Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 160852
Vorher
WBI - Wohnen, Bauen, Immobilien GmbH
Eingetragen
20.8.2014
Branche
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und WohnungenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
Der Erwerb, die Vermietung und Verwaltung von Grundbesitz.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Loxias XV S.à r.l.LUX
89.90%
Loxias XVI S.à r.l.LUX
10.10%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Loxias XV S.à r.l.
Luxembourg
23.014 €
89.90%
Loxias XVI S.à r.l.
Luxembourg
2.586 €
10.10%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fallow Calla Property GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 6.444.114,04 7.034
2. Technische Anlagen und Maschinen 1,00 0
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 36.501,00 45
6.480.616,04 7.079
B. Umlaufvermögen
I. Andere Vorräte
Unfertige Leistungen 826.381,83 868
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Vermietung 59.747,20 44
2. Sonstige Vermögensgegenstände 107.598,41 77
167.345,61 121
III. Flüssige Mittel
Guthaben bei Kreditinstituten 285.447,06 236
1.279.174,50 1.225
C. Rechnungsabgrenzungsposten 144.212,64 407
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 16.622.010,99 13.818
24.526.014,17 22.529

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 26
II. Verlustvortrag -13.843.646,61 -10.781
III. Jahresfehlbetrag -2.803.964,38 -3.063
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 16.622.010,99 13.818
0,00 0
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 226.315,00 106
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.373.563,99 10.883
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 11.373.563,99 (Vorjahr: TEUR 56)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0,00 EUR (Vorjahr: TEUR 10.827)
2. Erhaltene Anzahlungen 752.619,85 680
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 752.619,85 (Vorjahr: TEUR 680)
3. Verbindlichkeiten aus Vermietung 115.664,93 216
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 115.664,93 (Vorjahr: TEUR 216)
4. Verbindlichkeiten aus anderen Lieferungen und Leistungen 77.075,69 56
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 77.075,69 (Vorjahr: TEUR 56)
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.686.323,02 10.331
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 1.876.381,30 (Vorjahr: TEUR 1.911)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 9.809.941,72 (Vorjahr: TEUR 8.421)
6. Sonstige Verbindlichkeiten 256.181,43 226
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 256.181,43 (Vorjahr: TEUR 226)
davon aus Steuern: EUR 23.253,76 (Vorjahr: TEUR 16)
24.261.428,91 22.391
D. Rechnungsabgrenzungsposten 38.270,26 32
24.526.014,17 22.529

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung 1.899.336,79 1.683
2. Verminderung (-) oder Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen -41.648,57 159
3. Sonstige betriebliche Erträge 62,94 3
4. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen Aufwendungen für Hausbewirtschaftung 2.496.875,88 1.928
5. Abschreibungen auf Sachanlagen 598.349,00 1.839
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 520.984,05 415
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 187.864,32 4
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.194.417,64 689
davon an verbundene Unternehmen: EUR 333.700,36 (Vorjahr: TEUR 295)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 28,49 0
10. Ergebnis nach Steuern -2.765.039,58 -3.022
11. Sonstige Steuern 38.924,80 41
12. Jahresfehlbetrag -2.803.964,38 -3.063

Amtsgericht Charlottenburg HRB 160852

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft wird im Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter HRB 160852 geführt.

Der Jahresabschluss der Fallow Calla Property GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Einordnung der Gesellschaft erfolgte nach § 267 Abs. 1 HGB als kleine Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach der Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen in der bis zum 30. Juni 2023 gültigen Fassung. Postenbezeichnungen wurden teilweise an deren tatsächlichen Inhalte angepasst. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewandt. Die ausgewiesenen Mietverbindlichkeiten werden aus Gründen der Klarheit unter der Position "Verbindlichkeiten aus Vermietung" ausgewiesen.

Es bestehen aufgrund von Leerständen und geplanten Instandsetzungen sowie den damit geplanten negativen Cashflows wesentliche Unsicherheiten in Bezug auf die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Der Jahresabschluss wurde gleichwohl unter Zugrundelegung der Prämisse der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt, da eine positive Fortbestehensprognose aufgrund folgender Sachverhalte besteht:

Unter dem 23. Dezember 2021 wurde durch die Gesellschaft und weitere verbundene Unternehmen ein Gesamtkredit aufgenommen, für den alle Gesellschaften gesamtschuldnerisch haften. Der Gesamtkredit hatte zunächst eine Laufzeit über drei Jahre bis zum 23. Dezember 2024. Die Gesamtschuld zum 31. Dezember 2023 beträgt T€ 247.985. Die für die Fortführung der Unternehmenstätigkeit notwendige Liquidität wird durch den Kreditgeber auf Basis vertraglicher Grundlagen, die am 20. Dezember 2024 fixiert wurden, mittels eines Vorrangs von Einbehalten aus Immobilienverkäufen sowie einer ausreichend dimensionierten Working Capital-Kreditlinie mindestens bis zum 31. Dezember 2027 sichergestellt. Des Weiteren stellen die vertraglichen Regelungen mit dem Kreditgeber sicher, dass im Falle eines insolvenzrechtlichen Überschuldungstatbestandes nach Verkauf des letzten Vermögensgegenstandes der Kreditgeber seine Restdarlehen mit einer Subordination nach § 39 Abs. 2 InsO ausgestaltet, um auch eine allfällige Liquidation solvent sicherzustellten.

Die Tragfähigkeit dieser Restrukturierungsvereinbarung mit dem Kreditgeber wurde mittels einer Durchfinanzierungsbestätigung bis zum 30. September 2028 eines Restrukturierungsexperten geprüft. Sollten die angenommenen Planungsprämissen nicht wie geplant eintreten, insbesondere ein Verkauf des Immobilienvermögens zu den geplanten Erlösen nicht möglich sein bzw. die vertraglichen Grundlagen der Finanzierung nicht, wie in der Planung unterstellt, fortgesetzt werden, ist der Bestand der Gesellschaft gefährdet.

Zum 31. Dezember 2023 liegt zudem ein nicht durch Eigenkapital gedeckter handelsrechtlicher Fehlbetrag in Höhe von T€ 16.622 (Vorjahr: T€ 13.818) vor. Rangrücktritte sind bei den Gesellschafterdarlehen - zum 31. Dezember 2023 T€ 9.784 (Vorjahr: T€ 9.489) - vereinbart, sodass diese Darlehen während der wesentlichen Unsicherheiten in Bezug auf die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit wirtschaftlich zur Verfügung stehen werden.

Des Weiteren sind nach externen Sachverständigengutachten stille Reserven im bilanzierten Immobilienvermögen enthalten.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Gesellschaft (vgl. Abschnitt I) ausgegangen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahrs sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bei abnutzbaren Vermögensgegenständen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstands. Diese betragen für Wohnbauten 50 Jahre und für Betriebs- und Geschäftsausstattung bis zu zehn Jahre. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf die Sachanlagen vorgenommen, um diese mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Zuschreibungen werden vorgenommen, wenn die Gründe für den niedrigeren Wertansatz nicht mehr bestehen. Objekte, die zum Verkauf vorgesehen sind, wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte beinhalten ausschließlich noch nicht abgerechnete unfertige Leistungen aus Heiz- und Betriebskosten. Für im Folgejahr gegenüber den Mietern nicht abrechenbare Betriebskosten wurden Wertabschläge berücksichtigt. Die damit in Zusammenhang stehenden erhaltenen Anzahlungen werden unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die Wertberichtigungen wurden - wie im Vorjahr - in Abhängigkeit von Überfälligkeiten ermittelt.

Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert angesetzt. Von den liquiden Mitteln sind T€ 218 (Vorjahr: T€ 196) verfügungsbeschränkt. Hierbei handelt es sich um Sammelkonten für Mietkautionen.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Weiterhin ist eine geleistete Vorabzahlung für eine Zinsfestbindung im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von T€ 59 (Vorjahr: T€ 214) enthalten, welche über die Restlaufzeit der Zinsfestbindung bis 2024 verteilt wird.

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung und beträgt T€ 26.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen wurden in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Fremdwährungsforderungen und/oder -verbindlichkeiten bestanden am Bilanzstichtag nicht.

III. Angaben zu Posten der Bilanz

1. Angaben zum Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind in dem Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Die Abschreibungen ergeben sich aus dem Anlagenspiegel.

2. Angaben zu den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zum 31. Dezember 2023 sind unverändert innerhalb eines Jahres fällig.

3. Angaben zu den Verbindlichkeiten

Über die diesjährigen und vorjährigen Teilbeträge der Verbindlichkeiten mit ihren Restlaufzeiten informiert der nachstehende Verbindlichkeitenspiegel in €.

Verbindlichkeiten Gesamt bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
gegenüber Kreditinstituten 11.373.563,99 11.373.563,99 0,00 0,00
Vorjahr 10.882.826,23 56.024,03 10.826.802,20 0,00
Erhaltene Anzahlungen 752.619,85 752.619,85 0,00 0,00
Vorjahr 679.559,98 679.559,98 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Vermietung 115.664,93 115.664,93 0,00 0,00
Vorjahr 215.872,21 215.872,21 0,00 0,00
aus anderen Lieferungen und Leistungen 77.075,69 77.075,69 0,00 0,00
Vorjahr 55.952,00 55.952,00 0,00 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 11.686.323,02 1.876.381,30 9.809.941,72 0,00
Vorjahr 10.331.177,04 1.910.523,52 8.420.653,52 0,00
Sonstige 256.181,43 256.181,43 0,00 0,00
Vorjahr 225.796,38 225.796,38 0,00 0,00
Summe Verbindlichkeiten 24.261.428,91 14.451.487,19 9.809.941,72 0,00
Vorjahr 22.391.183,84 3.143.728,12 19.247.455,72 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundpfandrechte oder die Abtretung von Ansprüchen aus Kaufverträgen, Mietverhältnissen und Bürgschaften besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter in Höhe von € 9.783.941,72 (Vorjahr: € 9.489.218,86) und entfallen vollumfänglich auf Darlehen und Zinsen. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Cash Pool und Zinsen mit € 1.876.381,30 (Vorjahr: € 815.958,18) und Darlehen mit € 26.000,00 (Vorjahr: € 26.000,00).

In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Mietkautionen in Höhe von T€ 218 (Vorjahr: T€ 196) enthalten. Diese sind durch verfügungsbeschränkte Guthaben bei Kreditinstituten gesichert.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Angaben zu den Abschreibungen

In den Abschreibungen auf Sachanlagen sind € 408.112,69 (Vorjahr: € 1.604.353,69) außerplanmäßige Abschreibungen enthalten.

Angaben zu den sonstigen Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen in Höhe von € 189.362,48 (Vorjahr: € 144.035,91) enthalten, die pauschalierte Einzelwertberichtigungen auf Mietforderungen betreffen.

2. Angaben zu den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten im abgelaufenen Geschäftsjahr Zinsaufwendungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 333.700,36 (Vorjahr: € 294.722,88).

V. Sonstige Angaben

1. Angaben zu den Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans

Zur Geschäftsführung sind beziehungsweise waren im abgelaufenen Geschäftsjahr die folgenden Personen bestellt. Sie sind einzelvertretungsberechtigt und von den Bestimmungen des § 181 BGB befreit.

 

Herr Michael Korbik, Kaufmann, bis 31. Januar 2024

 

Herr Simon Fritzsche, Kaufmann, bis 31. Januar 2024

 

Herr Dirk Willi Mennewisch, Kaufmann, seit 1. Februar 2024

2. Konzernabschluss

Ein Konzernabschluss, in den die Gesellschaft einbezogen wird, muss nicht erstellt werden.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem operativen Geschäft im branchenüblichen Umfang. Darüber hinaus plant die Gesellschaft, Instandsetzungs- und Brandschutzmaßnahmen im Gesamtumfang von rd. T€ 93 ab 2024 umzusetzen.

4. Haftungsverhältnisse

Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der Gesamthaftung und der Bestellung von Sicherheiten für Verpflichtungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von bis zu T€ 236.612 (Vorjahr: T€ 229.248). Eine Verpflichtung zur Leistung im Rahmen dieser Haftungsverhältnisse entsteht unter anderem bei Verzug oder Zahlungsunfähigkeit des Schuldners. Mit einer Inanspruchnahme der Gesellschaft wird aktuell nicht gerechnet. Zur Besicherung wurden Ansprüche an allen Forderungen und Bankkontoguthaben verpfändet.

5. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin, den 12. Februar 2025

Fallow Calla Property GmbH

Dirk Willi Mennewisch

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Fallow Calla Property GmbH, Berlin

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Fallow Calla Property GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf Abschnitt I. des Anhangs, in dem die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Gesellschaft aufgrund von Leerständen, geplanten Instandsetzungen und daraus resultierenden negativen Cashflows unverändert nicht in der Lage ist, aus eigener Kraft die zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs erforderlichen Zahlungsmittel zu erwirtschaften. Die für die Fortführung der Unternehmenstätigkeit notwendige Liquidität wird durch den Kreditgeber auf Basis vertraglicher Grundlagen, die am 20. Dezember 2024 fixiert wurden, mittels eines Vorrangs von Einbehalten aus Immobilienverkäufen sowie einer ausreichend dimensionierten Working Capital Kreditlinie bis mindestens zum 31. Dezember 2027 sichergestellt.

Sollten die angenommenen Planungsprämissen nicht wie geplant eintreten, insbesondere ein Verkauf des Immobilienvermögens zu den geplanten Erlösen nicht möglich sein bzw. die vertraglichen Grundlagen der Finanzierung nicht wie in der Planung unterstellt fortgesetzt werden, ist der Bestand der Gesellschaft gefährdet.

Wie im Anhang dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss ist bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

 

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

 

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

 

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

 

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

 

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, den 12. Februar 2025

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rolf Künemann, Wirtschaftsprüfer

Stefan Gneuß, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 13. Februar 2025 festgestellt.

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