Stammdaten

Register
Amtsgericht Lüneburg HRB 1691
Eingetragen
21.4.1997
Branche
Gewinnung von anderen Natursanden und KiesGewinnung von Quarzsanden und kieselsauren SandenHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt, nun: die Produktion und der Vertrieb von Kies, Sand und Recyclingbaustoffen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sven Wegener
seit 23.3.2026
Geschäftsführer
Timm-Daniel Finke
seit 23.3.2026
Prokura
Sven Rose
seit 21.5.2024
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 3 angezeigt

Dorfstraße 11, 21403 Wendisch Evern
200.000 €
66.67%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Manzke KSR GmbH

Vastorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023

Bilanz

Euro 31.03.2023
Euro
31.03.2022
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 21.301,00 6.675,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.863.710,30 2.633.382,57
2. technische Anlagen und Maschinen 51.937,00 99.854,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.035.566,34 3.037.499,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 25.275,00 254.570,29
4.976.488,64 6.025.305,86
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.049.284,95 1.050.915,98
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.311.257,60 7.888.435,30
III. Wertpapiere 1.346.808,01 1.346.808,01
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 373.822,42 924.458,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.051,00 7.056,00
17.088.013,62 17.249.654,38
Euro 31.03.2023
Euro
31.03.2022
Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Gewinnvortrag 12.107.597,26 10.940.912,10
III. Jahresüberschuss 1.409.402,98 1.296.316,85
B. Rückstellungen 1.444.720,93 1.692.727,30
C. Verbindlichkeiten 1.826.292,45 3.019.698,13
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 278.875,28 860.910,78
17.088.013,62 17.249.654,38

Gewinn- und Verlustrechnung

Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
1. Rohergebnis 11.088.107,13 10.433.694,22
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.273.450,06 2.990.837,25
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 755.576,96 702.946,19
4.029.027,02 3.693.783,44
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.562.462,13 1.483.744,01
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.505.944,79 3.371.554,16
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 72.960,79 27.681,33
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 17.018,64 26.793,06
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 596.817,86 551.979,18
8. Ergebnis nach Steuern 1.449.797,48 1.333.521,70
9. sonstige Steuern 40.394,50 37.204,85
10. Jahresüberschuss 1.409.402,98 1.296.316,85

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft hat Ihren Sitz in Vastorf OT Volkstorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Lüneburg unter HRB 1691 eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gem. § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der Jahresabschluss zum 31. März 2023 der Manzke KSR GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Bilanz (Anlage 1) und Gewinn- und Verlustrechnung (Anlage 2) enthalten entsprechend § 265 Abs. 2 HGB die Vergleichsbeträge des Vorjahres.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die immateriellen Gegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um aufgelaufene Abschreibungen, angesetzt. Abschreibungen werden nach der linearen Methode unter Berücksichtigung einer Nutzungsdauer für die EDV-Software von 3 Jahren ermittelt.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer angesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Soweit erforderlich wurden Abschläge zur Berücksichtigung des Niederstwertprinzips vorgenommen. Es wird das Fifo-Verfahren gem. §256 HGB angewendet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bewertet. Das Forderungsausfallrisiko im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch die Bildung von ausreichenden Wertberichtigungen berücksichtigt. Weiterhin erfolgen notwendige Abschreibungen auf Forderungen.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden nur solche vor dem Bilanzstichtag geleisteten Ausgaben aktiviert, die Aufwand für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die ausgewiesenen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Ungewisse Verbindlichkeiten und Risiken wurden in angemessener Höhe berücksichtigt. Rückstellungen mit der Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Bilanzstichtag mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung bestanden am Bilanzstichtag nicht.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist im folgenden Anlagenspiegel dargestellt:

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.04.2022
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchung 31.03.2023
Euro
I. Immaterielle Wirtschaftsgüter 142.686,67 25.000,00 0,00 0,00 167.686,67
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.028.421,82 59.393,11 0,00 370.798,27 3.458.613,20
2. technische Anlagen und Maschinen 778.430,00 0,00 0,00 0,00 778.430,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.841.417,17 306.450,82 235.266,65 0,00 7.912.601,34
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 254.570,29 141.502,98 0,00 -370.798,27 25.275,00
12.045.525,95 532.346,91 235.266,65 0,00 12.342.606,21
Abschreibungen Buchwerte
01.04.2022
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
31.03.2023
Euro
01.04.2022
Euro
31.03.2023
Euro
I. Immaterielle Wirtschaftsgüter 136.011,67 10.374,00 0,00 146.385,67 6.675,00 21.301,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 395.039,25 199.863,65 0,00 594.902,90 2.633.382,57 2.863.710,30
2. technische Anlagen und Maschinen 678.576,00 47.917,00 0,00 726.493,00 99.854,00 51.937,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.803.918,17 1.304.307,48 231.190,65 5.877.035,00 3.037.499,00 2.035.566,34
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 254.570,29 25.275,00
6.013.545,09 1.562.462,13 231.190,65 7.344.816,57 6.031.980,86 4.997.789,64

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 1.419 TEUR (im Vorjahr: 1.035 TEUR) enthalten.

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Gesamtbetrag
EUR
bis 1 Jahr
EUR
über 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit 1-5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 278.875,28 222.848,34 56.026,94 56.026,94 0
(860.910,78) (582.035,50) (278.875,28) (278.875,28) (0)
1.826.292,45 1.770.265,51 56.026,94 56.026,94 0
(3.019.698,13) (2.526.322,85) (493.375,28) (493.375,28) (0)

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 250.065,05 (im Vorjahr: Euro 313.558,75) sowie Verbindlichkeiten aus Sozialversicherungsbeiträgen in Höhe von Euro 3.024,95 (im Vorjahr: Euro 9.410,99) enthalten.

Vom Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten sind Euro 278.875,28 gesichert durch Sicherungsübereignungen bzw. Eigentumsvorbehalte.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gelten die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

V. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden durchschnittlich 90 Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) beschäftigt. Davon entfallen auf:

weibliche Beschäftigte 9 (8)
männliche Beschäftigte 81 (80)
90 (88)
Angestellte 29 (29)
Arbeiter 61 (59)
90 (88)

Angaben der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans:

Geschäftsführer: Dipl.-Kfm. Dr. Matthias Krause,
Dipl.-Kfm. Felix-Benjamin Manzke,
Dipl.-Bw. Max-Emanuel Manzke bis 19.07.2023

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Weitere Mitglieder der Geschäftsführung i. S. d. § 285 Nr. 10 HGB waren nicht vorhanden.

Hinsichtlich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wurde von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

VI. Nachtragsbericht

Im bisherigen Geschäftsverlauf 2023/2024 konnte eine gleichbleibende Geschäftsentwicklung ohne größere positive wie auch negative Einflüsse festgestellt werden. Auswirkungen des Corona-Virus sind auch weiterhin nicht direkt feststellbar.

VII. Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss beträgt Euro 1.409.402,98. Die Geschäftsführung schlägt vor, dass aus dem Jahresüberschuss eine disquotale Ausschüttung an den Gesellschafter-Geschäftsführer, Herrn Dr. Krause, erfolgen soll. Über die betragsmäßige Höhe wird zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen einer Gesellschafterversammlung beschlossen. Der verbleibende Jahresüberschuss wird zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen.

Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen, die sich nicht aus der Bilanz ergeben und nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, wie folgt:

- aus diversen Mietverträgen für die einzelnen Standorte Mieten i. H. v. TEuro 347,2 p. a.

Es bestehen folgende angabepflichtige Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB:

- Übernahme von Bürgschaften gegenüber eines Leasinggebers i. H. v. TEuro 793,4 (Valuta TEuro 385,5). Da die Gesellschaft ihre Verbindlichkeiten aktuell fristgerecht bedient, sehen wir zurzeit kein Risiko einer Inanspruchnahme gem. § 285 Nr. 27 HGB für die Mithaftung der Verbindlichkeiten gegenüber des Leasinggebers des Unternehmens.

- Übernahme von Bürgschaften gegenüber Gemeinden zur Sicherstellung späterer Rekultivierungen i. H. v. TEuro 780,3.

 

Vastorf OT Volkstorf, 29. Februar 2024

gez. Felix-Benjamin Manzke

gez. Dr. Matthias Krause

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche / branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Finanzlage

4. Vermögenslage

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

6. Investitionen

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

3. Gesamtaussage

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

I. Grundlagen des Unternehmens:

1. Geschäftsmodell des Unternehmens:

Die Manzke KSR GmbH ist ein Unternehmen der Steine-Erden- / Entsorgungswirtschaft und beschäftigt sich mit der Gewinnung und Vermarktung von mineralischen Rohstoffen für die Bauwirtschaft sowie der stofflichen Verwertung von Baurestmassen (z.B. Bauschutt / Boden), die im Rahmen von Hochbauabbruch- und Tiefbaumaßnahmen anfallen. Die Produkte / Abfälle werden mit eigenen und fremden Fahrzeugen bewegt. Zum Fuhrpark gehört auch ein Container- und Muldendienst. Das Unternehmen verfügt über zahlreiche Baumaschinen (Radlader / Siebanlagen). Diese werden zur Bewirtschaftung eigener Sandgruben und Recyclingplätze in den Landkreisen Lüneburg / Harburg / Uelzen / Celle und Lüchow-Dannenberg eingesetzt. Eine Sparte Handel mit schüttbaren Baustoffen / Handel mit Entsorgungs- und Fuhrparkleistungen ergänzt die Angebotspalette.

2. Forschung Entwicklung:

Forschung und Entwicklung im eigenen Hause findet nicht statt. Neue Abbau- und Aufbereitungsverfahren werden mittels externem Leistungszukauf (Technische Anlagen / Beratungsleistungen) im Unternehmen implementiert. Hierbei wird das Unternehmen von Lieferanten sowie verschiedenen Fachverbänden unterstützt. Anträge für neue Sandgruben / Recyclinganlagen werden durch eine Technische-Stabstelle in der Manzke-Firmengruppe erstellt; diese Abteilung leistet auch Unterstützung bei Innovationsprojekten.

II. Wirtschaftsbericht:

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen:

Seit Beginn des Ukrainekriegs steht die Baubranche bundesweit vor zahlreichen wirtschaftlichen Herausforderungen. Inflation und steigende Zinsen setzen dem Sektor, insbesondere dem Neubaubereich, zu.

Obwohl sich die Situation in Bezug auf frühere Probleme wie Lieferengpässe etwas gebessert hat, bleiben Schwierigkeiten wie hohe Materialkosten und der Mangel an Fachkräften bestehen.

Diese Entwicklungen spiegeln sich in einer Verschlechterung der Auftragslage in der Baubranche: Das Statistische Bundesamt verzeichnete im Bauhauptgewerbe von Januar bis August 2023 einen realen Rückgang der Auftragseingänge um 7,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

2. Geschäftsverlauf:

Wir können für das Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023 - wie erwartet - auf ein erfreuliches Geschäftsjahr zurückblicken. Die Manzke KSR GmbH schließt ihr Geschäftsjahr zum Bilanzstichtag 31.03.2023 mit einem Gewinn in Höhe von 1.409 T€ (Vorjahr 1.296 T€) ab.

Der zentrale Recyclingstandort Volkstorf erwirtschaftete ein Betriebsergebnis von 76 T€. Die Umsätze von 3.177 T€ (VJ 3.497 T€) sind zurückgegangen.

Im Bereich der weiterhin durch uns betriebenen Recyclingplätze an den Standorten Welle, Winsen, Thunpadel und Emmendorf war ein Umsatzrückgang auf 2.172 T€ (VJ 2.632 T€) zu verzeichnen. Das Betriebsergebnis in diesem Bereich lag bei 833 T€.

In der Abteilung "Sandgruben" konnte eine deutliche Umsatzsteigerung auf 2.533 T€ (VJ 2.114 T€) erzielt werden. Die Abteilung erzielte zum Bilanzstichtag 31.03.2023 ein Betriebsergebnis in Höhe von 530 T€.

Die Abteilung Handel Volkstorf konnte die Umsätze des Vergleichszeitraum übertreffen. Es wurden 6.933 T€ Umsatz erzielt (VJ 6.731 T€). Zum Bilanzstichtag 31.03.2023 konnte ein Betriebsergebnis in Höhe von 819 T€ ausgewiesen werden.

In der Abteilung Fuhrpark steigerte sich der Umsatz leicht auf 5.099 T€ (VJ 4.964 T€). Die Abteilung erzielte zum Bilanzstichtag 31.03.2023 ein Betriebsergebnis in Höhe von -247 T€. Ursächlich sind deutlich gestiegene Unterhaltskosten. Durch Verkäufe von Fahrzeugen konnte ein Buchgewinn erzielt werden.

3. Finanzlage:

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Kapitalstruktur ist konstant geblieben. Wesentlichen Anteil daran hat unsere Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse im Wesentlichen im Unternehmen belassen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 1,5 % der Bilanzsumme aus. Zwecks Finanzierung unserer laufenden Geschäfte, insbesondere der umfangreichen Handelsaktivitäten, bedienen wir uns eigener Mittel. Lediglich für die Finanzierung von Fahrzeugen und Baumaschinen wird auf Absatzfinanzierungen der mit den Baumaschinenanbietern kooperierenden Finanzierungsinstitute zurückgegriffen. Eingeräumte Kreditlinien bei Banken müssen nicht in Anspruch genommen werden.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 6,1 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Unsere umfangreichen Investitionstätigkeiten sind weitgehend abgeschlossen. Für die Zukunft sind zumeist nur Ersatzinvestitionen geplant.

Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen sowie die Guthabenbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Liquiditätslage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter verbessert.

Mit der Manzke Besitz GmbH & Co. KG wurde eine Cash-Pool Vereinbarung innerhalb der Manzke-Gruppe geschlossen, um die Nutzung renditestarker Finanzanlagemöglichkeiten zu ermöglichen.

4. Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verringert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens sowie unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzerlös je Erzeugnisgruppe (differenziert nach den Bereichen Rohstoffe / Entsorgung / Handel sowie Gerätevermietung) heran. Diese werden nach den Standorten separiert betrachtet. Bei den Fahrzeugen und Baugeräten findet eine Betrachtung der Umsätze je Einheit statt. In Verbindung mit den direkt und indirekt zugeordneten Kosten entsteht so eine monatliche Betriebsabrechnung, die zur betrieblichen Steuerung genutzt wird.

Die Umsatzrendite berechnen wir im Verhältnis Ergebnis vor Steuern zu den Umsatzerlösen, den Cashflow aus der Summe aus Jahresergebnis und Abschreibungen.

Die Umsatzrendite lag im Geschäftsjahr bei 8,7 %. Der Cashflow betrug 2.746 T€ und ist höher als im Vorjahreszeitraum. Diese Kennzahlen zeigen eine durchaus als konstant zu bezeichnende Entwicklung der Geschäftstätigkeit.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr zufriedenstellend bezeichnet werden

6. Investitionen

Im Geschäftsjahr wurde umfassend in Ersatzbeschaffungen investiert. Hierbei handelt es sich vornehmlich um Lastkraftwagen einschließlich Aufliegern und Anhängern sowie um Radlader. Ein moderner Fuhrpark bzw. Maschinenpark ist Grundlage für effizient organisierte Geschäftsprozesse und garantiert die Leistungskraft des Unternehmens. In 2023/2024 planen wir wieder ausschließlich Ersatzinvestitionen bei den Baumaschinen und im LKW-Fuhrpark sowie eine weitere Verjüngung des Behälterbestands.

III. Prognosebericht

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens insgesamt als weiterhin positiv. Dabei ist festzustellen, dass das Aufkommen an mineralischen Reststoffen im Stadtgebiet Lüneburg rückläufig ist und auch die Neubautätigkeit im Bereich des Einfamilienhausbaus stagnieren dürfte. Dahingegen erwarten wir eine vermehrte Investitionstätigkeit um Bereich der öffentlichen Infrastrukturinvestitionen. Diese betrifft den Straßen- und Wegebau wie auch die Sanierung von Ver- und Entsorgungsnetzwerken, die sich teilweise in einem sehr maroden Zustand befinden.

Wir planen in 2023/2024 für das Geschäftsjahr ab dem 01.04.2023 mit einem Jahresumsatz von 19.833 T€ und einem Ergebnis von 2.013 T€ vor Steuern.

IV. Chancen und Risikenbericht

1. Risikobericht:

Seit Beginn des Ukraine-Krieges ist es zu dramatischen Kostensteigerungen bei Energie (Diesel / Strom) gekommen. Die damit verbundenen Preiserhöhungen haben uns nicht nur direkt beim Bezug von Dieselkraftstoff getroffen, sondern auch über den Einkauf bspw. von Subunternehmer-Fuhrdienstleistungen. Wir haben hierauf gleich Anfang März 2022 reagiert, indem wir unsere Produkt-, Dienstleistungs- und Frachtpreise erhöht haben. Neben der allgemeinen Anhebung der Frachtpreise haben zudem einen Energiekostenzuschlag erhoben, um eine weitere Kostenentlastung zu generieren. In Folge der beschriebenen Entwicklung ist es zu einer teilweise drastischen Preissteigerung bei diversen zugekauften Produkten / Vorprodukten gekommen, die wir in hohem Maß an unsere Kunden weiter geben konnten.

Beton- und Asphalt als Rohstoffe unserer Recycling-Produktion werden, wo dieses technisch und wirtschaftlich möglich ist, auch weiterhin vermehrt an den Anfallstellen (Abbruch-Baustellen) gebrochen und auch von dort aus vermarktet. Die Übernahme von aufbereiteten Abbruchmaterialien erfolgt durch unsere Abteilung "Handel".

Im Vertriebsbereich der industriellen Nebenprodukte sind wir verstärkt im Verkauf von Kupferhütten- wie auch Stahlwerksschlacken tätig geworden.

2. Chancenbericht:

Einem vermehrten Wettbewerb wird weiterhin mit einer Höherpositionierung der Angebotspalette begegnet. Gerade im Bereich der Entsorgung belasteter Baureststoffe und mit dem Angebot von "Full-Service-Dienstleistungen" haben wir uns interessante Möglichkeiten für weitere bzw. erhöhte Deckungsbeiträge sowie eine Differenzierung zum Wettbewerb erarbeitet. Die im Juli 2022 erfolgte Inbetriebnahme unseres Großzeltes zur Lagerung und Behandlung von belasteten mineralischen Abfällen bietet uns hier eine sehr gute Basis, um in unserem Kernmarkt "Landkreis Lüneburg" nahezu alle Baureststoffe, auch in größeren Partien, annehmen zu können. Entsprechende Objekte wurden hier bereits akquiriert.

Mit der weiteren Forcierung der Handelsgeschäfte, auch über die angestammten Markträume hinaus, sehen wir auch für die Zukunft noch interessante Potentiale für eine Umsatzausweitung.

3. Gesamtaussage:

Dem Wettbewerb am Markt werden wir auch zukünftig mit unserer herausragenden personellen und materiellen Ausstattung, der langjährigen Erfahrung und einer hohen Innovationskraft erfolgreich begegnen können.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken weiterhin gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Durch Lieferkettenprobleme kommt es zu deutlichen Lieferverzögerungen bei Kraftfahrzeugen und Baumaschinen. Hier ist eine veränderte Planung erforderlich, die rasch in ein modifiziertes Bestellwesen mit anderen Zeithorizonten umgesetzt wurde. Der sehr moderne Lkw- und Maschinenpark erlaubt uns hier eine gute Überbrückung der Lieferverzögerungen.

Den gesamtwirtschaftlichen und politischen Risiken in Folge von Ukrainekrieg, Inflation und Destabilisierung versuchen wir bestmöglich durch ein besonnenes und umsichtiges Handeln zu begegnen.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Zur Absicherung möglicher Ausfallrisiken wurde ein Rahmenvertrag über eine Warenkreditversicherung mit der R+V Allgemeine Versicherungs AG abgeschlossen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und aus eigenen Mitteln (Guthaben).

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Volkstorf, den 29. Februar 2024

Manzke KSR GmbH

gez. Felix-Benjamin Manzke

gez. Dr. Matthias Krause

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Bei dem nachstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Manzke KSR GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Manzke KSR GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Manzke KSR GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Lüneburg, 27. Mai 2024

DIERKES Lüneburg AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Lehmann-Bergholz, Wirtschaftsprüfer

gez. Hertel, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 04.06.2024.

Ergebnisverwendungsbeschluss

Am 04.06.2024 hat die Gesellschafterversammlung beschlossen, eine disquotale Gewinnausschüttung i. Höhe v. € 140.940,30 vorzunehmen und das Restergebnis i. Höhe v. € 1.268.462,68 auf neue Rechnung vorzutragen.

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