Frei Aktiengesellschaft AKTIVE REHASYSTEMELiquidiert

Am Fischerrain 8, 79199 Kirchzarten, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 5587
Eingetragen
27.1.1998
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfHerstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb sowie der Handel mit medizinischen, therapeutischen und Sportgeräten und der damit zusammenhängenden Tätigkeiten und Dienstleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

Frei Aktiengesellschaft AKTIVE REHA- SYSTEME

Kirchzarten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Lagebericht zum 31.12.2017

Frei Aktiengesellschaft AKTIVE REHA-SYSTEME, Kirchzarten

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

In den Jahren seit 1976 hat sich FREI zu einem der führenden Ausstatter im Physiotherapie-, Krankenhaus- und Fitnessbereich entwickelt. Die breite Sortimentspalette bietet alles, was für den Einsatz im Reha- und Fitnessbereich geeignet ist. Von Gymnastikbällen, Gymnastikmatten und Lagerungsmaterialien, über Elektrotherapiegeräte, Ergometer und Laufbänder, bis hin zu Therapieliegen und medizinischen Trainingsgeräten können Ärzte, Therapeuten, Fitnesscenter oder gesundheitsbewusste Privatkunden bei FREI alles finden. Maßstäbe setzt FREI mit ihren selbst entwickelten Produkten, vor allem den Therapieliegen SOLITHERA®, ARCUS®, THERA® und Taxxo® und den Trainingsgeräten der GENIUS ECO®, Factum® novus II und LUXXUM® Linie.

Die Produkte werden überwiegend im Inland sowie im deutschsprachigen Ausland vertrieben. Der Vertrieb erfolgt dabei über eigene Vertriebsmitarbeiter und teilweise über selbstständige Vertriebsgesellschaften.

Die Aktien werden derzeit ausschließlich vom Vorstand Herr Frei gehalten.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2017 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2017 um 2,2 % höher als im Vorjahr. Im vorangegangenen Jahr war das BIP in ähnlicher Größenordnung gewachsen (+ 1,9 %).Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das Wirtschaftswachstum im Jahr 2017 wieder über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von + 1,3 % lag.

Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 2,0 % höher als ein Jahr zuvor, die staatlichen Konsumausgaben stiegen mit + 1,4 % unterdurchschnittlich.

Die Zahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland lag um 638 000 Personen oder 1,5 % über dem Jahresdurchschnitt 2016. Der seit zwölf Jahren anhaltende Anstieg der Erwerbstätigkeit setzte sich damit auch im Jahr 2017 fort.

Laut einer im März 2017 veröffentlichten Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit zeigt, dass die meisten Ausfalltage, trotz leichtem Rückgang, auf das Konto der sogenannten Muskel-Skelett-Erkrankungen wie beispielsweise Rückenschmerzen (256 Tage je 100 Versicherte) gingen.

Im stationären und ambulanten Gesundheitswesen expandiert die Nachfrage grundsätzlich stärker zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Dahingehend wirkt sich neben dem medizinischen Fortschritt besonders die fortschreitende Alterung, mithin Morbidität, der Bevölkerung aus. Zur Begrenzung des damit verbundenen Kostenanstiegs greift die Gesundheitsgesetzgebung allerdings immer wieder angebots- oder nachfragedämpfend ein. Das insgesamt recht stabile Wachstum wird daher zeitweilig von Vorzieh- und Nachholeffekten überlagert.

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Insgesamt entsprach unsere Geschäftsentwicklung in 2017 unseren Erwartungen. Durch die Reorganisation des Vertriebs und die Trennung von unserem Vertriebspartner Frei Nord GmbH (Kündigung zum 15.09.2017, die bereits im November 2016 ausgesprochen wurde) haben wir mit einem Umsatzniveau unterhalb des Geschäftsjahres 2016 geplant. Entsprechend unserer Erwartungen wurde das Jahr 2017 mit einem Umsatzrückgang von 12% abgeschlossen.

Eine gegenüber den Jahren 2014 und 2015 verbesserte Kostenstruktur, sowohl intern durch Personalabbau als auch extern durch optimierten Einkauf und den Aufbau von alternativen Lieferanten und einer neuen Preispolitik mit Verzicht auf Rabattgabe, trägt dazu bei, dass das Ergebnis positiv gehalten werden konnte.

Mit unseren, in den letzten Jahren vorgenommen und im Markt eingeführten Entwicklungen, verfügen wir bei den selbst hergestellten Therapie- und Trainingsgeräte über ein innovatives und umfangreiches Produktprogramm. Die Geräteserien werden kontinuierlich gepflegt, sowohl in Bezug auf die wirtschaftliche Herstellung der Produkte als auch in Bezug auf eine optimierte Nutzung für den Kunden. Jedoch müssen wir feststellen, dass die Digitalisierung immer mehr Einzug in unseren Markt voranschreitet und den Absatz unserer Produkte zunehmend beeinflusst.

Die Herstellung der FREI Produkte erfolgt weiterhin in unserer Manufaktur in Kirchzarten. Die vorgefertigten Teile beziehen wir im wesentlich von langjährigen Lieferanten aus der Region. Unsere, im Rahmen der ISO-Zertifizierung (ISO EN 13485:2012 / AC:2012) getroffenen Maßnahmen und die damit verbundene Einbeziehung unserer Lieferanten zeigen sich als wirksam und unterstützen unser Managementsystem für Design und Herstellung unserer Therapieliegen und -geräte. Unser technischer Einkauf gewährleistet durch eine genaue Bestandsüberwachung und -planung die Verfügbarkeit von Produktionsmitteln.

Unsere Investitionstätigkeit konzentrierte sich auf die Entwicklung einer neuen Trainingssteuerungs-Software (FreiPlus) sowie die Weiterentwicklung unserer Trainingsmonitore. Des Weiteren haben wir in neue Besprechungsräume investiert, um Schulungen und Seminare für unsere Kunden attraktiv und modern abzuhalten.

Zins und Tilgung wurden, wie in den Vorjahren, vertragsgemäß bedient. Dies gilt auch für die Miet- und Leasingverpflichtungen.

Erfahrung, Motivation und Kompetenz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eine der wichtigsten Voraussetzungen für unseren Unternehmenserfolg. Deshalb achten wir auf ein angenehmes und kommunikatives Arbeitsumfeld und schulen unsere Mitarbeiter, jährlich wiederkehrend, so auch in 2017, in Ihren Tätigkeitsschwerpunktbereichen, durch internen und externen Maßnahmen. In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz haben sich auch im Geschäftsjahr 2017 keine besonderen Vorkommnisse ergeben.

Darstellung der Lage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 347 TEuro bzw. 10,3 % erhöht. Da wir unser Geschäft in gemieteten Räumen betreiben und daneben große Teile unseres Fuhrparks geleast sind liegt die Anlagenintensität lediglich bei 13,8 % (Vj. 11,9 %) der Bilanzsumme. Die Vorräte, einschließlich der offen abgesetzten erhaltenen Anzahlungen von 174 TEuro (Vj. 134 TEuro), haben sich im Geschäftsjahr absolut auf 1.823 TEuro (Vj. 1.713 TEuro) erhöht und sind relativ um 2 %-Punkte auf 49% der Bilanzsumme angestiegen. Das bilanzielle Eigenkapital wird zum Stichtag (ergebnisbedingt) mit 1.145 TEuro (Vj. 1.047 TEuro) ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote verminderte sich von 31,1 % auf 30,9 % der Bilanzsumme.

Zum Stichtag ist das langfristig gebunden Vermögen (Anlagevermögen) langfristig durch Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind durch kurzfristiges Vermögen (einschließlich der Vorräte) gedeckt. Zum Stichtag verfügen wir über freie Kontokorrentkreditlinien (einschließlich Kassenbestand und Bankguthaben) von 819 TEuro (Vj. 492 TEuro). Der erwirtschaftete Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist negativ und beträgt -246 TEuro (im Vorjahr positiv + 344 TEuro). Die negativen Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurden hauptsächlich über Gesellschafterdarlehen refinanziert.

Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse+ Bestandsveränderung+ sonstige betriebliche Erträge) liegt um 9,2 % unter dem Vorjahr. Die Materialeinsatzquote hat sich gegenüber dem Vorjahr (56,4%) um 0,7%-Punkte auf 57,1 % der Gesamtleistung verschlechtert. Damit liegt die Materialaufwandsquote höher als im Vorjahr, aber deutlich unterhalb der Jahre 2015 und 2014.

Die Entwicklung der Kostenpositionen gegenüber den Vorjahren zeigt, dass sowohl unsere Neuorganisation im Personalbereich als auch unser optimierter Einkauf Wirkung zeigen. Daneben hat unsere geänderte Preispolitik mit Verzicht auf Rabattgabe die Entwicklung der Materialeinsatzquote seit 2015 von damals 62,9% auf 57,1% positiv beeinflusst.

Neben der Verbesserung der Kostenstrukturen trugen insbesondere die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEuro 277) und die Vereinnahmung einer Ausschüttung der Frei Swiss AG (TEuro 34) dazu bei, dass 2017 zum zweiten Mal in Folge ein positiver Jahresüberschuss erzielt werden konnte.

Auf Grund der vorhandenen steuerlichen Verlustvorträge ergibt sich keine Belastung mit Körperschaft- oder Gewerbesteuer.

Insgesamt konnte trotz der anhaltenden Belastung aus der Neuausrichtung des Vertriebs und der Reorganisation des Unternehmens ein positiver Jahresüberschuss von 10 TEuro (Vj. 212 TEuro) erreicht werden.

Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts stellt die Vermögens- und Finanzlage eine solide Basis dar und ermöglicht uns die notwendigen Maßnahmen zur Verbesserung der Produktivität umzusetzen. Nach einem schwierigen ersten Halbjahr 2018 zeichnet sich im zweiten Halbjahr 2018 eine deutliche Verbesserung auf der Ertragsseite ab, so dass wir davon ausgehen, die für 2018 und 2019 gesteckten Ziele erreichen zu können.

3. Entwicklung

Unsere Entwicklungen im Bereich der Therapieliegen konzentrieren sich vor allem auf Design und optimale Praxisanwendung. Im Bereich der Therapiegeräte liegen die Schwerpunkte unserer Entwicklungen in innovativen Lösungen für Trainings-/Therapie-Optimierung, -Kontrolle und

-Dokumentation sowie für geräteunterstützte Therapien.

Verschiedene Therapieliegen und -geräte wurden in den letzten Jahren mit dem ROTEN PUNKT (red dot) für HOHE DESIGNQUALITÄT des Designzentrums Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Zuletzt wurde Luxxum 2017 mit dem German Design Award ausgezeichnet.

Ergänzend wird kontinuierlich an der Qualität aller FREI Produkte gearbeitet.

Der Bereich "Entwicklung" ist ebenfalls mit der Ausarbeitung innovativer neuer Therapie- und Fitnessgeräte befasst.

Die Entwicklung orientiert sich derzeit am Markt bezüglich der fortschreitenden Digitalisierung um richtungsweisende Weichen zu stellen.

4. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Ziel unseres Risikomanagements ist es, Risiken zu minimieren bzw. nur einzugehen, um damit verbundene Chancen zu nutzen.

Um Ausfallrisiken zu minimieren, achten wir auf ein gutes Forderungsmanagement. Unsere Forderungsausfälle liegen in der Regel im Bereich des Pauschalrisikos. Beschaffungspreiserhöhungen versuchen wir möglichst zeitnah an unsere Kunden weiterzugeben. Zins- und Liquiditätsrisiken minimieren wir durch eine hohe Eigenfinanzierungsquote und konservative, langfristige Fremdfinanzierungen (unter Ausnutzung des derzeitigen noch niedrigen Zinsniveaus).

Bei der Beschaffung unserer Zulieferteile (nicht Waren) arbeiten wir, auch aufgrund unserer Qualitätsansprüche, grundsätzlich langjährig mit wenigen Zulieferern zusammen. Ein besonderes Risiko besteht hierin jedoch nicht, da wir auch auf eine Vielzahl anderer Lieferanten zugreifen könnten.

Dem Wettbewerb am (Absatz-) Markt werden wir auch zukünftig durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und unser hohes Maß an Qualität begegnen.

Hinsichtlich der Chancen und Risiken aus der Beendigung der Zusammenarbeit mit unserem Vertriebspartner E+S GmbH verweisen wir auf Abschnitt 6.

5. Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

6. Ausblick

Für 2018 gehen wir, gestützt auf unsere Planung, davon aus, dass unsere zwischenzeitlich geänderte Preispolitik und die eingeleiteten Kosteneinsparungsprojekte weiter greifen. Dabei planen wir mit einem Umsatzrückgang durch die Beendigung der Zusammenarbeit mit FREI Nord zum 15.09.2017.

Dieses Risiko wird durch eine geplante Personalreduzierung und Optimierung in der Logistik so weit als möglich kompensiert. Weiterhin wird die Liquidität durch Finanzierungsmaßnahmen des Inhabers Hr. Rudolf Frei sowie durch zugesagte Kontokorrentlinien der Banken sichergestellt.

Durch Kündigung unseres Vertriebsleiters für den deutschen Markt im September 2017 zum 31.03.2018 planen wir eine Umstrukturierung im Bereich Vertrieb und Marketing und die Einstellung eines neuen Gesamtvertriebsleiters 2018 zur Verstärkung des Vertriebs um eine bessere Marktpräsenz zu erreichen.

Die Weiterentwicklung der Software und Digitalisierung unserer Produkte wird zielgerichtet vorangetrieben und 2018 marktfähig umgesetzt.

Des Weiteren läuft die Planung einer neuen ERP-Software, die das derzeitige veraltete ERP-System ablösen soll, um auch hier mehr Qualität in die Prozesse und Arbeitsabläufe zu bekommen.

Die Senkung des Materialkosteneinsatzes ist auch für 2018 ein großes Ziel, an dem stetig gearbeitet wird.

Wir beurteilen deshalb die voraussichtliche Entwicklung positiv. Wir werden auch zukünftig unseren Zahlungsverpflichtung rechtzeitig nachkommen.

Vor dem Hintergrund rechnen wir für 2018 mit einem negativen Jahresergebnis von rund 400 TEuro. Nach der erfolgreichen Umsetzung der eingeleiteten Maßnahmen rechnen wir für 2019 mit einem Umsatzanstieg und einem deutlich positiven Ergebnis.

 

Kirchzarten i. Br., den 15. Oktober 2018

Frei Aktiengesellschaft AKTIVE REHA-SYSTEME

gez. Hanspeter Rosenberger, Vorstandsvorsitzender

gez. Rudolf Frei, Vorstand

Bilanz

Aktiva

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Anlagevermögen 513.441,76 399.096,93
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 36.648,50 25.644,50
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 36.648,50 25.644,50
II. Sachanlagen 388.415,00 373.452,43
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.586,00 1.435,00
2. technische Anlagen und Maschinen 61.228,00 68.833,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 324.601,00 281.038,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 22.146,43
III. Finanzanlagen 88.378,26 0,00
1. Beteiligungen 88.378,26 0,00
B. Umlaufvermögen 3.129.774,57 2.858.100,10
I. Vorräte 1.823.117,02 1.713.438,59
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 173.564,38 134.382,41
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.306.244,46 904.207,75
1. sonstige Vermögensgegenstände 1.306.244,46 904.207,75
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 413,09 240.453,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 65.147,24 104.135,95
Bilanzsumme, Summe Aktiva 3.708.363,57 3.361.332,98

Passiva

   
  31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Eigenkapital 1.145.063,97 1.046.893,62
I. gezeichnetes Kapital 53.000,00 52.000,00
II. Kapitalrücklage 291.024,20 203.645,94
III. Gewinnrücklagen 5.200,00 5.200,00
IV. Bilanzgewinn 795.839,77 786.047,68
B. Rückstellungen 276.015,92 532.365,57
C. Verbindlichkeiten 2.287.283,68 1.782.073,79
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 938.414,22 901.959,20
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.348.869,46 880.114,59
Bilanzsumme, Summe Passiva 3.708.363,57 3.361.332,98

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
1. Rohergebnis 5.184.799,38 5.568.963,63
2. Personalaufwand 2.536.472,63 2.660.440,64
a) Löhne und Gehälter 2.096.063,05 2.201.598,99
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 440.409,58 458.841,65
davon für Altersversorgung 39.337,09 44.720,23
3. Abschreibungen 129.142,65 124.634,17
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 129.142,65 124.634,17
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.497.316,68 2.521.727,61
5. Erträge aus Beteiligungen 34.188,55 0,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.345,81 1.987,28
davon aus Abzinsung 1.000,27 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 44.914,04 48.179,73
davon aus Abzinsung 72,25 221,00
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 6,65 -1,02
9. Ergebnis nach Steuern 13.481,09 215.969,78
10. sonstige Steuern 3.689,00 4.302,67
11. Jahresüberschuss 9.792,09 211.667,11

Ergebnisverwendung

1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
11. Jahresüberschuss 9.792,09 211.667,11
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 786.047,68 574.380,57
13. Bilanzgewinn 795.839,77 786.047,68

Anhang zum 31.12.2017

Frei AG Aktive Reha-Systeme

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Frei Aktiengesellschaft AKTIVE REHA- SYSTEME

Firmensitz laut Registergericht: Kirchzarten

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Freiburg

Register-Nr.: 5587

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die sonstigen Finanzanlagen sind zu ihren Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und den Warenbeständen erfolgte die Ermittlung der Anschaffungskosten grundsätzlich auf der Basis gewogener Durchschnittspreise. Die (unfertigen) fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten, die grundsätzlich alle handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Bestandteile enthalten, bewertet.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind in Anwendung des Ausweiswahlrechts gem.§ 268 HGB Abs. 5 HGB von den Vorräten offen abgesetzt worden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung einer angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Langfristige Forderungen wurden grundsätzlich abgezinst.

Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand sind zum Nennwert bilanziert.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind grundsätzlich in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Als Zinssatz wurde grundsätzlich der von der Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre verwendet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet.

Für die Ermittlung latenter Steuern, auf Grund von temporären oder quasi-temporären Differenzen zwischen der handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder auf Grund steuerlicher Verlustvorträge, werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus steuerlichen Verlustvorträgen. Bei der Berechnung der aktiven latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 26,850% verwendet.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 39 TEuro (Vorjahr: 38 TEuro).

Angaben zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 134 TEUR (i.Vj. TEUR 0,00) enthalten.

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet kein Disagio.

Zum Bilanzstichtag besteht ein aktiver Überhang der latenten Steuern, dessen Aktivierung, in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts, unterbleibt.

Angaben zum Kapital

Die Hauptversammlung hat am 21.08.2017 eine Erhöhung des gezeichnete Kapitals (Grundkapital) um 1.000,00 Euro auf 53.000,00 Euro beschlossen. Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) in Höhe von 53.000,00 Euro ist in 53.000 Stückaktien in Form von vinkulierten Namensaktien mit einem Nennbetrag von jeweils 1.00 Euro eingestellt.

Die Aktien lauten auf den Inhaber.

Die Gewinnrücklagen betreffen die gesetzliche Rücklage. Die Rücklage ist in voller Höhe dotiert.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Rückstellungen im Personalbereich (78 TEuro / Vj. 106 TEuro), insbesondere Urlaubsrückstellungen.

Rückstellungen für Aufbewahrung und Jahresabschluss (66 TEuro / Vj. 65 TEUR)

Rückstellungen im Vertriebsbereich (43 TEuro / Vj. 284 TEuro), insbesondere Gewährleistungsrückstellungen und Prozessrisiken.

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2017 31.12.2017
TEuro
kleiner 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 938,4 481,7 424,3 32,4
(Vorjahr) (901,9) (226,4) (478,1) (197,4)
aus Lieferungen und Leistungen 967,4 967,4 0,0 0,0
(Vorjahr) (611,2) (611,2) (0,0) (0,0)
        0,0
sonstige Verbindlichkeiten 381,5 381,5 0,0 0,0
(Vorjahr) (268,9) (268,9) (0,0) (0,0)
Summe 2.287,3 1.830,6 424,3 32,4
(Vorjahr) 1.782,0) (1.106,5) (478,1) (197,4)

Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen 22 TEuro (i. Vj. 30 TEuro) auf Steuerverbindlichkeiten und 2 TEuro (i. Vj. 4 TEuro) auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Die sonstige Verbindlichkeiten enthalten (Darlehens-) Verbindlichkeiten gegenüber einem Gesellschafter bzw. Aktionär von 206 TEuro (i. Vj. 229 TEuro).

Sicherheiten

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 760 TEuro durch persönliche Bürgschaften von Rudolf Frei, 816 TEuro durch Grundschulden von 3.387 TEuro auf Grundstücke der Frei Grundstücksverwaltungs-GmbH & Co. KG, Kirchzarten, und ein Grundstück von Herr Rudolf Frei, 102 TEuro durch Sicherungsübereignungen von Fahrzeugen, 169 TEuro durch Raumsicherungsübereignungen des Warenlagers und 881 TEuro durch Gobalabtretungen von Forderungen gesichert.

Für die übrigen Verbindlichkeiten sind, außer den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten, keine besonderen Sicherheiten gewährt.

Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften, sonstigen finanziellen Verpflichtungen und Haftungsverhältnissen

Für die Gesellschaft bestehen wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von jährlich 524 TEuro. Davon resultieren 406 TEuro aus Immobilien-Mietverträgen, 49 TEuro aus Leasingverträgen für bewegliche Gegenstände (vor allem Fahrzeugen) sowie 69 TEuro aus der laufenden Überlassung von Rechten (Lizenzen). Die Immobilien-Mietverträge haben feste Laufzeiten bis 2024. Die Leasingverträge für bewegliche Gegenstände (vor allem von Fahrzeugen) enden spätestens im Juli 2018. Die Lizenzverträge sind umsatzabhängig und auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Durch die abgeschlossenen Verträge erfolgen keine Ausweitung der Fremdfinanzierung und kein Liquiditätsentzug zum Investitionszeitpunkt, allerdings erfolgt ein Liquiditätsabfluss kontinuierlich über die Laufzeit der Verträge.

Im Geschäftsjahr 2015 wurde auf Grund eines Forderungsverzichts mit Besserungsvereinbarung Verbindlichkeiten in Höhe von 68 TEuro erfolgswirksam ausgebucht. Hieraus resultieren sonstige finanzielle Verpflichtungen in entsprechender Höhe (zzgl. Zins). Der Vorstand geht davon aus, dass die Verpflichtung nicht vor 2019 fällig wird.

Weitere, für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentliche, nicht in der Bilanz enthalte Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Es bestehen Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsverträgen in Höhe von 12 TEuro. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt, da die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als gut eingeschätzt wird und aus Gewährleistungsverträgen keine Inanspruchnahme droht. Weitere Haftungsverhältnisse lagen zum Abschlussstichtag nicht vor.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Bei den hierin enthaltenen periodenfremden und außerordentlichen Erträgen in Höhe von 278 TEuro (Vj. 47 TEuro) handelt es sich im Wesentlichen um Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 235 TEuro.

Erträge aus Währungsumrechnung sind keine enthalten.

Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 39 TEuro (Vj. 45 TEuro) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Bei den hierin enthalten periodenfremden Aufwendungen handelt es sich ebenfalls nur um Beträge untergeordneter Bedeutung. Im Vorjahr sind außergewöhnliche Aufwendungen im Zusammenhang mit einem Rechtstreit in Höhe von 200 TEuro enthalten.

Auswendungen aus der Währungsumrechnung sind grundsätzlich keine enthalten.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen betragen 1 TEuro (Vj. 0 TEuro)

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen betragen 0 TEuro (Vj. 0 TEuro).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 13,00
Angestellte 45,50
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 58,50

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Als einzelvertretungsberechtigte Vorstände waren bestellt:

Herr Rudolf Wilhelm Frei

Vorstand für Entwicklung

Herrn Hans-Peter Rosenberger, Vorstandvorsitzender

Vorstand für die Geschäftsbereiche Beschaffung, Produktion, Vertrieb und Verwaltung

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Herr Stephan Olefs, Physiotherapeut, Vorsitzender

Frau Birgit Sporbeck-Frei, Physiotherapeutin, stellvertretende Vorsitzende

Frau Silke Sporbeck-Olefs, Physiotherapeutin

Frau Lisa Sporbeck, Kfm. Angestellte

Herr Dr. Rolf Eicke, Rechtsanwalt

Die Vergütung des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2017 auf 36 TEuro.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
TEUR
Eigenkapital
TEUR
Frei Swiss AG, Thalwill Schweiz 100 % 27 318

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss beträgt 9.792,09 Euro.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags in Höhe von 786.047,68 Euro ergibt sich ein Bilanzgewinn von 795.839,77 Euro, der zu verwenden ist.

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 795.839,77 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Kirchzarten i.Br., den 15. Oktober 2018

gez.Hans-Peter Rosenberger, Vorstandsvorsitzender

gez. Rudolf Frei, Vorstand

Anlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2017
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2017
EUR
kumulierte Abschreibungen 01.01.2017
EUR
Anlagevermögen            
Immaterielle Vermögensgegenstände            
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 52.969,95 14.786,25 0,00 0,00 67.756,20 27.325,45
geleistete Anzahlungen 0,00 12.625,00 0,00 0,00 12.625,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 52.969,95 27.411,25 0,00 0,00 80.381,20 27.325,45
Sachanlagen            
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.529,72 1.746,00 0,00 0,00 6.275,72 3.094,72
technische Anlagen und Maschinen 98.855,03 0,00 0,00 0,00 98.855,03 30.022,03
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.197.202,18 65.693,40 162.787,70 102.406,50 1.202.514,38 916.164,18
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 22.146,43 80.260,07 0,00 -102.406,50 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.322.733,36 147.699,47 162.787,70 0,00 1.307.645,13 949.280,93
Finanzanlagen            
Beteiligungen 0,00 88.378,26 0,00 0,00 88.378,26 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 88.378,26 0,00 0,00 88.378,26 0,00
Summe Anlagevermögen 1.375.703,31 263.488,98 162.787,70 0,00 1.476.404,59 976.606,38
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen      
Immaterielle Vermögensgegenstände      
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.407,25 0,00 0,00
geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 16.407,25 0,00 0,00
Sachanlagen      
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 595,00 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 7.605,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 104.535,40 0,00 142.786,20
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 112.735,40 0,00 142.786,20
Finanzanlagen      
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 129.142,65 0,00 142.786,20
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2017
EUR
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2017
EUR
Anlagevermögen        
Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 43.732,70 0,00 24.023,50
geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 12.625,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 43.732,70 0,00 36.648,50
Sachanlagen        
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 3.689,72 0,00 2.586,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 37.627,03 0,00 61.228,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 877.913,38 0,00 324.601,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 919.230,13 0,00 388.415,00
Finanzanlagen        
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 88.378,26
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 88.378,26
Summe Anlagevermögen 0,00 962.962,83 0,00 513.441,76

Bericht des Aufsichtsrats

Bericht des Aufsichtsrates der Frei AG für das Geschäftsjahr 2017

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2017 die ihm nach Gesetz obliegenden Aufgaben wahrgenommen, den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Geschäftsführung überprüft und überwacht. Er unterzog auch das Risikomanagement einer Überprüfung und ist der Auffassung, dass dieses den Anforderungen in vollem Umfang entspricht.

Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat in schriftlichen und mündlichen Berichten regelmäßig, zeitnah und umfassend. Die Berichte behandelten vor allem die Planung, Strategie, die Geschäftsentwicklung und -lage der Gesellschaft. Gegenstand und Umfang der Berichterstattung des Vorstandes entsprechen den vom Aufsichtsrat gestellten Anforderungen. Neben den Berichten ließ sich der Aufsichtsrat vom Vorstand ergänzende Informationen erteilen. Insbesondere stand der Vorstand in den Sitzungen des Aufsichtsrates zur Erörterung und zur Beantwortung der vom Aufsichtsrat gestellten Fragen zur Verfügung.

Der Aufsichtsratsvorsitzende wurde auch zwischen den Sitzungsterminen des Aufsichtsrates ausführlich informiert.

Im Geschäftsjahr 2017 fanden 2 Aufsichtsratssitzungen statt. Themen waren dabei, neben der wirtschaftlichen Lage und Entwicklung, der Lagebericht 2017 und der Jahresabschluss 2017.

Der aktuelle Aufsichtsrat, entspricht personell dem bisherigen Aufsichtsrat.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss zum 31.12.2017 und der Lagebericht 2017 sind unter Einbeziehung der Buchführung der Gesellschaft durch die Dehmer audit & tax GmbH, Freiburg geprüft. Der Abschlussprüfer hat keine Einwendungen erhoben und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Der Abschlussprüfer hat in der Aufsichtsratssitzung am 18.12.2018 über die Ergebnisse seiner Prüfung berichtet und sämtliche Fragen des Aufsichtsrates beantwortet.

Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes 2017 sowie des Prüfungsberichtes des Abschlussprüfers sind keine Einwendungen zu erheben.

Der Jahresabschluss und Lagebericht 2017 entspricht den gesetzlichen und satzungsmäßigen Anforderungen. Der Jahresabschluss 2017 wurde vom Aufsichtsrat gebilligt und ist somit festgestellt.

Der Aufsichtsrat hat den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands, auch im Hinblick auf die wirtschaftliche Lage geprüft. Er schließt sich diesem Gewinnverwendungsvorschlag, wonach der Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorgetragen wird, an.

Dieser Bericht wurde vom Aufsichtsrat durch Beschluss vom heutigen Tag festgestellt.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und den Mitgliedern der Geschäftsleitung für ihren Einsatz in diesem Geschäftsjahr. Der Dank gilt auch insbesondere allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Frei AG.

 

Kirchzarten, 18.12.2018

gez. Stephan Olefs, Vorsitzender des Aufsichtsrates

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2018 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Frei Aktiengesellschaft AKTIVE REHA-SYSTEME für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage auf der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Freiburg, den 16. November 2018

Dehmer audit & tax GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

JUDr. Hans Holger Dehmer, Wirtschaftsprüfer

Michael Dörle, Wirtschaftsprüfer

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.

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