR um 974 TEUR über dem Vorjahr.
Die Kosten des Personaleinsatzes sind im Berichtsjahr um 140 TEUR auf 4.337 TEUR gestiegen und liegen bei 63 % des Rohergebnisses. Die Personalkosten sind neben dem Materialeinsatz der andere wesentliche Kostenblock.
Die Sonstigen Kosten liegen in 2023 mit 1.399 TEUR (20 % vom Rohergebnis) um 263 TEUR über dem Vorjahr. Ursächlich sind insbesondere die um 176 TEUR höheren Aufwendungen für Steuer von Einkommen und Ertrag, die um 51 TEUR gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen (i. W. Fahrzeugkosten und Reisekosten) sowie die um 21 TEUR höheren Aufwendungen aus Abschreibungen durch Investitionen im Berichtsjahr und Vorjahr.
So ergibt sich für das Jahr 2023 ein Jahresüberschuss von rund 1.142 TEUR. Der operative Cash-Flow der Unternehmung liegt bei 1.587 TEUR, der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit bei -183 TEUR und der Cashflow aus Investitionstätigkeit bei -275 TEUR. Abschließend ist die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage als gut zu bezeichnen.
b) Personal- und Sozialbereich
Im Jahresdurchschnitt 2023 waren bei der Hagemann & Henrichsmann GmbH 76 Mitarbeiter und 11 Auszubildende beschäftigt.
In 2023 haben wir weiterhin gezielt in die Aus- und Fortbildung investiert. Unsere Mitarbeiter und Auszubildenden haben sowohl Seminarangebote im Handwerksbereich als auch bei externen Anbietern der Industrie genutzt.
III. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht
1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung
Infolge des Ukraine-Krieges und der damit einhergehenden Sanktionen ergeben sich nach wie vor gesamtwirtschaftliche Auswirkungen (z.B. steigende Inflation und Zinsen, Energieverteuerung und -verknappung, Lieferkettenprobleme), die sich auf den Kapitalmärkten widerspiegeln und in Markt- und Börsenpreisen niederschlagen. Diese Entwicklung beeinträchtigt auch die Gesellschaft in ihrer Entwicklung.
Aufgrund der guten Kapitalstruktur sowie den wirtschaftlich erfolgreichen Jahren der Vergangenheit konnten die Entwicklungen für die Vermögens- und Finanzlage aber bisher gut abgefedert werden.
2. Darstellung der Lage sowie Chancen und Risiken
Risikomanagement Das Risikomanagement ist Bestandteil der allgemeinen Geschäftspolitik. Ziel ist die Erhaltung und stetige Steigerung des Unternehmenserfolges durch risikobewusste Entscheidungen. Die Kenntnis von Risikoursachen und Wirkungszusammenhängen ermöglicht die Erkennung von Risiken ebenso wie ein mögliches Versäumen von Chancen. Das Risikomanagement ermöglicht rechtzeitig Risiken zu erkennen, um geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen, um so das Gesamtergebnis zu verbessern bzw. Verluste zu vermeiden. Zum Risikomanagement gehören regelmäßige Soll/Ist- und Vorjahresvergleiche.
Im Jahr 2023 hat sich die Risikosituation gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich verändert. Insgesamt ergab sich keine neue Einschätzung der Risikofälligkeit in der Gesamtbeurteilung gegenüber dem Vorjahr. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität sieht sich das Unternehmen für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet.
Auf der Beschaffungsseite greift das Unternehmen auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen zurück, mit denen langfristige Lieferverträge angestrebt werden.
Relevante Risiken aus Veränderungen von Kursen, Zinsen und Währung bestehen nicht. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.
Aus Sicht der Geschäftsführung sind keine bestandsgefährdenden Risiken für das Unternehmen erkennbar.
Betriebliche Risiken
Durch das konsequente Erweitern unserer Qualitätsrichtlinien, den Ausbau unserer Zertifizierungen und die damit verbundenen Prozessoptimierungen können die betrieblichen Risiken bestmöglich reduziert werden. Neben den Punkten, die sich auf die Zertifizierungen beziehen, können wir durch das ständige Modernisieren und durch die Einhaltung aller Wartungsintervalle der im Maschinenpark befindlichen Anlagen einen kontinuierlichen Produktionsfluss gewährleisten.
Finanzielle Risiken
Die Geschäftsführung überprüft und stellt sicher, dass ausreichend Liquidität in Form eigener Mittel verfügbar ist, um eingegangene Verpflichtungen und Verbindlichkeiten zu begleichen. Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist ausgezeichnet, es werden keine Engpässe erwartet. Das Ausfallrisiko von Forderungen wird aufgrund unserer Kundenstruktur als nicht wesentlich eingestuft.
Demnach sieht die Geschäftsführung keine bestandsgefährdenden Risiken oder Risiken, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken können.
Chancen
Im Bereich der Lüftungstechnik erwarten wir im Zusammenhang mit der COVID19 Pandemie einen Nachfrageschub. Viele raumlufttechnische Anlagen werden generalüberholt bzw. auf den Stand der Technik aktualisiert. Neu errichtete Nichtwohngebäude werden, dem Anschein nach, üblicherweise mit einer maschinellen Belüftung errichtet.
Durch den Einsatz von eigens programmierten Steuerungen (SPS) für die Lüftungs- und Kältemaschinen können dem Kunden individuelle Lösungen zur Anlagenbedienung und Energieeffizienz geboten werden, was eine deutlich bessere Kundebindung erwarten lässt. Ebenfalls werden dadurch Schnittstellen zum Gewerk MSR minimiert, was den Projektablauf deutlich vereinfacht und Abhängigkeiten reduziert.
Die aktuelle F-Gase Verordnung verdrängt nach und nach synthetische Kältemittel vom Markt. Ein Ausweg liegt in der Verwendung von natürlichen Kältemitteln, wie Propan und Co2. Wir entwickeln und errichten bereits heute schon Kälteanlagen mit diesen Alternativen. Unser Unternehmen ist mit dem Umgang der Medien, im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern, sehr gut vertraut. Hier sehen wir einen zukünftigen Vorteil, da momentane Gesetze und Verordnungen den Wechsel unumgänglich machen.
Aufgrund der großen Veränderung im Kältemittelmarkt sehen wir ebenfalls einen Vorteil durch die von uns entwickelten Kälteanlagen, die individuell und betriebssicher entsprechend den Kundenwünschen sich von der Serienproduktion abheben.
Ausblick/Gesamtaussage
Es sind keine wesentlichen Änderungen der Geschäftspolitik geplant. Das aktuelle Kalenderjahr 2024 hat nicht zu einer wesentlichen Veränderung der wirtschaftlichen Lage geführt. Die Gesellschaft plant mit rückläufigen Umsatzerlösen und korrespondierend rückläufigen Materialaufwendungen. Der Personalaufwand wird leicht über dem Vorjahresniveau liegen, dennoch erwartet die Gesellschaft einen Jahresüberschuss leicht über oder auf Vorjahresniveau. Die Geschäftsführung ist überzeugt, für die Zukunft sehr solide aufgestellt zu sein.

 

Steinfurt, den 30.08.2024

gez. P. Hagemann, T. Henrichsmann

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 643.133,51 487.742,07
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 28.421,00 33.840,00
II. Sachanlagen 577.800,00 417.149,92
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 25.450,00 5.203,00
2. technische Anlagen und Maschinen 175.106,00 1.075,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 377.244,00 294.295,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 116.576,92
III. Finanzanlagen 36.912,51 36.752,15
B. Umlaufvermögen 5.406.018,22 5.210.512,80
I. Vorräte 1.270.528,08 1.290.422,95
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.060.812,72 2.402.208,70
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.074.677,42 1.517.881,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.583,24 16.487,50
Aktiva 6.053.734,97 5.714.742,37

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.894.270,48 3.427.512,01
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 2.713.961,35 2.829.922,31
III. Jahresüberschuss 1.154.744,54 572.025,11
B. Rückstellungen 766.713,05 575.697,50
C. Verbindlichkeiten 1.387.290,45 1.710.298,81
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 11.797,57
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.387.290,45 1.698.501,24
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.460,99 1.234,05
Passiva 6.053.734,97 5.714.742,37

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.892.516,01 5.911.560,57
2. Personalaufwand 4.336.890,34 4.197.003,04
a) Löhne und Gehälter 3.595.849,47 3.257.011,47
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 741.040,87 939.991,57
davon für Altersversorgung 18.154,02 311.138,99
3. Abschreibungen 123.272,67 102.148,56
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 123.272,67 102.148,56
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 699.550,01 648.753,47
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.657,25 7.879,09
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 47.902,57 39.199,05
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 524.332,51 353.902,78
8. Ergebnis nach Steuern 1.162.225,16 578.432,76
9. sonstige Steuern 7.480,62 6.407,65
10. Jahresüberschuss 1.154.744,54 572.025,11

Anhang

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Die Hagemann & Henrichsmann GmbH hat ihren Sitz in Steinfurt. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Steinfurt unter HRB 1842 eingetragen.

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Hagemann & Henrichsmann GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für Aufwendungen, die kommende Wirtschaftsjahre betreffen, wurde ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 1.682,96 (Vorjahr: EUR 1.682,96).

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist noch nicht auf Euro umgestellt, es lautet auf DM 50.000,00.

Pensionsrückstellungen

Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind durch Rückdeckungsversicherungen bei der Swiss Life AG, Allianz Lebensversicherung AG und Europa Versicherung AG gesichert. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden nach § 246 II 2 HGB im Geschäftsjahr mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet.

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögensgegenwerten wurden folgende Werte ermittelt:

Erfüllungsbetrag der Pension
1.011.452,00
beizulegender Wert der Rückdeckungsversicherung (gem. Passivprimat)
816.442,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte
1.075.881,00
verrechnete Aufwendungen
1.890,00
verrechnete Erträge
16.939,32


Das Gutachten zur betrieblichen Altersvorsorge wurde durch die Longial GmbH erstellt.

Der Zinsanteil in der Veränderung des Erfüllungsbetrages der Rückstellungen für Pensionen beträgt EUR 18.604,00 (Vorjahr: EUR 25.172,20).

Die Pensionsverpflichtungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC Methode) bewertet. Als Rechnunggrundlagen dienen die "Richttafeln von 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Heubeck-Richttafeln-GmbH).

Der angesetzte und von der Deutschen Bundesbank ermittelte Marktzinssatz beträgt 1,82% p.a. (10-Jahres-Durchschnitt) und entspricht dem durchschnittlichen Marktzinssatz von vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren ( §253 Abs. 2 Satz 2 HGB).
Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 8.343,00. Dieser Betrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Im Rahmen der Anwendung des IDW RH FAB 1.021 erfolgt die Bewertung einer Rückdeckungsversicherung unter Annahme des Passivprimats auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens.

Verbindlichkeiten

Die bilanzierten Verbindlichkeiten lassen sich wie folgt auf die Restlaufzeiten aufteilen:


Restlaufzeit
Verbindlichkeiten gegenüber
bis 1 Jahr
> 1 Jahre
Geschäftsjahr EUR
VJ
TEUR
Geschäftsjahr EUR
VJ
TEUR
Kreditinstitute
0,00
11,8
0,00

Lieferungen und Leistungen
146.743,18
110,2
0,00

Gesellschaftern
0,00
0,0
600.000,00
600,0
Sonstige
488.971,67
819,3
151.575,60
168,9
Gesamt
635.714,85
941,3
751.575,60
768,9


Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen

Zahl
Arbeiter

57,00
Angestellte

17,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt damit
74,00

Auszubildende

11,00


Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Peter Hagemann Thomas Henrichsmann
Vorgänge von besonderer Bedeutung

Hinsichtlich der nach Ablauf des Geschäftsjahres eingetreten weiteren Ereignisse, die von wesentlicher Bedeutung sind, verweisen wir auf die Darstellung im Lagebericht.

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Steinfurt, 06.09.2024

gez. Peter Hagemann, Thomas Henrichsmann


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 06.09.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die Hagemann & Henrichsmann GmbH, Steinfurt

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Hagemann & Henrichsmann GmbH, Steinfurt, - bestehend aus der Bi­lanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Hagemann & Henrichsmann GmbH, Steinfurt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entspre­chendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Er­tragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, ent­spricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ord­nungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ord­nungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlus­ses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Un­ternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anfor­derungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deut­schen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belan­gen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungs­mäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buch­führung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähig­keit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, so­fern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rech-nungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tat­sächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insge­samt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Ver­treter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet ha­ben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen ge­setzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in al­len wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkennt­nissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Überein­stimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche fal­sche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern re­sultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirt­schaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus · identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlun­gen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und ge­eignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kon­trollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungsle-gungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewand­ten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführtuig der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundla­ge der erlangten Prüfbugsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereig­nissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fort­führung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine we­sentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben un­angemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsverrnerks erlangten Prüfungsnachweise. Zu­künftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unter­nehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Anga­ben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so dar­stellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchfüh­rung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragsla­ge der Gesellschaft vermittelt.
· beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
· führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientier­ten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrun­de gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorien­tierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches un­vermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben ab­weichen.
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Münster, 06. Septembei-2024

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