Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 21301
Vorher
winkler hawo GmbH
Eingetragen
25.8.1977
Branche
Großhandel mit AnstrichmittelnGroßhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und Anstrichmitteln
Gegenstand
Der Groß- und Einzelhandel mit Farben, Malereibedarf, Tapeten, Bodenbeläge und technischer Erzeugnisse und die Durchführung aller damit im Zusammenhang stehender Geschäfte oder Tätigkeiten, welche geeignet sind, den Geschäftszweck zu fördern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Winkler
seit 6.7.2006
Geschäftsführer
Ralf Winkler
seit 6.7.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Winkler GmbH & Co.KG
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Winkler GmbH & Co.KG
Germany
612 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

hawo GmbH

Heppenheim (Bergstraße)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2022 bis zum 31.01.2023

Lagebericht für die Zeit vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023

hawo GmbH, Heppenheim

Geschäft und Rahmenbedinqunqen

Die hawo GmbH vertreibt Farben, Lacke, Wärmedämmverbundsysteme und die dazugehörigen Komponenten sowie Putze, Wand- und Bodenbeläge, Werkzeuge und Maschinen. Hauptabnehmer sind überwiegend Handwerker und Einzelhandel sowie zu einem geringem Anteil Industrie.Das Statistische Bundesamt meldete für das deutsche Bauhauptgewerbe für den Monat Dezember 2022 im Vergleich zum Vorjahresmonat einen realen Umsatzrückgang von 9,8 Prozent. Für das Gesamtjahr 2022 ergibt sich für alle Betriebe ein Umsatzminus von preisbereinigt 5,1 Prozent. Die nominalen Zuwächse wurden 2022 durch die starken Materialpreissteigerungen mehr als aufgezehrt. Die Stimmung am Bau hat sich verdüstert.

Zwar beurteilen - dank des noch vorhandenen Auftragsbestandes ca. 40% der Bauunternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als gut, genauso viele rechnen aber auch mit einer Verschlechterung in den kommenden 12 Monaten.

Aufgrund dessen muss mit einer rückläufigen Umsatzentwicklung gerechnet werden.

Umsatz und Ertraqslaqe

Durch die konsequente Vermarktung unserer System-Lösungen war es uns im Berichtsjahr möglich, eine Umsatzsteigerung von 8,4 % gegenüber dem Vorjahr zu erzielen

Die Personalaufwendungen sind um TEUR 555 auf TEUR 7.092 gestiegen. Ursächlich hierfür war zum größten Teil die Auszahlung der Inflationsausgleichsprämie. Die sonstigen betriebliChen Aufwendungen sind von TEUR 3.756 auf TEUR 4.209 gestiegen. Verantwortlich hierfür die Neuausrichtung unserer IT-Struktur und die gestiegenen Energiekosten.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt gegenüber dem Vorjahr (TEUR 2.836) nunmehr bei TEUR 2.762.

Finanzlage

Die Finanzierung der laufenden Geschäftsaktivitäten erfolgt ausschließlich über Eigenmittel.

Vermögenslage

Im Umlaufvermögen sind die Vorräte (TEUR 5.916) im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 6.078) um TEUR 162 gefallen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um TEUR 780 auf TEUR 1 429 gefallen.

Gesamtaussage zur Vermögens-. Finanz- und Ertragslage

Insgesamt ist die Vermögens- und Finanzlage im Vergleich zum Vorjahr unverändert stabil. Die Ertragslage aus dem operativen Geschäft ist ebenfalls stabil.

Nichtfinanzielle Leistunqsindikatoren

Für unsere Gesellschaft sind die Mitarbeiter sowohl im Außendienst als auch im Innendienst das wichtigste Kapital. Daher setzen wir die Unternehmenspolitik, die durch einen fairen und respektvollen Umgang mit ihren Mitarbeitern geprägt ist, unbeirrt fort.

Für den zukünftigen personellen Aufbau werden wir auch weiterhin jungen Menschen Berufschancen bieten. Für 2023 konnten wir einen neuen Auszubildenden gewinnen.

Künftiqe Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben.

Im Verlauf des Jahres 2023 sah sich die Bauindustrie mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert, die zu einem rückläufigen Wachstum führten. Die Gesamtumsätze verzeichneten einen realen Rückgang um 5,3 %, was vor allem auf den Wohnungsbausektor zurückzuführen war. Dieser Sektor erlebte einen bedeutsamen Einbruch von 1 1 % im Vergleich zum Vorjahr.

Der Mix aus stark gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten hat wie erwartet vor allem im Wohnungsneubau seine Spuren hinterlassen. Die verhaltene Umsatzprognosen der Bauindustrie haben sich bestätigt: Mit einem Minus von insgesamt 5 Prozent fällt die Bilanz für das Baujahr 2023 ernüchternd aus. Für das laufende Jahr rechnet das Bauhauptgewerbe mit einem weiteren Rückgang.

Um die Bauwirtschaft wieder in Schwung zu bringen, muss die Politik die Verunsicherung über die Förderprogramme schnellstmöglich beseitigen. Dazu zählen insbesondere die Förderprogramme in der energieeffizienten Gebäudesanierung, aber eben auch im Wohnungsneubau.

Marktchancen erkennen wir momentan nur in der energietechnischen Sanierung.

Klimawandel, große Energiepreissprünge - es gibt viele gute Gründe warum energetische Sanierungen und klimaneutrale Gebäude bei vielen Bauherren und Hausbesitzern immer stärker in den Fokus rücken. Auf Basis aktueller Energiepreise und trotz hoher Baupreise und anziehender Zinsen ist die Entscheidung, zu modernisieren, sinnvoller denn je. Die energietechnische Modernisierung von Wohngebäuden ist ein ökonomisch und ökologisch sinnvoller Schritt, der die Eigentümer von Wohngebäuden zudem von den Risiken stark volatiler Energiepreise entlastet Unabhängig davon werden wir den Markt genau beobachten, um potentielle Risiken systematisch zu erfassen und zu bewerten. Nur so ist es möglich, Gegenmaßnahmen zu definieren und einzuleiten.

Für das kommende Jahr erwarten wir eine annähernd stabile und gleichbleibende Umsatzentwicklung.

Vorqänqe von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsiahres

Bei der hawo GmbH haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres ergeben, über die zu berichten wäre.

Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2021 keine Zweigniederlassungen unterhalten.

 

Heppenheim

hawo GmbH

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.1.2023
EUR
31.1.2022
EUR
A. Anlagevermögen 499.166,00 577.932,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 103.763,00 102.588,50
II. Sachanlagen 395.403,00 475.344,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 36.006,50 49.162,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 359.396,50 426.181,50
B. Umlaufvermögen 14.991.142,53 13.660.694,02
I. Vorräte 5.916.117,98 6.077.953,51
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.429.369,11 2.208.962,43
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.645.655,44 5.373.778,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten 232.488,22 172.444,29
Aktiva 15.722.796,75 14.411.070,81

Passiva

31.1.2023
EUR
31.1.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.478.023,21 9.566.136,80
I. Gezeichnetes Kapital 154.000,00 154.000,00
II. Kapitalrücklage 281.627,88 281.627,88
III. Bilanzgewinn 11.042.395,33 9.130.508,92
davon Gewinnvortrag 9.130.508,92 7.197.114,07
B. Rückstellungen 2.715.302,73 3.202.443,95
C. Verbindlichkeiten 1.529.470,81 1.642.490,06
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.529.470,81 1.642.490,06
Passiva 15.722.796,75 14.411.070,81

Gewinn- und Verlustrechnung

1.2.2022 - 31.1.2023
EUR
1.2.2021 - 31.1.2022
EUR
1. Rohergebnis 14.412.487,40 13.509.879,22
2. Personalaufwand 7.092.415,72 6.536.796,62
a) Löhne und Gehälter 5.845.673,81 5.401.329,53
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.246.741,91 1.135.467,09
davon für Altersversorgung 170.824,21 189.008,81
3. Abschreibungen 316.385,50 345.096,84
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 316.385,50 345.096,84
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.208.707,08 3.755.821,80
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.525,44 12.673,27
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 48.639,95 48.519,51
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 37.363,60 37.164,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 848.925,25 902.922,87
8. Ergebnis nach Steuern 1.912.939,34 1.933.394,85
9. sonstige Steuern 1.052,93
10. Jahresüberschuss 1.911.886,41 1.933.394,85
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 9.130.508,92 7.197.114,07
12. Bilanzgewinn 11.042.395,33 9.130.508,92

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Februar 2022 bis 31. Januar 2023

hawo GmbH

Firma: hawo GmbH
Sitz gemäß Gesellschaftsvertrag: Heppenheim
Registergericht: Amtsgericht Darmstadt
Handelsregisternummer: HRB 21301
angewandtes Rechnungslegungssystem: Handelsgesetzbuch (HGB)

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Januar 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) i. d. F. des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt und nach der für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß §§ 266 und 275 HGB vorgeschriebenen Form gegliedert.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt; es ist der Struktur des Unternehmens angemessen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Die Pensionsrückstellungen im Geschäftsjahr wurden auf Basis eines 10-jährigen durchschnittlichen Marktzinssatzes bilanziert

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurde der in Vorjahren steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen, da er von untergeordneter Bedeutung ist.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Angemessene Bewertungsabschläge wurden berücksichtigt. Diese haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.

Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bilanziert.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte durch ein Gutachten nach den Vorschriften des § 253 Abs. 1 HGB. Als versicherungsmathematische Bewertungsmethode wurde die Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) angewandt. Bei der PUC-Methode handelt es sich um eine sogenannte Anwartschaftsbarwertmethode, bei der der bis zum Stichtag erdiente Anspruch ermittelt und dessen Barwert berechnet wird. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Zum 31. Januar 2023 wurde ein von der deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,78 % bei der Bewertung zugrunde gelegt. Aufgrund der abgeschlossenen Rentenvereinbarungen wurden keine Rentenanpassungen berücksichtigt. Planvermögen i. S. des § 246 Abs. 2 HGB (Rückdeckungsversicherungen) wurde mit dem Zeitwert (EUR 283.499) bewertet und mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet. Die Aufwendungen und Erträge aus der Auf- und Abzinsung der Pensionsverpflichtungen und aus dem verrechneten Deckungsvermögen wurden gem. § 246 (2) HGB miteinander saldiert und im Finanzergebnis ausgewiesen

Die Erträge aus der verpfändeten Deckungsversicherung belaufen sich auf TEUR -3 die Zinsaufwendungen aus der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen beträgt TEUR 40.

Der Wertansatz der übrigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Zinssatz der Deutschen Bundesbank gem. § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Blatt 7) dargestellt. Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 32.123,72 (Vj. EUR 31.665,45).

3. Rückstellungen für Pensionen

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB n.F. beträgt zum 31. Januar 2023 EUR 120.531 und unterliegt einer Ausschüttungssperre.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Belastungen für das abgelaufene Geschäftsjahr und Urlaubsansprüche der Mitarbeiter.

5. Verbindlichkeiten

Bilanzansatz davon mit einer Restlaufzeit
31.1.2023
EUR
bis 1 Jahr
EUR
über 5 Jahre
EUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 89.341,16 89.341,16 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 357.233,01 357.233,01 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 1.082.896,64 1.082.896,64 0,00
1.529.470,81 1.529.470,81 0,00

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten:

Verbindlichkeiten aus Steuern (Vorjahr) EUR 548.760,38
(EUR 369.383,90)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter (Vorjahr) EUR 155.500,03
(EUR 89.936,07)

D. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestanden zum Abschlussstichtag nicht. Finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverhältnissen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 1.683.856,80 jährlich.

E. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Die Zinsaufwendungen für die Pensionsrückstellungen sind im Finanzergebnis in Höhe von EUR 37363,60 (Vj. EUR 37.164,00) enthalten.

F. Sonstige Angaben

1. In der Gesellschaft waren als Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt beschäftigt:

Angestellte 93
gewerbliche Arbeitnehmer 12
105

2. Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2022/2023 Herr Ralf Winkler und Herr Stefan Winkler.

3 Die Geschäftsführung schlägt vor den Bilanzgewinn zum 31. Januar 2023 in Höhe von EUR 11.042.395,33 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Heppenheim, 02. April 2024

Geschäftsführung

Ralf Winkler

Stefan Winkler

Anschaffungs-, Herstellungskosten vom 01.02.2022
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
kumulierte Abschreibungen
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen- bis 31.01.2023
EUR
Buchwert 31.01.2023
EUR
Buchwert 31.01.2022
EUR
01.02.2022
31.01.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Nutzungsrechte, Rezepturen 1.221.872,91 69.958,52 1.188.068,43 68.784,02 103.763,00 102.588,50
Summe 1.221.872,91 69.958,52 1.188.068,43 68.784,02 103.763,00 102.588,50
II. Sachanlagen
Mietereinbauten 306.531,43 -2.131,17 268.393,76 13.155,50 36.006,50 49.162,50
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.689.421,60 167.888,48 2.463.227,04 234.445,98 359.396,50 426.181,50
-34.686,54
Summe 2.995.953,03 167.888,48 2.731.620,80 247.601,48 395.403,00 475.344,00
-36.817,71
Summe Anlagevermögen 4.217.825,94 237.847,00 3.919.689,23 316.385,50 499.166,00 577.932,50
-36.817,71

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.04.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

B. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die hawo GmbH, Heppenheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der hawo GmbH, Heppenheim - bestehend aus der Bilanz zum 31.01.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.02.2022 bis zum 31.01.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der hawo GmbH, Heppenheim, für das Geschäftsjahr vom 01.02.2022 bis zum 31.01.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.01.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.02.2022 bis zum 31.01.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Viernheim, 26. April 2024

WSG-GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Neu, Wirtschaftsprüfer"

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