Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 51562
Eingetragen
15.10.2003
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenBauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Gegenstand
die Übernahme von Bauherrenaufgaben, die Planung und Durchführung von Bauvorhaben, insbesondere für Ausbau-, Umbau- und Neubauvorhaben sowie die Verwaltung der Liegenschaften des Universitätsklinikum Köln. Zum Unternehmensgegenstand zählt u.a. die Zielplanung, Projektentwicklung, Projektsteuerung, Bauvorbereitung, Bauabwicklung, Projektdokumentation sowie sämtliche Beratungsleistungen und alle Aufgaben und Geschäfte im Zusammenhang mit der Verwaltung von Liegenschaften einschließlich der Führung von Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Carsten Niemeyer
seit 27.2.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Universitätsklinikum Köln - rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts des Landes Nordrhein-Westfalen
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MEDFACILITIES GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Inhaltsverzeichnis

1. Grundlagen der Gesellschaft

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.3. Geschäftsverlauf und Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.3.1. Vermögenslage

2.3.2. Finanzlage

2.3.3. Ertragslage

2.3.4. Finanzielle Leistungsindikatoren

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

3.2. Chancenbericht

3.3. Risikobericht

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die medfacilities GmbH, Köln, wurde am 9. April 2003 gegründet. Alleingesellschafterin ist das Universitätsklinikum Köln AöR. Die medfacilities GmbH hat ihren Sitz in der Gleueler Straße 66 in 50931 Köln und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln (Registernummer HRB 51562).

Gegenstand der Gesellschaft ist die Übernahme von Bauherrenaufgaben, die Planung und Durchführung von Bauvorhaben und die Verwaltung von Liegenschaften, insbesondere für Neu-, Aus- und Umbauvorhaben und Liegenschaften des Universitätsklinikum Köln AöR. Im Einzelnen zählen zum Unternehmensgegenstand u. a. die Zielplanung, Bauvorbereitung, Projektentwicklung, Bauabwicklung/ Projektsteuerung, Projektdokumentation, sämtliche Beratungsleistungen und alle Aufgaben und Geschäfte im Zusammenhang mit der Verwaltung von Liegenschaften.

Ihr Umsatz wird im Wesentlichen von den seitens des Landes Nordrhein- Westfalen an das Universitätsklinikum Köln AöR zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel beeinflusst.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die deutsche Wirtschaft eine Senkung des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr 2022. Die Folgen des Kriegs in der Ukraine konnten die deutsche Wirtschaft nicht vollständig abbremsen. Erschwerend kommen Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise und der Fachkräftemangel hinzu. Die Auswirkungen der andauernden Covid19-Pandemie ließen im Jahresverlauf nach. 1

Das Finanzierungsdefizit des Staates betrug im Jahr 2023 82,7 Mrd. Euro. Dies ergab eine Verbesserung von knapp 14 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahr (96,9 Mrd. Euro). Der Entlastung des Staatshaushalts durch die auslaufenden Corona-Maßnahmen stehen Belastungen durch die Energiekrise in Folge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine gegenüber. Sowohl der Bund erzielt ein Defizit von EUR - 72,4 Mrd. Euro, als auch die Länder von - 6,7 Mrd. Euro. Die Sozialversicherungen erzielen einen Überschuss von EUR 5,0 Mrd. Euro. 2

Die Inflation sank im Jahr 2023 auf durchschnittlich 5,9 % im Vergleich zum Vorjahr 2022 (6,9 %). Als Folge des Kriegs in der Ukraine verteuerten sich vor allem die Preise für Energieprodukte (5,3 %) und Nahrungsmittel (12,4 %). 3

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
2 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
3 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html

2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der im Vergleich zum Vorjahr angestiegene Baupreisindex für gewerbliche Betriebsgebäude hatte Auswirkungen auf die Tätigkeiten des Unternehmens. Geschuldet ist dies den immer noch anhaltenden Nachwirkungen der Coronapandemie sowie der russischen Invasion in die Ukraine 4 , was vor allem zu Engpässen der Materiallieferungen und dadurch Kostensteigerungen der führte.

Durch die gestiegenen Kosten konnten die Kostenrahmen nicht immer gehalten werden, was zu einer Erhöhung und anderen Gewichtung der umzusetzenden Maßnahme führte. Darüber hinaus führten die Engpässe von Materiallieferungen zu Verzögerungen bei der Projektumsetzung.

4 https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Konjunkturindikatoren/Preise/bpr110.html#241652 - abgerufen am 20.03.2024.

2.3. Geschäftsverlauf und Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Im Jahr 2023 hat die Gesellschaft bauliche Investitionen mit einem Gesamtvolumen i.H.v. EUR 203,3 Mio. für das Universitätsklinikum Köln umgesetzt. Die finanziellen Mittel gliedern sich folgendermaßen auf:

Mittelherkunft Summe
EUR in Mio.
Poolmittel (inkl. Honorare und Baunebenkosten) 23,9
Mittel des Vermögensplans (inkl. Ersteinrichtung für große Baumaßnahmen) 81,9
Baumittel für das mediz. Modernisierungsprogramm (MedMop) 14,5
Baumittel aus dem Sonderprogramm NRW 9,1
Bundesbaumittel Zentrum für Stoffwechselforschung 4,7
Baumittel des Hochschulpkats III 69,2
Gesamtvolumen 203,3

Abb. 1

Der Fokus lag dabei im Jahr 2023 auf:

Projekt Summe Anteil am Volumen
EUR in Mio.
Neubau und Planung der Prosektur 66,2 32,6 %
Neubau des Laborgebäudes Zentrum für Stoffwechselforschung 37,4 18,4 %
CEFAM 12,1 6,0 %
Neubau und Bauausführung des Forschungsgebäudes 2. Bauabschnitt inklusive - Baufeldfreimachung 9,8 4,8 %
Neubau 1.BA Lerngebäude / Planung und Ausführung 6,0 3,0 %

Abb. 2

Die Leistung der Gesellschaft lag im Geschäftsjahr 2023 über dem Wirtschaftsplans 2023. Bei einer Gesamtleistung von TEUR 24.881 wurde der Plan um TEUR 1.906 überschritten. Begründet liegt dies an den Schluss- bzw. Teilschlussrechnungen der jeweiligen Großprojekte. Hierbei sind vor allem die Projekte "der Neubau des Laborgebäudes - Zentrum für Stoffwechselforschung" und "der Neubau des Forschungsgebäude 2. Bauabschnitt; Bauausführung inkl. Baufeldfreimachung" zu benennen.

Der Jahresüberschuss 2023 liegt bei TEUR 1.848 um TEUR 1.326 über dem Planwert von TEUR 522. Auch diese Überschreitung ist durch den Projektfortschritt der Großprojekte und den damit verbundenen Schluss- und Teilschlussrechnungen zu erläutern.

2.3.1. Vermögenslage

Forderungen

Die Forderungen beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 39 (i. Vj. TEUR 42) und Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.412 (i. Vj. TEUR 1.014).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.091 (i. Vj. TEUR 1.546) und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.197 (i. Vj. TEUR 2.464).

Rückstellungen

Die Rückstellungen sind im Geschäftsjahr 2023 mit TEUR 1.525 um TEUR 850 höher als im Vorjahr (TEUR 675), was im Wesentlichen auf die Steuerrückstellungen zurückzuführen ist.

2.3.2. Finanzlage

Kapitalstruktur

Die Eigenkapitalquote beträgt im Geschäftsjahr (Eigenkapital zu Gesamtkapital) 21,2 % (i. Vj. 26,8 %) und liegt damit um 5,6 % unter dem Vorjahr.

Investitionen

Die Investitionen in das langfristige Vermögen belaufen sich auf 277 TEUR für das Geschäftsjahr 2023.

Liquidität

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten betragen am Jahresende TEUR 15.497 (i. Vj. TEUR 2.489) und liegen damit um TEUR 13.008 über dem Vorjahr.

Die Zahlungsfähigkeit war im Jahr 2023 jederzeit gegeben.

2.3.3. Ertragslage

Entwicklung des Jahresergebnisses

In nachfolgender Übersicht werden die Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr gezeigt.

2023 2022
TEUR TEUR
Umsatzerlöse 19.684 28.606
Bestandsveränderungen 5.197 -6.914
Sonstige betriebliche Erträge 186 725
Materialaufwand -12.446 -11.831
Personalaufwand -7.685 -7.742
Abschreibungen -508 -509
sonstige betriebliche Aufwendungen -1.720 -1.808
Neutrales Ergebnis -101 -113
Steuern vom Ertrag -759 -10
Jahresüberschuss 1.848 407

Die Gesellschaft hat bei Umsatzerlösen von EUR 19.683.955 und einer Bestandveränderung von TEUR 5.197 einen Jahresüberschuss von TEUR 1.848 erwirtschaftet.

Die Umsatzerlöse weichen vom geplanten Wert 2023 (TEUR 29.207) um TEUR -9.523 ab. Die Bestandsveränderung fällt im Vergleich zum Plan um TEUR 11.429 höher aus und liegt bei TEUR 5.197.

Entscheidend bzgl. der Entwicklung der Umsatzerlöse und Bestandsveränderung ist, dass Umsatzerlöse erst nach Stellung der Schlussrechnung sowie Teilschlussrechnungen eines Projektes realisiert werden. Somit ist die Planung der Umsätze bei Großprojekten vom Fortschritt des Projektes abhängig.

Somit erwirtschaftete die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 eine Gesamtleistung von TEUR 24.881 und lag damit um TEUR 3.189 höher als im Vorjahr.

Die nicht unwesentlichen Schwankungen der Gesamtleistung erklärt sich aus den gesetzlichen Vorschriften zur Erlösrealisation bei mehrjähriger Auftragsfertigung. Auch bei konstanter Vollauslastung aller Produktivkräfte kann es aufgrund der Fertigstellungstermine bestimmter mehrjähriger Bauprojekte zu deutlichen positiven wie negativen Schwankungen kommen. Eine stetige Erlös- und Gewinnrealisierung nach Auftragsfortschritt ist nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften nicht vorgesehen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um TEUR -540 auf TEUR 186 im vergangenen Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Verringerung ist im Wesentlichen durch einen Einmaleffekt in 2022, der erhöhte periodenfremde intercompany Erträge zur Folge hatte, zu erklären.

Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 615 von TEUR 11.831 im Geschäftsjahr 2022 auf TEUR 12.446 im Jahr 2023 gestiegen.

Im Durchschnitt beschäftigte die Gesellschaft im Jahre 2023 98 Mitarbeiter. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Mitarbeiteranzahl der medfacilities GmbH damit konstant geblieben. Der Personalaufwand verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR-57 von TEUR 7.742 auf TEUR 7.685. Im Wesentlichen ist dies durch die unterjährige Mitarbeiterfluktuation zurückzuführen.

Das Betriebsergebnis vor Steuern lag bei TEUR 2.608 im Vergleich zu TEUR 414 im Vorjahr.

Der Jahresüberschuss erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 404) um TEUR 1.444 auf TEUR 1.848.

Die Umsatzrentabilität auf Basis des Jahresüberschusses ist im Vergleich zum Vorjahr von ca. 1,4 % auf ca. 9,4 % gestiegen.

2.3.4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die interne Steuerung des Unternehmens erfolgt über die Wirtschaftsplanung. Die finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse inkl. Bestandsveränderung, sowie das Jahresergebnis.

Die Analyse der Indikatoren ist unter 2.3.3. Ertragslage aufgeführt.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Prognosebericht

Für die nächsten Geschäftsjahre kann eine weiter positive Prognose für die Entwicklung der Geschäftstätigkeit gestellt werden. Hierbei sind vor allem die folgenden Bauprojekte zu erwähnen:

Neubau des Laborgebäudes - Zentrum für Stoffwechselforschung

Neubau Forschungsgebäude 2. Bauabschnitt; Bauausführung inkl. Baufeldfreimachung

Ersatzbeschaffung der Herz-Katheter-Messplätze 1-3 im Herzzentrum

Nachnutzung der Station 4.1 im Herzzentrum

Strahlentherapie; der Neubau eines Hybrid OP

Ersteinrichtung des Zentrums für Labordiagnostik im Wirtschaftsgebäude

Austausch eines MRT-Geräts in der Neuroradiologie Haus 30

Die Annahmen beruhen auf den Planungsrechnungen des Unternehmens, gestützt durch die geplanten oder getroffenen vertraglichen Vereinbarungen mit Kunden und Lieferanten.

Auf Basis der dargestellten Kennzahlen 2023 im Vergleich zum Vorjahr wird für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 eine weiterhin positive Entwicklung erwartet. Bei planmäßiger Realisierung unserer offenen Projekte liegt die geplante Gesamtleistung für das Geschäftsjahr 2024 bei TEUR 24.571, die sich aus TEUR 27.355 Umsatzerlösen und einer Bestandsveränderung von TEUR -2.784 zusammensetzt. Der Jahresüberschuss 2024 wird voraussichtlich bei TEUR 1.654 liegen.

3.2. Chancenbericht

Für die Zukunft ergeben sich mehrere Chancen, die das Unternehmen nutzen kann, um weiteres Wachstum und eine Verbesserung der Ergebnisse bzgl. Kosten, Qualität und Termine zu erzielen.

Die Erfahrungen und das erworbene Know-how aus den durchgeführten Projekten können genutzt werden, um die Effizienz bei zukünftigen Projekten weiter zu steigern und neue Aufträge zu gewinnen.

Die erfolgreiche Umkehrung der Trends bei der Mitarbeiterfluktuation und die Verbesserungen in der Mitarbeiterakquise gegen Ende 2023 bieten die Chance, die Personalstabilität weiter zu stärken. Ein stabiles und gut qualifiziertes Team ist entscheidend für die weitere erfolgreiche Umsetzung von Projekten und die Aufrechterhaltung der Betriebsleistung.

Die erfolgreiche Nutzung dieser Chancen könnte entscheidend dazu beitragen, das Unternehmen zukunftssicher auf einen Pfad nachhaltigen Wachstums und qualitativer Projektarbeit zu führen.

Durch die Integration einer neuen Abteilungsleitung der medfacilities GmbH als Geschäftsführung der Tochterunternehmen (Kirschner NRW GmbH und KLINIK- und LABOR-Versorgung GmbH) entstehen weitere Potenziale zur verbesserten Zusammenarbeit innerhalb des "medfacilities-Konzerns". Somit kann die Eigenleistung weiter gestärkt und Schnittstellensynergien geschaffen werden. Insgesamt wird diese Integration die Wettbewerbsfähigkeit des Gesamtunternehmens stärken, indem sie eine flexiblere und agilere Organisation schafft.

3.3. Risikobericht

Derzeit bestehen, wie auch im vergangenen Jahr, keine erkennbaren wesentlichen Risiken für die medfacilities GmbH. Die Risikolage des Unternehmens ist unverändert zum Vorjahr.

Wir sehen uns aufgrund unserer besonderen Wettbewerbsstellung, vor allem durch unseren Hauptauftraggeber und zugleich unser Mutterunternehmen, Universitätsklinikum Köln AöR, keinen wesentlichen und insbesondere keinerlei bestandsgefährdenden Risiken ausgesetzt.

Sollte das Universitätsklinikum Köln AöR bedeutenden Risiken gegenüberstehen, würde dies ebenfalls Auswirkungen auf die medfacilities GmbH haben, worüber uns aber keine Informationen vorliegen. Die Risiken der Gesellschaft decken sich mit den allgemeinen Risiken der Gesundheitsbranche. Nennenswert sind die Themen Inflation, Tarifentwicklungen und Personalengpässe.

Es wird zunehmend herausfordernder, qualifiziertes Personal in der Baubranche zu gewinnen, was Verzögerungen bei Bauprojekten und steigende Kosten nach sich ziehen könnte.

Zusätzlich führt ein erhöhtes Bewusstsein für Nachhaltigkeit dazu, dass Neubauten umweltfreundliche Materialien verwenden und die Energieeffizienz in ihren Bauvorhaben beachten müssen, was potenziell zu höheren Kosten und weiteren Anforderungen führt.

Zudem wird die Vergabe von Aufträgen und der Geldtransfer innerhalb der medfacilities GmbH stets nach dem Vier-Augen-Prinzip abgewickelt, was bedeutet, dass Entscheidungen zur Auftragsvergabe und zu Zahlungen immer von mindestens zwei Unternehmensangehörigen getroffen werden, wodurch das dadurch potenzielle Risiko zur Beauftragung und Zahlung als gering eingestuft wird.

Die zuvor dargelegten Risiken sind überschaubar und deren Auswirkung auf die Leistungsindikatoren der Gesellschaft kann deshalb als gering eingestuft werden.

Weitere absehbare, wesentliche und bestandsgefährdende Risiken liegen für die medfacilities GmbH nicht vor.

 

Köln, 5. Juni 2024

Prof. Dr. Peter Heinen, Geschäftsführer

Carsten Niemeyer, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 101.855,00 7.839,00
2. geleistete Anzahlungen 36.721,33 36.721,33
138.576,33 44.560,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.427.832,00 6.765.619,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 2.458,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 364.050,00 386.722,00
6.791.882,00 7.154.799,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 296.435,73 296.435,73
296.435,73 296.435,73
7.226.894,06 7.495.795,06
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 31.936.295,41 26.738.881,33
2. geleistete Anzahlungen 0,00 1.133,87
31.936.295,41 26.740.015,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 39.259,46 42.328,30
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.411.565,78 1.014.150,82
3. sonstige Vermögensgegenstände 86.165,56 580.329,33
2.536.990,80 1.636.808,45
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 15.496.947,04 2.488.763,45
49.970.233,25 30.865.587,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 67.195,52 86.251,14
57.264.322,83 38.447.633,30

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 10.279.375,67 9.875.383,20
III. Jahresüberschuss 1.847.698,01 403.992,47
12.152.073,68 10.304.375,67
B. Sonderposten 0,00 45,27
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 646.999,80 0,00
2. sonstige Rückstellungen 877.702,98 674.693,76
1.524.702,78 674.693,76
D. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 38.245.308,80 21.316.409,33
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.090.582,89 1.545.710,92
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.197.096,66 2.464.392,35
4. sonstige Verbindlichkeiten 105.382,19 124.826,70
41.638.370,54 25.451.339,30
E. Rechnungsabgrenzungsposten 1.949.175,83 2.017.179,30
57.264.322,83 38.447.633,30

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 19.683.955,11 28.606.587,49
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 5.197.414,08 -6.914.260,23
3. sonstige betriebliche Erträge 186.193,55 725.642,64
25.067.562,74 22.417.969,90
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -918,70 933,23
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -12.444.966,81 -11.832.241,07
-12.445.885,51 -11.831.307,84
Rohergebnis 12.621.677,23 10.586.662,06
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.329.847,61 -6.353.833,67
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung, -1.354.946,56 -1.388.446,33
davon für Altersversorgung EUR 257.233,82 (Vj, EUR 283.256,05) -1.388.446,33
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -508.445,42 -509.412,64
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.720.140,66 -1.807.681,07
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.142,00 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen, davon aus verbundenen Unternehmen EUR 100.761,89 (Vj, EUR 105.123,61) -105.728,82 -112.829,28
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -759.335,07 -7.017,45
11. Ergebnis nach Steuern 1.848.375,09 407.441,62
12. sonstige Steuern -677,08 -3.449,15
13. Jahresüberschuss 1.847.698,01 403.992,47

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Angaben zum berichtenden Unternehmen

Die MEDFACILITIES GmbH hat ihren Sitz in der Gleueler Straße 66 in 50931 Köln und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln (Registernummer HRB 51562).

B. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der MEDFACILITIES GmbH wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) aufgestellt. Dies schließt die Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 267 Abs. 2 HGB. Erleichterungen gem. § 288 HGB werden teilweise in Anspruch genommen.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben, die zwischen 1 und 5 Jahren liegt. Die Sachanlagen werden linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben, die zwischen 1 und 33 Jahren liegt. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens entsprechen den Restbuchwerten der hiermit angeschafften Anlagegegenständen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter deren Anschaffungs- und Herstellungskosten bei einem Netto-Wert bis EUR 250 liegen und die selbständig nutzbar sind, werden sofort abgeschrieben und als Betriebsausgaben erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter deren Anschaffungs- und Herstellungskosten bei einem Netto-Wert von EUR 250,01 - EUR 1.000 liegt und die selbständig nutzbar sind, werden in einen Sammelposten gebucht und über fünf Jahre linear abgeschrieben.

Der Ausweis im Anlagespiegel erfolgt unter dem Posten "andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung". Scheidet ein Anlagegut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert.

Der Wertansatz der Finanzanlagen erfolgt mit den Anschaffungskosten ggfs. abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen mit dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Die unfertigen Leistungen aus noch nicht fertiggestellten Projekten wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet. Anhand einer Projektprognose erfolgt für die nicht fertiggestellten Projekte eine projektspezifische Risikobewertung mit Wertberichtigung.

Gemäß geändertem Geschäftsbesorgungsvertrag vom 4. Januar 2024 ist die medfacilities GmbH rückwirkend berechtigt, unterjährig Teilschlussrechnungen zu stellen. Die Parteien legen einvernehmlich fest, welche Leistungen in welcher Höhe abgerechnet werden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungsausgänge vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die zukünftigen Perioden erfolgswirksam zuzurechnen sind.

Das gezeichnete Kapital ist gemäß § 272 HGB zum Nennwert bilanziert und voll eingezahlt.

Sonstige Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. Davon-Vermerk ausgewiesen.

Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 32,45 % zugrunde (15,825 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 16,625 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem Gewerbesteuerhebesatz von 475 %.

Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungseingänge vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die zukünftigen Perioden erfolgswirksam zuzurechnen sind.

D. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im anhängenden Anlagespiegel dargestellt.

Die Vorräte setzen sich wie folgt zusammen:

Vorräte 31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
1. unfertige Erzeugnisse 31.936 26.739
2. geleistete Anzahlungen 0 1
Summe 31.936 26.740

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 39 42
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.412 1.014
- davon gegen Gesellschafter TEUR 2.376 (i.Vj. TEUR 848)
- davon aus Lieferungen und Leistungen TEUR 2.412 (i. Vj. TEUR 1.014)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 86 580
Summe 2.537 1.636

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Zum Bilanzstichtag ergeben sich ausschließlich aktive Steuerlatenzen in Höhe von TEUR 10. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass ein Ansatz latenter Steuern in der Bilanz unterbleibt. Die latenten Steuern resultieren aus temporären Differenzen im Bereich der Urlaubsrückstellungen.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Sonstige Rückstellungen 31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Urlaub und Überstunden 248 279
Tantiemen 154 142
Ausstehende Rechnungen 263 199
Sonstige restliche Rückstellungen 213 55
Summe 878 675

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Verbindlichkeiten 31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
1. Erhaltene Anzahlungen 38.245 21.316
-davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 38.245 (i.Vj. TEUR 21.316- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr TEUR 182 (i.Vj. TEUR 307)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.091 1.546
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr TEUR 1.091 (i. Vj. TEUR 1.546)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.197 2.464
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr TEUR 182 (i. Vj. TEUR 307)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren TEUR 591 (i. Vj. TEUR 582)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren TEUR 1.424 (i.Vj. TEUR 1.575)
- davon gegenüber Gesellschafter TEUR 0 (i. Vj. TEUR 2.338)
- davon aus Lieferungen und Leistungen TEUR 40 (i. Vj. TEUR 167)
- davon aus Finanzierung TEUR 2.157 (i. Vj. TEUR 2.297)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 105 125
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 105 (i. Vj. TEUR 125)
- davon aus Steuern TEUR 104 (i.Vj. TEUR 105)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 1 (i. Vj. TEUR 1)
Summe 41.638 25.451

Passive Rechnungsabgrenzung

In 2011 wurde ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten für die Abgrenzung der Nutzungsentgelte der Universität zu Köln für das Studierendenhaus der MEDFACILITIES GmbH bis zum Jahr 2044 gebildet. Dieser passive Rechnungsabgrenzungsposten ist der wesentliche Teil des passiven Rechnungsabgrenzungspostens in Höhe von TEUR 1.949 und ergibt am 31. Dezember 2023 einen Betrag von TEUR 1.937.

E. Erläuterung zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

Umsatzerlöse 2023 2022
TEUR TEUR
Projektgeschäft 19.684 28.607
Erhöhung Bestand fertige und unfertige Erzeugnisse 5.197 -6.914
Summe 24.881 21.692

Die Entwicklung der Umsatzerlöse in Verbindung mit der Veränderung des Bestands unfertiger Leistungen im Berichtsjahr (24.881 TEUR) ist im Vergleich zum Vorjahr (21.692 TEUR) um 3.189 TEUR höher und resultiert aus Schluss- bzw. Teilschlussrechnungen von diversen Projekten.

Die periodenfremden sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:

Periodenfremde Erträge 2023 2022
TEUR TEUR
Auflösung von Rückstellungen 12 117
Konzerninterne Erstattungen für frühere Geschäftsjahre 44 408
Summe 56 525

Die periodenfremden Erträge im Berichtsjahr (56 TEUR) sind im Vergleich zum Vorjahr (525 TEUR) um 469 TEUR niedriger. Aufgrund zeitnaher Abrechnung fertiggestellter Projekte sind Erstattungen konzerninterne Leistungen deutlich niedriger ausgefallen.

Die betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

Betriebliche Aufwendungen 2023 2022
TEUR TEUR
Materialaufwand 12.446 11.831
Personalaufwand 7.685 7.742
Summe 20.131 19.573

Die periodenfremden sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

Periodenfremde Aufwendungen 2023 2022
TEUR TEUR
Periodenfremde Fremdleistungen 1.049 2.250
Konzerninterne Periodenfremde Fremdleistungen 23 85
Sonstige periodenfremde Aufwendungen 27 149
Summe 1.099 2.484

Die periodenfremden Aufwendungen im Berichtsjahr (1.099 TEUR) sind im Vergleich zum Vorjahr (2.484 TEUR) um 1.385 TEUR niedriger. Aufgrund zeitnaher Abrechnung fertiggestellter Projekte sind die in Anspruch genommenen Fremdleistungen periodengerecht erfasst.

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Erträge für Vorperioden in Höhe von TEUR 90 (i.Vj. TEUR 131) enthalten.

F. Ergänzende Angaben

Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden folgende Mitarbeiter (nach Köpfen) beschäftigt:

Anzahl Mitarbeiter nach Gruppen (Dienstarten) 31.12.2023 Anzahl 31.12.2022 Anzahl
DA 08 Verwaltungsdienst 94 94
DA 11 Aushilfen 4 4
Summe 98 98

Haftungsverhältnisse

Es besteht eine Patronatsvereinbarung gegenüber der Klinik- und Laborversorgung GmbH zur Vermeidung einer etwaigen Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung vom 21. März 2024. Die Patronatserklärung ist unbefristet und gilt für sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Verbindlichkeiten, die der KLV entstehen.

Sonstige finanziellen Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen 31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und anderen Drittschuldverhältnissen gesamt 1.376 1.317
davon
gegenüber verbundenen Unternehmen 887 969
fällig
- bis 1 Jahr 1.078 1.142
- 1 bis 5 Jahre 298 175
Summe 1.376 1.317

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung sind.

Die MEDFACILIITES GmbH ist zum 31. Dezember 2023 an folgenden Gesellschaften beteiligt:

Beteiligungen Anteil Eigenkapital Jahresergebnis
% TEUR TEUR
medfacilities Energie GmbH, Köln 100 2.299 562
Kirschner NRW GmbH, Heringen 100 296 32
Klinik- und Laborversorgung GmbH 100 21 21

Abschlussprüferhonorar

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar umfasst ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen und beträgt EUR 6.950,00 netto.

Konzernverhältnis

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Universitätsklinikum Köln, Anstalt des öffentlichen Rechts, Köln, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt und in den Konzernabschluss der MEDFACILITIES GmbH, Köln, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt einbezogen. Der Konzernabschluss der Universitätsklinikum Köln, Anstalt des öffentlichen Rechts, Köln, wird nicht offengelegt.

Geschäftsführung

Geschäftsführer im Berichtsjahr sind:

Herr Prof. Dr. Peter Heinen

Herr Jens Rauber (bis 31.8.2023)

Herr Carsten Niemeyer, Architekt (ab 01.01.2024)

Herr Prof. Dr. Heinen, Herr Jens Rauber sowie Herr Niemeyer sind bei der Universitätsklinikum Köln Management GmbH (UKKM GmbH) angestellt und beziehen von der MEDFACILITIES GmbH keine Bezüge.

Herr Jens Rauber hat MEDFACILITIES GmbH zum 31.08.2023 verlassen. Herr Carsten Niemeyer ist seit 01.01.2024 neuer Geschäftsführer.

G. Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.848 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Köln, den 5. Juni 2024

Prof. Dr. Peter Heinen, Geschäftsführer

Carsten Niemeyer, Geschäftsführer

Aus rechentechnischen Gründen können Rundungsdifferenzen von einer Einheit auftreten.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 410.940,61 135.588,05 0,00 0,00 546.528,66
2. geleistete Anzahlungen 36.721,33 0,00 0,00 0,00 36.721,33
447.661,94 135.588,05 0,00 0,00 583.249,99
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstück 9.974.922,94 0,00 0,00 0,00 9.974.922,94
2. technische Anlagen und Maschinen 75.329,02 0,00 0,00 0,00 75.329,02
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.874.532,90 141.634,37 47.449,19 0,00 2.968.718,08
12.924.784,86 141.634,37 47.449,19 0,00 13.018.970,04
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 296.435,73 0,00 0,00 0,00 296.435,73
296.435,73 0,00 0,00 0,00 296.435,73
13.668.882,53 277.222,42 47.449,19 0,00 13.898.655,76
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 403.101,61 41.572,05 0,00 444.673,66
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
403.101,61 41.572,05 0,00 444.673,66
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstück 3.209.303,94 337.787,00 0,00 3.547.090,94
2. technische Anlagen und Maschinen 72.871,02 2.458,00 0,00 75.329,02
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.487.810,90 126.628,37 9.771,19 2.604.668,08
5.769.985,86 466.873,37 9.771,19 6.227.088,04
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
6.173.087,47 508.445,42 9.771,19 6.671.761,70
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 101.855,00 7.839,00
2. geleistete Anzahlungen 36.721,33 36.721,33
138.576,33 44.560,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstück 6.427.832,00 6.765.619,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 2.458,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 364.050,00 386.722,00
6.791.882,00 7.154.799,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 296.435,73 296.435,73
296.435,73 296.435,73
7.226.894,06 7.495.795,06

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MEDFACILITIES GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MEDFACILITIES GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MEDFACILITIES GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 5. Juni 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Ey, Wirtschaftsprüfer

ppa. Stefan Kröck, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterbeschluss

Top 5

Firma: MEDFACILITIES GmbH
Sitz: Gleueler Straße 66 - 50931 Köln
Eintrag: Amtsgericht Köln --- HRB - Nr. 51562
Gesellschafterin Universitätsklinikum Köln AöR (mit 100% der Geschäftsanteile)

Vertreter der Gesellschafterin:

Universitätsklinikum Köln AöR

 

Herr Univ.-Prof. Dr. Edgar Schömig,

Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor,

Universitätsklinikum Köln

 

Herr Damian Grüttner,

Stellv. Vorstandsvorsitzender und Kaufmännischer

Direktor, Universitätsklinikum Köln

Termin: 16.07.2024, 13:30-14:00
Ort: Studierendenhaus und Vorstandsgebäude, Joseph-Stelzmann-Str. 9a
50931 Köln, Raum 4.004
Die unterzeichnenden Vertreter/-innen der Gesellschafter der medfacitlies GmbH beschließen wie folgt:
TOP 5: Feststellung des Jahresabschlusses durch die Vertretung der Gesellschafterin
Das Universitätsklinikum Köln AöR als Gesellschafterin der medfacilities GmbH stellt den im Jahresabschlussbericht ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von 1.847.698,01 € fest.

 

Herr Prof. Dr. Edgar Schömig

Herr Damian Grüttner

Gesellschafterbeschluss

Top 6

Firma: MEDFACILITIES GmbH
Sitz: Gleueler Straße 66 - 50931 Köln
Eintrag: Amtsgericht Köln --- HRB - Nr. 51562
Gesellschafterin Universitätsklinikum Köln AöR (mit 100% der Geschäftsanteile)

Vertreter der Gesellschafterin:

Universitätsklinikum Köln AöR

 

Herr Univ.-Prof. Dr. Edgar Schömig,

Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor, Universitätsklinikum Köln

 

Herr Damian Grüttner,

Stellv. Vorstandsvorsitzender und Kaufmännischer Direktor, Universitätsklinikum Köln

Termin: 16.07.2024, 13:30 - 14:00
Ort: Studierendenhaus und Vorstandsgebäude, Joseph-Stelzmann-Str. 9a
50931 Köln, Raum 4.004
Die unterzeichnenden Vertreter/-innen der Gesellschafter der medfacitlies GmbH beschließen wie folgt:
TOP 6: Beschluss über die Gewinnverwendung durch die Vertretung der Gesellschafterin

Das Universitätsklinikum Köln AöR als Gesellschafterin der medfacilities GmbH beschließt den Jahresüberschuss in Höhe von 1.847.698,01 € nach Steuern auf neue Rechnung vorzulegen.

 

Herr Prof. Dr. Edgar Schömig

Herr Damian Grüttner

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Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
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