Stammdaten

Register
Amtsgericht Würzburg HRB 1007
Eingetragen
24.11.1977
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Groß- und Einzelhandel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen, deren Ersatzteilen und Zubehör, die Instandhaltung und Instandsetzung von Kraftfahrzeugen, sowie das Betreiben eines Abschleppdienstes, die Vermietung von Personenkraftwagen und Lastkraftwagen an Selbstfahrer und die Versicherungsvermittlung im Bereich von Kfz-Versicherungen ausschließlich für den Toyota Versicherungsdienst, der die uneingeschränkte Haftung aus der Vermittlertätigkeit übernimmt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Verena Gutbrod
seit 13.4.2026
Prokura
Andreas Mücke
seit 3.1.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
Alexander SpechtAutohaus Specht GmbH
50.00%

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 4 angezeigt

Am Neuerb 24, 97334 Sommerach
216.333 €
48.55%
Germany
216.333 €
48.55%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Stumpf GmbH

Würzburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Autohaus Stumpf GmbH, Würzburg

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Autohaus Stumpf GmbH gehört mit ihrem Hauptbetrieb in Würzburg zu einem der dienstältesten Toyota Händler in Deutschland.

Der Hauptbetrieb wurde 1972 in Würzburg gegründet, 2006 ist der Filialbetrieb in Mainaschaff dazugekommen. Seit 2021 ist die Autohaus Stumpf GmbH mit drei Vertriebsstandorten auch in Dietersheim, Lauda-Königshofen und Sommerach ansässig. Im Jahr 2024 kam eine zusätzliche Niederlassung in Marktheidenfeld hinzu.

2. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufes einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft

a) Entwicklung Gesamtwirtschaft und Branche

Der private Konsum in Deutschland nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019. Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Die Arbeitslosenquote betrug im Jahr 2023 durchschnittlich 5,7 % und ist somit um 0,4 % zum Vorjahr gestiegen.

Die wirtschaftlichen Gegebenheiten sind für Unternehmen derzeit so herausfordernd wie lange nicht mehr. Parallel zu den abnehmenden Belastungen der Coronapandemie hat sich die wirtschaftliche Lage durch die Folgen des Ukrainekrieges verschlechtert. Viele Risikofaktoren, wie steigende Zinsen, Lieferengpässe, Nachfragerückgänge, Inflation und hohe Energiekosten prägen aktuell das wirtschaftliche Geschehen.

Die bereits in 2022 gesteigerten Verkäufe der KFZ-Branche konnten in 2023 dennoch erneut gesteigert werden. Insgesamt wurden 2.844.500 PKW erstmalig neu in Deutschland zugelassen. Das ist ein Plus von 7,3 %. Der Privatanteil ist allerdings auf einen sehr niedrigen Wert von 32,8 % geschrumpft. Die Volumenhersteller erreichten wie in der Vergangenheit Ihre Käuferschichten auf dem Wege der Besitzumschreibungen. Der Volumendruck trägt allerorten zur Ausweitung sogenannter Tageszulassungen bei. Hieraus ist neben einem weiterhin starken Firmenkundengeschäft auch das Gros der Steigerung zu entnehmen. Toyota hat mit 75.200 Zulassungen das Jahresergebnis von 2022 mit 78.400 Zulassungen zwar nicht halten können, aber dennoch einen Marktanteil von 2,6 % erzielen können, im Jahr 2022 lag der Marktanteil bei 3,0 %. In 2023 führte die eingeschränkte Lieferfähigkeit bzw. Verfügbarkeit der Fahrzeuge zu diesem Rückgang.

Die Autohaus Stumpf GmbH konnte das Handelsvolumen in 2023 trotz des rückläufigen Gesamtmarktes weiter steigern. Im Geschäftsjahreszeitraum konnten 817 Neuwagen zugelassen werden. Dies ist ein Plus gegenüber 2022 von 50 Einheiten. Der Toyota Marktanteil betrug in Würzburg 4,1 %. In dieser Betrachtungsweise sind die Verkäufe aus der Filiale und den Vertriebsstandorten inbegriffen.

b) Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit lag wie in den vergangenen Jahren im Handel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen, deren Teilen und Zubehör sowie in der Instandhaltung und Instandsetzung von Kraftfahrzeugen.

c) Ertragslage unter Einbezug von finanziellen Leistungsindikatoren

Die für unser Unternehmen wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Roh- sowie das Jahresergebnis.

Die Umsatzerlöse reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr leicht um 1,6 %. Dennoch erhöhte sich das Rohergebnis aufgrund eines um TEUR 965 verminderten Materialaufwands um TEUR 576 auf TEUR 4.978. Der Jahresüberschuss konnte ebenfalls um TEUR 88 auf TEUR 493 gesteigert werden. Die insgesamt zufriedenstellende Ergebnisentwicklung konnte auch durch wesentliche Herstellersupports erreicht werden.

d) Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme stieg deutlich von TEUR 8.465 auf TEUR 16.538 an. Bei den Aktiva haben sich insbesondere die Vorräte um TEUR 4.364 auf TEUR 6.501 sowie die flüssigen Mittel um TEUR 2.472 auf TEUR 3.684 erhöht. Bei den Passiva sind vor allem die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 8.047 auf TEUR 11.029 gestiegen. Das Eigenkapital erhöhte sich von TEUR 4.751 auf TEUR 5.041, die Eigenkapitalquote am 31.12.2023 beträgt somit 30,5 % (Vorjahr: 56,1 %).

Die Finanzlage ist durch einen hohen und ausreichenden Bestand an liquiden Mitteln geprägt. Darüber hinaus besteht eine Kreditlinie von TEUR 750 bei einem Kreditinstitut, die in den vergangenen Jahren nicht in Anspruch genommen werden musste. Die Liquidität des Unternehmens kann somit als stabil bezeichnet werden. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten am 31. Dezember 2023 sind durch kurzfristiges Vermögen gedeckt.

e) Personal

Die Anzahl der Beschäftigten betrug zum Ende des Geschäftsjahres 46 Mitarbeiter (Vorjahr 45). Wir werden weiterhin unsere Mitarbeiter fördern und fordern, durch Weiterbildungsmaßnahmen stärken, via Motivation führen und dadurch unsere Qualitätsansprüche festigen und ausbauen. Nur durch qualifiziertes Personal können die Herausforderungen der Zukunft gemeistert werden.

f) Verwendung von Finanzinstrumenten

Derivative Finanzinstrumente zur Absicherung von Preisänderungs-, Ausfall- oder Liquiditätsrisiken werden nicht eingesetzt. Die Risiken, denen die Gesellschaft in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten ausgesetzt ist, sind für die Beurteilung der Lage oder der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft nicht von wesentlicher Bedeutung.

3. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Im ersten Quartal 2024 konnten die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um hervorragende 45 % gesteigert werden. Die Zulassungszahlen wurden im ersten Quartal 2024 von 139 auf 210 ausgebaut. Der Marktanteil im Marktverantwortungsgebiet stieg an auf 4,4 %. Der Hauptanteil des Zuwachses resultiert aus der Übernahme des Autohaus Dornbusch in Marktheidenfeld zum 01.01.2024 sowie einer Zulassungssteigerung an allen Standorten.

Diese positive Entwicklung konnte nicht nur den Umsatz des ausscheidenden Vertriebsstandortes in Sommerach zum 31.12.2023 ausgleichen, sondern den Gesamtumsatz sogar weiter erhöhen. Toyota will in den nächsten Jahren mit einer großen Modelloffensive in den Markt gehen. Zudem hat man die Konzernziele für Deutschland auf das Erreichen von 100.000 Neuwagenzulassungen hin ausgerichtet. Der neue C-HR wurde im Februar eingeführt und hat zu einer Belebung geführt. Weitere Impulse erwarten wir vom Ausbau unserer Aktivitäten im Gewerbekundensektor. Hier bieten sich große Potentiale für unser Haus durch die in Deutschland größte Fahrzeugpalette an Hybrid-Modellen.

Im Streben nach höheren Marktanteilen liegt allerdings auch ein Gefahrenpotential begründet. Durch den stetig steigenden Volumendruck drängen Überkapazitäten über den Preis in den Markt. Dieser seit Jahren vorherrschenden Entwicklung begegnen wir mit Kraft und Qualität in den Abläufen. Eine sehr hohe Kundenzufriedenheit durch motiviertes und top geschultes Personal wird unser Stützpfeiler sein. Die letzte Zufriedenheitsauswertung mit 94,7 % Weiterempfehlungsrate zeigt den richtigen Weg. Eine Auditierung interner Prozesse konnte hier mit 100% Zielerreichung einen weiteren Beleg für die Qualität unserer internen Struktur erbringen.

Die Umsätze im Bereich Aftersales konnten auf stabilem Vorjahresniveau gehalten werden. Wir gehen auch hier von einer moderaten Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert aus. Neue interne Strukturen werden für zusätzliche Impulse und eine weitere Auslastung im produktiven Bereich sorgen.

Der Personalstock ist ebenso auf Plan und kann mit derzeit 46 Mitarbeitern inklusive Aushilfen und Auszubildenden als nahezu optimal bezeichnet werden. Hier konnten die notwendigen Konsolidierungen bereits erfolgreich vollzogen werden. Die Unternehmensmaximen der letzten Jahre werden weiterhin konsequent gelebt. Hierzu gehören ein striktes Kostenmanagement und ein sensibles und vorausschauendes Agieren in allen Geschäftsfeldern. Das solide Eigenkapital, die hervorragende Liquidität, ein motiviertes Team, das Eröffnen neuer Geschäftsfelder und für uns positive Veränderungen in der Wahrnehmung der Marke werden uns ERFOLGREICH IN DIE Zukunft blicken lassen. Ein loyales und partnerschaftliches Verhalten unserer finanzierenden Banken setzen wir auf Grund unserer Leistungsstärke und unserer langjährigen sehr zuverlässigen Geschäftsbeziehung weiterhin voraus.

Vor diesem Hintergrund rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 mit einem spürbaren Anstieg der Umsatzerlöse sowie des Jahresüberschusses.

Abschließend bedanken wir uns bei unseren Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Kunden für die erfolgreiche und loyale Zusammenarbeit in einem von Schwierigkeiten und Herausforderungen geprägten Geschäftsumfeld.

4. Niederlassungen und Vertriebsstandorte

Unsere Filialbetriebe in Mainaschaff und Marktheidenfeld werden unter gleicher Firma geführt und haben den gleichen Unternehmensgegenstand. Die beiden Vertriebsstandorte werden wirtschaftlich ebenfalls in der Autohaus Stumpf GmbH geführt.

 

Würzburg, den 17. Mai 2024

Andreas Mücke, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.141.838,00 3.755.238,00
I. Sachanlagen 4.141.838,00 3.755.238,00
B. Umlaufvermögen 12.395.829,38 4.710.243,41
I. Vorräte 6.501.023,05 2.136.831,29
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.211.096,14 1.361.045,83
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.683.710,19 1.212.366,29
Summe Aktiva 16.537.667,38 8.465.481,41

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.040.770,58 4.750.595,55
I. Gezeichnetes Kapital 649.000,00 649.000,00
II. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 2.996,00 2.996,00
III. Bilanzgewinn 4.388.774,58 4.098.599,55
davon Gewinnvortrag 3.896.258,18 3.693.916,45
B. Rückstellungen 130.822,25 218.001,51
C. Verbindlichkeiten 11.366.074,55 3.496.884,35
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.028.578,64 2.981.647,33
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 11.028.578,64 2.981.647,33
2. sonstige Verbindlichkeiten 337.495,91 515.237,02
davon aus Steuern 16.522,56 18.396,04
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 2.912,89
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 337.495,91 515.237,02
Summe Passiva 16.537.667,38 8.465.481,41

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.978.085,28 4.402.073,23
2. Personalaufwand 1.950.674,39 1.948.178,27
a) Löhne und Gehälter 1.615.923,34 1.621.231,32
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 334.751,05 326.946,95
davon Aufwendungen für Altersversorgung 16.553,22 14.773,23
3. Abschreibungen 542.500,28 375.292,63
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 542.500,28 375.292,63
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.585.848,33 1.475.699,48
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 586,98 153,59
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 186.551,47 25.791,27
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 207.943,00 162.323,68
8. Ergebnis nach Steuern 505.154,79 414.941,49
9. sonstige Steuern 12.638,39 10.258,39
Jahresüberschuss 492.516,40 404.683,10

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Autohaus Stumpf GmbH, Würzburg

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Autohaus Stumpf GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Würzburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Würzburg
Register-Nr.: HRB 1007

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ergänzend waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft erfüllt die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs.2 HGB.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der allgemeinen Ansatz- und Bewertungsvorschriften gem. §§ 246 bis 256 HGB sowie unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften in den §§ 264 bis 277 HGB erstellt. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft hinsichtlich der Angabepflichten im Anhang wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden offen - und zwar ohne enthaltene Umsatzsteuer - von den Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt.

Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 wird auf den als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel verwiesen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 271 (Vorjahr: TEUR 403).

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte an unbeweglichen und beweglichen Sachen gesichert sind, beträgt TEUR 11.348.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung wären.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren 44 Arbeitnehmer im Unternehmen beschäftigt, davon 13 Arbeiter und 31 Angestellte bzw. 37 Mitarbeiter in Vollzeit und 7 Mitarbeiter in Teilzeit.

Name des Geschäftsführers

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch den Geschäftsführer Herrn Andreas Mücke geführt. Der ausgeübte Beruf entspricht der Organstellung.

Bezüglich der Bezüge der Geschäftsführung wurde von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht und die entsprechende Angabe unterlassen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Als Vorgang von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahrs 2023 ist die Erweiterung unseres Unternehmens durch Erwerb und Übernahme des in Marktheidenfeld ansässigen Geschäftsbetriebs "Autohaus Rudi Dornbusch" anzuführen.

Ansonsten traten nach dem Schluss des Geschäftsjahrs keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt, in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern, die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 492.516,40 Euro.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags aus dem Vorjahr ergibt sich ein Betrag von 4.388.774,58 Euro, der zu verwenden ist.

Zur Ausschüttung ist die Hälfte des Jahresüberschusses, somit ein Betrag von 246.258,20 Euro vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden 4.142.516,38 Euro vorgetragen.

 

Würzburg, den 17. Mai 2024

Andreas Mücke, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.045.174,07 0,00 59.222,59 1.985.951,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 594.239,23 14.769,54 328.970,60 280.038,17
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.372.041,22 3.996.384,74 3.625.719,48 2.742.706,48
5.011.454,52 4.011.154,28 4.013.912,67 5.008.696,13
kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 522.874,07 40.206,00 59.222,59 503.857,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 394.506,23 26.148,54 328.970,60 91.684,17
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 338.836,22 476.145,74 543.665,48 271.316,48
1.256.216,52 542.500,28 931.858,67 866.858,13
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.482.094,00 1.522.300,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 188.354,00 199.733,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.471.390,00 2.033.205,00
4.141.838,00 3.755.238,00

Beschlüsse

Feststellung des Jahresabschlusses und Beschluss über die Ergebnisverwendung

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 sowie der Beschluss über die Ergebnisverwendung (entsprechend dem Ergebnisverwendungsvorschlag) erfolgten am 5. August 2024.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Autohaus Stumpf GmbH, Würzburg

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Autohaus Stumpf GmbH, Würzburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Autohaus Stumpf GmbH, Würzburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Blankenbach, 17. Mai 2024

Ralph Marks, Wirtschaftsprüfer

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