Mitel Deutschland GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Olaf Dr. Bader seit 13.8.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 10.70% | |
| 10.70% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 67.90% | |
Anja Köhler, Lisa-Marie-Fellger, Maximilian Philipp Fellger In Erbengemeinschaft | 10.70% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
icon group GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. GESCHÄFT UND RAHMENBEDINGUNGEN icon group GmbH ist eine internationale Beratungsgesellschaft für Produktinnovation mit Hauptsitz in Berlin sowie weiteren Niederlassungen in Ingolstadt, München, Santa Monica, Detroit, London, New York und Shanghai. Als Mitglied des weltweit größten Agentur-Netzwerks WPP vereinen wir jahrelange Erfahrungen im Bereich Design und User Experience mit technologischem Know-how und Business Sense. Mit unserem Leistungsportfolio unterstützen wir Kunden aus den unterschiedlichen Branchen wie zum Beispiel Automotive, Consumer Products, Financial Services oder Health Care bei der Entwicklung. Wir begleiten und führen unsere Kunden auf dem Weg der digitalen Transformation: von der Strategieberatung über das Prototyping bis hin zur Umsetzung und Optimierung. Dabei treiben uns Leidenschaft für Design, kreative Neugierde und Begeisterung für neue Technologien an, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Unternehmerische Schwerpunkte waren auch im abgelaufenen Geschäftsjahr die Herstellung von nutzerfreundlichen Anwendungen und User Interfaces, Applikationen, mobile Flash-Animationen sowie browserbasierte Services. Unser Angebot reichte dabei von Beratung und Konzeption über das Design bis hin zur Softwareerstellung und -implementierung. 1.1 Gesamtwirtschaftliche Situation/ Branchensituation Im Jahr 2023 war der Markt für digitale Produkte (wie z.B. Applikationen/ digitale Interfaces) und Services durch sich weiterhin sehr schnell ändernde Marktbedingungen geprägt. Die Nachfrage nach digitalen Design- und Konzeptleistungen sowie Prototypenentwicklung stagniert bedingt durch geopolitische Entwicklungen (Ukraine-Krieg, Schwache wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und China) weiterhin. Der Trend Richtung Digitalisierung sowie das gesteigerte Verständnis für die Nutzung digitaler Dienste bei den Marktteilnehmern wurde dadurch verlangsamt. Bezogen auf die Nachfrage von Kunden kommt es weiter zu einer Verschmelzung von in der Vergangenheit getrennten Angeboten für Mobile Marketing und UX Design (UX Design, Strategie und Softwarelösungen werden als Gesamtpaket angeboten und nachgefragt). Die Gesamt-Branche für digitale Dienstleistungen und Services befindet sich seit 2020 in der Stagnations- bzw. sogar Rückgangsphase, initial bedingt durch Corona-Pandemie und hiernach folgend die zuvor genannten geopolitischen Verwerfungen. Der Markt ist grundsätzlich durch eine starke Segmentierung zwischen lokalen Anbietern (kleine, sog. „App-Entwickler-Firmen“) und international tätigen Gesellschaften (Agenturen, Systemhäuser, Full-Service-Anbieter) gekennzeichnet. Trotz der bereits in der Vergangenheit erfolgten Konsolidierung im Markt für internationale Anbieter treten weitere Anbieter (z.B. internationale Agenturen) in den Markt ein. Mit dem Product- und Service-Offering von icon group vollständig vergleichbare (Full- Service-) Anbieter sind uns im Markt derzeit nicht bekannt. 1.2 Allgemeine Geschäftsentwicklung Die Geschäftsentwicklung der icon group GmbH verlief in 2023 im Hinblick auf den Gesamtumsatz rückläufig im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die wesentlichen Einflussfaktoren waren die niedrigeren Umsätze aus Großprojekten mit den Bestandskunden für die Einführung neuer digitaler Produkte gegenüber dem Ausbau des Neukundengeschäfts. Sofern bei Bestandskunden ein Großprojekt abgeschlossen wird und nicht sofort ein neues Großprojekt gestartet wird, kann dies zu einer verlangsamten Geschäftsentwicklung, hier insbesondere in den Bereichen Mobile Marketing, UX-Design sowie Consulting, führen. Das angebotene Leistungsspektrum wurde auch in 2023 stark auf die Gewinnung neuer Kunden fokussiert. Im Berichtsjahr wurden Neukunden hinzugewonnen, auch hat die Erweiterung des Leistungsangebots im Jahr 2023 Umsatzerlöse generiert, aber beides konnte den Umsatzrückgang nicht kompensieren und zu einer Steigerung des Gesamtumsatzes beitragen. Das Budget für 2023 mit einem positiven Ergebnis vor Ergebnisbeiträgen der Tochtergesellschaften in Höhe von TEUR 113 wurde im Wesentlichen durch den Umsatzrückgang, die unterproportional gesunkenen Material- und Personalkosten sowie den angefallenen außergewöhnlichen Aufwendungen (TEUR 500: Erhaltungsaufwand für Anteile an Tochtergesellschaften) und der Abschreibungen auf Umlaufvermögen (TEUR 1.299: Abschreibung von Forderungen gegen verbundene Unternehmen) nicht erreicht. 2. UNTERNEHMENSSITUATION DER ICON GROUP GMBH 2.1 Ertragslage der icon group GmbH Die icon group GmbH hat das Geschäftsjahr 2023 mit einem Umsatz von TEUR 5.128 abgeschlossen, dies sind TEUR 4.704 weniger als 2022 (-47,8 %). Die Kundenbasis in der Breite der icon group GmbH hat sich im Jahr 2023 durch Kundenverluste verkleinert. Diese Entwicklung und gesunkene Budgets von A-Bestandskunden in den Bereichen Software Development, UX-Design sowie Strategy Consulting haben zu einem Rückgang in den Umsatzerlösen geführt. Zudem ist die allgemeine Auftragslage gegenüber den Vorjahren rückläufig. Die Betriebsleistung (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderungen + sonstige betriebliche Erträge) ist hauptsächlich durch die gesunkenen Umsatzerlöse (TEUR -4.704), die sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR -553) sowie einen Bestandsabbau (TEUR -54) von TEUR 10.678 um TEUR 5.361 auf TEUR 5.317 gesunken. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR -554 gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der um TEUR 281 auf TEUR 66 gesunkenen Auflösung von Rückstellungen, der reduzierten Auflösung von Einzelwertberichtigungen (TEUR 0; Vorjahr: TEUR 250) sowie gesunkenen übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen (TEUR -24). Bei den operativen Aufwendungen (Materialaufwand, Personalaufwendungen, Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen und sonstige betriebliche Aufwendungen ohne Erhaltungsaufwand für Anteile von Tochtergesellschaften) hat sich der Aufwand für bezogene Leistungen um TEUR 1.175 auf TEUR 1.001 in diesem Geschäftsjahr hauptsächlich bedingt durch den Umsatzrückgang verringert. Diese erreichen einen prozentualen Anteil im Verhältnis zum Umsatz von knapp 19,5 % nach 22,1 % im Vorjahr. Demgegenüber steht ein Anstieg in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen durch die höheren Raumkosten. Ein ausgewogenes Verhältnis von Umsatzvolumen zu dem bestehenden Personalbestand sowie zu den gesunkenen Aufwendungen für bezogene Leistungen wurde wie in den Vorjahren angestrebt, wurde aber wie in den Vorjahren, nicht erreicht. Die Personalaufwendungen haben sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.390 auf TEUR 5.567 auf Grund des gesunkenen durchschnittlichen Personalbestands verringert. Die Anzahl der durchschnittlich im Geschäftsjahr 2023 beschäftigten Mitarbeiter beträgt gem. § 267 Abs. 5 HGB 64 Mitarbeiter (Vorjahr: 77). Der durchschnittliche Personalaufwand pro Mitarbeiter ist mit TEUR 87 (Vorjahr: 90) bedingt durch Änderungen in der Personalstruktur im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im abgelaufenen Geschäftsjahr von TEUR 3.367 auf TEUR 3.219 leicht gesunken. Die wesentlichen Einflussfaktoren in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren gestiegene Aufwendungen für Raumkosten TEUR 869 (Vorjahr: TEUR 703), Forderungsverluste TEUR 275 (Vorjahr: TEUR 250) sowie Fahrzeugkosten TEUR 113 (Vorjahr: TEUR 85). Dagegen standen verringerte Recruiting- und Weiterbildungskosten TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 144) sowie Kommunikationskosten TEUR 166 (Vorjahr: TEUR 192). Im Berichtsjahr wurden weitere TEUR 500 (Vorjahr: TEUR 800) Einzahlung in die Kapitalrücklage der iconmobile Inc., New York, USA, zur Aufrechterhaltung deren Geschäftsbetriebes als Erhaltungsaufwand für Anteile an Tochtergesellschaften erfasst. Das Betriebsergebnis (= Ergebnis vor Zinsergebnis, Ergebnisübernahme, Beteiligungserträgen, sonstige Steuern und Ertragsteuern, Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese den üblichen Rahmen überschreiten (TEUR 1.299) und als außergewöhnlicher sonstiger betrieblicher Aufwendungen erfasster Erhaltungsaufwand für Anteile von Tochtergesellschaften (TEUR 500) für die Beteiligung an der iconmobile Inc., New York, USA) ist im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 von TEUR -1.212 auf TEUR -4.110 gesunken. Die Auswirkung durch die verringerten Umsatzerlöse konnten nicht durch anderweitige Kosteneinsparungen kompensiert werden. Im Berichtsjahr wurden Forderungen in Höhe TEUR 1.299 gegen die iconmobile Inc., New York, USA aufgrund dauerhafter Wertminderung, im Zusammenhang mit der negativen Geschäftsentwicklung und des negativen Ausblicks, wertberichtigt und unter den Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens ausgewiesen. Bei dem Tochterunternehmen iconmobile technologies GmbH, Berlin, ist auch im Geschäftsjahr 2023 keine nachhaltig positive Umsatzentwicklung im Forschungs- und Entwicklungsgeschäft und daher weiterhin eine negative Ertragslage zu verzeichnen. Somit ergaben sich in dem Geschäftsjahr 2023 Aufwendungen aus der Verlustübernahme der iconmobile technologies GmbH, Berlin, in Höhe TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 6) für die Gesellschaft. Der Jahresfehlbetrag belief sich auf TEUR 6.049 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag TEUR 3.806). 2.2 Finanzlage der icon group GmbH Die Liquidität der icon group GmbH war durch die Darlehensgewährungen 2023 und 2024 sowie die Patronatserklärung der Gesellschafterin gegeben. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein negativer Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR -3.424 (Vorjahr: TEUR 533) erwirtschaftet. Der Rückgang des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr begründet sich hauptsächlich durch einen Rückgang der Umsatzgeschäfte und der dadurch nicht generierten Zahlungsmittelzuflüsse bei im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleichem Aufwand. Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR -2.154 (Vorjahr: TEUR -3.425) ergibt sich im Wesentlichen aus Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen (TEUR 807), dem Erhaltungsaufwand für die Tochtergesellschaft iconmobile Inc., New York, USA, mit TEUR 500 (Einzahlung in die Kapitalrücklage zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs), sowie Auszahlungen für Darlehensgewährungen (TEUR 830) bei Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 11. Der positive Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 5.932 ergibt sich aus gleichlautenden Darlehensaufnahmen. Die negativen Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit und aus Investitionstätigkeit wurden durch den Cashflow aus Finanzierungstätigkeit kompensiert und führten demzufolge zum Anstieg der liquiden Mittel um TEUR 354 auf TEUR 826. Die Eigenkapitalquote der icon group GmbH hat sich gegenüber dem Vorjahr um 32,9 %- Punkte auf 1,2 % bedingt durch den Jahresfehlbetrag verringert. Die Fremdkapitalquote und der Verschuldungsgrad sind gegenüber dem Vorjahr um 32,9 %- Punkte bzw. 7.775,4 %-Punkte auf 98,8 % bzw. 7.967,4 % angestiegen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 6.261 begründet sich hauptsächlich durch einen Anstieg der kurzfristigen Darlehen in Höhe von TEUR 5.932. Zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs erforderliche Zahlungsmittel werden aus der laufenden Geschäftstätigkeit zur Zeit nicht generiert, deshalb finanziert sich die Gesellschaft nahezu ausschließlich aus Fremdkapital, insbesondere Darlehen von verbundenen Unternehmen (Tochtergesellschaft und Mehrheitsgesellschafter). Die Geschäftsführung geht davon aus, dass bei weiterem Bedarf auf Finanzmittel innerhalb der WPP Group auch Aufgrund der von der Mehrheitsgesellschafterin erhaltenen Patronatserklärung gedeckt werden kann. Bei Geschäftsbanken bestehen keine Darlehensverbindlichkeiten und Kreditlinien. 2.3 Vermögenslage der icon group GmbH Der Bestand an liquiden Mitteln der icon group GmbH lag zum 31. Dezember 2023 bei TEUR 826 nach TEUR 472 im Vorjahr. Die Summe der kurzfristigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beträgt TEUR 7.056 (Vorjahr: TEUR 8.187). Der Anteil an der Bilanzsumme beträgt 38,5 % (Vorjahr: 44 %). Der Rückgang der kurzfristigen Forderungen resultiert im Wesentlichen aus der Wertberichtigung einer Forderung gegen die Tochtergesellschaft iconmobile Inc., New York, USA, in Höhe von TEUR 1.299 bei einer gegenläufigen Erhöhung von Darlehen an die banbutsu dcp in Höhe von TEUR 800. Das Eigenkapital der icon Group GmbH beträgt zum Jahresende TEUR 226 (Vorjahr: TEUR 6.276). Dies entspricht für das Geschäftsjahr 2023 1,2 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 34,1 %). Der Rückgang von TEUR -6.049 resultiert aus dem Jahresfehlbetrag. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen und in immaterielles Anlagevermögen im Geschäftsjahr 2023 liegen mit TEUR 13 unterhalb des Volumens von 2022 (TEUR 73) und betreffen insbesondere Anschaffungen im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung für die operativen Geschäftsbereiche (Software Development, UX-Design, Strategy Consulting sowie Mobile Marketing). Investitionen in das Finanzanlagevermögen betreffen die Einlage in die Kapitalrücklagen bei der banbutsu dcp GmbH (TEUR 807). Mit der Erhöhung der Darlehen an die banbutsu dcp GmbH um TEUR 800 auf TEUR 3.400) wurden im Berichtsjahr TEUR 1.607 investiert. Die Darlehen wurden im Geschäftsjahr 2024 um TEUR 85 und im Geschäftsjahr 2025 um TEUR 120 erhöht. Trotz des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 510 und erwarteten weiteren Jahresfehlbeträgen in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 sieht die Geschäftsführung bedingt durch die Auftrags- und Vertragslage bei banbutsu dcp GmbH keine dauerhafte Wertminderung der Anteile an Gesellschaft. Die Einlagen in die Kapitalrücklagen bei der iconmobile Inc. (TEUR 500; Vorjahr; TEUR 800) wurden bedingt durch die nicht werthaltige Beteiligung als Aufwand erfasst. Die Beteiligung an der iconmobile Inc. wurde im Geschäftsjahr 2022 zu 100 % wertberichtigt. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen der icon group GmbH beliefen sich zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres 2023 auf TEUR 18.080 (Vorjahr: TEUR 12.022). Der Anteil der kurzfristigen Schulden an der Bilanzsumme lag somit in 2023 bei 98,7 % nach 65,4 % im Vorjahr. Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 15.677; Vorjahr: TEUR 10.961) bei einer Verringerung der sonstigen Rückstellungen (TEUR 551; Vorjahr: TEUR 700), der sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 123; Vorjahr: TEUR 223) und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 154; Vorjahr: TEUR 193) zurückzuführen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegen- über verbundenen Unternehmen ist hauptsächlich durch kurzfristige Darlehensaufnahmen in Höhe von TEUR 5.932 bedingt. 2.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Der Umsatz der icon group GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023, bedingt durch Wirtschaftskrise und geopolitische Verwerfungen und die dadurch verursachte Zurückhaltung einiger Kunden um TEUR 4.704 auf TEUR 5.128 verringert. Die icon group GmbH erwirtschaftet keine Zahlungsmittelüberschüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit und muss die zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs erforderlichen Zahlungsmittel durch Kreditaufnahme bei verbundene Unternehmen decken. Es wird davon ausgegangen, dass diese durch den Mehrheitsgesellschafter zur Verfügung gestellt werden, insbesondere durch die von der Mehrheitsgesellschafterin erhaltenen Patronatserklärung. 3. RISIKO- UND CHANCENBERICHT DER ICON GROUP GMBH Im Laufe des Geschäftsjahres 2023 hat die icon group GmbH den weiteren Ausbau des Risikomanagementsystems fortgesetzt. Mit Hilfe des Risikomanagementsystems sollen Aktivitäten vermieden werden, die die Existenz der Gesellschaft gefährden oder den Gesellschaftern erheblichen Schaden zufügen können. Das Unternehmen unterliegt jedoch den Bedingungen eines äußerst dynamischen Branchenumfeldes, so dass zur Erreichung der strategischen Ziele Risiken im Einzelfall nicht immer ausgeschlossen werden können. Die Überwachungssysteme orientieren sich an den Anforderungen des Marktes und berücksichtigen die spezifische Situation. Die Aufgaben des Risikomanagements werden durch organisatorische Regelungen dezentral auf Ebene der Unternehmensbereiche (Software Development, UX-Design, Strategy Consulting sowie Mobile Marketing) abgebildet. Im Rahmen der definierten Zuständigkeiten werden potenzielle Risiken identifiziert, analysiert, dokumentiert und soweit möglich operativer Steuerung zugeführt. Die Bewertung von Einzelrisiken erfolgt über geschätzte Eintrittswahrscheinlichkeiten und quantitativ bewertete potenzielle Schadenshöhen. Als Bezugsgröße wird die monetäre Ergebniswirkung herangezogen. Die unterjährige Berichterstattung erfolgt standardisiert monatlich und im Schadensfall ad hoc. Durch die prozessbegleitende Kommunikation der Beteiligten werden Maßnahmen der Risikosteuerung aufgezeigt und eine unternehmensweite Risikokultur gefördert. Die icon group GmbH verfolgt eine konservative Risikopolitik, die die Erreichung der langfristigen Unternehmensziele unterstützt. Die icon group GmbH verfolgt weiterhin die strategische Fokussierung des Unternehmens. Hierbei spielt die Globalisierung sowie die internationale Tätigkeit des Unternehmens eine wichtige Rolle. Die Zugehörigkeit zum WPP-Netzwerk ist in diesem Zusammenhang eine große Unterstützung. Marktrisiken Mit Blick auf die sich rasant weiter entwickelnden und sich verändernden Marktbedingungen (s. auch oben „Gesamtwirtschaftliche Situation/Branchensituation“) liegen die Chancen und Risiken für die weitere Entwicklung der icon group GmbH auch zukünftig eng zusammen. Neben des weiteren Aufbaus und der Stärkung der internationalen Präsenz wird hierbei insbesondere die partnerschaftliche Zusammenarbeit im globalen Netzwerk der WPP Group eine weiterhin entscheidende Rolle spielen. Der weitere Aufbau der iconmobile GmbH muss mit dem sehr schnellen Marktwachstum einhergehen, um die Wettbewerbsfähigkeit mit einem überarbeiteten Leistungsangebot zu halten bzw. wieder ausbauen zu können. Parallel dazu muss die Entwicklung und Vermarktung der Produkte und der Technologie in den kommenden Jahren vorangetrieben werden. Wesentliche Preisänderungsrisiken existieren auf Grund der Art des operativen Geschäftes nicht. Finanzielle Risiken Die geschäftlichen Transaktionen der Gesellschaft erfolgen vorwiegend im europäischen Währungsraum, so dass derzeit kein erhöhtes Währungsrisiko besteht. Es gibt ein konsequentes Forderungsmanagement, wobei die Ausfallrisiken bei Forderungen auf Grund der Kundenstruktur als gering eingestuft werden können. Dies bestätigen die Erfahrungen der Vergangenheit. Risiken werden in der nicht ausreichenden Erwirtschaftung der zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs erforderlichen Zahlungsmittel aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie im Insolvenzrisiko durch die bilanzielle Überschuldung gesehen. Daraus resultierende Risiken betreffend der Finanzierung und der Liquidität der Gesellschaft sieht die Geschäftsführung durch die bestehenden Gesellschafterdarlehen und die Möglichkeit der Ausweitung dieser, sowie der Patronatserklärung der Mehrheitsgesellschafterin derzeit nicht. Es bestehen Risiken bezüglich der Darlehensforderungen im Forderungsbestand der Gesellschaft. Risiken resultieren aus der wirtschaftlichen Entwicklung der Tochtergesellschaften im Rahmen der Bewertung der Finanzanlagen. Die icon group hält Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 11.071, von denen TEUR 1.886 im Vorjahr wertberichtigt wurden und im Berichtsjahr Einzahlungen in Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 500 (Vorjahr: TEUR 800) direkt als Aufwand erfasst wurden. Operative Risiken Im Rahmen der operativen Tätigkeit ergeben sich Risiken, die die Vermögens- und Ertragslage der icon group GmbH beeinträchtigen können. Hierzu zählen im Wesentlichen technische Ausfälle, insbesondere auch Störungen der EDV-Systeme und ähnliche Vorkommnisse, die ein hohes Schadenspotenzial aufweisen, jedoch von ihrem Eintritt unwahrscheinlich sind. Mit vorbeugenden Maßnahmen und Versicherungen in ausreichendem Umfang begegnet die Gesellschaft diesen Risiken. Chancen Die Entwicklung des digitalen Bereichs in Verbindung mit der Vielzahl von Kunden im globalen Netzwerk der WPP bietet Chancen für die Gesellschaft. Auch aus dem seit geraumer Zeit bestehenden Innovationsstau (Kostendruck) bei vielen Kunden kann sich bei Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung eine positive Entwicklung der Gesellschaft ergeben. 4. PROGNOSEBERICHT DER icon group GmbH Dieser Prognosebericht und die weiteren Erläuterungen in diesem Lagebericht enthalten zum Teil Annahmen, Prognosen und Einschätzungen der Unternehmensleitung sowohl hinsichtlich künftiger Entwicklungen als auch hinsichtlich der Auswirkungen solcher Entwicklungen auf die Ergebnisse des Unternehmens. Diese Annahmen, Prognosen und Einschätzungen geben die heutige Sicht der Geschäftsführung wieder. Obwohl wir davon ausgehen, dass diese Sicht realistisch ist, können vielfältige Einflüsse dazu führen, dass die tatsächlichen Entwicklungen von unseren Erwartungen abweichen. Zum Ende 2023 sind die Prognosen für die Weltwirtschaft und die deutsche Wirtschaft verhalten. Das globale Wachstum behauptet sich zwar, das Tempo ist jedoch nach Aussagen der OECD in den einzelnen Ländern und Regionen weiterhin unterschiedlich. Die Organisationrechnet für 2024 mit einem globalen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,9% und für 2025 mit einer leichten Verbesserung auf 3,0%. Angesichts des nachlassenden Kostendrucks dürfte sich der allmähliche Rückgang der Inflation fortsetzen. Die Gesamtinflation wird in den G20-Staaten voraussichtlich von 6,6% im Jahr 2024 auf 3,8% im Jahr 2025 sinken. Die Kerninflation dürfte sich in den fortgeschrittenen G20- Volkswirtschaften 2024 auf 2,5% und 2025 auf 2,1% verringern. Für Deutschland sieht die Prognose gegenüber der Weltwirtschaft schwächer aus. Das Institut für Weltwirtschaft (ifW) sieht in Deutschland keine konjunkturelle Dynamik. Insgesamt rechnet das ifW nur mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 0,9% ggü. dem moderaten weltwirtschaftlichen Wachstum von 2,8%. Der IWF sieht Deutschland allerdings mit einem Wachstum von rund 0,5% als Schlusslicht der großen Wirtschaftsnationen. Hierzu trägt zu einem nicht unerheblichen Teil auch der Fachkräftemangel bei. Infolgedessen werden Kundenaufträge an icon group GmbH zurückhaltender als erwartet erteilt. Die Geschäftsführung sieht zum heutigen Zeitpunkt keine Erholung nach der deutlichen Beeinflussung der Geschäftstätigkeit und der weiteren Entwicklung durch die Ukraine-Krise, Inflation oder die bestehende Kaufzurückhaltung im privaten Konsum. Die Neugewinnung von Kunden sowie der Ausbau der Geschäftsbeziehungen mit Bestandskunden sind auch Ziele der Gesellschaft. Das Neukundengeschäft impliziert jedoch grundsätzlich einen hohen Einsatz an Ressourcen und Investitionen seitens der Gesellschaft, die direkt oder über den steigenden Abschreibungsaufwand Einfluss auf die Ergebnislage haben können. Bedingt durch die nachhaltig schwache Ertragslage und dass aus der laufenden Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2023 per Saldo zu einem Verlust von Zahlungsmitteln in Höhe von TEUR 3.424 geführt hat, sowie einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag zum 31. Dezember 2024 (TEUR 1.583), sind im Geschäftsjahr 2024 und 2025 Maßnahmen zur Restrukturierung der Gruppenstrukturen und der Liquiditätssicherung ergriffen worden. Sollten die Maßnahmen nicht greifen, ist der Fortbestand des Unternehmens gefährdet. Die Mehrheitsgesellschafterin WPP Marketing Communication GmbH hat im September 2024 eine bis zum 30. Juni 2026 befristete und betragsmäßig unbegrenzte Patronatserklärung ausgesprochen. Die Geschäftsführung rechnet nach vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahre 2024 mit Umsatzerlösen von ca. TEUR 3.776 bei einem Jahresfehlbetrag von TEUR -1.810. Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet die Geschäftsführung Umsatzerlöse von ca. TEUR 1.700 und einen Jahresfehlbetrag von ca. TEUR -2.468.
Berlin, den 31. Juli 2025 Dr. Olaf Bader Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für 2023Allgemeine Hinweise Die icon group GmbH, Berlin hat ihren Sitz in Berlin und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg (Reg.Nr. HRB 88308). Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften im Sinne von § 267 Absatz 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Größenabhängige Erleichterungen sind bei der Erstellung des vorliegenden Jahresabschlusses teilweise in Anspruch (§ 285 Nr. 4 HGB zur Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen sowie § 285 Nr. 17 HGB zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers) genommen worden. Die Darstellungsstetigkeit wurde gewahrt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert aus dem Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2023 übernommen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer erwarteten wirtschaftlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen von 3 Jahren, die in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften ermittelt wurden, vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die angewandte planmäßige lineare Abschreibungsmethode sowie die Abschreibungssätze entsprechen beim Sachanlagevermögen den erwarteten wirtschaftlichen Nutzungsdauern und den steuerlichen Vorschriften. Die Nutzungsdauer für Betriebs- und Geschäftsausstattungen betragen zwischen 5 und 13 Jahren. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die geringwertigen Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden vollständig im Jahr der Entstehung abgeschrieben. Der noch verbleibende Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p.a. weiter abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte nach dem Grundsatz der Einzelbewertung zu Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Entfallen die Gründe für die Wertminderung in den Folgejahren, so erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der Anschaffungskosten. Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. Grundlage für die Ermittlung der Herstellungskosten ist eine Bewertung der geleisteten Stunden pro Projekt zu durchschnittlichen Stundensätzen unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Neben den direkt zurechenbaren Fertigungslöhnen wurden auch Fertigungsgemeinkosten sowie der zuzurechnende Anteil des Werteverzehrs des Anlagevermögens berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB einbezogen. Die Bewertung der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten, jeweils unter Berücksichtigung notwendiger Wertberichtigungen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen). Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerlichen Wertansätzen, insbesondere im Anlagevermögen sowie aufgrund von steuerlichen Verlustvorträgen, werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit dem unternehmensindividuellen Gewerbesteuersatz von 14,35 %, sowie Körperschaftsteuer/Solidaritätszuschlag bewertet. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen und sofern sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern ergibt, unterbleibt eine Aktivierung latenter Steuern in Ausübung des bestehenden Ansatzwahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tage der Erstverbuchung des Geschäftsvorfalls erfasst. Sofern deren Restlaufzeit am Bilanzstichtag nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden sie mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag unter Beachtung des Anschaffungskosten- und Realisationsprinzips bewertet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
Die Anteile an der Icon Impact GmbH, Berlin, wurden bereits zum 31. Dezember 2007 in voller Höhe wertberichtigt (TEUR 44). Die Anteile an der Shanghai iconmobile Co., Ltd. (TEUR 50) sowie der iconmobile UK Ltd. (TEUR 38) wurden bereits zum 31. Dezember 2012 in voller Höhe wertberichtigt. Die Anteile an iconmobile Inc., New York, USA in Höhe von TEUR 1.804 wurden im Geschäftsjahr 2022 aufgrund dauerhafter Wertminderung vollständig wertberichtigt. Einzahlungen in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 500 (Vorjahr: TEUR 800) wurden im Aufwand erfasst. Die Gesellschaft generiert keine Ertrags- und Liquiditätsbeiträge. Die Geschäftstätigkeit ist im Geschäftsjahr 2024 eingestellt worden. Die Tochtergesellschaften iconmobile Inc., New York, USA und iconmobile Ltd. UK., London sollen im Geschäftsjahr 2025 liquidiert werden. Auf Grundlage einer Ertragswertberechnung unter Beachtung der Auftragslage und der Planungen bei der banbutsu dcp GmbH, Berlin, sieht die Geschäftsführung keine dauerhafte Wertminderung der Anteile an dieser Gesellschaft. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 6.513 (Vorjahr: TEUR 7.361) beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.556; Vorjahr: TEUR 3.190), davon TEUR 869 gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sowie kurzfristige Darlehensforderungen (TEUR 4.957; Vorjahr: TEUR 4.170), davon TEUR 3.401 gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 60) beinhalten ausschließlich Forderungen aus sonstigen Leistungen und stellen keine Forderungen gegen verbundene Unternehmen dar, da diese einen Minderheitsgesellschafter betreffen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Mietkautionszahlungen (TEUR 220; Vorjahr: TEUR 124) und geleisteten Anzahlungen (TEUR 21; Vorjahr: TEUR 44). Eigenkapital Das Stammkapital mit einem Betrag von EUR 31.148,00 ist ebenso unverändert wie die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von TEUR 5.395. Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem negativen Jahresergebnis in Höhe von EUR - 6.049.453,54 (Vorjahr: TEUR - 3.806) und einem Eigenkapital von EUR 226.636,00 (Vorjahr: TEUR 6.276). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 551 (Vorjahr: TEUR 700) wurden im Wesentlichen, ausstehenden Urlaub (TEUR 81; Vorjahr: TEUR 176), Rückbaukosten (TEUR 67; Vorjahr: TEUR 67), Personalrückstellungen (TEUR 66; Vorjahr: TEUR 57), Jahresabschlusserstellung und -prüfung (TEUR 53; Vorjahr: TEUR 48), ausstehende Lieferantenrechnungen (TEUR 42; Vorjahr: TEUR 64), IHK- /Berufsgenossenschaftsbeiträge / Schwerbehindertenabgabe und Künstlersozialkasse (TEUR 20; Vorjahr: TEUR 47) sowie für Boni für Mitarbeiter (TEUR 6 ; Vorjahr: TEUR 26) gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 15.677 (Vorjahr: TEUR 10.961 ) betreffen mit TEUR 15.529 (Vorjahr: TEUR 10.814) Darlehensverbindlichkeiten inkl. Zinsen (TEUR 617; Vorjahr: TEUR 314) gegenüber der icon incar GmbH, mit TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 6) Verbindlichkeiten aus der Verlustübernahme 2023 gemäß dem Ergebnisabführungsvertrag mit der iconmobile technologies GmbH und mit TEUR 140 (Vorjahr: TEUR 140) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen davon gegenüber der banbutsu dcp GmbH (TEUR 38; Vorjahr: TEUR 57), icon incar GmbH (TEUR 35; Vorjahr: TEUR 0) WPP Deutschland Holding GmbH & Co. KG (TEUR 7; Vorjahr: TEUR 1), der Y&R Europe Ltd. (TEUR 52 ; Vorjahr: TEUR 68) und der Young & Rubicam Inc. (TEUR 0; Vorjahr: TEUR 6). Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (gleichzeitig verbundenes Unternehmen) bestehen in Höhe von TEUR 54 (Vorjahr: TEUR 29) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 1.520 (Vorjahr: TEUR 0) aus Darlehensverbindlichkeiten. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 123 (Vorjahr: TEUR 223) beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer (TEUR 64; Vorjahr: TEUR 106) sowie aus Lohn- und Kirchensteuer (TEUR 50; Vorjahr: TEUR 101). Alle Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, Restlaufzeiten von weniger als einem Jahr. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestehen zum Stichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen Mietverträge, die mit Vertragslaufzeiten bis zum 29. Februar 2028 abgeschlossen worden sind, Leasingverträge für Fahrzeuge sowie für Büro- und Geschäftsausstattung. Bis zum Ablauf der festen Mietzeit bestehen Verpflichtungen von TEUR 3.620. Davon betreffen TEUR 325 Verpflichtungen aus Leasingverträgen. Von den insgesamt TEUR 3.620 sind Verpflichtungen in Höhe von TEUR 906 innerhalb eines Jahres fällig und TEUR 2.714 zwischen zwei und fünf Jahren. Mit dem Tochterunternehmen iconmobile technologies GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Im Geschäftsjahr 2024 wurde die Tochtergesellschaft auf die icon group GmbH verschmolzen. Dabei ergaben sich keine materiellen finanziellen Auswirkungen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 243 (Vorjahr: TEUR 797) sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 14), periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 66 (Vorjahr: TEUR 347), die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 250) enthalten. Abschreibungen Die Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.438 beinhalten mit TEUR 1.299 (Vorjahr: TEUR 0) Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens und resultieren aus Abschreibungen von Forderungen gegen verbundene Unternehmen (iconmobile Inc., New York, USA) und übersteigen in Höhe von TEUR 1.299 das übliche Maß. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.219 (Vorjahr: TEUR 2.567) sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 6) und die bedingt durch die vollständige Wertberichtigung der Beteiligung im Geschäftsjahr 2022, im Berichtsjahr als Aufwand erfassten Einzahlungen in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 500 (Vorjahr: TEUR 800) der iconmobile Inc., New York, USA zur Aufrechterhaltung deren Geschäftsbetriebs, enthalten. Die im Berichtsjahr als Erhaltungsaufwand für Anteile an Tochtergesellschafter erfassten Einzahlungen in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 500 (Vorjahr: TEUR 800) stellen zusammen mit der Abschreibung von Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 1.299) außergewöhnlichen Aufwand in der Höhe und Bedeutung dar. Abschreibungen auf Finanzanlagen Die Abschreibungen auf Finanzanlagen im Vorjahr beinhalten Aufwendungen aus der Abschreibung der Anteile an der iconmobile Inc., New York, USA in Höhe von TEUR 1.804, die aufgrund dauerhafter Wertminderung vollständig wertberichtigt wurden. Im Berichtsjahr ergaben sich keine Abschreibungen auf Finanzanlagen. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten Steuern aus Vorjahren von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 10 Steuererstattungen) sowie Auflösungen von Rückstellungen TEUR 0 (Vorjahr. TEUR 62). Sonstige Angaben Geschäftsführung Herr Thomas Fellger, Chief Executive Officer (bis 23. September 2023) Herr Dr. Olaf Bader, Chief Financial Officer Gesamtbezüge der Geschäftsführung Es wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht und auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung verzichtet. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt 63 (Vorjahr 77), davon 34 im operativen und 29 im administrativen Bereich tätig. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Aufgrund der seit 2021 nachhaltig schlechten Ertragslage ergibt sich, nach dem Jahresfehlbetrag 2023 von TEUR 6.049 (Jahresfehlbetrag 2022 TEUR: 3.806), auf Basis des vorläufigen Jahresabschlusses 2024 ein Jahresfehlbetrag TEUR 1.810), zum 31. Dezember 2024 ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 1.583. Auch im Geschäftsjahr 2025 rechnet die Geschäftsführung mit einem weiteren Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 2.468 bei Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 1.700. Aus der laufenden Geschäftstätigkeit werden die zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs erforderlichen Zahlungsmittel nicht erwirtschaftet. Aufgrund dieser nachhaltig schlechten Ertragslage der Gesellschaft hat die Geschäftsführung Kostenreduzierungsmaßnahmen, vor allem im Personalbereich, sowie Änderungen in der Gruppenstruktur eingeleitet. Sollten die Maßnahmen nicht greifen, ist der Fortbestand des Unternehmens gefährdet. Hierbei hat sich der Mehrheitsgesellschafter als zentrale Maßnahme zur Sicherung der Liquidität bis zum 30. Juni 2026 verpflichtet, die icon group GmbH jederzeit so mit finanziellen Mitteln auszustatten, dass diese ihren gegenwärtigen und künftigen finanziellen Verpflichtungen in vollem Umfang nachkommen kann, sofern deren Beteiligung mindestens 50% beträgt. Aufgrund des Verschmelzungsvertrags vom 30.8.2024 und der Zustimmungsbeschlüsse der Gesellschafter wurde die Tochtergesellschaft iconmobile technologies GmbH, Berlin, mit Wirkung zum 1. Januar 2024 auf die icon group GmbH verschmolzen. Dabei ergaben sich keine materiellen finanziellen Auswirkungen auf die icon group GmbH. Aufgrund des Verschmelzungsvertrags vom 12. Dezember 2024 und der Zustimmungsbeschlüsse wurde die Tochtergesellschaft Icon Impact GmbH, Berlin mit Wirkung zum 31. Oktober 2024 mit der Tochtergesellschaft icon incar GmbH, Berlin verschmolzen. Mit Vereinbarungen vom 20. Februar 2024 und 15. April 2025 wurde das Darlehen an die Tochtergesellschaft banbutsu dcp GmbH um TEUR 85 und TEUR 120 auf TEUR 3.535 erhöht. Zum Ende des Geschäftsjahres hat die banbutsu dcp GmbH einen wichtigen Vertrag mit einer Laufzeit mindestens bis 2026 einem Kunden abgeschlossen, der den Fortbestand der Gesellschaft sicherstellen wird. Die Geschäftstätigkeit der Tochtergesellschaften iconmobile UK Ltd., London, Großbritannien, sowie der iconmobile Inc., New York, USA wurden im Geschäftsjahr 2024 eingestellt und die Gesellschaften sollen im Zeitraum 2025 liquidiert werden. Konzernabschluss Die icon Group GmbH, Berlin, ist als Mutterunternehmen mit Sitz im Inland nach § 293 HGB von der Erstellung eines Konzernabschlusses befreit. Der Jahresabschluss der icon Group GmbH, Berlin, wird in den Konzernabschluss der WPP Deutschland Holding GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, die als Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Dieser Konzernabschluss ist im elektronischen Bundesanzeiger unter der Handelsregisternummer HRA 47365 des Amtsgerichtes in Frankfurt am Main offengelegt. Den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen stellt die WPP plc., Jersey, Großbritanien, auf. Der Konzernabschluss ist unter www.wpp.com/annual reports auf der Internetseite der Gesellschaft sowie unter der SEC File-Nr. 000-38303 auf der Internetseite der SEC, www.sec.gov, Sektion „Filings & Forms“ erhältlich.
Berlin, 31. Juli 2025 Dr. Olaf Bader Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die icon group GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der icon group GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der icon group GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angabe „Ereignisse nach dem Bilanzstichtag“ im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt „4 PROGNOSEBERICHT DER ICON GROUP GMBH “ des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass sich die Gesellschaft in einer angespannten Liquiditätssituation befindet. Wie in Angabe A und Abschnitt B dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten zusammen mit den anderen dort ausgeführten Sachverhalten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 31. Juli 2025 Deloitte GmbH Pierre Back, Wirtschaftsprüfer Stefan Anthes, Wirtschaftsprüfer |
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