Kick Services GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karl Peter Büscher seit 18.7.2006 | Geschäftsführer |
Iris Moritz seit 18.2.2003 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ADA-Das SystemHaus GmbHWillichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009Gewinn- und Verlustrechnung für 2009
Bilanz zum 31. Dezember 2009Aktiva
Anhang
für das Geschäftsjahr 2009
|
| Gezeichnetes Kapital | 1.060.000 |
| Kapitalrücklage | 14.786.698 |
| Verlustvortrag | - 9.347.541 |
| Bilanzgewinn | 644.029 |
| Eigenkapital | 7.143.186 |
(6) Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern, für noch zu erbringende Garantieleistungen sowie für fehlende Eingangsrechnungen gebildet.
(7) Verbindlichkeiten
| 2009
(in TEUR) |
2008
(in TEUR) |
|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1.106 | 2.615 |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 5 | 1.835 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.238 | 6.580 |
| - davon bis zu einem Jahr | 3.133 | 6.290 |
| - davon 1-5 Jahren | 105 | 289 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 0 | 0 |
| - davon gegen Gesellschafter | 0 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 2.506 | 3.357 |
| - davon aus Steuern | 2.306 | 534 |
| - davon im Rahmen der | 0 | 7 |
| sozialen Sicherheit |
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 1.106 TEUR durch sicherungsübereignete Warenbestände und Forderungszession gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, erhaltene Anzahlungen aus Bestellungen sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Laufzeit von bis zu 5 Jahren. Sonstige Angaben zu den Laufzeiten befinden sich in der Bilanz.
(8) Umsatzerlöse
Die Umsätze des Geschäftsjahres 2009 entfallen auf die Bereiche Handel 91.262 TEUR (Vj. 99.655 TEUR) und Dienstleistungen 63.225 TEUR (Vj. 55.524 Tsd. EUR). Die Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen mit inländischen Kunden erzielt.
(9) Sonstige betriebliche Erträge
Die Position "Ertrag aus Auflösung sonstiger Rückstellungen" in Höhe von 729 TEUR wurde wesentlich durch nachstehende Vorgänge überproportional genährt.
Durch die Einstellung neuer Mitarbeitern wurde 185 TEUR zurückgestellter Aufwand für externe Beratungsleistungen für die Software SAP-ERP eingespart und somit der Zukauf zurückgestellter Leistungen zu den Personalkosten reduziert.
Zudem konnte als Ergebnis einer außergerichtlichen Einigung in einem langjährigen Rechtsstreit eine Rückstellung in Höhe von 145 Tsd. EUR ergebniswirksam aufgelöst werden.
Durch den ausgehandelten Verzicht auf Rückbauverpflichtungen und Renovierungskosten konnte zurückgestellter Aufwand ergebniswirksam in Höhe von 75 TEUR aufgelöst werden.
| 2009
(in TEUR) |
2008
(in TEUR) |
|
| Sonstige betriebliche Erträge | 2.164 | 3.691 |
| - Ertrag Aufl. sonst. RST | 729 | 205 |
| - davon Beratungsleistungen SAP | 185 | 0 |
| - davon Rechtsstreit außergerichtlich | 145 | 0 |
| - davon Rückbauverpflichtung | 75 | 0 |
| - Ertrag aus Kursdifferenz | 361 | 374 |
| - Ertrag aus Werbekostenzuschuss | 237 | 55 |
| - Ertrag Aufl. EWB und PWB | 74 | 66 |
| - Ertrag Aufl. Garantie-RST | 29 | 94 |
(10) Materialaufwand
Der Materialaufwand setzt sich zusammen aus:
| 2009
(in TEUR) |
2008
(in TEUR) |
|
| Materialaufwand | 94.908 | 104.109 |
| Aufwendungen für Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 83.612 | 94.955 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 11.296 | 9.153 |
(11) Personalaufwand
| 2009
(in TEUR) |
2008
(in TEUR) |
|
| Personalaufwand | 41.353 | 40.826 |
| Löhne und Gehälter | 34.877 | 34.428 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 6.476 | 6.398 |
Im Jahresdurchschnitt waren 927 (im Vorjahr 915) Mitarbeiter beschäftigt.
(12) Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Mieten und sonstige Raumkosten, Kosten der Warenabgabe sowie Kraftfahrzeugkosten. Die Verminderung der Kosten für Fremddienste entstand durch die Einschränkung des Beratungsaufwandes der SAP-Einführung. Die Ausgangsfrachten stiegen im Zusammenhang mit vermehrter Rollouttätig im Geschäftsjahr und wurden im 1. Quartal 2009 in Höhe von 230 TEUR durch ungünstig beauftragte Auslieferungsaufträge über das neu eingeführten SAP System negativ belastet.
| 2009
(in TEUR) |
2008
(in TEUR) |
|
| Sonstige betriebl. Aufwendungen | 17.491 | 19.737 |
| - davon Mieten und Raumkosten | 3.778 | 2.837 |
| - davon KFZ-Kosten | 2.565 | 2.888 |
| - davon Ausgangsfrachten | 4.719 | 2.828 |
| - davon Fremddienste | 1.396 | 6.528 |
(13) Zinsergebnis
Das Zinsergebnis stellt sich wie folgt dar:
| 2009
TEUR |
2008
TEUR |
|
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 32 | 67 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 598 | 595 |
| - 566 | - 528 |
Sonstige Angaben
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen 23.955 TEUR. Im Einzelnen (in TEUR):
| 2010 | 2. bis 5. Jahr | über 5 Jahre | |
| Miete | 2.510 | 8.124 | 6.498 (gem. Vertrag) |
| Leasing | 2.405 | 4.418 | 0 |
Die wesentlichen Posten der nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte:
| Art | Zweck | Betrag der Verpflichtung |
| Miete | Geschäftsräume - Vermeidung von Kapitalbindung | 17.132 TEUR |
| Leasing | Fuhrpark - Vermeidung von Kapitalbindung | 1.164 TEUR |
| Leasing | Selbstgenutzte Software - Finanzierung Einführung neuer ERP-Software | 5.659 TEUR |
Die Restwertgarantien aus dem vertraglichen Verpflichtung zum Rückkauf von IT-Equipment aus dem laufenden Kundengeschäft betragen 5.865 TEUR zum Bilanzstichtag 31.12.2009.
Das Honorar für Wirtschaftsprüfung im Geschäftsjahr 2009 beträgt 80 TEUR, davon entfallen 56 TEUR auf die Abschlussprüfung und 24 TEUR auf die Prüfung der Quartalsabschlüsse.
Geschäftsführung
Der Geschäftsführung gehörten an:
|
Die Herren Karl Peter Büscher (Kaufmann, Vorsitzender) |
|
|
Andreas Lenzing (Kaufmann) |
|
|
Dr. Friedel Mager (Kaufmann) |
Die Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung belaufen sich auf 1.001 TEUR.
Für ein ausgeschiedenes Vorstandsmitglied der auf die ADA - Das SystemHaus GmbH verschmolzenen Gesellschaft ADA-HAS IT Management AG wurde eine Pensionsrückstellung in Höhe von 510 TEUR gebildet.
Als Mitglieder des gebildeten Aufsichtsrats der ADA - Das SystemHaus GmbH wurde Herr Dr. Tom Haverkamp (Kaufmann) in der Gesellschafterversammlung vom 24.11.2006 für die Amtsperiode nach § 8 Absatz 2 der Satzung bestellt:
Als Mitglied des gebildeten Aufsichtsrates der ADA - Das SystemHaus GmbH wurde Herr Walter Nagel (Kaufmann) in der Gesellschafterversammlung vom 28.10.2009 zum 01.11.2009 für die Amtsperiode nach § 8 Absatz 2 der Satzung bestellt.
Herr Jürgen Baltes ist zum 31.10.2009 aus dem Aufsitzrat ausgeschieden.
Als weiteres Mitglied des Aufsichtsrats wurde durch Wahl der Arbeitnehmer vom 05.12.2006 bestellt:
|
Herr Karl-Heinz Heithaus (Senior Account Manager) |
Im Berichtsjahr sind keine Vergütungen an den Aufsichtsrat geleistet worden.
Die Gesellschaft wurde im Dezember 2008 im Rahmen eines Management-Buy-out an den bisherigen Vorsitzenden der Geschäftsführung, Herrn Karl Peter Büscher, veräußert.
Willich, 19. Februar 2010
Die Geschäftsführung
Karl Peter Büscher
Andreas Lenzing
Dr. Friedel Mager
1.1. Das Unternehmen
Die Geschäftstätigkeit der ADA - Das SystemHaus GmbH (ADA) umfasst den Handel mit IT-Komponenten und die Erbringung EDV-üblicher Dienst- und Werkleistungen. Des Weiteren werden weitere Dienstleistungen im Geschäftsbereich Remarketing erbracht. Zu diesen zählen der Verkauf, die Verwertung, das Refurbishment und die Datenlöschung von gebrauchtem EDV-Equipment (Remarketing).
Das Geschäftsjahr der Gesellschaft umfasst den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember eines Jahres.
Die Aufgabenteilung zwischen den Regionalbereichen innerhalb der ADA ist im Wesentlichen räumlich definiert. Die Produkt- und Dienstleistungsprogramme sind vereinheitlicht und die Aufbau- und Ablauforganisation synchronisiert. Zweigniederlassungen unterhält die Gesellschaft in Berlin, Hamburg, Münster (Westfalen), Mönchengladbach, Eschborn, Heilbronn und München.
Die sieben Zweigniederlassungen sind in zwei Regionen zusammengefasst:
| • |
Region Nord - Zweigniederlassungen Berlin, Hamburg, Münster und Mönchengladbach |
| • |
Region Süd - Zweigniederlassungen München, Eschborn und Heilbronn |
Die Zentralverwaltung der ADA ist am Standort Willich zusammengefasst. Seit 2007 befinden sich die Zentrallogistik und der zentrale Repair-Service in Essen, Remarketing und die allgemeine Verwaltung in Kamp-Lintfort.
1.2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Die deutsche Wirtschaft und die konjunkturellen Bedingungen werden weiterhin maßgeblich von den Auswirkungen der Finanzkrise beeinflusst. Die International Data Corporation (IDC) geht dennoch von weiterem Wachstum des deutschen IT-Marktes aus.
Umfrageergebnisse gehen davon aus, dass in 2010 die IT-Investitionen in Services um rund 1,7 % wachsen werden. Besonderen Wert legen die Unternehmen dabei auf, qualifizierte Services und Supportleistungen, Preisflexibilität, Prozesskenntnisse, Technologie- und Projektkompetenz und einen großen Erfahrungshorizont der IT-Dienstleister.
1.3. Geschäftsentwicklung
1.3.1. Umsatz
Der Gesamtumsatz der ADA belief sich im Geschäftsjahr 2009 mit 154,5 Mio. EUR auf Vorjahresniveau (155,2 Mio. EUR).
Im Dienstleistungsgeschäft konnte die Gesamtleistung mit 62,8 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr (55,5 Mio. EUR) deutlich gesteigert werden. Das Volumen im Remarktinggeschäft konnte von 3,8 Mio. EUR im Vorjahr auf 6,7 Mio. EUR im Berichtsjahr erweitert werden.
Aufgrund der marktbedingt vorsichtigen Kreditlimitvergabe für Mittelstandskunden blieben die Handelsumsätze in diesem Segment hinter den Erwartungen zurück.
Selbst die erfreulichen Zuwächse in den Segmenten Versicherung und öffentliche Auftraggeber haben den Umsatzrückgang nicht kompensieren können, so dass die Handelsumsätze von 99,7 Mio. EUR auf 92,0 Mio. EUR sanken.
Der im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte Umsatz wurde auch in diesem Jahr überwiegend mit inländischen Kunden (97,6 %) erzielt.
1.3.2. Mitarbeiter
Der Personalstand stieg im Geschäftsjahr nominell leicht von 942 (31.12.2008) auf 946 Personen zum Bilanzstichtag.
Die Ertragssituation des Unternehmens war im Berichtsjahr durch eine signifikante Steigerung (13,3 %) im ertragsstarken Dienstleistungsgeschäft und Remarketinggeschäft (76,3 %) gekennzeichnet. Die Margen entwickelten sich in den übrigen Geschäftsfeldern stabil.
Die absolut erwirtschafteten Roherträge profitierten im Berichtsjahr von deutlich reduzierten Aufwendungen für Fremddienstleistungen und Personalkosten, die im Vorjahr für die Realisierung der ERP-Software SAP notwendig waren.
Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern erreichte ein Plus von gerundet 2,8 Mio. EUR (Vorjahr - 6,4 Mio. EUR). Unter Berücksichtigung der Abschreibungen und des Zinsergebnisses ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 1,0 Mio. EUR (Vorjahr - 8,2 Mio. EUR).
Die Kreditlinien der ADA wurden und werden noch bis 2010 über Bürgschaften / Sicherheitenstellung der ehemaligen Muttergesellschaft abgesichert. Im Jahresverlauf reichten die Finanzmittel jederzeit zur Bedienung aller fälligen Verbindlichkeiten aus. Darüber hinaus standen der Gesellschaft Linien aus "echten Factoring" in Höhe von 10 Mio. EUR zur Verfügung.
Zudem profitierte die Gesellschaft von der Zunahme der passiven Rechnungsabgrenzungen von 1,3 Mio. EUR auf 2,9 Mio. EUR, die voll liquiditätsseitig zuflossen.
Finanzindikatoren
Entsprechend der Ermittlung des Cashflows im Sinne des DRS 2 wurde ein Cashflow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit von 9,5 Mio. EUR erzielt. Dieser Sachverhalt ist im Wesentlichen auf den Abbau der Vorräte und der Forderungen zurückzuführen.
Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit betrug im Geschäft 0,9 Mio. EUR (Vorjahr 0,6 Mio. EUR).
Der Finanzmittelfonds beträgt zum Jahresstichtag 7,1 Mio. EUR.
Die Eigenkapitalquote beträgt: 32,0%. Das Eigenkapital im Einzelnen (in EUR):
| Gezeichnetes Kapital | 1.060.000 |
| Kapitalrücklage | 14.786.698 |
| Verlustvortrag | - 9.347.541 |
| Bilanzgewinn | 644.029 |
| Eigenkapital | 7.143.186 |
Änderungen im Anlagevermögen der Gesellschaft wurden durch Investitionen in neues, eigengenutztes IT-Equiment (0,52 Mio. EUR) herbeigeführt.
Im Umlaufvermögen sanken die Vorräte von 11,2 Mio. EUR auf 4,3 Mio. EUR. Die erhaltenen Anzahlungen sanken von 1,8 Mio. EUR auf 5 TEUR aufgrund deutlicher Reduzierung von werkvertraglichen Leistungen.
Durch den Abbau "fehlender Eingangsrechnungen" sanken die Rückstellungen in Abhängigkeit zum Volumen des Handelsgeschäftes deutlich von 8,6 Mio. EUR auf 5,4 Mio. EUR.
Allen erkennbaren Risiken wurde im Jahresabschluss auf der Grundlage kaufmännischer Vorsicht angemessen Rechnung getragen.
Nach dem Bilanzstichtag ergaben sich keine nennenswerten Sachverhalte.
6.1. Risikobericht
Nach der Produktivsetzung einer einheitlichen integrativen Systemplattform (SAP-ERP) könnten sich nach Einschätzung der Geschäftsführung zusätzliche existenzielle Geschäftsrisiken nur dann ergeben, wenn ein erheblicher, unerwarteter Verlust von Umsatzanteilen oder ein abrupter Margenverfall im Dienstleistungsgeschäft eintreten sollte. Marktrisiken werden sorgfältig und zeitnah beobachtet.
Dies schließt auch die ständige Überprüfung der angebotenen technischen Lösungen auf Kosteneffizienz und Marktgängigkeit ein. Für Systemoptimierungen an der integrativen Systemplattform (SAP-ERP) rechnet die Gesellschaft in 2010 mit Kosten von ca. 0,3 Mio. EUR.
Die Beobachtung der Konkurrenzsituation zeigt, dass die im Markt in den letzten Jahren zu beobachtende Konsolidierung der Marktteilnehmer langsam ein Ende findet. Weitere Risiken können sich aus der Abhängigkeit zu Großkunden ergeben. Einem kurzfristigen Wegfall großer Umsatzteile mit vorgenannter Klientel im Kalenderjahr 2010 stehen jedoch die vertraglichen und sachlichen Bindungen gegenüber. Letztgenanntes heißt, dass die Leistungsmigration auf einen neuen Dienstleister nur projektiert und mit zeitlichem Vorlauf durchgeführt werden kann. Zu dem gelang es im abgelaufenen Geschäftsjahr das Geschäftsvolumen mit weiteren Großkunden deutlich auszudehnen.
Im Einzelnen verfolgt die Geschäftsführung auch weiter sehr sorgfältig die Effizienz des Vertriebes, der Managementprozesse, der Produktion und des Services im Unternehmen. Die damit verbundenen Risiken sind daher zuverlässig unter Kontrolle.
Einzelrisiken sind durch ein geregeltes Risikomanagement zu erkennen und zu beleuchten.
6.2. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Die ADA zählt attraktive Großkunden der Versicherungs- und Finanzindustrie mit langfristigen Verträgen zu ihren Kunden. Auch im Bereich der öffentlichen Auftraggeber bestehen langfristige Rahmenverträge. Weiterhin bilden langfristige und stabile Lieferantenbeziehungen eine solide Grundlage, um sich im Hardware- und Servicegeschäft als ein flexibler und zuverlässiger Partner von Groß- und Mittelstandskunden zu prä-sentieren.
6.3. Risikobericht zu Finanzinstrumenten
Die Ausfallrisiken in Bezug auf Forderungen sind aufgrund der guten Bonität der Kundenstruktur gering.
Liquiditätsrisiken sind aufgrund der stabilen Geschäftsentwicklung im abgelaufen Geschäftsjahr und der Planung für kommende Geschäftsjahre nicht erkennbar. Da im abgelaufenen Geschäftsjahr die Kreditlinien zu keinem Zeitpunkt vollständig in Anspruch genommen wurden, rechnen wir trotz des Wegfalls der Sicherheiten der ehemaligen Muttergesellschaft mit keinen Schwierigkeiten in der weiteren Unternehmensfinanzierung. Währungsrisiken fallen nicht ins Gewicht, da fast die gesamte Geschäftstätigkeit auf Euro-Basis abgewickelt wird.
Die im Jahre 2009 fokussiert ausgebauten Grundlagen im SAP-System, straffere organisatorische Strukturen für die effiziente Abwicklung von IT-Services, organisatorische Verbesserungen und die Gewinnung strategisch wichtiger Kunden stellen die Weichen für das Unternehmen weiterhin auf Wachstum.
Die Geschäftsführung vertritt die Auffassung, dass der Trend zur Auslagerung von IT-Services durch das derzeitige wirtschaftliche Umfeld unvermindert anhält. Dieser Trend wird dazu beitragen, die Umsätze der Gesellschaft gerade im Bereich der IT-Services zu steigern.
Untermauert wird dieses Wachstum durch ein sehr stark ansteigendes Geschäftsvolumen im Geschäftsbereich Remarketing. Mit den für dieses Geschäftsmodell, speziell entwickelten und zertifizierten Prozesse, sichern wir unseren Kunden nicht nur höchste Profitabilität in der Wiedervermarktung von gebrauchtem EDV-Equipment (Remarketing) zu, sondern gewährleisten auch eine sichere und nachweisbare Datenlöschung, welche eine immer stärkere Bedeutung gewinnt. Auf dieser Basis werden nicht nur gewachsene Kundenbeziehungen konsequent genutzt und vertieft, sondern auch neue gewonnen. Durch diese Kombination der Dienstleistungen hat die ADA ein Alleinstellungsmerkmal und rechnet deshalb mit einem steigenden Volumen.
Um diese in 2010 erwarteten Volumina abwickeln zu können wird in Hünxe ein moderner, auf logistische Belange ausgerichteter Standort, in dem alle Logistischen-, Repair-, Refresh- und Wiedervermarktungsaktivitäten zentralisiert abgewickelt werden, bezogen. Mit diesem Standort wird zudem eine erhebliche Kostensenkung und Effizienzsteigerung erreicht. Des Weiteren bildet dieser Standort mit modernster Logistik- und Sicherheitstechnologie die Grundlage für eine erfolgreiche und zukunftsgerichtete Entwicklung der ADA Geschäftsfelder.
Vor diesem Hintergrund rechnet die Geschäftsführung für die nächsten beiden Geschäftsjahre mit Jahresüberschüssen, mindestens in Höhe des Berichtsjahres.
Willich, 19.Februar 2010
Die Geschäftsführung
Karl Peter Büscher
Andreas Lenzing
Dr. Friedel Mager
Der Aufsichtsrat nahm im Geschäftsjahr 2009 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben in vollem Umfang war.
Die Geschäftsführung berichtete regelmäßig mündlich und schriftlich über die wirtschaftliche Lage und Entwicklung der Gesellschaft sowie über die Unternehmensplanung, wesentliche Geschäftsvorfälle, grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik einschließlich der strategischen und organisatorischen Ausrichtung, Kosten- und Ertragsentwicklung.
Seine Aufgaben erfüllte der Aufsichtsrat in Sitzungen. Auch in Einzelgesprächen stand der Aufsichtsrat der Geschäftsführung beratend zur Seite.
Alle Vorgänge, die gemäß Gesetz oder Satzung der Zustimmung des Aufsichtsrates bedürfen, wurden mit der Geschäftsführung erörtert.
Anhand der regelmäßigen mündlichen und schriftlichen Berichte der Geschäftsführung hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung der Gesellschaft laufend überwacht.
Im Berichtszeitraum wurde Walter Nagel zum 01.11.2009 auf Seiten der Anteilseignervertreter in den Aufsichtsrat bestellt. Jürgen Baltes ist zum 31.10.2009 aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden.
Der Aufsichtsrat spricht der Geschäftsführung und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ADA - Das SystemHaus GmbH für Ihre erfolgreiche Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr besonderen Dank und Anerkennung aus.
Essen, 16. Juli 2010
Dr. Tom Haverkamp
Vorsitzender des Aufsichtsrates
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ADA - Das SystemHaus GmbH, Willich, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Essen, 19. Februar 2010
Ernst
& Young AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Pfeiffer, Wirtschaftsprüfer
Uhl, Wirtschaftsprüfer
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Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
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Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
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Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Großhandel mit Werkzeugmaschinen
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Wärme- und Kältehandel
Herstellung von Prüfmaschinen
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Erbringung von Logistikdienstleistungen
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Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen