VDL Netzwerk Projekt Service GmbH

Saalhoffer Straße 17, 47495 Rheinberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 30298
Vorher
NPS Netzwerk Projekt Service GmbH
Eingetragen
12.8.2019
Branche
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Die Erbringung von Engineering- und Projektmanagement-Dienstleistungen, sowie die Beschaffung solcher und anderer Dienstleistungen von Dritten, insbesondere für die Bereiche Telekommunikation, Energie und Verkehrsinfrastruktur.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
VDL International B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

VDL International B.V.
Netherlands
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

VDL Netzwerk Projekt Service GmbH

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Die Aussagen, die im Lagebericht gemacht sind, beruhen zum einen auf aktuellen Zahlen und zum anderen auf Planungen und auf Annahmen für die Zukunft.

Dieser Lagebericht enthält Zukunftsaussagen, die nur für den Zeitpunkt gültig sind, zu dem sie gemacht werden. Zukunftsaussagen unterliegen immer Risiken.

Eine Reihe von nicht vorhersehbaren Faktoren kann dafür sorgen, dass die Prognosen von dem tatsächlich erreichten Ergebnis abweichen können.

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Das Unternehmen ist ein Projekt -und Ingenieurbüro mit folgenden Schwerpunkten:

- Mastneubau für Kommunikations-, Werbe- oder Hybridanlagen -

- Mastnachrüstungen und Mastverstärkungen, sowie Mastsanierungen

- Planungsleistungen sowie sonstige Projektabwicklung im Energie- und Telekommunikationsbereich

- Inhouseversorgung, Tunnelversorgung und Digitalfunk für alle Kommunikationsbetreiber sowie öffentliche Behörden

- Infrastruktur und Antennenbau an Sendeanlagen für sämtliche Kommunikationsbetreiber

- Spezial- und Sonderbau aus Stahlträgern

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Wirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland ist 2023 im Vergleich zum Vorjahr leicht gewachsen.

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 von extremen Energiepreiserhöhungen geprägt.

Trotz Inflation, Ukraine-Krieg und anhaltender Lieferprobleme ist die deutsche Wirtschaft gewachsen.

Die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen ist sehr unterschiedlich verlaufen:

Nach dem Wegfall nahezu aller Corona-Schutzmaßnahmen haben Dienstleistungsbereiche vom großen Nachholungsbedürfnis profitiert. Vor allem die Kreativ- und Unterhaltungsbranche, sowie Verkehr und Gastgewerbe.

Einen deutlichen Rückgang hat dagegen das Baugewerbe verzeichnet. Material- und Fachkräftemangel, schlechte Finanzierungsmöglichkeiten, eingeschränkt verfügbare Vorprodukte und die hohen Energiepreise haben die Wirtschaftsleistungen im Verarbeitenden Gewerbe erheblich gebremst.

Durch die abhaltenden hohen Preise wurde die Inflation auf Rekordhöhen getrieben.

Wesentliche Absatzmärkte

Planung Komplexer Mobilfunkstandorte

Inbuilding-versorgung Inhouse-Mobilfunk U-Bahn, Bürogebäude Tunnel

Maststandorte Infrastruktur Mobilfunkstandorte

Planung und _Infrastruktur Richtfunkstrecken

Energie

Sonder-Dachstandorte

Beleuchtung Planung und Aufbau Beleuchtungsmasten

E-Tankstellen

die sich ausschließlich in Deutschland befinden.

Branchensituation

In Deutschland ist die Nachfrage nach Mobilfunkmasten unverändert hoch.

Die Covid-19-Pandemie hat deutlich gezeigt, dass die Sicherheit und Stabilität der deutschen Netzte eine große Wichtigkeit haben, da sich das Nutzungsverhalten der Menschen und Unternehmen wesentlich verändert hat.

Große Herausforderung im ländlichen, unterversorgten Gebieten und Haushalten müssen behoben werden. Der 5G Ausbau muss weiter umgesetzt werden.

Landwirte, die in neue Maschinen und Technologien investieren wollen, brauchen schnellen Mobilfunk um passgenauer und damit ressourcenschonender sowie effizienter arbeiten zu können.

Flächendeckende Mobilfunknetze und Digitalisierung bieten auch Umwelt- und Klimaschutz viele Chancen.

Gesamteinschätzung der Unternehmensleitung

Die Nachfrage nach Mobilfunkmasten und E-Tankstellen ist sehr hoch.

Die Unterversorgung im Bereich der Ladesäuleninfrastruktur sowie im Mobilfunkausbau (5G) ist kaum verbessert im Umland der Regionen und Landkreise.

Der Wettbewerbsdruck ist nicht groß und es sind keine Überangebote vorhanden, die zu Preiskämpfen führen könnten.

Die Branchensituation ist immer noch ähnlich dem letzten Jahr, nur das wir nun mehr Planungsoutput erhalten und somit mehr Baugenehmigungen erteilt bekommen. Dies einerseits durch die mehrjährige Vorbereitung in den Marktsegmenten sowie natürlich auch durch fortlaufende, eigene Erfahrung und weiterhin durch Gesetzesvereinfachung in Teilen unseres Föderalismusstaates für den Aufbau von Masten.

Der Druck der Bundesregierung auf die Netzprovider wurde durch die BNetzA erhöht und somit muss mittels der GUs im Markt, auch mehr und schneller gebaut werden.

BNetzA: Verlängerung der Mobilfunkfrequenzen für 5 Jahre - teltarif.de News

Das wesentliche hierin ist:

Stärkung des ländlichen Raums

Die Verlängerung soll mit Auflagen zum weiteren Ausbau der Mobilfunknetze kombiniert werden. Und diese Auflagen haben es in sich:

Jeder der drei etablierten Mobilfunknetzbetreiber einzeln betrachtet soll mindestens

ab 2029:

• in jedem Bundesland 99 Prozent der Haushalte in Gemeinden im ländlichen Raum mit 100 MBit/s,

• alle Bundesstraßen mit 100 MBit/s und

• alle Landes- und Staatsstraßen sowie Binnenwasserstraßen mit 50 Mbit/s,

ab 2030:

• 99,5 Prozent der Fläche mit 50 MBit/s und

• Kreisstraßen mit 50 Mbit/s

versorgen.

Das bedeutet ab 2030: 99,5% der ländlichen Flächen müssen versorgt sein.

Konsequente und kontinuierliche Verfolgung von festgelegten Maßnahmen und definierten Zielen führte zur permanenten Verbesserung unseres Kosten- und Leistungsmanagements.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Der Geschäftsverlauf spiegelt die hohe Nachfrage wieder.

Obwohl das Unternehmen erst 2019 unter dem Dach der VDL Groep neugegründet worden ist, hat es im vierten Wirtschaftsjahr schon einen soliden Gewinn erwirtschaftet.

a) Ertragslage

Die Ertragslage des Unternehmens stellt sich wie folgt dar:

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 6,94 % gestiegen.

Die Personalaufwendungen, Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 715 TEUR gestiegen.

Insgesamt wurde ein Jahresüberschuss von 3.330 T€ erwirtschaftet.

(Vorjahr: Jahresüberschuss 3.021 T€)

b) Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens ist im Wesentlichen gestützt durch Darlehen aus dem Konzernverbund.

Die liquiden Mittel des Unternehmens verringern sich zum Bilanzstichtag auf 2.860 T€ (Vorjahr: 10.753T€).

Die Liquidität der Gesellschaft ist entspannt, da die Ausstattung mit liquiden Mitteln durch das Mutterunternehmen sichergestellt wird. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets durch schnelle Zahlung erfüllt.

Vermögenslage

Das Betriebsvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 9.487 T€ vermindert.

Das langfristige Fremdkapital ist um 15.560 T€ gesunken. Das kurzfristige Fremdkapital ist um 2.744 T€ gestiegen.

Das Eigenkapital erhöhte sich und ist um 3.329 T€ gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt 30,7 % (Vorjahr: 17 %).

3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Für die Unternehmenssteuerung ist neben dem Controlling der Absatz- und Kostenentwicklung die Ermittlung und Steuerung des Cash-Flows von Bedeutung.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren betreffen primär die Kundenzufriedenheit, Markenbekanntheit und Arbeitnehmerbelange.

Gesamtaussage

Die Ertragslage übertraf in 2023 die Erwartungen, es konnte ein positives Ergebnis erzielt werden.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unternehmenssteuerung

Die strategische Ausrichtung des Unternehmens richtet sich vordergründig auf den deutschen Markt.

VDL Netzwerk Projekt Service GmbH hat in den letzten Jahren Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung erfolgreich umgesetzt.

Extremen Kostenbelastungen werden wir auch zukünftig mit Effizienzsteigerung entgegentreten.

Grundlage für die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens bilden folgende Hauptpunkte:

- Eine Optimierung des Managements für den verstärkten Bau von Mobilfunkmasten und E-Tankstellen

- Die Steigerung des Gesamtergebnisses durch geringe Kapitalbindung und kurze Lieferzeiten. Eine Abstimmung erfolgt vierteljährlich und beinhaltet Entscheidungen über Einkaufspakete, Verkaufsziele und Verkaufsentwicklung.

- Produktdiversifikation, durch weitere Mastmodelle.

- Ein verstärktes Informations- und Kontrollmanagement, durch laufende Analysen und Prognosen der gefilterten Informationen aus dem Rechnungswesen. Um frühzeitig auf wesentliche Einflüsse reagieren zu können, werden wöchentlich die Ist-Informationen mit den Soll-Planungen verglichen, adressatengerecht aufgearbeitet und weitergeleitet.

- Wettbewerbsfähige Preiskonditionen, durch Berücksichtigung der Nachfrageelastizität. In zeitlich kurzen Intervallen werden die fakturierten Aufträge mit dem Bruttoergebnis des Umsatzes den Soll-Analysen gegenübergestellt.

- Ausbau der Handelspartner

Der Einkauf in VDL Netzwerk Projekt Service GmbH hat die Aufgabe, unter Berücksichtigung der Ziele optimale Qualität, Service, Innovation, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit, die weltweit leistungsfähigsten Lieferanten zu akquirieren. Dabei sind strategische Partnerschaften von großem Interesse.

Das Unternehmen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 seine erfolgreichen Einkaufsinstrumente verwendet.

Dazu gehören:

- Überprüfung der europaweiten Wettbewerbsfähigkeit der Lieferanten

(Ein kontinuierlicher Prozess, um nachhaltige Verbesserung in Qualität, Service und Preis unter Nutzung der europäischen Märkte zu erzielen.)

- Online-Verhandlungen

(Online-Verhandlungen werden erfolgreich neben den "klassischen" Verhandlungen angewendet und beschleunigen den Prozess durch eine erhöhte Markttransparenz.)

Die strategischen und operativen Planungen werden zeitnah umgesetzt.

III. Chancen -und Risikobericht

Chancen der künftigen Entwicklung

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland sind nicht so schwierig wie im Vorjahr. In der zweiten Jahreshälfte sollte sich die Konjunktur erholen und die Wirtschaft mit kräftigen Raten zulegen, wenn die Einkommen wieder stärker steigen als die Preise.

Aufgrund des fachmännischen Geschäftskonzeptes und des prägnanten Mutterkonzerns wird das Unternehmen in diesem Umfeld die Chancen bestmöglich nutzen und sieht sich für das Wirtschaftsjahr 2024 gut aufgestellt.

Für das Jahr 2024 hat sich das Unternehmen vorgenommen, seine Geschäfte zu stabilisieren, Umsätze und Gewinne zu generieren und seinen Marktanteil zu vergrößern.

Im Einkauf und in der Projektabwicklung wird weiterhin große Sorgfalt gepflegt, um sicher zu sein, dass eine größere Marge gewährleisten.

Durch die Anwendung der VBS- und Platte-Software wird ein effizienteres Bearbeiten der Projekte, sowie ein schnelles Controlling der geplanten Maßnahmen erzielt.

Risikobericht

Im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit sieht sich die VDL Netzwerk Projekt Service GmbH mit folgenden wesentlichen Risikofeldern konfrontiert:

Umfeld und Branchenrisiko

Die VDL Netzwerk Projekt Service GmbH ist aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit von den allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängig.

Stahl stellt eine unverzichtbare Komponente und Grundlage für eine große Palette an Industrien dar.

Wachsende Sorgen über die Verfügbarkeit von Stahl halten die Preise für das Jahr 2024 hoch. Die Stahlpreisentwicklung fällt merklich höher aus als in den vorangegangen Jahren.

Die extrem hohe Nachfrage an Mobilfunkmasten kann weiterhin nicht gänzlich gedeckt werden.

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses ist der Ukraine-Krieg noch immer nicht gestoppt.

Mangels konjunktureller Daten ist eine belastbare Einschätzung der Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die deutsche Wirtschaft nicht in vollem Umfang möglich.

Im Jahr 2024 erwartet das Unternehmen steigende Umsatz - und Gewinnzahlen. Das Unternehmen wird voraussichtlich ein positives Ergebnis erreichen.

In 2024 wird erneut ein Anstieg der Absätze erwartet.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Finanzwirtschaftliche Risiken umfassen Marktpreisrisiken (Devisenkurs-, Zinsänderungs- und Preisrisiken aus Commodities), Bonitäts- sowie Liquiditätsrisiken.

Diese liegen unmittelbar nicht vor, da die Rechnungen ausschließlich auf Eurobasis fakturiert werden.

Risiken im Einkauf

Die Risiken im Einkauf erhöhen die Anforderungen an die Versorgung mit Waren.

VDL Netzwerk Projekt Service GmbH reagiert täglich auf die Herausforderungen der Märkte.

Das Unternehmen:

- beobachtet permanent den Markt,

- informiert sich laufend über die Baubestimmungen in Deutschland,

- passt sich schnell an das veränderte Stahlpreisniveau an, um hier die benötigten Margen zu erzielen.

Unser besonderes Augenmerk ist auf die Lieferbeziehungen unter Beachtung der deutschen rechtlichen Vorschriften gerichtet.

Gesamteinschätzung der Risikosituation

Von den beschriebenen Risiken kann potentiell eine Beeinträchtigung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der VDL Netzwerk Projekt Service GmbH ausgehen.

Jedoch liegen unter Berücksichtigung sämtlicher bekannter Tatsachen und Umstände derzeit keine Risiken vor, die den Fortbestand der VDL Netzwerk Projekt Service GmbH in einem überschaubaren Zeitraum gefährden können.

IV. Prognosebericht

Gesamtwirtschaftliche Situation

Die Branchenentwicklung 2024 ist nicht negativ beeinflusst.

Die Nachfrage nach Mobilfunkmasten und E-Tankstellen wird weiter steigen.

In der Prognose wird vorausgesetzt, dass sich die Nachfrage-Entwicklungen verstärken.

Voraussichtliche Entwicklung VDL Netzwerk Projekt Service GmbH

Im Jahr 2024 wird ein steigender Umsatz erwartet.

Auf dem Mobilfunkmast Markt existiert eine sehr hohe Nachfrage.

Die Unternehmen können die Nachfrage nicht befriedigen und wachsen weiter.

Erwartete Ertragslage

Auf dem wettbewerbsextensiven Markt ist VDL Netzwerk Projekt Service GmbH gut aufgestellt und hat somit eine gute Basis um ein gutes Ergebnis in 204 zu erreichen

Die Umsätze werden im Geschäftsjahr 2024 über dem Niveau von 2023 liegen.

Insgesamt wird in 2024 ein besseres Ergebnis im Vergleich zu 2023 erwartet.

Erwartete Finanzlage

In 2024 wird ein positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erwartet.

Erwartete Entwicklung der Belegschaft

Es wird mit einer Vergrößerung der Belegschaft gerechnet.

 

Rheinberg, den 22.07.2024

VDL Netzwerk Projekt Service GmbH

Geschäftsführung

gez. Edwin Matheus Gertrudis Willems

gez. Cornelis Bartholomeüs Vermaas

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 375.582,00 423.209,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.594,00 25.555,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 9.594,00 25.555,00
II. Sachanlagen 365.988,00 397.654,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 365.988,00 397.654,00
B. Umlaufvermögen 35.664.568,24 45.103.250,52
I. Vorräte 21.667.819,12 22.789.135,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.136.578,90 11.560.484,04
1. sonstige Vermögensgegenstände 11.136.578,90 11.560.484,04
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 69.098,27 65.007,77
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.860.170,22 10.753.630,92
Bilanzsumme, Summe Aktiva 36.040.150,24 45.526.459,52

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.076.977,12 7.747.164,86
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 9.000.000,00 9.000.000,00
III. Verlustvortrag 1.277.835,14 4.299.491,38
IV. Jahresüberschuss 3.329.812,26 3.021.656,24
B. Rückstellungen 4.521.714,25 529.899,92
C. Verbindlichkeiten 20.441.458,87 37.249.394,74
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 16.417.410,28 17.319.404,86
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 221.412,98 989.884,82
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.178.000,00 17.810.087,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.178.000,00 2.250.087,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 15.560.000,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 624.635,61 1.130.018,06
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 17.263.458,87 19.439.307,74
Bilanzsumme, Summe Passiva 36.040.150,24 45.526.459,52

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.558.307,05 8.055.080,28
2. Personalaufwand 3.730.815,04 3.235.625,26
a) Löhne und Gehälter 3.198.134,79 2.771.428,34
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 532.680,25 464.196,92
3. Abschreibungen 182.158,07 160.928,39
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 182.158,07 160.928,39
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.208.100,27 1.009.366,91
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 340.559,98 300.018,48
6. Steuern vom Einkommen und Ertrag 757.116,43 319.414,00
7. Ergebnis nach Steuern 3.339.557,26 3.029.727,24
8. sonstige Steuern 9.745,00 8.071,00
Jahresüberschuss 3.329.812,26 3.021.656,24

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die VDL Netzwerk Projekt Service GmbH hat ihren Sitz in Rheinberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Essen unter HRB 30298 eingetragen.

Der Jahresabschluss der VDL Netzwerk Projekt Service GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242-256a HGB sowie der §§ 264-288 HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Die geltenden handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) beachtet.

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Software wird entsprechend der geschätzten Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Abschreibungen auf Zugänge zum Anlagevermögen erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Zugänge des Geschäftsjahres, deren Anschaffungskosten EUR 800,00 nicht übersteigen, wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Wenn der beizulegende Wert gemäß § 253 Abs. 4 HGB niedriger ist, wird dieser Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit ihrem Nennwert bilanziert.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle am Bilanzstichtag bestehenden passivierungspflichtigen Risiken.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

In den Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr keine wesentlichen Änderungen eingetreten; den Forderungen der §§ 246 Abs. 3 und 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB wurde somit entsprochen.

III. Angaben zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage 1 zum Anhang dargestellt. Als Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten sind grundsätzlich die historischen Werte angesetzt. Die Abschreibung des Geschäftsjahres ergibt sich ebenfalls aus der Anlage.

(2) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind vor allem für Jahresabschluss- und Personalkosten gebildet worden.

(3) Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3.178 sind TEUR 3.178 Darlehen und TEUR 0,00 sonstige Verbindlichkeiten enthalten.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden aus dem Verkauf von Projekten und Serviceleistungen erzielt.

Geographisch bestimmter Markt

Deutschland 100%
EU 0 %
Drittland 0 %

V. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 48 Arbeitnehmer beschäftigt. Sie verteilen sich wie folgt:

Mitarbeiter Anzahl
Projektleiter 30
Planung 3
Verwaltung 15
Lager 2
Buchhaltung 1
Insgesamt 51

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen lagen zum Abschlussstichtag nicht vor.

Geschäftsführer

Edwin Matheus Gertrudis Willems

Vertretungsberechtigt gemeinsam mit sämtlichen weiteren Geschäftsführern

Cornelis Bartholomeus Vermaas

Vertretungsberechtigt gemeinsam mit sämtlichen weiteren Geschäftsführern

Geschäftsführerbezüge

Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Konzernverbund

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der VDL International B.V, Eindhoven (kleinster Konsolidierungskreis) und in dem Konzernabschluss der VDL Groep BV., Eindhoven (größter Konsolidierungskreis), einbezogen. Der Konzernabschluss der VDL Groep BV ist bei der Kamer van Koophandel offengelegt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

 

Rheinberg, den 22.07.2024

Anlagespiegel

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 76.938,96 0,00 0,00 76.938,96
76.938,96 0,00 0,00 76.938,96
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Fuhrpark 715.678,32 54.361,34 0,00 770.039,66
b) sonstige Transportmittel 12.312,08 46.130,00 0,00 58.442,08
b) Büroausstattung 61.225,04 2.859,20 0,00 64.084,24
c) geringwertige Anlagegüter 0,00 31.180,53 31.180,53 0,00
789.215,44 134.531,07 31.180,53 892.565,98
866.154,40 134.531,07 31.180,53 969.504,94
Abschreibungen Buchwerte
Stand am 01.01.2023
EUR
Jahresabschreibung
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 51.383,96 15.961,00 0,00 67.344,96 9.594,00 25.555,00
51.383,96 15.961,00 0,00 67.344,96 9.594,00 25.555,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Fuhrpark 333.243,32 126.805,34 0,00 460.048,66 309.991,00 382.435,00
b) sonstige Transportmittel 2.168,08 5.123,00 0,00 7.291,08 51.151,00 10.144,00
b) Büroausstattung 56.150,04 3.088,20 0,00 59.238,24 4.846,00 5.075,00
c) geringwertige Anlagegüter 0,00 31.180,53 31.180,53 0,00 0,00 0,00
391.561,44 166.197,07 31.180,53 526.577,98 365.988,00 397.654,00
442.945,40 182.158,07 31.180,53 593.922,94 375.582,00 423.209,00

sonstige Berichtsbestandteile

 

VDL Netzwerk Projekt Service GmbH

Geschäftsführung

gez. Edwin Matheus Gertrudis Willems

gez. Cornelis Bartholomeüs Vermaas

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.09.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die VDL Netzwerk Projekt Service GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der VDL Netzwerk Projekt Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VDL Netzwerke Projekt Service GmbH, Rheinberg, für das Geschäftsjahr 1. Januar - 31.12. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabchluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der Gesellschaft zutreffen dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebricht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und den Lagebericht

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken falscher Darstellungen im Jahresabschluss, und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende falsche Darstellung nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen, kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 09. August 2024

UHY Deutschland AG
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Thomas Wahlen, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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