Vermietung von Schienenfahrzeugen
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andrea John seit 29.11.2001 | Geschäftsführer |
Susanne John seit 3.4.2001 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.01% | |
| 49.99% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
John GmbHFreilassingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang zum 31.12.2023ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN Die John GmbH, Freilassing, Amtsgericht Traunstein, HRB 117, beachtet bei der Aufstellung des Jahresabschlusses hinsichtlich der Bilanzierung, der Bewertung und des Ausweises die Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie die Vorschriften des Gesellschaftsvertrags. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Anhangs (§ 288 HGB) wurden in Anspruch genommen. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Immaterielle Wirtschaftsgüter werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden dabei sowohl linear als auch degressiv vorgenommen. Soweit der Übergang von der degressiven Abschreibung auf die lineare zu einer höheren Abschreibung führt, wird auf die lineare übergegangen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden sofort abgeschrieben. Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert bewertet. Bei den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit dem letzten Einstandspreis bewertet. Teilfertige und fertige eigene Produkte sind zu Herstellungskosten bewertet. Bei den Herstellungskosten wurden Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Waren sind mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet, geleistete Anzahlungen auf Vorräte werden innerhalb der Vorräte ausgewiesen. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wird beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung erkennbarer Risiken zum Nennwert bewertet. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als 1 Jahr betragen, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind mit dem Nennbetrag bewertet. Rechnungsabgrenzungsposten werden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Gezeichnetes Kapital und Gewinnrücklagen werden zum Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen werden in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten zu erfüllen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method i.S.d. IAS 19) ermittelt. Als Rechnungsgrundlagen dienten die Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck von 2018 G sowie ein verwendeter Rechnungszins (10-Jahres-Zins) von 1,82 % (Vj.: 1,78 %). Als Rententrend wurde ein Wert von 0,00 % und als Gehaltstrend und als Fluktuation ein Wert von 0,00 % angesetzt. Bei der Bewertung wird seit 2016 der durchschnittliche Marktzins aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren zugrunde gelegt. In den vorangegangenen Jahren wurde der durchschnittliche Marktzinssatz als Durchschnitt der letzten sieben Geschäftsjahre angewandt, der sich bei einer pauschal angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergab. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum Bilanzstichtag EUR 585. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als 1 Jahr betragen, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Devisentermingeschäfte Zur Absicherung von Währungsrisiken wurden im Berichtsjahr derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften mit einem Gesamtvolumen von TEUR 3.900 eingesetzt. Die positiven Zeitwerte wurden nach der Market2Market-Methode bewertet und betrugen für die zum Bilanzstichtag in Höhe von TUSD 500 bestehenden Devisentermingeschäfte TEUR -2. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUST-RECHNUNG Die Aufgliederung der Anlageposten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind im nachfolgenden Anlagespiegel (Seite 3) dargestellt. ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 316 (Vorjahr TEUR 0). Die Forderungen uns sonstige Vermögensgegenstände haben wie bereits im Vorjahr Restlaufzeiten von weniger als einem Jahr. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 3.200 und ist voll einbezahlt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des bis 2015 gesetzlich vorgegebenen Durchschnitts von sieben Geschäftsjahren und des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 3. Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen gebildet für Personalkosten (TEUR 160), für Gewährleistungen (TEUR 113), für Boni an Kunden (TEUR 70) für Abschlusserstellungs-, Steuererklärungs- und Prüfungskosten (TEUR 42) sowie für Archivierungskosten (TEUR 35). Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr TEUR 0) ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, vom Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.325.401,08 einen Betrag von EUR 1.325.401,08 auf neue Rechnung vorzutragen. SONSTIGE ANGABEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 99 Mitarbeiter beschäftigt. Geschäftsführer sind:
Sie sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Geschäftsführungsvergütungen wurde unter Anwendung der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Anteilsbesitz
Die für frühere Mitglieder der Geschäftsführungsorgane gebildete Pensionsrückstellung beträgt EUR 75.655 (Vorjahr: 81.303).
Freilassing, 11.04.2024 Andrea John, Geschäftsführerin Susanne John, Geschäftsführerin Der Jahresabschluss wurde festgestellt am 30.08.2024 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die John GmbH gehört zu den führenden Ballherstellern in Europa. Das Unternehmen mit Sitz in Freilassing produziert Vinyl-Bälle am Standort in Freilassing und vertreibt diese europaweit. Ende des Jahres 2021 wurde eine 100%-ige Tochtergesellschaft in Bulgarien - John Bulgaria EOOD - gegründet, mit dem Ziel, dort Spiel- und Sportbälle aller Art zu produzieren. Damit wird dem gestiegenen Absatz von Vinyl-Bällen in ganz Europa Rechnung getragen. Darüber hinaus wird eine breite Range von anderen Spielbällen aus anderen Materialien sowie Sportbälle, Kinderzelte, Holzspielwaren und weitere Artikel aus dem In- und Outdoor- Bereich importiert und ebenfalls in Europa vertrieben. 2. Forschung und Entwicklung Die John GmbH betreibt keine Forschung und Entwicklung. Der Vinyl-Ball ist ein ausgereiftes Produkt. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs und Rahmenbedingungen 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Umsatz mit klassischem Spielzeug (ohne Videospielen) hat sich in den letzten 5 Jahren in Deutschland wie folgt entwickelt:
Nach einem Umsatzrückgang in 2022 von 5%, bricht auch in 2023 der Spielwarenumsatz um 5,2% ein und erreicht somit ein Volumen von 3,46 Mrd. €. Fussnote 1. Die Ursachen für diesen weiteren Umsatzrückgang liegen in der allgemeinen schwachen deutschen Wirtschaft, nach wie vor besteht Inflation in Deutschland und eine gedämpfte Konsumlaune der Deutschen.
Fussnote 1: Spielzeuginternational 03-04/2024
Auch die John GmbH ist von den oben geschilderten Themen betroffen. Die Umsätze sinken 2023 und die allgemeinen Kosten (vor allem Personalkosten, Energiekosten und Ausgangsfrachten) sind nach wie vor hoch. Allerdings entspannen sich die Containerfrachtkosten und die Importwaren können zu deutlich besseren Einstandspreisen bezogen werden. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung von John GmbH Der Umsatz sinkt gegenüber dem Vorjahr um 11,3%. Dies hat sich bereits in 2022 so abgezeichnet und es wurde ein geringerer Umsatz 2023 budgetiert. Zwar wird im April 2023 Corona als beendet erklärt, aber die Umsätze bleiben schwach. Die großen Retailer bevorzugen es, eher Artikel mit einem niedrigen Verkaufspreis wie unsere Bälle aller Art einzukaufen. Die Absätze von Produkten mit einem höheren Verkaufswert, wie z.B. Sandkästen, Zelte oder Schaukeln brechen weiter ein. Es müssen viele Stückzahlen gehandelt werden, um den Umsatz zu erreichen. Die John GmbH verkauft im Schnitt 1 Stück für € 1. D.h. die John GmbH verkauft mehr Stückzahlen - der Absatz/die Anzahl der verkauften Produkte steigt, aber dies sind Produkte mit einem niedrigeren Verkaufspreis, wodurch der Gesamtumsatz sinkt. III. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage
Die Veränderungen im Bereich des Anlagevermögens beruhen im Wesentlichen auf der Abschreibung der Anlagegegenstände i.H.v. TEUR 495 sowie der Verkäufe von Anlagegegenständen an John Bulgaria zur Etablierung der Produktion. Darüber hinaus gab es übliche Anschaffungen im Rahmen des laufenden Geschäftsbetriebs. Die Finanzanlagen haben sich um TEUR 90 u.a. aufgrund einer Ausleihung an John Bulgaria erhöht. Die Abnahme der kurzfristigen Vermögensgegenstände ist im Wesentlichen auf das wertmäßig gesunkene Vorratsvermögen i.H.v. TEUR 635 zurückzuführen. Der Forderungsbestand ist mit einer Zunahme von TEUR 75 fast unverändert geblieben. Die liquiden Mittel sind um TEUR 409 gestiegen. 2. Finanzlage
Die Zunahme des Eigenkapitals um TEUR 1.325 ist in vollem Umfang auf den Jahresüberschuss zurückzuführen. Das langfristige Fremdkapital besteht nur aus der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen und sinkt kontinuierlich. Die anderen Rückstellungen sind um TEUR 172 gestiegen und resultieren im Wesentlichen aus der Erhöhung der Steuerrückstellungen. Die Abnahme des kurzfristigen Fremdkapitals resultiert im Wesentlichen aus der Rückzahlung des Gesellschafterdarlehens i.H.v. TEUR 1.500 und der Rückzahlung eines kurzfristigen Bankkredits i.H.v. TEUR 500. Die Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote liegt bei 87,2 %. Die Eigenkapitalrendite liegt bei 8,36%. Das Fremdkapital besteht im Wesentlichen nur aus kurzfristigen Verbindlichkeiten. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit hat insbesondere durch das positive Ergebnis zugenommen. Es sind weiterhin Investitionen zum Erhalt des Maschinenparks in Freilassing geplant, die aus dem Cash Flow finanziert werden. 3. Ertragslage
Das Betriebsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr trotz gesunkener Umsätze um TEUR 1.195 verbessert. Dies liegt an dem gesunkenen Materialaufwand für die Eigenfertigung sowie die bezogenen Waren. Das Finanz- u. Beteiligungsergebnis ist gegenüber dem Vorjahr fast unverändert. Ertragsteuern sind aufgrund des positiven Ergebnisses in Form von KSt/Solz TEUR 289 und GewSt TEUR 209 entstanden. Das Jahresergebnis ist mit TEUR 1.325 im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 863 besser ausgefallen. Dies liegt - wie bereits erwähnt - an dem gesunkenen Wareneinsatz. Für das Betriebsergebnis ist auch die Entwicklung des USD wichtig und damit die Kalkulation der importierten Handelsware. In 2023 hat die John GmbH mit einem USD-Kurs von 1,05 kalkuliert. Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 war für die Bewertung nach § 256a HGB ein USD- Kurs von 1,105 zu berücksichtigen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Stärken der John GmbH sind nach wie vor die Reserven in Eigenkapital und Finanzstärke, so dass es keine Liquiditätsengpässe gibt. Der EBIT beläuft sich im 2023 auf TEUR 1.840 bzw. 8,16% bezogen auf den Umsatz. Der EBITDA beträgt absolut TEUR 2.335 bzw. 10,36% bezogen auf den Umsatz. Das Working Capital beläuft sich im Geschäftsjahr auf TEUR 9.687. IV. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 1. Voraussichtliche Entwicklung a) Wettbewerbssituation: Wir schätzen die weitere Entwicklung des deutschen und europäischen Spielwarenmarktes wie folgt ein: Die weltpolitische Lage ist unsicher und geprägt von Krisen und Kriegen mit dem andauernden Krieg zwischen Russland und der Ukraine, den Unruhen im Nahen Osten, den Angriffen der Huti auf Containerschiffe im Roten Meer und einer möglichen Wiederwahl von Donald Trump in den USA. Dies hat Auswirklungen auf die wirtschaftliche Lage, die wir nach wie vor als unsicher einschätzen. Die großen Retailer werden immer größer, die holländische Firma Action hat einen neuen Preiskrieg zwischen allen Discountern eingeläutet und die Preisspirale dreht sich nach unten. Die Grundaussage der Einkäufer ist, dass keine Preiserhöhungen akzeptiert werden. Es gibt viele Insolvenzen in Deutschland aus den verschiedensten Bereichen (Galeria Kaufhof, Esprit, ...). Die Endverbraucher sind verunsichert aufgrund der weltweiten politischen und wirtschaftlichen Lage und sparen am Konsum bzw. geben das Geld für "günstigere" Produkte aus. Für die John GmbH besteht der Wettbewerb weniger durch andere Spielwarenanbieter als durch die sinkenden Preisforderungen der Retailer sowie die starke Nachfragemacht der verbliebenen Retailer. b) Risikomanagement und Risiken, die die künftige Vermögens-, Finanz-, Liquiditätslage des Unternehmens beeinflussen könnten: Wie oben erwähnt, hängt die John GmbH stark von den Planungen und wirtschaftlichen Prognosen unserer Kunden ab. Die John GmbH hat ein gutes Standing bei den Einkäufern über ganz Europa und bedient so gut wie alle Handelsketten, die über viele Stores verfügen und große Mengen von unseren Artikeln abnehmen können. Der Trend setzt sich auch in 2024 fort, dass die Einkäufer Produkte mit niedrigen Preislagen suchen anstelle von höherpreisigen Artikeln. Die John GmbH ist in diesem Bezug mit seinem großen Sortiment an günstigen Bällen aller Art sowie anderen Artikeln aus dem Kleinpreissortiment gut aufgestellt. Die John GmbH verkauft viele Stückzahlen zu niedrigen Preisen, es muss ein enormes Volumen gedreht werden, um die Umsätze zu erreichen. Die John GmbH hat sich in ihrer Organisation und Ausrichtung auf dieses Händling von großen Stückzahlen eingestellt. Durch die beiden Ballfertigungen in Bulgarien und Freilassing sowie einem Außenlager in Tschechien gelingt es, den Anforderungen der Kunden gerecht zu werden. Darüber hinaus wird ein striktes Kostenmanagement gefahren und Lagerbestände abgebaut. Das Ziel ist es, nur die Waren, für die bereits Kundenaufträge vorliegen, einzukaufen. Allerdings werden die Kundenanforderungen immer höher und das Team der John GmbH ist ganz auf die Kundenorientierung ausgerichtet. Es ist die Aufgabe von John GmbH, für diese Kunden als verlässlicher Lieferant zu gelten, um in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Ein wichtiges Thema der Zukunft bleibt die Nachhaltigkeit und es kommen in diesem Zusammenhang einige neue Gesetze auf alle Unternehmen der EU - nicht nur aus dem Spielwarenbereich - zu. In diesem Zusammenhang ist die GPSR (= General Product Safety Regulation), die EPR (= Extended Producer Responsibility), das Entwaldungsgesetz sowie die neue Batterieverordnung zu nennen. Alle diese Neuerungen erhöhen den bürokratischen Aufwand enorm, diese Kosten können aber nicht über die Preise an die Kunden weitergegeben werden. Die John GmbH hat für 2024 einen Auftragsbestand von € 17,9 Mio, der sich vor allem auf PVC-Bälle und Bälle aller Art bezieht. Es besteht die Herausforderung, die Kosten und Abwicklungen eines sehr großen Ballvolumens mit geringen Preisen pro Stück bestmöglich zu organisieren und abzuwickeln, um Umsatz, Kosten und Deckungsbeiträge in Einklang zu bringen. 2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die John GmbH hat ihre Stärken in der Eigenfertigung mit dem internationalen Ruf "John - Die Welt der Bälle". Mit der Fokussierung auf das Ballgeschäft, einer Erweiterung der Kapazitäten durch eine eigene Tochterfirma in Bulgarien sowie die optimale Organisation des Händlings der Bälle, werden die Aufträge bestmöglich abgewickelt und die Kunden zufriedengestellt. Ebenso hilft die Fokussierung auf wichtige Kunden und die sehr gute Kundenbeziehung und Kundenpflege, um die großen Retailer in Europa zu bedienen und zu behalten. Das Ziel ist es, die bestehenden Kunden bestmöglich zu bedienen, die internen Abläufe auf das Händling großer Ballvolumina auszurichten und das Preisniveau zu halten. Die allgemeine Situation vor allem in Russland, dem Nahen Osten und den USA ruft viele Ängste und Unsicherheiten bei den Menschen hervor. Die Angriffe der Huti auf Containerschiffe im Roten Meer haben wieder die Frachtkosten sprunghaft steigen lassen. Dies zeigt, wie instabil und unsicher viele Kalkulationsfaktoren sind, es ist ein ständiges Auf und Ab. Diese Entwicklungen im weltpolitischen und wirtschaftlichen Bereich können wir nicht beeinflussen, wir können immer nur flexibel bleiben und uns schnellstmöglich neuen Situationen anpassen. Dies ist John GmbH bisher immer gut gelungen mit einem strikten Fokus auf Kunden, Kosten und Cash Flow. Die John GmbH wird sich im kommenden Jahr vor allem auf eine Effizienzsteigerung der internen Abläufe konzentrieren, um den neuen Gesetzen Rechnung zu tragen und den internen Aufwand für die Abwicklungen im Vertriebs-, Einkaufs- und Produktionsbereich zu optimieren. 3. Prognosebericht Aufgrund der ersten Verhandlungen mit unseren Kunden für die erste Jahreshälfte 2025 zeigt sich, dass der Fokus der Kunden nach wie vor auf unseren Bällen liegt. Vorsichtig werden auch wieder andere Produkte wie Sprungbälle oder Zelte für Aktionen und Promotions angefragt. Die Kunden sind froh, wenn die John GmbH Preise halten kann und es zu keinen weiteren Preissteigerungen kommt.
Freilassing, am 11. April 2024 Andrea John, Geschäftsführerin Susanne John, Geschäftsführerin BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die John GmbH, Freilassing Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der John GmbH, Freilassing, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der John GmbH, Freilassing, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 30. August 2024 GEIPEL
& KOLLMANNSBERGER GmbH
Manfred Roßik, Wirtschaftsprüfer Michael Geipel, Wirtschaftsprüfer |
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