ALBAMED
Aktiengesellschaft
Chemnitz
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 04.11.2009 bis zum 31.05.2010
Bilanz
Aktiva
|
|
31.5.2010
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
586.157,56 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
29.482,00 |
| II.
Sachanlagen |
556.675,56 |
| B.
Umlaufvermögen |
495.870,64 |
| I.
Vorräte |
270.916,29 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
224.491,18 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
463,17 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
37.670,01 |
| D.
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
140.394,54 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
1.260.092,75 |
Passiva
|
|
31.5.2010
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
100.000,00 |
| II.
Jahresfehlbetrag |
240.394,54 |
| III.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
140.394,54 |
| B.
Rückstellungen |
31.900,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
1.228.192,75 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
1.260.092,75 |
Anhang
1.
Anwendung des Handelsgesetzbuches
Der Abschluss der ALBAMED Aktiengesellschaft,
Chemnitz zum 31. Mai 2010 wurde nach den im
Handelsgesetzbuch enthaltenen Vorschriften für
Kapitalgesellschaften aufgestellt.
Von den größenabhängigen
Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften wurde
nur teilweise Gebrauch gemacht.
Die Bilanz entspricht den Gliederungsvorschriften des
§ 266 HGB.
Die Gewinn- und Verlustrechnung für das
Rumpfgeschäftsjahr vom 04. November 2009 bis 31. Mai
2010 wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275
Abs. 2 HGB aufgestellt.
2.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten
trägt allen erkennbaren Risiken nach den
Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer
Beurteilung Rechnung.
Die immateriellen Vermögensgegenstände sind
soweit sie entgeltlich erworben wurden mit ihren
Anschaffungskosten abzüglich
Anschaffungskostenminderungen und abzüglich
planmäßiger Abschreibungen bewertet.
Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten abzüglich
planmäßiger Abschreibungen bewertet.
Die planmäßigen Abschreibungen werden
entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer nach
der linearen Methode ermittelt.
Geringwertige Wirtschaftsgüter des
Anlagevermögens werden nach den Vorschriften des
§ 6 Abs. 2a EStG abgeschrieben.
Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten
bewertet.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände sind unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Den direkt zuordenbaren Risiken wurde durch
entsprechende Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.
Das allgemeine Kreditrisiko wird durch die aktivische
Absetzung einer angemessenen Pauschalwertberichtigung
berücksichtigt.
Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zum
Nennwert.
Bei der Bemessung der Rückstellungen ist allen
erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten
angemessen und ausreichend Rechnung getragen.
Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich zum
Rückzahlungsbetrag angesetzt.
3.
Erläuterungen zur Bilanz
3.1.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Im Gesamtbetrag von 224.491,18 EUR sind Forderungen
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe
von 42.840,00 EUR enthalten. Forderungen gegen
Aktionär bestehen in Höhe von 20.000,00 EUR.
3.2.
Nicht durch "Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag"
Der Aktivposten "Nicht durch Eigenkapital gedeckter
Fehlbetrag" stellt keinen Vermögensgegenstand dar. Der
Ausweis ist zwingend erforderlich, um den Bilanzausgleich
herbeizuführen.
Der Ausweis eines "Nicht durch Eigenkapital gedeckten
Fehlbetrages"b kann nicht mit einer Überschuldung im
Sinne des § 19 InsO gleichgesetzt werden; allenfalls
kann ein solcher Posten als Indiz dafür gewertet
werden, dass eine Überprüfung des Vermögens-
und Schuldenstatus durchzuführen ist.
Jedoch wurde durch das
Finanzmarktstabilisierungsgesetz der
Überschuldungsbegriff, zeitlich begrenzt, neu
definiert. Soweit die Planung für das betroffene
Unternehmen eine positive Fortführungsprognose
ausweist, ist grundsätzlich die Überschuldung im
Sinne des § 19 InsO nicht gegeben. Voraussetzung ist
jedoch, dass die liquide Situation gesichert ist.
Aus diesem Grunde hat der Gesellschafter
Gespräche aufgenommen, Eigenkapital bzw.
Eigenkapitaläquivalente dem Unternehmen
zuzuführen. Zum Zeitpunkt der Erstellung des
Jahresabschlusses bestehen schriftliche Zusagen in
Höhe von 100,0 TEUR.
Unter der Voraussetzung, dass die geplanten Ziele
für die nächsten zwei Jahre erreicht werden und
die zugesicherten Einzahlungen in das Eigenkapital
erfolgen, geht der Vorstand davon aus, dass das
Fortbestehen des Unternehmens gesichert ist.
Diese Einschätzung des Vorstandes ist plausibel
und nachvollziehbar.
3.3.
Rechnungsabgrenzungsposten
Im Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio in
Höhe von 33.113,00 EUR enthalten. Die Auflösung
erfolgt über den Finanzierungszeitraum.
3.4.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im
Wesentlichen Aufwendungen für nicht genommenen Urlaub,
Beiträge zur BG sowie Gewährleistungen.
3.5.
Verbindlichkeiten
|
31.05.2010
EUR |
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
|
784.540,97
|
-
|
davon mit einer
Restlaufzeit
|
|
|
bis zu einem Jahr
|
(195.392,28)
|
-
|
davon mit einer
Restlaufzeit
|
|
|
von mehr als fünf
Jahren
|
(200.437,69)
|
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
|
345.458,19
|
-
|
davon mit einer
Restlaufzeit
|
|
|
bis zu einem Jahr
|
(345.458,19)
|
Sonstige
Verbindlichkeiten
|
98.193,59
|
-
|
davon gegenüber
Aktionär
|
(20.000,00)
|
-
|
davon mit einer
Restlaufzeit
|
|
|
bis zu einem Jahr
|
(78.193,59)
|
|
|
1.228.192,75
|
-
|
davon durch
Sicherungsübereignung
|
|
|
und Zession
besichert
|
(784,5 TEUR)
|
4.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum Bilanzstichtag bestanden folgende sonstigen
finanziellen Verpflichtungen:
- Investitionen 115,4 TEUR
- Leasing 100,3 TEUR
- Objektmiete 2.772,0 TEUR
5.
Sonstige Angaben
5.1.
Arbeitnehmer im Rumpfgeschäftsjahr
Im Rumpfgeschäftsjahr wurden durchschnittlich 18
Arbeitnehmer beschäftigt.
2009/2010
Angestellte1 16
Arbeiter
2
Gesamt 18
1 davon ein Vorstand und drei Management
5.2.
Organe der Gesellschaft
Zum Vorstand wurde bestellt:
Herr Robert Klemm, Chemnitz
Aufsichtsrat
RA Tom Garling, LLM, Chemnitz (Vorsitzender)
Dr. Claudia Kühnert, Chemnitz (Stellvertreter)
Rex Hofmann, Chemnitz
5.3.
Vorstandsbezüge
Die Gesellschaft macht von ihrem Wahlrecht gem.
§ 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.
5.4. E
rgebnisverwendungsvorschlag
Das Rumpfgeschäftsjahr 2009/2010 schließt
mit einem Fehlbetrag für die Zeit vom 04.11.2009 -
31.05.2010 in Höhe von 240.394,54 EUR ab.
Der Vorstand schlägt vor, den Fehlbetrag auf
neue Rechnung vorzutragen.
Chemnitz, den 20. September
2010
ALBAMED
AG
Vorstand
|