KPS Business Transformation GmbHLiquidiert

Beta-Straße 10H, 85774 Unterföhring, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 178019
Vorher
KPS Consulting GmbH
Eingetragen
4.2.2000
Branche
UnternehmensberatungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieArchitekturbüros für Hochbau
Gegenstand
Unternehmensberatung, insbesondere im Bereich Management-Controlling und Software sowie Anwendungsberatung.

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Fahrnholz
seit 5.2.2020
Prokura
Thomas Süß
seit 5.2.2020
Prokura
Michael Dr. Mirz
seit 22.7.2015
Prokura
Christoph Braun
seit 27.2.2012
Prokura
Prokura
Leonardo Musso
seit 2.3.2009
Geschäftsführer
Prokura
Michael Tsifidaris
seit 2.3.2009
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
Dietmar Müller
33.50%
Michael Tsifidaris
33.50%
L******* M****
16.50%

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Dietmar Müller
50.250 €
33.50%
Michael Tsifidaris
50.250 €
33.50%
L******* M****
24.750 €
16.50%

Konzern- und Jahresabschlüsse

KPS Business Transformation GmbH

Unterföhring

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2013 bis zum 30.09.2014

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013/2014

der KPS Business Transformation GmbH

I. Wirtschaftsbericht des KPS Business Transformation GmbH

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Rahmenbedingungen

Die Aussichten für die globale Wirtschaft waren nach Einschätzung der Weltbank im Geschäftsjahr 2013/2014 so gut wie lange nicht mehr - dank einer positiven Entwicklung in den Industriestaaten. Ein Wendepunkt sei erreicht, befand die Institution in ihrem veröffentlichten Bericht zu den globalen Aussichten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird 2014 demnach weltweit um 3,2 Prozent zulegen nach 2,4 Prozent im vergangenen Jahr.

Noch im Juni hatte die Weltbank vorhergesagt, dass das Plus in diesem Jahr exakt drei Prozent betragen werde. Als Hauptgrund für den Aufschwung nennt die Organisation die Entwicklung in den Industriestaaten, die in den vergangenen Jahren unter den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise zu leiden hatten.

Sparprogramme und politische Unsicherheit würden nicht mehr so schwer wiegen. Erstmals seit fünf Jahren gebe es Anzeichen, dass in den reicheren Ländern eine nachhaltige Erholung begonnen habe. Sie könnten somit nun zum zweiten Wachstumsmotor neben den Schwellenländern werden. Insbesondere in den USA sei mit einem stärkeren Wachstum zu rechnen. Für die größte Volkswirtschaft konnte für das Kalenderjahr 2014 eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,0 Prozent ermittelt werden.

Die Organisation warnt aber auch vor globalen Risiken. Vor allem die Möglichkeit steigender Zinsen durch eine strengere Geldpolitik der Notenbanken könnte den aufstrebenden Ländern Probleme bereiten.

2. Entwicklung im Euroraum

In Europa wird sich die gegen Ende des vergangenen Jahres abzeichnende Trendwende hin zu einer leichten Expansion in 2014 weiter festigen. Erste Erfolge bei der Reduzierung der Staatsverschuldung und der Budget-Defizite der Krisenländer lassen das Vertrauen von Investoren und Unternehmen zurückkehren. Infolge der Stabilisierung des Arbeitsmarktes und moderat steigender Reallöhne sind zudem positive Effekte auf die Binnennachfrage zu erwarten.

Der Export in der Euro-Zone wird von der allgemeinen Belebung des Welthandels profitieren.

Insgesamt wird in Europa im Jahr 2014 das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts 0,7 % betragen.

3. Entwicklung in Deutschland

Trotz vieler internationaler Krisen ist die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr so stark gewachsen wie seit 2011 nicht mehr.

Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im Dezember auf den höchsten Stand seit mehr als eineinhalb Jahren gestiegen und bringt damit eine optimistische Einschätzung der künftigen Geschäftsentwicklung durch deutsche Unternehmen zum Ausdruck. Deutschland, als typisches Exportland, wird zudem verstärkt von der sich wieder beschleunigenden Konjunktur des Welthandels profitieren. Beeinflusst von einer anhaltend positiven Situation auf dem Arbeitsmarkt - die Arbeitslosenquote für 2014 beträgt 6,9 % - werden die privaten Haushalte ihre Konsumausgaben deutlich erhöhen. Außerdem konnten die Unternehmensinvestitionen gestützt durch die anhaltend günstigen Finanzierungsbedingungen, im Vergleich zu dem eher niedrigen Niveau der Vorjahre wieder verstärkt zunehmen.

Die deutsche Wirtschaft befand sich im Jahr 2014 in solider Verfassung und hat sich im Jahresdurchschnitt insgesamt als stabil erwiesen. Um 1,5 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr und lag damit über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,2 %. In den beiden vorangegangenen Jahren war das BIP sehr viel moderater gewachsen (2013 um 0,1 % und 2012 um 0,4 %).

Der deutsche Staat konnte in 2014 zudem das dritte Jahr in Folge einen Überschuss erzielen. Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherung nahmen zusammen 11,9 Milliarden Euro mehr ein als sie ausgaben. Die Summe entspricht nach Angaben des Bundesamtes einem Überschuss von 0,4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. In den beiden Vorjahren hatte es jeweils einen Überschuss von 0,1 Prozent gegeben. Grund für die guten Zahlen sind vor allem die Rekordbeschäftigung und steigende Löhne. Das füllte die Staatskasse mit Steuer- und Beitragseinnahmen.

Rekordtiefe Zinsen sparten außerdem vielen Milliarden an Kreditkosten. Dadurch kam etwa der Bund erstmals seit 1969 ohne neue Schulden aus.

(Quelle: ifw, Kiel )

4. Branchenspezifische Entwicklung

Die Consulting-Branche in Deutschland entwickelte sich 2014 weiterhin positiv. Die Nachfrage nach Beratungsleistungen rangierte auf hohem Niveau. Betrachtet man den technischen Fortschritt in der Software- und Datenbankentwicklung und die zunehmende Digitalisierung wesentlicher Unternehmensprozesse, entsteht ein deutlicher Bedarf an Transformationsberatung. Zusätzlich bleibt der Faktor Kostenoptimierung und Wettbewerbsfähigkeit eine forcierte strategische Zielsetzung bei den in Deutschland bzw. in Europa ansässigen Unternehmen. Da viele Unternehmen auf Wachstumsthemen fokussieren, erwartet die Beratungsbranche nach 2014 auch in 2015 eine erhöhte Nachfrage bei Transformationsberatung und Prozessoptimierung. Darüber hinaus rechnete die Beratungsbranche in 2014 mit einem deutlichen Wachstum und zusätzliche Projektvolumen bei den Themen Technologie- und Organisationsberatung in Höhe von voraussichtlich 10 bis 11 %.

(Quelle: BDU Marktstudie )

5. Marktstellung der KPS in der Branche

Obwohl seit Jahren auch in Deutschland die Tochtergesellschaften der großen multinationalen Managementberatungskonzerne die führenden Plätze im Markt einnehmen, spielen einige deutsche Managementberatungen eine immer wichtigere Rolle im Beratungsmarkt. Danach liegt der KPS-Konzern in einem von der Lünendonk GmbH im Mai 2014 veröffentlichten Ranking der zehn führenden deutschen Beratungsunternehmen auf Rang sechs. (Quelle: Lünendonk ®-Studie 2014 "Top 10 der deutschen Managementberatungen"). Gemäß der Lünendonle-Studie erwirtschafteten die zehn größten deutschen Managementberatungen in 2014 zusammen einen Gesamtumsatz in Höhe von voraussichtlich 1,8 Mrd. Euro.

(Quelle: Lünendonk Marktstudie )

6. Wesentliche Geschäftsfelder / Methodenkompetenz

KPS berät seine Kunden in Strategie-, Prozess- und Technologiefragen und implementiert ganzheitliche Lösungen mit Produkten der Softwarehersteller SAP und Hybris.

KPS steht für innovative Methodik und hohe Umsetzungskompetenz. Mit der KPS Rapid-Transformation ® Methode profitieren unsere Kunden von einer hohen Effizienz sowie Projekttransparenz. Strategieentwicklung, Prozessdesign und Implementierung laufen so weit wie möglich simultan ab, Projektlaufzeiten und Projektkosten werden dabei deutlich reduziert. Unternehmenstransformationen werden nachweislich beschleunigt, bei nachgewiesener Sicherstellung höchster Umsetzungsqualität.

7. Dienstleistungs- und Absatzbereich

KPS Consulting ist eines der erfolgreichsten Unternehmen für Business Transformationsberatung und Prozessoptimierung. Mit einem Umsatzvolumen von rund 111 Mio. Euro nimmt KPS in Deutschland und einigen europäischen Ländern eine führende Marktposition ein. Der Ausbau der KPS zum führenden Management Beratungsunternehmen für den Handel und der Konsumgüterindustrie ist im vollen Gange.

Veränderungen erfolgreich gestalten bei gleichzeitiger Sicherstellung des optimalen Preis-Leistungsverhältnisses definiert die hohe Beratungsqualität, von der unsere Kunden in großem Maße profitieren. KPS verfügt über erstklassige Kundenreferenzen im Bereich Handel und Konsumgüterindustrie, der Prozess- und Fertigungsindustrie und bei Dienstleistungsunternehmen.

8. Beratungs- und Serviceportfolio

Die Umsetzung neuer Geschäftsmodelle im Kontext innovativer IT-Technologien ist die Herausforderung im globalen Beratungsmarkt. Die Berater und Spezialisten der KPS kennen die globalen und technologischen Bedürfnisse. Als erfahrene Expertinnen und Experten mit tiefem Branchenwissen und langjähriger Umsetzungserfahrung unterstützen sie unsere Kunden bei der Einführung innovativer Systemlösungen auf den Softwareplattformen von SAP und Hybris.

Alles in einer Hand, damit Ziele nicht immer nur Ziele bleiben, lautet das Credo. Die Transformationsberater und Spezialisten der KPS fokussieren auf die tatsächliche Umsetzung von Handlungsempfehlungen und Lösungen. Damit unterscheiden sie sich signifikant von den klassischen Strategie- und Prozessberatern unserer Mitbewerber.

Zusammengefasst bietet KPS seinen Kunden ein umfassendes Leistungs- und Beratungsportfolio auf der Basis von SAP und Hybris Softwareprodukten.

Im Rahmen von Implementierungs- und Roll-out-Aktivitäten sind wir international am Markt präsent.

II. Darstellung der Lage der KPS Business Transformation GmbH

1. Geschäftsentwicklung nach Segmenten und Regionen

Die Struktur der Umsätze nach berichtspflichtigen Segmenten blieb bei der KPS Business Transformation GmbH gegenüber dem Vorjahr unverändert. Im Segment Management Consulting / Transformationsberatung wurden 100 % erwirtschaftet.

Die Aufteilung der Umsatzerlöse nach Regionen ergibt für das Geschäftsjahr 2013/2014 folgendes Bild. Hauptumsatzträger war Deutschland mit 62.316 TEuro bzw. 97,8 %, gefolgt von der Schweiz mit 771 TEuro bzw. 1,2 % und der Region Skandinavien mit 660 TEuro bzw. 1%.

2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der KPS Business Transformation GmbH hat sich stichtagsbezogen um TEuro 2.525 auf TEuro 32.666 erhöht.

Hierfür ursächlich war insbesondere der Anstieg der Guthaben bei Kreditinstituten auf 1.354 (i.V. 0) TEuro. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beruhen im Wesentlichen auf Leistungsverrechnungen an andere Gesellschaften und haben sich gegenüber dem Vorjahr um 589 TEuro auf 14.942 TEuro verringert. Im Gegenzug stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEuro 637 auf TEuro 14.867. Zusätzlich weisen wir Vorräte aus unfertigen Erzeugnissen und Leistungen in Höhe von TEuro 1.453 aus.

Durch das Guthaben bei Kreditinstitute in Höhe von TEuro 1.354 verbesserte sich die Liquidität um den gleichen Betrag.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEuro 18.084 resultieren im Wesentlichen aus Leistungsverrechnungen mit Konzerngesellschaften und der Gewinnabführung an die Gesellschafterin in Höhe von 8.439 (i.V. 7.215) TEuro, sie sind gegenüber dem Vorjahr um TEuro 5.541 gestiegen.

Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen gegenüber dem Vorjahr um TEuro 5.478 auf TEuro 2.737 steht überwiegend mit geringeren Verpflichtungen aus dem Personalbereich im Zusammenhang.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbezogen von TEuro 7.173 auf TEuro 5.889 verringert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 2.638 TEuro. Die Steigerung resultiert hauptsächlich aus einer höheren Zahlungsverpflichtung für Lohnsteuer und Schadensersatz.

3. Finanzlage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde im KPS-Konzern weiterhin hoher Wert auf die Stärkung und Sicherung der Liquidität gelegt. Zu der im KPS-Konzern deutlich verbesserten Liquiditätssituation hat unsere Gesellschaft mit einem Cash Flow von 8.439 (i.V. 7.215) TEuro beigetragen.

4. Ertragslage

Die Geschäftstätigkeit der KPS Business Transformation GmbH bestand im Geschäftsjahr 2013/2014 wie auch im Vorjahr im Wesentlichen aus Beratungstätigkeiten für Business Transformation und Prozessoptimierung.

Aufgrund der Akquisition von neuen Großkunden im Geschäftsjahr erhöhte sich der Umsatz um TEuro 8.989 um 16,4 % auf TEuro 63.747. Wir gehen davon aus, dass sich die Umsätze in Zukunft auf hohem Niveau weiterhin positiv entwickeln werden.

Zur Bewältigung des gestiegenen Umsatzvolumens mussten in verstärkten Umfang externe Berater bzw. Beratungsunternehmen in Anspruch genommen werden. Die bezogenen Fremdleistungen stiegen dadurch um 21,7 % auf 34.169 (i.V. 28.073) TEuro.

Der Personalaufwand von 14.544 (i.V. 17.600) TEuro im Geschäftsjahr 2013/2014 hat sich gegenüber dem Vorjahresvergleich um TEuro 3.056 verringert, da im Geschäftsjahr 2013/2014 keine zusätzlichen leistungsorientierten Tantiemen bezahlt wurden. Die Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich 78 (i.V. 66) Mitarbeiter.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um TEuro 2.654 auf TEuro 8.641. Darin enthalten sind Konzernumlagen, KFZ-Kosten, Reise- und Personalbeschaffungskosten sowie Aufwendungen für Kunden.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 2013/2014 TEuro 8.439 und konnte somit um 1.224 TEuro gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

III. Chancen- und Risikobericht

1. Risikomanagementziele und -methoden der KPS Business Transformation GmbH

KPS geht Risiken nur dann ein, wenn diese als beherrschbar angesehen werden und die damit einhergehenden Chancen eine angemessene Wertsteigerung erwarten lassen. KPS versteht unter einem Risiko negative Ereignisse oder ungünstige Auswirkungen auf ein Projekt zu einem in der Zukunft liegenden Zeitpunkt. Durch etablierte Kontrollverfahren und vorgegebene Abläufe, verankert in unserer KPS Rapid-Transformation ® Methode, kann auf ungewünschte Ereignisse zeitnah reagiert und diesen rechtzeitig gegengesteuert werden. Die Risikoidentifikation erfolgt durch erfahrene Projektmanager in turnusmäßigen Reviews mit den Managing Partnern und dem Vorstand.

Basierend auf innovativen Reporting-Instrumenten wurde ein effizientes Management-Informationssystem etabliert, welches kontinuierlich an die aktuellen Herausforderungen des Unternehmens angeglichen und weiter entwickelt wird.

Um Risiken, denen KPS ausgesetzt ist, zu identifizieren, zu überwachen und zu steuern, steht dem Management ein umfangreiches Finance- und Controlling-System zur Verfügung, das alle erforderlichen Informationen tagesaktuell in hoher Qualität bereitstellt.

2.. Gesamtwirtschaftliche Chancen und Risiken

Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland sowie in unseren wichtigsten europäischen Märkten und die damit einhergehende Veränderung des Investitionsverhaltens haben einen wesentlichen Einfluss auf die Finanz- und Ertragslage sowie Vermögenslage des KPS-Konzerns. Im Rahmen unserer Research-Aktivitäten werten wir regelmäßig Studien und Prognosen der Wirtschaftsinstitute aus, um über die voraussichtliche Entwicklung der Konjunktur in den für uns relevanten Märkten den erforderlichen Überblick zu bekommen.

3. Markchancen und -risiken

KPS ist ein auf Business Transformation und Prozessoptimierung spezialisiertes Beratungshaus und rangiert in einem von der Lünendonk GmbH im Mai 2014 veröffentlichten Ranking der zehn führenden deutschen Managementberatungen auf Rang sechs.

(Quelle: Lünendonle-Studie 2014 "Top 10 der deutschen Managementberatungen").

KPS verfügt über eine solide Kundenbasis. Namhafte Unternehmen aus dem In- und Ausland vertrauen ihre wichtigsten Projektinitiativen der KPS an. Das umfangreiche Beratungsportfolio der KPS liefert die Basis für ein hohes Up-selling Potential. Aufgrund der sehr hohen Kundenzufriedenheit bei laufenden, wie der Vielzahl erfolgreich abgeschlossener Projekte, tragen Post-Go-live und Support-Aktivitäten vermehrt zur Umsatzgenerierung bei.

Für die digitale Wirtschaft werden vor allem bei den Themen E-Commerce und Omni-Channel deutliche Wachstumsimpulse erwartet. Für das laufende Geschäftsjahr und darüber hinaus ist der Ausblick, vor allem auch wegen dem in 2013 erfolgten Zusammenschluss der SAP AG und der Hybris AG sowie der Eingliederung der getit - Gesellschaft für Technologie- und Informationstransfer mbH in die KPS AG, recht positiv.

Unter Zugrundelegung des aktuell vorhandenen Auftragsbestands mit überdurchschnittlich hoher Reichweite erwarten wir aufgrund der aktuellen Konjunkturlage kurzfristig keine negativen Auswirkungen. Wir schließen jedoch nicht aus, dass sich ein anhaltend negativer Konjunkturverlauf mittel- und langfristig negativ auf Umsatz und Ertrag auswirken könnte.

4. Wettbewerbsrisiken

Mit der agilen KPS Rapid-Transformation ® Projektmethode setzt KPS bewährte Spitzentechnologie für die Projektumsetzung ein. Dabei wird die klassische Welt der Strategie-und Prozessberatung mit der Implementierungsberatung ideal kombiniert. KPS minimiert mit seinem Vorgehensmodell das Einführungsrisiko deutlich.

Wir beobachten im Markt verstärkt Tendenzen, dass Mitbewerber versuchen, unser erfolgreiches Modell nachzubilden. Wir können nicht ausschließen, dass damit mittlere oder große Beratungsunternehmen versuchen, eine starke Wettbewerbsposition gegenüber der KPS einzunehmen.

5. Chancen und Risiken aus Skaleneffekten

Bei der aktuellen Unternehmensgröße und einem Jahresumsatz von über 100 Mio. Euro sowie einem stabilen Beratungsteam von mehr als 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie externen Beratern hat sich das Interesse an der KPS für große Konzernunternehmen noch weiter verbessert. Damit steigert KPS seine Attraktivität, bei Großkunden als Generalunternehmer beauftragt zu werden.

6. Sonstige operative Chancen und Risiken

Es besteht das Risiko, dass bestehende Kunden die laufenden Verträge nicht verlängern und keine entsprechenden Neukunden zur Kompensation gefunden werden können. Aufgrund des hohen Anteils des Dienstleistungsumsatzes am Gesamtumsatz der KPS könnte der Rückgang der Auslastungsquote wesentliche Auswirkungen auf die Ertragslage des Konzerns haben. KPS erbringt seine Dienstleistungen zu einem signifikanten Anteil bei Konzernen und großen Mittelstandskunden. Der Wegfall der Geschäftsbeziehung zu einem Großkunden könnte bedeutende Auswirkungen auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung haben.

KPS verfügt in den unterschiedlichen Geschäftsfeldern über sehr enge Partnerschaften mit den Firmen SAP, Hybris und IBM. Gute Beziehungen zu diesen Partnern sind für eine profitable Entwicklung der einzelnen Konzerngesellschaften von substanzieller Bedeutung. Eine Beendigung der Zusammenarbeit mit einem der Partner könnte sich auf die Umsatz- und Ertragslage negativ auswirken.

Technische Risiken durch Fehler von Mitarbeitern der KPS können nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. Mögliche daraus folgende fristlose Kündigungen von Dienstleistungs-, Betreuungs- oder Lieferverträgen können temporäre Belastungen hervorrufen.

Die KPS übernimmt Gewährleistungsverpflichtungen für gelieferte Systeme und erbrachte Leistungen. Herstellergarantien werden weitergereicht. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften. Da der Anteil der Umsätze aus dem Verkauf von Hard- und Software sowie aus Wartungsverträgen an den Gesamtumsätzen der KPS noch relativ gering sind, werden die daraus resultierenden Risikopotenziale noch als gering eingestuft. Soweit die KPS Dienstleistungen erbringt und daraus Gewährleistungsverpflichtungen trägt, sichert sich das Unternehmen über entsprechende Haftpflichtpolicen in angemessenem Umfang ab.

7. Risiken aus dem Finanzierungsbereich

Währungsrisiken bestehen wegen der Konzentration auf den Euroraum nur in begrenztem Umfang.

Gleiches gilt für Liquiditäts- und Zinsrisiken aufgrund der soliden Kapital- und Finanzierungsstruktur.

Ein Kreditrisiko / Ausfallrisiko besteht für KPS dahingehend, dass Kunden oder sonstige Schuldner ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen. Die Bonität einzelner Kunden oder Geschäftspartner mit größeren Umsatzvolumen unterliegt der regelmäßigen Überprüfung.

8. Steuerlicher Bereich

Im Geschäftsjahr 2013/2014 wurde bei der KPS Business Transformation GmbH eine steuerliche Außenprüfung über die Veranlagungsjahre 2009 bis 2012 durchgeführt. Es sind keine nennenswerten Änderungen der Besteuerungsgrundlagen erfolgt.

9. Bestandsgefährdende Risiken

Risiken, die den Fortbestand der KPS Business Transformation GmbH gefährden könnten, sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine erkennbar.

IV. Nachtragsbericht

Berichtspflichtige Ereignisse

Insgesamt sind bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts keine berichtspflichtigen Ereignisse oder Veränderungen eingetreten, die das im vorliegenden Abschluss vermittelte Bild der Lage der KPS Business Transformation GmbH beeinflussen.

Veränderungen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Seit dem 30. September 2014 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen wir einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der KPS Business Transformation GmbH erwarten.

Einschätzung der Geschäftsführung zur aktuellen Entwicklung

Die KPS Business Transformation GmbH konnte die für das Geschäftsjahr 2013/2014 vorgegebenen Unternehmensziele in vollem Umfang umsetzen bzw. darüber hinaus noch weiter steigern. Umsatz und vor allem das Ergebnis konnten von dieser Entwicklung außergewöhnlich profitieren.

Die KPS Business Transformation GmbH ist erfolgreich in das Geschäftsjahr 2014/2015 gestartet. Die Wachstumsdynamik des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde in das aktuelle Geschäftsjahr mitgenommen. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass im laufenden Geschäftsjahr die prognostizierten Wachstumsziele bei Umsatz wie Ergebnis realisiert werden.

Bedingt durch die exzellente Entwicklung des Unternehmens konnten stabile Faktoren für ein nachhaltiges Wachstum der KPS Business Transformation GmbH geschaffen werden. Nach heutiger Kenntnislage geht die Geschäftsführung davon aus, dass sich Umsatz und Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr plangemäß entwickeln werden. Zum Zeitpunkt der Drucklegung stimmten die Erwartungen beim Umsatz wie beim Ertrag mit den Vorgabewerten überein.

V. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen.

 

Unterföhring, den 19. Januar 2015

Die Geschäftsführung

Dietmar Müller

Leonardo Musso

Bilanz zum 30. September 2014

Aktiva

  30.09.2014 30.09.2013
  TEUR TEUR
A. Anlagevermögen    
Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6 6
  6 6
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Unfertige Erzeugnisse und Leistungen 1.453 0
2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.867 14.230
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 14.942 15.531
4. Sonstige Vermögensgegenstände 38 367
  31.300 30.128
II. Guthaben bei Kreditinstituten 1.354 0
  32.654 0
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6 7
  32.666 30.141

Passiva

   
  30.09.2014 30.09.2013
  TEUR TEUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 500 500
II. Bilanzgewinn 0 0
  500 500
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 0 0
2. Sonstige Rückstellungen 2.737 8.215
  2.737 8.215
C. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen 1.108 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.889 7.173
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 18.084 12.543
4. Sonstige Verbindlichkeiten 4.348 1.710
  29.429 21.426
  32.666 30.141

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2013 bis 30. September 2014

  2013/ 2014 2012/ 2013
  TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 63.747 54.758
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen 1.453,00 0,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 679 4.112
  65.879 58.870
4. Materialaufwand -34.169 -28.073
a) Aufwendungen für bezogene Waren 0 0
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -34.169 -28.073
5. Personalaufwand -14.544 --17.600
a) Löhne und Gehälter -13.618 --16.740
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -926 -860
6. Abschreibungen    
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2 -2
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.641 -5.987
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 43 12
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -127 -5
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 8.439 7.215
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne -8.439 -7.215
13. Jahresüberschuss 0 0
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0 1.342
15. Gewinnausschüttung 0 -1.342
16. Bilanzgewinn 0 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2013/2014

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft gilt als große Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 III HGB. Der Jahresabschluss der KPS Business Transformation GmbH (im folgenden KPS) ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Die Gliederung des Jahresabschlusses richtet sich nach den Vorschriften der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB.

KPS stellt die Zahlen in diesem Anhang in tausend Euro (TEuro) dar. Neben den Werten für das Geschäftsjahr 2013/2014 finden sich zur Vergleichbarkeit auch die entsprechenden Vorjahreswerte, die in Klammern dargestellt werden.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert und stellen sich wie folgt dar:

1. Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bilanziert. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der einzelnen Anlagegüter zugrunde.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis Euro 410,00 werden aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

2. Umlaufvermögen

Unfertige Leistungen werden mit den Herstellungskosten bewertet. Hierin sind die Einzelkosten und angemessene Teile der Gemeinkosten enthalten. Die verlustfreie Bewertung wurde berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenkassamittelkurs gemäß § 256 a HGB umgerechnet.

3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag.

4. Fremdkapital

Die gebildeten Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB).

Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Geografische Angaben

Die Aufteilung der Umsatzerlöse in Höhe von 63.747 (Vorjahr: 54.758) TEuro nach Regionen ergibt für das Geschäftsjahr 2013/2014 folgendes Bild: Hauptumsatzträger war Deutschland mit 62.316 (Vorjahr 53.330) TEuro bzw. 97,8 %. Im Ausland wurden 1.431 (Vorjahr: 1.428) TEuro umgesetzt. Die Zuordnung erfolgt nach dem Sitz des Auftraggebers. Die Aufteilung ergibt sich in folgende Regionen: Skandinavien mit einem Volumen von 660 (Vorjahr: 1.257) TEuro oder 1,0 %, und die Schweiz mit 771 (Vorjahr: 171) TEuro. bzw. 1,2 %. Diese gehören dem Segment Management Consulting / Transformationsberatung an.

Segmentberichterstattung

Die ausgewiesenen Umsatzerlöse resultieren aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Die Zuordnung nach Segmenten betrifft zu 100 % den Bereich Managementconsulting / Businesstransformationsberatung, wie schon im Vorjahr.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 679 (Vorjahr: 4.112) TEuro und stellen sich in der nachfolgenden Tabelle dar:

in TEuro 2013/14 2012/13
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 98 58
Erträge aus Skonto 178 38
Erträge aus Kursdifferenzen 0 2
Weiterverrechnung Sachbezüge an Mitarbeiter 7 3
Weiterverrechnung an Konzerngesellschaften 322 4.009
Eingänge abgeschriebener Forderungen 73 0
übrige Erträge 1 2
Summe sonstige betriebliche Erträge 679 4.112

3. Materialaufwand

Der Materialaufwand beträgt 34.169 (Vorjahr: 28.073) TEuro und beinhaltet Aufwendungen für bezogene Leistungen.

4. Personalaufwand und Mitarbeiter

Die Personalaufwendungen belaufen sich im Berichtsjahr auf 14.544 (Vorjahr: 17.600) TEuro. Davon entfallen auf Löhne und Gehälter 13.618 (Vorjahr: 16.740) TEuro und auf Sozialaufwendungen 926 (Vorjahr: 860) TEuro. Die Reduzierung resultiert daraus, dass im im Vorjahr Einzelaufwendungen im Bereich der leistungsorientierten Vergütungen beinhaltet waren. Im Jahresdurchschnitt wurden 78 (Vorjahr: 66) Mitarbeiter beschäftigt.

5. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 8.641 (Vorjahr: 5.987) TEuro und lassen sich wie folgt darstellen:

in TEuro 2013/2014 2012/2013
Reise- und Bewirtungskosten 2.153 1.683
Fremdleistungen 227 154
Kfz-Kosten 685 560
Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten 45 34
Personal- und Buchhaltungskosten 155 121
Werbe- und Repräsentationskosten 123 56
Telefon- und sonstige Kommunikationskosten 129 123
Konzernverrechnungen und -umlagen 4.196 2.810
Aufwendungen Kunden 830 0
Versicherungen 0 4
Zahlungsausfälle, Wertberichtigungen 58 409
übrige Aufwendungen 40 33
Summe sonstige betriebliche Aufwendungen 8.641 5.987

Die Aufwendungen an Kunden stellen periodenfremde Aufwendungen dar.

6. Abschreibungen

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betragen 2 (Vorjahr: 2) TEuro. Die Zusammensetzung der Abschreibungen ist aus der beigefügten Entwicklung des Anlagevermögens ersichtlich.

7. Sonstige finanzielle Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen finanziellen Erträge belaufen sich auf 43 (Vorjahr: 12) TEuro und resultieren aus kurzfristigen Geldanlagen und Zinserträgen mit verbundenen Unternehmen in Höhe von 40 (Vorjahr: 12) TEuro.

Die sonstigen finanziellen Aufwendungen betragen 127 (Vorjahr: 5) TEuro und beinhalten insbesondere Zinsen und Avalgebühren an Kreditinstitute in Höhe von 2 (Vorjahr: 0) TEuro, Factoringgebühren in Höhe von 1 (Vorjahr: 5) TEuro sowie Zinsen mit verbundenen Unternehmen in Höhe von 125 (Vorjahr: 0) TEuro.

8. Ergebnisverwendung

Das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2013/2014 wurde aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages in Höhe von 8.439 (Vorjahr: 7.215) TEuro an die KPS AG abgeführt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Sachanlagen

Der Posten umfasst im Wesentlichen Büroeinrichtungen sowie selbstgenutzte EDV-Hardware.

Zur Entwicklung verweisen wir auf den Anlagespiegel.

2. Vorräte aus unfertigen Erzeugnissen und Leistungen

In der Position ist ein Festpreisauftrag enthalten. Der Betrag von TEuro 1.453 stellt die Herstellungskosten dar. Die verlustfreie Bewertung wurde beachtet.

3. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte werden nach Abzug von Wertberichtigungen für zweifelhafte Positionen ausgewiesen. Zum 30. September 2014 bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 14.867 (Vorjahr: 14.230) TEuro, auf die Einzelwertberichtigungen in Höhe von 0 (Vorjahr: 76) TEuro gebildet sind.

4. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Am Bilanzstichtag bestanden Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 14.942 (Vorjahr: 15.531) TEuro, die aus Leistungsverrechnungen mit anderen Konzerngesellschaften resultieren.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben 940 (Vorjahr: 1.350) TEuro eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Forderungen gegenüber der Gesellschafterin bestanden am Abschlusstag (Vorjahr: 1.934 TEuro) nicht.

5. Sonstige Forderungen

Die sonstigen Forderungen belaufen sich auf 38 (Vorjahr: 367) TEuro und setzen sich wie folgt zusammen:

in TEuro 30.09.2014 30.09.2013
Forderungen gegenüber Mitarbeitern 0 4
Forderungen aus Factoring 0 4
Forderung aus insolvenz 5 311
Geleistete Kautionen 15 7
Übrige Forderungen 18 41
Summe sonstige Vermögenswerte 38 367

In den übrigen Forderungen sind im Wesentlichen Forderungen aus erstattungsfähigen Vorsteuern Ausland in Höhe von 12 (Vorjahr: 35) TEuro enthalten.

6. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Die Guthaben bei Kreditinstituten und Kasse betragen am Bilanzstichtag 1.354 (Vorjahr: 0) TEuro. Dadurch verbesserte sich die Liquidität um 1.354 TEuro.

7. Sonstige Rückstellungen

Die Entwicklung der sonstigen kurzfristigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:

  Stand 01.10.2013 Verbrauch Auflösung Zuführung Stand 30.09.2014
  TEuro TEuro TEuro TEuro TEuro
RST f. Personal 8.093 -7.998 -95 2.714 2.714
RST f. ausstehende Rechnungen 0 0 0 10 10
RST f. Abschluß- und Prüfungskosten 13 -10 -3 13 13
übrige RST 109 -109 0 0 0
Summe 8.215 -8117 -98 2.737 2.737

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Verpflichtungen gegenüber Dritten, soweit die Höhe oder die Fälligkeit noch ungewiss ist. Die erwarteten Fälligkeiten bewegen sich im kurzfristigen Rahmen.

Die Rückstellung für Personalverpflichtungen betrifft Tantiemen, ausstehende Urlaubsansprüche und noch abzuführende Beiträge an die Berufsgenossenschaft.

Die Rückstellung für ausstehende Rechnungen beruht auf Zahlungsverpflichtungen für erhaltene Leistungen, deren Höhe am Abschlussstichtag noch nicht endgültig feststand.

Die Rückstellung für Abschlusskosten betrifft Aufwendungen im Zusammenhang mit der Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses.

8. Erhaltene Anzahlungen

Die erhaltenen Anzahlungen betragen 1.108 (Vorjahr: 0) TEuro und betreffen erhaltene Zahlungen aus einem Kundenauftrag mit Festpreis.

9. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Zum Bilanzstichtag werden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 18.084 (Vorjahr: 12.543) TEuro ausgewiesen.

Die in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthaltenen Verbindlichkeiten gegen die Gesellschafterin belaufen sich auf 8.439 (Vorjahr: 7.215) TEuro und resultieren aus der Ergebnisabführung eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages.

10. Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf 4.348 (Vorjahr: 1.710) TEuro und entwickelten sich wie folgt:

30.09.2014 30.09.2013
in TEuro bis 3 Monate 3-12 Monate bis 3 Monate 3-12 Monate
Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern 1.813 0 1.118 0
Verbindlichkeiten aus Vergleichsverpflichtungen 830 0 0 0
Abzuführende Lohn- und Kirchensteuer 1.702 0 238 0
Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer und sonstigen Steuern 0 0 354 0
Abzuführende Sozialversicherungen 0 0 0 0
übrige Verbindlichkeiten 3 0 0 0
Summe sonstige Verbindlichkeiten 4.348 0 1.710 0

11. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

11.1 Haftungsverhältnisse

Des Weiteren hat die KPS Business Transformation GmbH eine Höchstbetragsbürgschaft in Höhe von 4.000 TEuro zur Absicherung von Kontokorrentkreditlinien für die KPS AG abgegeben.

Mit einer Inanspruchnahme wird aufgrund der finanziellen Ausstattung der KPS AG nicht gerechnet.

11.2 Finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen entwickelten sich wie folgt:

30.09.2014 30.09.2013
in TEuro bis 1 Jahr 1-5 Jahre Über 5 Jahre Gesamt bis 1 Jahr 1-5 Jahre Über 5 Jahre Gesamt
Kfz-Leasing 384 290 0 674 314 284 0 598
BGA-Leasing 0 0 0 0 1 0 0 1
Gesamt 384 290 0 674 315 284 0 599

Bei den in der obigen Darstellung erfassten Leasingzahlungen handelt es sich um künftige Mindestleasingzahlungen aus Operating-Leasingverträgen.

Zahlungen aus Miet- und Leasingverhältnissen, die in der Berichtsperiode als Aufwand erfasst wurden, belaufen sich auf 351 (Vorjahr: 303) TEuro.

V. Sonstige Angaben

1. Honorar des Abschlussprüfers

Zum Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2013/2014 verweisen wir auf die Angaben im Anhang des Konzernabschlusses zum 30. September 2014.

2. Zusammensetzung der Organe

Zu Geschäftsführern waren im Berichtsjahr folgende Personen bestellt:

 

Herr Dietmar Müller, Managementberater, Grünwald

 

Herr Leonardo Musso, Managementberater, Berg

Bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird von der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

3. Mutterunternehmen und Konzernabschluss

Die KPS AG mit Sitz in Unterföhring ist alleinige Gesellschafterin der KPS Business Transformation GmbH, Unterföhring. Der Jahresabschluss der KPS Business Transformation GmbH wird im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der KPS AG zum 30. September 2014 einbezogen.

 

Unterföhring, den 19. Januar 2015

Die Geschäftsführung

Dietmar Müller

Leonardo Musso

Entwicklung des Anlagevermögens (Bruttodarstellung)

Position Anschaffungs- oder Herstellungskosten
  01.10.2013 Zugänge Abgänge 30.09.2014
  TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 0 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 0
II. Sachanlagen        
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 24 2 0 26
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 6 0 0 6
Sachanlagen 30 2 0 32
Anlagevermögen 30 2 0 32
Position Kummulierte Abschreibungen
  01.10.2013 Abschreibungen des Geschäftsjahres Übertrag 30.09.2014
  TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 0 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 0
II. Sachanlagen        
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 18 2 0 20
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 6 0 0 6
Sachanlagen 24 2 0 26
Anlagevermögen 24 2 0 26
Position Buchwert
  30.09.2014 30.09.2013
  TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0
II. Sachanlagen    
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 6 6
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0 0
Sachanlagen 6 6
Anlagevermögen 6 6

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der KPS Business Transformation GmbH, Unterföhring, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2013 bis 30. September 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Augsburg, den 20. Januar 2015

Rupp & Epple GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rupp-Helferich, Wirtschaftsprüfer

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